RE: Nachtrag - Alice Schwarzer: Brüderle - ein Mann ohne Zukunft

#26 von horstR , 30.01.2013 14:11

Ich ärgere mich gerade über SPON, die bringen einfachste Kommentare nicht, wenn ihnen die Richtung nicht passt!


Saludos

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RE: Sexismus heute bei Anne Will

#27 von horstR , 30.01.2013 18:03

Und hier die Gästeliste: http://daserste.ndr.de/annewill/

Was bei Jauch nicht geklappt hat, wird bei Sexismusexpetrtin Will gründlich nachgeholt, wetten?


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RE: Sexismus heute bei Anne Will

#28 von Willik , 30.01.2013 18:09

Ich überlege gerade, wo ich sowas schon mal gesehen habe...

Jetzt weiß ich es:
In der Geisterbahn! (o:)

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Ich habe einen neuen Traum:

#29 von horstR , 30.01.2013 18:25

Sitzen Verona Poth u Brüderle in einer Talkshow.

Sagt Poth:" Herr Brüderle, eigentlich finde ich Sie Klasse. Und wie finden Sie mich?"

Brüderle bewundernd: " Ich finde Sie auch Klasse."

Poth:" Ja warum sitzen wir denn hier rum, gehen wir doch ein Gläschen Wein trinken....!"


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Aha: Sexismus am Arbeitsplatz

#30 von Marie , 30.01.2013 22:14

Langsam nähert sich die veröffentlichte Diskussion der Zielgeraden: Sexismus am Arbeitsplatz - und damit der Stimmungsmache für die Frauen-Quote.

Zitat von horstR im Beitrag #27
Und hier die Gästeliste: http://daserste.ndr.de/annewill/

Was bei Jauch nicht geklappt hat, wird bei Sexismusexpetrtin Will gründlich nachgeholt, wetten?


Wer von der Gästeliste wäre vielleicht noch dagegen ?
Die Piraten waren mal ausdrücklich gegen Quoten, lang ists her, und hatten Massenzulauf ... und dann gabs dort etliche Sexismus-Kampangnen und das war es dann auch schon. Die Wahlergebnisse sind ja bekannt.
Alles sehr traurig und sehr durchsichtig ...

Gruß,
Marie

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RE: Aha: Sexismus am Arbeitsplatz

#31 von horstR , 30.01.2013 22:19

Servus Marie, es gibt die ersten Stimmen im Netz die von echtem Sexismus der Sternredaktion sprechen, nach dem Motto wie die ihre jungen Reporterinnen einsetzen.

Na ja von wegen jung mit 29...

Darf ich Ihnen mein neuestes Wahlplakat ans Herz legen:topic-threaded.php?board=593799&forum=13&threaded=1&id=107&message=963 ?


Saludos

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RE: Nachtrag - Alice Schwarzer: Brüderle - ein Mann ohne Zukunft

#32 von kjschroeder , 31.01.2013 10:29

Zitat
Ich ärgere mich gerade über SPON, die bringen einfachste Kommentare nicht, wenn ihnen die Richtung nicht passt!


Wundert Dich das? Psychologisch gesehen sind solche Löschaktionen ein Davonlaufen der Redaktion vor ihrem zahlenden Publikum (unterstellt, daß solche Äußerungen keine Beleidigungen enthalten, was bei manchen durchaus der Fall ist). Es lohnt vielleicht mal, eine Art Plattform für nicht veröffentlichte bzw. gelöschte Leserkommnentare einzurichten. Um zu vergleichen, was bei den Medien durchs Raster fiel. Die "Welt" macht es mittlerweile ganz clever: dort wird der Kommentarbereich bei sensiblen Themen entweder erst gar nicht eröffnet oder nach kurzer Zeit wieder geschlossen .... ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Nachtrag - Alice Schwarzer: Brüderle - ein Mann ohne Zukunft

#33 von JoG , 31.01.2013 16:24

Ich glaube man muss da etwas unterscheiden. Es gibt zwei Themen. Beide sind legitim.

Zum einen ist die Frage dessen, was "Sexismus" denn eigentlich ist und in wie weit es sinnvoll ist ihn zu Sittenwidrig zu erklären. Dass das ein Thema ist in unserer Gesellschaft belegt alleine schon die Karriere Frau Schwarzers. Wäre es kein Thema sie davon leben es nicht zu dominieren. Dass man allerdings die Sache auch wissenschaftlich professioneller anpacken müsste, als dies aktuell getan wurde/wird, ist selbst redend. Es ist nämlich ganz und gar nicht klar, welches Verhalten erlaubt sein sollte und welches nicht.

Zum anderen gibt es nun die Möglichkeit Brüderle als neue Leitfigur der FDP zu diskreditieren mit dem Vorwurf. Daher sind es ja auch die üblichen Verdächtigen, die das Thema auf den Tisch brachten mit dem Kreis jener Starlets wie Schwarzer, die in der öffentlichen Wahrnehmung dieses Thema besetzen. Das schädigt Brüderle ein wenig (wo es Rauch gibt....) aber hoffentlich nicht entscheidend.

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Übereinander statt miteinander reden ...

#34 von Marie , 31.01.2013 17:04

@horstR,
je mehr ich zum Thema Sexismus lese um so unangenehmer fällt mir auf, daß offenbar kaum miteinader sondern bevorzugt übereinander geredet wird - und dann gehts auch wieder nur um die Meinungshoheit: ob Frauen grundsätzlich Opfer sind. Einfach nur traurig, wenn diese teils sehr lautstark angemahnte und gefälligst zu verinnerlichende Opferrolle für Frauen das Ergebnis von Jahrzehnten Feminismus und Gender-Ideologie sein soll.

Ob man bzw. frau mit 28/29 "jung" ist ? Aus welchen Gründen auch immer plötzlich nicht mehr klar sprechen zu können, obwohl mit wenigen Worten an einer (angeblich) unangenehm empfundenen Situation was zu klären und damit auch zu ändern wäre, ist wohl eher keine Frage des Alters. Soziale Kompetenz wäre der passende Begriff und angeblich seien Frauen da ja eh kompetenter. Wäre dem so, würde es diese Sexismus-Debatte kaum geben ... ;-)

Gruß,
Marie

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RE: Übereinander statt miteinander reden ...

#35 von horstR , 31.01.2013 19:17

Gestern bei der Sexismusexpertin Anne Will war eine Dame (Name habe ich mir natürlich nicht gemerkt), die war wohl mal Gleichstellungsbeauftragte in Gosslar u wurde gefeuert weil sie ihren Job ernst nahm.

Also diese Dame machte auf mich bisher den kompetentesten Eindruck, sie setzte sich auch für die Rechte von Männern ein, sie nahm das mit der Gleichstellung ernst. Das wäre dann mal ein anderer Einstieg in das Thema als "Frauen und andere Behinderte werden bevorzugt eingestellt".

Da entwickeln sich in Schulämtern u bei der Justiz echte Probleme, weil Männer überhaupt keine Beförderungchancen haben und ich werde mir jetzt jede Bemerkung über vorwiegend von Frauen geführten Behörden, Abteilungen etc. verkneifen.

Es sei mir gestattet Männern eine etwas weiter entwickelte Streitkultur zu unterstellen, aber ich will das eigentlich nicht vertiefen.

Es läuft halt einige schief in der degenerierten Republik:-(((


Saludos

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RE: Aha: Sexismus am Arbeitsplatz

#36 von kjschroeder , 31.01.2013 22:46

Zitat
Darf ich Ihnen mein neuestes Wahlplakat ans Herz legen


Das Thema ist Sexismus - und Du kommst mit einem Wahlplakat. Du weißt, wie endgültig Du die Männerfrage damit beantwortet hast? ;-)

Deswegen - es war ein schxxxxlanger Arbeitstag heute und ich habe keinen Bock mehr außer Bock - gibt es jetzt Bildungslektüre zum Thema.
Preisfrage: Wer ist in diesem Video das Sexismus-Opfer? -> http://de.nachrichten.yahoo.com/video/ba...-103900125.html

Dein Hinweis auf das Wahlplakat hat es gezeigt: Wir Männer sind am Ende.

Die Frauen freilich waren es schon vorher. Beweis: -> http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...s_schon_vorher/

Mußte ja mal gesagt werden. ;-)

Klaus

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RE: Aha: Sexismus am Arbeitsplatz

#37 von Willik , 01.02.2013 00:19

"Wer ist in diesem Video das Sexismus-Opfer? ->"


Natürlich die arme, benutzte, mißbrauchte... bezahlte Schnalle! Ist doch klar! Ist doch meine Rede.
ER hat doch normalerweise schon in vorauseilendem Gehorsam schamhaft zur Seite zu blicken und sich bei der ganzen Welt dafür zu entschuldigen, daß er die Sendung nicht schon vor ihrem Beginn abgebrochen und das Studio fluchtartig verlassen hat, als die in ihrem billigen Flittchenfummel da auftauchte.
Was sind denn das für Sachen? Sowas weiß man doch vorher! (:


Zitat:
"...oder irgendso eine verrückt gewordene Alte am Rad dreht, weil irgendso ein Brüderle ihr in den Ausschnitt geschielt hat, dann bleibt ganz cool und argumentiert sachlich: Go fuck yourself!"

(o:)
Genau so! Mußt nur reden mit den Leuten!
Er sagt jetzt nichts mehr dazu, und das ist genau richtig. Denn:
"Morgen wird eine andere Sau durch"s Dorf getrieben!"
Gruß Willik


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zuletzt bearbeitet 01.02.2013 | Top

bei Maybrit Illner

#38 von huhngesicht , 01.02.2013 12:56

In ihrer Talk Show konnte man gestern sehr gut sehen, was ich vorhersagte. Die Sexismusgeschichte wird sich nicht nachhaltig zum Schaden Bruederles sondern des Sterns und der angeblich Belaestigten auswirken. Claudia Roth hat als einzige plump versucht, das Geschehene in ein fragwuerdiges Licht zu ruecken. Ein aus den Medien bekannter Anwalt hat sie eloquent vorgefuehrt (sie konnte einem fast leidtun). Und eine sympathische Simone Thomalla sich ueber sie lustig gemacht. Da brauchte es ausnahmsweise nicht mal den forschen Kubicki in der Diskussion, um das Thema richtig zu beleuchten. So gehoert das Thema angemessen diskutiert.

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RE: bei Maybrit Illner

#39 von Rocco-Müller , 01.02.2013 18:25

Sexismus und die Benachteligung der Frauen, in der Gesellschaft, liegen im Wesen des kapitalistisch/imperialistischen Systems begründet.

Solche Erscheinungen waren selbst im noch unvollkommenen Realsozialismus der DDR unbekannt.

In einem System, in dem Pornografie und Prostitution zum Alltag gehören und selbst Fernsehzeitschriften mit leicht bekleideten Frauen, auf der Titelseite, Auflage machen wollen, ist Sexismus eine normale Erscheinung.

Wo die Sexualität und der weibliche Körper zur Konsumware verkommen, sind solche Erscheinungen die zwangsläufige Folge.

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RE: bei Maybrit Illner

#40 von kjschroeder , 01.02.2013 21:25

Ei verbibsch! Ich überlege gerade, warum in ihrer Betrachtung die Prostituierten in den Devisenhotels z.B. in Leipzig nicht auftauchen. Und die Prostituierten, die im Auftrag der Stasi die Freier aushorchten. Was ja nicht nur Wessis waren. Und dann sind da noch die zahlreichen/zahllosen DDR-Mädels und -Frauen, die seinerzeit in Ungarn am Plattensee für 5-10 "Westmark" sich für jeden Wessi prostituierten, um die Urlaubs- und generelle Kasse aufzubessern.

Das kommt in Ihren Ausführungen alles nicht vor, obwohl es sogar ein wiki zum dem Thema gibt. Was meinen Sie, woran das liegen könnte?

Gruß
Klaus

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RE: bei Maybrit Illner

#41 von heinzwernerhübner , 01.02.2013 22:06

Zitat
Ei verbibsch!


Also lieber Klaus, ich als in Sachsen aufgewachsener Mann kenne den Ausdruck "Ei verbibsch" überhaupt nicht. Vermutlich ist das eine Erfindung der Nichtsachsen! :)
Aber das ist hier unwichtig.

Zitat
Ich überlege gerade, warum in ihrer Betrachtung die Prostituierten in den Devisenhotels z.B. in Leipzig nicht auftauchen. Und die Prostituierten, die im Auftrag der Stasi die Freier aushorchten. Was ja nicht nur Wessis waren. Und dann sind da noch die zahlreichen/zahllosen DDR-Mädels und -Frauen, die seinerzeit in Ungarn am Plattensee für 5-10 "Westmark" sich für jeden Wessi prostituierten, um die Urlaubs- und generelle Kasse aufzubessern.



Ich kann dir insofern darauf antworten, als dass ich diese von Herrn Roccomüller gemachten Äußerungen aus den Lehrbüchern der "Rotlichtbestrahlung" kenne - in der Schule, beim Militär, beim Studium und dann als Lehrer im sogenannten Parteilehrjahr, das auch für Parteilose wie mich Pflicht war.

Will heißen: Man kann das kommunistische Geblubber solcher Herren wirklich nicht ernst nehmen.
Die lügen genauso wie einige der von uns gewählten heutigen Karriere-Politiker!

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#42 von Jochen Singer , 02.02.2013 07:46

Zitat
Die lügen genauso wie einige der von uns gewählten heutigen Karriere-Politiker!



Die linken Stahlhelmer lügen nicht nur, die bescheissen sogar schamlos ihre Brüder wenn es für sie finanzielle Vorteile bringt.

So meine Erfahrung in einem Erbfall bei der eine Kontenvollmacht über rund 6 Jahre missbraucht wurde um zeitlich zufallsverteilt und in der Betragshöhe unsystematisch ein Girokonto leer zu räumen.



Mystery train - James Burton, "Twang" Fender Telecaster

 
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#43 von Rocco-Müller , 02.02.2013 13:16

Zitat von Jochen Singer im Beitrag #42

Zitat
Die lügen genauso wie einige der von uns gewählten heutigen Karriere-Politiker!


Die linken Stahlhelmer lügen nicht nur, die bescheissen sogar schamlos ihre Brüder wenn es für sie finanzielle Vorteile bringt.

So meine Erfahrung in einem Erbfall bei der eine Kontenvollmacht über rund 6 Jahre missbraucht wurde um zeitlich zufallsverteilt und in der Betragshöhe unsystematisch ein Girokonto leer zu räumen.



Auch unter uns Kommunisten gibt es, wie bei allen Menschen, Lügner und Betrüger aber man sollte nicht von Einzelnen auf Alle schließen.

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RE: bei Maybrit Illner

#44 von Rocco-Müller , 02.02.2013 15:22

Zitat von kjschroeder im Beitrag #40
Ei verbibsch! Ich überlege gerade, warum in ihrer Betrachtung die Prostituierten in den Devisenhotels z.B. in Leipzig nicht auftauchen. Und die Prostituierten, die im Auftrag der Stasi die Freier aushorchten. Was ja nicht nur Wessis waren. Und dann sind da noch die zahlreichen/zahllosen DDR-Mädels und -Frauen, die seinerzeit in Ungarn am Plattensee für 5-10 "Westmark" sich für jeden Wessi prostituierten, um die Urlaubs- und generelle Kasse aufzubessern.

Das kommt in Ihren Ausführungen alles nicht vor, obwohl es sogar ein wiki zum dem Thema gibt. Was meinen Sie, woran das liegen könnte?

Gruß
Klaus



Sie sollten solche Einzelfälle nicht überbewerten.

Tatsache ist und bleibt, das Frauen in der DDR, auch am Arbeitsplatz, völlig gleichberechtigt waren und damals in diesem Staat, die Sexualität und Erotik nicht als Ware vermarktet wurde.

Frauen in der DDR waren selbstbewusste, gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft und wurden auch von ihren männlichem Gegenüber so behandelt.

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#45 von kjschroeder , 02.02.2013 15:41

Zitat
Sie sollten solche Einzelfälle nicht überbewerten.


Einzelfälle? Am Plattensee? Das ist lustig! ;-) Einzelfälle ..... ich lach mir'n Ast. ;-) 'Tschuldigung, aber das ist ZU köstlich! ;-))

Richtig ist sicherlich, daß die 3.000 registrierten Prostituierten in der DDR eine geringere Zahl darstellen als in der damaligen Bundesrepublik. Wobei allerdings noch eine Dunkelziffer der "Geschenke"-Prostitution existierte. -> http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitutio...und_Demographie

Nun gab es nicht nur weniger Prostituierte, sondern auch weniger Erotik allgemein. Roter Spießbürger-Mief halt. Das wollen Sie hier wieder einführen?

Zitat
Frauen in der DDR waren selbstbewusste, gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft und wurden auch von ihren männlichem Gegenüber so behandelt.


Richtig ist doch wohl, daß der Staat alle Gesellschaftsgruppen unter seine Knute kriegen wollte, und da waren Frauen schwerer erreichbar. Daher der Deal mit der - natürlich unter staatlicher (Partei-) Kontrolle stehenden - "Gleichberechtigung". Damit hatte der Staat sie unter der Knute, und Parallelen zu Zuständen heute bei uns sind unübersehbar. Siehe auch hier: -> http://www.mdr.de/damals/artikel75262.html

Gruß
Klaus

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RE: bei Maybrit Illner

#46 von Rocco-Müller , 02.02.2013 15:53

Zitat von kjschroeder im Beitrag #45




Nun gab es nicht nur weniger Prostituierte, sondern auch weniger Erotik allgemein. Roter Spießbürger-Mief halt. Das wollen Sie hier wieder einführen?

Gruß
Klaus



Ihre Kenntnisse, bezüglich des DDR Alltags, scheinen eher von theoretischer Natur zu sein.

Das fehlen der Vermarktung von Sexualität und des weiblichen Körpers, schließt eine gesunde Erotik nicht aus.

In der DDR gab es schon in den 50iger Jahren FKK-Strände als Frauen in der prüden Adenauer-BRD noch hochgeschlossen ins Wasser steigen mussten und in Bezug auf die Berufswahl - und Ausübung, ihren Ehemann als Vormund zu ertragen hatten.

Ihre Klischees, bezüglich der Deutschen Demokratischen Republik, sind kaum weniger amüsant, als die realsairischen Beiträge Ihres Duzfreundes aus Spanien.

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die DDR war wundervoll

#47 von huhngesicht , 02.02.2013 16:47

Ich bin leider nicht in der DDR aufgewachsen, aber ich schliesse mich dem guten Rocco an, dass da alles wirklich wunderbar gewesen sein muss (ich war nur einmal auf einer Klassenfahrt dort, kurz bevor der imperialistische Moloch das Paradies DDR in sich aufgesogen und zerstoert hat).
Ich weiss gar nicht, wo ich mit dem Lob anfangen soll. Generell vielleicht zuerst beim politischen System selbst. Dieses waehlen eines Blockes von Parteien immer mit einem Ergebnis von 100 % ist schon sehr praktisch und angenehm. Als Buerger muss man sich nicht den Kopf zerbrechen, wen man waehlt und unter Politikern gibt es nicht wie bei uns haessliche Streits. Wie in einer grossen Familie sind aller einer Meinung. Wo wir schon bei der Qual der Wahl sind. Das war in der DDR so einfach. Man musste sich keinen Gedanken ueber das Urlaubsziel machen, welches Auto man fahren will, welchen Beruf man ergreift, selbst im Restaurant wie die Speisekarte uebersichtlich. Wie schrecklich ist das bloss bei uns. Fliege ich auf die Malediven, in die USA, lieber nach Daenemark? Zum Verzweilfeln. Wenn man weiss, dass man sowieso nur FKK an der Ostsee machen kann, ist das ein grosses Glueck. Mit dem Job, den man am Ende noch verliert ist das auch so eine Sache. Erst muss man gruebeln und dann wird man neidisch, weil der Nachbar mehr Geld verdient. Gluecklich der, der eine sinnlose Taetigkeit zugewiesen bekommt, und Geld verdient, von dem er sich nichts kaufen kann. Das ist dann wie bei uns das unterdrueckerische Hartz4 nur ohne Unterdrueckung. Honecker4ever fuer alle. Mit der Dreckschleuder Auto ist es ja nicht besser. Ein Mercedes, ein Golf, ein Opel Manta? Da wird man ganz verrueckt. Da lobe ich mir den Trabbi. Da wusste man erstens, wofuer man dann doch sein Geld ausgeben kann und zweitens schaetzte man ihn wirklich, nachdem man zehn Jahre darauf gewartet hat. Bei den Restraunts nicht anders. Thailaender, Grieche, gut-buergerlich? Und dann die riesige Auswahl. Man ist verhungert, bevor man fertig gelesen hat. Da preise ich die Broiler-Bude und Wuerzfleisch. Ohne Qual der Wahl satt und gluecklich. Aber die wirklichen Wunderbarhaftigkeiten der DDR habe ich noch gar nicht erwaehnt. In unserer kalten kapitalistischen sexistischen konsumgeilen Gesellschaft denkt jeder nur an sich. Keiner kuemmert sich um den Nachbarn. Gefuehllos und hart ein Leben in nie endender Depression. In der DDR war das Mitgefuehl staatlich organisiert und nannte sich Stasi. Sicherheit und Glueck fuer alle garantiert. Ich bin neidisch, weil niemand meine Telephonate abhoert. Kein Nachbar durchwuehlt meinen Muell nach verbotener Lektuere, meine Freunde und Familie spionieren mich auch gar nicht aus. Am Ende lieben sie mich nicht richtig? In der DDR konnte man sicher sein, dass einem nichts passieren kann. Kaeme man praktisch ungewollt auf ungehoerige Gedanken, muesste man nicht besorgt sein, denn der beste Freund oder der Ehepartner gehen dann schon zur Stasibehoerde, damit die mich wieder auf den richtigen Weg bringen kann (das darf auch schon mal ein Urlaub im Gefaengnis sein). Das muss so wundervoll gewesen sein. Kommen wir aber zum besten der DDR - trara ---- die Mauer und der Schiessbefehl. Wem faellt ein anderes Land ein, welches so fuersroglich war, dass es sogar eine Mauer um sich herum zum freundlichen Schutze seiner geliebten Buerger gebaut hat? Mir faellt aus dem Stehgreif keines ein. Und mit welcher Konsequenz und Opferbereitschaft das umgesetzt wurde. Wer ueber diese Mauer wollte, der wurde einfach erschossen. So viel Ueberzeugung vermisst man in unserer Gesellschaft schmerzlich.
Als Fazit muss man sagen, dass man neidisch auf Rocco sein muss. Sowohl auf sein Leben, welches er gluecklich als Intimfreund von Mielke in der DDR fuehren durfte, als auch seine Ueberzeugung Kommunismus, der sich leider noch nicht 100%ig so zeigen konnte, wie er dauerhaft funktioniert. Als liebenswertes Vorbild bleibt uns im Moment leider nur noch Nordkorea. Der reizende Menschenfreund Kim il-sung fuehrt ja ein wahres Paradies an. Niemand wird da unnoetig dick, weil man sportlich auf ein Nahrungsueberangebot gerne verzichtet. Man investiert zuruecht lieber in Waffen, um wenigstens die letzte idyllische Bastion des glueckverstroemenden Kommunismus zu bewaren. Ach Rocco, Genosse, lass uns gemeinsam rote Fahnen hissen und ein Lied anstimmen: Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt ....

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Sexismus

#48 von Marie , 03.02.2013 00:19

Hier ein aus meiner Sicht gutes Beispiel dafür, was bei der ganzen Sexismus-Sache gewaltig schief läuft - dazu vier Links mit Zitaten:

-> http://www.heise.de/newsticker/meldung/2...lt-1775576.html
" ... Mit der Öffnung hin zu nerdfremden Zonen führte der CCC auf dem Kongress eine Sexismus-Debatte, die noch andauert. Technisch hat der Club zwar Policy-Regeln angenommen, wie bei Belästigungen verfahren wird. Außerdem hat sich der Club der Ada Inititiative angeschlossen, die den Sexismus in der Hacker-Kultur bekämpfen will. Dennoch sorgten mehrere Vorfälle für heftige Diskussionen ... "

-> http://blog.refefe.de/?ts=ae1a50a0
" ... möchte ich noch darauf hinweisen, dass der CCC seit Jahren gegen die Vorratsdatenspeicherung kämpft, weil dort weite Teile der Bevölkerung unter Pauschal-Verdacht gestellt werden. Einer der NSA-Whistleblower hat in seinem Vortrag erwähnt, dass eine der wichtigsten Freiheiten die Freiheit von Verdacht und Ermittlung sei. Und jetzt kommen hier ein paar selbsternannte Aktivisten und fordern von uns, dass wir unsere Teilnehmer unter Pauschalverdacht stellen und Warnhinweisschilder aufstellen, dass sexuelle Übergriffe und Sexismus bei uns unerwünscht sind. Das zeugt von einem so geringen Ausmaß an sich vorher mal auf die Zielgruppe eingelassen habens, dass solche Leute bei mir direkt verloren haben und das auch nur unter größtem Aufwand wieder reparieren können. Überhaupt drängt sich der Eindruck auf, dass die lautesten Kritiker noch nie auf einem Kongress waren.

(Kurzes Intermezzo) Wo kommen diese Creeper-Cards eigentlich her? Aus den USA. Dort herrscht eine völlig andere Hacker-Konferenz-Kultur. Auf der Defcon liefen vor ein paar Jahren Porno-Modelle halbbekleidet herum und machten Werbung für diese Porno-Produktion, bei der ein Model die nmap-Homepage vorliest. Da gibt es auch eine ganz andere Prüderie und ein höheres Alterslimit für Alkohol, was sich dann auf Konferenzen so niederschlägt, dass hormonell unbalancierte Jugendliche zum ersten Mal Alkohol trinken und mit weiblichen Brüsten konfrontiert werden und dann enthemmt Frauen angraben. Die Leute, die diese Karten nach Deutschland geholt haben, kennen vermutlich weder die Defcon noch den Kongress. Die Defcon findet übrigens in Las Vegas statt, d.h. das Ambiente dort sind Spielhöllen, Showgirls und Stripper ... "

-> http://mirromaru.tumblr.com/post/3938230...-naked-headless

-> http://adainitiative.org/2013/01/ending-...rk-in-progress/
"Ending sexism in hacker culture: A work in progress

( Übersetzung -> http://adainitiative.org/2013/01/in-arbe...r-hackerkultur/ )

daraus: " ... Last week, sexism in hacker culture became a topic of worldwide dialogue again. The trigger was a series of sexist incidents at the 29th Chaos Communications Congress, held every year in Germany during the last week of the year.

The incidents started with a wall in the conference center, where a picture of a woman’s nude body (link does not show image directly) was created using “Creeper Move cards,” printed paper cards used to raise awareness of sexism. (They definitely raised awareness in this case.) The conference wiki was edited to create a game in which participants were rewarded for offending people by making sexist comments or unwanted sexual propositions. During the popular conference event “Hacker Jeopardy,” a moderator repeatedly made sexist comments like “For reasons of gender-equality, we’ll sadly have to pick a woman now,” unhindered by the conference organizers present ... "
(Bitte jeweils selbst nachlesen!)

Zum letzten Artikel ist noch interessant, daß sich in den Zuschriften zeigt, daß mindestens ein *kulturelles* Mißverständnis vorliegt, eher mehrere: in den langen Jahren den es diesem Kongress hier gibt sei der einzige irgendwie noch entfernt sexistische Vorfall gewesen, daß sich eine Frau vor ihrem prügelnden Ehemann auf den Kongress geflüchtet hat (wo ihr dann geholfen wurde) - und auf bzw. von der anderen Seite steht bisher halt unumstößlich fest daß so ein Kongress mit (früher) überwiegend männlichen (weißen!) Teilnehmern schon per se sexistisch sein MUSS, völlig undenkbar daß es auch anders sein kann ...
Dazu kommt ja noch, daß hier in (Mittel-)Europa die Darstellung nackter Körper(teile) eh schon ewig eher unproblematisch war ("Kunst") und es dabei stets eine klare Abgrenzung zu solchen mit sexuellen/pornografischen Bezügen gab usw.
Der nur schwer zu übersehende Prüderie-Import aus einem doch etwas anderen Kulturkreis führt besonders bei unangemessenem bis verbiestertem Vortrag fast zwangsläufig auch zu entsprechenden satirischen Reaktionen und ich wüsste auch nicht wie sich sowas in Zukunft verhindern ließe, wenn Unterschiede nicht berücksichtigt werden.

Gruß,
Marie

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Sehr gute...

#49 von heinzwernerhübner , 03.02.2013 06:53

... Antwort auf verantwortungsloses Marxismus-Leninismus-Geschwafel!
Wobei ich eines dem Herrn roccomüller bestätigen muss: Die meisten DDRler waren wirklich viel weniger prüde als die meisten "Altbundesländler".
Hat man besonders nach 1989 an den Ostseestränden beobachten und feststellen können.
Darüber sollte man sich im Zusammenhang mit dem gegenwärtigen abstoßenden "Sexismusgekeife" wirklich mal Gedanken machen...

hwh

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RE: Sehr gute...

#50 von horstR , 03.02.2013 09:17

Noch so ein Vorurteil, lieber Heinz. Eure Mädels waren nur besser weil das Fernsehprogramm bei Euch schlechter war...

Und verglichen mit unseren 68er Mädels war Ihr allesamt Klosterschüler... (Was sich nicht auf den Hormonstand beziehen soll)


Saludos

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