"Wo Beleidigngen Programme sind" kommt die wahrheit zu kurz

#1 von Hannelore Mohringer , 04.11.2015 11:22

„Wo Beleidigungen Programm sind“ lautet die Balkenüberschrift auf Seite 4 der heutigen SÜDKURIER-Ausgabe, und schon die darunter veröffentlichten Bilder machen klar, daß Pegida damit gemeint ist. Diese Bilder sind nicht schön, das ist wahr, und sie schaden Pegida selbst, weil sie Sympathisanten hindern, an ihren „Spaziergängen“ teilzunehmen, nämlich derer, deren Stil das nicht ist. Schlechter Stil der Medien aber ist, daß es der Pegida-Sprecher sein mußte, der zu Protokoll gab, was der SPD-Minister, der auf dem Plakat der Pegida als „Gesinnungsministerchen“ bezeichnet wird, zuvor zu Protokoll gegeben hatte, zumal die Wirklichkeit der Gewalttaten aus dem Kreis der Flüchtlingsüberschwemmungsbefürworter in den Medien weitgehend verschwiegen wird und allenfalls im Internet aufscheint.

Das also hat der Bundesjustizminister gesagt:
„Brennende Flüchtlingsheime, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bedroht werden, und der Mordanschlag auf Kölns Oberbürgermeisterkandidatin sind die Wirkung des Pegida-Giftes.“ Das spricht für sich und muß nicht kommentiert werden, nur hinzugefügt, daß auf der 1. Seite der heutigen Ausgabe die Überschrift zu lesen ist: „Wieder Empörung über Pegida-Chef“. ‚Empörung bei der Pegida über Bundesjustizminister‘ hätte den Sachverhalt besser getroffen.

Man muß Pegida-Demonstranten die ohnmächtige Wut über die einseitige Medienberichterstattung zugutehalten, die insgesamt schon durch die Nachrichtenauswahl die Förderung der regierungsamtlichen Flüchtlingspolitik betreibt und gegen ihre, der Pegida Position mit ihren seit Jahrzehnten eingeübten Schlagworten der Diffamierung zu Felde zieht. Bei der Nachrichtenauswahl kommen die Gewalttaten von Linken bei weitem zu kurz, deren Auswüchse allenfalls im Internet zu finden sind oder, wenn gewalttätige Gegendemonstrationen zur friedlichen Pegidademonstration keine oder nur versteckt in einem Nebensatz Erwähnung finden. Warum, so ist zu fragen, wird ganz allgemein bei Täterbeschreibungen nicht die jeweilige Herkunft des Verdächtigen genannt? Das dient nicht, wie behauptet werden wird, dem Frieden in der Gesellschaft, sondern erregt Mißtrauen gegenüber den Medien allgemein und im besonderen gegenüber der Objektivität der Darstellung der Zuwandererpolitik. Mittlerweile glaubt überhaupt nur noch eine Minderheit an die Seriosität von Politik und Berichterstattung, wofür es, soviel ich weiß, sogar statistische Belege gibt.

Der zu erwartende Flüchtlingsansturm ist nach langer Vorarbeit ausgebrochen, und das in sicher auch für die Verantwortlichen unerwarteter Wucht. Angela Merkel, die deutsche Kanzlerin, hat das letzte Tor weit geöffnet, als sie alle hereinrief, die noch aufgehalten wurden. Die Frage nach dem Warum, sollte sowohl politisch-ideologisch, als auch psychologisch gestellt werden; es gibt keinen deutschen Kanzler, über dessen Herkunft und Privatleben so wenig bekannt ist. Es könnte eine Erklärung für ihre Politik sein. Die Medien sind uns die Erklärung schuldig, wie es sein kann, daß nach tausendkilometerlangem Fußmarsch die Flüchtlinge immer noch so frisch, gepflegt und übermütig aussehen können, wenn kleine Kinder ihren ausgestreckten Daumen in die Kameras strecken. Echte Flüchtlinge sehen anders aus.

Wo Beleidigungen Programm sind, kommt die Wahrheit zu kurz.
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RE: "Wo Beleidigngen Programme sind" kommt die wahrheit zu kurz

#2 von Kerstin Bugenhagen , 04.11.2015 17:58

HM:

Zitat

Echte Flüchtlinge sehen anders aus.



etwa so?

http://img.welt.de/img/videos/crop145987...Fluechtling.jpg

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RE: "Wo Beleidigngen Programme sind" kommt die wahrheit zu kurz

#3 von Kerstin Bugenhagen , 04.11.2015 18:15

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #1

„Wo Beleidigungen Programm sind“ lautet die Balkenüberschrift auf Seite 4 der heutigen SÜDKURIER-Ausgabe, und schon die darunter veröffentlichten Bilder machen klar, daß Pegida damit gemeint ist.



Leider hat Frau M. darauf verzichtet den Artikel zu verlinken bzw. im Original hier
einzustellen, dann hätte man diese Zeilen lesen können:

"Gegen den Pegida-Gründer liegt bereits eine Anklage der Dresdner Justiz wegen Volksverhetzung vor. Ihm wird vorgeworfen, im September vergangenen Jahres auf seiner Facebook-Seite Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber unter anderem als „Gelumpe“ und „Viehzeug“ beschimpft zu haben."

Man muß wissen, daß Bachmann bereits über ein längeres Vorstrafenregister verfügt,
unter anderem wegen vorenthaltener Unterhaltszahlungen und Handel mit
Kokain. Das allerdings unterschlägt Pegida-Fan Mohringer.

Hier ist der ganze Artikel

http://www.suedkurier.de/nachrichten/pol...t410924,8278948

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