Über Worte-Drechsler und -Dreherei

#1 von Hannelore Mohringer , 10.08.2016 12:54

Über Worte-Drechsler und –Dreherei

Der Drechsler oder Dreher kann einen groben Klotz in die gewünschte Form bringen. Er übt ein ehrenwertes Handwerk aus, das hohe Virtualität erfordert. Auch der Drechsler und Dreher der Worte muß Virtuose sein. Aber seine Meisterschaft ist alles andere als ehrenwert. Auf seiner Werkbank wird aus einem groben Klotz wie dem des Kommunismus‘ ein Paradestück politischer Entartung, ein Wort, das als allgemeine Kunstkritik seinem Hobel zum Opfer gefallen ist.

Die Drechsler- und Drechslermeister der Worte nennen sich natürlich nicht mehr Kommunisten, also Jünger einer Mordmaschinerie, der Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Ihre Nachfolger nennen sich Grüne, was an Jean Jacques Rousseau und sein „Zurück zur Natur“ erinnert, als einen Wegbereiter der französischen Revolution. Grüne, zur Sache befragt, leugnen den Kommunismus denn auch nicht, sondern bezeichnen die kommunistischen Verbrechen als Auswuchs von Stalinismus - eine ihrer Worte-Drechsler-Meisterleistungen.

Zur wahren Meisterschaft darin hat es Winfried Kretschmann gebracht. Jahrelang weithin unbeachtet im baden-württembergischen Landtag, nutzte er eine der vielen Unzulänglichkeiten der bereits höheren Ortes in der Drechsler-Werkstatt befindlichen CDU-Regierung, und schickte seine Genossen aus den 70er Jahren, in ihrer Jugend in Straßenschlachten erprobte Altkommunisten und auf ihrem Marsch durch die Institutionen mittlerweile im Staatsdienst ergraut, unterstützt von der gesamten links-radikalen Szene aller roten und errötenden Parteien, auf die Straße. So kam er an die Macht und präsentierte sich hinfort und sehr erfolgreich als komisch sprechende, altväterische Landesvaterfigur in nun seinem baden-württembergischen Fernsehen, speziell in einer Art Comic-Sendung als schrullig-liebenswerter Gärtner. Eine Ikone der Drechsler- Meisterschaft! Wer denkt da noch an Marcuse und den alten Traum der radikalen Grünen, als sie noch die 68er waren, von der Sexualität von und mit jedem, nun als Gender in die Schulen und Bildungsstätten eingeführt von eben diesem harmlosen, komisch sprechenden großen Gartenzwerg!

Diese putzigen Gestalten, vereinzelt noch bärtig und bunt und ein wenig verwahrlost erscheinend, betreiben den bürgerlich verorteten Rassismus reziprok in praxi durch ihre Flüchtlingspolitik, vorgegeben als Menschlichkeit, zur artengleichen Proletarisierung der Bewohnerschaft Deutschlands, wozu ihnen die Politik der stellvertretenden Kriegsführung der Amerikaner im nur uns Nahen Osten das dazu notwendige Menschenmaterial liefert. Menschlichkeit! Angesichts dessen einer der Gipfel der perfiden Worte-Drechslerei. Aktuell meldet der Kopp-Verlag Online: „Bundesregierung schleust Flüchtlingsmassen über Flughäfen ein“ (08.08.2016). Dergleichen melden nicht die Zeitungen und offiziellen Nachrichten. Zur Drechsler-Meisterschaft der Worte gehört auch das Verschweigen hier, wie das Herausstellen da, möglich nur durch die Medien-Mitgliedschaft in dieser Drechsler-Innung.

Wo die Wirklichkeit nicht mehr zu verbergen ist, versinkt eine Drechselei nach der anderen im Meer der vielen anderen sang- und klanglos, als hätte es sie nie gegeben. Was macht das schon? Die Konsequenzen sind längst institutionalisiert, wie die in Jahren eingehämmerte Botschaft von der menschengemachten Klimakatastrophe als nur ein Beispiel! Die damit begründeten finanziellen und gesetzlichen Auflagen bleiben ja, genauso, wie die scheinbaren Gewißheiten in den Köpfen der Masse bleiben, wo sie mittlerweile von Kindheit an eingeprägt worden sind und auch weiterhin von Provinzblättern immer wieder verfestigt werden, zu denen die neue Wirklichkeit noch nicht vorgedrungen ist: Während der SÜDKURIER immerhin bereits ketzerische Leserbriefe veröffentlicht, schreibt die BADISCHE ZEITUNG noch Schlagzeilen und Texte im pseudo-intellektuellem Drechsler-Deutsch zu anthropogenem CO2 als Apokalypse-Erzeuger (in ihren erst vor Tagen erschienen Ausgaben).

Inzwischen werden also von einigen Medien weitere Folgen der Drechsler- und Dreher-Politik zugegeben in Form ganz normaler Berichterstattung und Kommentierung, als hätten sie nie das Gegenteil dessen geschrieben oder gesagt. damit niemand sagen kann, sie seien verheimlicht worden, während die jahrelange Medienpropaganda, durch die sie erst verwirklicht werden konnten, im Meer der neuen Nachrichten untergeht. „Apropos Gesundheit“. So steht es heute im SÜDKURIER als Leitkommentar, in welchem der Autor mahnt, daß es ein Jahr vor der Bundestagswahl an der Zeit sei ,“sich endlich ehrlich“ zu machen, weil nämlich die durch die Flüchtlinge verursachten Kranken-Versicherungskosten mit ihren „versicherungsfremde(n) Leistung(en)“ „dreist in die Reserven der Versicherten greifen“, was, übersetzt ins normale, ungedrechselte Deutsch heißt, daß unser Gesundheitssystem durch die Einwanderer-Massen vor dem Absturz steht oder neu finanziert werden muß. Wir sehen kommen, daß unser gesamtes Finanzsystem, in den politischen Kanon gedrechselt, schließlich insgesamt vor dem Absturz steht, daß die Bildung zur Unbildung gedrechselt, die Kunst zum Propagandawerkzeug, Ethik zum Politikum, Ehe und Familie und unsere Identität zu Tode gedrechselt worden sind.

Und das alles gedrechselt aus dem groben Klotz des Kommunismus‘, wie er 1789 mit der Revolution in Frankreich begann und seither, über nahezu 230 Jahre hinweg, die Welt immer wieder in Blut und Elend von Aufständen und, gedrechselt zur Heilslehre, die Menschheit in zwei Weltkriege gestürzt hat und als Chimäre, nun in grüne, anstatt rote Farbe getaucht, kein Ende nehmen will. „Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl wäre es an der Zeit, dass die Politik sich endlich ehrlich macht“, schreibt der SÜDKURIER-Kommentator heute. „Ehrlich!“, kann dazu neudeutsch nur gestaunt werden.

Hannelore Mohringer

Hannelore Mohringer  
Hannelore Mohringer
Beiträge: 826
Registriert am: 01.05.2015


   

Artikel 146 Grundgesetz
Nach "München" - tritt Frau Merkel jetzt zurück?

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen