Leserbrief zu Gastbeitrag von Aydan Özuguz über Doppelte Staatsbürgerschaft

#1 von Hannelore Mohringer , 11.09.2016 00:07

Leserbrief zu
„Demokratie und Doppelpass“, von Aydan Özoguz in Ihrer Ausgabe von heute. (FAZ 02.09.2016)

Es ist schwer, ruhig und emotionslos auf die Verteidigung doppelter Staatszugehörigkeiten von einem Einwanderer zu antworten, wenn der wohl selbst als „Doppelbürger“ zu einem Staatsamt gekommen ist mit allem damit verbundenen politischen Einfluss im Einwanderungsland; denn die doppelte Staatsbürgerschaft galt als Übeldoktrin aus gutem Grund, der vom Kaiserreich bis heute nichts von seiner Plausibilität verloren hat: Wer in ein fremdes Land einwandert und nicht bereit ist, seine Bürgerrechte aus dem Herkunftsland abzugeben, um Bürger des Einwanderungslandes zu werden, bekundet durch doppelte Staatsbürgerschaft seine Loyalität zum Land seiner Herkunft, der also seine so erworbenen politischen Möglichkeiten gegebenenfalls zum Nachteil des Einwanderungslandes nutzen wird und im Konfliktfall für das Einwanderungsland ein zumindest unsicherer Kantonist ist.

Frau Özoguz‘ Klagen über die von ihr aufgezählten Nachteile für Einwanderer in der Zeit der einfachen Staatsbürgerschaft, sind samt und sonders gegenstandslos, wären diese nur bereit gewesen, die Staatsbürgerschaft ihres Herkunftslandes abzugeben, um den deutschen Paß zu erhalten. Tausende Türken in Deutschland waren dazu nicht bereit und erschlichen die doppelte Staatsbürgerschaft in den neunziger Jahren mit Hilfe der türkischen Regierung. Sie gaben die türkische Staatsbürgerschaft ab und bekamen sie nach Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft vom türkischen Konsulat zurück. Auf diese „unerwünschte Entwicklung“ – so die offizielle Bezeichnung - reagierte die deutsche Regierung am 1. Januar 2000 mit der faktischen Legalisierung dieser Straftaten. (!) Der Gedanke, daß die Erschleichung nur mit dem geheimen Einverständnis der deutschen Regierung möglich war, ist daher nicht von der Hand zu weisen. Es war das Kabinett Schröder der ersten rot-grünen Bundesregierung. Seither ist diese Übeldoktrin Gesetz in Deutschland.

Ich meine, das erklärt, warum es so schwer ist, ruhig und emotionslos auf das Plädoyer der „Beauftragten der Bundesregierung“ mit ‚türkischen Wurzeln‘ für die doppelte Staatsbürgerschaft zu antworten.

Hannelore Mohringer

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"Migranten" greifen nach der Macht per Wahlrecht

#2 von Hannelore Mohringer , 01.03.2017 16:51

„Das „Impulspapier“ ist, wie das ebenfalls von Frau Özoguz vorgeschlagene „Wahlrecht für Migranten“, nicht weniger als der Versuch eines legalen Staatsstreiches gegen die Deutschen, schrieb N. F.
IMPULSPAPIER DER MIGRANT*INNEN-ORGANISATIONEN ZUR TEILHABE IN DER EINWANDERUNGSGESELLSCHAFT“ (Zitat aus einer heute erhaltenen E-Mail von Gigi Romeiser)

Wer immer „N.F.“ ist: Der „Vorschlag“ einer Einwanderin, die Staatsämter in Deutschland ergattert hat, zeigt, was die Politik unter Vorsitz der Kanzlerin Angela Merkel vorhat: Die endgültige Übergabe der Herrschaft über Deutschland an Fremde. Aydan Özoguz – wo sie geboren ist, konnte ich bei Google nicht herausfinden – sitzt seit 2009 im Deutschen Bundestag, ist lt. Google stellvertretende Vorsitzende der SPD, Integrationsbeauftragte und Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, schlägt demnach das „Wahlrecht für Migranten“ vor.

Angenehme Ruhe, Deutschland

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Das Problem der Migranten mit deutschem Paß hat einen Namen: Deniz Yucel

#3 von Hannelore Mohringer , 02.03.2017 18:31

„die globale Weltregierung kommunistischer Prägung etwa nach dem Staats- und Parteimodell Lenins“ unterscheidet sich wirklich nicht „von der kapitalistischen Weltregierung der wenigen Supermilliardäre…und der fortschreitenden Fusionierung….zu ganz wenigen Riesen- und Gigantounternehmen“ wie sie sich bereits darstellen. Und es ist auch kein Zufall, daß wir vom Fall Deniz Yücel auf direktem Weg beim Wirtschaftsthema gelandet sind, weil dieser Einwanderersohn und seine barbarische Formulierung, mit der er einem politischen Gegner den Tod wünscht: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/v...az/8653894.html, das Haupt-Problem deutlich macht: Die Einwanderungspolitik als politische Waffe der Regierung (en) zur Zerstörung der Nationalstaaten.

Wenn wir uns retten wollen, müssen wir aus der EU mit ihren offenen Grenzen austreten. Daß Juncker, ausgerechnet jetzt vor den Wahlen, die „Rückbesinnung auf den Binnenmarkt“ Europas (SÜDKURIER von heute, Seite 1) vorschlägt und damit die offenen Grenzen zur Disposition stellt, zeigt, daß hier der Schlüssel liegt, wirtschaftlich und ideologisch. Er ist ja nicht dumm, sondern Zyniker: https://de.wikiquote.org/wiki/Jean-Claude_Juncker. Er wird wie die deutsche Kanzlerin, wenn die EU und Angela Merkel unbeschadet aus dem Wahlkampf 2017 hervorgehen, genauso weitermachen wie bisher. Es gilt ja, die Einführung der Weltregierung nach leninistischem Muster voranzutreiben. ( Wobei nun Donald Trump ein unerwartetes Hindernis darstellt.)

Die Europäische Zentralbank hat nicht umsonst diktatorische Befugnisse erhalten: Die Festsetzung der Zinslosigkeit ist das Mittel der (zum Kommunismus gehörenden) Enteignung. Wo gäbe es diktatorisch festgesetzte Zinslosigkeit in einer freien Wirtschaft? Zinslosigkeit ist die perfekte Enteignungspolitik der Sparer mit der Hinlenkung ihres Geldes in den Kasinokapitalismus: Wenn Euer Geld durch die Zinslosigkeit bei gleichzeitiger Inflation schwindet, legt es an in Aktien! Die eingeführten Volksaktien sind die Perversion des klassischen Aktienmarktes und generieren ein ganzes Volk von Zockern, an deren Ende Firmen wie Brötchen gehandelt werden und mit ihnen Millionen von Arbeitsplätzen. Wer behauptet da noch, Kommunismus sei Gerechtigkeit für die kleinen Leute! Stalin und Mao brachten um, wer ihnen im Weg stand; Juncker und Obama und mit ihnen Schulz und Frau Merkel machen arm und abhängig von den von der Politik zugeteilten Brosamen.

Deniz Yücel ist Türke. Sein Ausspruch weist ihn als solchen aus – in der Diktion als Barbar und politisch als Interessenvertreter der Einwanderer. Er steht in einer Reihe mit Aydan Özoguz und anderen Türken und Muslimen, die in Politik und Medien bereits in Deutschland Fuß gefaßt haben – dank unserer linken Parteienkumpanei. Frau Özoguz ist Integratiomsbeauftragte der Kanzlerin, die ja selbst Einwandererkind ist, allerdings innereuropäisch: Sie fordert Wahlrecht für Migranten, also Wahlrecht auch ohne deutschen Paß. Hier treffen sich die Machtinteressen der muslimischen Türken mit ihren Okkupationsabsichten mit denen der Kommunisten mit deren Auflösungsabsichten der Nationalstaaten.


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Apropos Individuen in Deutschland

#4 von Hannelore Mohringer , 03.03.2017 11:02

Apropos Individuen in Deutschland, nämlich orientalische!

Dafür gab es gestern Abend einen Vorgeschmack bei Maybrit Illner. Es war eine rein orientalische Veranstaltung, in der sich allein Markus Söder, bayrischer Staatsminister der Finanzen (in vertrauter Gesellschaft von Aydan Özoguz, der Staatsministerin der, na ja: deutschen Kanzlerin) als Deutscher, Bio-Deutscher sozusagen, befand:
tp://www.t-online.de/nachrichten/deutsch...er-tuerkei.html

Also, ich kann mir nicht helfen, aber die beiden Erdoganvertreter – ersparen Sie mir bitte das ständige Googeln nach den orientalischen Namen! – konnte ich wenigstens, sowohl akustisch als ihr Anliegen betreffend, verstehen. Der junge Mann, der als selbständiger Geschäftsmann in Deutschland vorgestellt worden war (warum hat er sein Geschäft eigentlich nicht in der Türkei gegründet?), brachte es auf den Punkt, etwa so: Die Türkei könne keine Demokratie nach deutschem Muster sein, und die türkische Innenpolitik gehe keinen etwas an außer die Türken selbst. Punkt! Ja, liebe Leser. So ist das! Wenn sich die Deutschen doch nicht ständig in fremde Angelegenheiten einmischen würden!

Nein, sagte an dieser Stelle Frau Illner, die Moderatorin: Das können wir nicht, weil sie, die Türken, ja zu Millionen hier leben. Und das ist das Problem und die Frage, wie es anzugehen ist. Aber soweit kam es nicht. Beispiel dafür – für das Problem - die Kanzlerin-Staatsministerin von irgendwoher (ich konnte bisher nicht herausfinden, von wo, aber mit durchaus deutsch-zivilisierten Umgangsformen – das muß man ihr lassen, wie übrigens auch den beiden Erdogan-Vertretern). Aydan Özoguz heißt sie nach meiner Erinnerung und soll für das Wahlrecht aller Migranten in Deutschland, also auch ohne doppelte Staatsbürgerschaft, einfach mit ihrer angestammten Staatsbürgerschaft, eintreten. Warum also die Mühen der Eindeutschung?

Und das (Problem) der Kurden! Dessen Auftritt gestern Abend sprach für sich. Das müssen Sie sich unbedingt ansehen! Der Auftritt war eine Satire auf das zukünftige deutsche Parlament – wenn Frau Özoguz sich durchsetzt, wozu sie ja gute Chancen hat - je nachdem, wie die Wahl ausgeht! Also googeln Sie und machen Sie sich damit einen schönen Freitagabend, anschließend gekrönt von Welkes heute-show mit den frenetischen Claqueuren – wo kriegt er die bloß her?. So können Sie bestens informiert im September Ihre Wahlkabine betreten. Haben Sie bis dahin vergessen? Ja, ja, das ist die Crux. Aber wir haben ja noch einen langen Wahlkampf vor uns, und so gänzlich verstecken können unsere Medien solche Kurden und Türken und Welkes in Deutschland nicht und wollen es ja auch garnicht, weil solche Zustände ja das politische Ziel, nämlich das Ende Deutschlands, ist oder sein muß oder wie….

Viel Vergnügen also!
Hannelore Mohringer

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RE: Apropos Individuen in Deutschland

#5 von Hannelore Mohringer , 03.03.2017 11:07

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Nun kommt, was kommen muß!

#6 von Hannelore Mohringer , 03.03.2017 21:14

Deutschland - Teil der Türkei?

Wo Millionen Türken wohnen, deutsche Staatsbürgerschaft haben und bereits aktiver Teil des Staatspolitik-Betriebes sind, ist Türkei. Das ist doch logisch!
Wo Türkei ist, wird natürlich auch Wahlkampf gemacht. Das ist auch logisch!
Also sind die Wahlkämpfer erbost, wenn ihnen dieses Recht genommen wird. Logisch!

Was die deutschen parlamentarischen Parteien - längst mit vielen Türken und einigen Migranten aus anderen Ländern in ihren eigenen Reihen - angerichtet haben, zeigt sich jetzt wie zu erwarten war. Was derzeit passiert, ist die direkte Folge der Multikulti-Einwanderungspolitik (der Grünen), die doppelte Staatsbürgerschaftsverleihung (maßgeblich vorangetrieben von der FDP), die Losung der Schwarzen: Deutschland ist Einwanderungsland und Der Islam gehört zu Deutschland, Die Öffnung der Grenzen (Schengen der EU-Parlamentarier) und die Nacht vom 4. auf den 5. September 2015, als die Kanzlerin gleich Millionen Illegale aus vieler Herren Länder ins Land ließ: Die Türkei fordert ein, was dieser deutsche Rechtsstaat ihnen und jedem verspricht, nämlich Gleichberechtigung.

Befände sich Deutschland nicht im Wahlkampf, dem ersten, bei denen die Bürger zeigen, daß ihnen diese Politik nicht paßt und die Parteien also fürchten müssen, daß sie abgewählt werden, wenn sie jetzt nicht Reue und Bereitschaft zu politischen Veränderungen zeigen, wäre dieser aus der Türkei nach Deutschland verlegte Wahlkampf genauso einspruchslos vonstatten gegangen wie schon bei früheren türkischen Wahlen. Und es grenzt eigentlich an ein Wunder, daß nicht auch andere Länder, deren Bürger hier zahlreich leben, auch ihre Wahlkämpfe in Deutschland austragen.

Aber, die Deutschen wollen es nicht mehr. „Auf der Verwaltungsebene“ werden mit Ausreden Wahlkampfauftritte der Türken verhindert: Veranstaltungsort aus irgendwelchen Gründen ungeeignet, zum Beispiel. Und die Kanzlerin, die für diese Entwicklung verantwortlich ist, zögert mit einer klaren Botschaft.

Wie will sie auch erklären, daß nun damit Schluß ist? Wie will sie aus dieser Situation wieder herauskommen – und anderen ähnlichen, die sich so sicher einstellen werden, wie das Amen in der Kirche? Die Türken sind offenbar im Recht und erbost. Unser Land, ohnehin in ständiger Angst vor nicht rechtzeitig entdeckten Anschlägen nach dem erst kürzlich erfolgten Terrorakt eines Moslem auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin, steht vor der Frage: Nachgeben oder abwarten, wie die Millionen Türken in Deutschland sich verhalten werden. Es wäre auch nur ein Hinausschieben der anstehenden Entscheidung, ob Deutschland muslimisch und Teil der Türkei wird oder endlich seine Grenzen wieder schließt und die doppelte Staatsbürgerschaft wieder abschafft, so daß jeder Doppelbürger sich entscheiden muß, ob er Deutscher oder Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung sein will, mit Aufenthaltsgenehmigung, die jederzeit auch wieder entzogen werden kann. Oder wird Deutschland Teil der Türkei, was anderenfalls bei den Zahlenverhältnissen unausweichlich ist?

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Das Mittelalter aus Deutschland verbannen!

#7 von Hannelore Mohringer , 04.03.2017 10:22

Das Mittelalter aus Deutschland verbannen

„Solange sie leben, werden wir ihnen nie wieder Tageslicht zeigen. In 1,5 bis 2 Quadratmeter großen Räumen werden sie wie Kanalratten krepieren.“ Das sind die Worte des türkischen Wirtschaftsministers nach dem gescheiterten Aufstand gegen Erdogan. Es ist das Zitat, das Dieter Löffler, der Politikchef des SÜDKURIER, in seiner heutigen Kolumne veröffentlicht und damit neuerdings offensichtlich zum „Populisten“ mutiert ist. Es paßt auch zum Stil eines dieser „Ratten“, zu einem, der in türkischer Untersuchungshaft sitzt und seinem deutschen Feind Thilo Sarrazin Krankheit und Tod an den Hals gewünscht hat, Deniz Yücel. Es paßt also zur sunnitischen Türkei.

Wir haben es mit Türken, und zwar mit türkischen Sunniten zu tun. Das verrät Dieter Löffler immer noch nicht und findet: „Das Ausmaß der Integration ist bestürzend“. Immerhin! Immerhin ist er, Dieter Löffler, der, wie die meisten seiner Generation, sein ganzes Leben lang für ein grün-rotes Multi-Kulti-Deutschland geworben hat, besonders effizient als Meinungsmacher per Tageszeitung (wie – noch effizienter – die zahllosen Lehrer in den Schulen) zur Besinnung gekommen. Das ist doch schon etwas; ein hoffnungsvoller Anfang.

Freuen wir uns also darüber, daß hier einer aus Phalanx der „Deutschland ist Einwanderungsland“- und „Der Islam gehört zu Deutschland“-Rufer offensichtlich ausbricht und zur Besinnung gekommen zu sein scheint! Es ist der Anfang eines lebensichtigen Prozesses für unser Land, wenn einer der grün-roten Propagandisten anfängt, sich zu besinnen. Aber, da ist immer noch sein Zeitungsverlag, der ihm und besinnungsfähigen Kollegen die Freiheit dazu geben muß. Und die Türken sind auch nicht die einzigen Muslime, die Deutschland längst als ihr eigenes Land ansehen, weil sie hier aufgewachsen oder gar geboren sind. Es heißt also auch, den reziproken Rassismus zu entlarven, der durch Einwanderer die Gesellschaft, also unser ganzes Land „verändern“ soll – wie die Kanzlerin übrigens auch: „Deutschland wird sich verändern“.

Zu erkennen, daß wir es „postfaktisch“ mit dem Mittelalter zu tun haben, mit Menschen aus einer vergangenen Welt, ist ja auch seine, Dieter Löfflers und seiner Kollegen Aufgabe. Wir brauchen ihn und sie also. Ja, und der Anfang muß sein, die doppelte Staatsbürgerschaft wieder per Grundgesetz als Übeldoktrin zu erkennen und als solche zu verbieten.

Hannelore Mohringer

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Das Problem ist nicht die mehrfache Staatsbürgerschaft, sondern unsere Politik & Medien

#8 von kjschroeder , 05.03.2017 17:14

Zitat
Wo Millionen Türken wohnen, deutsche Staatsbürgerschaft haben und bereits aktiver Teil des Staatspolitik-Betriebes sind, ist Türkei. Das ist doch logisch!
Wo Türkei ist, wird natürlich auch Wahlkampf gemacht. Das ist auch logisch!
Also sind die Wahlkämpfer erbost, wenn ihnen dieses Recht genommen wird. Logisch!



Nein, liebe Frau Mohringer, das ist nicht logisch.

Hätten Sie sich informiert, würden Sie wissen, daß es etliche Staaten gibt, die die mehrfache Staatsbürgerschaft ermöglichen und diese Probleme nicht haben. Beispiele? Bittesehr: USA, Schweiz, Finnland, Belgien, Luxemburg, etc. Einfach auf Wikipedia gucken: -> https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsb&uu...C3.BCrgerschaft

Der springende Punkt ist ein anderer: Haben Sie es schon mal erlebt, daß ein mexikanischer Politiker Wahlkampf bei den mexikanischen Expats in den USA gemacht hat? Oder ein Bundeskanzler für die Exildeutschen in der Schweiz?

Es gibt nur ein Land, daß da immer wieder Sonderrechte für sich beansprucht: die Türkei. Speziell unter Erdogan. Und der Skandal ist nicht so sehr, daß er das immer wieder probiert und als Machtmensch die Schwächen der anderen ausnutzt - der Skandal ist vielmehr, daß sich unser Berliner Kindergarten sowas bieten läßt. Ein Trump in den USA z.B. würde dem Erdogan was husten.

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 05.03.2017 | Top

RE: Das Problem IST die mehrfache Staatsbürgerschaft; BESONDERS IM bLICK AUF DIE mILLIONEN tÜRKEN IN dEUTSCHLAND

#9 von Hannelore Mohringer , 06.03.2017 14:52

Zitat

Zitat
Wo Millionen Türken wohnen, deutsche Staatsbürgerschaft haben und bereits aktiver Teil des Staatspolitik-Betriebes sind, ist Türkei. Das ist doch logisch!Wo Türkei ist, wird natürlich auch Wahlkampf gemacht. Das ist auch logisch!Also sind die Wahlkämpfer erbost, wenn ihnen dieses Recht genommen wird. Logisch!



Nein, liebe Frau Mohringer, das ist nicht logisch.




Natürlich ist das nicht logisch. Es war ja auch blanke Ironie.

Zitat
Hätten Sie sich informiert, würden Sie wissen, daß es etliche Staaten gibt, die die mehrfache Staatsbürgerschaft ermöglichen und diese Probleme nicht haben. Beispiele? Bittesehr: USA, Schweiz, Finnland, Belgien, Luxemburg, etc. Einfach auf Wikipedia gucken: -> https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsb&uu...C3.BCrgerschaft



Letzteres habe ich gerade getan. Dazu: In den USA leben sogar Illegale bereits in der zweiten Generation. Der Präsident der USA ist gerade dabei, mit der Illegalität Schluß zu machen und verweist sogar Mütter hier geborener Kinder des Landes, die offenbar einstweilen im Land bleiben dürfen - ein unhaltbarer Zustand offensichtlich in der Übergangsphase in geordnete Verhältnisse. - Die kleine Schweiz als Zusammenschluß verschiedener Ethnien ist kein Beispiel, das hierher gehört. - Die übrigen Länder sind keine Vorbilder, insbesondere Belgien.

Zitat
Der springende Punkt ist ein anderer: Haben Sie es schon mal erlebt, daß ein mexikanischer Politiker Wahlkampf bei den mexikanischen Expats in den USA gemacht hat? Oder ein Bundeskanzler für die Exildeutschen in der Schweiz? Es gibt nur ein Land, daß da immer wieder Sonderrechte für sich beansprucht: die Türkei. Speziell unter Erdogan. Und der Skandal ist nicht so sehr, daß er das immer wieder probiert und als Machtmensch die Schwächen der anderen ausnutzt - der Skandal ist vielmehr, daß sich unser Berliner Kindergarten sowas bieten läßt. Ein Trump in den USA z.B. würde dem Erdogan was husten.



Umgekehrt machen die Exilschweizer ihre Politik, mit oder ohne doppelte Staatsbürgerschaft, mit ihrem Geld: Sie kaufen im Grenzgebiet deutschen Grund und Boden. Im übrigen hat ihr im Grenzgebiet kein Mensch Angst vor den Schweizern. Sie kommen fast ausnahmslos aus dem deutschen Sprachraum in der Schweiz und aus unserem gemeinsamen Kulturraum - dem alemannischen. Trotzdem sollten auch sie dazu gezwungen werden, sich in Deutschland für nur eine Staatsbürgerschaft zu entscheiden, nicht nur um des Prinzips willen; Ihre, durch die vierfache Ethnik in ihrem Land getrübte Sicht - es handelt sich in jedem Fall ja nur um kleine Gruppen, und die deutschsprachige hat ohnehin das Sagen - würde als Ausnahme falsche Signale setzen. Nein! Es muß ein für allemal der alte Zustand der Einmaligkeit einer Staatsbürgerschaft in Deutschland wieder hergestellt werden, die überdies auch mit der emotionalen Verbundenheit zu tun. Nur im Blick auf die Türkei, wäre zu kurz gedacht. Wer sagt uns nicht, daß jeder andere Politiker jeden anderen Landes seine Großreich-Sucht entdeckt?

Nein, lieber Klaus, hier nur auf die Türken zu verweisen, ist geradezu pathologisch kurzsichtig. Wir dürfen auch keinen chilenischen, mexikanischen, afrikanischen, rumänischen, polnischen, vietnamesischen oder koreanischen, chinesischen - nicht einmal einen singapurianischen (obwohl die Leistung dieses kleinen Stadtstaates phänomenal ist und ich eine enge singapurianische Freundin habe, die übrigens die deutsche Staatsbürgerschaft nie angenommen hat) Politiker im Land haben, es sei denn, er hat NUR einen deutschen Paß, identifiziert sich NUR für Deutschland und engagiert sich ausschließlich und, wenn es sein muß, gegen sein Herkunftsland, für deutsche Interessen, gibt seinen Kindern deutsche Namen und - ist darum eben ein Deutscher. Sie sehen schon: Angela Merkel gehört nicht dazu.

Die Abschaffung der mehrfachen Staatsbürgerschaft ist das A und O, also die Voraussetzung für unsere Rettung, für den Erhalt wenigstens des Rest-Deutschlands der Deutschen. Das muß das erste sein, daß eine Partei in diesem Wahlkampf verspricht, die ein Deutscher wählen kann.

Hannelore Mohringer


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zuletzt bearbeitet 07.03.2017 | Top

RE: Das Problem IST die mehrfache Staatsbürgerschaft; BESONDERS IM bLICK AUF DIE mILLIONEN tÜRKEN IN dEUTSCHLAND

#10 von Hannelore Mohringer , 06.03.2017 14:59

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #9
Das muß das erste sein, daß eine Partei in diesem Wahlkampf verspricht, die ein Deutscher wählen kann.


Es muß natürlich gechrieben werden, das eine Partei in diesem Wahlkampf verspricht.....
Soviel Zeit muß sein. Es war noch Flüchtigkeitsfehler im Text, der aber nicht grundsätzlich ist, weswegen ich ihn nicht heraussuche.

HM

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Djihad und Christentum, Islam und Gewalt

#11 von Hannelore Mohringer , 07.03.2017 11:14

Zitat: „als kleinen theologischen Text zum Nachdenken möchte ich als Christ eine kurze Anmerkung zum Thema Islam und Gewalt machen:“

Lieber Herr V.....,
theologisch-philosophische Betrachtungen müssen wir uns für die Zeit danach aufbewahren. In der jetzigen Situation gilt es abzuwehren, was uns dieses Video (https://de.europenews.dk/Video-Der-Dschi...egen-78495.html) aktuell befürchten lassen muß. „Daß der Islam zu Gewalt neigt“, ist eine Untertreibung, wie sie vom Djihad täglich und stündlich als solche Beweiskraft erhält.

Der Islam ist eine Kriegs- und Eroberungsmaschinerie, deren Grundlage eine zu diesem Zweck vor rund 1500 Jahren geschaffene Religion ist mit dem „Gottesverständnis“ der Vernichtung des zu unterwerfenden Gegners; und Gegner, nein Feinde sind alle, die nicht an diese Religion glauben, also die Christen, und also können wir den Islam als alttestamentarische Antwort auf die Lehre des Jesus von Nazareth, also des Christentums, betrachten.

Ja, der Islam ist theologisch das genaue Gegenteil der christlichen Lehre, was uns solange nicht zu kümmern brauchte („Religionsfreiheit“), wie er draußen vor der Tür gehalten worden ist. Aber verantwortungslose politische Kräfte haben ihn, aus welchem Grund auch immer, zu Millionen ins Land geholt, obwohl die Geschichte zeigt, daß der Islam unser, der auf dem christlichen Glauben beruhenden Kultur, politischer Todfeind ist.

„Wenn ich will, dann komme ich auch. Ich komme. Und wenn Ihr mich nicht durch die Tür lasst oder mich nicht reden lasst, dann werde ich die Welt aufstehen lassen.“ Erdogan, zitiert in der heutigen SÜDKURIER-Ausgabe auf Seite 2 unter der Überschrift „Gesagt ist gesagt“. Und wir sollen, nach allem was vor und hinter unserer Haustür schon geschehen ist und geschieht, und in Kenntnis der 1500jährigen Geschichte des Islam, glauben, daß er nur reden will, wenn er doch klar und deutlich sagt, daß er „die Welt“ aufstehen lassen“ will? Es kann doch nur seine, die islamische Welt sein, die er gegen uns, die wir sie in falsch verstandener „Religionsfreiheit“ ins Land gelassen haben, „aufstehen lassen“ will!

Mein Gott, lieber Herr V... – hier bleibt mir schon das Wort „Gott“ im Halse stecken – sind wir blind und taub, kennt die gebildete Angela Merkel die 1500jährige Geschichte des Islam nicht oder paßte sie ihr in ihr deutschfeindliches Konzept? Sie sagen es doch selbst: „Islam heißt bekanntlich übersetzt Unterwerfung“! Wir müssen „unser Licht“ vorm Erlöschen bewahren und dürfen uns nicht länger mit Philosophieren aufhalten.

Guten Morgen, lieber Herr V...s, und einen guten Tag wünscht Ihnen
Ihre Hannelore Mohringer

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Das Problem sind unsere Politiker, nicht hier lebende Türken

#12 von kjschroeder , 07.03.2017 21:48

Zitat
Letzteres habe ich gerade getan.



Vorher wäre besser gwesen.

Zitat
Dazu: In den USA leben sogar Illegale bereits in der zweiten Generation.



Thema verfehlt. Es geht um die mehrfache Staatsbürgerschaft, nicht um illegale Einwanderung. Beides - Einwanderung und mehrfache Staatsbürgerschaft - hängen zwar miteinander zusammen, sind aber nicht dasselbe. Somit taugt das eine nicht zur Begründung des anderen. Anders gesagt: der öffentlich angekündigte und vollzogene Widerstand von US-Kommunen und -Landkreisen gegen die Umsetzung von Bundesgesetzen (kriminelle Einwanderer einbuchten und / oder ausweisen) und die affige Namensgebung als "Sanctuary City" (oder -County) hat nichts mit generellen Überlegungen zu mehrfachen Staatsbürgerschaften zu tun.

Zitat
Die kleine Schweiz als Zusammenschluß verschiedener Ethnien ist kein Beispiel, das hierher gehört.



Selbstverständlich gehört das Beispiel hierher, auch wenn es nicht in Ihre Weltsicht passen mag. Nochmals: das Konstrukt der mehrfachen Staatsbürgerschaft hat mit "Ethnien" gar nichts zu tun. Wieder vermischen Sie Sachen, die nicht zusammengehören.

Zitat
Umgekehrt machen die Exilschweizer ihre Politik, mit oder ohne doppelte Staatsbürgerschaft, mit ihrem Geld:



Liebe Frau Mohringer, wieder lenken Sie vom Thema ab: Thema ist Wahlkampf von Politikern auf fremdem Staatsgebiet.

Und die rassisch reine Volksgemeinschaft, die Ihnen offenbar vorschwebt, gibt es schon seit den 70ern nicht mehr, eigentlich gab es sie nie.

Es geht darum, daß die Menschen, die wir hier reinlassen, sich mit unserem Land und seinen Werten identifizieren. Das ist das Wesentliche.

Und hier geht das Staats- und Politikversagen schon los: Die Leute wissen gar nicht, WOHIN und WOMIT sie sich eigentlich integrieren und identifizieren sollen - sie werden damit allein gelassen. Patriotismus ist bei unseren Möchtegern-Eliten mit ihrem lächerlichen "Weltbürger"-Gehabe sowieso nicht gefragt.

Im Gegenteil: Die würden den Nationalstaat als Errungenschaft der Demokratie am liebsten auflösen. Genau in diese Richtung zielt m.E. auch die Bemerkung Merkels, daß sie Erdogan und andere türkische Politiker hier reden lassen will (womit sie sogar die Grünen vor den Kopf gestoßen haben dürfte, denn Özdemir z.B. hatte noch eine EU-weite Initiative GEGEN solche Auftritte gefordert).

Die doppelte Staatsbürgerschaft hat mit den psychologischen Problemen, dem Sektierertum und der intellektuellen Irrläuferei und der offenkundigen Orientierungslosigkeit unserer etablierten Parteien und Politiker herzlich wenig zu tun.

Bei diesem Thema beanstande ich lediglich, daß wir sie nicht bekommen in dem generellen Umfang wie z.B. die Amerikaner. Und den hingeworfenen Brosamen (sie ist uns Deutschen im Zusammenhang mit anderen EU-Staaten erlaubt) können sich unser wackeren Politiker sonstwo hinschieben. Denn so toll finde ich den Alltag in z.B. Griechenland und Bulgarien nun auch nicht (obwohl: Bulgarien hat ein weltweit hervorragendes, wenn nicht führendes Glasfasernetz. Tipptopp. EU-Gelder halt).

Übrigens wissen wir seit diesem "Welt"-Artikel jetzt, warum Merkel die Grenze ab September 2015 offenließ: Aus Angst vor "falschen" Medienbildern. Angst und Feigheit als eine bestimmende Größe Merkelscher Politik: paßt. Sieht man ja jetzt auch gegenüber Erdogan. "Soft Power" - muahahaha....

Zitat
Nein, lieber Klaus, hier nur auf die Türken zu verweisen, ist geradezu pathologisch kurzsichtig.



Vielen Dank, daß Sie meinen Gedanken pathologisieren, ich mag Sie auch ganz gern. Tipp: Probieren Sie es doch einfach mit Logik und Fakten statt mit aufgedonnerter Rhetorik.

Zitat
Wir dürfen auch keinen chilenischen, mexikanischen, afrikanischen, rumänischen, polnischen, vietnamesischen oder koreanischen, chinesischen - nicht einmal einen singapurianischen ... Politiker im Land haben



Und - haben wir? Nein. Sie wollen nicht existierende Probleme lösen? Sorry, ich denke, wir haben Wichtigeres zu tun. Und es bleibt dabei: Die Türkei ist das einzige Land, das hier Probleme macht. Und vor dem Merkel ein ums andere Mal feige einknickt.

Zitat
Die Abschaffung der mehrfachen Staatsbürgerschaft ist das A und O, also die Voraussetzung für unsere Rettung, für den Erhalt wenigstens des Rest-Deutschlands der Deutschen.



Ach was. Völlig irrelevant. Was wir brauchen, sind glasklare Grenzkontrollen, aber vor allem Politiker, die kein Recht brechen oder aussetzen und die sich mit unserem Land und seiner einheimischen Bevölkerung verbunden fühlen.

Wir müssen anders wählen! Und diese Leute mit ihren Flausen im Kopf (den Kulturmarxismus der Milliardäre nach dem Vorbild der Fabian Society) abwählen.

Gedankenanstoß: Wenn Sie den o.a. "Welt"-Artikel sich durch den Kopf gehen lassen, wird Ihnen auffallen, daß Merkel damals offenbar mehr Angst vor der Reaktion von Medien und Lobbygruppen hatte als vor der einheimischen deutschen Bevölkerung. Das scheint ja auch jetzt noch so zu sein. Die Linksgrünen stützen ihre Politik, und daß sie vor den Bürgerlichen keine Angst hat, sollte allen Bürgerlichen zu denken geben. Sie müssen lernen sich zu organisieren und sich solidarisch zu verhalten und in eigener Sache Lobbyarbeit zu betreiben. Auf diesem Sektor versagen Bürgerliche hierzulande bislang IMMER (was mich, damals noch in der SPD, immer köstlich amüsierte. Machte Wahlkämpfe schön einfach.). Auch das ist z.B. in Amerika, aber auch im UK, anders.

Also: Bitte erst vor der eigenen Haustür kehren, bevor man sich über andere aufregt.

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 07.03.2017 | Top

RE: Das Problem sind unsere Politiker, nicht hier lebende Türken

#13 von Hannelore Mohringer , 09.03.2017 10:28

Ich komme darauf zurück.
Jetzt aber ert enmal dies:

„Zuviel Testosteron“

Er wurde Familienvater mit 18, seine „Frau“ Mutter mit 15, und sie kommen aus Afghanistan. Die junge Frau war schwanger, als sie sich nach Deutschland aufmachten und gebar ihr jüngstes Kind im Dezember 2015 in Deutschland. Natürlich können sie nichts anderes als Muslime sein. Heute ist der Vater 25 Jahre alt und seine Frau 22. Er ist von „Beruf“ Bauer, ist Analphabet und hat in Afghanistan dennoch 17 000 Dollar für Schlepper aufgebracht. Als die Familie nun hierzulande den Abschiebungsbescheid erhalten hatte, suchte sie einen Rechtsanwalt auf, der Klage vor dem Verwaltungsgericht einreichte. Alles in allem erstaunlich für einen Analphabeten?

Dies ist in nüchternen Worten eins von Millionen Schicksalen von Muslimen als Strandgut der Politik, und ja: Erstaunlich für einen Analphabeten! Jedenfalls für die Deutschen erstaunlich, die es sich mit der langen Geschichte der in Deutschland betriebenen Einwanderungspolitik aller parlamentarischen Parteien als wohlmeinende gute Menschen auf dem christlichen Ruhekissen bequem gemacht haben, fühlen sie sich doch gleichzeitig von der Last der deutschen Geschichte „ein Stück“ befreit, die ihnen tagtäglich vorgehalten wird. “Mindestens ich gehöre doch zu den Guten!“, können sie sich sagen.

„Zuviel Testosteron, das unser politisches Weltgeschehen bestimmt“, befindet mit für eine aktive CDU-Politikerin erstaunlicher Klarsicht hingegen kurz und treffend die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion Nadine Schön (SK Seite 2 unter der Überschrift „Gesagt ist gesagt“), während gleich daneben mit zweiseitiger Werbung dafür, nämlich für die testosteronbetriebene „Weltgeschichte“, ein Mann namens Nils Köhler als deutscher Journalist eindringliche Worte der Werbung, könnte man sagen, jedenfalls des Mitleids für diejenigen findet, die ihr Problem zumindest familiengerecht geregelt haben; man muß dazu sagen: im Gegensatz zu den Tausenden „unbegleiteter Jugendlicher“, bei denen es schon mal – sagen wir – zu unschönen Begleiterscheinungen kommen kann, wie jüngst in Freiburg zum Beispiel – Kollateralschaden sozusagen!

Die Sexualisierung wird schließlich von den Linken – und wer ist das nicht, wenn rechts doch populistisch ist – seit den ersten Kinderläden in bis heute 49jähriger Tradition zielbewußt vorangetrieben – hierzulande ohne den religiösen Auftrag der Vermehrung, weswegen ja die folgerichtig entstehende demographische Lücke durch diese vermehrungsfreudigen Einwanderer geschlossen werden soll. Daß dadurch ein neues Volk entsteht, kommt denen gerade recht, die in den Deutschen schon immer die ewige Konkurrenz sehen - politisch und vor allem wirtschaftlich, obwohl sie doch davon profitieren: Rettungsschirm etc.. Das wird, haben diese Analphabeten erst einmal „stimmenmäßig“ durch die doppelte Staatsbürgerschaft Mehrheiten hierzulande gebildet, zwangsläufig aufhören; mit einem Mentalitäts- und Bildungswunder wird nicht zu rechnen sein.

Und so hat eine Familie Imami – so heißt die junge hoffnungsträchtige Familie aus Afghanistan auch noch – bestimmt gute Chancen, auf Dauer hierbleiben zu können. Am Mangel an Testosteron jedenfalls soll es nicht liegen und wird die „Wir-schaffen-das Politik“ dieser deutschen (?) Kanzlerin auch nicht scheitern Es wird, nein, es muß an der Geschichte des Islam, die als Geschichte 1500jährigen Kriegs- und Eroberungstreibens langsam aber sicher ins deutsche Bewußtsein dringt, scheitern – allen journalistischen, politischen und testosterongesteuerten Bemühungen zur Befriedigung des sprichwörtlich einzigen Vergnügens des ebenfalls sprichwörtlichen Kleinen Mannes zum Trotz.

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RE: Das Problem sind unsere Politiker, nicht hier lebende Türken

#14 von kjschroeder , 09.03.2017 12:58

Zitat
Ich komme darauf zurück.



Okay.

Zur Ergänzung noch ein Essay eines Webbloggers über Yücel mit einem Aspekt, der in der öffentlichen Debatte bislang komplett untergegangen ist.

Auszug:

".... Dabei macht gerade der Fall Yücel klar, dass es die von vielen kolportierte Rosinenpickerei eben nicht gibt. Yücel hat beide Staatsbürgerschaften; das bedeutet aber eben auch zweifache Verpflichtung, die jeder Mensch mit diesem Status zu tragen hat. In dem Moment, in dem er als ethnischer Türke mit türkischem Pass die Türkei betritt, trifft ihn nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch die vollumfängliche Gewalt des türkischen Staates. Das muss jedem Doppelstaatler klar sein. Ebenso sollte ihm daher bekannt sein, was jemanden blüht, der in sein Heimatland zurückkehrt, das zu einer Autokratie geworden ist, und in dem seit dem Sommerputsch der Ausnahmezustand herrscht."

Der Beitrag findet sich hier im Weblog von Marco Gallina, einem Deutsch-Italiener.


Von demselben Autor stammt auch ein Beitrag (Leseempfehlung!), der auf "Tichys Einblick" veröffentlicht wurde und der im Web sowie auf Facebook & Co. die Runde macht: "VERANTWORTUNGSFLUCHT MORALISCH KASCHIEREN - Sie sitzen in Regierung und Parlament"

Dazu hat Gallina auch eine Nachbetrachtung, wiederum im Weblog: -> http://www.marcogallina.de/2017/03/09/de...achbetrachtung/

Gruß
Klaus


Aus gegebenem Anlaß:

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RE: Das Problem sind unsere Politiker, nicht hier lebende Türken

#15 von Hannelore Mohringer , 09.03.2017 22:01

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #11
Zitat: „als kleinen theologischen Text zum Nachdenken möchte ich als Christ eine kurze Anmerkung zum Thema Islam und Gewalt machen:“

Lieber Herr V.....,
theologisch-philosophische Betrachtungen müssen wir uns für die Zeit danach aufbewahren. In der jetzigen Situation gilt es abzuwehren, was uns dieses Video (https://de.europenews.dk/Video-Der-Dschi...egen-78495.html) aktuell befürchten lassen muß. „Daß der Islam zu Gewalt neigt“, ist eine Untertreibung, wie sie vom Djihad täglich und stündlich als solche Beweiskraft erhält.

Der Islam ist eine Kriegs- und Eroberungsmaschinerie, deren Grundlage eine zu diesem Zweck vor rund 1500 Jahren geschaffene Religion ist mit dem „Gottesverständnis“ der Vernichtung des zu unterwerfenden Gegners; und Gegner, nein Feinde sind alle, die nicht an diese Religion glauben, also die Christen, und also können wir den Islam als alttestamentarische Antwort auf die Lehre des Jesus von Nazareth, also des Christentums, betrachten.

Ja, der Islam ist theologisch das genaue Gegenteil der christlichen Lehre, was uns solange nicht zu kümmern brauchte („Religionsfreiheit“), wie er draußen vor der Tür gehalten worden ist. Aber verantwortungslose politische Kräfte haben ihn, aus welchem Grund auch immer, zu Millionen ins Land geholt, obwohl die Geschichte zeigt, daß der Islam unser, der auf dem christlichen Glauben beruhenden Kultur, politischer Todfeind ist.

„Wenn ich will, dann komme ich auch. Ich komme. Und wenn Ihr mich nicht durch die Tür lasst oder mich nicht reden lasst, dann werde ich die Welt aufstehen lassen.“ Erdogan, zitiert in der heutigen SÜDKURIER-Ausgabe auf Seite 2 unter der Überschrift „Gesagt ist gesagt“. Und wir sollen, nach allem was vor und hinter unserer Haustür schon geschehen ist und geschieht, und in Kenntnis der 1500jährigen Geschichte des Islam, glauben, daß er nur reden will, wenn er doch klar und deutlich sagt, daß er „die Welt“ aufstehen lassen“ will? Es kann doch nur seine, die islamische Welt sein, die er gegen uns, die wir sie in falsch verstandener „Religionsfreiheit“ ins Land gelassen haben, „aufstehen lassen“ will!

Mein Gott, lieber Herr V... – hier bleibt mir schon das Wort „Gott“ im Halse stecken – sind wir blind und taub, kennt die gebildete Angela Merkel die 1500jährige Geschichte des Islam nicht oder paßte sie ihr in ihr deutschfeindliches Konzept? Sie sagen es doch selbst: „Islam heißt bekanntlich übersetzt Unterwerfung“! Wir müssen „unser Licht“ vorm Erlöschen bewahren und dürfen uns nicht länger mit Philosophieren aufhalten.


Lieber Klaus,

ich bin immer wieder gespannt, was als Zitat auftaucht. Also schaun mer mal:

Zitat von kjschroeder

Zitat von Hannelore Mohringer
Dazu: In den USA leben sogar Illegale bereits in der zweiten Generation.



Thema verfehlt. Es geht um die mehrfache Staatsbürgerschaft, nicht um illegale Einwanderung. Beides - Einwanderung und mehrfache Staatsbürgerschaft - hängen zwar miteinander zusammen, sind aber nicht dasselbe. Somit taugt das eine nicht zur Begründung des anderen. Anders gesagt: der öffentlich angekündigte und vollzogene Widerstand von US-Kommunen und -Landkreisen gegen die Umsetzung von Bundesgesetzen (kriminelle Einwanderer einbuchten und / oder ausweisen) und die affige Namensgebung als "Sanctuary City" (oder -County) hat nichts mit generellen Überlegungen zu mehrfachen Staatsbürgerschaften zu tun.




Thema verfehlt, weil ich nebenbei auch noch auf die Illegalen in den USA hingewiesen habe? Ich weiß übrigens gar nicht, ob in den USA überhaupt die doppelte Staatsbürgerschaft erlaubt ist. Im übrigen haben Sie das Thema geändert - siehe die geänderte Überschrift.

Zitat von kjschroeder

Zitat von Hannelore Mohringer
Die kleine Schweiz als Zusammenschluß verschiedener Ethnien ist kein Beispiel, das hierher gehört.



Selbstverständlich gehört das Beispiel hierher, auch wenn es nicht in Ihre Weltsicht passen mag. Nochmals: das Konstrukt der mehrfachen Staatsbürgerschaft hat mit "Ethnien" gar nichts zu tun. Wieder vermischen Sie Sachen, die nicht zusammengehören.




Glauben Sie, unsere Leser finden können überhaupt bei den völlig aus dem Zusammenhang gerissenen kurzen Zitaten erkennen, was Sie gemeint haben: Folgen können Sie und ich noch, wenn Sie meinen, daß die Schweiz ein gelungenes Beispiel für das Zusammenleben verschiedener Ethnien ist. Daß mehrfache Staatsbürgerschaft aber nichts mit Ethnien zu tun hat, mag ja Ihre Meinung sein. On die aber plausibel ist, darf füglich bezweifelt werden. Und daß ich, indem ich anderer Meinung bin, nicht zusammengehörende Sachen vermische, kann getrost auch als Ihre Meinung abgetan werden, über die esauch verschiedene Meinungen geben kann.

Zitat von kjschroeder

Zitat von Hannelore Mohringer
Umgekehrt machen die Exilschweizer ihre Politik, mit oder ohne doppelte Staatsbürgerschaft, mit ihrem Geld:



Liebe Frau Mohringer, wieder lenken Sie vom Thema ab: Thema ist Wahlkampf von Politikern auf fremdem Staatsgebiet.

Und die rassisch reine Volksgemeinschaft, die Ihnen offenbar vorschwebt, gibt es schon seit den 70ern nicht mehr, eigentlich gab es sie nie.

Es geht darum, daß die Menschen, die wir hier reinlassen, sich mit unserem Land und seinen Werten identifizieren. Das ist das Wesentliche.

Und hier geht das Staats- und Politikversagen schon los: Die Leute wissen gar nicht, WOHIN und WOMIT sie sich eigentlich integrieren und identifizieren sollen - sie werden damit allein gelassen. Patriotismus ist bei unseren Möchtegern-Eliten mit ihrem lächerlichen "Weltbürger"-Gehabe sowieso nicht gefragt.

Im Gegenteil: Die würden den Nationalstaat als Errungenschaft der Demokratie am liebsten auflösen. Genau in diese Richtung zielt m.E. auch die Bemerkung Merkels, daß sie Erdogan und andere türkische Politiker hier reden lassen will (womit sie sogar die Grünen vor den Kopf gestoßen haben dürfte, denn Özdemir z.B. hatte noch eine EU-weite Initiative GEGEN solche Auftritte gefordert).

Die doppelte Staatsbürgerschaft hat mit den psychologischen Problemen, dem Sektierertum und der intellektuellen Irrläuferei und der offenkundigen Orientierungslosigkeit unserer etablierten Parteien und Politiker herzlich wenig zu tun.

Bei diesem Thema beanstande ich lediglich, daß wir sie nicht bekommen in dem generellen Umfang wie z.B. die Amerikaner. Und den hingeworfenen Brosamen (sie ist uns Deutschen im Zusammenhang mit anderen EU-Staaten erlaubt) können sich unser wackeren Politiker sonstwo hinschieben. Denn so toll finde ich den Alltag in z.B. Griechenland und Bulgarien nun auch nicht (obwohl: Bulgarien hat ein weltweit hervorragendes, wenn nicht führendes Glasfasernetz. Tipptopp. EU-Gelder halt).

Übrigens wissen wir seit diesem "Welt"-Artikel jetzt, warum Merkel die Grenze ab September 2015 offenließ: Aus Angst vor "falschen" Medienbildern. Angst und Feigheit als eine bestimmende Größe Merkelscher Politik: paßt. Sieht man ja jetzt auch gegenüber Erdogan. "Soft Power" - muahahaha....




Spätestens hier haben wir alle schon vergessen, was denn nun das Thema war. Also gut. Ich bin ein friedlicher Mensch und mag Sie gut leiden und bin außerdem müde. Also kurz: Die doppelte Staatsbürgerschaft muß abgeschafft werden, damit wir wissen, wer sich wo zuhause fühlt und wessen Interessen er vertritt.

Zitat von kjschroeder

Zitat von Hannelore Mohringer
Nein, lieber Klaus, hier nur auf die Türken zu verweisen, ist geradezu pathologisch kurzsichtig.



Vielen Dank, daß Sie meinen Gedanken pathologisieren, ich mag Sie auch ganz gern. Tipp: Probieren Sie es doch einfach mit Logik und Fakten statt mit aufgedonnerter Rhetorik.




Gerne: Wie war doch der Zusammenhang, was habe ich mit "hier" gemeint? Nur, wenn Sie das auch verraten, kann ich die pathologische Kurzsichtigkeit zurücknehmen, was ich gegebenenfalls auch gern tue. Aber, ich tue es auch so: Es war nicht nett. Ob es sachlich berechtigt war, kann ich ohne den Kenntnis des Zusammenhangs aber leider nicht sagen.

Zitat von kjschroeder

Zitat von Hannelore Mohringer
Wir dürfen auch keinen chilenischen, mexikanischen, afrikanischen, rumänischen, polnischen, vietnamesischen oder koreanischen, chinesischen - nicht einmal einen singapurianischen ... Politiker im Land haben



Und - haben wir? Nein. Sie wollen nicht existierende Probleme lösen? Sorry, ich denke, wir haben Wichtigeres zu tun. Und es bleibt dabei: Die Türkei ist das einzige Land, das hier Probleme macht. Und vor dem Merkel ein ums andere Mal feige einknickt.




Haben wir doch. In der Hauptsache Türken, aber auch einen Schwarzen kann ich manchmal im deutschen Bundesparlament ausmachen. Der muß ber deswegen nicht ein Problem sein und die Türken müssen auch kein Problem sein, wenn sie denn nur EINE Staatsangehörigkeit haben, damit die Deutschen wissen, wessen Interessen sie vertreten.

Zitat von kjschroeder

Zitat von Hannelore Mohringer
Die Abschaffung der mehrfachen Staatsbürgerschaft ist das A und O, also die Voraussetzung für unsere Rettung, für den Erhalt wenigstens des Rest-Deutschlands der Deutschen.



Ach was. Völlig irrelevant. Was wir brauchen, sind glasklare Grenzkontrollen, aber vor allem Politiker, die kein Recht brechen oder aussetzen und die sich mit unserem Land und seiner einheimischen Bevölkerung verbunden fühlen.




Im Gegensatz zu mir, die ich hier und immer wieder, zuvor begründet habe und in Zukunft begründen werde, warum ich keine Ausländer in deutschen Parlamenten haben will,haben Sie Ihr "Ach was" nicht einmal annähernd begründet. Ihre "glasklaren" Grenzkontrollen sind im übrigen bei mehreren Pässen auch nicht erhellend, und dann haben Sie auch noch versäumt, zu sagen, welche Grenzen Sie meinen: die deutschen oder die europäischen?

Zitat von kjschroeder
Wir müssen anders wählen! Und diese Leute mit ihren Flausen im Kopf (den Kulturmarxismus der Milliardäre nach dem Vorbild der Fabian Society) abwählen.



Also, jetzt kapituliere ich: Erklären Sie doch bitte erst einmal, wer diese Leute sind mit ihren kulturmarxistischen Flausen, vor allem, was Kulturmarxismus ist.

Zitat von kjschroeder
Gedankenanstoß: Wenn Sie den o.a. "Welt"-Artikel sich durch den Kopf gehen lassen, wird Ihnen auffallen, daß Merkel damals offenbar mehr Angst vor der Reaktion von Medien und Lobbygruppen hatte als vor der einheimischen deutschen Bevölkerung. Das scheint ja auch jetzt noch so zu sein. Die Linksgrünen stützen ihre Politik, und daß sie vor den Bürgerlichen keine Angst hat, sollte allen Bürgerlichen zu denken geben. Sie müssen lernen sich zu organisieren und sich solidarisch zu verhalten und in eigener Sache Lobbyarbeit zu betreiben. Auf diesem Sektor versagen Bürgerliche hierzulande bislang IMMER (was mich, damals noch in der SPD, immer köstlich amüsierte. Machte Wahlkämpfe schön einfach.). Auch das ist z.B. in Amerika, aber auch im UK, anders.



Ja, vor der einheimischen Bevölkerung braucht Angela Merkel keine Angst zu haben, solange die weiter schnarcht. Erst, wenn vor jedem ein Muslim mit seiner Machete steht, entdeckt der Deutsche die Gefahr, die von ihm ausgeht. Wie sagte Churchil doch: Die Deutschen liegen entweder auf den Knien oder man hat sie an der Kehle. Er war halt auch ein Deutschenhasser, wie jener Doppelbürger, den Erdogan eingesperrt hat, weil er ihn zu recht für einen Türken hält, schon weil er aus seinem Haß auf Deutsche nie einen Hehl gemacht hat, ich meine Deniz Yücel.

Zitat von kjschroeder
Also: Bitte erst vor der eigenen Haustür kehren, bevor man sich über andere aufregt.



Der Rat ist unangebracht: Vor MEINER Haustür ist alles blitzsauber, anders ausgedrückt: Ich bin immer klar erkennbar, wenn ich mich vor die Haustür begebe.

Zitat

Gruß
Klaus



dito Hannelore Mohringer
also, das alles lese ich jetzt nicht noch einmal. Fehler bitte ich darum zu entschuldigen.


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zuletzt bearbeitet 10.03.2017 | Top

Das Problem Türkei

#16 von Hannelore Mohringer , 10.03.2017 10:44

Die Reuters – eine Familie zwischen Kommunismus und Sozialdemokratie - und das Problem an sich

Bei Maybrit Illners Diskussion gestern Abend über das soziale Füllhorn des SPD-Bundestagskandidaten aus Brüssel namens Schulz nach einem - für eine 92jährige - langen Arbeitstag partiell sanft entschlummert, machte mich das Bild Edzard Reuters plötzlich wieder wach: Ich war in der Mitternachtssendung bei Markus Lanz gestrandet. Edzart Reuter, Autofabrik-Manager und Sohn des Oberbürgermeisters von Westberlin, Ernst Reuter, und dessen Rede: „Bürger der Welt, schaut auf diese Stadt…“ vor dem Hintergrund der versuchten kommunistischen Okkupation der Sowjetunion, war plötzlich präsent. Also: was ich schon immer wissen wollte, und nur noch keine Zeit gefunden hatte, zu ergoogeln, versprach diese Sendung, mir unterhaltsam zu vermitteln.

Ich erfuhr vom Sohn, daß der Vater, Ernst Reuter, als Sozialdemokrat von Adolf Hitlers Regime für einundeinhalbes Jahr unter demütigenden Verhältnissen eingesperrt worden war und nach seiner Freilassung in die Türkei emigrierte. Bei Google liest sich das so: Zitat:

„Der Sozialdemokrat Ernst Reuter war seit 1912 Mitglied der SPD. Er schloss sich 1918 als Kriegsgefangener im Ersten Weltkrieg in Russland den "Bolschewiki" an und arbeitete als Volkskommissar in der Wolgadeutschen Republik. Reuter wechselte 1922 zur später von den Nationalsozialisten in Hitler-Deutschland verbotenen KPD. Hier baute er die Berliner KPD-Organisation auf und wurde von 1921 bis 1922 deren Generalsekretär. Ab 1922 war Reuter wieder Mitglied der SPD und zog in den Berliner Magistrat ein. Von 1926 bis 1931 wurde er im Stadtrat Berlin zum Verkehrsdezernent der Stadt berufen. Im Februar 1928 wurde aus der Ehe mit Hanna Reuter, geborene Kleinert, der gemeinsame Sohn Edzard geboren. 1933 erfolgte die Wahl Reuters zum Oberbürgermeister von Magdeburg.“

Wovon hat der Vater in Ankara gelebt? Er war dort Professor für Kommunalwissenschaften, ist irgendwo zu lesen. Edzard Reuter bezeichnete gestern Abend die Türkei als warme zweite Heimat, in der die Familie geachtet war, anders als in Deutschland, wie er als Kind dort erfahren hatte. Es wäre nun interessant, zu erfahren, warum ausgerechnet die Türkei das Exilland gewesen ist. Darüber wurde bei Markus Lanz nicht gesprochen. Parallelen zu Willy Brandt sind bei allen soziologischen – Willy Brandt war als uneheliches Kind gesellschaftlichem Druck ausgesetzt - und geographischen Unterschieden des Exillandes – letzter ging, zunächst in politischer Arbeiterpartei-Mission (auch hier die Nähe zum Kommunismus), nach Norwegen, nicht zu übersehen.

Zwischen heute und vor 80/90 Jahren liegt die Katastrophe eines fürchterlichen Weltkrieges. Die Parallelen der politische-ideologischen Auseinandersetzung von heute zu den 20er Jahren sind offenkundig. Das ist zwar nichts Neues, neu aber ist die Rolle, welche die Türkei und damit die Einwanderungspolitik in Deutschland/Europa und also der Islam als alte, sowie neue Weltmachtpolitik in seiner wechselvollen Geschichte dabei spielt. Mitten unter uns und nicht nur als Exilland für geflohene deutsche Politiker, hat die sozialistische Politik der letzten Jahrzehnte die Türkei in unserem Land positioniert, wo sie den inzwischen trotz aller Widerstände entstandenen nationalen Bestrebungen ihren martialischen Kampf angesagt hat.

Ich habe dann, nach der Sendung, dennoch schlafen können. Es ist wie bei den Bombenangriffen in meiner Jugend: Auch der alte Körper fordert sein Recht.

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RE: Das Problem Türkei

#17 von Hannelore Mohringer , 10.03.2017 20:18

Zitat von kjschroeder im Beitrag #14
".... Dabei macht gerade der Fall Yücel klar, dass es die von vielen kolportierte Rosinenpickerei eben nicht gibt. Yücel hat beide Staatsbürgerschaften; das bedeutet aber eben auch zweifache Verpflichtung, die jeder Mensch mit diesem Status zu tragen hat. In dem Moment, in dem er als ethnischer Türke mit türkischem Pass die Türkei betritt, trifft ihn nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch die vollumfängliche Gewalt des türkischen Staates. Das muss jedem Doppelstaatler klar sein. Ebenso sollte ihm daher bekannt sein, was jemanden blüht, der in sein Heimatland zurückkehrt, das zu einer Autokratie geworden ist, und in dem seit dem Sommerputsch der Ausnahmezustand herrscht."

Der Beitrag findet sich hier im Weblog von Marco Gallina, einem Deutsch-Italiener.


Von demselben Autor stammt auch ein Beitrag (Leseempfehlung!), der auf "Tichys Einblick" veröffentlicht wurde und der im Web sowie auf Facebook & Co. die Runde macht: [URL=


Das halte ich für ein Plädoyer zweier Betroffener. Als "Staatsanwalt" sehe ich die doppelte Staatsbürgerschaft nicht nur als "Rosinenpickerei" - a)Interessenvertretung des Landes, dem ich mich zugehörig fühle (erfahrungsgemäß dem Herkunftsland), in beiden Ländern auf allen politischen Ebenen und b) Vertretung der persönlichen Interessen in beiden Ländern -, sondern auch für Agententätigkeit bestens geeignet. Wäre Herr Yücel nicht ein ausgewiesener Deutschenhasser, was durch Zitate belegbar ist ("Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" zum Beispiel), könnte Herr Erdogan theoretisch durchaus recht haben mit seiner Behauptung, sein Gefangener sei ein Spion.

Tatsächlich aber ist eine derart massive Einwanderung, wie die der Türken in Deutschland, unübersehbar ein Okkupationsakt und die doppelte Staatsbürgerschaft ein Instrument dafür, das die herrschende Politik bereitwillig zur Verfügung stellt. Eine Türkin als Integrationsbeauftragte zum Beispiel oder eine Landtagspräsidentin in ihrer Eigenschaft als Herrin des Landtags mit ihrem Recht der Rügenerteilung zum Beispiel, sind doch Beispiele für eine geradezu masochistische Politik deutscher "Volksvertreter".

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RE: Das Problem sind unsere Politiker, nicht hier lebende Türken

#18 von kjschroeder , 11.03.2017 14:22

Zitat
Ich weiß übrigens gar nicht, ob in den USA überhaupt die doppelte Staatsbürgerschaft erlaubt ist.



Natürlich ist sie das. Auf eine entsprechende Wiki-Seite hatte ich auch verlinkt, und Sie selber hatten geschrieben, daß Sie sich damit jetzt beschäftigt hätten.


Zitat
Glauben Sie, unsere Leser finden können überhaupt bei den völlig aus dem Zusammenhang gerissenen kurzen Zitaten erkennen, was Sie gemeint haben:



Deswegen empfiehlt es sich auch, nicht ganze Abschnitte, sondern nur ein paar Sätze, auf die man eingehen will, als Zitate zu kennzeichnen. Und was eine Entgegnung an einen nicht näher bekannten Herrn V. in Ihrer Antwort an mich zu suchen hat, erschließt sich mir auch nicht. Ich hatte daher Ihren Beitrag erstmal in eine leserliche Form gebracht ohne ihn inhaltlich zu verändern.

Zitat
Also kurz: Die doppelte Staatsbürgerschaft muß abgeschafft werden, damit wir wissen, wer sich wo zuhause fühlt und wessen Interessen er vertritt.



Sie begründen eine Behauptung mit einer Behauptung. Wissen Sie nicht, was ein Zirkelschluß ist?

Zitat
Im Gegensatz zu mir, die ich hier und immer wieder, zuvor begründet habe und in Zukunft begründen werde, warum ich keine Ausländer in deutschen Parlamenten haben will,haben Sie Ihr "Ach was" nicht einmal annähernd begründet.



Tatsächlich? Ich hatte mehrfach geschrieben (auch schon im FDP-Forum), daß ich längere Zeit im Ausland gelebt habe. Um es also nochmal ganz explizit zu sagen: Ich war selber Migrant, kenne das Spiel daher auch von der anderen Seite und habe daher im offenkundigen Gegensatz zu Ihnen nichts gegen Ausländer.

Das Leben besteht aus Geben und Nehmen. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Zitat

Zitat
Wir müssen anders wählen! Und diese Leute mit ihren Flausen im Kopf (den Kulturmarxismus der Milliardäre nach dem Vorbild der Fabian Society) abwählen.



Also, jetzt kapituliere ich: Erklären Sie doch bitte erst einmal, wer diese Leute sind mit ihren kulturmarxistischen Flausen, vor allem, was Kulturmarxismus ist.




Sie kennen weder die Fabian Solciety noch können Sie as mit dem Begriff Kulturmarxismus etwas anfangen? Das ist erstaunlich, aber ich werde darauf in einem gesonderten Thread antworten (und von hier aus nachträglich darauf verlinken). Schlicht deswegen, weil die Kenntnis von der Existenz dieser Society nötig ist, um zu verstehen, was sich im Bereich Migranten, Klima, Ehe und andere Zerfallsprozsse in den westlichen Gesellschaften (sind ja nicht nur wir allein betroffen, das geht ja quer durch Europa und Nordamerika) abspielt. Und ja, es gibt genügend Querverbindungen nach Deutschland.

Zitat
also, das alles lese ich jetzt nicht noch einmal.



Habe ich gemerkt. Masse ist nicht gleichzusetzen mit Klasse.

Außerdem werde ich dieses Forum höchstwahrscheinlich dicht machen und es beim Weblog belassen, weil: Hat ja eh keinen Zweck mehr, seitdem ich vor anderthalb Jahren die Klarnamenspflicht eingeführt hatte. Damals hatte ich mich gefragt, woran das lag, heute weiß ich mit Blick auf die ganzen Einschüchterungsaktionen ("Hate Speech", "Fake News"), daß das eine Art Vorwarnung war vor dem, was kommen würde.

Gruß
Klaus


Aus gegebenem Anlaß:

Politik verdirbt nicht den Charakter - Politik testet ihn.

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RE: Das Problem sind unsere Politiker, nicht hier lebende Türken

#19 von Hannelore Mohringer , 11.03.2017 18:15

Ich bin wieder einmal nicht mit Ihrem Zitiersystem fertig geworden. Daher versuche ich, Ihnen über die Zwischenstation Word zu antworten:

Klaus: „Natürlich ist sie das. Auf eine entsprechende Wiki-Seite hatte ich auch verlinkt, und Sie selber hatten geschrieben, daß Sie sich damit jetzt beschäftigt hätten“.
HM: Gemeint ist die Gewährung einer doppelten Staatsangehörigkeit in den USA. Dazu: In dem Privatforum, auf dessen Adressenliste Sie, lieber Klaus, auch stehen und also auch alle Beiträge erhalten, schreibt ein Prof. Kramm aus Alaska. Der hatdem Kreis mitgeteilt, daß er sozusagen notgedrungen, weil es KEINE DOPPELTE STAATSANGEHÖRIGKEIT IN DEN USA gebe, zum US-Amerikaner geworden sei. Ich nehme an, daß ich mich mit diesem Widerspruch zwischen ihm und Ihnen beschäftigen wollte.

Zitat HM:
________________________________________
„Glauben Sie, unsere Leser finden können überhaupt bei den völlig aus dem Zusammenhang gerissenen kurzen Zitaten erkennen, was Sie gemeint haben:“
________________________________________
Klaus: „Deswegen empfiehlt es sich auch, nicht ganze Abschnitte, sondern nur ein paar Sätze, auf die man eingehen will, als Zitate zu kennzeichnen.“

HM: ?

Zitat Klaus: „ Und was eine Entgegnung an einen nicht näher bekannten Herrn V. in Ihrer Antwort an mich zu suchen hat, erschließt sich mir auch nicht. Ich hatte daher Ihren Beitrag erstmal in eine leserliche Form gebracht ohne ihn inhaltlich zu verändern.“

HM: Es ging inhaltlich um das, was ich in dem Brief geschrieben hatte, und ich hatte gehofft, jemand ginge darauf ein.

Zitat HM:
________________________________________
„Also kurz: Die doppelte Staatsbürgerschaft muß abgeschafft werden, damit wir wissen, wer sich wo zuhause fühlt und wessen Interessen er vertritt.“
________________________________________

Zitat Klaus: „Sie begründen eine Behauptung mit einer Behauptung. Wissen Sie nicht, was ein Zirkelschluß ist?“

HM: Ein Zirkelschluß ist ein Beweis, bei dem das, was man beweisen will, bereits als gegeben vorausgesetzt wird. (google) Meine „Behauptung“ ist also, daß die doppelte Staatsbürgerschaft abgeschafft werden „MUß“. Da ich dieses „Muß“ aber in demselben Satz auch gleich begründe, ist es keine Behauptung, sondern eine Zwangsläufigkeit, die sich aus dem ganzen Satz ergibt.

Zitat HM:
________________________________________
„Im Gegensatz zu mir, die ich hier und immer wieder, zuvor begründet habe und in Zukunft begründen werde, warum ich keine Ausländer in deutschen Parlamenten haben will,haben Sie Ihr "Ach was" nicht einmal annähernd begründet.“
________________________________________
Klaus: „Tatsächlich? Ich hatte mehrfach geschrieben (auch schon im FDP-Forum), daß ich längere Zeit im Ausland gelebt habe. Um es also nochmal ganz explizit zu sagen: Ich war selber Migrant, kenne das Spiel daher auch von der anderen Seite und habe daher im offenkundigen Gegensatz zu Ihnen nichts gegen Ausländer.

Das Leben besteht aus Geben und Nehmen. Was ist daran so schwer zu verstehen?“

HM: Ich hoffe, Sie haben bei Ihren Auslandsaufenthalten keine Ansprüche an Ihr Gastland (Ihre Gastländer) gestellt und sich nicht mit „Wir“ und „unser Land“ angebiedert und als dreist erwiesen - in Ihrem eigenen Interesse und als Visitenkarte Deutschlands. Ihre Anschuldigung, ich hätte „etwas gegen Ausländer“, entspricht auch nicht Ihrem sonstigen Niveau und – nach allem, was hier in Ihrem Forum schon dazu von mir geschrieben wurde -, auch nicht der Wahrheit.
________________________________________
Zitat Klaus:
________________________________________
„Wir müssen anders wählen! Und diese Leute mit ihren Flausen im Kopf (den Kulturmarxismus der Milliardäre nach dem Vorbild der Fabian Society) abwählen.“
________________________________________

Antwort HM:
„Also, jetzt kapituliere ich: Erklären Sie doch bitte erst einmal, wer diese Leute sind mit ihren kulturmarxistischen Flausen, vor allem, was Kulturmarxismus ist.“
________________________________________

Zitat Klaus: „Sie kennen weder die Fabian Solciety noch können Sie as mit dem Begriff Kulturmarxismus etwas anfangen? Das ist erstaunlich, aber ich werde darauf in einem gesonderten Thread antworten (und von hier aus nachträglich darauf verlinken). Schlicht deswegen, weil die Kenntnis von der Existenz dieser Society nötig ist, um zu verstehen, was sich im Bereich Migranten, Klima, Ehe und andere Zerfallsprozsse in den westlichen Gesellschaften (sind ja nicht nur wir allein betroffen, das geht ja quer durch Europa und Nordamerika) abspielt. Und ja, es gibt genügend Querverbindungen nach Deutschland.

HM: Ich bin gespannt.

Zitat Klaus:
„Außerdem werde ich dieses Forum höchstwahrscheinlich dicht machen und es beim Weblog belassen, weil: Hat ja eh keinen Zweck mehr, seitdem ich vor anderthalb Jahren die Klarnamenspflicht eingeführt hatte. Damals hatte ich mich gefragt, woran das lag, heute weiß ich mit Blick auf die ganzen Einschüchterungsaktionen ("Hate Speech", "Fake News"), daß das eine Art Vorwarnung war vor dem, was kommen würde.“

HM: Anstatt das Forum zu schließen, wünschte ich mir, daß Sie es mit den wieder eingeführten „Nick“-Namen weiterführten. Neu ist mir, daß Sie mit „Einschüchterungsaktionen“ bedroht worden sind. Vielleicht ändert sich das ja wieder, wenn sich die Meute nicht zu erkennen geben muß. Aber, auch die seriösen Autoren, die aus Gründen der Abhängigkeit – vom Arbeitsverhältnis, von Kunden oder der Rücksichtnahme auf die Familie (Kinder in ihren Schulen und/oder in ihrem Beruf) – nicht unter ihrem Namen schreiben dürfen, würden sich sicherlich mit Decknamen gern wieder zu Wort melden.
Ich würde diese einzige Möglichkeit, im offenen Internet zu schreiben (und auch die Verbindung zu Ihnen) nicht gern verlieren.

Herzlich
Hannelore Mohringer

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RE: Die Rolle rückwärts in die 68er Philosophie?

#20 von Hannelore Mohringer , 12.03.2017 08:51

Über Kulturmarxismus und Fabianismus oder
Klaus, der Zögerer?

Was Klaus als Strategie in unserer lebensgfährlichen Lage vorschwebt, ist die Rückkehr in die Debatten der 68er Jahre, mit deren Folgen wir es jetzt zu tun haben: "Kulturmarxismus" und "Fabianismus":

Kulturmarxismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Cultural_Marxism_(Schlagwort). Daraus Zitat:
"Nach der Legende sei der Ausgangspunkt des Kulturkrieges auf die 1930er Jahre zurückzuführen, als eine kleine Gruppe jüdischer Philosophen aus dem Deutschen Reich in die Vereinigten Staaten flüchteten. Diese Vertreter der Frankfurter Schule wurden an der Columbia University tätig, wo sie eine Form des (Neo-)Marxismus (weiter-)entwickelt hätten, der sich nicht mit dem Wirtschaftssystem, sondern mit der Kultur auseinandersetze."

und

Fabian Society: https://de.wikipedia.org/wiki/Fabian_Society: Der Fabianismus fokussiert sich auf die Weiterentwicklung sozialistischer Ideen durch beständige Einflussnahme auf mächtige intellektuelle Kreise und Gruppen. Herkunft: Der römische General Quintus Fabius Maximus Verrocosus, "der Zögerer", wollte durch Zermürbung anstelle von Frontalangriffen den Sieg über die Kathager erringen.

Ich schätze - aber Klaus mit seinen Auslandserfahrungen weiß es sicher besser -, daß Horkheimer, Marcuse und Adorno in den USA nicht im entferntesten die Folgen heraufbeschwören konnten, wie das im Deutschland der 70er Jahre bis heute der Fall ist. Es müssen die Debatten der 20er und Anfang-30er-Jahre gewesen sein, die in den 70er Jahren bei der "68er-Revolution" weitergeführt wurden, und die uns nun - jedenfalls scheint mir das aus Klaus' Vorschlag hervorzugehen - aus der tödlichen Situation, in die sie uns "intellektuell", leider vor allem auch praktisch, geführt haben, wieder herausführen sollen. Es wäre wie damals: Während sich klug dünkende Theoretiker die Köpfe heißredeten, machten Fischer und Co auf den Straßen die dazugehörige Politik, begeleitet von bereits einsetzenden praktischen, weil gesetzgeberischen Umsetzungen der Regierung Brandt/Scheel.

Bitte, wenn Klaus es denn so haben möchte! Ich werde versuchen, meine Erfahrungen mit den Folgen dagegen zu setzen, die - alt, wie ich bin - Lebenserfahrungen sind.

Hannelore Mohringer

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Zur doppelten Staatsbürgerschaft in den USA und wer uns Deutschen Probleme macht

#21 von kjschroeder , 12.03.2017 13:02

Zitat

Zitat
Klaus: „Natürlich ist sie das. Auf eine entsprechende Wiki-Seite hatte ich auch verlinkt, und Sie selber hatten geschrieben, daß Sie sich damit jetzt beschäftigt hätten“.


HM: Gemeint ist die Gewährung einer doppelten Staatsangehörigkeit in den USA. Dazu: In dem Privatforum, auf dessen Adressenliste Sie, lieber Klaus, auch stehen und also auch alle Beiträge erhalten, schreibt ein Prof. Kramm aus Alaska. Der hatdem Kreis mitgeteilt, daß er sozusagen notgedrungen, weil es KEINE DOPPELTE STAATSANGEHÖRIGKEIT IN DEN USA gebe, zum US-Amerikaner geworden sei. Ich nehme an, daß ich mich mit diesem Widerspruch zwischen ihm und Ihnen beschäftigen wollte.




Es wäre gescheiter gewesen, liebe Frau Mohringer, wenn Sie von Anfang an darauf hingewiesen hätten - schon, damit Leser sich ein Bild machen und verstehen können, worum es Ihnen eigentlich geht. Ja, ich stehe auf dieser Adressliste. Aber ich lese dort schon lange nicht mehr mit bzw. nur dann, wenn irgendwelche Statistiken z.B. über Stromverbrauch enthalten sind. Denn dieser Emailkreis schlägt in meinen Augen Schlachten von vorgestern, driftet auch ins Sektiererische ab - und der Informationsgehalt ist für einen wie mich bei nahezu Null (bis auf die eben erwähnten Ausnahmen). Sorry, wenn ich Ihnen das jetzt mal so schreibe: Das ist für mich im wesentlichen Zeitverschwendung.

Nun zu dieser Sache mit der doppelten Staatsbürgerschaft. Da gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Der Professor irrt entweder oder er hat das Problem nicht vollständig beschrieben.
2. Er hat es korrekt beschrieben, und Sie haben es falsch verstanden.

Was davon zutrifft, weiß ich nicht, und es ist mir auch egal. Der Sachverhalt ist ganz schlicht folgender (und ich finde es irritierend, daß Sie offenbar noch nicht mal das deutsche, also unser eigenes, Staatsbürgerrecht kennen):

Wir Deutschen kennen im Prinzip keine doppelte Staatsbürgerschaft! Wir Einheimischen haben kein Recht auf doppelte Staatsbürgerschaft! Es ist unser eigener Staat, der uns das vorenthält! So Ihrer Zufriedenheit, nehme ich an.

Und zwar mit einer mir bekannten Ausnahme: den EU-Mitgliedsländern. Das heißt: Wenn ich als Deutscher in Belgien, Holland oder irgendeinem anderen Mitgliedsland arbeite und dort lebe, dann kann ich in Holland, Belgien oder irgendeinem dieser Mitgliedsländer die holländische, belgische oder eben die Staatsbürgerschaft des Mitgliedslandes beantragen und annehmen OHNE daß mir die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen wird. Das heißt: Ich kann dann in Holland, Belgien oder wo auch immer in der EU mit doppelter Staatsbürgerschaft leben.

Aber nicht generell weltweit!

Wenn ich also in Amerika die amerikanische Staatsbürgerschaft beantrage, dann macht mir nicht der amerikanische Staat Ärger, sondern der DEUTSCHE! Das heißt in der Praxis: Beantrage ich in den USA die amerikanische Staatsbürgerschaft, dann informiert aufgrund von Verträgen die dortige US-Behörde irgendeine DEUTSCHE Behörde. Was bedeutet: Sie kriegen dann in den USA an Ihrem dortigen Wohnort Besuch von irgendeinem DEUTSCHEN Konsulatsangestellten oder irgendeinem sonstigen Nutznießer deutscher steuerzahlender Langmut (z.B. Botschaft), der Sie darauf hinweist, daß Sie in einem solchen Fall die DEUTSCHE Staatsbürgerschaft VERLIEREN würden. Eben weil der DEUTSCHE Staat die doppelte Staatsbürgerschaft uns einheimischen Deutschen bis auf ein paar Ausnahmen generell und allgemein NICHT gewährt.

Und DA liegt der Knackpunkt. Sie müssen sich also nach Entweder-oder-Logik entscheiden: Erhalt der US-Staatsbürgerschaft bei Verlust der deutschen oder Beibehaltung der deutschen ohne Möglichkeit des Erhalts der amerikanischen.

Und das kann natürlich zum Problem werden, wenn Sie am deutschen Heimatland "hängen", andererseits aber seit etlichen Jahren in den USA arbeiten und leben und es satt haben, ständig irgendwelche Visa- und andere Verlängerungen zu beantragen. Wobei hinzukommen dürfte, daß unter Trump wahrscheinlich die Arbeitgeber dazu angehalten werden, noch strikter zu prüfen, ob nicht ein einheimischer Amerikaner dieselbe ausgeschriebene Stelle besetzen könne.

Und wenn Sie das alles nicht glauben, empfehle ich Ihnen, sich das deutsche Staatsbürgerrecht nochmal vor Augen zu führen. Und was das amerikanische angeht, verlinke ich hier auf die betreffende Webseite der US-Regierung: -> https://travel.state.gov/content/travel/...ationality.html

Und die sollte es ja nun eigentlich wissen, nicht wahr?

Dort heißt es u.a.:

"U.S. law does not mention dual nationality or require a person to choose one nationality or another. Also, a person who is automatically granted another nationality does not risk losing U.S. nationality."

Gruß
Klaus


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Zu Zirkelschlüssen, Forumsschließung und anderen Punkten

#22 von kjschroeder , 12.03.2017 13:54

Zitat
Zitat Klaus: „Sie begründen eine Behauptung mit einer Behauptung. Wissen Sie nicht, was ein Zirkelschluß ist?“

HM: Ein Zirkelschluß ist ein Beweis, bei dem das, was man beweisen will, bereits als gegeben vorausgesetzt wird. (google) Meine „Behauptung“ ist also, daß die doppelte Staatsbürgerschaft abgeschafft werden „MUß“. Da ich dieses „Muß“ aber in demselben Satz auch gleich begründe, ist es keine Behauptung, sondern eine Zwangsläufigkeit, die sich aus dem ganzen Satz ergibt.



Nein, es ist schlicht ein Zirkelschluß. Dazu nochmal Ihr Satz:

„Also kurz: Die doppelte Staatsbürgerschaft muß abgeschafft werden, damit wir wissen, wer sich wo zuhause fühlt und wessen Interessen er vertritt.“

Dieser Satz impliziert, daß man sich nur an EINEM Ort "zuhause" fühlen kann - und eben da liegt Ihr Irrtum, den Sie als gegebene Tatsache voraussetzen.

Zitat
HM: Ich hoffe, Sie haben bei Ihren Auslandsaufenthalten keine Ansprüche an Ihr Gastland (Ihre Gastländer) gestellt und sich nicht mit „Wir“ und „unser Land“ angebiedert und als dreist erwiesen



Bitte? Wie kommen Sie denn auf diese schräge Annahme? Was soll das? Und nein, natürlich nicht.

Zitat
HM: Anstatt das Forum zu schließen, wünschte ich mir, daß Sie es mit den wieder eingeführten „Nick“-Namen weiterführten.



Das wird mit Sicherheit nicht passieren. Mich hat es damals genug Zeit und Nerven gekostet, die ganzen Trollereien und z.T. auch strafrechtlich relevanten Geschichten aus dem Forum zu löschen und die ganzen Links- und Rechtsextremisten rauszuwerfen. Das tue ich mir nicht nochmal an.

Zitat
Neu ist mir, daß Sie mit „Einschüchterungsaktionen“ bedroht worden sind.



Ich bin ja auch kein Politiker, der sich mit "Hallo, ich bin Opfer von Haßmails" zum Helden hochjazzen läßt und habe daher nie ein Bohei drum gemacht.

Zitat
Aber, auch die seriösen Autoren, die aus Gründen der Abhängigkeit – vom Arbeitsverhältnis, von Kunden oder der Rücksichtnahme auf die Familie (Kinder in ihren Schulen und/oder in ihrem Beruf) – nicht unter ihrem Namen schreiben dürfen, würden sich sicherlich mit Decknamen gern wieder zu Wort melden.



Daran können Sie sehen, wie tief wir mittlerweile gesunken sind. Und vor allem: Daß sich die deutsche Gesellschaft nicht verändert hat - es ist nach wie vor dasselbe Duckmäusertum, dasselbe Mitläufertum, dieselbe Denkfaulheit und - vor allem - derselbe bürgerliche Mangel an Solidarität. Und damit meine ich die echte Solidarität: die, die freiwillig gegeben wird. Das ist hier wie Anfang der 30er. Im Moment noch ohne Straßenschlachten. Aber ich schätze: Auch das kommt noch. Die Amis haben es ja vorgemacht, wie so vieles.

Zitat
ch würde diese einzige Möglichkeit, im offenen Internet zu schreiben (und auch die Verbindung zu Ihnen) nicht gern verlieren.



Naja, was die Verbindung angeht: Sie haben ja meine Emailadresse. Aber "einzige Möglichkeit"? JEDER - auch Sie - kann ein Forum aufmachen. Das ist hier bei Xobor mit ein paar Mausklicks erledigt. Und Sie schrieben ja auch hier im Forum, daß Sie für Ihren Computer einen Berater haben. Wenn Sie also selber das nicht hinkriegen (was bei Ihrem Alter auch verständlich wäre) - Ihr Berater würde es mit Sicherheit.

Gruß
Klaus


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Quatsch.

#23 von kjschroeder , 12.03.2017 15:41

Zitat
Über Kulturmarxismus und Fabianismus oder
Klaus, der Zögerer?....
jedenfalls scheint mir das aus Klaus' Vorschlag hervorzugehen...



Frau Mohringer, was soll das?

Sie haben also tatsächlich die Stirn, einen noch nicht geschriebenen Beitrag zu kommentieren - ohne irgendeine Ahnung, mit welcher Intention er geschrieben wird und was er enthält (und was Ihnen da "scheint", ist völliger Blödsinn). Und dann verbreiten Sie Ihren Unfug auch noch in Ihrem Emailkreis. <kopfschüttel>

Merken Sie denn selber nicht, wie lächerlich Sie sich damit machen?

Ich empfehle Ihnen dringend, vor dem Schreiben den Verstand einzuschalten statt bauchgesteuertes Eiferertum zu pflegen.

Und aus Ihrem Emailverteiler löschen Sie mich bitte.

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 12.03.2017 | Top

Klaus

#24 von Hannelore Mohringer , 12.03.2017 20:19

Ich werde Ihre E-Mail-Adresse wunschgemäß aus meiner Adressenliste entfernen.
Ihr Forum werde ich nutzen, so lange Sie es mir erlauben.

Hannelore Mohringer

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Doppelte Staatsbürgerschaft nur für Ausländer?

#25 von Hannelore Mohringer , 12.03.2017 23:56

Zitat von kjschroeder im Beitrag #21
Wenn ich also in Amerika die amerikanische Staatsbürgerschaft beantrage, dann macht mir nicht der amerikanische Staat Ärger, sondern der DEUTSCHE! Das heißt in der Praxis: Beantrage ich in den USA die amerikanische Staatsbürgerschaft, dann informiert aufgrund von Verträgen die dortige US-Behörde irgendeine DEUTSCHE Behörde. Was bedeutet: Sie kriegen dann in den USA an Ihrem dortigen Wohnort Besuch von irgendeinem DEUTSCHEN Konsulatsangestellten oder irgendeinem sonstigen Nutznießer deutscher steuerzahlender Langmut (z.B. Botschaft), der Sie darauf hinweist, daß Sie in einem solchen Fall die DEUTSCHE Staatsbürgerschaft VERLIEREN würden. Eben weil der DEUTSCHE Staat die doppelte Staatsbürgerschaft uns einheimischen Deutschen bis auf ein paar Ausnahmen generell und allgemein NICHT gewährt.



Danach erlaubt der deutsche Staat Ausländern in Deutschland die doppelte Staatsbürgerschaft, verweigert sie aber Deutschen im Ausland, bürgert also Deutsche aus, die dort die Staatsbürgerschaft beantragen.

Das ist ein weiterer Akt der Ausländerbevorzugung zum Nachteil der eigenen eigenentlichen Bürger des eigenen Landes.

Danke für die Information!
Hannelore Mohringer

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