RE: Ich verstehe Ihre Rechtsauffassung nicht

#26 von huhngesicht , 26.01.2013 01:32

Wenn ich mich im Ausland aufhalte und ein entsprechender Einwohner greift mich körperlich an, nehme ich den Vorfall schon sehr ernst.

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Ich naehme das nicht weniger ernst (eher mehr), wenn mir das im eigenen Land passierte.
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Ich vergleiche nur die Reaktionen, die es von deutscher Seite gibt, wenn Ausländer belästigt werden.

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Und wenn ich das vergleiche, freue ich mich, wenn in meinem Land solche Uebergriffe bedauert und geruegt werden. Nicht anders freut es mich, wenn dies auch im Ausland geschieht. Wenn im Ausland eine politische Demonstration von vergleichsweiser aeusserst harmloser Qualitaet passiert, vergleiche ich das aber nicht mit koerperverletzender Schwerstkriminalitaet und echauffiere mich auch nicht, wenn dort weniger diplomatisch mit dem harmlosen Vorfall umgegangen wird. Im Gegenteil bin ich dankbar, in einem Land zu leben, welches edel diplomatisch insbesondere schwerwiegende Taten benennt und oeffentlich bedauert. Sie nicht? Was konkret nennen sie denn nun laecherlich?
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Es sei denn, in Ihren Augen ist es legitim, wenn deutsche Bürger angegriffen werden - umgekehrt ist es aber nicht statthaft.
Wenn es so ist, sagen Sie es ruhig - Sie haben hier die Meinungsfreiheit.

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Ich verurteile jede Form von Kriminaliaet, von Angriffen auf Menschen. Ob Deutsche Deuscthe angreifen, Tuerken Tuerken oder international ist es in jedem Fall verurteilungswuerdig. Wenn dies uebernational passiert und rassistische oder nationalistische Motive eine Rolle spielen (koennten), wuerde ich es ganz besonders sensibel handhaben, die Taten verurteilen und als Staatsvertreter missbilligen. Genau das macht Deutschland meist vorbildlich.
Was daran ist schlecht? Wenn dies in der Tuerkei mitunter (wir wissen es ja gar nicht) unzureichend praktiziert wird, dann darf man als Deutscher im In- und Ausland dankbar sein, wenn unsere Volksvetreter bemueht sind, Vorbild zu sein. Und das nennen sie laecherlich? Welchem unterstellt geringwertigerem Niveau sollten sich denn deutsche Volksverteter anpassen? Das war genau meine Frage. Der Vorfall in der Tuerkei war harmlos. Die Regierung haette (wenn sie es denn nicht getan hat) betont bedauernder damit umgehen koennen. Besonders wenn man bedenkt, dass die deutschen Soldaten dort als Freunde erwuenscht Hilfe anbieten. Ihre Formulierungen unterstellen aber das Gegenteil. Wenn in einem Land Deutsche warum auch immer weniger willkommen und menschenfreundlich behandelt werden, sei das eine Legitimation oder gar Aufforderung an Deutschland ebenfalls diese weniger guten Massstaebe im Umgang mit Gaesten anzuwenden.
Wenn Deutsche im Irak gefoltert werden, foltert Deutschland Iraker? Das ist primitiv, nationalistisch revanchistisch. Ein Grund, warum man die rueckstaendige Identifikation ueber die Nation dringend ueberwinden muss. Ich kaeme mir psychisch gestoert vor, zwischen mir und einem Tuerken in menschlicher Hinsicht einen Unterschied zu machen.

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RE: Angriff auf deutsche Soldaten in der Türkei

#27 von JoG , 26.01.2013 17:07

"Gab es eine Entschuldigung der Türkischen Gemeinde? Nein"

Deutschland hat in der Vergangenheit Gastarbeiter importiert. Diese werden oft bedrängt und belästigt auf deutschen Straßen von hiesigen Minderheiten und manchmal von der Mehrheit. Wie oft entschuldigt sich die deutsche Gemeinde bei den Opfern und der türkischen Regierung?

PS: Ähnliches gilt für Schwarze, Araber und Asiaten verschiedenster Länder.

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RE: Angriff auf deutsche Soldaten in der Türkei

#28 von weihrauch , 26.01.2013 17:30

Zitat von JoG im Beitrag #27
"Gab es eine Entschuldigung der Türkischen Gemeinde? Nein"

Deutschland hat in der Vergangenheit Gastarbeiter importiert. Diese werden oft bedrängt und belästigt auf deutschen Straßen von hiesigen Minderheiten und manchmal von der Mehrheit. Wie oft entschuldigt sich die deutsche Gemeinde bei den Opfern und der türkischen Regierung?

PS: Ähnliches gilt für Schwarze, Araber und Asiaten verschiedenster Länder.


Wir reden hier nicht mehr von Gastarbeiten aus den frühen 60er Jahren sondern vom Jahr 2012/13
Gibt es in dieser Generation, die größtenteils nach 1990 eingewandert sind, überhaupt noch Gastarbeiter?
Wo werden 15-30jährige Türken bedrängt und belästigt? Etwa in Neukölln?

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RE: Angriff auf deutsche Soldaten in der Türkei

#29 von kurt02 , 26.01.2013 17:46

Zitat von weihrauch im Beitrag #28
[quote="JoG"|p856]"...
Wo werden 15-30jährige Türken bedrängt und belästigt? Etwa in Neukölln?




Fragen Sie nicht uns, fragen Sie die jungen Türken oder Türkinnen.

Oder haben sie das schon gemacht?


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RE: Angriff auf deutsche Soldaten in der Türkei

#30 von huhngesicht , 26.01.2013 17:49

"Gab es eine Entschuldigung der Türkischen Gemeinde? Nein"

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Woher wissen wir das eigentlich? Ich vermute zwar auch, dass der Vorfall zu unbedeutend war, als dass er in tuerkischen Regierungskreisen thematisiert worden waere, aber ich spreche weder tuerkisch, noch habe ich die tuerkischen Medien dazu gelesen. Wieso weiss jeder, dass es keine Entschuldigung gab?
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Deutschland hat in der Vergangenheit Gastarbeiter importiert. Diese werden oft bedrängt und belästigt auf deutschen Straßen von hiesigen Minderheiten und manchmal von der Mehrheit. Wie oft entschuldigt sich die deutsche Gemeinde bei den Opfern und der türkischen Regierung?

PS: Ähnliches gilt für Schwarze, Araber und Asiaten verschiedenster Länder.

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Auch wenn ich schon an Weihrauch fragte, wo man konkret diese angeblich unendlich vielen Entschuldigungen (wegen angeblicher Nichtigkeiten) nachlesen kann, was ist daran schlecht? Als wohlerzogener Mensch war ich immer der Ansicht, dass sich gute Menschen gerne einmal mehr als einmal zu wenig entschuldigen. Stimmt da mit mir etwas nicht?

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RE: Angriff auf deutsche Soldaten in der Türkei

#31 von JoG , 26.01.2013 19:07

Ich denke, eine Entschuldigung ist etwas zwischen zwei Personen oder allenfalls dem Vertreter einer Gruppe, die in irgend einer Weise verantwortlich ist, für das Tun seiner Mitglieder. So könnte man sich mE vorstellen, dass eine Person, die ein Mädchen im Unterricht hänselte, weil es ein Kopftuch trug oder eine Lehrerin anmachte, weil es das tat, entschuldigt bei der Lehrerin oder dem Mädchen. Auch könnte ich mir vorstellen, dass sich der deutsche Staat dafür entschuldigt. Dass sich der türkische Staat dafür entschuldigt, wenn in der Türkei eine Gruppe Extremisten stramme deutsche Jugendliche hänseln, weil sie Soldaten sind, wäre so auch eine anständige Geste. Andererseits muss man es nicht unbedingt als Mobbing sehen. Vielleicht war es nur der Ausdruck einer politischen Meinung wie: "Ami Go Home!" oder die häufige Aussage im ÖRR GW Bush wäre ein Kriegsverbrecher.

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RE: Ich verstehe Ihre Rechtsauffassung nicht

#32 von huhngesicht , 04.02.2013 17:09

Das ist so ein Punkt: Sie hoffen, daß er es war (und Sie sich nicht irren). Gelesen habe ich davon von ihm nichts. Wobei es sein kann, daß ich was überlesen habe. Imsofern ist es immer ratsam, sowas zu belegen, damit kein Verdächtigungs-Kult entsteht.

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Um nicht den Eindruck zu erwecken, ich wuerde unbegruendet diffamieren (sie haben an der Diskussion teilgenommen und erinnern sich vielleicht aehnlich lueckenhaft wie ich, zitiere ich Herrn Weihrauch: "Die Türkei und die Türken sind eine reelle Gefahr für die Bundeswehrsoldaten und nicht die syrische Armee, aufgrund dessen sie eigentlich in der Türkei sind." Es handelte sich um die Diskussion ueber zivile deutsche Soldaten, die empoerungswuerdig von ein paar Spinnern belaestigt wurden. Man kann sich darueber aber sicher staerker empoeren als ueber die Tatsache, dass Blut und Ehre problematischer besetzt ist als blood and honour.
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ZitatDaraus resultiert eine beleidigende Haltung gegenueber Tuerken ausserhalb der Tuerkei.


Aber nein. Er bezog sich nicht auf DIE Türken, sondern präzise auf eine einzige Person. Die Verallgemeinerung kommt von IHNEN, nicht von ihm.

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Ich bezog mich auf das obige Zitat und die Aussage, dass kein deutscher Politiker im Sinne Deutschlands Politik macht, wovon man angeblich felsenfest ueberzeugtsein kann. Wie auch immer das funktioniert.
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ZitatEs wurden auch Namen wie zB Oezdemir genannt,


Richtig. Er hat 2-4 Namen genannt von Leuten, bei denen er einen Interessenskonflikt sieht. Er hat nun auch mit Necla Kelek eine türkischstämmige deutsche Sozialwissenschaftlerin und Publizistin genannt, bei der er diesen Interessenskonflikt nicht sieht.

Also die Rassismus-Nummer läuft in dem Fall nicht.

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Ich schrieb ja, dass mir alternative Begrifflichkeiten recht waeren, auch wenn ich nicht weiss, wie man felsenfeste Voreinegnommenheit gegenueber allen deutschen Politikern tuerkischer Abstammung sonst nennen soll. Dass es da auch vermeintlich "gute Tuerken" gibt, spricht nicht dagegen.

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RE: Ich verstehe Ihre Rechtsauffassung nicht

#33 von JoG , 26.02.2013 09:47

Endlich sieht die Kanzlerin ein, dass die Türkei wichtig ist und will daher jetzt "Ergebnis offen" deren Eintritt in die EU verhandeln und ein neues Kapitel eröffnet sehen. Offenbar sieht die Politik, was in der Bevölkerung oft übersehen wird.

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Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#34 von weihrauch , 02.03.2013 17:06

Es ist schon deprimierend, wie das Thema Bundeswehr und Soldaten in der BRD angegangen wird.
Da tingelt die Kanzlerin durch die Türkei, huldigt ihren haushoch überlegenen türkischen Ministerpräsident Erdogan und bringt die Beitrittsverhandlungen in Bewegung.
Es darf kein Geheimnis daraus gemacht werden - Frau Merkel ist schwach und hilflos, wenn es um den direkten vergleich zu Erdogan geht - sie ist ihm nicht im geringsten gewachsen.
Vergleichbar mit der deutschen Fußballmannschaft gegenüber Italien.
Für solch eine Regierung sollte sich jeder aufrechte Bürger schämen.
Zumal im Gegensatz keine Gelegenheit ausgelassen wird, gegenüber Bundeswehrangehörigen drastische Maßnahmen zu ergreifen - zuletzt gegen 4 Soldaten wegen eines Vorfalls an der Küste Beiruts.

Würde es nach mir gehen, gäbe es mit der Türkei nur die notwendigsten Beziehungen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bu...e-a-886480.html


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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#35 von horstR , 02.03.2013 18:56

Der Gipfel war der Hochverrat durch Oettinger, in Sachen geschlagene Feldjägerin tobt das Netz...

Aber wenn wir die Dinge bei Tag betrachten: Steinbrück hat's bei den Schweizern und den Italienern verschissen, aber Angela Merkel ist für Gesamteuropa eine Antifigur, vielleicht die nordischen Länder ausgenommen.

Die Lage sieht nicht rosig aus u WW kann halt keinen Genscher ersetzen...


Saludos

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#36 von Willik , 03.03.2013 01:02

Ist doch alles kein Wunder, wenn eine politische "Führung" nur noch aus Wehrdienst- und sonstigen Verweigerern, gesellschaftlichen Randgruppen und Waschlappen besteht und den eigenen Leuten in den Rücken fällt.

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#37 von JoG , 03.03.2013 10:43

Zitat von Willik im Beitrag #36
Ist doch alles kein Wunder, wenn eine politische "Führung" nur noch aus Wehrdienst- und sonstigen Verweigerern, gesellschaftlichen Randgruppen und Waschlappen besteht und den eigenen Leuten in den Rücken fällt.


Sie meinen es müsse in der Überschrift heißen: "Die Probleme mit den Deutschen gehen weiter"?

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#38 von kjschroeder , 03.03.2013 21:09

Zitat
in Sachen geschlagene Feldjägerin tobt das Netz...



Man fragt sich wo unsere zahlreichen linksgrünen Frauenbeauftragten bleiben. Und gibts nicht auch Beauftragte gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit?

Unterdessen schwätzt der Herr Verteidigungsminister in schlechter DDR-Manier alles schön bunt - von den Grünen hört man zu dem Thema gar nichts, von wegen "bürgerliche" Partei.

Und auf der Zunge zergehen muß man sich die Berichterstattung zu dem Thema auf der Bundeswehr-Website:

Bericht zum Besuch von Frau Merkel vor Ort in der Türkei:

"Die Stationierung der deutschen Soldaten und ihrer Flugabwehrsysteme auf dem Boden des NATO-Partners Türkei habe „einen sehr hohen politischen Stellenwert“. Die Türkei sei während des Kalten Krieges ein wichtiger Außenposten gewesen. „Das können wir heute ein Stück zurückgeben als ein politisches, ein militärisches Signal der Bereitschaft, einander in Gefährdungen beizustehen.“ (Bundeswehr-Website)

Bericht zum Besuch von deMaiziere einen Tag davor:

"In einem gemeinsamen Pressestatement bedankte sich der Minister für die großartige Unterstützung durch die türkische Seite. Er sprach dabei speziell die geplante Unterbringung des Kontingents in der Gazi Kaserne an. „Wir bedanken uns für die Tatsache, dass die türkische Regierung extra Gebäude saniert, oder neu errichtet, damit unsere Soldaten gut und angemessen untergebracht sind.“

Auf Bitten des NATO-Partners Türkei hatten die Niederlande, die USA und auch Deutschland das Waffensystem Patriot im Januar in die Türkei verlegt. „Wenn irgendjemand in Syrien auf dumme Gedanken kommen sollte, steht hier nicht die Türkei, oder Deutschland, oder die Niederlande, sondern die NATO insgesamt“, machte de Maizière in seinem Statement deutlich.

Der Auftrag der deutschen Truppen lautet, die Stadt Kahramanmaras und ihre Einwohner zu schützen. „Unser Einsatz dauert so lange wie nötig, nicht länger“, sagte de Maizière auf die Frage nach der zu erwartenden Einsatzlänge.

Im Gespräch mit einigen deutschen Soldaten erfuhr der Minister von der Gastfreundschaft der türkischen Soldaten und auch der Bevölkerung. Es freute ihn zu hören, dass sich die Truppe in der Türkei willkommen fühlen. Aber auch für die Probleme der Kontingentangehörigen, die gerade in der Anfangsphase eines Einsatzes auftreten können, hatte der Minister ein offenes Ohr.
" Bundeswehr-Website

Wohlgemerkt: Die Vorfälle (Feldjägerin) waren zum Zeitpunkt des Besuches bereits geschehen!!

Nach DDR-Manier alles schönschwätzen und totschweigen, was nicht in den ideologischen Krempel paßt - das ist es, was die beiden aus ihrer SED-Zeit noch können. Dieser Zynismus ist unglaublich. Ich frage mich, was in Soldaten vor sich geht, die sowas lesen. Eigentlich müßte der Mann angezeigt wegen Verstoßes gegen seine Pflichten als Dienstherr.

Nun sind dort auch Holländer und Amerikaner stationiert. Man hört komischweise von DER Seite nichts von Problemen. Wahrscheinlich, weil sich die Türken nicht mit denen anlegen wollen. Oder weil die sich nichts gefallen lassen. Aber mit den opportunistischen und prinzipienlosen deutschen Politikern im Hinterkopf kann man's ja machen.

Aber so ist das eben: Solange der Wurm sich krümmt, wird er getreten.

Mann, was haben wir für eine tolle "Elite" in Berlin .....


Gruß
Klaus

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#39 von Willik , 03.03.2013 21:33

"Man fragt sich wo unsere zahlreichen linksgrünen Frauenbeauftragten bleiben."


Für die sind Soldatinnen keine Frauen, sondern ein Gendefekt, bestenfalls eine Laune der Natur!
So etwas ist für die weniger schützenswert als der Dreck unter dem Fingernagel!



"Solange der Wurm sich krümmt, wird er getreten."


(o:) Schöner Spruch!
Jetzt sind "wir" nicht mehr Papst (*Schluchz!* ))o:), wir werden nie mehr Fußball-Weltmeister sein (NA UND?!?), aber

DER WURM werden wir IMMER sein, nicht nur die nächsten 1.000 Jahre ab 1945!
Wenn wir das mitmachen!

Gruß Willik

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#40 von kjschroeder , 03.03.2013 22:01

Zitat
DER WURM werden wir IMMER sein, nicht nur die nächsten 1.000 Jahre ab 1945!
Wenn wir das mitmachen!



Das Traurige daran ist ja, daß unsere Intellektuellen in Politik und Medien glauben, es sei mit dem tagtäglichen Scham-Hinweis auf die Vergangenheit getan. Bei dieser rückwärtsgewandten Sichtweise gerät völlig in Vergessenheit, daß Staatsstrukturen und ein Klima zu schaffen wären, um sowas IN ZUKUNFT zu VERHINDERN.

Und eben da passiert nicht nur nichts, sondern wir sind im Gegenteil schon wieder fröhlich auf dem Marsch in totalitäre Denkstrukturen. Das Denken in Mangelwirtschafts-Kategorien gehört dazu: Mit der Umwelt allgemein ging es los (Ressourcen seien begrenzt, was schon falsch ist), mit der Energiewende wurde es jetzt konkret (wird alles teurer, da jetzt KÜNSTLICH(!!) begrenzt) und Wasser - hier überreichlich vorhanden - wird der nächste Punkt sein: EU-genormte Duschköpfe und Wasserhähne - und mglw. Privatisierung ohne zwingend eine Wettbewerbssituation zu definieren und festzulagen. Denn sonst tauscht man nur ein staatliches Monopol gegen ein privates Monopol aus. Daß das nicht hinhaut, ist jedem Baby klar. Aber offenbar unserer tollen EU-Elite nicht.

Immerhin hat die FDP diesen Schwachsinn jetzt vorerst verhindert, wenn auch nicht gerade mit einer glücklichen Begründung, aber egal. Hauptsache, das Ergebnis stimmt. -> http://www.liberale.de/Wasser-ist-und-bl...7i1p/index.html

Und was rot-grün-schwarze Mangelbewirtschaftung angeht: Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen Blogeintrag durchzulesen -> http://www.science-skeptical.de/artikel/...itreise/009443/

Gruß
Klaus


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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#41 von horstR , 03.03.2013 22:10

Die Betroffenheitsrepublik mit tausenden Kranzabwurfstellen, perfekt für Merkel, Künast und Roth, guckt den Damen nur ins Gesicht.

Die ersten beiden muß man sogar auf den Kopf stellen wenn sie mal lächeln sollen!


Saludos

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#42 von Willik , 03.03.2013 22:40

"diesen Blogeintrag durchzulesen..."

Vielen Dank! ...dauert mir heute zu lang, habe ihn aber sorgfältig gespeichert!
Das Beispiel mit den Eiben dort find ich sehr gut!
Da lasse ich doch glatt die ca. 40jährigen insgesamt ca. 200m Taxushecken bei uns stehen, hege und pflege und schneide und bespreche jedes Bäumchen einzeln... Man kann ja nie wissen, vielleicht kann man sie doch nochmal als Waffenlager oder als Materiallager brauchen, wenn bei uns die linksrotrotgrüne industriefeindliche Pest ausbricht... (:

Der größte Quatsch außer der Einführung der quecksilberhaltigen "Energiesparlampe" ist ja wohl die bei uns zur Staatsraison erhobene "Aktion Wassersparen"!
Ich müßte erst nachschauen, wo ich es her habe, aber angeblich spülen die städtischen Wasserlasser die Kanalisation extra mit FRISCHWASSER, um Bauschäden zu verhindern, weil sonst der Wasserstand in den Kanälen chronisch zu niedrig wäre.
Hallo? Geht"s noch?
Andererseits gibt es die "Regenwassereinleitungsgebühr" für "versiegelte" Flächen aus Hausdächern, Pflaster- oder Bitumenoberflächen...
Wie bitte?
Sind die alle nicht mehr ganz richtig im Kopf oder nur geldgeil?

Ich kann nicht öffentlich schreiben, wo die meines Erachtens alle hingeschafft gehören, da ich sonst mit juristischen Konsequenzen rechnen müßte! )o:)

Gruß Willik

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#43 von kjschroeder , 03.03.2013 23:16

Zitat
Vielen Dank! ...dauert mir heute zu lang, habe ihn aber sorgfältig gespeichert!


Ja, das ist ein verdammt langer Riemen. Aber es lohnt sich ihn bis zu Ende zu lesen.

Zitat
wenn bei uns die linksrotrotgrüne industriefeindliche Pest ausbricht... (:


Also bitte! Das sind die Guten! Die uns tagtäglich umhegen werden. Die uns auch sagen, was wir tun, wie wir denken, wie wir reden (Sie erinnern sich an die schöne Tradition "Unwort des Jahres?) Gibt es eine angenehmere Art zu verblö... ach, entschuldigung, bei den Grünen gibts ja nach deren Angaben überdurchschnittlich viel Gebildete. ;-)

Zitat
aber angeblich spülen die städtischen Wasserlasser die Kanalisation extra mit FRISCHWASSER, um Bauschäden zu verhindern, weil sonst der Wasserstand in den Kanälen chronisch zu niedrig wäre.


Das ist KEIN Gerücht. Das ist so. Ich habe davon das erste Mal Ende der 80er Anfang der 90er gehört, nachdem unsere Mangelbewirtschafter in Politik und Medien Wasser zu einem zu schützenden kostbaren Gut (oder so ähnlich) erklärt hatten. Immer untermalt von Bildern über trockene Steppen, Wüsten und so.

Dieser Klimaunfug wird wohl nie ein Ende nehmen, der hat schon religiösen Charakter. Und längst ist ja von einem Fanatiker aus Österreich auch eine schwarze Liste aufgetaucht von Wissenschaftlern, die nicht an das menschgemachte KlimaGate GLAUBEN wollen. Der Fanatiker arbeitet übrigens dort im Staatsdienst an einer Uni. Ich glaube sogar als Professor. Das finde ich bei den Ösis so ungeheuer praktisch: da weiß man immer gleich, aus welcher Ecke "Rübe ab!" kommt. Der Wiener Schmäh hat schon was ..... (wobei: das war nicht Wien, sondern irgendwo anders)

Zitat
Andererseits gibt es die "Regenwassereinleitungsgebühr" für "versiegelte" Flächen aus Hausdächern, Pflaster- oder Bitumenoberflächen...
Wie bitte?
Sind die alle nicht mehr ganz richtig im Kopf oder nur geldgeil?


Wären wir jetzt in dem recht bekannten Film "300", würde ich Ihnen in Anlehnung an den bekannten Spruch zurufen: "Das - ist - Deutschland!" ;-) Bürokratisch völlig korrekt, inhaltlich genauso unsinnig. Aber was soll's? Wir lassen uns doch gerne gängeln, bevormunden, herumschubsen und ausnehmen - oder etwa nicht? ;-)

Zitat
Ich kann nicht öffentlich schreiben, wo die meines Erachtens alle hingeschafft gehören, da ich sonst mit juristischen Konsequenzen rechnen müßte! )o:)


Naja, zunächst erstmal ich. Ergo also bitte eine wenigstens halbwegs gepflegte Sprache, schließlich soll das ja hier auch Spaß machen. Was Ihr Ansinnen mit dem "Hinschaffen" dieser Damen und Herren angeht: Haben Sie schon mal nachgedacht, warum und für wen die Politik so viele Kita-Plätze beschlossen hat? Sehen Sie. ;-)

Alles wird gut. ;-)

Gruß
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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#44 von horstR , 03.03.2013 23:21

In Gießen wurde Wasser gespart, mit den bekannten Folgen, die Kosten der Infrastruktur konnten nicht gesenkt werden also verdoppelte sich der Wasserpreis. Ist so ähnlich wie Bio Eier!


Saludos

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#45 von Willik , 03.03.2013 23:38

"Wir lassen uns doch gerne gängeln, bevormunden, herumschubsen und ausnehmen - oder etwa nicht? ;-)"

Sicher! (:
Wir sind (nicht erst als "Tätervolk") letztendlich für alle Zeiten kollektiv selbst schuldig daran! ):
Vielleicht ist das auch genetisch bedingt!? )o:)
Höchstwahrscheinlich gibt es das Schild " Das Betreten des Rasens ist verboten!" oder "Das Spielen auf dem Rasen ist strengstens untersagt!" ausschließlich in deutscher Sprache!
btw. Erinnern Sie sich an meinen Beitrag im antiken fdp-Forum über dieses Café in Bensersiel? Das mit den Kinderwagen? (o:) Auch DAS war typisch deutsch!

"Ergo also bitte eine wenigstens halbwegs gepflegte Sprache, schließlich soll das ja hier auch Spaß machen."

Ja ja, der Anfall ist schon wieder vorbei, ich habe mich gaanz ruhig in eine Ecke gesetzt und mich mit einem Schoppen Frankenwein beruhigt! ((o:)
Aber manchmal kann man eben nicht ruhig bleiben, und daß alles gut wird... na ja... )o:)

Gruß Willik

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#46 von kjschroeder , 03.03.2013 23:43

Zitat
In Gießen wurde Wasser gespart, mit den bekannten Folgen, die Kosten der Infrastruktur konnten nicht gesenkt werden also verdoppelte sich der Wasserpreis. Ist so ähnlich wie Bio Eier!


Naja natürlich. Überall da, wo die Politik meint den Leuten irgendwas im Konsumbereich vorschreiben zu wollen, geht alles in die Hose. Ob E10, E-Auto, Glühlampen, Windmühlchen - die Erfolgsliste ist für DIE kurze Zeit beachtlich. ;-) Mal sehen, wie das mit der Literatur-Talibanisierung - ach, pardon: "Sprach-Hygiene" - weitergeht. Die ersten obrigkeitshörigen Opportunisten-Verlage fangen ja schon in vorauseilendem Gehorsam freiwillig damit an.

Auch die tolle Energiewende wird mit dem Abzug deutscher Firmen und dem Verlust an Arbeitsplätzejn immer erfolgreicher. ;-)

Das ist eben so, wenn kluge Planwirtschaftler ein Land regieren: die dämlichen Arbeitsplätze gehen alle weg - und endlich können wir alle Zuhause bleiben. Bei schön schummerigen Kerzenlicht, das im Winter sogar den Vorteil der Wärme bietet. Übrigens: Wärme ist auch ein Mangelgut. Sie muß täglich reguliert und gesetzlich kontrolliert werden - nichts wäre schlimmer als unregulierte Wärme .... ;-)

Mal sehen, wann wir Kleidung, Zahnpasta, und Schuhe vorgeschrieben bekommen. Natürlich zu unserem Besten - wissen wir ja alle. ;-)


Gruß
Klaus

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#47 von kjschroeder , 03.03.2013 23:58

Zitat
Höchstwahrscheinlich gibt es das Schild " Das Betreten des Rasens ist verboten!" oder "Das Spielen auf dem Rasen ist strengstens untersagt!" ausschließlich in deutscher Sprache!


Jetzt mal im Ernst: Da stimme ich Ihnen völlig zu. Wir haben eine Verbotskultur. Und ein Problem der Politik besteht darin, diese nicht als solche zu problematisieren. Sondern vielmehr zu glauben, daß alles seine Richtigkeit habe und gut und schön sei, wenn man nur das Richtige bzw. die Richtigen verbietet.

Das dachte man damals auch, und es ging zurecht voll in die Hose. Und was wurde draus HEUTE gelernt? Es wird noch immer fleißig verboten. Sind halt andere Adressaten.

Zitat
Erinnern Sie sich an meinen Beitrag im antiken fdp-Forum über dieses Café in Bensersiel? Das mit den Kinderwagen? (o:) Auch DAS war typisch deutsch!


Nicht so richtig. Ich weiß von einem Berliner Cafe, das für den Innenraum Kinderwagen untersagt hat. Aber Ihr Beispiel? Da fehlt mir die Erinnerung.

Zitat
Aber manchmal kann man eben nicht ruhig bleiben, und daß alles gut wird... na ja... )o:)


Ist alles eine Frage der Zeit. Und diese ganzen Verträge mit dem Ausland - ob NATO, IWF, UN, etc. beginne ich jetzt richtig zu schätzen, weil: KOMPLETT durchknallen wird unsere Elite nicht, das Ausland wird es nicht hinnehmen. Ganz einfach. DIESE Verträge sind für mich der eigentliche Schutz - besser als jedes Grundgesetz.

Gruß
Klaus

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#48 von Willik , 03.03.2013 23:59

"Mal sehen, wann wir Kleidung, Zahnpasta, und Schuhe vorgeschrieben bekommen."

Das mit den Schuhen könnte gaanz schnell gehen!
Wußten sie das nicht? Durch Lederschuhe vom Rind könnte BSE übertragen werden!
(o:)

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#49 von horstR , 04.03.2013 00:03

Es ist mir trotz eifriger Suche nie gelungen die Texte der europäischen Verträge in einer lesbaren Form zu ergoogeln!


Saludos

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RE: Die Probleme mit den Türken gehen weiter

#50 von JoG , 04.03.2013 00:10

Wer braucht eine nachvollziehbare Verfassung?!?

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Eine recht gute Darstellung der zu erwartenden....
Transport für afrikanische Soldaten, aber nicht für französische - macht sich Deutschland lächerlich?

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