Es ist nicht die Rasse.....

#1 von Hannelore Mohringer , 21.12.2015 10:20

Es ist nicht die Rasse…

Nicht die Rasse fremder Menschen stößt ab, sondern ihre Art, zu leben. Das wird auch immer deutlicher von den Vermischungspolitikern ausgesprochen: „Die Parole von der Leitkultur ist als trotziger kultureller Anpassungsimperativ gegenüber Migranten unbrauchbar für die Herausforderungen unserer Zeit“, zitiert der SÜDURIER heute Heiko Maas, den SPD-Bundesjustizminister. Das heißt in der Umgangssprache, wie sie den Menschen gewöhnlicherweise eigen ist:

Die Deutschen haben sich nicht nur an den Anblick fremdartig aussehender und gekleideter Menschen in naher Umgebung zu gewöhnen, sondern auch an ihre Lautstärke, an ihre Kochgerüche und an vieles, was ihre Lebensweise massiv stört; und sie haben Toleranz daran zu üben, daß die den deutschen Ordnungs- und Sauberkeitsgeboten nicht folgen, weil sie nicht darin erzogen sind und sich eine Einmischung in ihre persönlichen Angelegenheit auf ihre dann sicher sehr persönliche Art verbitten werden.

Ein kleines Beispiel, das Jahrzehnte zurückliegt: In die Nachbarschaft einer Facharbeiterfamilie zog eine Balkanfamilie ein. Sie war selbst zahlreich und hatte fast täglich Besuch von anderen, ebenso großen Familien aus dem Balkan. Sie lärmten und kochten bis spät in die Nacht, im Sommer unter freiem Himmel, und die fremden Kochgerüche und der Lärm drangen durch die geöffneten Schlafzimmerfenster in die Wohnung der deutschen Facharbeiterfamilie, die morgens vor 6 Uhr aufstehen mußte. Die Frau, die mir das in ohnmächtiger Wut erzählte, belegte die Leute aus dem Balkan mit dem merkwürdigen Schimpfwort „Geziefer“, von dem sie wohl glaubte, daß es nicht justiziabel sei. Das, wie gesagt, liegt 40 Jahre und mehr zurück. Die deutsche Facharbeiterfamilie zog in ein anderes Viertel um. Es deckt sie längst der grüne Rasen.

Die Deutschen haben zumeist nichts gegen das Herkunftsland oder gar die „Rasse“ fremder Menschen, finden das auf typisch deutsche Art oft sogar anziehend und interessant. Außerdem ist das Helfenwollen eine typisch deutsche Eigenschaft, wie gerade wieder zu besichtigen ist. Sie haben aber nicht nur etwas, sondern sehr viel dagegen, daß ihre Lebensgewohnheiten massiv gestört, ihre Wohnungen, Häuschen, wofür sie ein Leben lang arbeiten und sparen, und das ganze Wohnviertel entwertet werden, in dem sie leben. Es kommt die begründete und oft auch unbegründete Angst vor Einbruch und Gewalt hinzu, Gewalt, die sie, in Unkenntnis der Mentalität der Fremden, oft selbst auslösen können.

Parallel dazu sehen die Deutschen, daß gesellschaftspolitische Konspiraton eine dünne Schicht von den Folgen ausnimmt, die dafür sorgen kann, von solchen Folgen unberührt zu sein. Beziehungen nennt man das, die mit politischem Einfluß zu tun haben, auf Anpassung, eine besondere Art der politischen „Integration“, beruhen, und damit dieses System, das nur korrupt genannt werden kann, stützen. Auch sie werden vielleicht ausländische Nachbarn bekommen. Doch die sind gebildet und leben in den Gewohnheiten und mit den Umgangsformen ihrer eigenen Gesellschaftsschicht.

Es ist also die Lebensart der Fremden, die vom Volk abgelehnt wird, und nicht die „Rasse“. Die herrschende Politik, die Derartiges anrichtet, braucht, da es keine Argumente gegen diese natürliche Abwehrreaktion der von den Folgen Betroffenen gibt, deren Einschüchterung durch abwertende Begriffe: Rassisten, Faschisten, Rechte – Rechte deswegen, weil diese Herrschenden eben Linke sind. Dieter Löffler, Chef der Politik im SÜDKURIER, formuliert es so (auf Seite 1 der heutigen Ausgabe): „Die Menschen brauchen Wohnungen, Arbeit, Ausbildungsplätze. Und die Finanzierung? Solange sich die Kanzlerin in nebulöses Schweigen hält, darf sie sich nicht wundern, wenn Seehofer sie vor sich hertreibt“.

Das eröffnet zwei neue Themen: Das nebulöse Schweigen der Kanzlerin, in deren politischer und familiärer Herkunft ein Schlüssel zum Verständnis ihres Handelns liegt, nur liegen kann, und ein bayrischer Ministerpräsident, der sich in die Richtung zur Lösung des Problems bewegt und nicht alle politischen Brücken hinter sich abbrechen kann.

Noch einmal: Es sind also nicht fremde „Rassen“, die von den Deutschen abgewiesen werden; es ist der Entwicklungszustand der Masse der Menschen, die da, eingeladen von der Kanzlerin, illegal eindringen, von denen jeder fünfte offiziell und also zugegebenerweise Analphabet ist, der eine Integration verunmöglicht.

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RE: Es ist nicht die Rasse.....

#2 von kjschroeder , 21.12.2015 13:05

Es ist in der Tat nicht die "Rasse". Aber es ist auch nicht, wie von Ihnen beschrieben, der Gegensatz "einheimische Deutsche vs. Ausländer".

Denn ich habe allein in meiner unmittelbaren Nachbarschaft mittlerweile drei Leute - Türke, Serbe, Russe - die über die Merkelsche Politik entsetzt sind und über diesen Mix aus Tagträumerei, Weltverbesserung und Schuldstolz nur noch den Kopf schütteln.

Der Gegensatz verläuft nach meiner Meinung eher so: zivilisierte Bürger vs. Hippie-Staat.

Gruß
Klaus


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RE: Es ist nicht die Rasse.....

#3 von Hannelore Mohringer , 21.12.2015 16:02

Zitat von kjschroeder im Beitrag #2
Denn ich habe allein in meiner unmittelbaren Nachbarschaft mittlerweile drei Leute - Türke, Serbe, Russe - die über die Merkelsche Politik entsetzt sind und über diesen Mix aus Tagträumerei, Weltverbesserung und Schuldstolz nur noch den Kopf schütteln.


Ich sehe nur welche, die mit dem Siegeszeichen hier ankommen. So sitzen - Zeitungsbild - solche auf einer Kirchentreppe. Die Gemeinde hat sie in der Kirche untergebracht - ein symbolisches Zeichen christlicher Nächstenliebe, das an die Weihnachtsgeschichte erinnert. Und die sitzen da und machen das V-Zeichen. He, wir haben die Kirche besetzt!

Hoffen wir, daß ihre drei Einwanderernachbarn ehrlich entsetzt und die Ausnahme sind, oder eben zu den Gebildeten gehören. Ansonsten gilt:

Integration des Mittelalters ist unmöglich.

HM

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RE: Es ist nicht die Rasse.....

#4 von kjschroeder , 22.12.2015 00:58

Zitat
Ich sehe nur welche, die mit dem Siegeszeichen hier ankommen.



Und wie schaut das bei den Migranten bei Ihnen aus, die schon länger hier in Deutschland leben?

Zitat
Integration des Mittelalters ist unmöglich.



Da stimme ich Ihnen zu. Die Frage, die sich mir dabei stellt, ist allerdings, ob alle Migranten kulturell diesem Mittelalter verhaftet sind und verhaftet bleiben wollen. Die Antwort lautet nach meiner Erfahrung nein. Allerdings ist die Minderheit, die da bleiben will, mehr als ausreichend, um diffuse Mehrheiten einzuschüchtern und um durch Terror diesen schwachen Staat mit seiner hypernervösen und neurotisch-deutschphoben Führung umzukrempeln.

In Frankreich etwa sympathisieren laut einer Umfrage in 2014 16% (!!) der französischen WÄHLER (!) - also nicht Moslems, sondern Wähler allgemein - mit dem IS. Man muß die Angaben in Google in englisch eingeben, um über ausländische Medien sowas zu finden; in Deutschland ... naja, unsere ewiggestrigen Lückenmedien halt. Quelle der 2014-Umfrage: Newsweek. Und 13 % der Syrer verbinden nach einer Umfrage des "Arab Center for Research and Policy Studies - ebenfalls aus 2014 - positive Assoziationen mit dem IS. Läßt sich - ebenfalls auf englisch - hier nachlesen: -> http://www.huffingtonpost.com/entry/syri...4b08c74b734fc83

Wenn man dann noch weiß, daß nur zehn Prozent der "Flüchtlinge" auch tatsächlich registriert werden, die Zahl der Abschiebungen sich im lächerlichen Mini-Bereich bewegt und alle weiteren Angaben auf Kaffeesatzlesen beruhen (syrische Pässe werden gefälscht, echte Pässe sind beim IS aufgetaucht, etc.) sowie den Umstand, daß von 28 EU-Staaten mindestens 20 keine "Flüchtlinge" aufnehmen wollen, dann weiß man die Politik dieses Hippie-Staates vor dem Hintergrund der obigen Umfragen so richtig zu "schätzen".

So langsam ist hier die Frage zu stellen, ob die Merkel-Politik unser Land in einen "failed state" verwandelt hat.

Gruß
Klaus


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RE: Es ist nicht die Rasse.....

#5 von Hannelore Mohringer , 22.12.2015 09:45

Zitat von kjschroeder im Beitrag #4
nd wie schaut das bei den Migranten bei Ihnen aus, die schon länger hier in Deutschland leben?



Nur kurz und irgendwann weiter:
"Meine Migranten" sind nur legale, also nach Antragstellung Eingewanderte, auss Südeuropa. Befreundete "Migranten" - Duz-Freunde - sind hauptsächlich Asiaten aus der Mittel- Ober- jedenfalls Bildungsschicht, alle Genannten eine echte Bereicherung, persönlich nicht nur für mich, wie allgemein für unser Land. Die Südeuropäer, die ich kenne, sind vorbildliche Familien, die unsere Gesellschaft als Vorbild nehmen kann, die Asiaten sind es auf hohem Bildungsniveau.

Frohes Baumschmücken,
Hannelore

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RE: Es ist nicht die Rasse.....

#6 von kjschroeder , 22.12.2015 14:09

Zitat
Befreundete "Migranten" - Duz-Freunde - sind hauptsächlich Asiaten aus der Mittel- Ober- jedenfalls Bildungsschicht



Vielleicht hatte ich meine Frage nicht präzise genug gestellt. Was ich meinte, war: Was sagen die Migranten, die schon länger bei Ihnen leben, hier also Ihre Duz-Freunde, zu der Merkelschen "Flüchtlings"-Politik?

Zitat
Frohes Baumschmücken,


Schon erledigt. Im Moment überlege ich, ob ich meine(n) Balkon(s) mit einer Lichterkette ausstatte.

Gruß
Klaus


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RE: Es ist nicht die Rasse.....

#7 von Hannelore Mohringer , 22.12.2015 21:18

Zitat von kjschroeder im Beitrag #6
Vielleicht hatte ich meine Frage nicht präzise genug gestellt. Was ich meinte, war: Was sagen die Migranten, die schon länger bei Ihnen leben, hier also Ihre Duz-Freunde, zu der Merkelschen "Flüchtlings"-Politik?


Diese Freundschaften sind gesellschaftlicher Art. Dabei spricht man nicht über Politik. Es gibt eine Ausnahme. Das ist ein deutsch-fernöstliches Ehepaar, der Ehemann - deutscher Deutscher - ist politisch interessiert, und beide sind mit mir auf einer Linie. Die beiden waren erst Sonntag bei mir, und wir haben vier Stunden lang geredet - in voller Übereinstimmung. Aber, mir ist auf Ihre Frage nach "meinen Migranten" noch nachträglich eingefallen, daß ich ja auch mit Türken Kontakt gehabt habe.

Es ist sicher ca. 20 Jahre her, als ich häufig Besuch von einem damals noch jungen Mann aus der Türkei bekam. Er war Eltroniker und hatte als Angestellter einer deutschen Firma einmal bei uns einen Auftrag ausgeführt. Wir waren ins Gespräch gekommen, und seither kam er öfter, um mich in meinen Computer einzuweisen. Dabei war er immer schnell fertig, um sich dann lange mit mir, und danach noch gern mit meinem Mann zu unterhalten. Er war unglaublich wißbegierig und sprach übrigens Deutsch, wie jeder, der damit aufgewachsen ist. Er hatte einen Namen ohne Umlaute, war vielleicht Kurde (?) Jedenfalls hatte er tausend Fragen geschichtlicher, politischer, aber auch gesellschaftlicher Art. Einmal erzählte er, daß er in der Schule oft beim (christlichen) Religionsunterricht zugehört hätte, ohne das den Eltern zu erzählen, und meinte, Christentum und Islam unterschieden sich kaum. Ich wies ihn auf eine Sure hin, die aussagt, daß, wer einen Christen zum Freund hat, sei aus der Gemeinschaft der Muslime ausgeschlossen (ich konnte das damals wörtlich zitieren; es hatte gerade im FOCUS (glaube ich) gestanden). Das habe er nicht gewußt, antwortete er. Er werde seinen Vetter, einen Imam, in Berlin fragen. - Bald darauf war er plötzlich nicht mehr zu erreichen. Seine Beziehung zu seiner deutschen Freundin, mit der ein Kind hatte, sei in einer Krise, erzählte mir eine Schulfreundin seiner Freundin. Er hat sich nicht wieder gemeldet. Jetzt, auf Ihre Frage hin, ist mir die Geschichte wieder eingefallen.

Und noch eine Geschichte: Ein damals etwa 12jähriges türkisches Mädchen dolmetschte für ihre Eltern, die kein Wort Deutsch sprachen und verstanden. Irgendwann sagte der Vater "ja", und ich wandte mich erfreut an ihn, weil ich glaubte, er verstände doch etwas von dem Gespräch. Da fiel mir das Kind ins Wort und sagte, "Immer, wenn er Ja sagt, hat er nichts kapiert". Ich schaute erschrocken den Mann an. Aber der hatte wirklich nichts verstanden; denn er hörte unverändert höflich (scheinbar) zu.

Soviel zu "meinen Migranten". Ach ja, einen türkischen Arzt und seine Frau habe ich bei einer Bekannten kennengelernt. Später erzählte jene Bekannte, die mit dem Ehepaar befreundet ist, der Türke habe gebeten, über Religion nicht zu sprechen. Das kann wohl keine echte Freundschaft sein, denke ich.

Freundlichen Gruß,
Hannelore Mohringer

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