RE: Sehr gute...

#51 von Jochen Singer , 03.02.2013 09:46

Den Herrn Müller sollte man in ein Hege-Gatter einsperren - als eines der letzten Fossilien der DDR. Dazu meinen DKP-Bekannten, zum solidarischem Wundenlecken der Loser.

Ja, ja - die pösen Herrschenden, alternativer Sprachgebrauch "die da oben in den Hinterzimmern der Politik".



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RE: Sehr gute...

#52 von heinzwernerhübner , 03.02.2013 10:11



gruß
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RE: Sehr gute...

#53 von heinzwernerhübner , 03.02.2013 10:14

Zitat
Und verglichen mit unseren 68er Mädels war Ihr allesamt Klosterschüler...



Ach komm, Horst!
Du hast ja wohl nie 'ne heißer FDJlerin im Arm gehabt, oder doch?

heinz

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RE: Sehr gute...

#54 von horstR , 03.02.2013 10:20

FDJ weiß ich nicht, aber reihenweise Mädels, die an Nylons u Jeans interessiert waren. Abgesehen davon hatte ich ein Auto... und nen Westdeutschen Paß....


Saludos

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RE: Sehr gute...

#55 von heinzwernerhübner , 03.02.2013 10:24

Zitat
FDJ weiß ich nicht, aber reihenweise Mädels, die an Nylons u Jeans interessiert waren. Abgesehen davon hatte ich ein Auto... und nen Westdeutschen Paß....




Lieber Horst, was glaubst du denn, wie viele FDJlerinnen auf Nylons und Jeans abgefahren sind? - Alle, schätz ich mal.
Und das Auto- und Pass-Argument kann ich nachvollziehen.
Wir Jungs hatten damals bestenfalls ein gebrauchtes Moped.

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RE: Sehr gute...

#56 von horstR , 03.02.2013 10:32

Und - unsere hatten die Pille, die BHs weggeworfen und die harten verzichteten auch auf den Schlüpfer... Ja das war die Emanzipation auf der wir standen...

Von wegen Tanzkarte und so, die Prüderie hat doch erst mit HIV, nicht zu verwechseln mit H4, wieder Einzug in die Gesellschaft gefunden. Das war aber auch im Mittelalter so, Seuchen heben die Moral:-)))


Saludos

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Sexismus in dieser Diskussion geht von Frauen aus - gegen Männer

#57 von kjschroeder , 03.02.2013 11:37

Ich habe versucht mich durch Ihre Links zu arbeiten, muß aber gestehen, daß es einfach zuviel wurde nach etwa zwei Drittel. Aber das bis dahin Gelesene gab schon einen guten Eindruck von dem Kongreß.

Zitat
was bei der ganzen Sexismus-Sache gewaltig schief läuft .... mindestens ein *kulturelles* Mißverständnis vorliegt


Da läuft in der Tat was falsch, und ich glaube nicht, daß es sich bei dieser Debatte um ein Mißverständnis handelt.

Zunächst ist m.E. sowas wie eine Definition notwendig, damit man eigentlich weiß, worüber man redet. Ich habe als Schüler als "Rassismus"-Definition kennengelernt, wenn aufgrund "rassischer" Merkmale - also z.B. Hautfarbe und anderer ethnischer / kultureller äußerlicher Herkunftsmerkmale - unterschieden und auf dieser Basis ein Mensch abgewertet wird. Das klassische Beispiel ist aus den USA bekannt mit "Rassentrennung" u.ä. Nach derselben Denke definiert sich Sexismus: Jemand wird allein aufgrund seines Geschlechts abgewertet. Soweit, so einfach. Aber die Debatteg scheitert schon daran, daß sich niemand auf Definitionen festlegen will. Frauen sind benachteiligt, männer sind schuldig. Frauen sind Opfer, Männer sind Täter. Punkt. Das ist das vorgegebene Rollenbild.

Wie ist vor diesem Hintergrund folgender Satz zu werten: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“.

Hier finden wir alles, was ein Sexist braucht: Es wird allein nach Geschlecht unterschieden - siehe oben - und das Zielobjekt wird nicht nur abgewertet, es muß sogar "überwunden" werden. Nur sind es sinnigeweise nicht die Frauen, die hier abgewertet werden, sondern die Männer, denen sogar noch menschliche Eigenschaften abgesprochen werden.

Und das ist in meinen augen der eigentliche Punkt, um den es geht: Sexismus, wie wir ihn jetzt in der Debatte erleben, geht von Frauen aus und richtet sich gegen Männer. Und es geht auch nicht um Sex, sondern um Macht. Und diese Debatte wird aus dem etablierten Teil der Gesellschaft geführt. Denn das o.a. Zitat stammt aus dem SPD-Bundesparteitag 2009 (Beschlußbuch, pdf-Seite 189).

Natürlich gibt es Benachteiligung von Frauen. Doch genau darum geht es den Künasts und Schwarzers dieser Republik nicht: nicht um die "ehrengemordeten" Frauen, nicht um Kopftuch-Zwangstragen - denn da müßte man ja mit einem liebgewordenen anderen Opferklischee aufräumen, das Ausländer im allgemeinen und Moslems im Besonderen hierzulande ausschließlich in einer Opferrolle wahrnimmt.

Nein, es geht ihnen um den "Anti". Nicht um ihre Geschlechtsgenossinnen z.B. in Saudi-Arabien oder Ägypten, sondern um etwas "gegen". Um den Kampf gegen den Mann. Den weißen Mann. "White trash" - weißer Müll - ist die nette Bezeichnung in den USa für weiße Männer. Ob die wackeren Antisexismus-Kämpferinnen wissen, wieviel Sexismus in dieser Wortschöpfung liegt?

Und sie selber wollen "Power-Frauen-" sein. Die sich aber immer als Opfer sehen und auch auf ihren Opferstatus bestehen. Wie paßt das zusammen? Gut, alks Macho könnte man natürlich sagen: Frauen und Logik paßten noch nie gut zusammen, aber darüber sollte frau dessenungeachtet nachdenken. Auch, wie es sein kann, daß sich eine Frau mit einem Jahr Verspätung als Opfer eines spätabendlichen Klöns an einer Bar sieht.

(Wobei der "stern" sogar die simpelsten Zusammenhänge falsch berichtet, um Stimmung zu machen. In einer Programm-Ankündigung von "stern-tv" heißt es: "Der Artikel im Magazin stern hat eine deutschlandweite Debatte ausgelöst, in kaum einem Medium war nicht davon die Rede: Eine junge Journalistin schildert in ihrem Artikel, wie sie sich bei einer Begegnung mit dem FDP-Spitzenkandidaten Rainer Brüderle von ihm sexuell belästigt fühlte. Netzaktivistin Anne Wizorek nahm das zum Anlass, eine Twitter-Aktion zu starten unter dem Schlagwort, einem so genannten Hashtag, "#aufschrei".

Daran stimmt so gut wie nichts. Im verlinkten Artikel (ich habe die Verlinkung hier original übernommenI) schildert nicht die Journalistin eine Belästigung, sondern Journalisten erzählen über eine Berufskollegin, die eine Begebenheit im Rahmen einer Langzeitbeobachtung eines FDP-Politiker schilderte. Diesen Vorgang nahm Anne Wizorek auch nicht ztum Anlaß für eine Twitteraktion. Sondern auf den Dreh kam sie erst nachdem die ARD sich der Sache annahm. #aufschrei war eine twitteraktion, in der es um als Alltagssexismus empfundene Anmache geht - das Potätscheln eines Arztes war der Anlaß. Ein paar tweetes drunter liest man Anne Wizreks Vorschlag, eine twitter-kampagne unter dem Tag #aufschrei zu starten. Nix Brüderle.

Und es blieb auch Brüderle-frei, bis die ARD daherkam. Damit:

1
 
https://twitter.com/ARD_Presse/status/294715470442033153
 



Und erst DANN war "aufschrei" eine Brüderle-Geschichte.

Auch DAs sollte mal erwähnt werden.

Gruß
Klaus

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RE: Sehr gute...

#58 von Jochen Singer , 03.02.2013 14:08

<Zitat>>
Und verglichen mit unseren 68er Mädels war Ihr allesamt Klosterschüler
</Zitat>

Den Rocco's fehlte der Rock'n Roll. Ulbricht zum Rock'n Roll : http://www.youtube.com/watch?v=Q55mQpAGNMc

Jamming with Edward

Diese Maschinen (Honda CB 550 F1) fehlten den Ostblocklern ebenso, Lebensfreude ? Ach Unsinn:


Im Jahr in dem Aldo Moro von den Roten Brigaden ermordet wurde waren wir mit solch einem Bike in Tito's Jugoslawien, Adria-Küstenstraße bereisen. Die Maschine war für die Jugo's die Sensation; wo auch immer wir die Maschine abstellten war die sofort umlagert. Letztlich entschlossen wir uns mit einer Fähre von Dubrovnik nach Brindisi überzusetzen um diesen Besichtigungen zu entkommen. Kaum waren wir in Italien an Land stoppten uns einige Operetten-Karabinieris mit Maschinenpistolen im Anschlag - Aldo Moro ermordet, Kontrolle.



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RE: Sehr gute...

#59 von Rocco-Müller , 03.02.2013 14:38

Zitat von Jochen Singer im Beitrag #58

Den Rocco's fehlte der Rock'n Roll. Ulbricht zum Rock'n Roll : http://www.youtube.com/watch?v=Q55mQpAGNMc

Jamming with Edward




Lieber Herr Singer,

Sie sollten sich besser über die DDR-Rock-Musik-Szene informieren!

http://de.wikipedia.org/wiki/Musik_der_DDR#Rockmusik

Herzliche Grüße
Rocco Müller

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Nachtrag: Der Anti-#aufschrei - "Dann mach doch die Bluse zu!"

#60 von kjschroeder , 03.02.2013 22:03

Könnte sein, daß die Diskussion erst jetzt interessant wird. Denn diese Autorin kommt endlich zum Kern: -> http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5...te-und-sexismus

... und wird hier nochmal interviewt: -> http://www.freiewelt.net/nachricht-11752...-interview.html

Ob es jetzt der Verlogenheit der Diskussion, die ja eigentlich bislang größtenteils ein Emanzen-Monolog war, an den Kragen geht?


Gruß
Klaus

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RE: Sexismus mal richtig behandelt

#61 von horstR , 13.02.2013 19:06


Saludos

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RE: Sexismus mal richtig behandelt

#62 von kjschroeder , 13.02.2013 22:34

Zitat
Man beachte den 1.(!) Kommentar :-)))


Aaah - undercover bei SPON! :-))))))

Gruß
Klaus


Meine Lieblingsmusik heute:



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