"Gutmenschen"

#1 von Hannelore Mohringer , 05.02.2016 11:44

“Gutmenschen“ oder
Bildung als Folge oder Ursache gesicherter Lebensverhältnisse

Tausende „unbegleitete“ Jugendliche ziehen durch Europa; Strandgut unterentwickelter Länder! Sie entziehen sich, in Südeuropa angekommen, der Aufnahme in staatliche Einrichtungen, obwohl sie schutz- und mittellos sind, weil sie nach Deutschland, Schweden oder Norwegen weiterziehen wollen, den Gutmenschen-Ländern in Sachen Einwanderung. Wird ein Jugendlicher aufgegriffen, verschwindet er aus der Einrichtung und füllt so die Statistik der streunenden Kinder. Ihre tausendfachen Schicksale sind eine der Folgen der Einladung zur Einwanderung, die mit Multi-Kulti so lustig anfing und durch die Öffnung der Grenzen realisiert wurde.

Es sind bitterarme Länder, denen sie entfliehen, in denen die Familien kinderreich sind, obwohl die Eltern nicht wissen, wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Die alte Erfahrung, daß Kinderreichtum aus Armut entsteht und zu mehr Armut führt, bestätigt sich auch im Erscheinungsbild des Großteils der „Flüchtlinge“, die zum überwiegenden Teil vor Armut und nicht -und nicht nur- vor Gewalt fliehen.

In Deutschland hat Politik durch Sexualisierung der Gesellschaft als Mittel der Familienzerstörung und der Propagierung von Freiheit als Zügellosigkeit jahrzehntelang Vorarbeit zur Kinderarmut geleistet, Kinderarmut im doppelten Sinne von Mangel an Kindern, Mangel an Zuwendung für Kinder und Mangel an Geld. Ganze Generationen von Kindern wachsen ohne Vater auf oder mit fremden „Vätern“, also ohne das, was eine Familie ausmacht, und damit ohne mentale und materielle Sicherheit.

Bildung bewahrt aber leider nicht vor grundlegenden Irrtümern, sowohl persönlicher als politischer Art. Das hat in Deutschland die Entwicklung der letzten Jahrzehnte gezeigt. Es sind hochgebildete Menschen, welche für die Politik eine eigene Sprache geschaffen haben, mit der sie begründen, was Verstand und praktische Lebenserfahrung als Anomalität ablehnen, weswegen im Umkehrschluß das Anomale zur Normalität erklärt wurde und wird.

„Gutmenschen“ sind, so verstanden, Menschen mit Helfersyndrom, das sie veranlaßt, letzten Endes aus Eigennutz und auf Kosten der Gemeinschaft, also nur vordergründig, Gutes zu tun. Schonungslos ausgedrückt, dient das Gutmenschentum der Sicherheit des eigenen Selbstverständnisses, zweifellos das Richtige zu tun, und gleichzeitig der Aufgehobenheit in der Gemeinschaft, weil Gutmenschentum ein Gemeinschaftsphänomen ist. Das kann gutgehen, und es kann mißbraucht werden, wie sich aber immer erst an den Folgen zeigt – zum Beispiel am Elend tausender gestrandeter Kinder als Folge gescheiterter Gutmenschenpolitik mit allen Gefahren, die gestrandete Menschen für sich und jede Gemeinschaft sind.

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RE: "Gutmenschen"

#2 von J_Holstermann , 05.02.2016 17:53

Zitat
„Gutmenschen“ sind ...



der Antipode zu "Schlechtmenschen". Bliebe zu klären, was den "Schlechtmenschen" charakterisiert, dass er der eigentlich einzig wahre gute Mensch ist.
Dieses Gutmensch-Schlechtmensch-Geschwubbel bringt keinen weiter und führt zu -> Nichts.

Zitat
In Deutschland hat Politik durch Sexualisierung der Gesellschaft als Mittel der Familienzerstörung und der Propagierung von Freiheit als Zügellosigkeit jahrzehntelang Vorarbeit zur Kinderarmut geleistet, Kinderarmut im doppelten Sinne von Mangel an Kindern, Mangel an Zuwendung für Kinder und Mangel an Geld. Ganze Generationen von Kindern wachsen ohne Vater auf oder mit fremden „Vätern“, also ohne das, was eine Familie ausmacht, und damit ohne mentale und materielle Sicherheit.



Die Politik hat die Gesellschaft nicht sexualisiert, das hat diese von ganz allein geschafft. Die Politik hat es allenfalls vermieden, dies durch Restriktionen/Verbote zu verhindern.
Was Verbote bringen, sieht man übrigens z.b. ganz gut in den USA (in einigen Bundesstaaten) oder auch Frankreich: Prostitution ist dort per Gesetz verboten, was aber nicht bedeutet, dass es dort keinen Prostituierten gibt und keine "Kunden".
Und weil man anscheinend in Frankreich bei den Prostituierten wenig Erfolg hatte mit dem gesetzlichen Verbot, bestraft man jetzt die "Kunden". Und was wird sich ändern? Nichts, das kann man am Beispiel USA sehen, die diese Methode der Strafverfolgung schon seit zig Jahren betreibt, u.a. mit aufreizend gekleideten weiblichen Polizeibeamtinnen, die potenzielle Kunden "animieren/verführen", um sie anschließend festzunehmen. Halt echtes Gutmenschentum, nicht wahr?

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RE: "Gutmenschen"

#3 von Hannelore Mohringer , 06.02.2016 10:36

Zitat von J_Holstermann im Beitrag #2
[quote]„Gutmenschen“ sind ...


"Die Politik", nämlich die seit 1969, als die erste rot-gelbe Koalition als Ergebnis der 68er-Revolution, entstand, hat mit Kinderläden (ich erinnere an Cohn-Bendit als Kindergärtner und dessen geöffneten Hosenladen und den Antrag des Grünen Beck 10 Jahre später, Pädophilie zu entkriminalisieren) den Startschuß gegeben, sich in "liberalisierten" Scheidungsgesetzen manifestiert (Abschaffung des Schuldprinzips) mit den sofort eingetretenen Folgen, daß Ehe- und Vertragsbrecher/in auch noch vom Betrogenen finanziert werden mußten,

hat sich manifestiert in der Politik der sogenannten sexuellen Freizügigkeit, die Kindersex gesellschaftsfähig macht und schon die Sexualisierung von Babies "beim Saubermachen" forderte, die der "Pflegenden Erwachsenen eingeschossen (siehe entsprechende Flyer vom Familienministerium), den grundgesetzlich vorgegebenen besonderen Schutz der Ehe durch Gleichstellung mit Homosexuellen-Verbindungen aufgehoben - diese Politik findet nun in der Gender-Bewegung ihren vorläufigen Höhepunkt.

Es steht schlecht um alle diese Parteien, die das zu verantworten haben, und die allesamt linke Parteien sind, einschließlich der von der in der DDR sozialisierten Kanzlerin umerzogenen CDU, so daß nun alle Kräfte gegen die erste Alternative aufgeboten werden, die sich, allen Verleumdungen zum Trotz, angesichts solcher Zustände durchzusetzen beginnt. Haben Sie gestern die Mainzer Karnevalsendung gesehen? Sogar dieser Hort des Großbürgertums und CDU-Wähler muß nun aufgeboten werden, um die CDU, aus blinder Tradition trotz Abdriften in den Kommunismus weitergewählt, vor der AfD zu schützen und das mit bösartiger Aggressivität.

Wenn der Hofnarr zum Speichellecker wird, steht es schlimm um das Herrscherhaus.

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RE: "Gutmenschen"

#4 von J_Holstermann , 06.02.2016 12:23

Nun, unsere Gesellschaft mag degeneriert sein, aber weder ist Pädophilie entkriminalisiert, noch ist Kindersex gesellschaftsfähig. Es kann ja sein, das dies in ferner Zukunft anders ist, wenn es zutrifft, dass Gesellschaften von Hochkulturen in ihrer absoluten Blütezeit genau den umgekehrten Weg Richtung Degeneration einschlagen. Warum das so ist, erschließt sich mir nicht, aber irgendwo scheint da eine Gesetzmäßigeit zu liegen.

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RE: "Gutmenschen"

#5 von kjschroeder , 14.02.2016 18:38

Zitat
Es kann ja sein, das dies in ferner Zukunft anders ist, wenn es zutrifft, dass Gesellschaften von Hochkulturen in ihrer absoluten Blütezeit genau den umgekehrten Weg Richtung Degeneration einschlagen. Warum das so ist, erschließt sich mir nicht, aber irgendwo scheint da eine Gesetzmäßigeit zu liegen.



Ja. Es lassen sich auch Parallelen enttdecken. Sie reichen von der politischen Korruption, also der Käuflichkeit, über die moralische Korrumpierung, also die Umkehrung oder Relativierung von Werten (und der damit verbundenen und schön geschriebenen Feigheit) bis hin zur Ignorierung des Umstandes, daß wir alle Menschen sind und daher auch archaische Züge (z.B. Gewalt) in uns tragen.

Rom bot dafür ein anschauliches Beispiel. Wir mittlerweile auch.

Gruß
Klaus


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