Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#1 von Hannelore Mohringer , 02.11.2015 10:17

Der Casus Knaxus. Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

Das, worauf es in der politischen Auseinandersetzung über die Flüchtlingsproblematik ankommt, machte Katrin Göring-Eckardt gestern mit ihrem Auftritt deutlich: Gefühle ein-, Verstand ausschalten! Das ganze Arsenal der emotionalen Waffen hier mit den Vorwürfen von Mitleidlosigkeit, Fremden- und Rassenhaß und Nationalismus mit dem Ziel der Eingliederung der Flüchtlinge ohne Unterschied der Fluchtgründe in ein Deutschland ohne Grenzen für immer und mit Doppelpaß. Dort Nothilfe, Ablehnung anderer Fluchtgründe und begrenzte Aufenthaltsdauer der Flüchtlinge, bis sie ohne Gefahr für Leib und Leben zurückkehren können. Diese Version ist politisch inkorrekt und wird daher öffentlich nicht diskutiert, woran zu sehen ist, daß im grenzenlosen Deutschland die Freiheit des Wortes innerhalb sehr enger Grenzen ums Überleben kämpft.

Die emotionale Haltung ist somit als politische Absicht der Veränderung der Gesellschaft zu verstehen, wofür Frau Göring-Eckardt gestern einen peinlichen Anschauungsunterricht bot, als sie die von ihr provozierten Bilder des Mitleids auch noch selbst veröffentlichte; peinlich im Sinne von Wilhelm Buschs Formulierung: Man merkt die Absicht und man ist verstimmt.

Es geht aber nicht um Verstimmung ob Peinlichkeiten, es geht ums Ganze, darum, ob unser Land als Land der Deutschen überlebt. Die Absicht der Mitleidheischenden ist so klar wie folgerichtig: Deutschland wird als Land der Deutschen nicht überleben. Das machte auch die Sendung von Günter Jauch am vergangenen Sonntagabend deutlich: ‚Sie haben einen deutschen Paß, sind also Deutscher und können hier alles werden bis hin zum Bundeskanzler‘, sagte jemand. Der Zuschauer sah nicht, wer das sagte; denn die Kamera war auf den so Angesprochenen gerichtet und seine Mimik der Freude und Zustimmung, auf einen hübschen und sympathischen jungen Mann fremdländischen Aussehens und ausgewiesenen - in eingespielten Bildern dokumentierten- Teeny-Schwarm, auf das Gesicht eines „deutschen“ Journalisten, von dem nicht gesagt wurde, ob er noch einen anderen Paß besitzt als den deutschen. Niemand kommentierte diese Zustandsbeschreibung, die ja schon vielhundertfach auf die deutsche Wirklichkeit zutrifft. Casus Knaxus ist also auch der Doppelpaß. Auch hier scheiden sich die Geister: Wer ihn will, will die Veränderung der Gesellschaft; wer ihn ablehnt, will die deutsche Identität Deutschlands behalten. Der Doppelpaß als Übeldoktrin! Stand das nicht einmal so im Grundgesetz?

Ginge es darum, Deutschland den Deutschen zu erhalten, müßte nur der Doppelpaß wieder abgeschafft werden, einhergehend mit dem Zwang zum Bekenntnis der wirklichen Identität als Deutscher oder Türke, Syrer, Afghane, aber auch Serbe, Kroate oder woher der Eingewanderte stammen mag, der damit wirklich Deutscher oder wieder Ausländer ist! Und die Grenzen müßten für einen geordneten Grenzverkehr und die geordnete Aufnahme von Asylbegehrenden wiedererrichtet werden mit den Türen und Toren, die sie immer hatten. Weil das nicht geschieht und nicht einmal zur Diskussion steht, ist klar, daß es nicht darum geht, Deutschland den Deutschen zu erhalten.

Und es wird klar, daß mit der Auseinandersetzung über den Flüchtlingsansturm, die Auseinandersetzung um die Identität Deutschlands geführt wird. Grünrot geht es um „Veränderung“! Einer am Zusammenschluß in einer Interessengemeinschaft bisher gehinderten Mehrheit der Deutschen mit EINEM Paß geht es um den Erhalt der deutschen Identität. Das ist der Casus Knaxus. Die einen stehen links, die anderen rechts, die einen sind lautstarke Sozialisten, die anderen zum Schweigen, weil als „Rechte“ vorverurteilte Bürger. Es ist die Auseinandersetzung um Sozialismus oder Bürgertum.

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#2 von Kerstin Bugenhagen , 02.11.2015 11:42

Zitat

Die einen stehen links, die anderen rechts, die einen sind lautstarke Sozialisten, die anderen zum Schweigen, weil als „Rechte“ vorverurteilte Bürger. Es ist die Auseinandersetzung um Sozialismus oder Bürgertum.



ich halte Ihre platte Unterteilung in links und rechts für falsch und sie entspricht auch
nicht der Realität.

Ich wüsste auch nicht, daß "Rechte" zum Schweigen vorverurteilt wurden oder werden.
Allerdings haben Sie Ihre Behauptung auch nicht belegt - oder wurden Sie hier im Forum
z.B. zum Schweigen verurteilt?

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#3 von Kerstin Bugenhagen , 02.11.2015 11:51

Nachtrag

Zitat

Und es wird klar, daß mit der Auseinandersetzung über den Flüchtlingsansturm, die Auseinandersetzung um die Identität Deutschlands geführt wird. Grünrot geht es um „Veränderung“! Einer am Zusammenschluß in einer Interessengemeinschaft bisher gehinderten Mehrheit der Deutschen mit EINEM Paß geht es um den Erhalt der deutschen Identität. Das ist der Casus Knaxus. Die einen stehen links, die anderen rechts, die einen sind lautstarke Sozialisten, die anderen zum Schweigen, weil als „Rechte“ vorverurteilte Bürger. Es ist die Auseinandersetzung um Sozialismus oder Bürgertum.



wie die "Rechte" die Freiheit und die Meinungsfreiheit nutzt bzw. mißbraucht
vermittelt Ihnen diese Sammlung:

"Comeback in Fulda: Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann kandidiert für die AfD bei der hessischen Kommunalwahl. Als einen Grund nannte der 67-Jährige die aktuelle Asylpolitik. Aus der CDU wurde er wegen einer Rede mit antisemitischen Passagen ausgeschlossen."

"Die zunehmende Gewalt gegen Flüchtlinge und die steigende Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime sind nach den Worten des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen eine Gefahr für die innere Sicherheit in Deutschland. Im Bericht aus Berlin bezeichnete er die Angriffe auf Schutzsuchende als einen "Angriff auf die demokratische Kultur"."

"In der Kreisstadt Wismar ist am Sonnabend Abend eine Notunterkunft für Flüchtlinge angegriffen worden. Dabei wurden zwei Männer aus Syrien verletzt. Sie gaben gegenüber der Polizei an, dass mehrere Angreifer vermummt und mit Baseballschlägern und anderen Waffen ausgerüstet waren. Die Syrer wurden bei dem Angriff so schwer verletzt, dass sie ambulant in einem Wismarer Klinikum behandelt werden mussten."

"Gerade in Kreisen von AfD und Pegida scharen sich gerne haltlose Gerüchte und Vorurteile um Flüchtlinge und vermeintliche Kriminalität. Dass dafür auch blanke Lügen aufgetischt werden, beweist jetzt der AfD-Politiker Uwe Wappler aus Niedersachsen.In der ARD-Sendung „Panorama“ erfindet Wappler vor laufender Kamera die Geschichte eines zwölfjährigen Mädchens, das im Bereich Unterweser von einem Flüchtling vergewaltigt worden sein soll. Doch mit wenigen Fragen kann der Reporter den Politiker auflaufen lassen."

Mehr hier:
http://www.netz-gegen-nazis.de/dokument/...au-10696#news-1


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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#4 von J_Holstermann , 02.11.2015 12:43

Der Casus Knaxus, wie Sie es bezeichnen ist, dass Sie sehr wohl einen Unterschied zwischen einem Pass-Deutschen – auch dann wenn er nur einen und zwar den deutschen Pass hat – und einem Deutsch-Deutschen machen.
Sobald jemand "fremdländisch" aussieht, einen "fremden" Vor- oder Nachnamen hat, ist er Ihrer Meinung nach doch trotzdem kein "richtiger" Deutscher und hat sich gefälligst aus den "inneren" Angelegenheiten der Deutsch-Deutschen wie bspw. politischer Teilhabe herauszuhalten. So zumindest war mein bisheriger Eindruck beim Lesen Ihrer Beiträge.

Von daher ist nicht der Doppelpass der Casus Kanxus, sondern die Einstellung der Deutsch-Deutschen, sich integrierende Bürger ausländischer Herkunft auch als Deutsche und nicht zeitlebens als Ausländer anzusehen.

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#5 von Kerstin Bugenhagen , 02.11.2015 14:11

Zitat

Von daher ist nicht der Doppelpass der Casus Kanxus, sondern die Einstellung der Deutsch-Deutschen, sich integrierende Bürger ausländischer Herkunft auch als Deutsche und nicht zeitlebens als Ausländer anzusehen.



so ist es wohl. Es wäre interessant zu erfahren, an welchem Punkt Frau M. die Grenze zieht,
ab der man als Deutsch-Deutscher ihrer Ansicht nach gilt - zeitlich und/oder biologisch.
Bin gespannt.

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#6 von Hannelore Mohringer , 02.11.2015 14:30

Zitat:
" Es wäre interessant zu erfahren, an welchem Punkt Frau M. die Grenze zieht,
ab der man als Deutsch-Deutscher ihrer Ansicht nach gilt - zeitlich und/oder biologisch.
Bin gespannt.

Kerstin Bugenhagen" Zitatende

Die Spannung kann ich aufheben: Der ist ein Deutscher, der nur den einen Paß hat, den deutschen. Das bedeutet für Neubürger, daß sie sich nicht (nur) "integrieren", sondern assimilieren, was Angleichung bis hin zur Verschmelzung bedeutet (laut Google), also als Staatbürger für ihr Herkunftsland verloren sind - ein Vorgang, wie ihn der türkische Staatspräsident seinen nach Deutschland ausgewanderten Bürgern streng verboten hat. (Falls Sie nach einem Beleg dafür fragen: Ich habe keinen; ich weiß nur, daß er es verboten hat.)

Die Frage nach Zeit und Biologie des Paßbesitzers spielt dabei nur für Linke eine Rolle, nämlich die der Diffamierung derer, die Doppelbürger als unsichere Kantonisten betrachten.

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#7 von Kerstin Bugenhagen , 02.11.2015 15:08

Zitat

Die Spannung kann ich aufheben: Der ist ein Deutscher, der nur den einen Paß hat, den deutschen. Das bedeutet für Neubürger, daß sie sich nicht (nur) "integrieren", sondern assimilieren, was Angleichung bis hin zur Verschmelzung bedeutet (laut Google), also als Staatbürger für ihr Herkunftsland verloren sind - ein Vorgang, wie ihn der türkische Staatspräsident seinen nach Deutschland ausgewanderten Bürgern streng verboten hat. (Falls Sie nach einem Beleg dafür fragen: Ich habe keinen; ich weiß nur, daß er es verboten hat.)



das weiß ich auch nicht genau, habe nur diesen Artikel auf die schnelle gefunden:

"Da die Türkei aber eine Aufgabe ihrer Staatsbürgerschaft erlaubt, können Türken, die nach Deutschland einwandern und rechtlich Deutsche werden wollen, auch weiterhin nicht die Pässe beider Staaten halten.
Quelle: DIE WELT online

Das klingt doch etwas anders.

Zitat


Die Frage nach Zeit und Biologie des Paßbesitzers spielt dabei nur für Linke eine Rolle, nämlich die der Diffamierung derer, die Doppelbürger als unsichere Kantonisten betrachten.



Mit Begriffen wie Diffamierung oder Linke sind Sie immer schnell bei der Hand. In Bezug auf Fakten halten
Sie sich auffallend stark zurück - weshalb?
Haben Sie keine?

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#8 von Gelöschtes Mitglied , 02.11.2015 15:16


RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#9 von kjschroeder , 02.11.2015 15:38

Zitat
"Da die Türkei aber eine Aufgabe ihrer Staatsbürgerschaft erlaubt, können Türken, die nach Deutschland einwandern und rechtlich Deutsche werden wollen, auch weiterhin nicht die Pässe beider Staaten halten.
Quelle: DIE WELT online
Das klingt doch etwas anders.



Aber nur für eine bestimmte Personengruppe, wie es in dem Abschnitt vollständig heißt:
Ausnahmen gelten hierbei lediglich für EU-Bürger (was die Türken nicht sind), für Schweizer sowie Migranten aus Staaten, die sich weigern, ihre Bürger aus der eigenen Staatsbürgerschaft zu entlassen. Da die Türkei aber eine Aufgabe ihrer Staatsbürgerschaft erlaubt, können Türken, die nach Deutschland einwandern und rechtlich Deutsche werden wollen, auch weiterhin nicht die Pässe beider Staaten halten.

Denn selbstverständlich können hier aufgewachsene Nachkommen türkischer Einwanderer beide Staatsbürgerschaften haben. Und prinzipiell erlaubt die Türkei doppelte Staatsbürgerschaften, wie Sie hier nachlesen können. -> https://de.wikipedia.org/wiki/Türki...uuml;rgerschaft

Warum haben Sie Ihren Satz oben bzw. die Quelle nicht verlinkt? Der Satz steht hier. Lesern etwas vorflunkern zu wollen ist kein guter Stil.

Zitat
Mit Begriffen wie Diffamierung oder Linke sind Sie immer schnell bei der Hand.



Dafür muß man nicht schnell bei der Hand sein. SPD und Grüne diffamieren hier nahezu pausenlos durch den Bau immer neuer Mauern der Ausgrenzung, des Hasses, der Motiv- und Gesinnungsverdächtigung. Höchste Zeit sich gegen diese faschistoiden Methoden zur Wehr zu setzen und unsere Demokratie wieder zu holen, in der auch Regierungen sich an Recht und Gesetz zu halten haben.

Gruß
Klaus


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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#10 von kjschroeder , 02.11.2015 16:01

Zitat
Sobald jemand "fremdländisch" aussieht, einen "fremden" Vor- oder Nachnamen hat, ist er Ihrer Meinung nach doch trotzdem kein "richtiger" Deutscher und hat sich gefälligst aus den "inneren" Angelegenheiten der Deutsch-Deutschen wie bspw. politischer Teilhabe herauszuhalten. So zumindest war mein bisheriger Eindruck beim Lesen Ihrer Beiträge.



Das hat sie nicht geschrieben, und es wäre auch unlogisch. Was Frau Mohringer tatsächlich schrieb, war die Forderung nach Aufhebung der doppelten Staatsbürgersachaft. Und jetzt brauchen wir das entsprechende Szenario nur einmal durchzugehen: Würde es Realität, wäre es völlig egal, ob jemand in-, aus-, fremd- oder sonstwie ländisch aussieht, weil er die deutsche Staatsbürgerschaft haben MUSS (sonst wäre er nicht hier) oder eine entsprechende, zeitlich begrenzte, Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Insofern geht Ihre Behauptung, hier würden Menschen nach ihrem Aussehen beurteilt, ins Leere.

Aber es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Kritiker anderen vorwerfen, was sie selber tun. Ich meine, woher kommt bei Linken immer diese Obsession mit Hitler, dem äußeren Aussehen von Menschen, dem Denken in Rassen? Woran liegt das?

Zitat
Der Casus Knaxus, wie Sie es bezeichnen ist, dass Sie sehr wohl einen Unterschied zwischen einem Pass-Deutschen – auch dann wenn er nur einen und zwar den deutschen Pass hat – und einem Deutsch-Deutschen machen.



Wieso soll das ein "Casus Knaxus" sein? Diesen Unterschied machen die Betreffenden doch in aller Regel selber. Was Ihnen auch nicht vorzuwerfen ist. Können Sie hier an einem Beispiel nachlesen -> https://www.tagesschau.de/inland/doppelpass-109.html

Dieser Unterschied bedeutet schlicht, daß die Betreffenden mit doppelter Staatsbürgerschaft in ihre andere, zweite, Heimat ziehen können, wenn es hier "rappeln" oder sontwie den Bach runtergehen sollte. Im Gegensatz zu den autochthonen Deutschen. An diesem Umstand und seiner Erwähnung ist jetzt bitte was genau zu kritisieren oder zu bemängeln?

Was ich bei solchen Diskussionen immer so lustig finde, wenn es nicht zum Weinen wäre, ist der Umstand, daß die Linke permanent den kleinen Mann auf der Straße verrät, der keine doppelte Staatsbürgerschaft hat. Denn diese mitsamt der häufig einhergehenden Entwurzelung und den damit in der Folge schwachen Staaten liegt im Interesse des Großkapitals, zu dessen Büttel sich die Linksgrünen in ihrer Dämlichkeit machen.
Aber mangelnder Weitblick ist ja auch nichts Neues in der Geschichte (nicht nur) dieser politischen Bewegung.

Gruß
Klaus


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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#11 von J_Holstermann , 02.11.2015 16:27

Zitat von kjschroeder im Beitrag #10

Das hat sie nicht geschrieben



Nicht in diesem Thread, aber in anderen Beiträgen, auch in den alten FDP Foren und auch im Forum von Hr. Schrippl. Ich mache Sie gern darauf aufmerksam, wenn es mal wieder so weit ist.
Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?

Zitat

Aber es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Kritiker anderen vorwerfen, was sie selber tun. Ich meine, woher kommt bei Linken immer diese Obsession mit Hitler, dem äußeren Aussehen von Menschen, dem Denken in Rassen? Woran liegt das?



Ist dieser Vorwurf an mich gerichtet?


Zitat

Wieso soll das ein "Casus Knaxus" sein? Diesen Unterschied machen die Betreffenden doch in aller Regel selber. Was Ihnen auch nicht vorzuwerfen ist. Können Sie hier an einem Beispiel nachlesen -> https://www.tagesschau.de/inland/doppelpass-109.html
Dieser Unterschied bedeutet schlicht, daß die Betreffenden mit doppelter Staatsbürgerschaft in ihre andere, zweite, Heimat ziehen können, wenn es hier "rappeln" oder sontwie den Bach runtergehen sollte. Im Gegensatz zu den autochthonen Deutschen. An diesem Umstand und seiner Erwähnung ist jetzt bitte was genau zu kritisieren oder zu bemängeln?



Als Deutsch-Deutscher ohne irgendeine weitere Staatsbürgerschaft kann ich immerhin innerhalb der EU wohnen und arbeiten, wo ich will.
Aber ich gebe zu, manchmal beneide ich einen Freund von mir, der neben der deutschen noch die US-Staatsbürgerschaft hat, zumindest dann, wenn ich mich in die lange Schlange bei der Einreise in die USA stellen darf.
Ich bin auch nicht Befürworter der doppelten Staatsbürgerschaft – da gibt es schon diverse vor allem rechtstaatliche Problematiken – ich sehe nur grundsätzlich darin nicht den Casus Knaxus für die vielfältigen Probleme der Integration von Ausländern.

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#12 von Kerstin Bugenhagen , 02.11.2015 16:35

Zitat

"Da die Türkei aber eine Aufgabe ihrer Staatsbürgerschaft erlaubt, können Türken, die nach Deutschland einwandern und rechtlich Deutsche werden wollen, auch weiterhin nicht die Pässe beider Staaten halten.
Quelle: DIE WELT online
Das klingt doch etwas anders.



Zitat

Aber nur für eine bestimmte Personengruppe, wie es in dem Abschnitt vollständig heißt:
Ausnahmen gelten hierbei lediglich für EU-Bürger (was die Türken nicht sind), für Schweizer sowie Migranten aus Staaten, die sich weigern, ihre Bürger aus der eigenen Staatsbürgerschaft zu entlassen. Da die Türkei aber eine Aufgabe ihrer Staatsbürgerschaft erlaubt, können Türken, die nach Deutschland einwandern und rechtlich Deutsche werden wollen, auch weiterhin nicht die Pässe beider Staaten halten.

Denn selbstverständlich können hier aufgewachsene Nachkommen türkischer Einwanderer beide Staatsbürgerschaften haben. Und prinzipiell erlaubt die Türkei doppelte Staatsbürgerschaften, wie Sie hier nachlesen können. -> https://de.wikipedia.org/wiki/Türki...uuml;rgerschaft

Warum haben Sie Ihren Satz oben bzw. die Quelle nicht verlinkt? Der Satz steht hier. Lesern etwas vorflunkern zu wollen ist kein guter Stil.



ich flunkere den Lesern nichts vor - hätte ich sonst auf die Quelle WELT hingewiesen?
Bleibt aber zu hoffen, daß Sie Ihre Forderung nach Quellenangaben bzw. Verlinkung
nicht nur an meine Adresse richten sondern auch an die in dieser Hinsicht nicht
gerade eifrige Foristin Mohringer.

Zitat
Mit Begriffen wie Diffamierung oder Linke sind Sie immer schnell bei der Hand.


Zitat

Dafür muß man nicht schnell bei der Hand sein. SPD und Grüne diffamieren hier nahezu pausenlos durch den Bau immer neuer Mauern der Ausgrenzung, des Hasses, der Motiv- und Gesinnungsverdächtigung.



Nachweis?

Zitat

Höchste Zeit sich gegen diese faschistoiden Methoden zur Wehr zu setzen und unsere Demokratie wieder zu holen, in der auch Regierungen sich an Recht und Gesetz zu halten haben.



Nachweis? Oder ist das nur Ihre Meinung?

Kerstin Bugenhagen

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#13 von Kerstin Bugenhagen , 02.11.2015 17:23

KJS schrieb:

Zitat

Aber es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Kritiker anderen vorwerfen, was sie selber tun. Ich meine, woher kommt bei Linken immer diese Obsession mit Hitler, dem äußeren Aussehen von Menschen, dem Denken in Rassen? Woran liegt das?



Ist das so? Und verwechseln Sie da nicht etwas?
Hätten Sie da mal konkrete Beispiele?

Aber da Sie offenbar die extreme Rechte nicht zur Kenntnis nehmen -ebensowenig wie das Frau Mohringer tut,
die noch nie etwas über die Mörder des NSU geschrieben hat- lesen Sie mal das Handelsblatt,
was ich Ihnen gern verlinke:
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...n/12505430.html

Und, weil Sie auf Verknüpfungen Wert legen:
http://www.netz-gegen-nazis.de/

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#14 von Hannelore Mohringer , 02.11.2015 17:59

Zitat:
"

Zitat vormerken

RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#11 von J_Holstermann , Heute 16:27

Zitat von kjschroeder im Beitrag #10
Das hat sie nicht geschrieben



Nicht in diesem Thread, aber in anderen Beiträgen, auch in den alten FDP Foren und auch im Forum von Hr. Schrippl. Ich mache Sie gern darauf aufmerksam, wenn es mal wieder so weit ist.
Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?" Zitatende

Nun müßte ich nach diesem Drehbuch auch nach Belegen fragen, sowie Frau Bugenhagen nach Belegen für ihre Mehlpreise etc. Zu denen ist zusammenfassend zu sagen, daß sie richtig sein können oder auch nicht. An Einzelbeispielen ist kein Trend nachzuweisen, und für meine Aussage "auf einen Schlag" kann ich nur aus meiner Erinnerung eine Tasse Kaffee anführen, die kurz nach der Euroeinführung in einem Café dasselbe in Euro kostete als ein paar Tage vorher in DM. Übrigens erinnere ich auch daran, daß ich irgendwo geschrieben habe und hier wieder bekräftige, daß Trittin ein paar Wochen vor der Euroeinführung in weiser Voraussicht die Strompreise signifikant erhöht hat, damit die Teilung der Strompreise nach der Euro-Einführung abgefedert war.

Ich möchte mich nicht ständig wiederholen müssen, darum hier noch dazu Passendes: Wer nicht nur von seiner Rente lebte, sondern auch von Vermögen, der Auszahlung einer Lebensversicherung etwa, der mußte die Rendite so hoch versteuern, daß er das Vermögen angreifen mußte. Als ich nach dem Tod meines Mannes meine erste Steuererklärung zustande gebracht hatte und diesen Umstand bei der Finanzbeamtin beklagte, wurde die plötzlich scharf im Ton und meinte, ich gehöre trotzdem immer noch zu den Privilegierten. Hätte ich nämlich durch sparsames Wirtschaften nur von der Rendite als Teil meiner Rente gelebt, wäre das Vermögen in voller Höhe vererbbar gewesen, anders als bei der Rente, deren Zahlung ja nach dem Tod beendet und also nicht vererbbar ist.

Summa summarum: Ich habe keine Belege, und wenn ich sie hätte, würde ich sie, sollten sie meine persönlichen Verhältnisse betreffen, hier nicht ausbreiten. Ich registriere, daß Sie alles versuchen, um Verwirrung in das Thema zu bringen, damit nicht sichtbar wird, was Grünrot an den Alten verbrochen hat, was die Jüngeren und erst recht die Jungen nicht mehr erlebt haben und darum nicht wissen können. Ich werde meine letzten Jahre aller Voraussicht nach auch mit der Hälfte der Rente, die mir zustand, zubringen können. Es geht mir um den jämmerlichen Standard, der die nächste Generation und erst recht die Enkel erwartet, sofern sie keine Beamten sind, und darum, daß jeder weiß: Dieser Zustand ist das Ergebnis von der Neid- und Umverteilungspolitik der Grünroten. Wie am Anfang überschrieben: Die "großzügige" Rentenerhöhung von 4% ist ein kläglicher Rentenbestechungsversuch.

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#15 von J_Holstermann , 02.11.2015 19:23

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #14
Zitat:


RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#11 von J_Holstermann , Heute 16:27

Zitat von kjschroeder im Beitrag #10
Das hat sie nicht geschrieben



Nicht in diesem Thread, aber in anderen Beiträgen, auch in den alten FDP Foren und auch im Forum von Hr. Schrippl. Ich mache Sie gern darauf aufmerksam, wenn es mal wieder so weit ist.
Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?" Zitatende

Nun müßte ich nach diesem Drehbuch auch nach Belegen fragen,



Dies kann ich aufgrund der geschlossenen FDP-Foren, ebenso des nicht mehr vorhandenen Schrippl-Forums schwerlich belegen, ich werde aber Ihre Beiträgen in der Zukunft gern entsprechend kommentieren.
Insofern ziehe ich meine gemachte Aussage vorläufig zurück und warte ...

Zitat

An Einzelbeispielen ist kein Trend nachzuweisen, und für meine Aussage "auf einen Schlag" kann ich nur aus meiner Erinnerung eine Tasse Kaffee anführen, die kurz nach der Euroeinführung in einem Café dasselbe in Euro kostete als ein paar Tage vorher in DM.



Sie sagen es! Das gilt dann auch für Ihre Aussage "dass der Kaffee auf einen Schlag dasselbe in Euro kostete, als ein paar Tage zuvor in DM".
Es ist durchaus denkbar, das dies vorgekommen ist, nur waren dies Einzelfälle und nur für einen kurzen Zeitraum.

Zitat

Übrigens erinnere ich auch daran, daß ich irgendwo geschrieben habe und hier wieder bekräftige, daß Trittin ein paar Wochen vor der Euroeinführung in weiser Voraussicht die Strompreise signifikant erhöht hat, damit die Teilung der Strompreise nach der Euro-Einführung abgefedert war.



DER Strompreis wurde nicht kurz vor der Euro-Einführung signifikant erhöht. Ihre Nachzahlungsaufforderung im Herbst 2001 ist kein Beweis dafür und auch im "allwissenden" Internet lässt sich kein Beleg dafür finden.
Es gab Erhöhungen des Strompreises durch Einführung der "Ökosteuer", ebenso durch KWK- und EEG-Umlage, die waren aber vergleichsweise margina und erklären nicht Ihre hohe Nachforderung. Möglich wäre es, dass Ihr örtlicher Stromanbieter den Nacht-Tarif abgeschafft hat – eine Quelle, dass dies von Herrn Trittin oder irgend einem anderen Politiker angeordnet wurde, kann ich nicht finden.

Zitat

Ich möchte mich nicht ständig wiederholen müssen, darum hier noch dazu Passendes: Wer nicht nur von seiner Rente lebte, sondern auch von Vermögen, der Auszahlung einer Lebensversicherung etwa, der mußte die Rendite so hoch versteuern, daß er das Vermögen angreifen mußte. Als ich nach dem Tod meines Mannes meine erste Steuererklärung zustande gebracht hatte und diesen Umstand bei der Finanzbeamtin beklagte, wurde die plötzlich scharf im Ton und meinte, ich gehöre trotzdem immer noch zu den Privilegierten. Hätte ich nämlich durch sparsames Wirtschaften nur von der Rendite als Teil meiner Rente gelebt, wäre das Vermögen in voller Höhe vererbbar gewesen, anders als bei der Rente, deren Zahlung ja nach dem Tod beendet und also nicht vererbbar ist.



Vor 2005 abgeschlossene Kapital-Lebensversicherung waren bei einmaliger Auszahlung überwiegend steuerfrei. Es gab allerdings auch Ausnahmefälle, wenn bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllt waren. Bei Ihnen war es wohl so.
Sicher kein Einzelfall, aber auch kein Trend.


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zuletzt bearbeitet 02.11.2015 | Top

Erinnerung an die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft

#16 von Hannelore Mohringer , 02.11.2015 19:43

1996 war das Jahr der Entscheidung für die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft. Entgegen der Aussage des BVerfG zur vormaligen "Übeldoktrin":
"Das BVerfG geht davon aus, daß innerstaatlich und international eine mehrfache Staatsangehörigkeit als Übel betrachtet wird, das sowohl im Interesse der Staaten wie im Interesse der betroffenen Bürger nach Möglichkeit vermieden oder beseitigt werden sollte (127)." Aus Rechtsfragen der Staatsangehörigkeit von Laurent Lafleur in http:/www.jurawelt.com/ aufsaetze/ oer/3572 nach dem stand vom 22. Dezember 2006 von Google"

In der Bundesrepublik Deutschland haben in den 90er Jahren, als die doppelte Staatsbürgerschaft noch nicht erlaubt war, etwa hunderttausend Türken auf "Empfehlung" oder mit Billigung oder, wie man das sonst nenne kann, der türkischen Regierung den Antrag auf deutsche Staatsbürgerschaft gestellt, den türkischen Paß abgegeben und ihn von türkischen Behörden wiederbekommen und so die doppelte Staatsbürgerschaft unter den Augen der deutschen Behörden und der deutschen Parteien erschlichen. Ich habe das im Kreisverband der FDP thematisiert, im Beirksverband einen entsprechenden Antrag und einen Dringlichkeitsantrag (ich war dort keine Delegierte) beim Dreikönigstreffen 1996 gestellt. Näheres in meinem Buch "Bemerkungen einer Deutschen, Jahrgang 1924". Am Rande des Dreikönigtreffens sprach ich mit Klaus Kinkel, ehemals Bundesjustizminister, und bat ihn um Hilfe. Er wirkte erschrocken, lehnte Hilfe aber ab, genau so in einem anschließenden Briefwechsel. Auch diese politische Entscheidung der FDP zur Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft dürfte ein Grund für ihr Dahinsiechen sein.

Hannelore Mohringer

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RE: Erinnerung an die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft

#17 von Hannelore Mohringer , 02.11.2015 19:50

Zu #15 von Holstermann:

Es war mehr als ein Trend: Es, nämlich die Strompreiserhöhungen schon vor der Euroeinführunge, muß auf Grund rotgrüner Gesetze zustandegekommen sein. Wie anders wären sie sonst möglich gewesen?

HM

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#18 von Kerstin Bugenhagen , 02.11.2015 20:01

Zitat

Nun müßte ich nach diesem Drehbuch auch nach Belegen fragen, sowie Frau Bugenhagen nach Belegen für ihre Mehlpreise etc. Zu denen ist zusammenfassend zu sagen, daß sie richtig sein können oder auch nicht.



Sie sind richtig - so wie die Preise der in dem Unternehmen in dem ich gearbeitet habe entsprechend
dem Verhältnis 1,95 DM für einen Euro umgerechnet wurden.
Auch meine privaten Strompreise hatte ich Ihnen genannt.

Was einzig fehlt ist ein Nachweis für Ihre Behauptung der "schlagartigen Verteuerung" um 50 %.

Zitat

An Einzelbeispielen ist kein Trend nachzuweisen, und für meine Aussage "auf einen Schlag" kann ich nur aus meiner Erinnerung eine Tasse Kaffee anführen, die kurz nach der Euroeinführung in einem Café dasselbe in Euro kostete als ein paar Tage vorher in DM.



das kann stimmen, was Sie sagen. Stimmt es, dann hat Sie Ihr Café über den Tisch gezogen - daß das vorkam
schrieb ich bereits. Freie Marktwirtschaft, Frau Mohringer!

Zitat

Übrigens erinnere ich auch daran, daß ich irgendwo geschrieben habe und hier wieder bekräftige, daß Trittin ein paar Wochen vor der Euroeinführung in weiser Voraussicht die Strompreise signifikant erhöht hat, damit die Teilung der Strompreise nach der Euro-Einführung abgefedert war.



bitte den Nachweis

Zitat

Ich möchte mich nicht ständig wiederholen müssen, darum hier noch dazu Passendes: Wer nicht nur von seiner Rente lebte, sondern auch von Vermögen, der Auszahlung einer Lebensversicherung etwa, der mußte die Rendite so hoch versteuern, daß er das Vermögen angreifen mußte. Als ich nach dem Tod meines Mannes meine erste Steuererklärung zustande gebracht hatte und diesen Umstand bei der Finanzbeamtin beklagte, wurde die plötzlich scharf im Ton und meinte, ich gehöre trotzdem immer noch zu den Privilegierten. Hätte ich nämlich durch sparsames Wirtschaften nur von der Rendite als Teil meiner Rente gelebt, wäre das Vermögen in voller Höhe vererbbar gewesen, anders als bei der Rente, deren Zahlung ja nach dem Tod beendet und also nicht vererbbar ist.



was hat das mit der Währungsumstellung zu tun?

Zitat

Summa summarum: Ich habe keine Belege, und wenn ich sie hätte, würde ich sie, sollten sie meine persönlichen Verhältnisse betreffen, hier nicht ausbreiten. Ich registriere, daß Sie alles versuchen, um Verwirrung in das Thema zu bringen, damit nicht sichtbar wird, was Grünrot an den Alten verbrochen hat, was die Jüngeren und erst recht die Jungen nicht mehr erlebt haben und darum nicht wissen können.



von welcher Verwirrung sprechen Sie? Sollte Sie das Thema Währungsberechnung überfordern
lassen Sie darüber nicht reden oder machen Sie sich schlau.

Zitat

Ich werde meine letzten Jahre aller Voraussicht nach auch mit der Hälfte der Rente, die mir zustand, zubringen können.



Die Höhe Ihrer Rente wird bestimmt durch Beitragszahlungen der Vergangenheit.
Sie hat mit der Umstellung auf den Euro nichts zu tun.

Zitat

Es geht mir um den jämmerlichen Standard, der die nächste Generation und erst recht die Enkel erwartet, sofern sie keine Beamten sind, und darum, daß jeder weiß: Dieser Zustand ist das Ergebnis von der Neid- und Umverteilungspolitik der Grünroten. Wie am Anfang überschrieben: Die "großzügige" Rentenerhöhung von 4% ist ein kläglicher Rentenbestechungsversuch.



Die Renten der Zukunft können in der Tat ein Problem für viele werden - ein Ergebnis des zu
beobachtenden Lohn-Dumpings und der einhergehenden Umverteilung von unten nach oben.



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RE: Erinnerung an die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft

#19 von J_Holstermann , 03.11.2015 09:47

Zitat
Es, nämlich die Strompreiserhöhungen schon vor der Euroeinführunge, muß auf Grund rotgrüner Gesetze zustandegekommen sein. Wie anders wären sie sonst möglich gewesen?



Zu dumm, dass man diese(s) Gesetz(e), die den Strompreis vor der Euroeinführung massiv verteuerten, im Internet nicht finden kann. So bleibt Ihre Aussage leider nur eine Behauptung ohne jeglichen Beweis der Richtigkeit.
Aber vielleicht findet ja einer Ihrer Mitstreiter aus Ihrem email-Kreis das rot-grüne Gesetz zur massiven Strompreiserhöhung vor der Euroeinführung.

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RE: Erinnerung an die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft

#20 von Hannelore Mohringer , 03.11.2015 10:14

Ih schrieb im Konjunktiv. Konjunktive sind keine "Behauptungen".

HM

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RE: Erinnerung an die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft

#21 von Kerstin Bugenhagen , 03.11.2015 10:50

Zitat von Hannelore Mohringer im Beitrag #20
Ih schrieb im Konjunktiv. Konjunktive sind keine "Behauptungen".

HM


oder anders ausgedrückt, Ihr "Beitrag" war völlig überflüssig sondern sollte
wohl der Stimmungsmache dienen.

Stimmungsmache und die Folgen:

"Du bist doch der Schümann vom Tagesspiegel, du linke Drecksau": Ein Zeitungsjournalist wird auf offener Straße angegriffen - offenbar wegen seiner Kolumne."
http://www.sueddeutsche.de/medien/berlin...lagen-1.2719258

Der AfD-Politiker Uwe Wappler aus Niedersachsen hat dem Fernsehmagazin "Panorama" neulich die Geschichte eines zwölfjährigen Mädchens erzählt, das im Bereich Unterweser von einem Flüchtling vergewaltigt worden sein soll: "Wenn so etwas passiert und man greift aus Political Correctness nicht ein und macht die Täter nicht dingfest, dann ist das Anarchie."

Der Reporter fragt nach. Wappler sagt, er habe den Vorfall nicht "exakt präsent". Der Reporter bleibt hartnäckig. Da sagt der AfD-Mann: "Ich gestehe Ihnen zu, dass Sie hier sehr gute journalistische Arbeit machen. Da haben Sie mich auf dem falschen Fuß erwischt."
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1060655.html

"CSU-Funktionäre treten nach rassistischer Hetze zurück
Sylvia Boher, CSU-Vorsitzende in Zorneding, und ihr Stellvertreter Johann Haindl treten von ihren Ämtern zurück.
Die beiden haben durch rechtspopulistische Äußerungen (Boher) und zuletzt durch die Bezeichnung eines Pfarrers als "Neger" (Haindl) für heftige Spannungen in der CSU gesorgt."
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/eber...rueck-1.2719953

"Es gibt kaum noch einen Morgen, an dem die Nachrichtenagenturen keine mutmaßlich rechtsextreme Gewalttat melden. Am gestrigen Montag war es das Auto eines Lokalpolitikers der Linkspartei aus dem sächsischen Freital, das bei einem Anschlag zerstört wurde – der Mann hatte sich zuvor öffentlich für Flüchtlinge eingesetzt. Vorgestern Brandenburg an der Havel: Vor der Wohnungstür einer Familie aus dem Kaukasus war eine mit Brandbeschleuniger getränkte Zeitung angezündet worden. Davor hießen die Tatorte Greiz (Thüringen) und Dresden, davor Reichertshofen in Bayern. Und so weiter und so fort."
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...lt-fluechtlinge

"Der Schauspieler Hardy Krüger hat im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise zum Kampf gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Die aktuelle Lage mit massiver Hetze gegen Asylbewerber erinnere ihn an seine Kindheit in der Nazi-Zeit, sagte der 87-Jährige am Montag in Potsdam. „Früher hieß es: „Juden raus. Juden sind unser Unglück“. Heute heißt es: „Muslime raus. Muslime sind unser Unglück“. Wenn ich da nicht besorgt bin, dann wäre ich im Kopf nicht in Ordnung.“
http://www.focus.de/regional/potsdam/ext...id_5055706.html

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zuletzt bearbeitet 03.11.2015 | Top

RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#22 von Kerstin Bugenhagen , 03.11.2015 12:17

Frau M. schrieb:

Zitat

"Hätte ich nämlich durch sparsames Wirtschaften nur von der Rendite als Teil meiner Rente gelebt, wäre das Vermögen in voller Höhe vererbbar gewesen, anders als bei der Rente, deren Zahlung ja nach dem Tod beendet und also nicht vererbbar ist. "


das ist meines Wissens nicht ganz korrekt. Im Fall des Todes des Ehemanns hat der überlebende Partner
Anspruch auf die "Witwenrente", die m.W. etwas mehr als 50% der bisher vom verstorbenen Partner
erhaltenen Rente beträgt. Das ist natürlich kein Erbe aber immerhin eine wichtige Stütze für den
noch lebenden Partner.

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RE: Erinnerung an die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft

#23 von Kerstin Bugenhagen , 03.11.2015 15:52

Fortsetzung der Beispiele für rechtsextreme Gewalt:

"Bei einer Demonstration von Rechtsradikalen gegen ein Flüchtlingsheim in Berlin ist es am Montagabend erneut zu Angriffen auf Journalisten gekommen. "Welt"-Videoreporter Martin Heller und seine Kollegen wurden von zwei Personen bedrängt und wüst beschimpft. "Es war keine Prügelei, es wurde niemand verletzt", sagte Heller SPIEGEL ONLINE. "Körperlich bedrängt wurde das Team aber schon, und wir wurden in unserer Arbeit natürlich auch eingeschränkt."

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaf...-a-1060811.html

"München -Manche waren bis aus Jena angereist, um als „Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ zu protestieren – und einige machten nach der Kundgebung Jagd auf Gegendemonstranten: Rechtsradikale Teilnehmer der „Bagida“-Demonstration, darunter der vorbestrafte Karl-Heinz S., haben am Montagabend versucht, einen jungen Mann zusammenzuschlagen. Nur die Polizei verhinderte, dass der Angegriffene ernsthaft verletzt wurde."
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inha...7f3360d98f.html

"Am Freitag gab es den Prozessauftakt gegen sechs mutmaßliche rechte Schläger aus Bitterfeld am Landgericht Dessau. Das Opfer berichtet von großer Brutalität."
http://www.mz-web.de/bitterfeld/prozess-...6,32067510.html

"In der Nacht zu Samstag haben fünf Unbekannte an der Kestnerstraße (Südstadt) einen Asylbewerber beleidigt und angegriffen. Ein großer, glatzköpfiger und tätowierter Angreifer schlug dem 23-Jährigen ins Gesicht, bevor die Unbekannten mit dem Opel in Richtung Marienstraße flüchteten."
http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadt...adt-angegriffen

"Pegida-Mann Lutz Bachmann kennt man leider schon so gut, dass man sich locker eine Sozialprognose zutraut: Er kann das Hetzen einfach nicht lassen. Dass er Justizminister Heiko Maas mit Goebbels vergleicht, ist widerlich, aber wenig überraschend. Man darf Bachmann nun nicht den Gefallen tun, zu viel auf seine Worte zu geben und ihnen ein lautes Echo zu verschaffen - und sei es eines der Empörung.

Bei Bachmann weiß man wenigstens, mit wem man es zu tun hat. Auch die Staatsanwaltschaft hat seine Adresse. Bedrohlich ist der anonyme Mob, der ihm applaudiert. Gefährlich sind die nicht ermittelten Gewalttäter, die den Hassreden Taten folgen lassen und mit Brandsätzen und Baseballschlägern herumziehen. In den vergangenen Tagen gab es erneut zahlreiche Überfälle auf Flüchtlinge. In Magdeburg rotteten sich bis zu 30 Unbekannte zusammen und verprügelten Asylbewerber. In Freital wurde eine Sprengladung vor dem Schlafzimmer einer Flüchtlingswohnung gezündet."
http://www.sueddeutsche.de/politik/recht...-tief-1.2720316

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts

#24 von Kerstin Bugenhagen , 03.11.2015 16:05

HM schrieb:

Zitat


Nun müßte ich nach diesem Drehbuch auch nach Belegen fragen, sowie Frau Bugenhagen nach Belegen für ihre Mehlpreise etc. Zu denen ist zusammenfassend zu sagen, daß sie richtig sein können oder auch nicht.




In Zweifel ziehen kann man alles - was weiß ich, was Sie wirklich
für Ihren Kaffee in dem Café bezahlt haben.

Es gibt natürlich kein "Drehbuch", es gibt aber bestimmte Regeln um in einer Diskussion weiter
zu kommen - sonst werden am Ende nur noch sich ins Absurde steigernde
Behauptungen aufgestellt.
Das sollten wir dem rechtsradikalen Mob überlassen, der wie wild derzeit
in Deutschland zuschlägt - und nicht nur verbal.

Sie fragten nach dem Mehlpreis - bitte sehr:

http://www.cashkurs.com/fileadmin/user_u...und%20heute.pdf

Ich hoffe, Sie werden in Zukunft Ihre Quellen ebenfalls nennen.
Wundert mich, daß Sie nicht nach dem Audi gefragt haben, der
nach meiner Aufstellung doch zum Schnäppchenpreis zu haben sein müsste...

Dann noch interessante Details hier:

https://www.destatis.de/DE/Publikationen...publicationFile

Kerstin Bugenhagen

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RE: Der Casus Knaxus - Über Doppelpaß und Einwanderung, über links oder rechts, Renten- und Währungspolitik

#25 von Hannelore Mohringer , 04.11.2015 09:13

Statistiken sind keine "Belege" für die Richtigkeit der zugrundeliegenden Aussage, hier der Quasi-Halbierung des Geldwertes durch die Einführung des Euro, weil sie - allein durch Weglassen - die Wirklichkeit verfälschen können, schon gar, wenn es sich um die eigene Rechtfertigung und nicht um Erkenntnisgewinn handelt, wie bei Statistiken des Staatsapparates zur Rechtfertigung seiner Entscheidungen.

Im Falle der Quasi-Rentenhalbierung ist der schlagende Beweis die Tatasache, daß von dem übriggebliebenen Wert der Rente nach der Einführung des Euro mittlerweile nicht einmal genug zum Leben der überwiegenden Zahl der Rentner geblieben ist, die ihr Leben lang Steuern und ihre Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt haben; daß eine dramatische Senkung des Lebensstandarts der Mittelstandsrentner erfolgt ist und die der zu erwartenden Renten, die zum Leben nicht einmal ausreichen werden, so daß der Staat für eine eigene Altersvorsorge werben muß, die er gleichzeitig durch die Zwangseinführung seiner Politik der Zinslosigkeit unwirksam macht, weil das Angesparte täglich durch die - wenn auch derzeit niedrige - Inflationsrate sinkt. Und das alles bei dem gleichgebliebenden Rentensystem des Generationenvertrages!

Noch ein Wort zur Debattenkultur: Diskussionen dienen der Erkenntnissuche. Dazu gehört auch die Fehlersuche in der Argumentation des jeweils Anderen. Sollte die jedoch zum eigentlichen Zweck werden, ist die Debatte verfehlt.

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