Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#1 von Hannelore Mohringer , 10.11.2015 19:52

Gut gemeint und schlecht gemacht! Das spotteten auch fromme Kirchen-Christen-Menschen zu dem Versuch, die Politik der Kirchen öffentlich zu diskutieren. Aktuell zitiert, was Rudi Wais leicht umformuliert heute im SÜDKURIER dazu unter der Überschrift „Don Quichottes Triumph“ über Thomas de Maizière schreibt: „einer, des es gut meint, aber schlecht macht – und deshalb auf verlorenem Posten kämpft“, paßt gut dazu. Aber: Der deutsche Innenminister, dem die Kanzlerin schon die Flüchtlingsbewältigungsaufgabe, die eigentlich in sein Ressort gehört, entzogen und ihrem Kanzleramtsminister Peter Altmeier als „Flüchtlingskoordinator“ übertragen hatte, wollte die Aufenthaltsdauer syrischer Flüchtlinge begrenzen und den Familiennachzug aussetzen, und, angesichts der von der Kanzlerin angerichteten realen Situation in Deutschland und anliegenden europäischen Staaten und der damit verbundenen in- und ausländischen Empörung, wagte sie es offensichtlich nicht, den Minister, der damit offen gegen die von ihr vorgegebene politische „Richtlinie“ verstoßen und den Koalitionspartner SPD aufgebracht hatte, zu entlassen. Stattdessen wird „In den Berliner Chaostagen allerdings (wird) genau dieser Affront nun zur offiziellen Beschlußlage der CDU“ der Kanzler-Partei. Geht doch! Wenigstens das.

Auf Seite 2 der heutigen Ausgabe philosophiert der langjährige Korrespondent aus Brüssel, Detlef Drewes, über das Thema „Flüchtlingskrise – Europas Ende?“ und beschwört, es sei noch nicht zu spät für Europa. - Eine kleine dpa-Notiz informiert unter „ENBW Strompreise ziehen leicht an“, daß die grüne Religion ab 1. Januar wieder mit dem Klingelbeutel unterwegs, es in Konstanz zur „Schlägerei in Asylunterkunft“ gekommen ist, und -„Erneuter Rüffel für Athen“- die in der EU verarmten Griechen zögern, ein Insolvenzrecht für die „Rekapitalisierung“ ihrer Banken zu schaffen als Voraussetzung für die Überweisung von 25 Milliarden Euro aus Brüssel, wohingegen die Griechen mit recht Geld für die Bewältigung der an ihren Küsten angekommenen Flüchtlinge fordern. Dazu die Notiz aus Stuttgart, daß „gegen einen Bewohner“ einer Asylunterkunft eine Bewährungsstrafe von neun Monaten verhängt worden ist, der „das Gebäude“ 2012 ! „durch eine angezündete Zigarette in Brand gesteckt“ hatte. „Vorsätzliche Brandstiftung scheide aus, so das Gericht. Elf Bewohner wurden verletzt – einer schwer. Der Schaden belief sich auf 800 000 Euro“. Szenen in Deutschland!

Indessen stellt sich die Frage nach den Absichten beider christlichen Kirchen, wenn der Kardinal Rainer Maria Woelki den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer kritisiert, weil „ politische Äußerungen, die den Stolz auf die schärfsten Regeln zur Begrenzung von Flüchtlingszahlen zum Ausdruck bringen“ ihn „mehr als nachdenklich“ stimmen, „denn wir müssen die Würde jedes einzelnen Menschen auf der Flucht achten“. Während Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche in Deutschland über Pegida und AfD sagt: „Wer bei deren Demonstrationen mitläuft, muß sich im Klaren darüber sein, dass er rechtsradikalen Hetzparolen, die dort geäußert werden, Legitimation verleiht“. Das sagt dieser Mann in meinem Namen, die ich dieser Kirche angehöre, und die ich keine Gelegenheit habe, ihm öffentlich zu widersprechen. Der Versuch, innerkirchlich eine Ebene zu schaffen, war eine Don-Quichotterie wie die von Thomas de Maizière, nur leider nicht von Erfolg gekrönt, obwohl unter „elag“ (Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V..) zu lesen ist, „den monologischen Charakter der Predigt im Gottesdienst aufzubrechen, Öffentlichkeit tatsächlich zu erreichen und für die Veranstaltung (u.a. Bibelkreise) zu werben“. Indessen werden die Kirchen leerer, und in den Bibelkreisen findet sich allenfalls eine Handvoll alter Menschen zusammen. Die sich eine christliche Kirche als Bollwerk gegen den hereinströmenden Islamismus wünschen, bleiben weg und treten sogar aus.

Das sei Ihnen, Herr Präsident, alles gesagt, der sie nur einen Aspekt dieser unheilvollen Regierungsarbeit beschreiben, deren Richtlinien eine Kanzlerin vorgibt, über deren persönlichen und politischen Hintergrund verdächtig wenig öffentlich bekannt ist, der doch Vieles erklären könnte.

Hannelore Mohringer


Von: Präsident / Deutscher Arbeitgeber Verband [mailto:ps@deutscherarbeitgeberverband.de]
Gesendet: Dienstag, 10. November 2015 11:25
An: info@deutscherarbeitgeberverband.de
Betreff: RAin Bieh: „Der Schutz des Grundgesetzes gilt uneingeschränkt für alle in Deutschland lebenden Menschen“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Zuge der Diskussionen über die derzeitige Flüchtlingswelle, deren Ende nicht absehbar ist, taucht immer wieder die Frage auf, ob es möglich sein wird, alle diese Menschen, von denen ein großer Teil dauerhaft in Deutschland bleiben wird, zu integrieren, wie dies geschehen kann und was getan werden muss. Meist beschränken sich die Vorschläge auf den Spracherwerb und die Arbeitsaufnahme oder Ausbildung. Soweit ersichtlich spielte bislang die Frage, wie die in ganz anderen Verhältnissen aufgewachsenen Menschen mit dem Leben in einer Gesellschaft, die großen Wert auf individuelle Freiheiten legt, klarkommen werden, kaum eine Rolle.

Die Rechtsanwältin Brigitta Biehl, die sich intensiv in dem Thema „Ehrenmord“ und dem besonderen Schutz der Frauen engagiert, hat dazu einen Beitrag geschrieben: „Der Schutz des Grundgesetzes gilt uneingeschränkt für alle in Deutschland lebenden Menschen“.

„Hatun Sürücü, Morsal Obeidi, Arzu Özmen – 3 Namen von vielen, deren Trägerinnen das gleiche Schicksal erlitten haben: sie wurden von denen, die ihnen vermeintlich am nächsten sind, nämlich den eigenen Familienmitgliedern ermordet, weil sie sich den Konventionen, die ihre Familien ihren Mitgliedern auferlegt haben, widersetzten. Sämtliche genannte Familien lebten seit Jahren in Deutschland, führten hier aber das traditionelle patriarchalische Leben fort, das auch in ihren Herkunftsländern gelebt wurde. Die 3 Frauen, die sich dem dort herrschenden Zwang entzogen bzw. entziehen wollten, mussten ihren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben auf das Schlimmste büßen. Wir sehen daher für die nun hier zuwandernden Frauen/Mädchen durchaus Gefahren. Unsere Gesellschaft muss diese Menschen schützen.“

Den kompletten Beitrag von Frau Biehl lesen Sie KLICK HIER :::::

Wir werden diese Themen sehr ernst nehmen müssen - und dürfen die Errungenschaften unseres Wertekanons nicht einem opportunistischen relativieren von Rechtsgrundsätzen opfern.


Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche und angenehme Herbstwoche.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Peter Schmidt





PETER SCHMIDT || Präsident
Deutscher Arbeitgeber Verband e.V. || Unter den Eichen 7 || 65195 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 6 11 - 2 048 599 ||
E-Mail: info@DeutscherArbeitgeberVerband.de || www.DeutscherArbeitgeberVerband.de

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#2 von Kerstin Bugenhagen , 11.11.2015 10:46

Zitat

Während Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche in Deutschland über Pegida und AfD sagt: „Wer bei deren Demonstrationen mitläuft, muß sich im Klaren darüber sein, dass er rechtsradikalen Hetzparolen, die dort geäußert werden, Legitimation verleiht“. Das sagt dieser Mann in meinem Namen, die ich dieser Kirche angehöre, und die ich keine Gelegenheit habe, ihm öffentlich zu widersprechen.



Ich gehöre keiner Kirche an, meine aber, dem Ratsvorsitzenden ist doch zuzustimmen.
Soll er bei jeder Äußerung Sie um Erlaubnis fragen?
Gilt für den Mann nicht das Recht der freien Meinung?
Und wenn Ihnen das nicht gefällt, verlassen Sie doch den Verein einfach.
Sie verschweigen, daß die Vorsitzende der AfD (deren Vater übrigens
seinerzeit aus der DDR geflohen) doch ein Statement abgegeben hat
zu der Äußerung des Ratsvorsitzenden, ein kritisches, versteht sich.
Da wird die Dame doch sicher in Ihrem Namen gesprochen haben.


Was Sie hier aber nie berichten sind News wie diese:

"Verleumdung und Volksverhetzung - die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tatjana Festerling. Alle Anzeigen gegen die ehemalige Pegida-Kandidatin bei der Oberbürgermeisterwahl in Dresden stammen von Privatpersonen."

"Gegen ein weiteres prominentes Pegida-Führungsmitglied hat die Staatsanwaltschaft Dresden bereits Anklage wegen Volksverhetzung erhoben: Lutz Bachmann soll Ausländer in Facebook-Kommentaren als "Viehzeug", "Gelumpe" und "Dreckspack" bezeichnet haben."
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1062197.html

Falls Sie auch mal klagen möchten, hier ein paar Hinweise:
http://www.recht-gegen-rechts.de/so-erst...du-anzeige.html

Kerstin München

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#3 von kjschroeder , 11.11.2015 12:11

Zitat
Ich gehöre keiner Kirche an, meine aber, dem Ratsvorsitzenden ist doch zuzustimmen.
Soll er bei jeder Äußerung Sie um Erlaubnis fragen?
Gilt für den Mann nicht das Recht der freien Meinung?



Es geht um die Rollenverteilung in einer Demokratie. Mit welchem Recht maßt sich ein Kirchenfunktionär an, Politiker zu spielen? Um diese Frage geht es hier.

Zitat
Was Sie hier aber nie berichten sind News wie diese:



Ja und? Was glauben Sie, mit dieser Agitation auf Kindergartenebene zu erreichen? In diesem Land kann jeder jeden anzeigen. Würde man mit gleicher Münze zurückzahlen wollen, könnte jetzt der Hinweis kommen, daß gegen Frau Merkel mindestens 400 Strafanzeigen wegen Hochverrats vorliegen, wie Sie der "Huffington Post" entnehmen können.

Und für den Fall, daß Sie auch mal klagen möchten, könnte ich Ihnen diesen Mustertext empfehlen mit dem süffisanten Zusatz: Sie schaffen das!

Und nun weiter?

Gruß
Klaus


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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#4 von Kerstin Bugenhagen , 11.11.2015 13:42

Zitat von kjschroeder im Beitrag #3

Zitat
Ich gehöre keiner Kirche an, meine aber, dem Ratsvorsitzenden ist doch zuzustimmen.
Soll er bei jeder Äußerung Sie um Erlaubnis fragen?
Gilt für den Mann nicht das Recht der freien Meinung?


[quote]
Es geht um die Rollenverteilung in einer Demokratie. Mit welchem Recht maßt sich ein Kirchenfunktionär an, Politiker zu spielen? Um diese Frage geht es hier.


Sie könnten selbst darauf kommen: mit dem Recht der freien Meinungsäußerung,
die m.W. auch für Funktionäre gilt, egal aus welchem Verein.
Möchten Sie dem Papst auch die freie Rede verbieten?
Und "Politiker zu spielen"?
Jeder Äußerung ist auch politisch zu bewerten. Es ist mir noch nicht
aufgefallen, daß sich Frau M. oder Sie darüber beklagt hätten - vorausgesetzt,
die eigene Meinung wird vertreten.

Aber ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen - nur her mit den Beispielen.

Zitat
Was Sie hier aber nie berichten sind News wie diese:


Zitat


Ja und? Was glauben Sie, mit dieser Agitation auf Kindergartenebene zu erreichen?



Ich würde diese Vorgänge und ihren Hintergrund nicht als "Kindergartenebene" bezeichnen.

Zitat

In diesem Land kann jeder jeden anzeigen. Würde man mit gleicher Münze zurückzahlen wollen, könnte jetzt der Hinweis kommen, daß gegen Frau Merkel mindestens 400 Strafanzeigen wegen Hochverrats vorliegen, wie Sie der "Huffington Post" entnehmen können.


und - habe ich was dazu gesagt?

Zitat

Und für den Fall, daß Sie auch mal klagen möchten, könnte ich Ihnen diesen Mustertext empfehlen mit dem süffisanten Zusatz: Sie schaffen das!
Und nun weiter?



was weiter? Habe ich gesagt, daß ich klagen will?
Habe ich mich beklagt, daß andere klagen?

Also, nehmen Sie meine Beiträge wie sie sind und geheimnissen Sie da nichts hinein.


Kerstin Bugenhagen

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#5 von kjschroeder , 11.11.2015 14:05

Zitat
Sie könnten selbst darauf kommen: mit dem Recht der freien Meinungsäußerung,
die m.W. auch für Funktionäre gilt, egal aus welchem Verein.
Möchten Sie dem Papst auch die freie Rede verbieten?



Nochmals: Sie propagieren hier eine Kindergarten-Demokratie.

In einer funktionierenden, erwachsenen Demokratie mit verantwortungsbewußten Funktionären ist allgemein bekannt, daß zu Rechten auch Pflichten gehören. Das betrifft auch die Meinungsäußerung. Denn in einer erwachsenen Demokratie sind die Dinge so geregelt, daß sich Amtsträger nur zu den Belangen äußern, die auch ihr Amt betreffen. Sie werden es z.B. nicht erleben, daß sich ein Fuerwehr-Brandmeister in seinem Amt mit Nennung desselben zu Fragen der kalten Progression, des Ehegatten-Splittings oder der Rentenerhöhrung äußert oder zum Euro.

Als Privatperson kann er das gerne tun, eben dafür gibt es das Recht auf freie Meinungsäußerung (übrigens: so frei ist dies auch nicht hierzulande, von wegen Hetze und so). Aber Sie werden es bei verantwortungsbewußten Leuten nicht erleben, daß sie sich zu amtsfremden Sachen äußern.

Nun ist in diesem Lande - auch so ein Irrweg der Linken - die Annahme weit verbreitet, alles sei irgendwie politisch und öffentlich. Dem ist natürlich nicht so, aber, wie schon gesagt, das kriegt man aus den Leuten nicht raus - es sei denn, es betrifft sie in peinlicher Weise selber, dann legen sie auf einmal ganz großen Wert auf Privatsphäre und Unpolitisches - s. die Steuergeldaffäre um Alice Schwarzer.

Aber leider lernen einige Funktionäre nichts daraus, wie es scheint, und glauben, zu allen möglichen Sachen ihren Senf ungefragt dazugeben zu müssen. Dem Kirchenfunktionär sei an dieser Stelle empfohlen, einfach mal die Klappe zu halten und sich um seine eigenen Probleme wie z.B. der Zahl der Kirchenaustritte zu kümmern. Meiner Ansicht nach hängt die Polit-Geschwätzigkeit von seinesgleichen damit nämlich zusammen.

Zitat
Also, nehmen Sie meine Beiträge wie sie sind und geheimnissen Sie da nichts hinein.



Ich geheimnisse da nichts hinein. Ich habe nur versucht, Ihnen zu verdeutlichen, wie wenig zielführend diese Art "Argumentation" ist.

Gruß
Klaus


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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#6 von Kerstin Bugenhagen , 11.11.2015 15:26

Sie könnten selbst darauf kommen: mit dem Recht der freien Meinungsäußerung,
die m.W. auch für Funktionäre gilt, egal aus welchem Verein.
Möchten Sie dem Papst auch die freie Rede verbieten?

Zitat

Nochmals: Sie propagieren hier eine Kindergarten-Demokratie.

In einer funktionierenden, erwachsenen Demokratie mit verantwortungsbewußten Funktionären ist allgemein bekannt, daß zu Rechten auch Pflichten gehören. Das betrifft auch die Meinungsäußerung. Denn in einer erwachsenen Demokratie sind die Dinge so geregelt, daß sich Amtsträger nur zu den Belangen äußern, die auch ihr Amt betreffen. Sie werden es z.B. nicht erleben, daß sich ein Fuerwehr-Brandmeister in seinem Amt mit Nennung desselben zu Fragen der kalten Progression, des Ehegatten-Splittings oder der Rentenerhöhrung äußert oder zum Euro.


von wegen - die Kirchen bzw. ihre Führungspersönlichkeiten können sich zu allen
Themen äußern, auch öffenlich, welche die Menschen berühren.

Zitat

Als Privatperson kann er das gerne tun, eben dafür gibt es das Recht auf freie Meinungsäußerung (übrigens: so frei ist dies auch nicht hierzulande, von wegen Hetze und so).


sicher hat Meinungsfreiheit im Fall Hetze, Verleumdung und Beleidigung ihre Grenze - hätten Sie es gern anders?

Zitat

Aber Sie werden es bei verantwortungsbewußten Leuten nicht erleben, daß sie sich zu amtsfremden Sachen äußern.


was ist am Menschen "amtsfremd"?

Zitat

Nun ist in diesem Lande - auch so ein Irrweg der Linken - die Annahme weit verbreitet, alles sei irgendwie politisch und öffentlich.


nun ist "irgendwie politisch" eine Formulierung, die zutrifft. Das haben Sie sicher nicht gewollt..

Zitat

Dem ist natürlich nicht so, aber, wie schon gesagt, das kriegt man aus den Leuten nicht raus - es sei denn, es betrifft sie in peinlicher Weise selber, dann legen sie auf einmal ganz großen Wert auf Privatsphäre und Unpolitisches - s. die Steuergeldaffäre um Alice Schwarzer.


kann es sein, daß Sie da allerhand durcheinander bringen? Steuerhinterziehung und Meinungsfreiheit?

Zitat

Aber leider lernen einige Funktionäre nichts daraus, wie es scheint, und glauben, zu allen möglichen Sachen ihren Senf ungefragt dazugeben zu müssen. Dem Kirchenfunktionär sei an dieser Stelle empfohlen, einfach mal die Klappe zu halten und sich um seine eigenen Probleme wie z.B. der Zahl der Kirchenaustritte zu kümmern. Meiner Ansicht nach hängt die Polit-Geschwätzigkeit von seinesgleichen damit nämlich zusammen.


ich sehe nur, daß Sie es nicht mögen, wenn andere Leute anderer Meinung sind und diese -unerhört!- auch noch sagen dürfen :-)
Soeben gelesen:
Heinrich Bedford-Strohm bleibt Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der 55-jährige bayerische Landesbischof wurde am Mittwoch bei der Synodentagung in Bremen als oberster Repräsentant der 22,5 Millionen deutschen Protestanten im Amt bestätigt.
Mit 126 von 137 Stimmen.

Zitat
Also, nehmen Sie meine Beiträge wie sie sind und geheimnissen Sie da nichts hinein.


Zitat

Ich geheimnisse da nichts hinein. Ich habe nur versucht, Ihnen zu verdeutlichen, wie wenig zielführend diese Art "Argumentation" ist.


Sie hätten auch knapper ausdrücken können, daß Sie es nicht mögen
wenn Andere eine andere Meinung haben.

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#7 von J_Holstermann , 11.11.2015 17:18

Zitat
Es geht um die Rollenverteilung in einer Demokratie. Mit welchem Recht maßt sich ein Kirchenfunktionär an, Politiker zu spielen? Um diese Frage geht es hier.



Es geht auch um gesellschaftliche Fragen und selbstverständlich hat die Kirche und deren Funktionäre ein Recht, wenn nicht sogar die Pflicht und "Rolle", sich zu diesem Thema zu äußern.
Das gilt sowohl für christliche Werte, die bei dem ein oder anderen "Retter des Abendlandes" zumindest teilweise beim Thema Flüchtlinge abhanden gekommen ist, als auch für die Aussage zu AfD und Pegida.
Und nur weil die Meinung dieses Kirchenfunktionärs von Ihnen nicht geteilt wird, heißt nicht, dass man ihm das Recht absprechen kann, sie zu äußern.

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#8 von Kerstin Bugenhagen , 11.11.2015 17:48

Zustimmung.

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes - zum Thema ev. Kirche

#9 von Hannelore Mohringer , 11.11.2015 19:53

..... unter „elag“ (Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V..) ist zu lesen, „den monologischen Charakter der Predigt im Gottesdienst aufzubrechen, Öffentlichkeit tatsächlich zu erreichen und für die Veranstaltung (u.a. Bibelkreise) zu werben“. Das ist ein Zitat aus meinem Beitrag, der in den vielen Zitaten meiner geschätzten Kritiker geflissentlich übergangen wird, weil sie damit auf den Kern des Problems hätten eingehen müssen

Der Kern des Problems ist nämlich auch im Zusammenhang mit Herrn Bedford-Strohm die anmaßende Haltung der offiziellen Vertreter der ev. Kirche, daß sie den monologischen Charakter der Kirchenpraxis nicht nur pflegen, sondern hüten und sich damit abschotten vor Widerspruch und Argumenten, denen sie nichts anderes entgegenzusetzen haben, als die Verteidigung der praktizierten Nichtöffentlichkeit ihrer Veranstaltungen im Alltag. Was die "ev. Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung" durch die Öffentlichkeit ihrer Bibelkreise erreichen will, wird in der Praxis verwehrt. Wer es versucht, kann mit heftigem Widerspruch rechnen. Ich würde mich freuen, wenn sich jemand fände, der mir auch nur ein Gegenbeispiel nennen könnte. Die Folge ist übrigens, daß die Pastoren und Pfarrer in den ev. Kirchen vor immer weniger Gottesdienstbesuchern predigen und die Bibelkreise ihre Bezeichnung als Gespräche nicht verdienen, weil sie als Monologe vor ein paar alten Frauen stattfinden.

Kommt hinzu, daß in den obersten Rat der ev. Kirche aktive Politiker Eingang finden, wie bis vor kurzem die Grünen-Vorsitzende Katrin Göring-Eckardt, und daß der oberste Vertreter der Kirche, der in Gremien, die auch nichtöffentlich tagen, gewählt worden ist, wie der "Ratsvoritzende der evangelischen Kirche in Deutschland" EKD, gegen oder für politische Gruppierungen und Parteien Stellung bezieht! Wie ich soeben in den Nachrichten höre, will er in seiner neuen Legislaturperiode die Jugend für die ev. Kirche begeistern. Nach seinen politischen Äußerungen kann ich das nur mit Links-Indoktrinierung übersetzen und warne hiermit vor Evangelischen Kommunisten Deutschlands!

Die ev. Kirche auf strammem Links-Kurs einschließlich Verleumdung der bürgerlichen, also "rechten" Gesellschaft in Deutschland! Er wird damit die ev. Kirche noch umbringen, wenn nicht ein neuer Luther Thesen an seine Kirchentür schlägt, um die Kirche vor solchen Päpsten zu bewahren.

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#10 von kjschroeder , 11.11.2015 20:29

Zitat
Es geht auch um gesellschaftliche Fragen und selbstverständlich hat die Kirche und deren Funktionäre ein Recht, wenn nicht sogar die Pflicht und "Rolle", sich zu diesem Thema zu äußern.



Hatten wir nicht alle mal in der Schule gelernt, daß ein wesentlicher Erfolg des Zeitalters der Aufklärung darin bestand, Kirche und Staat zu trennen, womit sich die Kirche aus weltlichen Angelegenheiten seitdem somit herauszuhalten hat? Sie hat heute daher KEIN Recht, zu Sachen, die sie nichts angeht, Stellung zu beziehen.

Dieses Einmischen von Kirchen in weltliche Fragen mag im Islam common sense sein, aber im Christentum der Nach-Aufklärung hat eine solche gedankliche Position nichts zu suchen. Daß sie dennoch existiert und offenbar auch hingenommen wird, ist für mich lediglich ein weiteres Indiz für die schlechte politische Kultur in Deutschland, die für jeden Möchtegern-Diktator mittlerweile nahezu eine Einladung darstellt.

Außerdem: Wenn Geistlich als "Äußerung" zu einer "gesellschaftlichen Frage" Waffen geweiht haben, wie das damals zu Nazizeiten gang und gäbe war, ist das (zurecht) igittpfuibäh - aber wenn Geistliche linksgrüne Inhalte von sich geben, ist das auf einmal prima? Das kann's ja wohl nicht sein. Dieses Messen mit zweierlei Maßstab - alles "rechte" ist pfui, alles "linke" ist hui - braucht ja nun wirklich niemand.

Gruß
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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#11 von kjschroeder , 11.11.2015 20:49

Zitat
die m.W. auch für Funktionäre gilt,



Das ist Ihr großer Irrtum. Für staatliche Amtsträger wie z.B. einem Bürgermeister, gilt das staatliche Neutralitätsgebot. Als Privatmann kann er alles mögliche sagen, aber eben nicht als Bürgermeister. Und was die EKD angeht: im Bereich "kirchliche Handlungsfelder" werden Sie keinen Hinweis auf parteipolitische Äußerungen finden.

Zitat
sicher hat Meinungsfreiheit im Fall Hetze, Verleumdung und Beleidigung ihre Grenze - hätten Sie es gern anders?....
ich sehe nur, daß Sie es nicht mögen, wenn andere Leute anderer Meinung sind



Es ist mit Euch Linken doch ewig dasselbe: Wenn die inhaltlichen Argumente ausgehen, werdet Ihr persönlich, und die Gesinnungsschnüffelei und Motiv-Verdächtigung geht los. Wie damals bei der Gestapo und später bei der Stasi. Hier gilt: Wehret den Anfängen! ( Den Spruch kennen Sie doch sicher, oder? ;-) )

Gruß
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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#12 von J_Holstermann , 12.11.2015 05:08

Zitat
Hatten wir nicht alle mal in der Schule gelernt, daß ein wesentlicher Erfolg des Zeitalters der Aufklärung darin bestand, Kirche und Staat zu trennen, ...



Ja, so in etwas haben wir es in der Schule gelernt.

Zitat
... womit sich die Kirche aus weltlichen Angelegenheiten seitdem somit herauszuhalten hat? Sie hat heute daher KEIN Recht, zu Sachen, die sie nichts angeht, Stellung zu beziehen.



Was verstehen Sie unter "weltlichen" Angelegenheiten?

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#13 von Kerstin Bugenhagen , 12.11.2015 08:02

Zitat von kjschroeder im Beitrag #11

Zitat
die m.W. auch für Funktionäre gilt,


Das ist Ihr großer Irrtum. Für staatliche Amtsträger wie z.B. einem Bürgermeister, gilt das staatliche Neutralitätsgebot. Als Privatmann kann er alles mögliche sagen, aber eben nicht als Bürgermeister. Und was die EKD angeht: im Bereich "kirchliche Handlungsfelder" werden Sie keinen Hinweis auf parteipolitische Äußerungen finden.



aber auf gesellschaftspolitischen und philosophischen Feldern sowie auf Feldern, welche die Menschheit insgesamt
betreffen. Dazu gehört die Vermeidung von Krieg, dazu gehört die Vermeidung
der Zerstörung des Lebensraums (und das meine ich im biologischen Sinn,
nicht daß Sie mich versehentlich wieder falsch verstehen).

Zitat

sicher hat Meinungsfreiheit im Fall Hetze, Verleumdung und Beleidigung ihre Grenze - hätten Sie es gern anders?....
ich sehe nur, daß Sie es nicht mögen, wenn andere Leute anderer Meinung sind


Zitat

Es ist mit Euch Linken doch ewig dasselbe: Wenn die inhaltlichen Argumente ausgehen, werdet Ihr persönlich, und die Gesinnungsschnüffelei und Motiv-Verdächtigung geht los. Wie damals bei der Gestapo und später bei der Stasi. Hier gilt: Wehret den Anfängen! ( Den Spruch kennen Sie doch sicher, oder? ;-) )



Nun bin ich in keiner Partei und weiß daher mit Ihrer pauschalen Zuordnung nichts anzufangen.
Und ich hatte Ihnen eine Frage gestellt, mehr nicht.
Ich sehe nur, daß eine sachliche Diskussion vermieden werden soll.
Vom fehlenden Respekt gegenüber einer abweichenden Meinung einmal ganz abgesehen.

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#14 von Hannelore Mohringer , 12.11.2015 08:42

Zu #13 von Kerstin Bugenhagen Zitat:
"Nun bin ich in keiner Partei und weiß daher mit Ihrer pauschalen Zuordnung nichts anzufangen.
Und ich hatte Ihnen eine Frage gestellt, mehr nicht.
Ich sehe nur, daß eine sachliche Diskussion vermieden werden soll.
Vom fehlenden Respekt gegenüber einer abweichenden Meinung einmal ganz abgesehen." Zitatende

1. Vielleicht sind Sie aber in einer anderen Organisation, die ein politisches Programm hat! Ich denke da an Pro-Asyl- oder Naturschutzorganisationen, deren Fanatismus von aggressiv und offensiv verteidigter Schwärmerei getragen und keinem vernünftigen Gedanken zugänglich ist. Spätestens seit dem aktuellen EKD-Präsidenten gehört sogar die ev. Kirche dazu.

2. sind Ideologen im Fragestellen Meister, das in einem Satz ihr politisches Arsenal postuliert, daß dann erst einmal wieder analysiert werden muß, um zurückgewiesen werden zu können, wobei dann das Eigentliche in Kaskaden von Behauptungen und Gegenargumenten im Orkus verschwundet.

3. Durch Ideologie Erblindete können bestenfalls nur noch einen Spalt der Wirklichkeit sehen.

4. Ideologen reklamieren immer Respekt für ihre Vorstellungen und Forderungen, gerade dort, wo sie von der bloßen Vernunft schon im Ansatz widerlegt sind. Kant konnte davon ein Lied über seine romantischen Zeitgenossen singen.

Hannelore Mohringer

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#15 von Kerstin Bugenhagen , 12.11.2015 15:10

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #14
Zu #13 von Kerstin Bugenhagen Zitat:
"Nun bin ich in keiner Partei und weiß daher mit Ihrer pauschalen Zuordnung nichts anzufangen.
Und ich hatte Ihnen eine Frage gestellt, mehr nicht.
Ich sehe nur, daß eine sachliche Diskussion vermieden werden soll.
Vom fehlenden Respekt gegenüber einer abweichenden Meinung einmal ganz abgesehen." Zitatende

1. Vielleicht sind Sie aber in einer anderen Organisation, die ein politisches Programm hat! Ich denke da an Pro-Asyl- oder Naturschutzorganisationen, deren Fanatismus von aggressiv und offensiv verteidigter Schwärmerei getragen und keinem vernünftigen Gedanken zugänglich ist. Spätestens seit dem aktuellen EKD-Präsidenten gehört sogar die ev. Kirche dazu.


Sie scheinen einen Kommentar zu schreiben bevor Sie die Antwort kennen.
Nein, ich bin in keiner der von Ihnen aufgeführten Organisationen.

Zitat

2. sind Ideologen im Fragestellen Meister, das in einem Satz ihr politisches Arsenal postuliert, daß dann erst einmal wieder analysiert werden muß, um zurückgewiesen werden zu können, wobei dann das Eigentliche in Kaskaden von Behauptungen und Gegenargumenten im Orkus verschwundet.


könnten Sie irgendwie konkret werden?
Ich lese nur inhaltsleere Wortkaskaden...

Zitat

3. Durch Ideologie Erblindete können bestenfalls nur noch einen Spalt der Wirklichkeit sehen.


was hat das mit mir zu tun?

Zitat

4. Ideologen reklamieren immer Respekt für ihre Vorstellungen und Forderungen, gerade dort, wo sie von der bloßen Vernunft schon im Ansatz widerlegt sind. Kant konnte davon ein Lied über seine romantischen Zeitgenossen singen.


was hat das mit mir zu tun?

Oder sind Sie mir einfach nur gram, weil ich Ihre EURO/DM-Rechnung widerlegt habe und -vermutlich ganz schlimm-
im Fall des CO2 die Wirkung über den Prozentanteil gestellt habe, in Übereinstimmung mit einem anderen
Foristen hier?

Kerstin Bugenhagen

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RE: Weil es so gut paßt: catch as catch can

#16 von Hannelore Mohringer , 13.11.2015 09:11

Zitat:
" Zitat (Kerstin Bugenhagen zitiert den Satz, den ich geschrieben habe):
4. Ideologen reklamieren immer Respekt für ihre Vorstellungen und Forderungen, gerade dort, wo sie von der bloßen Vernunft schon im Ansatz widerlegt sind. Kant konnte davon ein Lied über seine romantischen Zeitgenossen singen.

Kerstin Bugenhagen zitiert ihre Antwort darauf:
was hat das mit mir zu tun?

Oder sind Sie mir einfach nur gram, weil ich Ihre EURO/DM-Rechnung widerlegt habe und -vermutlich ganz schlimm-
im Fall des CO2 die Wirkung über den Prozentanteil gestellt habe, in Übereinstimmung mit einem anderen
Foristen hier?

Kerstin Bugenhagen" Zitatende

Im Englischen wird diese Kampftaktik "catch as catch can" genannt, was etwa heißt "Pack ihn, wo du ihn nur packen kannst (Google)". In der Daueranwendung ist es "Mobbing", das heißt, jemanden wegekeln (Google). Vielleicht ist schon symptomatisch, daß es im Deutschen keinen Begriff dafür gibt und umständlich erklärt werden muß, was es bedeutet. In jeder Schulklasse, in jeder Gruppe muß mit einem gerechnet werden, der sein Heil darin sucht. Ein Beispiel aus dem E-Mail-Kreis, in welchem ich schreibe. Dort fordert mich ein deutscher Wissenschaftler auf, ihn nicht mit meinem "Müll", womit er meine Beiträge meint, die im Tenor den seinen widersprechen, zu belästigen. Ich schickte ihm aber schon lange keine Beiträge mehr; der Professor erhält sie offenbar von seinen Freundin im Geiste, die ihn zur Verstärkung ihrer Positionen in den E-Mails-Kreis hineingeholt hatte. Er bleibt bei seiner Behauptung, mit dem "Müll" belästigt zu werden, wiederholt sie auf meinen Widerspruch hin, so lange, bis ich nicht mehr darauf eingehe. Nun hat er den "Beweis" dafür, daß ich unglaubwürdig bin. Das allein war seine Absicht.

Das vorgehen ist dasselbe, wie das von Kerstin Bugenhagen mit ihrer oben zitierten behauptung. Sie behauptet, mich im Fall Euro/DM-Rechnung widerlegt zu haben, so wie im Fall der CO2-Wirkung. Auch das ist nichts als eine falsche Behauptung, deren Wahrheitsgehalt nur in der Wiederholung von Argumenten und Gegenargumenten ad absurdum geführt werden könnte, die jeder, wenn er lange genug sucht, hier im Speicher finden kann. Sie kann damit rechnen, daß sich niemand die Zeit dafür nimmt, so daß sie das letzte Wort behält - wie der o.a. Professor und jedes Kindergarten- und Schulkind, das mit catch as catch can, Mobbing und Stalking - das bedeutet "Nachstellung" und gehört auch dazu - kein Problem hat.

Hannelore Mohringer

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RE: Weil es so gut paßt: catch as catch can

#17 von Kerstin Bugenhagen , 13.11.2015 13:39

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag RE: Quelle
Zu #23 Zitat:
Zitat:
" Zitat (Kerstin Bugenhagen zitiert den Satz, den ich geschrieben habe):
4. Ideologen reklamieren immer Respekt für ihre Vorstellungen und Forderungen, gerade dort, wo sie von der bloßen Vernunft schon im Ansatz widerlegt sind. Kant konnte davon ein Lied über seine romantischen Zeitgenossen singen.

Kerstin Bugenhagen zitiert ihre Antwort darauf:
was hat das mit mir zu tun?

Oder sind Sie mir einfach nur gram, weil ich Ihre EURO/DM-Rechnung widerlegt habe und -vermutlich ganz schlimm-
im Fall des CO2 die Wirkung über den Prozentanteil gestellt habe, in Übereinstimmung mit einem anderen
Foristen hier?

Kerstin Bugenhagen" Zitatende

Zitat

Im Englischen wird diese Kampftaktik "catch as catch can" genannt, was etwa heißt "Pack ihn, wo du ihn nur packen kannst (Google)". In der Daueranwendung ist es "Mobbing", das heißt, jemanden wegekeln (Google). Vielleicht ist schon symptomatisch, daß es im Deutschen keinen Begriff dafür gibt und umständlich erklärt werden muß, was es bedeutet. In jeder Schulklasse, in jeder Gruppe muß mit einem gerechnet werden, der sein Heil darin sucht. Ein Beispiel aus dem E-Mail-Kreis, in welchem ich schreibe. Dort fordert mich ein deutscher Wissenschaftler auf, ihn nicht mit meinem "Müll", womit er meine Beiträge meint, die im Tenor den seinen widersprechen, zu belästigen. Ich schickte ihm aber schon lange keine Beiträge mehr; der Professor erhält sie offenbar von seinen Freundin im Geiste, die ihn zur Verstärkung ihrer Positionen in den E-Mails-Kreis hineingeholt hatte. Er bleibt bei seiner Behauptung, mit dem "Müll" belästigt zu werden, wiederholt sie auf meinen Widerspruch hin, so lange, bis ich nicht mehr darauf eingehe. Nun hat er den "Beweis" dafür, daß ich unglaubwürdig bin. Das allein war seine Absicht.


weshalb erzählen Sie diese Geschichte die nicht überprüft werden kann?
[quote]
Das vorgehen ist dasselbe, wie das von Kerstin Bugenhagen mit ihrer oben zitierten behauptung. Sie behauptet, mich im Fall Euro/DM-Rechnung widerlegt zu haben, so wie im Fall der CO2-Wirkung. Auch das ist nichts als eine falsche Behauptung, deren Wahrheitsgehalt nur in der Wiederholung von Argumenten und Gegenargumenten ad absurdum geführt werden könnte, die jeder, wenn er lange genug sucht, hier im Speicher finden kann.


nein,meine Behauptung ist nicht falsch sondern richtig wie jeder der will hier nachlesen kann.
Sie weichen leider immer dann aus, wenn Ihre Argumente widerlegt werden und gleiten ab
ins Persönliche.
Ihre Feststellung der schlagartigen Halbierung der Rente (in Ihrem Fall) dem Werte nach ist
falsch - da beisst die Maus keinen Faden ab.

Zitat

Sie kann damit rechnen, daß sich niemand die Zeit dafür nimmt, so daß sie das letzte Wort behält - wie der o.a. Professor und jedes Kindergarten- und Schulkind, das mit catch as catch can, Mobbing und Stalking - das bedeutet "Nachstellung" und gehört auch dazu - kein Problem hat.



Sie schreiben Unsinn. Bis zur Stunde haben Sie keinen einzigen Beleg dafür geliefert,
daß der Euro die Preise schlagartig verdoppelt hat - bzw. daß die Renten sich
ebenso schlagartig im Wert(!) vermindert haben.
Sie nannten nur den nicht nachprüfbaren Fall Ihrer ominösen Tasse Kaffee...

Die Einordnung sachlicher Hinweise -durchaus auch in der Wiederholung-
ist legitim. Sie selbst wiederholen sich ständig mit dem sinngemäßen
Satz, daß CO2 für Mensch, Tier und Pflanze lebensnotwendig ist.
Sie tun so, als würde oder hätte das jemand bestritten -hat
aber niemand bestritten.

Zur Sache, nämlich daß selbst eine kleine Menge eine große
Wirkung erzielen kann, nehmen Sie nicht Stellung.
Glatteisgefahr für Ihre Argumentation...?

Kerstin Bugenhagen

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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#18 von kjschroeder , 16.11.2015 19:24

Zitat
aber auf gesellschaftspolitischen und philosophischen Feldern sowie auf Feldern



Hier geht es konkret um Parteipolitik. Bitte nicht ablenken.

Zitat
Nun bin ich in keiner Partei



Seit wann muß man in einer Partei sein für eine politische Denkweise? Und Ihre bewegt sich eindeutig in sozialistischen Denkmustern.

Zitat
Vom fehlenden Respekt gegenüber einer abweichenden Meinung einmal ganz abgesehen.



Ach i wo. Wäre das so, würden Sie hier gar nicht mehr schreiben. ;-)

Gruß
Klaus


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RE: Briefwechsek mit dem Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes

#19 von kjschroeder , 16.11.2015 19:31

Zitat
Was verstehen Sie unter "weltlichen" Angelegenheiten?



Gute Frage. Ich bin mir zum Beispiel gar nicht so sicher, ob ich mit der Laizität so weit gehen würde wie die Franzosen. Aber Tages- und Parteipolitik hat in der Kirche definitiv nichts zu suchen.

Aber so weit muß man hier auch gar nicht gehen. Wer damals gegen kirchliche Wahlaufrufe zugunsten der CDU protestiert hat (wie ich), kann heute sowas nicht befürworten, nur, weil es jetzt GEGEN Bürgerlich-Konservative geht. Oder man mißt mit zweierlei Maß und macht sich auf diese Weise lächerlich. Wie ist das bei Ihnen? Wenn Sie gegen die Äußerung des Ratsvorsitzenden nichts haben, müßten Sie demzufolge dann auch einverstanden sein, wenn irgendwelche Pfarrer oder kirchliche Gremien irgendwo Aufrufe zugunsten von Pegida/AfD machten. Ist das so?

Gruß
Klaus


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