Kollateralschaden von Multikulti-Politik - ein Menetekel

#1 von Hannelore Mohringer , 03.11.2015 10:16

Kollateralschaden von Multikulti-Politik - ein Menetekel

Jesiden müssen in Deutschland vor ihren muslimischen Verfolgern versteckt werden.
Multikulti ist grüne Politik, weswegen die Folgen von Multikulti-Politik auch die Folgen von grüner Politik sind. Da Mitglieder ehemaliger kommunistischer Organisationen die Partei der Grünen organisiert haben, ist Multikultipolitik auch kommunistische Politik, wie sie in der Demonstration der „Flüchtlinge“ am 26. September 2015 in Freiburg in Baden-Württemberg zum Ausdruck kam, die unter der Parole der Internationale ihre Forderungen nach besseren Lebensumständen hierzulande stellten.

Diese Politik hat umfassende Folgen für unser Land, die auch bizarr sein können. So müssen 1000 jesidische Frauen, die zur Therapie nach ihrer Verfolgung durch Muslime nach Deutschland geholt worden sind, an einem geheim gehaltenen Ort leben, weil zu befürchten ist, daß sie hier von in Deutschland lebenden Anhängern des „Islamischen Staates“ (IS) , angegriffen werden könnten, so der SÜDKURIER in seiner heutigen Ausgabe auf Seite 9 unter der Balkenüberschrift „Für den IS sind dies keine Menschen“.

„Dieses Projekt zur Rettung jesidischer Frauen wurde 2014, also vor der ersten Flüchtlingswelle, ins Leben gerufen.“ Das Land des Geschehens heißt Baden-Württemberg und wird grün-rot regiert. Und so gehört das Projekt der Hilfe für von Muslimen grausam Verfolgte genauso zu grüner Multikulti-Politik, wie der Umstand, die Verfolgten vor der Verfolgung ebenfalls ins Land geholter Muslime verstecken zu müssen.

Das Projekt ist eine bizzare Erscheinung als Kollateralschaden grünroter Multikultipolitik in Deutschland und Menetekel für das, was noch kommt.

Hannelore Mohringer

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RE: Kollateralschaden von Multikulti-Politik - ein Menetekel

#2 von Kerstin Bugenhagen , 03.11.2015 11:31

wer den Artikel, aus dem Frau M. nur bruchstückhaft zitiert, vollständig lesen möchte, kann das hier:

„Für den IS sind dies keine Menschen“
Gemeinsam mit der Landesregierung will Jan Kizilhan jesidischen Frauen ein neues Leben ermöglichen. Der Psychologe über Chancen und Grenzen seiner Arbeit.

Herr Kizilhan, wer sind Jesiden überhaupt – Christen, Muslime oder etwas ganz anderes?

Jesiden sind weder Muslime noch Christen. Das Jesidentum gehört tatsächlich zu den ältesten Religionen im Nahen Osten, es existiert seit rund 4000 Jahren. Jesiden berufen sich auf die Mitras-Religion, den durch die Römer bekannt gewordenen Sonnenkult. Im 11. Jahrhundert wurde die Religion dann vom Sufismus beeinflusst. Seitdem existiert ein Kastensystem. Das heißt es gibt Sheikhs, also Gelehrte, Priester und die Bevölkerung. Jesiden glauben zwar an Gott, missionieren jedoch nicht und heiraten für gewöhnlich nur untereinander. Außerdem gibt es für sie keinen Teufel.

Trotzdem werden sie von Muslimen für Teufelsanbeter gehalten…

Ja, denn die Jesiden verehren den Engel Tausî Melek, den Engel Pfau. Nach der jesidischen Mythologie hat er in besonderer Weise der Allmächtigkeit Gottes gehuldigt und wurde deshalb zum Oberhaupt der sieben Engel erkoren. Für Muslime symbolisiert Tausî Melek jedoch das Böse, da er sich Gott widersetzte. Deshalb gelten Jesiden für sie als Teufelsanbeter. Eigentlich gibt es bei den Jesiden aber keine Dualität. Denn nach ihrem Glauben wäre Gott nicht allmächtig, wenn es noch eine Macht neben ihm geben würde.

Die Verfolgung der Jesiden durch Muslime ist demnach kein neues Phänomen.

Nein, Jesiden sind immer ein Ziel des Islams gewesen. Ich habe bei meiner Forschung in türkischen Archiven herausgefunden, dass schon während des osmanischen Reiches 1,8 Millionen Jesiden zwangskonvertiert und 1,2 Millionen ermordet wurden. Das heißt Genozide gegen Jesiden, wie wir sie heute erleben, sind tatsächlich nichts Neues.

Baden-Württemberg bringt in diesem Jahr mindestens 80 000 Flüchtlinge unter. Warum nimmt das Land jetzt zusätzlich 1000 jesidische Frauen auf?

Dieses Projekt zur Rettung jesidischer Frauen wurde 2014, also vor der ersten Flüchtlingswelle, ins Leben gerufen. Die Landesregierung hat damals von dem Massenmord durch den IS an den Jesiden im Irak erfahren und beschlossen, dass man da nicht tatenlos zuschauen kann.

Welche Frauen dürfen denn nach Deutschland?

Wir helfen vor allem jungen Frauen, die unter einer schweren psychischen Erkrankung leiden, die dort vor Ort nicht behandelbar ist. Wir wollen ihnen eine neue Perspektive geben. Denn viele wurden während ihrer IS-Gefangenschaft vergewaltigt und werden dann, als wäre das nicht schlimm genug, auch noch innerhalb der eigenen Familie nicht mehr akzeptiert. Das treibt manche sogar in den Suizid.
Weil sie entehrt wurden?

Ja, ich habe vergangene Woche ein 17-jähriges Mädchen untersucht, dass etwa 15-mal verkauft und vergewaltigt wurde – und das über eine Dauer von 13 Monaten. Sie hat mir erzählt, dass später im Camp über sie getuschelt wurde wenn sie an einem zentralen Brunnen Wasser geholt hat. Es hieß: „Schau‘ mal. Da ist wieder das Mädchen, das von der IS vergewaltigt wurde.“

Wie hilft man Frauen, die solche Erfahrungen gemacht haben in Deutschland?

Wir verfügen in Deutschland über ein gutes medizinisches Know-how – auch was die Psychiatrie und die Psychotraumatologie betrifft. Deshalb kann man den Frauen hier oft gut
helfen. Wichtig ist aber auch, dass sich die Jesiden hier sicher fühlen. Denn sie empfinden gerade Christen als Freunde, da sie als Minderheitenreligionen im Irak immer sehr gut miteinander kooperiert haben.

Wie wurde die Hilfe in Deutschland denn organisiert?

Wir fragen Kommunen, ob sie in der Lage und willens sind eine bestimmte Zahl dieser Frauen aufzunehmen. Danach geben uns die Kommunen eine Rückmeldung, ob und wie viele Frauen eine Behandlung erhalten können. Wir schulen dann die Psychologen und Sozialarbeiter vor Ort, und versuchen Dolmetscher zu finden. Die Kommunen werden also gut auf die Ankunft der Frauen vorbereitet.

Wie läuft die Reise der Frauen nach Deutschland ab?
Bevor wir die Frauen mit dem Flugzeug nach Deutschland holen, bringen wir sie nach Lalisch, dem heiligen Zentrum der Jesiden, dort werden die Frauen vom Baba Sheikh empfangen und gesegnet. Er versichert ihnen dann, dass die Erfahrungen, die sie gemacht haben, keine Auswirkungen auf ihre Zugehörigkeit zum Jesidentum haben. Das kommt einem Paradigmenwechsel gleich, da damit für diese Gruppe das religiöse Verbot sexueller Beziehung zu Nichtjesiden aufgehoben wurde. Während dieses Rituals brechen viele Frauen aus Erleichterung in Tränen aus.

Gibt es in Baden-Württemberg denn schon genug Plätze für die Frauen?

Ja, nach jetzigem Stand können wir, wie geplant, alle 1000 Frauen bis Ende dieses Jahres in Einrichtungen in Baden-Württemberg unterbringen. Ich muss dazu sagen, dass ich selten so viel Unterstützung und Verständnis durch Behörden erlebt habe. Es existiert eine große Solidarität. Man möchte diesen Frauen schnell und unbürokratisch helfen.

Der Aufenthaltsort der jesidischen Frauen in Deutschland bleibt jedoch zunächst geheim, richtig?

Ja, er bleibt aus Sicherheitsgründen geheim. Denn es gibt natürlich auch in Deutschland Anhänger des IS oder anderer islamischer Gruppen sowie fundamentalistische Jesiden, die auf dumme Ideen kommen könnten. Wir fürchten, dass sie die Frauen beispielsweise
angreifen könnten. Dergleichen ist bislang glücklicherweise aber noch nicht passiert.

Wie lange bleiben die Frauen denn in Deutschland?

Die Frauen können zunächst zwei Jahre hier bleiben. Wir stellen ihnen aber frei, auch danach in Deutschland bleiben zu können, wenn sie das wollen. Denn würden wir ihnen sagen, dass sie nach Ablauf der Frist zurück müssen, würden wir großen Druck aufbauen, der dazu führen könnte, dass sie sich nicht auf die Psychotherapie einlassen. Ich denke jedoch, dass die Mehrheit bleiben wird. Denn der Irak und der Islam repräsentieren für sie eine Form von Gewalt, der sie sich nie wieder aussetzen wollen.
Wie erklären Sie denn aus psychologischer Sicht die ungeheure Gewalt, die der IS diesen Frauen entgegenbringt?
Der IS vertritt eine Ideologie, die besagt, dass alle Menschen, die nicht zu ihnen gehören, vergewaltigt, enteignet und zwangskonvertiert oder, für den Fall, dass sie sich nicht konvertieren lassen, auch getötet werden dürfen. Anhänger des IS sehen Jesiden oder Christen nicht mehr als Menschen an. Das führt dazu, dass sie tagsüber Leute abschlachten und am Abend ihre Kinder umarmen können, als sei nichts gewesen. Dieses Phänomen konnten wir schon in vielen totalitären Gesellschaften so beobachten.

Befinden Sie sich bei ihrer Arbeit im Irak eigentlich auch selbst in Gefahr?

Die Sicherheitsmaßnahmen sind, soweit das möglich ist, gut. Wir werden vor Ort von bewaffneten Sicherheitskräften geschützt, die uns schon vom Flughafen abholen. Tagsüber bin ich dann die meiste Zeit in meinem Büro in Dohuk. Das Gebiet in dem wir arbeiten ist zwar nur etwa 30 Kilometer von der IS-Front entfernt, aber dennoch verhältnismäßig sicher.

http://www.suedkurier.de/nachrichten/pol...t410924,8275918

weshalb Frau M. diesen Artikel nicht zumindest verlinkt hat, ist mir nicht bekannt.

Kerstin Bugenhagen

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