"So wichtig ist Deutschland nicht" Ansichten eines Auswanderers

#1 von Hannelore Mohringer , 24.11.2015 09:02

Zitat:
"Wie waere es, Frau Mohringer, wenn Sie anfangen wuerden, richtig zu zitieren. Was ich zum Morgenthau-Plan schrieb, lautete:

„Der sog. Morgenthau-Plan entstand aus der Situation heraus, dass Deutschland 20 Jahre nach dem 1. Weltkrieg, der in den Vereinigten Staaten als „the Great War“ bezeichnet wird, einen Krieg anzettelte, der alles Bekannte in den Schatten stellte und gleichzeitig von einem industriell angelegten Mechanismus der Ausrottung vor allem der judischen Bevoelkerung in Europa begleitet war. Da Morgenthau selbst juedischen Glaubens war, hatte er schon fruehzeitig versucht, ein Gremium zur Rettung juedischer Fluechtlinge einzurichten, was allerdings erst 1944 gelang. Fuer ihn war der nach ihm benannte Plan, Deutschland als Industrienation zu zerschlagen, um weitere Kriege dieses Ausmasses zu verhindern, eine logische Schlussfolgerung.“

Nochmals fuer Sie zur Wiederholung: „Deutschland als Industrienation zu zerschlagen“.

Wenn Sie daraus ableiten wollen:

„Nun hat Hanna Thiele gelernt, was sie nach Meinung Prof. Kramms vom Morgenthau-Plan zu halten hat, nämlich, daß der darauf angelegt war, Deutschland zu „zerschlagen“. Tatsächlich sollen wir alle wissen, was wir darüber zu denken haben. Deutschland war aber schon „zerschlagen“. Der Morgenthau-Plan konnte also nur die völlige Vernichtung dessen, was noch übrig war, zum Ziel haben.“

Dann faelschen Sie meine Aussage. Nirgendwo steht etwas von „Deutschland zu zerschlagen“.

Sie schrieben weiterhin:

„Dr. Kramm benutzt die Gelegenheit, sein Urteil über Nachkriegsdeutschland zu verbreiten. Morgenthaus Plan sei eine logische Schlußfolgerung zu dem Zweck, Deutschland für immer kriegsunfähig zu machen, schreibt er, und bricht damit gleichzeitig den Stab über Deutschland und seine Schuld. Daß Morgenthau weniger von sachlichen Erwägungen ausging, sondern als Jude von Rache getrieben gewesen sein könnte, kommt in seiner Betrachtung nicht vor.“

Welches Urteil habe ich den ueber Deutschland abgegeben? Sie faelschen auf dumm-dreiste Art und Weise meine Aussage.

Ihr Geschreibse,

„Der letzte Absatz mit der Bemerkung über die Stasi kann den Eindruck nicht verwischen, daß der Beitrag Dr. Kramms ein Plädoyer gegen Deutschland, seine alte Heimat, ist und damit ein Zeugnis für den Selbsthaß seiner Generation.“

belegt nur, dass Sie nicht wissen, wovon Sie schwadronieren. Der Grund, warum meine Frau und ich Deutschland verlassen haben, war der, dass Frau Bulmahn, die damalige Bundesforschungsministerin, die sog. Juniorprofessur durchdruecken wollte und bereit war, eine ganze Generation von Wissenschaftlern zu verschrotten, um dieses Ziel erreichen erreichen zu koennen. Und da wir nicht daran interessiert waren, uns von einer drittklassigen Lehrerin verschrotten zu lassen, sind wir und viele andere in die Vereinigten Staaten ausgewandert.

In 2006 hatte ich auf Einladung an einem Workshop zur Turbulenzforschung teilgenommen, der vom National Center for Atmospheric Research in Boulder, Colorado veranstaltet wurde. Kenferenzsprache war natuerlich Englisch. Aber es waren so viele Einwanderer aus Deutschland dabei, dass man auch Deutsch als Konferenzsprache haette nehmen koennen. Bulmahn hatte ganze Arbeit geleistet.

Nach unserer Einwanderung in 2001 hatten wir ein Schreiben der Einwanderungsbehoerde erhalten, in dem uns nahelegte, nach dem Ablauf von 5 Jahren uns um die amerikanische Staatsangehoerigkeit zu bewerben. Das haben wir dann auch getan. Wir waren zunaechst daran interessiert, die deutsche Staatsangehoerigkeit zu behalten. Aber im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten erlaubt Deutschland eine „dual Citizenship“ nur in besonderen Faellen. Dazu heisst es auf der Webseite de deutschen Konsulats in San Francisco (http://www.germany.info/Vertretung/usa/d...ibehaltung.html)

„Grundsätzlich gilt zwar weiter, dass der Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit zur Folge hat (§§ 17 Nr. 2, 25 Abs. 1 StAG). Die Entscheidung über den Antrag ist weiterhin eine Ermessensentscheidung. Ihr liegt unter der geänderten Regelung des § 25 Abs. 2 StAG die Abwägung privater und öffentlicher Interessen zugrunde.
Bei einem Antragsteller, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hat, wird insbesondere berücksichtigt, ob er fortbestehende Bindungen an Deutschland hat und welche Nachteile er zu erwarten hätte, wenn er nicht als US-Amerikaner eingebürgert werden würde.“

Ein Kollege von uns, der aus Hamburg stammt und seine deutsche Staatsangehoerigkeit behalten wollte, hatte darauf gepocht und einen langjaehrigen Streit deswegen ausgefochten. Dank seines Anwaltes gab das deutsche Konsulat dann seine Einwilligung, so dass unser Kollege die amerikanische Staatsbuergerschaft beantragen konnte. Wie hatten weder die Lust noch die Zeit, einen solchen Streit auszufechten. Also haben wir im November 2006 die amerikanische Staatsbuergerschaft beantragt und sie Mitte 2007 erhalten. Folglich verloren wir die deutsche Staatsangehoerigkeit automatisch.

Sollen wir nun Deutschland hassen, nur weil wir letztlich zu unserem Glueck gezwungen wurden? So wichtig ist Deutschland nicht.

MfG

Gerhard Kramm" Zitatende

Als Antwort auf das:
Zitat:

"Nun hat Hanna Thiele gelernt, was sie nach Meinung Prof. Kramms vom Morgenthau-Plan zu halten hat, nämlich, daß der darauf angelegt war, Deutschland zu „zerschlagen“. Tatsächlich sollen wir alle wissen, was wir darüber zu denken haben. Deutschland war aber schon „zerschlagen“. Der Morgenthau-Plan konnte also nur die völlige Vernichtung dessen, was noch übrig war, zum Ziel haben.

Dr. Kramm benutzt die Gelegenheit, sein Urteil über Nachkriegsdeutschland zu verbreiten. Morgenthaus Plan sei eine logische Schlußfolgerung zu dem Zweck, Deutschland für immer kriegsunfähig zu machen, schreibt er, und bricht damit gleichzeitig den Stab über Deutschland und seine Schuld. Daß Morgenthau weniger von sachlichen Erwägungen ausging, sondern als Jude von Rache getrieben gewesen sein könnte, kommt in seiner Betrachtung nicht vor.

Der wirkliche Grund für unsere Rettung vor der endgültigen Vernichtung war, daß wir als Bündnispartner für den Krieg gegen die Sowjetunion, der Gott sei Dank nur ein Kalter Krieg im Angesicht des „Gleichgewichts des Schreckens“ blieb, gebraucht wurden. Das war der Grund für den Marshall-Plan. Kein Wort von Mr. Kramm zu der Tatsache, daß die Sowjets ja nur als ihre Kriegsverbündeten bis zur Mitte Europas vordringen konnten.

Die einzige Neuigkeit in dem Krammschen Beitrag ist die Patton-Geschichte. Wenn sie so stimmt, wäre sie ein Beleg für die Verbohrtheit Eisenhowers, die Hilfe Deutscher zur Wasser- und Stromversorgung seiner Soldaten abzulehnen. Gegen den Krieg gegen den Kommunismus brauchten die Alliierten uns dennoch.

Der letzte Absatz mit der Bemerkung über die Stasi kann den Eindruck nicht verwischen, daß der Beitrag Dr. Kramms ein Plädoyer gegen Deutschland, seine alte Heimat, ist und damit ein Zeugnis für den Selbsthaß seiner Generation. Der Kommunismus ist nicht nur die Stasi; der Kommunismus ist mörderisch mit hunderten Millionen Toten und Versklavten weltweit; er ist im Zivilleben grau und immer wieder zum wirtschaftlichen Niedergang verurteilt.

Hannelore Mohringer" Zitatende

zitiert von Hannelore Mohringer

PS Zitat Kramm: "Dann faelschen Sie meine Aussage. Nirgendwo steht etwas von „Deutschland zu zerschlagen“.

Es steht hier, Zitat aus Kramms E-Mail vom 23.11.2015 um 18:44 Uhr: "Fuer ihn war der nach ihm benannte Plan, Deutschland als Industrienation zu zerschlagen, um weitere Kriege dieses Ausmasses zu verhindern, eine logische Schlussfolgerung." Zizatende

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?

#2 von J_Holstermann , 24.11.2015 09:15

Und was wollen Sie mit diesem Beitrag zum Ausdruck bringen?

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RE: "So wichtig ist Deutschland nicht" Ansichten eines Auswanderers

#3 von Kerstin Bugenhagen , 25.11.2015 11:37

Zitat von J_Holstermann im Beitrag #2
Und was wollen Sie mit diesem Beitrag zum Ausdruck bringen?


tja, das frage ich mich auch. Auch, weshalb Frau M. hier ihre Auseinandersetzung
mit Dritten postet, Antworten auf inhaltliche Nachfragen seitens der Forumsteilnehmer aber gern mal verweigert.

Vielleicht wollte die Dame aber auch nur zum Ausdruck bringen, daß sie nicht lesen kann oder will.

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RE: "So wichtig ist Deutschland nicht" Ansichten eines Auswanderers

#4 von Hannelore Mohringer , 25.11.2015 23:41

1."Mit diesem Beitrag zum Ausdruck bringen" will ich, wie die 68er Prägung in einem Grünlinken lebenslang nachwirkt und mit welchen verbalen Mitteln er zu Felde zieht.
2. Wenn ich auf direkte Fragen nicht antworte, dann handelt es sich IMMER um unsachliche Fragen.

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RE: "So wichtig ist Deutschland nicht" Ansichten eines Auswanderers

#5 von Kerstin Bugenhagen , 26.11.2015 10:07

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #4


1."Mit diesem Beitrag zum Ausdruck bringen" will ich, wie die 68er Prägung in einem Grünlinken lebenslang nachwirkt und mit welchen verbalen Mitteln er zu Felde zieht.
2. Wenn ich auf direkte Fragen nicht antworte, dann handelt es sich IMMER um unsachliche Fragen.



wobei Sie sich vermutlich selbst autorisiert haben, die letzte Entscheidung darüber zu treffen, was eine sachliche bzw. unsachliche Frage ist.

Wo bleibt eigentlich der Nachweis für Ihre Behauptung, ich hätte, als Mitglied der von Ihnen
definierten Gruppe Ihrer Meinungsgegner, etwas zum Thema "Homosexuellenehe"
geschrieben? Ich hatte bereits mehrmals danach gefragt.

War das jetzt klar und sachlich genug?

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RE: "So wichtig ist Deutschland nicht" Ansichten eines Auswanderers

#6 von Hannelore Mohringer , 26.11.2015 12:40

Sie können noch hundertmal fragen und bekommen keine Antwort, ehe Sie nicht zitieren, was ich angeblich geschrieben haben soll. Solange nämlich bleibt Ihre Frage nichts anderes, als ein Vorwand weiter zu palavern.

HM

Zitat von Kerstin Bugenhagen im Beitrag #5
Wo bleibt eigentlich der Nachweis für Ihre Behauptung, ich hätte, als Mitglied der von Ihnen
definierten Gruppe Ihrer Meinungsgegner, etwas zum Thema "Homosexuellenehe"
geschrieben? Ich hatte bereits mehrmals danach gefragt.

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RE: "So wichtig ist Deutschland nicht" Ansichten eines Auswanderers

#7 von Kerstin Bugenhagen , 26.11.2015 13:01

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #6
Sie können noch hundertmal fragen und bekommen keine Antwort, ehe Sie nicht zitieren, was ich angeblich geschrieben haben soll. Solange nämlich bleibt Ihre Frage nichts anderes, als ein Vorwand weiter zu palavern.



Ich habe Ihnen die besagte Passage mehrfach genannt und aufgezeigt.
Weshalb nehmen Sie das nicht zu Kenntnis?

Hier noch einmal ein Beispiel:

HM:

Zitat

Sie schrieben:
"Aus allen Beiträgen meiner geschätzten Meinungsgegner"

KB:
Diese Formulierung schließt mich ein - es sei denn, Sie nehmen mich
ausdrücklich davon aus.

HM:

sondern die Einstellung zur "Homosexuellenehe" - gern erweiterbar auf die grüne Genderidologie - von ihrem anderswo als "Kreis" bezeichneten Umfeld apostrophiert. Ich werde mich sofort entschuldigen, wenn Frau Bugenhagen sich hier von einer solchen Einstellung distanziert (was ich deswegen nicht annehme, weil in ihren "Kreisen" das Bekenntnis dazu zur ideologischen Grundausstattung gehört).

KB:
ich bitte zu belegen was ich hier wann zur "Homosexuellenehe" geschrieben habe.
Außerdem bitte ich mich darüber zu informieren, was Sie über meine "Kreise" wissen.



Sie schrieben also "aus allen Beiträgen" meiner "Meinungsgegner".
Entweder Sie zählen mich ausdrücklich nicht dazu oder Sie belegen,
auf welche Beiträge von mir Sie sich beziehen im Fall der von Ihnen
so genannten "Homosexuellenehe" und auch zum Thema "Genderideologie".
Zu beiden Punkten habe ich mich hier bisher nie geäußert.

Ich finde Ihre Vorgehensweise der pauschalen Diffamierung in Verbindung
mit Ihrem Wegducken bei Nachfragen hier im Forum einfach ungezogen.

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RE: "So wichtig ist Deutschland nicht" Ansichten eines Auswanderers

#8 von Hannelore Mohringer , 26.11.2015 20:01

Der ganze Sermon ist Wichtigtuerei, solange Sie nicht zitieren können, wo und wie ich Sie direkt angesprochen habe. Also bitte!

HM

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RE: "So wichtig ist Deutschland nicht" Ansichten eines Auswanderers

#9 von Kerstin Bugenhagen , 27.11.2015 08:57

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #8
Der ganze Sermon ist Wichtigtuerei, solange Sie nicht zitieren können, wo und wie ich Sie direkt angesprochen habe. Also bitte!

HM


Sie weichen abermals aus, nicht ohne dieses Ausweichen mit einer persönlichen Beleidigung zu garnieren.
Aber Sie können ja sagen, ob Sie mich in die hier von Ihnen hier im Forum so bezeichnete Gruppe der "Meinungsgegner" einbeziehen oder nicht - das sollte ja kein Problem darstellen denn die Zahl der Foristen ist ja überschaubar.
Falls nein, wäre die Sache erledigt.
Falls ja, stehen Sie in der Pflicht Ihre Vorwürfe zu belegen.

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