Flüchtlinge fordern die Internationale

#1 von Hannelore Mohringer , 27.09.2015 07:47

Gestern in Freiburg

Flüchtlinge demonstrieren für Wohnraum anstelle ihrer Unterbringung in Lagern und skandieren „Die Internationale, die Internationale…“
Ich war gestern in Freiburg, an einem Sonnabend also, und die Innenstadt war voller Menschen. Auch viele Deutsche waren darunter! Fremdartige junge Männer bahnten sich rücksichtlos ihren Weg durch die Menge. Einer rempelte mich an, weil ich ihm nicht ausgewichen und geradeaus weitergegangen war.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof kam ich an einem großen Gebäude mit einer breiten Freitreppe vorbei, auf der zahlreiche Menschen standen, die Fahnen und Transparente trugen. Solche Fahnen hatte ich noch nie gesehen. Auf den Transparenten stand Protest gegen die Lagerunterbringung und die Forderung nach Wohnraum. Und dann skandierten sie den Ruf nach der Internationale. Neugierige waren stehengeblieben und schauten dem Treiben stumm zu und blieben auch stumm, als die Demonstranten nach der Internationale riefen. Ich bin einfach weitergegangen und habe nur laut zu einer offensichtlich deutschen jungen Familie im Vorbeigehen gesagt: Das haben wir nun davon!

Ich weiß, daß es in der Gegenwart schlimmere Szenarien mit „Flüchtlingen“ gibt. Aber, gerade weil dieses als nicht weiter bemerkenswert erscheint, ist es bemerkenswert und ist es doppelt, weil niemand Anstoß am Ruf nach der Internationale nahm. Ich sah keinen Polizisten weit und breit, was sicherlich anders gewesen wäre, hätte eine Gruppe nach einem deutschen Nationalstaat gerufen.

EU, die offenen Grenzen, die Abschaffung der deutschen Währung und Einführung der Gemeinschaftswährung, die Finanzierung der Pleitestaaten und derer, die auf dem Weg dahin sind, die Abgabe des Verfügungsrechts über den deutschen Staatsetat (Fiskalunion), das Verdikt der faktischen Zinslosigkeit durch die EZB, das für billige Kredite an die Pleitestaaten sorgt und - bei gleichzeitiger Inflation - unsere Vermögen aufzehrt, das Verdikt „Deutschland ist Einwanderungsland“ und „Der Islam gehört zu Deutschland“, alles, ohne eine einzige Volksabstimmung für das Ziel der Gleichheit: Das alles ist praktizierter Kommunismus, der nun folgerichtig von den Eindringlingen eingefordert wird.

Für die Linke in Deutschland aber ist die jetzt eingetretene und wohl endgültige Katastrophe, wo nicht ein Kollateralschaden der Barmherzigkeit, da Folge des Unwesens, das Konservative, also Rechte, treiben. Diskussionen werden auf Nebenschauplätzen geführt, wo auch so manche persönliche Abrechnung erfolgen kann. Das ist Selbstschutz, um nicht als die eigentlich Schuldigen erkannt und auch nicht am alten Glauben irre zu werden.
Der Ruf nach der Internationale gestern in Freiburg und das freche Auftreten fremder Menschen in unserem Lande sollte ein nicht zu überhörender Weckruf sein und darf nicht im Geschrei des Chaos untergehen!
Hannelore Mohringer

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