Angela Merkels Schutztruppe

#1 von Hannelore Mohringer , 14.12.2015 10:12

„Gewaltexzess in Leipzig“ titelt der SÜDKURIER auf Seite 4 der heutigen Ausgabe (14.12.2015). ‚Straßenschlachten der Kommunisten in Leipzig‘, müßte die Schlagzeile lauten, hätten wir eine unabhängige Presse oder eine von der Presse unabhängige Regierung. Gegen „weit weniger als die angemeldeten 600 Menschen“, gingen 1000 schwarze vermummte Gestalten aus der Menge von 2500 „Menschen an mehreren Gegendemonstrationen“ vor. Der SÜDKURIER nannte sie nicht etwa Linksextreme oder Linksterroristen, sondern „Mutmaßliche Linksautonome“. Die griffen „am Rande einer Nazi-Demonstration“ Polizei und Feuerwehr an, warfen Steine, beschädigten 50 Dienstfahrzeuge und verletzten 69 Polizisten. 23 Festgenommene „ waren am Sonntag alle wieder auf freiem Fuß“.

„Es ist aber auch zu einem massiven Vorgehen der Polizei gegen friedliche Demonstranten gekommen, bis hin zu Tränengas-Einsätzen, erklärte Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im sächsischen Landtag.“ Da stehen sicher einige Schadensersatzprozesse geschädigter Linksautonome an! Stuttgart21 läßt grüßen.

Was das mit Angela Merkel zu tun hat? Es ist indirekt ihre Schutztruppe, die Proteste gegen ihre Politik der Deutschlandzerstörung verhindert, nicht nur die jüngst in Paris, sondern die auf allen politischen Feldern, Sie kennen schon meine Aufzählung ihrer Delikte: EU, Euro, Schengen, Einwanderung….. etc Welche Massen von empörten Deutschen würden friedlich auf die Straße gehen, drohte dort nicht der rote Mob!

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Das "aufgebauschte Problem" bedroht jetzt Hotels, AfD-Petry kriegt keine Wohnung

#2 von kjschroeder , 15.12.2015 18:52

"AfD-Gegner verüben nicht nur Anschläge auf Büros der Partei, sie bedrohen auch Hoteliers und Gastronomen. Bundesvorsitzende Frauke Petry ist in Leipzig privat als Mieterin unerwünscht...
In Thüringen etwa scheiterten nun Bürgerdialoge der Partei in Jena, Gotha und Gera. Alle drei Veranstaltungen konnten nicht stattfinden, da die Hotelmanager die Räumlichkeiten teilweise sehr kurzfristig absagten. Der Grund war Angst vor Randale, Störungen, Belästigungen, gewalttätigen Angriffen und Farbbeutelattacken...
Allein der Direktor des Best-Western-Hotels "Der Lindenhof" in Gotha ging an die Öffentlichkeit. "In den letzten Tagen verschärfte sich die öffentliche Debatte um die AfD enorm, die für mich zum Zeitpunkt der Buchung nicht absehbar war", schrieb Olaf Seibicke in einer Pressemitteilung. Und weiter: "Seit gestern gibt es nun vor allen in den sozialen Medien Aufrufe zu Protestaktionen vor unserem Hotel und Boykott-Bewertungen."

Mehr in der "Welt"

Siehe auch:

"Das Problem sei "aufgebauscht" worden, ohne dass dafür eine effektive politische Lösung angeboten worden sei, resümierte Schwesig. Schlimmer noch: Das Programm gegen Linksextremismus habe die "Gräben vertieft" und die Arbeit vor Ort behindert. "Ideologisch ranzugehen bringt gar nichts", sagte Schwesig."
Mehr in der "Welt"

Die Lösung dieser Bundesregierung scheint offenbar darin zu bestehen, gar nicht "ranzugehen". Denn beim Linksextremismus geht es sehr einfühlsam zu - ist ja alles so schwierig:

Die "Initiative Demokratie stärken" wendet die höchst umstrittene Extremismustheorie an: Extrem rechts und extrem links ist ähnlich schlimm und miteinander vergleichbar (eine Übersicht über den Diskurs). Doch so einfach ist das nicht, wie der Zwischenbericht zeigt.

Linksaffine Milieus seien geprägt "von einer starken Ausdifferenzierung und Vielfalt hinsichtlich ihrer Programmatiken und Aktionsformen, die sich schwerlich unter den Begriff 'Linksextremismus' fassen lassen", heißt es. Doch das wird in der Realität kaum berücksichtigt: Da werden historische Ausprägungen (Kommunismus, Spartakusbund, DDR) und parteiförmige Ausprägungen (MLPD, DKP, Linkspartei) in einen Topf geworfen mit dem breiten und diffusen Bereich einer undogmatischen Linken (Autonome, Hausbesetzer). Vieles gerät so als "linksextremistisch" unter Totalitarismusverdacht. Anti-Nazi-Proteste werden bei Vorträgen in einem Atemzug mit der RAF genannt. Das sei nicht der richtige Ansatz, lautet das Urteil des Deutschen Jugendinstituts. Vielmehr müsse man für Jugendliche verstehbar machen, wie politischer Protest in Gewalt umschlage.

Mehr in der "Süddeutschen"

Gruß
Klaus


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RE: Das "aufgebauschte Problem" bedroht jetzt Hotels, AfD-Petry kriegt keine Wohnung

#3 von Hannelore Mohringer , 16.12.2015 10:00

Dazu:

Lieber Herr B.....,
Zu Ihrem Zitat:
„. Wenn die AfD als einzige konservative Opposition nicht bald anfängt, mit einem nur einigermaßen konkurrenzfähigen Aufwand in den Medien- besonders dem Fernsehen - präsent zu werden, sehe ich schwarz für meine Nachkommen.“ Zitatende

muß leider gesagt werden, daß genau das von dem linken Politiker- und Medienblock natürlich verhindert wird – und nicht nur das:

Frauke Petry, die Vorsitzende der AfD findet kaum Vermieter für Räume für sich, noch für ihre Veranstaltungen, weil die potentiellen Vermieter Angst vor dem linken Mob haben; und Beatrix von Storch muß betteln, um einen Anwalt bezahlen zu können, der sie bei ihrer Klage gegen die „Schaubühne“ vertritt, die ein Theaterstück namens FEAR aufführt, das sie „in unerträglicher Weise zum Gegenstand der Vorstellung macht“.

“Macht kaputt, was Euch kaputt macht“, ist die Devise seit 1968. Die wird seither sowohl in der herrschenden Politik in wachsender Intensität rhetorisch verfolgt, wie vom Politmob auf der Straße als Schutztruppe der Machthabenden mit ansteigender Gewalt praktiziert, jetzt, da es um’s Ganze geht. Mit Farbbeuteln für die Hauswände von Unterstützern, als welche die Vermieter zu gelten haben, und mit Steinen und Knüppeln, mit Diffamierung in der hörigen Presse und Indoktrinierung von der Kita bis in die Universitäten und „Forschungsanstalten“ richtet sich der Haß auf die einzige Opposition im Land, die AfD.

Nur weiterer Stimmenzuwachs der AfD, der die Medien zur Berichterstattung zwingt, und auf diesem Wege Aufklärung über die Absichten der Machthaber ermöglicht, kann Ihre und aller Deutschen Nachkommen, also unser Land retten.

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RE: Das "aufgebauschte Problem" bedroht jetzt Hotels, AfD-Petry kriegt keine Wohnung

#4 von Hannelore Mohringer , 16.12.2015 14:20

Dazu:
Zitat:
"Ein politisches Urteil anno 2015
Das Gericht in Berlin hat gestern meine Klage gegen die Schaubühne und deren angebliches „Theaterstück“ namens „Fear“ abgewiesen. Völlig überraschend hat es eine 180 Grad Wende vollzogen und nun doch rein politisch entschieden. Die Urteilsbegründung liegt mir noch nicht vor.

Aber klar ist: Das Gericht ist vollständig eingeknickt. Die Schaubühne hat gestern den Gerichtssaal zur Schaubühne gemacht. Man hätte mich gar nicht gemeint mit „Zombie“. Und man hätte auch nicht gemeint, daß man mir in den Kopf schießen solle. Sondern nur meinen Gedanken. Es war unfaßbar. Sobald ich die Urteilsgründe kenne, werde ich weiter berichten.

..................................................
Beatrix von Storch" Zitatende

zitiert von Hannelore Mohringer

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RE: Das "aufgebauschte Problem" bedroht jetzt Hotels, AfD-Petry kriegt keine Wohnung

#5 von kjschroeder , 16.12.2015 22:43

Mit dem Prozeß wird nicht jeder etwas anfangen können, mit dem Theaterstück auch nicht. Daher verweise ich auf eine Rezension in der liberalen Zeitschrift "Cicero" .
Und hier stellt die Schaubühne dieses Theaterstück von ihr vor: -> http://www.schaubuehne.de/de/produktionen/fear.html

Was mich angeht, werde ich mir dieses Theaterstück nicht ansehen. Und zwar deswegen nicht, weil schon die (oben verlinkte) Ankündigung meinen Intellekt beleidigt, da es genau das tut, was es seinen Kritikern vorwirft: Es verbreitet Haß, es ist kein Angebot zur Diskussion, sondern zur Vernichtung. Und es ruft damit selber den Ungeist der 12 Jahre hervor, den es seinen Kontrahenten unterstellt.

Gruß
Klaus


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RE: "Kunst" als Polit-Propganda

#6 von Hannelore Mohringer , 16.12.2015 23:53

Man muß sich dergleichen auch nicht anschauen, nur darauf hinweisen, daß die "Kunst" und mit ihr die Künstler teils freiwillig, teils gezwungernermaßen in die Hetzkampagnen einbezogen sind. Ich habe zwei Jahre lang von St. Blasien aus Theatervorstellungen in Freiburg besucht. Die Regie war teilweise grotesk. Ich erinnere mich an das erste Bühnenbild vom Freischütz, dieser ersten romantischen Oper. Da standen Kästen als Assoziation von Schaltern auf der Bühne, zwischen denen Geschäftsleute mit Aktenkoffern herumliefen. Nur zwei Aufführungen in zwei Jahren waren als normal zu bezeichnen, Butterfly und Peer Gynt. Die anderen waren von der Regie entstellt, immer mit krampfhaft hergestellter linksideologischer Aussage, so daß einem die Darsteller leid taten, die durchweg gut bis hervorragend waren, so daß Buh-Rufe die Falschen getroffen hätten.

Bis hierher ist der Zustand des deutschen Theaters bekannt. Die Leute haben sich daran gewöhnt als an eine Variante des kulturellen Niedergangs. Daß Theater darüberhinaus gezielt als Hetze gegen eine Politikerin eingesetzt wird, ist m.E neu und eröffnet eine neue Dimension im allgemeinen Mißbrauch der "Kunst" für politische Zwecke.

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"Kunst" als Polit-Propganda

#7 von kjschroeder , 17.12.2015 12:16

Zitat
Daß Theater darüberhinaus gezielt als Hetze gegen eine Politikerin



Oh nein, es ist nicht nur eine. Genannt bzw. gezeigt und mit "Zombies" assoziiert werden ausweislich der Rezensionen von Alexander Kissler und Alexander Wallasch auch Birgit Kelle, Gabriele Kuby und Frauke Petry sowie Hedwig von Beverfoerde - kurz: alle, die dem linksgrünen Kleinbürger-Mief nicht in den gegenderten Marx passen. ;-)

Denn auch diese Liste ist offenbar längst nicht vollständig: Auch Horst Seehofer, Ungarns Orban, Marine Le Pen, Pegida-Bachmann, Anders Breivik, Matthias Matussek, Beate Zschäpe - ziemlich wilde Mischung, nicht wahr? Aber genau diese Leute sollen per Abbildung dort auch gezeigt werden, folgt man Medienberichten wie diesem hier im Tagesspiegel.

Womit bewiesen wäre: Wer derart alles in eins manscht, hat von Pollitik schon mal gar keine Ahnung. Das wäre nicht weiter schlimm, würde die Schaubühne diese Ahnungslosigkeit nicht als Plattform zur Verbreitung von Haß nutzen. Denn genau das - so mein Eindruck - ist das Stück letzlich: Haß-Theater. Womit die Akteure genau das tun, was sie den von ihnen Kritisierten vorwerfen. Und sich dann wundern, daß sie selber zum Haß-Objekt werden. Was natürlich genauso verwerflich ist.

Da schaukelt sich der Haß hoch, und wir haben mit diesem Affenthater einen weiteren Beleg für die schlechte politische Kultur in Deutschland.

Zitat
Daß Theater darüberhinaus gezielt als Hetze gegen eine Politikerin eingesetzt wird, ist m.E neu und eröffnet eine neue Dimension im allgemeinen Mißbrauch der "Kunst" für politische Zwecke.



Ach i wo - "Tötet Helmut Kohl" läßt grüßen.

Noch so ein Beleg für unsere schlechte politische Kultur.

Gruß
Klaus


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RE: "Kunst" als Polit-Propganda

#8 von Hannelore Mohringer , 17.12.2015 20:40

So wird klar, wozu die "Freiheit" der "Kunst" dient, genauso wie Religionsfreiheit als Mantel von Politik. Im Verein mit der Festlegung, was nicht Kunst und nicht Religion, sondern Bürgermief und Faschismus ist, dienen Kunst und Religion der herrschenden Politik, beziehungsweise beherrschen die Politik.

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