Nach "München" - tritt Frau Merkel jetzt zurück?

#1 von kjschroeder , 23.07.2016 14:19

Nachdem viele Staatschefs längst kondoliert haben, will sich Frau Merkel nun also auch dazu bequemen, ein paar Worte loszuwerden. Wenn es nicht ihre längst fällige Rücktrittserklärung ist, kann sie sich das JETZT auch schenken; den angemessenen Zeitpunkt für irgendwelche Kondolenzen hat sie längst verpeilt. Wie so vieles. Ab 14.30 Uhr soll's losgehen - schaun mer mal.

Nachtrag: Hatte ich vergessen zu schreiben: Irgendwie habe ich ein ungutes Bauchgefühl bei den einsamen Entscheidungen dieser Frau. Deswegen sei es hier vorsichtshalber festgestellt: Die deutsche Gesellschaft befindet sich NICHT im Ausnahmezustand.

Gruß
Klaus


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RE: Nach "München" - Der Merkel-Auftritt

#2 von kjschroeder , 23.07.2016 15:31

Etwa 6-7 Minuten lang.

Sie bedankt sich bei den Behörden, lobt die gute Zusammenarbeit und weist darauf hin, daß de Maiziere sich auf dem Laufenden haltwn wird.

Dann: "Wir alle trauern mit schwerem Herzen um die, die nie mehr zu ihren Familien zurückkehren werden. ... Wir teilen Ihren Schmerz. Wir denken an Sie. Wir leiden mit Ihnen."

"So ein Abend, so eine Nacht sind schwer zu ertragen." Umso mehr sei dies angesichts der jüngsten "Schreckensnachrichten" der Fall - sie nennt Nizza, dann Würzburg ("meine Gedanken sind auch heute bei ihnen").

Dann bedankt sie sich für die Kondolenzen aus dem Ausland und weist darauf hin, es sei gut zu wissen, Freunde zu haben. Danach beteuert sie, daß "wir" herausfinden werden, was genau hinter der Tat in München stand." Und was hinter der Tat in Würzburg.

Fertig. Das war's.

Das hätte sie gestern abend schon sagen können. Für diese bürokratisch und grammatikalisch korrekt gedrechselte Phrasensammlung hat sie so lange gbraucht?

Und was soll de Maiziere da jetzt noch? Die Münchener haben ihren Laden und die Situation offensichtlich im Griff. Geht's um die TV-Auftritte?

Ich hab's von N24, die das live übertrugen. Und der Sprecher, auf die späte Kondolenz angesprochen, meinte dann noch, vielleicht sei es "Besonnenheit", so spät zu reagieren als früh, wo man nicht genau wisse, was los war. Besonnenheit? Seit wann braucht es für eine Kondolenz Besonnenheit und Spezialwissen? Und Weiterführendes sagte sie ja nicht.

Mal zum Vergleich: Das Orlando Massaker passierte gegen 02.00 Uhr morgens lokaler Zeit und war gegen 05:08 Uhr beendet. Auf diesem Youtube-Video ist die Ansprache Obamas mit Zeitstempel oben rechts zu sehen: gegen 02.00 p.m., also gegen 14 Uhr, neun Stunden später. Um dann nach Orlando zu fliegen.

Es wurde Halbmastbeflaggung angeordnet. Nichts davon bei Merkel.

Mich macht diese komplette Blindheit für die Erwartungshaltung vieler Menschen fassungslos. Sie grenzt an Ignoranz, an Gleichgültigkeit. Das, wofür viele Menschen gemäß Äußerungen in Webforen und Zeitungskommentaren sie schon seit geraumer Zeit im Verdacht haben: Immer dicke da zu sein, wenn es gilt, im Ausland für gutes Eigenimage zu sorgen. Aber wenn sowas im eigenen Land passiert, eilt es nicht. Denen hat sie mit diesem Verhalten neue Nahrung gegeben.

Gruß
Klaus


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Nach "München" - Gedanken

#3 von kjschroeder , 23.07.2016 17:51

300 Schuß Munition und eine 9-mm Glock: Der Täter hatte sich da wohl "gut" für einen Amoklauf vorbereitet. Sollte für Politiker ein Hinweis sein, daß unsere strengen Waffengesetze für die Füße sind, weil sie Täter nicht abhalten, die gesetzestreue Bevölkerung aber dafür wehrlos machen. In diesem Sinne halte ich sie sogar für kontraproduktiv. Freie Bürger sollten das Recht haben Waffen zu tragen, so, wie es in Deutschland bis zur Einführung der Sozialistengesetze auch Usus war. Nur Diktaturen haben ein Interesse an einer wehrlosen Bevölkerung. Kein Thema?

Sehe grade auf N24 am Tatort Schilder mit "Warum?" So menschlich verständlich diese Frage auch ist - sie wird nicht weiterführen. Und ich vermute, sie wird auch nie vollständig beantwortet werden: Man kann nicht in Hirn und Seele eines Menschen hineinschauen. Jetzt sind sie in Politik und Medien zwar alle ganz froh, daß es kein islamistischer Anschlag war, keine Verbinduing zum IS gibt - hilft das den Toten und ihren Hinterbliebenen? Man merkt die Absicht und schüttelt angewidert den Kopf.

Was mich umtreibt, ist dies: 2.300 Beamte waren gemäß PK von heute früh 0200 im Einsatz. 2.300 für einen einzigen bzw (ztuänchst angenommenen) drei Tätern. Für die Neue Zürcher Zeitung ist das in Beleg für eine "Machtdemonstration der deutschen Abwehrbereitschaft" gegen Terror. Kann man so sehen. Und ich halte den Einsatz NICHT für überdimensioniert - besser zuviel Beamte als zu wenig in solchen Situationen.

Nein, was ich meine, ist etwas anderes: Was wäre eigentlich gewesen, wären es nicht einer, nicht drei, sondern 30 oder gar 300 gewesen? Übertrieben? Wir wissen alle, daß sich unter den Zugewanderten auch IS-Schläfer in unbekannter, aber erheblich höherer Zahl befinden. Und dann?

Und noch etwas: Alle reiten sie jetzt auf der psychischen Erkrankung und auf dem Einzeltäter-Status herum und daß das nichts mit dem Islam zu tun habe, sprich: Es sei ein Amoklauf und kein Terroranschlag. Diese strenge Unterscheidung mag für das "Narrativ" der Politik nützlich sein, aber nicht für uns Bürger: Letzlich haben ja wohl auch Terroristen einen psychischen Knacks weg, sonst wären sie ja keine, nicht wahr?

Die Grenzen verlaufen also fließend, auch wenn es natürlich Unterschiede gibt zwischen "Amok" und "Terror". Einer z.B. besteht darin, daß der Terrorist ein politisches Ziel damit verfolgt: die Destablisierung der Gesellschaft. Dem Amokläufer ist das egal, der will einfach nur seine Wut austoben. Das Problem ist nur, daß es für uns Bürger keinen Unterschied macht, ob wir durch die Kugeln eines Terroristen oder eines Amokläufers sterben. Und deswegen spielt der große Unterschied zwischen beidem, den uns die Politik hier andienen will, keine große Rolle. Auch darüber vermisse ich Diskussionsbeiträge unserer "Eliten".

Jetzt wollen die Behörden nach Angaben des bayerischen Innenministers gucken, ob sich auf den sozialen Netzwerken irgendwelche Leute mit Falschangaben einen Scherz erlaubt haben. Das kann ich auf dem ersten Blick verstehen, denn sowas geht gar nicht.

Aber die Beispiele, die genannt werden, gefallen mir nicht. Ja, es gab Fehlalarme, es gab keine Notsituation an anderen Stellen der Stadt. Und "Langwaffen" wurden auch nicht verwendet. Aber: Es gab eine Zivilstreife, die auf den Täter feuerte, der ihr entkam - und die Beamten hinterher. Was, wenn Zeugen die Beamten für Täter hielten? Denn eine Zivilstreife heißt so, weil die Beamten in Zivil unterwegs sind, also eben nicht als Beamte erkennbar. Und besteht die Möglichkeit, daß die BEAMTEN LANGWAFFEN hatten?

Bevor der Politiker die Bevölkerung verdächtigt und Zeugen für Falschangaben Vorwürfe macht, wäre es vielleicht sinnvoll, erst einmal diese Punkte abzuklären. Oder wollen die Behörden Leute, die falsche Angaben in gutem Glauben gemacht haben, ernsthaft vor den Kadi zerren? Ich hoffe doch, nicht.

Wäre wohl auch was für die Medien, die offenbar gestern abend keine Sternstunde hatten, vor allem ARD und ZDF, wenn man Blogeinträgen und Kommentaren folgt. Kann ich nicht beurteilen, weil: Ich habe das ganze Drama über N24 verfolgt, das die "Welt" online eingebettet hatte auf ihrer Website. Und DAS war für mich professionelle Arbeit: Gerüchte wurden als Gerüchte, Hinweise als Hinweise und Fakten als Fakten eingeordnet. So muß es sein. Und wenn es nichts Neues gab, wurde der "Leerraum" gefüllt mit alten Videos oder neuen, auf Youtube und woanders gefundenen. Vor allem aber: Die haben nicht selber wild in der Gegend herumspekuliert. Man kann nur hoffen, daß das heutige Tagesteam sich an diese goldenen Regeln hält.

In dem Zusammenhang fand ich auch die Pressearbeit der Münchener Polizei sehr gut; DEN Pressesprecher sollten die sich warmhalten. :-) Die Souveränität, mit dem er eine dümmliche Frage irgendeines Journos beantwortete, mit dem dieser ihn zu irgendwelchen dümmlichen Spekulationen verleiten wollte - das hatte was.

Gruß
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RE: Nach "München" - Gedanken

#4 von Hannelore Mohringer , 23.07.2016 18:01

Zitat von kjschroeder im Beitrag #3
Und noch etwas: Alle reiten sie jetzt auf die psychische Erkrankung und auf dem Einzeltäter-Status herum und daß das nichts mit dem Islam zu tun habe, sprich: Es sei ein Amoklauf und kein Terroranschlag. Diese strenge Unterscheidung mag für das "Narrativ" der Politik nützlich sein, aber nicht für uns Bürger:


Terror oder Amoklauf
Warum der Anschlag in München?

Der Täter ist ein jugendlicher Iraner von 18 Jahren mit deutschem Paß und iranischer Staatsangehörigkeit, also einer der vielen Doppelbürger in Deutschland, deren deutscher Paß als Beweis für gelungene Integration gelten soll. Noch konnte ich nirgendwo lesen, ob er Sunnit oder Schiiet ist. Als Perser dürfte er Schiiet sein. Bei der Beantwortung der Frage, was den jungen Mann veranlaßt hat, zum Massenmörder zu werden, ist diese Einordnung, die in Deutschland öffentlich nie erfolgt, wichtig, weil der Krieg, der im Vorderen Orient tobt, ein Krieg zwischen Sunniten und Schiieten ist. Der IS müßte der extrem radikale Auswuchs eines dieser beiden Gruppen sein; es wird auch nie berichtet, welcher. Die Bürgerkriege in den Ländern des sogenannten „Arabischen Frühlings“ sind Kriege der Sunniten gegen Schiieten und umgekehrt um die Herrschaft im jeweiligen Land und über den Vorderen Orient insgesamt, und erwartungsgemäß nun ausgedehnt auf die eingewanderten Moslems in Europa. Es ist die Schuld der Regierungen der EU-Länder und der EU in Brüssel und Straßburg, durch die Öffnung der Grenzen (Schengenvertrag), diese Situation nicht nur zugelassen, sondern willentlich herbeigeführt zu haben. Das ist das eine.

Das andere ist, daß Menschen islamischen Glaubens hier einwandern, die den Anforderungen, die hier an sie gestellt werden, in der großen Überzahl nicht gewachsen und daher ohne Perspektive sind. Es ist einfach folgerichtig, daß sie sich radikalisieren. Das Übermaß an Radikalität ist mit ihrem Glauben zu erklären, der die Menschen in Gläubige und Ungläubige einteilt, letztere als Feinde, die missioniert oder bis zur Vernichtung bekämpft werden müssen. Die Geschichte des Islam ist über die 1500 Jahre seines Bestehens eine einzige kriegerische Geschichte von Eroberung, Vertreibung und wieder Eroberung, nicht nur in und von Europa. Das alles wissen die Verantwortlichen für diese Art von Einwanderungspolitik, wie sie in Europa betrieben worden ist. Ihre Gründe sind mannigfach, haben mit Kolonialismus, Wirtschaftspolitik und ideologischen Machtkämpfen zu tun.

Nun sind sie, die Verantwortlichen bemüht, den Terrorakt als Amoklauf darzustellen, als Unglück, das auch geschehen wäre, gäbe es ihre verantwortungslose Politik nicht. Denn sie wollen ja fortfahren mit dem, was sie getan haben und tun und nicht zugeben müssen, daß sie die ganz einfache Folgerichtigkeit ignorieren:

Die Flüchtlinge und mit ihnen Terroristen werden weiter ins Land strömen; sie werden den Anforderungen hier nicht genügen können, perspektivlos sein, und die Jungen werden dann bomben oder schießen oder mit Axt und Messer wüten, solange, bis wir endlich die Grenzen schließen und zurückschicken, wer nicht oder nicht mehr in unmittelbarer Lebensgefahr ist.

Als Erstes müssen wir die doppelte Staatsbürgerschaft wieder abschaffen, um die, die sie in Anspruch genommen haben, zu zwingen, Farbe zu bekennen, zu wem oder zu was sie eigentlich gehören.

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RE: Nach "München" - Gedanken

#5 von kjschroeder , 23.07.2016 18:57

Zitat
Der IS müßte der extrem radikale Auswuchs eines dieser beiden Gruppen sein; es wird auch nie berichtet, welcher.



Sunna. Also Sunniten.

Wird von unseren Medien offenbar als bekannt vorausgsetzt, weil sie darüber nicht mehr berichten. Und wer das in der Anfangsphase nicht mitverfolgt hat (wo sie das berichtet haben), kann es dann, wie Sie, nicht mehr einordnen. Unsere tollen Medien halt. Ich bekam noch während des Volontariats eingetrichtert, jeden Bericht so zu schreiben, daß Jeder, der von der Materie Null Ahnung hat, nach dem Bericht, weiß, worum es geht. Daß also NICHTS als bekannt vorausgsetzt wird. Wird heute nicht mehr gemacht.

Der IS wird auch als dschihadistisch-salafistische Organisation bezeichnet. Denn der vor allem in Saudi-Arabien herrschende Salafismus (dort heißt er Wahabismus) ist der theokratische Überbau.

Zitat
Das andere ist, daß Menschen islamischen Glaubens hier einwandern, die den Anforderungen, die hier an sie gestellt werden, in der großen Überzahl nicht gewachsen und daher ohne Perspektive sind. Es ist einfach folgerichtig, daß sie sich radikalisieren.



Wobei noch verschlimmernd hinzukommt, daß offensichtlich professionelle Schlepper oder "Flüchtingshelfer", also letzlich idealisiserte Schlepper, diesen Menschen einen vom Pferd erzählt und sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hierhergelockt haben. Gibt genug Belege von Eingewanderten, die hier ein Haus oder 2.000 Euro haben wollen. Das hat denen irgendjemand aus diesen Kreisen weisgemacht. Woher sollten sie das sonst haben?

Und für ein richtig schwerwiegendes und auch grundsätzliches Problem halte ich, daß unsere Gesetze nicht für diese Menschen gemacht sind. Nehmen Sie als Beispiel das Urteil über die "Sylvester-Grapscher" (Augstein): ein Jahr auf Bewährung für den Hauptäter, 21, der wegen seines Alters fast vollautomatisch als entwicklungsverzögert galt. Mit sowas kann man verzärtelten Beamtensöhnchen a la Kai-Thorben imponieren, aber nicht Menschen aus archaischen Kulturen - der betreffende hat denn auch entsprechend reagiert.

Denn unser Rechtssystem hat den mehr oder weniger pazifistisch eingestellten Menschen vor Augen, im Prinzip harmlols und friedlich. Zu archaisch geprägten Kulturen paßt das nicht, es ist schlicht nicht kompatibel; es wirkt weder abschreckend noch erziehend.

Da wird noch eine ganz dicke Problemlawine auf uns zurollen.

Zitat
Als Erstes müssen wir die doppelte Staatsbürgerschaft wieder abschaffen



Ich nehme an, auch Ihnen ist klar, daß es keinen Grund gibt zu der Annahme, daß ein solcher Vorschlag auch nur den Hauch einer Chance bei der gegenwärtigen Regierung hätte. Oder? Für mich bestünde der erste Schritt darin, diese Regierung abzuschaffen - sprich: abzuwählen. Insbesondere Frau Merkel, denn sie ist verantowrtlich für dieses Debakel, das wenige Wochen nach ihrer törichten Grenzöffnung korrigiert worden wäre, wenn sie nicht eigenhändig eingeschritten wäre. Die Pläne von de Maiziere dazu waren fix und fertig, Merkel hat sie dann kassiert. Gibt ein internes Papier dazu, das vor einigen Wochen öffentlich wurde.

Gruß
Klaus


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RE: Nach "München" - Gedanken

#6 von Hannelore Mohringer , 23.07.2016 22:00

Zitat
Als Erstes müssen wir die doppelte Staatsbürgerschaft wieder abschaffen



Ich nehme an, auch Ihnen ist klar, daß es keinen Grund gibt zu der Annahme, daß ein solcher Vorschlag auch nur den Hauch einer Chance bei der gegenwärtigen Regierung hätte. Oder? Für mich bestünde der erste Schritt darin, diese Regierung abzuschaffen - sprich: abzuwählen. Insbesondere Frau Merkel, denn sie ist verantowrtlich für dieses Debakel, das wenige Wochen nach ihrer törichten Grenzöffnung korrigiert worden wäre, wenn sie nicht eigenhändig eingeschritten wäre. Die Pläne von de Maiziere dazu waren fix und fertig, Merkel hat sie dann kassiert. Gibt ein internes Papier dazu, das vor einigen Wochen öffentlich wurde.

Gruß
Klaus
[/quote]

Danke!
Zu Ihrem Zitat:
Die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft ist Punkt 12 in meinen Forderungen unter "Agieren statt reagieren" vom 10.07.2016. Es ist mir in der Tat klar, daß diese Forderungen alle bei diesem System, das uns in seinen Fängen hält, keinerlei Aussicht haben, durchgesetzt zu werden. Trotzdem muß immer wieder darauf hingewiesen werden, daß die doppelte Staatsbürgerschaft, deren Einführung m.W. eine Verfassungsänderung vorausging, damals - übrigens auch auf Betreiben meiner linksliberalen FDP, wie ich in Erinnerung habe! - die Voraussetzung zur praktizierten Bevölkerungspolitik mittels Einwanderung ist. Es ist die Frage der Fragen, die allem zugrunde liegt, ob und wer das "Mädchen", das damals aus dem Nichts erschien und als solches von Kohl vorgestellt wurde, diesem als Preis für die Wiedervereinigung auf's Auge gedrückt worden ist. Als sicher kann wohl angenommen werden, daß er trotzdem das "Mädchen" unterschätzt hat.

Jetzt wird erst einmal die ganze Propagandamaschinerie angekurbelt, um dem Publikum dieses für den islamischen Terrorismus typische Gewaltverbrechen gestern Abend als Amoklauf eines psychisch Gestörten einzuprägen, mit der Begründung, daß die Beziehung zum IS fehle, es als Terrorakt einzustufen. Es wird wieder einmal eine Sprachregelung erfunden, deren Infragestellung wenn nötig mit repressiven Mitteln verhindert werden wird.

HM

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Nach "München" - jetzt Reutlingen und Niedersachsen

#7 von kjschroeder , 24.07.2016 18:59

"Bluttat in Reutlingen: Ein Mann ist mit einer Machete bewaffnet durch Reutlingen gelaufen und hat um sich geschlagen. Es hat mindestens eine Tote und mehrere Verletzte gegeben."
-> http://www.gmx.net/magazine/panorama/blu...-stadt-31705048

"Er hatte ein Messer, Schlagstock und Pfefferspray bei sich und bedrohte Fahrgäste. Im Zug von Hamburg nach Bremen brach Panik aus. Man fühlte sich sofort an die Attacke von Würzburg erinnert.
...
Der Mann sei stark angetrunken gewesen und offenbar psychisch instabil. ...Die Polizei wollte ihn in psychiatrische Behandlung übergeben."

-> http://www.welt.de/vermischtes/article15...nalzug-aus.html

Oh - haben wir seit "München" den Tag der Offenen Psychatrie? Ist ja nicht so, daß solche Begründungen nicht langsam auffielen.

Wann wird aus Einzelfällen ein System?
Wann versteht die Politik die Folgen ihres Handelns und übernimmt Verantwortung statt so zu tun, als habe sie damit nichts zu tun?

Gruß
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RE: Gedanken über einen allfälligen Rücktritt der Kanzlerin

#8 von Hannelore Mohringer , 24.07.2016 20:05

Zitat von kjschroeder im Beitrag #1
Wenn es nicht ihre längst fällige Rücktrittserklärung ist,


Es hat sicher schon Rücktritte von Regierungschefs aus geringerem Anlaß gegeben, als dem, die Grenzen geöffnet zu haben für Millionen Illegale Einwanderer! Das Angela Merkel zum Rücktritt gezwungen werden könnte durch den Antrag von Abgeordneten oder im Bundestag vertretene Parteien, ist so gut wie ausgeschlossen, da Regierungsparteien und alle weiteren im Parlament vertretenen Parteien ein in Grundsatzfragen geeintes Kartell bilden, es also keine echte Opposition gibt. Wer also könnte sie veranlassen, zurückzutreten, und vor allen Dingen: Wo und wer ist die Person, die Regierungsführung übernehmen könnte und mit welcher Gefolgschaft?

Ich denke, es wäre an der Zeit, sich einmal darüber Gedanken zu machen. Es wird schon lange genug aus mehr als nur gegebenem Anlaß darüber geredet, daß ihr Rücktritt überfällig ist angesichts des Zustandes, in den Angela Merkel unser Land gebracht hat.

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RE: Gedanken über Meinungsfreiheit

#9 von kjschroeder , 24.07.2016 23:39

Zitat
Ich denke, es wäre an der Zeit, sich einmal darüber Gedanken zu machen.



Sehe ich auch so. Und das wird auch dieses Forum betreffen. Ich gehe davon aus, daß eine digitale freiheitliche Öffentlichkeit in Deutschland auf Sicht nicht mehr möglich sein wird. Die Löschung des Facebook-Accounts von Anabel Schunke war für mich der berühmte Tropfen mit dem Faß. Und sie war ja längst nicht die erste: Ali Utlu, David Berger, Ronai Chaker, Mimoun Azizi, Ismail Tipi, Najib Karim - alles Facebook-gelöschte Namen, die für liberales Gedankengut stehen. Für Disput, für Freiheit. Aber Frau Schunke war wahrscheinlich die bekannteste islamkritische Feministin. Worüber sich mal die Leute aus der LGBT-Szene Gedanken machen sollten: Eure Interessen interessieren niemanden mehr; Islam hat bei dieser Regierung Priorität.

Ich gehe davon aus, daß es auch die Achse des Guten und Tichys Einblick erwischen wird. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber dann. Warten wir mal den Sommer 2017 ab - wahrscheinlich müssen wir das gar nicht. Und irgendeinen Vorwand finden Zensoren immer.

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 24.07.2016 | Top

RE: Jetzt müßte die Stunde für eine alternative Politik in Deutschland sein.

#10 von Hannelore Mohringer , 25.07.2016 10:30

Jetzt müßte die Stunde füreine alternative Politik in Deutschland sei!

"Die explodieren nicht, sie planen", stellt eine "Expertin für Amokläufe" fest (auf Seite 3 der heutigen SÜDKURIER-Ausgabe). "Am Freitag soll der 18-Jährige durch eine Prüfung gefallen sein, berichten Mitschüler und Mitspieler seiner "Ballerspiele". "Darunter ..... jenes Spiel, das von fast allen Amokläufern gespielt worden ist". Dort habe er sich nach Auskunft ehemaliger Schulfreunde unter Namen wie "Amokläufer, Psycho" und Bis ich keinen Sinn mehr sehe", angemeldet. (Seite3) Dieser "18-Jährige" ist, wir erraten es, der aus dem Iran stammende Attentäter vom Einkaufszentrum in München.

"Putsch strahlt in SÜDWESTEN aus". "Es herrscht eine progromische Stimmung" sagt der Geschäftsführer eines Vereins, der dem muslimischen Prediger Fethulla Gülen nahesteht, "den die Regierung in Ankara für den Putschversuch (jetzt ist von Türken in Deutschland und der Türkei die Rede) verantwortlich macht". Die BIL-Schule, die der "Gülen-Bewegung nahesteht", in Stuttgart, der Hauptstadt von Baden-Württemberg, wo der Grüne Winfried Kretschmann regiert, "erwartet, dass noch mehr Schüler die Einrichtung verlassen", weil "sie auch im Südwesten in sozialen Medien etwa als Landesverräter verunglimpft und beleidigt" werden. (Seite 5) "Die Schule werde von der Polizei bewacht -Jede Stunde fährt ein Streifenwagen ums Gebäude". Baden-Württemberg ist das Land der Multi-Kulti-Politik auf dem ideologischen Boden des internationalen grünen Kommunismus.

"Tatwaffe Machete"! In Reutlingen, ebenfalls Baden-Württemberg, ist der "Tatverdächtige(n) "ein(en) 21-jähriger(n) Asylbewerber aus Syrien", eine Nachricht, auf die nach Mitteilung der Polizei "Menschen im Internet mit fremdenfeindliche Kommentaren" reagierten. (Seite 7) In welcher Form, meldet dpa nicht. Geplant nach dem Muster der Expertin für Amokläufe, oder doch eher spontan? Der Mörder paßt wohl eher in das Raster der noch nicht deutschen Doppelbürger als der Neuankömmlinge nicht näher bezeichneter "Flüchtlinge"!

Wir brauchen endlich keine Psychologen mehr, die den Medien Stoff für deren Klagelieder liefern. Wir brauchen als erstes das Verbot der doppelten Staatsbürgerschaft, um die Millionen Einwanderer der Vergangenheit und deren Nachkommen als Deutsche und Fremdgebliebene durch ihren eindeutigen Paß und nicht länger nur nach Aussehen und ihrer Lebensweise unterscheiden und entsprechend einordnen zu können; und wir brauchen geschlossene Grenzen, um die, die weiterhin hereinströmen, von ihrem Erscheinen an kontrollieren und einordnen zu können. Und dazu brauchen wir andere, auf das Wohl unseres Landes und der darin lebenden Deutschen bedachte Politiker, die willens und imstande sind, dem alltäglichen Horror in Deutschland ein Ende zu machen und das Land vor dem Untergang zu bewahren.

Gibt es eine Alternative für Deutschland, schweigt sie oder wird sie wieder einmal totgeschwiegen?

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RE: Jetzt müßte die Stunde für eine alternative Politik in Deutschland sein, und so wird es sein, wenn diese Stunde nicht kommt

#11 von Hannelore Mohringer , 26.07.2016 08:43

Dies ist der Brief eines Deutschen aus Mexiko, den ich vorerst ohne Name und E-Mail-Adresse hier zitiere. Sobald ich die Erlaubnis habe, Name und E-Mail-Adresse bekanntzugeben, werde ich es nachholen.

Lieber Her Vogels,
ich wohne hier in Nordmexico und in der hiesigen Stadt, Monterrey, werden jeden Tag/Nacht 5-10 Leute umgebracht, das sind dann die Themen der Morgenfernseh-nachrichten, wie und wo die Leichen liegen....... und man (meine Frau) schaut, ob die Stadtteile mit den Opfern nah oder fern liegen. Oft sind die Leichen in den Wald geschafft, und ohne Kopf, damit sie nicht identifiziert werden....

In "DE" z. Zt. NOCH UNDENKBAR, eher würden die Leute in DE für einen schlimmen Kontroll-und Polizeistaat stimmen, als, wie hier -"so ist das eben, da kann man nichts ändern, die Bösewichter gibts immer und: MAN KANN JA NIEMAND UNTER GENERALVERDACHT STELLEN" - mit den Morden leben.
Mit den Morden leben ist nicht die gute deutsche Art, die Leute haben etwas dagegen.....
.
Wer sich als unfähig erweist, ist das GUTMENSCHENTUM, was helfen Sprüche von der
grünen Göring-Eckart? Bringen diese Eckart- Sprüche Sicherheit OHNE STÄNDIGE UND ÜBERALL POSITIONIERTE POLIZEIÜBERWACHUNG? Nein.....

Was in DE passieren wird ist, dass der Staat sich langsam zum Polizeistaat wandelt und
überall die Einsatzkräfte stehen müssen, weil KEIN Bürgermeister KEINEN einzigen Flohmarkt
ohne massives Polizeiaufgebot genehmigen kann, weil es ihm sofort vergeworfen werden wird, die Sicherheit der Bürger zu gefährden.....

Und schon war es aus mit der schönen deutschen Gemütlichkeit im Lande...... weil sich ASYLANTEN NICHT AN DIE GEMÜTLICHKEIT HALTEN, weil sie aus ungemütlichen Kulturen kommen.....bei mir fährt an der Haustür mehrmals täglich ein Polizeikonvoi mit Maschinepostilen, Stahlhelm und Schutzweste und SCHWARZER Vermummung vorbei........die haben neulich bei mir am Eck angehalten, ein paar jugendliche Herumhänger zusammengefaßt und im Kreise Kniebeugen und Liegestütze machen lassen...

Wir sind hier vor Ort der Zeit voraus, bald ist es wegen der Merkelschen Gutmenschlerei aus
mit der Gemütlichkeit in DE... ich sehe im Geiste, wie in Stuttgart und Frankfurt, genau wie hier,
die Polizeijeeps mit aufgepflanzten Schnellfeuerwaffen.durchpatrollieren.... das Polizeipersonal ist hier schon in schwarzer Uniform, man braucht nur noch SS-Kragenspiegel und man befindet sich dann in der Zeit vor 45.....
....das ist die LOGISCHE FOLGE ALLES GUTMENSCHENTUMS, die uns das alles eingebrockt haben und weiter einbrocken und dazu in absoluter Frechheit meinen, DIE ANDEREN, die Rechten, WÄREN SCHULD AM POLIZEISTAAT....Es ist alles sehr traurig, dass das Gutmenschentum die Realität des Lebens nicht sehen will und gutmenschlerische Normen zur Politik erhebt.......

Grüße an alle JS.

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RE: Jetzt müßte die Stunde für eine alternative Politik in Deutschland sein, und so wird es sein, wenn diese Stunde nicht kommt

#12 von Hannelore Mohringer , 26.07.2016 20:35

Der obige Beitrag (aus Mexiko) ist von:
Joachim Seifert <weltklima@googlemail.com>

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RE: Jetzt müßte die Stunde für eine alternative Politik in Deutschland sein, und so wird es sein, wenn diese Stunde nicht kommt

#13 von Hannelore Mohringer , 27.07.2016 20:41

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Tödliche Freiheit

#14 von Hannelore Mohringer , 28.07.2016 11:54

Tödliche Freiheit!

Vollendete Tatsachen verkünden, „Geschrei“ abwarten und dann Punkt für Punkt weitermachen! Das ist die hier schon häufig zitierte Devise des EU-Chefs Juncker, nach der auch hierzulande angesichts des planmäßig erfolgenden Terrorismus‘ verfahren und das Ungeheuerliche als Alltagsgeschehen zu den Akten gelegt wird. Das Leben geht weiter, als sei nichts gewesen. Kein Wort über die einzelnen Opfer, ihr jäh beendetes Leben und das der Hinterbliebenen – Kollateralschäden von Ereignissen, deren Wiederholung zur Gewöhnung angekündigt wird wie die Empfehlung, sich davon nicht stören zu lassen. Keine Freiheit ohne Risiko!

Frohe Ferien, derweil alle die anderen Maßnahmen als Voraussetzung eines Lebens in Frieden und Freiheit fortgeführt werden: Der Umbau der Bildungseinrichtungen zur Einebnung der Resultate im Nichtwissen dessen, was nicht jeder versteht, und wissen dessen, was jeder versteht, wie die Befriedigung natürlicher Bedürfnisse auf allen Gebieten des kreatürlichen Lebens. Einebnung der Schulden durch die EZB. Einebnung der Menschen hierzulande durch die bewunderungswürdigen Helfer, die es in ihrer Güte überhaupt ermöglichen, daß die ins Land geholten Terroristen hier sein können, und Empörung über solche, die sagen: Keine Freiheit ohne Sicherheit!

Erklärung, wo nicht Verständnis für die, die da töten, weil allesamt psychisch geschädigt von den Grausamkeiten, vor denen sie flohen, und die nun geradezu zwangsläufig hier weitermachen. Und für das Verhalten derer, die schon lange hier sind und die Grundlage dessen nicht aufgeben wollen, auf der gedeiht, was nun auch hier geschieht! Bewunderungswürdig ihre Treue zu ihrer Kultur und die Befolgung der ihnen damit auferlegten Vorschriften! Wir beneiden sie um den Halt, den sie ihnen geben, den wir nicht haben, weil wir, die wir um der Freiheit willen, keine Vorschriften für unser Leben haben, und darum auch keinen Halt. Tödliche Freiheit!

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RE: Tödliche Freiheit

#15 von kjschroeder , 28.07.2016 16:27

Zitat
für die, die da töten, weil allesamt psychisch geschädigt von den Grausamkeiten, vor denen sie flohen, und die nun geradezu zwangsläufig hier weitermachen.



Ich frage mich, was Sie damit bezwecken. Denn Sie wissen doch sicher, daß Molenbeek nicht im Nahen Osten liegt und z.B. der Attentäter aus München in Deutschland aufwuchs. Oder wissen Sie es nicht?

Zitat
Erklärung, wo nicht Verständnis für die, die da töten,



Wie die Reaktion von Politik und Medien wohl ausgesehen hätte, wären die Attentäter keine Moslems, sondern der NSU gewesen? Ob es dann auch die Aufforderung zu "mürrischer Indifferenz" gegeben hätte und den Hinweis, man könne nicht überall Alle schützen, und im übrigen wäre doch der Autoverkehr weit gefährlicher?

Gruß
Klaus


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RE: Tödliche Freiheit

#16 von Hannelore Mohringer , 28.07.2016 20:44

Zitat
Erklärung, wo nicht Verständnis für die, die da töten,



Wie die Reaktion von Politik und Medien wohl ausgesehen hätte, wären die Attentäter keine Moslems, sondern der NSU gewesen? Ob es dann auch die Aufforderung zu "mürrischer Indifferenz" gegeben hätte und den Hinweis, man könne nicht überall Alle schützen, und im übrigen wäre doch der Autoverkehr weit gefährlicher?

Gruß
Klaus
[/quote]

Daß das Ironie ist, muß, glaube ich, dazu geschrieben werden, oder ich habe kurz "auf der Leitung gestanden". Ich fragte mich zuerst auch, was der Hinweis auf "Molenbeck" bezweckt. Vielleicht, daß ich erst einmal googeln sollte, was sich hinter diesem Begriff als weiteres Beispiel versteckt? Molenbeck ist schlicht DAS Beispiel in Brüssel. Hier ein Zitat aus Google:

"In ganz Brüssel suchen die Fahnder an diesem 22. März. Aber an dem Tag, an dem IS-Terroristen mehr als 30 Menschen ermorden, führen die Spuren dann doch wieder nach Molenbeek-Saint Jean. In jenen Bezirk, der so etwas ist wie ein real existierendes Klischee. Das Viertel wird den Ruf nicht los, Heimat einer Parallelgesellschaft, Brennpunkt und Hochburg der Islamisten zu sein – und das nicht zu Unrecht." Zitatende

Aber, heute ist keine Bombe von Einwanderern oder deren Nachkommen in Deutschland hochgegangen, und die Medien sind zur Tagesordnung übergegangen. Und niemand fragt nach den Opfern der jüngsten Anschläge, nach ihren Angehörigen und überhaupt, wer sie eigentlich sind, vielleicht Sunniten, die von einem Schiieten eermordert wurden?,weil keiner es noch hören oder lesen kann. - Ich war heute Nachmittag in einer Literaturbesprechung: Seethaler "Der Trafikant". Es ist ein Roman aus den 30er Jahren aus Österreich von der Judenverfolgung in Wien, mit dem der Autor bekannt und ausgezeichnet wurde, nachdem er vorher weitgehend unbekannt gewesen sein soll. Dann hat er wohl begriffen, daß der Weg zum Erfolg über eine weitere Geschichte über Naziverbrechen führt, und es hat geklappt. Aber, die Zuhörer haben es bemerkt, und ich habe es gesagt. Auch zur Aufklärung!

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RE: Jetzt müßte die Stunde für eine alternative Politik in Deutschland sein, und so wird es sein, wenn diese Stunde nicht kommt

#17 von kjschroeder , 01.08.2016 18:37

Zitat
Willkommen, liebe Mörder:
https://www.youtube.com/watch?v=2RY5UeOfOic



Ja, das ist irgendwie lustig. Denn Kunze hat damit nicht die I.-Terroristen gemeint, sondern die schon etwas zurückliegenderen vom NSU. Lustig finde ich es, wie er jetzt vereinnahmt wird - so ist das halt mit maximal mißverständlichen Texten. Selber schuld, kann ich da nur sagen.
Hier erklärt er es in einem Interview: -> http://www.morgenpost.de/kultur/article2...h-verloren.html

Und woher Kunz in dem Interview diese Weisheit hat:

"Pate für den Song war das berühmte Theaterstück "Biedermann und die Brandstifter", das vom Aufkommen der Nazis handelt."

weiß wohl auch nur er. Tatsächlich gibt es in dem Stück keinen Hiunweis darauf, und Wikipedia macht als Ursprung die kommunistische Machtübernahm in der CSSR 1948 aus ("Eine erste Prosaskizze entstand 1948 unter dem Eindruck der Machtübernahme des Kommunismus in der Tschechoslowakei. Sie trug den Titel Burleske und wurde im Tagebuch 1946–1949 veröffentlicht. ")

Vielleicht sagt's ihm mal jemand...

Hingegen paßt das Stück eigentlich recht gut zu einer bestimmten Situation HEUTE ....

Gruß
Klaus


Aus gegebenem Anlaß:

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RE: Jetzt müßte die Stunde für eine alternative Politik in Deutschland sein, und so wird es sein, wenn diese Stunde nicht kommt

#18 von Hannelore Mohringer , 01.08.2016 20:29

Zitat von kjschroeder im Beitrag #17

Hingegen paßt das Stück eigentlich recht gut zu einer bestimmten Situation HEUTE ....


Das kommt von der Ähnlichkeit der jeweiligen politischen Absichten von Sozialisten und Terroristen

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