Ein Eimer voll Heuchelei mit einem Teelöffel Wahrheit

#1 von Hannelore Mohringer , 31.12.2015 11:33

Ein Eimer voll Heuchelei mit einem Teelöffel Wahrheit

Die katholische Kirche im Süden Deutschlands und die evangelische Kirche, wie sie aus Berlin tönt, benutzen Ämter und Würden zur Unterstützung einer Politik, die in Wirklichkeit die christliche Kirche bekämpft. Sinnbild der ideologischen Selbstmordsehnsucht, die uns zu beherrschen scheint! Die Schlagzeile „Unsere Leitkultur ist das Grundgesetz“ mit dem, was darunter zu lesen ist in der Sylvesterausgabe des SÜDKURIER, ist ein Eimer voll Heuchelei!

Der Teelöffel voll Wahrheit kann gleich daneben in dem politischen Leitkommentar des Redaktionsleiters „Politik“ gefunden werden. Dort ist das Umfrage-Ergebnis der „Meinungsforscher aus Allensbach“ zu finden, das den „erdrutschartigen Verfall des Optimismus“ der Deutschen festgestellt hat. 3000 Einwanderer pro Tag, von denen die meisten keine Papiere hätten, würden am Ende selbst den Preis zahlen, befindet der Kommentator, wenn er schreibt, daß „ihre Hoffnungen (werden) zwangsläufig enttäuscht“ werden, wenn sich Deutschland übernehmen sollte.

Selbst in diesem Teelöffel voll Wahrheit also das Gift der Heuchelei, Deutschland könnte sich in seiner Gutmütigkeit übernehmen, anstatt in diesem Zusammenhang mit der Wahrheit herauszurücken und nicht erst am Ende des Aufsatzes in anderem Zusammenhang: „Findet Europa endlich zusammen, haben nicht nur die Deutschen Anlaß zu neuem Optimimus“! Der ganze Kommentar ist also Werbung für die EU!

Nein! Herr Löffler und Nein! Herr Abtprimas Notger Wolf und Herr EKD-Vorsitzender Soundso: Die EU mit den geöffneten Grenzen hat diese Politik mit derselben Übertölperungspraktik bewußt herbeigeführt ohne jede demokratische Legitimation und gegen den durch Umfragen bekannten Mehrheitswillen, genau wie auch TIPP herbeigeführt werden wird und alles herbeigeführt worden ist, was nun den „erdrutschartigen Verfall des Optimismus“ der Deutschen endlich und möglicherweise viel zu spät herbeigeführt hat.

Das in der Realität verfolgte Ziel ist die Herrschaft des religiösen Mittelalters verbunden mit den Mitteln der „modernen“ Finanzwirtschaft, von dessen Auswirkungen die weltweiten Katastrophenverhältnisse zur Zeit eine Ahnung vermitteln. Das ist die ganze Wahrheit!
Ein Teelöffel voll Wahrheit in einem Eimer voll von Heuchelei, läßt den Kommentator mit recht in seiner Schlagzeile aufseufzen: „Ach, Deutschland“

Hannelore Mohringer
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RE: Ein Eimer voll Heuchelei mit einem Teelöffel Wahrheit

#2 von Wilhelm Kleinfeld , 31.12.2015 12:34

Hallo Frau Mohringer,

ich würde gern über Ihren Beitrag diskutieren - leider
wohne ich aber in einer Gegend in der es diese
Zeitung nicht am Kiosk gibt.
Im Internet habe ich Ihre erwähnten Beiträge
nicht gefunden - ob Sie die Freundlichkeit hätten
dieselben zu verlinken oder eine Kopie hier
einzustellen?
Ohne Gegenstand läßt sich schlecht diskutieren.

Wilhelm Kleinfeld

nachgetragen:

ich habe einen ausführliche Bericht in der FAZ gefunden

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluec...3967959-p3.html

Wilhelm Kleinfeld
und ich vermute, daß Sie die dort kommentierte Studie
meinen.
Hier kommt man zur der Studie:


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zuletzt bearbeitet 31.12.2015 | Top

RE: Ein Eimer voll Heuchelei mit einem Teelöffel Wahrheit

#3 von Hannelore Mohringer , 31.12.2015 14:38

Ich melde mich, wenn nichts dazwischenkommt, am Neujahrstag ausführlich. Ich bitte für die Verzögerung um Entschuldigung: Feiertage und Besuch sind die Ursache.

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RE: Ein Eimer voll Heuchelei mit einem Teelöffel Wahrheit

#4 von Hannelore Mohringer , 01.01.2016 21:12

Zitatitat
" ich würde gern über Ihren Beitrag diskutieren - leider
wohne ich aber in einer Gegend in der es diese
Zeitung nicht am Kiosk gibt.
Im Internet habe ich Ihre erwähnten Beiträge
nicht gefunden - ob Sie die Freundlichkeit hätten
dieselben zu verlinken oder eine Kopie hier
einzustellen?
Ohne Gegenstand läßt sich schlecht diskutieren." Zitatende

Vielleicht haben Sie schon bemerkt, daß meine technischen Fähigkeiten mehr als begrenzt sind - es gelingt mir zum Beispiel ja nur selten, die Zitatmöglichkeit zu nutzen - , so daß ich um Verständnis dafür bitten darf, wenn ich gestehen muß, daß ich zwar "verlinken" kann, wenn ich den Link nur als solchen kopieren muß, aber, selbst keinen Link herstellen kann. Das übersteigt meine Fähigkeiten genauso, wie eine Kopie von igendetwas herzustellen, was nicht im internet schon vorhanden ist. Darum beschreibe ich immer genau, wo man nachlesen kann, worauf ich mich beziehe. Wenn ich also etwas aus dem SÜDKURIER zitiere, dann schreibe ich immer dazu, in welcher Ausgabe und auf welcher Seite der entsprechende Artikel nachgelesen werden kann; denn, der SÜDKURIER ist aufruf- und damit nachlesbar.

Verzeihen Sie mein Ungeschick. Ich bin mit meinen 91 Lebensjahren leider nicht mit dem Internet aufgewachsen, so daß ich jeden Schritt mühsam lernen und Wichtiges mir von einem jungen Freund erst beibringen lassen muß - und den möchte ich nicht überstrapazieren.

Übrigens: Ein gutes neues Jahr Ihnen und allen, die dieses lesen!

Hannelore Mohringer

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RE: Ein Eimer voll Heuchelei mit einem Teelöffel Wahrheit

#5 von Wilhelm Kleinfeld , 02.01.2016 17:36

Zitat

Verzeihen Sie mein Ungeschick. Ich bin mit meinen 91 Lebensjahren leider nicht mit dem Internet aufgewachsen, so daß ich jeden Schritt mühsam lernen und Wichtiges mir von einem jungen Freund erst beibringen lassen muß - und den möchte ich nicht überstrapazieren.



kein Problem: ich hatte den Link zur FAZ hinzugefügt und der sollte Sie dann
(nach einem Klick auf die Zeile) zu dem Beitrag über die Allensbach-Studie führen, denn auch der Südkurier wird sich auf diese bezogen haben. I

Wilhelm Kleinfeld


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zuletzt bearbeitet 02.01.2016 | Top

RE: Ein Eimer voll Heuchelei mit einem Teelöffel Wahrheit

#6 von Hannelore Mohringer , 03.01.2016 11:40

Zitat aus der von Ihnen zitierten FAZ:
" Max Weber postulierte schon 1920, der deutsche Journalismus wolle an der Entwicklung des Landes mitwirken und sich nicht auf die Rolle des Berichterstatters beschränken. Über die letzten Jahrzehnte hinweg bestätigten mehrere Studien zum Aufgabenverständnis von Journalisten diesen Wunsch nach einer aktiven Mitwirkung an der Meinungsbildung." Zitatende

"Postulieren" bedeutet sowohl fordern als auch behaupten. Die Anwort auf die Frage, ob Max Weber nun forderte oder lediglich behauptete, daß der deutsche Journalismus an der Entwicklung des Landes mitwirkt, wäre erst einmal wichtig. Wer als Deutscher seine Landsleute beobachtet, muß feststellen - das ist jedenfalls meine Erkenntnis -, daß sie erst anfangen, alles Gedruckte nicht für bare Münze zu nehmen, wenn, wie zur Zeit, sich Gedrucktes in offenkundigem Mißverhältnis zu dem befindet, was sie unübersehbar vor Augen haben und ihnen Angst macht. Wie es sich woanders verhält, weiß ich nicht, weil ich nun einmal im deutschsprachigen Raum unter der noch vorhandenen Mehrheit meiner Landsleute lebe.

Hätte Max Weber also gefordert, daß der deutsche Journalismus an der Entwicklung Deutschlands mitwirkt - und das Wort "Wunsch" kommt ja auch in dem Zitat vor -, so wäre das ein Beweis für latenten Extremismus gemessen an dem "Postulat" unserer Verfassung, wonach die Medien als "Vierte Gewalt" eine Kontrollfunktion haben. Ich kenne diesen Soziologen zu wenig, als daß ich mir ein Urteil erlauben könnte. Erforscht ist meiner Erinnerung nach, daß die deutschen Journalisten aktuell zu 80% sozialistisch wählen. Das wäre dann der Beweis dafür, daß die heutige politische Situation als eine von Linken, also Sozialisten geprägte politische und gesellschaftliche Situation ist - was ich auch für unübersehbar halte.

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