Der Wald, der Trump und die AfD

#1 von Hannelore Mohringer , 09.12.2015 12:05

Wir, die Deutschen, sind hilfsbereit bis zur Selbstaufgabe; doch, wenn es um unseren Wald geht, ist die Grenze erreicht und Schluß, Schluß, Schluß. Ein für alle Mal! „Mehr als 150 Konstanzer wehren sich gegen die Idee, für den Wohnbau ein Stück Stadtwald zu roden.“ (SÜDKURIER von heute, 9. Dezember 2015, Seite 10). Da hilft auch kein Gerede von allgemeiner Wohnungsnot - bis zu 1000 Wohnungen sollten gebaut werden, vom "Reihenhaus bis zur Flüchtlingsunterkunft, begründet der Oberbürgermeister seine "Idee"- . Der gelernte Forstwirt sagte es vor seiner Wahl 2012 doch selbst: "In manchem ist eine Stadt mit dem Wald vergleichbar. Gesundes Wachstum schafft man nicht mit der Axt, sondern mit Fürsorge". Manchmal fällt einem die Grüne Seele schwer auf die Füße, und manchmal zu Recht, wie in diesem Fall!

Aber wohin mit der offiziellen Million Flüchtlinge, eine Zahl, die sogar "Experten" nicht so recht glauben mögen und "die tatsächlichen Zahlen für noch höher halten (Seite 1)? Aber so geht es ja wohl auch nicht: "Harte Kritik an Trump-Äußerung" (Hinweis auf Seite 5) "Donald Trump hat's überspannt". "Er will allen Muslimen die Einreise verwehren". Sogar die "Republikaner wenden sich mit Grausen ab" (die Republikaner sind in den USA die Konservativen). Aus europäischer Sicht ist die Trumpsche Verkündigung wohl eher präventiv zu sehen. "Der Anteil der Muslime in den USA (wird) bis 2050 bei 2,1% der Gesamtbevölkerung liegen. In Europa soll ihr Anteil bis 2050 auf 10% zunehmen." Das dürfte weit untertrieben sein! Schon jetzt wird in Deutschland als dem einzigen willigen Aufnahmeland von 5% Muslimen im Lande gesprochen; bei der bei Muslimen traditionell hohen Geburtenzahl und der deutschen Politik des Familiennachzugs, wird die Zahl weit höher liegen. Vergessen werden darf vor allem nicht der politische, vom islamischen Glauben unterstützte Wille der politischen Okkupation, wie sie in der Politik der Türkei offen zutage liegt. Aber davon ist hier und auch sonst offiziell nicht die Rede. Natürlich nicht.

Was hatte ich noch? Ach ja, die AfD! Die gibt es eigentlich gar nicht, jedenfalls findet man sie nur mit der Lupe, sozusagen. Es herrscht die Mischung von Verschweigen und Austrocknungsmaßnahmen, von Häme und Diffamierung in der politischen Praxis. "Vorstand schreibt Bettelbrief an Mitglieder" steht über einer dpa-Notiz auf Seite 4. Als ob andere Parteien keine Bettelbriefe an ihre Mitglieder schickten! Wer die Zeit hat, weiterzulesen, erfährt noch, daß durch den bevorstehenden Beschluß einer ÄNDERUNG DES PARTEIENGESETZES der AfD eine FINANZIERUNGSLÜCKE für das Jahr 2017 entstehe, "die sich DIREKT AUF DEN BUNDESTAGSWAHLKAMPF AUSWIRKEN würde". "Die AfD hatte Gold an Unterstützer verkauft, da ihre Einnahmen nicht ausreichten, um den maximalen Betrag aus der staatlichen Parteienfinanzierung zu erhalten." Aber nicht nur der Geldhahn soll zugedreht werden, auch die Diffamierung hat ihren Platz, gleich auf Seite 2 im Leitkommentar von Martin Ferber, Berlin. Dort wird die AfD indirekt als Neuauflage der NPD dargestellt und damit der Prozeß gegen die NPD auch noch als deutliche Warnung vor einem gleichen Schicksal: "Ein Verbot (wäre) ein klares Signal an Pegida, AfD und andere, die sich hart am rechten Rand tummeln..."

So wehrt sich mit linken Finten eine Politik gegen die Politik, die LINKS das Handwerk legen und wieder normale Verhältnisse im Land ohne Abholzungen und Flüchtlingsströmen, CO2-Ausbeutung und EU mit Schengen und Euro und Haftung für fremde Banken und TTIP - schon vergessen? - schaffen will!

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