Leserbrief an die FAZ, bis heute nicht veröffentlicht

#1 von Hannelore Mohringer , 20.01.2016 20:05

Leserbrief an die FAZ zu dem Artikel „Sie hassen uns“ in der Ausgabe vom 11. Januar 2016

Der Bericht über das sexuelle Verhalten islamischer Männer, wie es der Verfasser Samuel Schirmbeck aus eigener Anschauung in deren Heimatländern schildert, wirft die Frage auf, warum ein solcher Bericht erst jetzt erscheint. Hat der Verfasser bisher geschwiegen, haben alle anderen Menschen des sogenannten Westens, die dort lebten und arbeiteten und ebenfalls gesehen haben müssen, was der Verfasser beschreibt, geschwiegen, Journalisten vor allem, oder gab es keine Zeitung, kein Medium hierzulande, das sich an das Thema heranwagte, und warum nicht? Das sind Fragen, die sich beim Lesen dieses in seiner Deutlichkeit einmaligen Artikels aufdrängen. Verdienstvoll ist auch, daß die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine ganze Seite dafür zur Verfügung gestellt hat und sich und der Autor sich damit den Angriffen der linken Presse und linker Politiker aussetzen. Denn nicht nur die „taz“, sondern auch Politiker und selbst das staatliche Fernsehen versuchen, die bisher in Deutschland unerhörten sexuellen Exzesse, zu dem sich muslimische Männer zu Tausenden zusammengerottet haben, mit Übergriffen betrunkener Deutscher zu vergleichen, wie auch Lamya Kaddor, die in dem Artikel zitiert wurde, eine Frau, wie zu betonen ist!

Wie ist zu erklären, daß eine islamische Frau, Islamwissenschaftlerin dazu, diese Gewalt islamischer Männer gegen Frauen mit abstrusen Vergleichen zu relativieren versucht? Wie kann es also geschehen, daß dieser impertinent vorgetragene Versuch der Muslimin, die von „wir“, also von sich als Deutsche spricht (in einer Fernsehshow von Maybrit Illner im ZDF), ohne Zurechtweisung der Moderatorin durchgeht? Ich finde eine Erklärung in einer Bemerkung des Verfassers über seine „politischen Weggefährten aus der 68er Zeit, welche er damit, gleichsam nebenbei, zu Aufklärern und heldischen Märtyrern erhebt, weil sie etwas „riskiert“ hätten, eine Auffassung, der ich nachdrücklich widerspreche.

Wenn er der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt vorwirft, über den Einzug des Lehrerinnen-Kopftuches in deutsche Klassenzimmer zu frohlocken, dann erscheint vor dem geistigen Auge der Zeitzeugen der 68er-Revolte die Grünen-Partei, wie sie am Ende der 70er Jahre von Kommunisten gegründet worden ist, als Sammelbecken der 68er-Aktivisten. Ihre Ziele waren und sind die Zerstörung einer bürgerlichen Gesellschaft, wozu unter anderem die Einführung von „Multi-Kulti“, also die Masseneinwanderung, gehört, die sie noch immer als ihre Kernpolitik verfolgt, wenn auch die CDU-Kanzlerin die praktische Durchführung übernommen hat.

Der nüchterne Beobachter des politischen Szenariums der 70er Jahre weiß, daß die durch die rot-gelbe Koalition eingeführte 68er-Politik von der Philosophie u.a. eines Ernest Jouhi und der Frankfurter Schule getragen war und weiß ebenfalls, daß die Sexualisierung der Gesellschaft, wie sie in Deutschland ab der siebziger Jahre stattgefunden hat, ohne Herbert Marcuse kaum zu erklären ist. Ich ordne – und hoffe, daß ich damit nicht allein bin - die Gewaltexzesse der RAF in diesen Kontext ein, deren Rückzugsgebiet bei Verfolgung durch die deutsche Justiz übrigens die DDR war. (Ernest Jouhi habe ich Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre bei einer Seminarveranstaltung im Jugendhof in Vlotho/Weser kennengelernt und in der Diskussion als Ideologen erlebt, der von den jungen Zuhörern, den heutigen Alt-68ern, schwärmerisch verehrt wurde, und sich im privaten Gespräch selbst als Kommunist bezeichnete. Ich habe ihn als charismatisch in Erinnerung.)

Nein, der Lobgesang von Katrin Göring-Eckert über das Kopftuch in deutschen Klassenzimmern kommt, wie die „liebedienerische Haltung des hiesigen linken Spektrums gegenüber jedwedem Obskurantismus“, wie der Verfasser hellsichtig formuliert, wie die ganze Katastrophe der wachsenden Bedrohung in Deutschland nicht von ungefähr, sondern hat ihren Ursprung in eben dieser 68er-Zeit.

Hannelore Mohringer,
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"Die Bedrohung aus dem Schatten"?

#2 von Hannelore Mohringer , 21.01.2016 11:52

„Die Bedrohung aus dem Schatten“?

Aus dem Schatten des Untergrundes herausgetreten sind nicht nur RAF-Straffällige; ins Scheinwerferlicht drängt auch ein unbescholtener Marxist: Giannis Varoufakis, ehemals griechischer Finanzminister, der in BERLIN! eine „paneuropäische Bewegung“ gründen will. Auf Seite 4 der heutigen SÜDKURIER-Ausgabe steht – sicher unbedacht - gleich unter dem Text zu der Schlagzeile „Die Bedrohung aus dem Schatten“, mit der RAF-Terroristen gemeint sind, die AFB-Agenturmeldung „Demokratisiert die EU“, der zufolge der „linksgerichtete Wissenschaftler“ erklärt, „Die Schuldenkrise seines Landes könne nicht durch Verhandlungen zwischen Athen und den Gläubigern gelöst werden“. Zur Lösung will er nun, ausgerechnet in Berlin, seine „paneuropäische Bewegung“ gründen.

Zur Erinnerung:
„Die Welt“ rezensiert in ihrem Feuilleton am 25.02.2015 ein Buch des ehemaligen griechischen Finanzministers Varoufakis. Zitat aus Google: „Janis Varoufakis fordert einen europäischen "New Deal", einen riesigen Investitionsplan. Außerdem ein Lebensmittelprogramm, um die Not in den Krisenländern zu lindern.“
Das dürfte das sein, das der Marxist in seiner neu zu gründenden „Bewegung“ fordern wird.

Zur Sache ein Zitat aus einer Unterschriftensammlung der AfD: „Bisher floss die unglaubliche Summe von 241 Milliarden Euro nach Griechenland. Ohne erkennbaren Erfolg.... Bis Ende März soll das Land rund 4 Milliarden Schulden zurückzahlen.“ Zitatende
Da kann man nur sagen, daß der Wirtschaftsprofessor Veroufakis im Grunde recht hat mit seiner Erkenntnis, daß die „Schuldenkrise“ seines Landes „nicht durch Verhandlungen zwischen Athen und den Gläubigern gelöst werden“ kann (er müßte hinzufügen, weil Griechenland weder leistungsfähig genug dafür ist, noch mental in eine europäische Union paßt), und er hatte darum auch recht, als er in seiner Zeit als Wirtschaftsminister Griechenlands dessen Austritt aus der EU forderte. (Daß er das gefordert hat, muß ich lediglich aus meinem Gedächtnis behaupten, weil ich dafür keine Zeitungs- und Nachrichten-Belege mehr habe).

Das Gefährliche, Entlarvende und Bezeichnende ist, daß er zur Gründung dieser kommunistischen, als „paneuropäisch“ verkleideten Bewegung ausgerechnet Berlin ausgewählt hat, weil das nur heißen kann, daß der Kommunismus in der Hauptstadt Deutschlands den besten Nährboden hat.

Die Bedrohung, die hier aus dem Schatten tritt, kommt sowohl aus der Vergangenheit der RAF als auch aus der Gegenwart: Der „paneuropäischen“ EU.

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Die Angst der Linken vor der Rechten

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