Kurze besinnung auf das, um was es geht:

#1 von Hannelore Mohringer , 30.07.2016 09:28

Zitat aus einer E-Mai:
"..liebe Frau Mohringer! Vielleicht kennen Sie schon den Satz von Joschka Fischer in seinem Buch „ Risiko Deutschland“: Deutschland muß von außen eingehegt und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden. Mir scheint zunehmend, unsere Regierung – und die Außenwelt?- glaubt den Behauptungen der ehemaligen Feindstaaten, daß das deutsche Volk besonders kriegslüstern ist. Wer interessiert sich schon für die Geschichte der europäischen Politik? Herzliche Grüße Christian B....
NS Habe noch mehr solcher „ Statements“ von den „ Grünen“.

Diesen Kurzbeitrag hbe ich, als ich ihn vor langer Zeit geschrieben habe, vergessen zu speichern, so daß er jetzt wieder erschien. Ich hole nach, was damals versäumt wurde und speichere jetzt.

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RE: Nun jammern sie über das, was sie herbeigeführt haben

#2 von Hannelore Mohringer , 30.07.2016 11:21

Es ist das aktuelle Kapitel des 1500jährigen Eroberungskrieges des Islam, in dem wir leben. Der Schauplatz ist Europa mit einer Kette von Eroberungskriegen, angefangen 1463 in Griechenland, Belagerungen von Österreich 1526 bis 1555 und 1566 bis 1568; 1593 bis 1606 polnischer, wieder österreichischer, russischer , venezianischer Türkenkriege und so weiter, bis zuletzt 1912 und 1913 die Türken in zwei Balkankriegen auf ihr heutiges Territorium zurückgedrängt worden sind. Dann öffnete eine blinde oder geschichtsunkundige oder bewußt zerstörerische Politik die Grenzen, predigte Multikulti, bis so viele Türken in Deutschland waren, daß der heutige Herrscher der Türken nun in Köln eine moderne Großoffensive starten kann.

30 000 Teilnehmer werden offiziell erwartet, und der SÜDKURIER erinnert in seiner heutigen Ausgabe, wie seit Jahren gebetsmühlenartig, daran, daß der Großteil der Eingewanderten friedlich sei; es fehlt nur das Wort "noch", denn seine Anhänger in Deutschland setzen sich offen für die Politik Erdogans in Deutschland ein, und lautstarken Protest dagegen in den Reihen der "deutschen" Muslime, gibt es nicht. Nicht nur die "integrierten" und die in Deutschland politisch aktiven Muslime - keiner weiß, ob sie Doppelbürger sind - wissen, was ihnen als seinen Gergnern blüht, wenn er siegt. Das Aufgebot der deutschen Sicherheitskräfte bei dem angekündigten "Aufmarsch für Erdogan" (Schlagzeile im heutigen SÜDKURIER) ist, angesichts der zu erwartenden "Gegendemonstrationen" von deutschen Widerstandsbewegungen und deren politischen Gegnern, - hoffentlich - entsprechend!

Und nun stellt der CDU-Politiker Jens Spahn "gar die doppelte Staatsbürgerschaft infrage". Ein naives Dummchen an der Spitze deutscher Politik spricht todesmutig von einer Maßnahme an, die bisher nicht die leiseste Chance hatte, auch nur gedacht zu werden gerade von politischen Vertretern, wie diesem Jungspund, der seine politische Karriere auf der Grundlage solch selbstmörderischer Grundgesetzänderungen aufgebaut hat!

Bisher habe die Kanzlerin doch alles hervorragend gemanagt, wurde mir noch gestern entgegengehalten zum Abschluß einer Diskussion im privaten Kreis zur Lage in Deutschland, und es gehe mir doch gut, und ich solle doch einfach abwarten. Die kleine, nicht-repräsentative (tägliche) Umfrage der Regionalzeitung SÜDKURIER zeigt, daß die Leser, die sich der Mühe der Abstimmung unterzogen haben, über diese Kanzlerin anders denken: 89,76% haben die Antwort angekreuzt: "Merkel ist die Kontrolle doch schon lange entglitten". (10,24% hielten sie "mit ihrer ruhigen Art" für "eine ideale Führungsfigur in der Krise".) Ja, so sind wir! Abwarten bis zu vollendeten Tatsachen, und dann gehen wir - vielleicht - auf die Barrikaden oder eben unter. Zur Zeit haben die Türken, sunnitische Muslime, alle Chancen, ihren Machtbereich auf das europäische Kernland Deutschlands auszuweiten - nach hundert Jahren, in denen sie ausnahmsweise keinen Krieg gegen uns geführt haben.

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RE: Kurze besinnung auf das, um was es geht: - z.B. um korrekte Zitate

#3 von kjschroeder , 30.07.2016 13:29

Ihrem Freund aus dem Emailkreis können Sie ausrichten, daß das Zitat falsch ist. Denn es stammt nicht von Fischer, sondern von "WELT"-Autorin Miriam Lau im Rahmen eines Fischer-Porträts vom Februar 2005. Das korrekte Zitat mit Autorin können Sie hier nachlesen -> http://www.welt.de/print-welt/article423...edraengnis.html

(Und DAS sollten Sie auch abspeichern ;-)

Und wenn Ihr Emailfreund noch mehr von solchen angeblichen Fischer- oder Grünen-Zitaten Ihnen andienen will, dann werden Sie diesen Krempel bitte NICHT hier reinposten - ich müßte ihn eh löschen; macht nur Arbeit und verdirbt die Laune. Zumal die KORREKTE Herkunft dieses angeblichen Fischer-Zitats in zig hundert Weblogs und Foren längst korrigiert und geklärt wurde. Vor JAHREN! Was auch einiges über den Informationsstand Ihres Emailfreundes aussagt.

Gruß
Klaus


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RE: Kurze besinnung auf das, um was es geht: - z.B. um korrekte Zitate

#4 von Hannelore Mohringer , 30.07.2016 17:50

Lieber Klaus,
ich habe Ihre Antwort an Herrn B... weitergeleitet mit diesem Text von mir und dem von Ihnen angegebenen Link zu dem entsprechenden Aufsatz von Maria Lau in der WELT vom 07.02.05 in Kopie, also mit allen Zeichen, die Zitate und Text kenntlich machen:
Zitat:
„Was Fischer betrifft, ist seine Auffassung mit dem Titel seines Buches "Risiko Deutschland" wohl ebenso knapp wie treffend beschrieben. Zwar hat er - zuletzt auch im Zusammenhang mit dem Zentrum für Vertreibungen, das er, ein ungarndeutsches Flüchtlingskind, energisch ablehnt - keinen Zweifel an Deutschlands demokratischer Festigung. Aber es bleibt eben beim "Risiko", das nur durch Westbindung und europäische Integration einzuhegen sei: "Eine deutsche demokratische Linke, die diese beiden historischen Grundbedingungen der bundesrepublikanischen Politik nicht mit Klauen und Zähnen verteidigt, muß von Sinnen sein, denn sie würde nicht nur das Land, sondern auch sich selbst erneut in eine schlimme Gefahrenlage bringen." Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi "verdünnt" werden. Die "schlimmen Gefahren" sind die Leitlinie von Joschkas Fischers Politik; deshalb begründete er die Intervention im Kosovo mit Auschwitz, und vielleicht liegt ihm auch deshalb die deutsche Sicherheit nicht so besonders am Herzen.“ Zitatende

Das zu Ihrer Kenntnis! Ich bin dankbar, wenn Sie mir darauf antworten. Ich hoffe, daß Sie mir allein geschrieben hatten! Sonst müßte ich diese Mail im ganzen E-Mail-Kreis verbreiten. Ich kann das nicht mehr nachprüfen, weil es längst gelöscht ist. Meine Glaubwürdigkeit ist wichtige Voraussetzung für meine Arbeit hier.

Mit freundlichem Gruß,
Hannelore Mohringer

Soweit meine E-Mail an Herrn B....
Ihnen, lieber Klaus, meine Bewunderung für Ihren Überblick über das Netz! Herr B.... ist bei mir unter Bcc rubriziert. Eine Reaktion aus diesem Kreis ist die Ausnahme. Es ist dies die Adressenliste von Interessierten, Lesern, die sich im allgemeinen nicht einmischen. Wer öffentlich anonym bleiben will, scheidet in Zukunft als Hinweisgeber aus.
Gruß, Hannelore Mohringer

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RE: Besinnung auf das, um was es geht: - z.B. um "Veränderung"

#5 von Hannelore Mohringer , 31.07.2016 13:11

"Deutschland wird sich verändern", hat die Deutschland regierende Kanzlerin Angela Merkel -ich glaube es war kurz, bevor sie die Grenzen für den Ansturm von millionen "Flüchtlingen" geöffnet hat - prophezeit. Oder war es kurz danach? Diese "Veränderung" hat eine lange Vorlaufzeit in der jüngsten Entwicklung Deutschlands bis in den Ursprung von vor 220 Jahren, die als Französische Revolution in den Geschichtsbüchern steht. Sie ist es, die alles verändert, Revolutionen im Denken und Kriege ausgelöst hat. Nun ist sie in Deutschland auf deutsche Weise mit den unvermeidlichen Gewalttaten als Begleiterscheinung auferstanden. Das Unterste kommt nach oben, wurde von außen importiert und von innen impliziert in einer zuvor globalisierten Welt mit ihren geöfneten Landes- und anderen Grenzen. Die Revolution hat verschiedene Gesichter, die der Bildung, der Mode der Kleidung, der Kunst, der Sprache - der vor allem! Par exemple die heutige SÜDKURIER-Beilage "Weltspiegel" mit der täglich erschenden Seite "Leute".

Diese Seite setzt im immer gleichen Erscheinungsbild über den Dreispalter für Kinder auf dem unteren Teil, täglich ein langes, bebildertes Interview mit irgendwelchen "Sängern" oder "Bands". Heute heißt die Schlagzeile "Wir haben Bock auf Musik", und das Interview enthält Sätze wie "oh scheiße, jetzt hast du deine Headline" (hier wiedergegeben in der Originalschreibweise), "ihr habt für sie (die Hörer) so eine Art Lebens-Soundtrack gespielt" oder "aber es wird eben ein affengeiler Abend".

Daneben in einer Reihe untereinander die Bilder von "Stars" mit je einem kurzen Text. Heute ganz oben "Ich bin sanft, süß und sexy...", ein "Bollywood-Star"; darunter "Beziehung - Die Liebe hielt gerade mal ein Jahr" (Pop-Star aus den USA); darunter: "Er weiß seit 25 Jahren von der Infektion", nämlich HIV ("er sei fest entschlossen, ein schriller Alter zu werden" (Schauspieler mit einem deutschen Namen); darunter "Ihre Offenheit macht sie glücklich", nämlich ihre "Liebe zu einer Frau" (US-Schauspielerin), und darunter ein "Hollywood-Star", "Oscar-Preisträger" und "vierfacher Vater", der sich eine "Auszeit" für seine Familie nehmen will. Immerhin ein Normalo nach alten, längst überholten Vorstellungen, abgesehen davon, daß eins der vier Kinder von seiner Frau "mit in die Ehe" gebracht wurde, bei der es sich in der neuen Lebenswirklichkeit nicht um eine verwitwete Mutter handeln wird!

Darunter nun die vier Spalten für die Kinder unter "VOLLKRASS DAS THEMA FÜR KINDER", von "Kalles Kuh", die heute unter der Überschrift "Zu viert vier Runden rennen" den Kindern berichtet, was ein Staffel-Lauf ist, eine Staffelstab, welche Arten von Staffellauf es gibt und was sonst noch zum Thema gehört. Es wäre ein löbliches Unterfangen, den Kindern Sport im allgemeinen wie besonderen (alte Schreibweise), seit 1996 als falsch erklärt) nahezubringen, erschiene dergleichen nicht unter solchen "Nachrichten" in solcher Redeweise!

Das Unterste ist schon ganz nach oben gekommen! Zeitungsseiten wie diese sind nur Mittel zum Zweck, den Zustand zu erhalten, sozusagen als "Lebens-Soundtrack", sind nur EIN Mittel unter anderen, spektakuläreren Mitteln zu dem, um was geht! Wem geht? Offenbar - auch - der Kanzlerin, weil es Mittel der Veränderung sind, die sie prophezeit - auch oder weil sie sie mit keinem Wort erwähnt.

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RE: Kurze besinnung auf das, um was es geht: - z.B. um korrekte Zitate

#6 von kjschroeder , 31.07.2016 14:41

Zitat
Ich bin dankbar, wenn Sie mir darauf antworten.



Ha - auf die Antwort bin ich neugierig. ;-) Aber ich schätze, da wird nichts kommen.


Zitat
Ihnen, lieber Klaus, meine Bewunderung für Ihren Überblick über das Netz!



Danke für die Blumen, aber ich fürchte, da irren Sie gewaltig. Überblick ist bei DER Masse ein hoffnungsloses Unterfangen. Und es gibt ja auch viel Müll dort, den man besser ignoriert, und manchmal ist es gar nicht leicht, den Unterschied zwischen Spreu und Weizen zu erkennen, weil auch Radikalinskis, Bekloppte und Verschwörungstheoretiker dazulernen, um ihren Senf unter die Leute zu schmieren. Medienkompetenz wäre da eigentlich wichtiger denn je, weil es immer Parameter gibt, um Seriöses von Unseriösem zu unterscheiden.

Richtig allerdings ist, daß ich ganz offensichtlich andere Medien lese als Sie. Nicht, daß ich Ihre Lesegewohnheiten bewerten will, das muß sowieso Jeder für sich selbst entscheiden, was er lesen will. Ich finde es halt nur schade, daß jemand mit Ihrer Intelligenz seine Zeit mit der Analyse und dem Lesestudium einer völlig irrelevanten Zeitung verplempert und auf diese Weise wesentliche Dinge womöglich gar nicht mitbekommt.

Wesentlich für mich zum Beispiel war die Nachricht, daß sich in Deutschland keine Werbeagentur mehr findet, die gegen den politischen Mainstream Werbung machen will. So tief sind wir also mittlerweile gesunken, so weit hat der Gesinnungsterror also schon gegriffen: Feigheit und Mitläufertum wie zu Adolfs und Erichs Zeiten. Der Bericht dazu hier -> http://www.welt.de/politik/deutschland/a...ahlplakate.html

Aber über Polen, Ungarn, Rußland und die Türkei herziehen, klar.

Das korrespondiert wunderbar mit dem Umstand, daß die Pegida-Facebook-Seite von Facebook gelöscht wurde. Die haben zwar längst wieder ne Neue, und die alte Adresse wurde von irgendwelchen Linken gekapert, die da jetzt mit etwas merkwürdigen Beiträgen kommen. Aber die alten Inhalte sind natürlich weg.
(Das ist auch sowas: Wie kann man nur so naiv sein, seine Kommunikation von so einem Medium wie Facebook abhängig zu machen? Wenn ich bei denen wäre und da was zu sagen hätte - der gesamte Inhalt wäre zu kopieren auf eine Seite beim russischen Facebook-Pendant VK.com . Denn wenn Linksradikale bei Facebook mal wieder einen Meldemarathon starten, und die Seite wieder gelöscht würde, ginge es halt auf VK weiter. Denn ich schätze mal, daß die Maasschen Zensurtruppen bis dahin nicht reichen.)
Und die AfD macht, wie es scheint, denselben Fehler.

Und mittlerweile scheint auch die FDP von den Löschorgien betroffen zu sein: Ich bin in anderem Zusammenhang über die Facebook-Seite einer Bremer Politikerin gestolpert, nämlich über die von Lencke Steiner. Sie postet da, völlig korrekt aber natürlich viel zu spät: "Es ist das legitime Interesse unseres Rechtsstaates, zu wissen wer und mit welchm Background in unser Land kommt."

Und weiter unten findet sich ein Kommentar von Jörg van Essen, der sicher auch Ihnen bekannt ist. Er lautet: "Bei einem Freund, der dieses Posting geteilt hat, ist es von fb auf seiner Seite entfernt worden. Er ist von fb mit einer Sperre von 24 h belegt worden.
1 · 27. Juli um 01:23"

Ich frage mich wie lange es dauert, bis dort gerafft wird, was in den USA (facebook ist ja ein US-Unternehmen) vor sich geht. Denn da wächst an den Unis gerade eine linkstotalitäre Generation heran, die auf so Sachen wie Redefreiheit nichts oder jedenfalls nicht viel gibt. Und das Ganze wird gestützt durch die Obama/Clinton-Politik. Die Gsellschaft dort zerfällt langsam, sie zersplittert als Ergebnis von Multikulti in zig Parallelgesellschaften. Kann eigentlich auch jeder wissen, denn das ist ja nichts Neues, daß Multikulti nicht etwa integriert, sondern desintegriert, aber hierzulande braucht offenbar alles etwas länger. Gibt einen interessanten Artikel im "Tagesspiegel" dazu. Kernsätze:

"Der Bevölkerungsanteil der Latinos und Asiaten wiederum wächst rasant, während der der Schwarzen bei etwa zwölf Prozent stagniert. Der Verlust der weißen Leitkultur wird allerdings nicht durch den Aufstieg einer anderen Leitkultur kompensiert. Das Land zerfällt in viele Welten."

Vielleicht auch wegen einer völlig falschen Erziehung. Der US-Psychologe Jonathan Haidt im "Zeit"-Interview:

"Meine Kinder dürfen nicht mal Räuber und Gendarm spielen. Amerikaner machen ihre Kinder zu zerbrechlichen Wesen. Deshalb rufen die Studenten dauernd nach dem Präsidenten oder der Verwaltung. So wie in Yale beim Streit um die Halloween-Kostüme. ...
Lesen Sie einfach, was die Studenten geschrieben haben. Sätze wie: "Wir dachten, wir seien eine Familie." Oder: "Sie haben sich nicht um uns gekümmert." Warum haben sie nicht dagegengehalten, mit Worten und Argumenten? Warum gefallen sie sich in ihrer Opferrolle? An US-Unis herrscht eine victimhood culture, hier wird der eigene Opferstatus zelebriert."

Ein Verhalten wie Babies. Sehen wir z.T. auch hier längst: Völlig konfliktscheu, unfähig, rational zu argumentieren, gefühlsduselig, Mitläufertum. Wobei noch hinzukommt, daß immer mehr Leute die Unis besuchen, die da nichts verloren haben, weil sie es schlicht nicht bringen. Aber in Zeiten, in denen Schüler das Abitur hinterhergeworfen bekommen, ist eben auch sowas möglich. Mittlerweile schließe ich auch nicht mehr aus, daß das alles gewollt ist, um die Arbeitslosenstatistiken nach unten zu drücken - Motto: Wir parken die an den Unis, dann ist erstmal ein paar Jahre Ruhe.

Was ich damit sagen will, ist: Ich gehe thematisch vor und recherchiere dann ein wenig.

Gruß
Klaus


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RE: Kurze besinnung auf das, um was es geht: - z.B. um korrekte Zitate

#7 von kjschroeder , 31.07.2016 15:03

Dieser letzte Punkt über den Zerfall von Gesellschaften läßt sich noch weiter fortspinnen:

Ich habe mich ja immer gefragt, in welcher Welt Politiker eigentlich leben, daß die da so lebensfremden Müll verzapfen. Zumindest ein Teil der Antwort hätte ich selber kennen können, da mir vor Jahren schon etwas auffiel, was ich dann leider völlig verpennte:

Ich war ja, wie Sie wissen, eine Zeitlang im FDP-Forum aktiv. Gab ich spaßeshalber "liberal" bei Google ein, bekam ich eine Menge Hinweise auf die FDP von Google geliefert. Nachdem ich da eine ganze Zeitlang nicht mehr schrieb, habe ich das mit Google wieder gemacht - und siehe da: Ich bekam ANDERE Vorschläge. Man müßte mal einen Selbstversuich machen (ich hab bloß keine Zeit für sowas) und z.B. mal Adolf H...er in die Suchmaschine eingeben (also den vollen Namen, nicht den Pünktchenkram) und parallel dazu lauter rechtsextreme Weblogs und Webseiten aufsuchen. Dann - 1-2 Monate später - dasselbe nochmal in Google eintippen, aber parallel dazu dann linksextreme Weblogs und Webseiten aufsuchen! Ich könnte mir vorstellen, daß Google dann etwas völlig anderes anzeigt.

Die sagen ja bei Google selbst, daß die Suche nach nicht näher definierten Algorythmen über die Bühne geht, weil sie glauben, sie müßten dem User was servieren, was der User haben will. Klingt auf dem ersten Blick gut, bedeutet aber auf dem zweiten Blick, daß der User im politischen Bereich nur Bestätigung erfährt. Weil er eben die entsprechenden Webseiten angezeigt kriegt. Facebook macht das auch so. Und ich vermute, die sind in Washington deshalb aus allen Wolken über Trumps Erfolg gefallen, weil sie alle in ihrer "Filterblase" (die heißt wirklich so) gelebt haben, also immer nur Bestätigung erfahren haben. Schätze, das geht unseren Politikern in Berlin genauso.

Google und Facebook als Gefahr für Diskussionskultur und Konfliktfähigkeit: klingt auf dem ersten Blick komisch, aber ich fürchte, genau darauf läuft es hinaus.

Gruß
Klaus


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RE: Kurze besinnung auf das, um was es geht: - z.B. um korrekte Zitate

#8 von Hannelore Mohringer , 31.07.2016 18:06

Zitat von kjschroeder im Beitrag #6

Ha - auf die Antwort bin ich neugierig. ;-) Aber ich schätze, da wird nichts kommen.

Doch! Das ist die Antwort:
"Liebe Frau Mohringer, danke für den Hinweis. Da ich erst mit dem PC ( im „ hohen Alter“ ) das Maschinenschreiben mir angewöhnte, nur immer kurze Nachrichten, auch wenn ich mich manchmal doch gerne länger auslassen würde: Wie immer wenn nur Auszüge verbreitet werden – wie aktuell aus einem Buch vom Dr. Gedeon – kann es passieren, daß der Sinn eines Zitates stark oder kaum entstellt wird. So nehme ich diesen Fall nicht allzu ernst, denn ganz daneben scheint er nicht zu liegen. Möchte also dieses abschließen und als dankenswerten Hinweis annehmen, daß solche Risiken eben bestehen.
Mit den besten Grüßen Ihr C...B...."
Sie sehen, lieber Klaus, daß Sie die Autoren und Leser in dem privaten E-Mail-Kreis unter- und falsch einschätzen. Schauen Sie sich einfach die Adressenliste an; sie ist Ihnen ja zugänglich. Daß es sich um zumeist alte Leute geht daraus allerdings nicht hervor, eher schon aus Ihrem Stil als solchem alter Schule.

Zitat von kjschroeder im Beitrag #6

Ein Verhalten wie Babies. Sehen wir z.T. auch hier längst: Völlig konfliktscheu, unfähig, rational zu argumentieren, gefühlsduselig, Mitläufertum. Wobei noch hinzukommt, daß immer mehr Leute die Unis besuchen, die da nichts verloren haben, weil sie es schlicht nicht bringen. Aber in Zeiten, in denen Schüler das Abitur hinterhergeworfen bekommen, ist eben auch sowas möglich. Mittlerweile schließe ich auch nicht mehr aus, daß das alles gewollt ist, um die Arbeitslosenstatistiken nach unten zu drücken - Motto: Wir parken die an den Unis, dann ist erstmal ein paar Jahre Ruhe.


So ist es! Zu Ihrem gesamten Text habe ich mir folgende Stichworte gemacht:
"Irrelevante Zeitung". Der SÜDKURIER ist mir seit 1960 bekannt als Leser und zeitweiser Mitarbeiterin (freie Mitarbeiterin, das allerdings nur für gelegentliche Vereinsberichterstattung, in der Hauptsache für Glossen und Gemeinderatberichterstattung) Dort habe ich bei einem intellektuell und charakterlich liberalen ausgezeichneten Lokalredakteur, der später in die Chefredaktion aufstieg, als hauptberufliche Haufrau gelernt, was ich vom Zeitungswesen weiß. Wolfgang Geigges ist nur wenige Jahre jünger als ich und längst aus dem "Laden" heraus, der inzwischen vom schwarzen zu einem roten geworden ist. Welches Verhältnis er in seinen letzten Berufsjahren zu ihm hatte, weiß ich nicht. - Das ist das eine. Das andere ist, daß sich das Blatt als Tageszeitung durchaus als Paradeblatt in dem Genre verstehen läßt, wie ich aus Regionalzeitungen in NRW weiß, die ich bei gelegentlichen Aufenthalten dort wie zur Kontrolle lese. Ich weiß also aus dem SÜDKURIER stellvertretend, wie die Normalmenschen vergackeiert werden durch Themenauswahl und Vermischung von Berichterstattung und Kommentar, der Todsünde anständigen Journalismus'. - Die überregionale Presse kenne ich durch DIE ZEIT und FAZ aus ihrer Gründerzeit Anfang der 50er Jahre unter Bucerius und Rudolf Walter Leonhardt als Feuilleton-Chef, der sich gelegentlich auf einen Briefwechsel mit mir einließ. Wir, mein Mann und ich , lasen sie regelmäßig und kamen in den 90er Jahren zu dem Schluß, daß das Blatt, inzwischen im Laufe der Jahre immer penetranter rot geworden, unzumutbar geworden ist. Mit einem Briefwechsel mit zwei Redakteuren, einem liberalen, der von Richtungskämpfen in der Redaktion berichtete, und einem total vernagelten roten, habe ich mich sozusagen als Leser abgemeldet. Ich habe mir vor ein paar Jahren noch einnmal zur allfälligen Revision meines Urteils eine Ausgabe gekauft. Sie war nicht lesbar. - Die Faz kaufe ich einmal wöchentlich, lese sie aber aus Zeitmangel nicht wirklich. - Es ist alles dasselbe, unterschiedlich nur in der Sprache (und Orthographie). Mitlerweile bin ich bei der Frage angekommen, wie das Verlegertum es schafft, den deutschen Blätterwald zur Monokultur gemacht zu haben.

Das nächste Stichwort ist "Adolfs und Erichs Zeiten = Mitläufertum in der Gesellschaft qua Gesinnungsterror. Das liefert mir "mein" SÜDKURIER auch, wenn auch auf weniger unappetitliche Weise als in Facebook u.Ä. Es ist schön, daß Sie mit Ihren Links drastisch belegen können, was sonst Spekulation bliebe. Das ist überaus wichtig und für ein offenes Forum unerläßlich. in "meinem" E-Mail-Kreis ist es ebenfalls bekannt, wenn auch im allgemeinen nicht aus dem Netz. (Frau Romeiser versorgt die "Gemeinde" mit Belegen aus den Regionen elektronischen Wissens). Im "Kreis" ist es Ergebnis von Bildung, Intellekt, Anstand, Lebenserfahrung und Wachsamkeit. Die gelegentlichen Einschätzungen erfolgen, mit wenigen Ausnahmen "links-intellektueller" Rauhbeinigkeit, auf der Ebene zivilisierten Gesprächs, das dennoch nichts an Deutlichkeit vermissen läßt, jedenfalls nicht bei diesen "Gesprächsteilnehmern". Ich bin dort eher "überdeutlich", auf höherer Ebene oft bestätigt durch "unseren" ev. Pfarrer in seinem Stil. (Pfarrer der alten Schule sind in jedem Fall sehr gebildet, wie man landläufig Wissen, verbunden mit der Fähigkeit des effektiven Umgangs damit nennt.) Wer einen Einblick wie den über die Friedmann-Rede gewonnen hat, ist denn doch gehemmt, und schickt ihn nur an Einzeladressen.

Zum Schluß danke ich Ihnen, erst einmal für die durch Ihre Links gewonnenen tieferen Einblicke und damit Beweise für anderenorts gewonnene Eindrücke. Zum Schluß besonders herzlichen Dank für Ihren Satz vom Zerfall in Parallelgesellschaften und viele Welten von Ethnien als Ergebnis der Grenzenlosigkeit (meine zusammenfassende Formulierung)! Es ist so ermutigend wie notwendig, daß es Sie und Ihr Forum gibt.

Ihre Hannelore Mohringer

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RE: Kurze besinnung auf das, um was es geht: - z.B. um korrekte Zitate

#9 von Hannelore Mohringer , 01.08.2016 15:00

Schwer erträglich? Unerträglich!

Unerträglich ist, wenn ein deutscher Journalist den Skandal, daß tausende Türken auf deutschen Straßen und Plätzen skandieren „Wir sind Deutschland“, als „Torheiten“ bezeichnet*, und ein anderer einen deutschen Politiker beschimpft*, weil der die Dreistigkeit und Unverschämtheit ablehnt, mit der die amtierende deutsche Kanzlerin mit ihrem Spruch „Wir schaffen das“ diesen, von ihr herbeigeführten Skandal, fortzusetzenden gedenkt. Diese Politik der faktischen Auslieferung Deutschlands an eine fremde Macht durch die eigene Regierung ist Landesverrat.

Unerträglich dieser Bruch des Amtseides von Politikern, ihrem Land zu dienen und seine Interessen zu wahren; unerträglich auch die Kumpanei der Medien mit der Politik, die damit ihre Berufsethik verraten, wonach sie als Vierte Gewalt im Staat die Machthaber zu kontrollieren haben!

Hannelore Mohringer

**Im SÜDKURIER steht heute auf der ersten Seite ein solcher „Kommentar“ unter der Überschrift „Schwer erträglich“ vom Politik-Chef der Zeitung Dieter Löffler und ein zweiter unter der Überschrift „CSU – Erneut vergiftet“ von einem Korrespondenten der Zeitung aus München.

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