"Berlin threatens neighbors over migration"

#1 von kjschroeder , 08.09.2015 13:01

"Politik" und "Logik" waren schon immer ein schwieriges Paar. Das wird jetzt bei der Migrantendebatte wieder deutlich. Angeblich sollen Migtranten ja eine Bereicherung sein. Womit sich die Frage stellt, warum die Bundesregierung diese Bereicherung auf Europa verteilen will statt sie zum Nutzen des Landes hier zu lassen. Die Bundeskanzlerin als Altruistin, die Europa Gutes tun will - und die anderen Staatschefs allesamt Dunkeleuropäer, die nicht kapieren wollen, daß unsere Angela nur ihren Vorteil im Sinn hat?

Spätestens bei diesem Punkt wird deutlich, wie sehr sich die Bundesregierung in ihrer eigenen Logik verrannt hat. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum die deutsche Presse ein Problem zu haben scheint, Konkretes über die Bemühungen der Bundesregierung zu eben dieser EU-Umverteilung zu berichten. Denn die Bemühungen Berlins, Migrantene so rasch wie möglich wieder loszuwerden, passen nunmal nicht ins "Narrativ" der Bereicherung.

Andere Medien werden da deutlicher, etwa das Brüsseler Magazin "Politico" (ein Joint Venture von US-Politico und Springer): "Berlin threatens Neighbours Over Migration".

Es geht also wieder los mit dem häßlichen Deutschen, dem Störenfried, der an seinem Wesen jetzt Europa genesen lassen möchte. Dabei war es Berlin, das völlig falsche Signale an die Krisenländer im Nahen Osten aussandte und mit dem Asyl-Werbeclip immer noch aussendet. Und bis heute gibt es kein Einwanderungsgsetz.

Unsere Politiker können sich über die positiven Leitartikel der Auslandspresse zwar freuen wie Bolle - ihr Image im Ausland ist in den vergangenen Tagen und Wochen um gefühlte 10.000 Prozent gestiegen (und vielleicht spielte diese Eigenimage-Pflege sogar eine Rolle bei der Chaos-Politik). Aber das ändert nichts an der Tatsache, daß Berlin uns Deutschen ein schwerwiegendes Problem an die Backe geklebt hat und nun Europa das eigene Versagen reparieren lassen will. Und das dürfte, wenn der Verstand wieder einsetzt, sich auch in Deutschland herumsprechen.

Jetzt will die deutsche Presse eine Kursänderung in der Regierungspolitik ausgemacht haben. Da gilt zunächst der gute alte Spruch "Es reicht nicht, was erzählt ist, sondern es zählt, was erreicht ist." Und das werden wir noch vor der Bundestagswahl sehen - etwa, wieweit Bearbeitungszeiten verkürzt und Abschiebungen tatsächlich vollzogen werden. Da sind Zweifel angebracht nach all den Erfahrungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte.

Daß diese Regierung immer noch nicht in der Wirklichkeit angekommen ist, läßt sich an der Äußerung Gabriels bestaunen, der allen Ernstes meint, daß jährlich 500.000 Migranten für längere Zeit verkraftbar seien. Begründung: Die deutsche Wirtschaft sei stark. Wären eine halbe Million Migranten eine tatsächliche Bereicherung für den Steuersäckel, würde man ihre Anwesenheit anders begründen. Zum Vergleich: die Briten wollen 20.000 Migranten aufnehmen. Über vier Jahre. Insgesamt. Dortiger Leserkommentar zur Berliner Politik: "You invite them. So deal with it." (Ihr ladet sie ein. Jetzt kommt damit klar.) Recht hat sie. Leider.

Alle Eltern, die mit lächerlichem Kindergeld klarkommen und Schulbücher bezahlen müssen und alle Hartzler, Arbeitslosen und Rentner, für die angeblich kein Geld da war für eine Erhöhung der jeweiligen Bezüge (von Steuererleichterungen ganz zu schweigen), werden diese Äußerung nicht vergessen.

Und das sollten sie auch nicht.

Gruß
Klaus


PS.: Derweilen hat Frankreichs Präsident Hollande eine Ausweitung der Bombardierungen auf IS-Stellungen auch auf sysrischem Gebiet angekündigt (bislang war nur der Irak betroffen). Mal sehen, wieviel neue syrische Fllüchtlinge Frankreich dann aufnimmt.
Und Dänemark hat bereits gestern syrische Flüchtlinge (aus Deutschland kommend) am Grenzübertritt nach Schweden gehindert. Man beachte, daß auch hier "Flüchtlinge" sich nicht registrieren lassen wollten.


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zuletzt bearbeitet 08.09.2015 | Top

RE: "Berlin threatens neighbors over migration"

#2 von Gelöschtes Mitglied , 08.09.2015 14:03

Meldung aus N-TV:

Paris: Aufnahme spielt IS in die Hände
Frankreich warnt vor der massenhaften Aufnahme aller vor der Islamistenmiliz IS fliehenden Menschen in Europa und plädiert stattdessen für mehr Hilfe im Nahen Osten. "Es ist schwierig, aber wenn all diese Flüchtlinge nach Europa oder anderswohin kommen, dann hat der IS das Spiel gewonnen", so Außenminister Fabius. Ziel müsse es sein, dass die Vielfältigkeit der Volks- und Religionsgruppen in der Region gewahrt bleiben müsse, sagte er zum Auftakt einer Flüchtlingskonferenz mit 60 Ländern in Paris, darunter Irak, Libanon, Jordanien und die Türkei. "Das Ziel ist, dass der Nahe Osten der Nahe Osten bleibt. Das heißt, eine Region mit einer Vielfalt von Christen, Jesiden und so weiter."

Hamburger Abendblatt (Auszug):
Radikale Muslime versuchen verstärkt, Flüchtlinge in Hamburg für ihre Ideologie anzuwerben.

In meinem nicht gerade kleinen Freundes- und Bekanntenkreis gibt es auch niemanden der die aktuelle Flüchtlingspolitik Deutschlands und die damit verbundene Masseneinwanderung aus dem Nahen Osten positiv bewertet. Das sieht nach den in den Medien veröffentlichten Umfragen allerdings ganz anders aus. Wir gehören also wahrscheinlich nur zu einer ganz kleinen Randgruppe....


zuletzt bearbeitet 08.09.2015 14:14 | Top

RE: "Berlin threatens neighbors over migration"

#3 von kjschroeder , 08.09.2015 14:38

Zitat
In meinem nicht gerade kleinen Freundes- und Bekanntenkreis gibt es auch niemanden der die aktuelle Flüchtlingspolitik Deutschlands und die damit verbundene Masseneinwanderung aus dem Nahen Osten positiv bewertet. Das sieht nach den in den Medien veröffentlichten Umfragen allerdings ganz anders aus. Wir gehören also wahrscheinlich nur zu einer ganz kleinen Randgruppe....



So pessimistisch würde ich das nicht sehen. Im Moment scheint sich gerade ein Meinungswandel zu vollziehen, wenn man diesen Zeit-Artikel als Grundlage nimmt mit einer Umfrage aus dem Juli. Und vielleicht ist er schon vollzogen, denn neue aktuelle Umfragen sehe ich nirgendwo....

Wo es allerdings hängt, ist Öffentlichkeit. Pegida, Legida und wie sie alle heißen, sind eigentlich die einzigen, die öffentlich demonstrieren. Sonst niemand. Und im Ausland guckt man da SEHR genau hin, wie es scheint. Ich habe mir mal ein Studium der Leserkommentare aus dem oben verlinkten Bericht der DailyMail gegönnt. Die Briten wissen sehr genau, was hier los ist. Und EINE Stellungnahme sei hier stellvertretend zitiert: "The voice of the German people has very, very clear. As we have seen from the footage in train stations in Bavaria the voice of the German people is saying "Refugees Welcome".

Was bedeutet: Wenn die Bundesregierung sich einbildet, "Europa" hilft ihr da raus, wird sie schief gewickelt sein. Denn die Leute werden sagen: Was wollt Ihr von uns Mitgliedstaaten? Ihr habt die Migranten gewollt! Ihr habt mit denen getanzt, sie mit Rosen, rotem Teppich etc.pp. empfangen - und jetzt wollt Ihr, daß WIR welche aufnehmen? Seht zu, wie Ihr klarkommt!

Und DIESE absehbare Konsequenz wird hier auch noch manchen nachdenklich machen. Abgesehen von dem Umstand, daß m.E. die eigentlichen Flüchtlingen in den UNHCR-Lagern rund um Syrien sitzen - im Libanon, Ägypten, Jordanien, Irak (!), und natürlich der Türkei, wo allein 1,9 Mio sind. -> http://data.unhcr.org/syrianrefugees/regional.php

Was ich hier ankommen sehe, sind i.d.R. junge kräftige Männer. Und die werden was ganz anderes hier wollen. Das sind schlicht Armutsmigranten, wohl auch Sozialmigranten. Da reicht ein Anruf per Handy nach Hause - und es geht weiter mit dem Zustrom. Natürlich mit Familienzusammenführung in ein paar Jahren. Und wiviele IS-Kämpfer unter ihnen sind, weiß auch niemand.

Irgendwann sind wir dann in der Minderheit - und dann pusten sie alle Bäckchen. Und keiner will's gewesen sein. Weil: War ja alles nicht vorhersehbar. Sozusagen "Neuland". Die übliche Ausrede.

Gruß
Klaus


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Zuwanderung: "Wie ein Hippie-Staat" - eine kleine Presseschau

#4 von kjschroeder , 08.09.2015 22:48

"Wie ein Hippie-Staat von Gefühlen geleitet"
Der britische Politologe Anthony Glees hat Deutschlands Vorgehen in der Flüchtlingskrise als "undemokratisch" kritisiert. Im DLF sagte er, Berlin habe sich mit der Entscheidung, die in Ungarn gestrandeten Migranten aufzunehmen, nicht an EU-Regeln gehalten. In Großbritannien herrsche der Eindruck, die Deutschen hätten den Verstand verloren.
-> Zum Interview
-> Mehr über Prof. A. Glees

Sehr geehrte Bundeskanzlerin, liebe Frau Merkel, machen Sie dem Spuk ein Ende!
Der Regierungspräsident von Oberbayern sagte gestern in der Süddeutschen Zeitung, er habe vom Malteser Hilfsdienst vor Ort die Information, dass täglich 30.000 Menschen in Griechenland eintreffen. Sie sind auf dem Weg nach Deutschland. 30.000. Täglich.

Zusätzlich zu der knappen Million, die wir schon eingepreist haben.
-> Mehr hier bei der "Achse des Guten"

Im nationalen Freudentaumel
Seit Angela Merkel zur heiligen Johanna der Flüchtlinge geworden ist, hat die SPD auch auf diesem Feld die Meinungsführerschaft verloren. Mehr internationale Solidarität als von der Kanzlerin verkündet und praktiziert ist nicht möglich. Der SPD blieb auch nach dieser Enteignung nur, Merkel gegen die Kritik aus der CSU zu verteidigen ...
-> Mehr hier in der FAZ


Bibeltest für Flüchtlinge
Können nur Christen in Frankreich mit Gastfreundschaft rechnen? Manche Bürgermeister im Land weigern sich, muslimische Flüchtlinge in ihrer Gemeinde aufzunehmen. Das sei eine Frage der Sicherheit, heißt es.
-> Mehr in der FAZ


A New Wave of Migrants Flees Iraq, Yearning for Europe
In recent weeks, the phenomenon has snowballed, as Iraqis track migrants on messaging apps like Viber and WhatsApp and hear back from friends who have reached places like Germany, where Chancellor Angela Merkel has welcomed migrants and has become a hero to many Iraqis. The stories Iraqis hear from relatives in Europe are often euphoric, and full of possibility.

“When you go to Europe they treat you well, they give you a house, they pay you money, they take care of your health,” said Ali Hattam Jassim, 37, whose brother recently arrived in Belgium. “We have so many friends there and they tell us how great the life is.”
-> Mehr in der New York Times


Deutscher Zufriedenheit wird böses Erwachen folgen
Unser Land schwimmt auf einer Welle der Selbstzufriedenheit. Doch wirtschaftlich droht der Abstieg, weil das Land seine drängendsten Aufgaben unerledigt liegen lässt.
-> Mehr in der "Welt"


Die Züge sind voll
Die Menschenströme in Richtung Deutschland reissen nicht ab. Die Einigung auf verbindliche Quoten innerhalb der EU wird sich schwierig gestalten.
...
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel pochte weiter auf eine verbindliche Quote zur Verteilung von Flüchtlingen in Europa. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will am Mittwoch einen Vorschlag zur Verteilung von 120'000 Migranten machen. Auch Frankreich, Schweden und die Niederlande kündigten am Dienstag Unterstützung für diesen Ansatz an. Kritische Stimmen kamen hingegen am Dienstag aus Polen und Tschechien. Der tschechische Präsident Milos Zeman sprach sich gegen verbindliche Quoten aus. «Es gilt ein absolutes Nein», teilte sein Sprecher mit.
Mehr in der Neuen Zürcher Zeitung


Dänemark in der Zwickmühle
Zwar will Dänemarks Regierung den Anstieg der Asylgesuche bremsen. Man möchte aber nicht als Land erscheinen, das sich einer europäischen Lösung der Flüchtlingskrise verweigert.
-> Mehr in der Neuen Zürcher Zeitung


Europe Rethinks the Schengen Agreement
This is not the first time the Schengen Agreement has been questioned, but the combination of a rising number of asylum seekers, stronger nationalist parties and fragile economic recovery are leading governments and political groups across Europe to request the redesign, and in some cases the abolishment, of the Schengen Agreement.
-> Mehr bei Stratfor

Hungarian camerawoman sacked after she is filmed tripping up migrants fleeing police
A camerawoman has been caught kicking and tripping over migrants as they escaped from police officers.
The woman, who was working for Hungarian news site N1TV, was filming the crowds of Syrian refugees as they ran across a field from Roeszke camp.
-> Zum Bericht mit 2 Videos und Fotos in der britischen DailyMail


KVR-Chef zu Flüchtlingen: "Geht nicht mehr lange gut"
Haben Sie noch einen Überblick, woher die Flüchtlinge kommen?
Blume-Beyerle: Die meisten sicherlich aus Syrien. Eine Registrierung findet ja derzeit nicht mehr statt. Und das macht die Arbeit nicht leichter. Wir verzeichnen einen beträchtlichen Schwund. Wir fahren 1000 Menschen in die Messe hinaus und ein paar Stunden später fehlen 200 oder 300. Sie bestellen sich ein Taxi und fahren auf eigene Faust weiter – keiner weiß, wohin.
-> Zum Interview in der Münchner tz


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zuletzt bearbeitet 09.09.2015 | Top

Zuwanderung: Etwas steht still im Staate Dänemark - die kleine Presseschau II

#5 von kjschroeder , 09.09.2015 20:16

Und der hellste Deutsche von allen ist: Martin Schulz
Gestern bei frontal 21 im ZDF - Wie geht Europa mit den Flüchtlingen um? Da sind auf der einen Seite die fiesen Polen, Tschechen und Ungarn, die nur abkassieren wollen, und auf der Seite wir - das helle Deutschland. Und der hellste von allen ist der deutsche Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz. Er will ein Europa des Gemeinschaftsgeistes. Und verirrt sich dermaßen in seinem eigenen Geschwurbel, dass der Fernseher dampft.
-> Mehr bei H. Broder auf der "Achse des Guten"


Etwas steht still im Staate Dänemark
Schon den ganzen Tag über hielt die dänische Polizei Züge mit Flüchtlingen an und wollte die Menschen zum Aussteigen bewegen. Nun hat die dänische Bahn den Zugverkehr mit Deutschland eingestellt.
-> Mehr in der Neuen Zürcher Zeitung


Euro, Brexit, Ukraine & Einwanderung - alles halb so wild für Juncker
Zwar erlebe Europa eine historische Herausforderung mit der Ankunft von fast 500 000 Flüchtlingen seit Jahresbeginn. Doch machten die Flüchtlinge in Europa nur 0,11 Prozent der europäischen Bevölkerung aus, während im Libanon bereits 25 Prozent der Bevölkerung Flüchtlinge seien.
-> Mehr in der Neuen Zürcher Zeitung


Auch ganz neue Grenzbauer haben so ihre Pläne
WIR WOLLEN, eine lebende Grenze (Menschenkette) bilden, um ein klares Zeichen, für unser Land, zu setzen.
Ort wird ein Grenzabschnitt zu einem anderen europäischen Land sein, wo wir Hand in Hand, eine menschliche Grenze bilden.
Gemeinsam unser Land schützen.
-> Mehr auf Facdebook (Anmeldung nicht nötig)


Thüringen: Irritation um rot-rot-grünen Maulkorb-Erlaß
Mehrere Thüringer Landräte haben sich am Mittwoch über einen "Maulkorberlass" des Landesverwaltungsamtes beklagt. Grund war ein Rundschreiben der Behörde in Weimar an alle Bürgermeister und Landräte im Freistaat, in dem auf Grenzen der Meinungsfreiheit für Amtspersonen hingewiesen wird.
....
Der Städte- und Gemeindebund kritisierte in einem Brief an das Landesverwaltungsamt, Anlass und Zweck des Schreibens seien unklar - ebenso, ob es einen Zusammenhang mit der Debatte zum Umgang mit Flüchtlingen gebe.
-> Mehr beim MDR


Polen verbitten sich "deutsche Belehrungen"
Der polnische Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak hat die Kritik an der Haltung seines Landes bei der Aufnahme von Flüchtlingen scharf zurückgewiesen. "Die Deutschen sollten uns nicht belehren, was Solidarität ist. Was die Zeitungen schreiben und wie sie Polen bewerten, ist nicht angebracht", sagte er.
-> Mehr bei T-Online


In Serbien: Von echten und falschen Syrern
(Eigenbemerkung: aber m.E. mit starkem russischem Akzent. Anyway: Auch sowas gibt es.)
-> Mehr auf Youtube


Schutz vor Islamisierung = falsche Frage für Merkel
"Wie wollen Sie Europa vor Islamisierung schützen?", wollte eine Frau wegen der muslimischen Flüchtlinge von Angela Merkel wissen. Die Kanzlerin findet die Frage falsch, hat aber Rat für Christen.
-> Mehr in der "Welt"


Salafisten fragen nicht, sie rekrutieren
Kaum im sicheren Deutschland angekommen, geraten Flüchtlinge aus Syrien ins Visier von muslimischen Fanatikern. Der Salafisten-Prediger Pierre Vogel rät seinen Anhängern: "Bringt Geschenke mit!"
-> Mehr in der "Welt"

Volkskunde mit Katrin Göring-Eckardt
"Unser Land wird sich verändern. Und es hat sich schon verändert. 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen heute haben bereits einen Migrationshintergrund, und dabei habe ich die Ossis jetzt noch nicht mitgerechnet."
-> Mehr auf Youtube (etwa ab 06:00 min)


Grüne fordern „Facebook-Polizei“
Der innenpolitische Sprecher der Grünen im EU-Parlament fordert eine stärkere Überwachung der sozialen Netzwerke in Europa. Hierzu müssten Abteilungen eingerichtet werden, die „soziale Netzwerke systematisch durchsuchen und wirksame Strafverfolgung auch über Grenzen hinweg organisieren.“
-> Mehr bei BluNews


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Migranten: Politik trifft auf Realwelt - eine kleine Presseschau III

#6 von kjschroeder , 20.09.2015 22:56

München: Wo der Katastrophenfall Alltag geworden ist
Das folgende Video sollte wohl nicht an die Öffentlichkeit geraten. Es zeigt eine SPD-interne Sitzung (mglw. Bundestagsfraktion) mit der Münchner SPD-Sozialdezernentin Brigitte Meier -> https://www.youtube.com/watch?v=FVtWtISowgc

Václav Klaus (Ex-Präsident Tschechien) über Merkels "Bärendienst"
Was für ein Irrtum: Die Deutschen glauben an eine reibungslose Integration der Migranten. Sie werden sich noch wundern - und darüber hinaus die Europäische Union in ernste Schwierigkeiten bringen.
-> http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...erendienst.html

Nochmal Václav Klaus: "Aufruf der europäischen Bürger an die Regierungen und Parlamente"
Wir, die Unterzeichner, wollen nicht mehr passiv zusehen, wie unsere Staatsorgane und Politiker in diesem historischen Moment Zeit verlieren und ihre Pflicht nicht tun. Ihre Aufgabe ist es, die Interessen und Sicherheit der Bürger in ihren eigenen Ländern zu verteidigen. Heutzutage sind wir mit einer grundlegenden Gefahr für die Zukunft unseres Lebens konfrontiert. Die Massenmigration stellt eine ernste Bedrohung der Stabilität Europas und der einzelnen Mitgliedsländer der EU dar.
Mehr hier -> http://www.klaus.cz/clanky/3794

Die Presseschau zur Nacht von der ADG
-> http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...chau_zur_nacht1

Die importierte Katastrophe - Merkel schreibt Geschichte
Endlich hat es Angela Merkel geschafft. Der Traum aller Politiker, die sich zu den Erwählten zählen, ist für sie in Erfüllung gegangen. Sie darf sich hinfort nachrühmen, „Geschichte geschrieben“ zu haben. Nach den langen Jahren bräsiger Sesshaftigkeit hat sie ihre Chance erkannt und die Gunst der Stunde ergriffen. Ohne sich weiter um Recht und Ordnung zu kümmern, vollzog sie im Handstreich, was keinem sonst eingefallen wäre. Über Nacht brachte sie Europa in Bewegung.
Mehr hier -> http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...eibt_geschichte

Zwangsprostitution und Vergewaltigung im Asylheim? Bitte nicht laut sagen!
Dagegen möge man aber bitte nicht laut protestieren, meinen offenbar verschiedene Frauenverbände. Sie beklagen zwar die prekäre Situation geflüchteter Frauen in deutschen Aufnahmeeinrichtungen. Doch auf lauten Protest verzichten sie und ihre eindringlichen Briefe an verantwortliche Politiker verbergen sie vor der Öffentlichkeit. Lieber sollen die Missstände unbekannt bleiben, als dass vielleicht Asylkritiker diese Nachrichten aufnehmen. Mit einem solchen Vorgehen lassen die deutschen Frauenrechtlerinnen ihre Schutz suchenden Schwestern feige im Stich.
Mehr hier -> http://sichtplatz.de/?p=4051

Fluchtursachen bekämpfen? Illusorisch.
"Der Feind ist unsere eigene Frage als Gestalt." Das Wort Carl Schmitts gilt auch für die 'Flüchtlingskrise'. Denn was so genannt wird, ist zuerst eine Krise der eigenen Grundsätze. An den 'Flüchtlingen' werden die Fragen deutlich, die keiner anzusprechen wagt.
Nirgends zeigt sich dies klarer als an der Forderung, man müsse, um der Invasion Herr zu werden, die Probleme in den Herkunftsländern lösen. Jahrelang wurde das Engagement der USA im Irak kritisiert, immerhin zur Entmachtung eines Giftgasmörders; ebenso der primär humanitäre Einsatz der Deutschen in Afghanistan. Nun soll, obwohl beide Länder für das Scheitern eines solchen Interventionismus stehen, plötzlich das Gegenteil richtig sein. Amüsant.
Mehr hier -> http://nicolaus-fest.de/die-grosse-illus...hen-bekaempfen/


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Was ist denn..

#7 von Gelöschtes Mitglied , 21.09.2015 11:38


So denkt es in Merkel - "Did Merkel just 'read out Germany's suicide note'"?

#8 von kjschroeder , 22.09.2015 15:55

Ah, danke für den Link! :-)

Tja, ich vermute, das ist bei einer richtigen Party: Die einen besaufen sich noch in Berlin an ihrer Selbstbeweihräucherung. Und die anderen haben die Party verlassen - und am nächsten Morgen den Kater. Ich vermut, letzteres trifft auf den Verfasser des Artikels zu. ;-)

Über folgende Geschichte bin ich erst jetzt gestolpert. DAS ist sehenswert und hörenswert. Angela Merkel beantwortet eine Bürgerfrage - und ein kanadischer Journalist analysiert die Antwort. Hier:
-> http://www.klartext.la/2015/09/verstaend...s-kommentators/

Hier ist das Original ohne Übersetzung (die aber meines Erachtens in Ordnung ist) -> https://www.youtube.com/watch?v=j_8kc19DL70

Gruß
Klaus


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RE: So denkt es in Merkel - "Did Merkel just 'read out Germany's suicide note'"?

#9 von Hannelore Mohringer , 22.09.2015 20:39

Darf ich das in unseren halböffentlichen (weil Kopien auch an die Medien gehen) E-Mail-Kreis kopieren:

So denkt es in Merkel - "Did Merkel just 'read out Germany's suicide note'"?

#8 von kjschroeder , Heute 15:55
....................

Über folgende Geschichte bin ich erst jetzt gestolpert. DAS ist sehenswert und hörenswert. Angela Merkel beantwortet eine Bürgerfrage - und ein kanadischer Journalist analysiert die Antwort. Hier:
-> http://www.klartext.la/2015/09/verstaend...s-kommentators/

Hier ist das Original ohne Übersetzung (die meines Erachtens in Ordnung ist) -> https://www.youtube.com/watch?v=j_8kc19DL70

Gruß
Klaus

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RE: So denkt es in Merkel - "Did Merkel just 'read out Germany's suicide note'"?

#10 von kjschroeder , 22.09.2015 21:17

Ja, können Sie. Den ersten link können sie nicht einfach kopieren, denn der wird nicht in voller Länge angezeigt. Sie müssen auf ihn klicken, also die website besuchen, und von dort aus den link in den beitrag kopieren.

Gruß
Klaus


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Typisch links - eine gigantische Baustelle

#11 von Hannelore Mohringer , 23.09.2015 09:59

Danke. Hier mein Beitrag von heute:

Schwulenparaden und eine gigantische Baustelle! Eine linke Hinterlassenschaft.

Die „Flüchtlingskatastrophe“ ist von der ersten Zeitungseite, wohl nicht nur beim SÜDKURIER, verschwunden. Aufatmend können die Redakteure sich dem VW-Skandal zuwenden, dessen Urheber auch nach Tagen noch nicht bekannt ist und vielleicht nie bekannt werden wird. Es könnte ja sein, daß politische Interessen dahinter stecken. Der Verschwörungstheorie ist einmal mehr Tor und Tür geöffnet; schließlich wäre die Ausschaltung oder nachhaltige Schädigung der deutschen Exportwirtschaft und des guten Namens des „made in Germany“ ja ein gewaltiger Vorteil für die ausländische Konkurrenz! Aber nein, das ist noch nicht alles: gleich unter der VW-Schlagzeile steht eine weitere, etwas kleinere: „Ist dies das Ende für den Flughafen?“:

Gemeint ist die gigantische Berliner Flughafen-Baustelle, bei der sich nun auch noch die Staatsanwaltschaft einschaltet. Die wieviel-hunterprozentige Kostenerhöhung und Eröffnungsverschiebung, von „Kollateralschäden“ abgesehen, auch schon bekanntgegeben wurden: Es gab keine politischen Konsequenzen, wie auch die vergleichsweise läppische des Kostenskandals und die Fertigstellungs-Verzögerung bis heute der Hamburger „Elbphilharmonie“ keine politischen Konsequenzen für die verantwortlichen Politiker hatte; denn beide Städte werden dunkelrot regiert, was sowohl die Behandlung der Skandale, wie ihre Ursachen erklärt. Anders im damals von der CDU geführten Baden-Württemberg. Dort führte die relativ geringe Kostenüberschreitung beim Bau des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu einem grünroten Putsch unter Aufbietung der gesamten 68er Rentnerschaft, die auf den Straßen Stuttgarts in seliger Erinnerung an glückliche Jugendtage in den Siebzigern randalierte.

Die Hinterlassenschaft des linken Lebemanns und „schwulen“ („und das ist gut so!“, nach eigener Aussage) Regierenden Bürgermeisters in Berlin ist symptomatisch: Eine Hauptstadt mit großstadtgroßen Parallelgesellschaften mit gewalttätigen Kindern und Jugendlichen und entsprechenden Schulproblemen, „Schwulenparade“ und gigantischen Schulden, „kulturell“ voller Parallelen zu den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts kurz vor einer geschichtsträchtigen „Machtübernahme“ – so jedenfalls das Bild, das sich aus den Veröffentlichungen ergibt. Ein neuer „Generalplaner“ mußte nun also her, ohne daß je die Öffentlichkeit erfahren hätte, wer denn der vorige war und vorvorige vielleicht und der vorvorvorvorige. Der Verursacher geht in Rente, und hinterläßt auch im übrigen eine gigantisch verschuldete Stadt. Er ist ein Linker, und es fehlt ihm folgerichtig an den von den Linken verpönten Eigenschaften Rechter: Disziplin und Solidität. Das sollte festgehalten werden.

Beklemmend aber die Parallelen zur Situation des gesamten Landes, daß auch links regiert wird, obwohl die Regierenden sich nicht als Linke bezeichnen und erst recht nicht als Rechte, unter welcher Bezeichnung sie alles Böse subsummieren. Sie erscheinen als gar nichts, sozusagen politisch gar nicht vorhanden und also als Verantwortliche nicht faßbar, bis sie dann auch in Rente gehen, dieselbe irgendwo genießen und von der Bildfläche verschwunden sind nach dem Vorbild des „lebenslustigen“ ehemaligen Bürgermeisters von Berlin, der Hauptstadt dieses dann ehemals deutschen Landes.

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Migranten: "Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin." Presseschau IV

#12 von kjschroeder , 24.09.2015 00:01

"Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der #Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da."
Obenstehende Äußerung hat Angela Merkel nach Angaben von Dr. Hugo Müller-Vogg (Ex-Mitherausgeber FAZ) auf Twitter in der Fraktionssitzung gemacht.
Müller-Vogg auf Twitter: -> https://twitter.com/hugomuellervogg/stat...335297173737472

Hamburg will Immobilien beschlagnahmen
Hamburg rechnet für dieses Jahr mit insgesamt 30.000 Flüchtlingen. Da bestehende Flüchtlingsunterkünfte ausgelastet, Zelte nur bedingt wintertauglich und Wohnungen knapp sind, will der rot-grüne Senat auch leer stehende Gewerbeimmobilien zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen - zur Not auch gegen den Willen der Eigentümer.
Mehr hier: -> http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Fl...tlinge3726.html

EU: Aufruhr gegen die Quote
Die EU-Innenminister haben eine Aufnahmequote für Flüchtlinge beschlossen. Das gefällt nicht allen: Die Slowakei, Rumänien, die Tschechische Republik und Ungarn wollen sich nun wehren.
Mehr in der FAZ: -> http://www.faz.net/aktuell/politik/fluec...e-13819894.html

Rechtstaat war gestern
Daß Regierungen in Deutschland Gesetze ignorieren, wenn sie ihnen nicht in den Kram passen, ist mittlerweile nichts Neues mehr. Hier ist wieder so ein Fall, wo sogar ein Gerichtsentscheid ignoriert wird:
"Die Flüchtlinge sind da und bleiben dort"
​Niedersachsen will 300 Flüchtlinge in einem Hotel in Goslar unterbringen. Doch irgendwer hat vergessen, die Miteigentümer um Erlaubnis zu bitten. Zwei klagten erfolgreich. Doch dem Land ist das egal.
Mehr in der "Welt": -> http://www.welt.de/politik/deutschland/a...eiben-dort.html

Erfurt: 5.000-7.000 Bürger protestieren gegen Merkel-Politik - Teilnehmerzahl verdreifacht
Rund 5000 Menschen haben Mittwochabend in Erfurt gegen die Flüchtlingspolitik von Bund und Land demonstriert. Die AfD hatte zu dem Protest aufgerufen. Landtagsfraktionschef Björn Höcke sagte unter oft tosendem Beifall: „Wir brauchen keine Integration von Flüchtlingen.“
Mehr hier: -> http://www.tlz.de/startseite/detail/-/sp...litik-496211927
Nach anderen Angaben waren es 7.000 - vor einer Woche protestierten in Erfurt noch 2.000, was bereits bei der AfD als Erfolg gefeiert worden war.


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Politiker: Angst, daß die Bürger gegen uns marschieren - Presseschau V

#13 von kjschroeder , 30.09.2015 14:13

„Ich habe Angst, dass Bürger gegen uns marschieren“
In Sachsen droht ein Asylbewerber aus Libyen einer Supermarktangestellten mit Enthauptung. Der Vorfall hat keinen Einfluss auf sein Asylverfahren. Lokalpolitiker sind entsetzt. Nun reagiert der Innenminister des Landes.
Mehr im "Handelsblatt"
Siehe auch hier bei MetroPolico (vormals: blunews)

Asylkrise: Die Bundesregierung hat die Kontrolle verloren
Die Bundesregierung hat die Kontrolle über die Masseneinwanderung verloren: Täglich kommen bis zu 10.000 Asylbewerber nach Deutschland. Die östlichen Staaten haben faktisch einen Korridor eingerichtet, auf dem sie ungezählte Flüchtlinge nach Deutschland schleusen. Allein am Samstag kamen 17.000 Flüchtlinge nach Österreich, die von dort meist nach kurzem Aufenthalt nach Deutschland weitergeleitet werden.....
Deutsche Medien berichten in den letzten Tagen kaum mehr über die zahlenmäßige Entwicklung. Die Grundhaltung drückt etwa eine Veranstaltung aus, deren Tenor lautet, dass Journalisten für „die Schwächsten“, also Flüchtlinge, eintreten sollten und insofern das Bekenntnis die Nachrichten überlagern soll. ....
Mehr bei Roland Tichy

Das verdrehte linke Denken
Westliche Universitäten hatten in der Vergangenheit wenig Probleme mit Gastrednern, die Regime repräsentieren, in den gefoltert wird, Frauen unterdrückt werden und in denen Homosexuelle und religiöse Minderheiten verfolgt und ermordet werden. Die Menschenrechtsaktivistin und Religionskritikerin Maryam Namazie hingegen, die niemals Gewalt ausgeübt oder zur Gewalt aufgerufen hat, wird als Problem wahrgenommen.
Mehr bei Thomas Baader auf der ADG

Wenn eine Ungarin arabisch versteht - und kein Araber weiß es oder Worüber sich Araber unterhalten
Eigenbemerkung: Ich finde es äußerst irritierend, daß man mittlerweile auf Quellen wie PI News angewiesen ist, um eine andere Seite der "Flüchtlings"-Medaille zur Kenntnis nehmen zu können. Was im ungarischen Fernsehen gezeigt wird darf in deutschen Medien nicht berichtet werden? Wie schräg ist das denn?
Zum YouTube-Video

September 2015: Syrien, wie es keiner hier kennt
Im folgenden Link gibt es eine Fotoreihe zu sehen. Ironischer Hinweis: Nur für mündige Bürger geignet ;-)
-> http://www.info-direkt.at/bilder-aus-syrien/

Wenn es Freitag wird in Paris
https://www.youtube.com/watch?v=ixHc6kO3yAE&feature=youtu.be

EU rügt Deutschland wegen lascher Ausweisung
http://m.focus.de/politik/deutschland/bl...id_4974944.html

Überraschung! Abgelehnte Asylbewerber wollen nicht abgeschoben werden
Naiver geht's nimmer: "Knapp 600 Plätze blieben einfach leer: Sachsen bucht hunderte Flüge für abgelehntw Asylbewerber - doch die kommen nicht"
Mehr hier: -> http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_4979707.html


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Presseschaui VI: "Eine Regierung als surrealer Alptraum"

#14 von kjschroeder , 16.10.2015 03:00

"Historische Bewährungsprobe“ – das neue "Alternativlos"
Wenn in Angela Merkels Regierungserklärung das Wort „EU“ und „Europa“ dominiert, obwohl viele Bürger dringendst über Deutschland reden wollen, dann überrascht trotz des massiven Gegenwinds das sture Festhalten der Bundeskanzlerin am eingeschlagenen Kurs nicht wirklich. Aus dem merkelschen „Alternativlos“ wird die neue „Historische Bewährungsprobe“.
-> Mehr bei metropolico


Eine Regierung als surrealer Alptraum
Versetzen Sie sich kurz in folgendes Szenario: Sie sind als Passagier des Traumschiffs auf dem Ozean unterwegs. Plötzlich geschieht das Unglaubliche: Sie müssen fassungslos mit ansehen, wie der völlig durchgeknallte Kapitän auf hoher See und unter dem Jubel der ganzen Mannschaft Löcher in die Bordwand bohren lässt, damit sich das Wasser nicht so ausgeschlossen fühlt. Auf den angstvollen Hinweis von Ihnen und anderer Passagiere, dass das Schiff dann zwangsläufig sinke, bekommen Sie die Antwort, dass dies in keiner Weise erwiesen sei. Im Gegenteil sei sogar wissenschaftlich eindeutig geklärt, dass der Mensch Wasser dringend zum Leben brauche. Es wird Ihnen allen unterstellt, dass sie wohl fanatische Wasserhasser sind, die aus Dummheit wirren Verschwörungstheorien folgen.
-> Mehr beim Deutschen Arbeitgeberverband


Merkels Willkommensruf hallt bis nach Westafrika
Deutsche Willkommenskultur wirkt in Mali sogar bei denen, die bisher gar nicht weg wollten. TV-Bilder freundlicher Menschen mit Gastgeschenken locken die Migranten. Deutsche Visa kann man kaufen.
- Mehr in der "Welt"


Über 1000 Polizeieinsätze in Hamburger Flüchtlingsheimen
Die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Hamburg halten die Polizei in Atem: Seit Januar rückte diese über 1000 Mal aus. Fast 200 Mal wegen Schlägereien und Körperverletzungen.
Mehr in der "Welt"

Thüringer Polizei verschwieg Flüchtlingsheim-Vorfälle
In Thüringen hat es einem Zeitungsbericht zufolge doch eine Anweisung an Polizisten gegeben, unter bestimmten Umständen nicht über Vorfälle in Flüchtlingsheimen zu informieren.
Das „Freie Wort“ (Donnerstag) zitierte aus einer E-Mail der Landespolizeidirektion Nordhausen vom 4. Februar dieses Jahres. Darin heißt es nach Angaben des Blattes, dass bei „Einsätzen in den Unterkünften, die keine Außenwirkung erzielen“, „keine Pressemeldung gefertigt“ werde.
-> Mehr bei der "Epoch Times"

Die neue Abschiedskultur I
Regierungspräsident Lübcke: Jeder Deutsche hat die Freiheit, das Land zu verlassen
"... dass wir hier eine tolle Schule haben, dass wir mit Kirchen hier eine Wertevermittlung haben, wo wir sagen, das lohnt sich in unserem Land zu leben. Und da muss man für Werte eintreten und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen..."
-> Mehr bei der Epoch Times
-> Mehr bei der HNA Kassel (inkl Video)

Die neue Abschiedskultur II
...“Wir haben in Deutschland etwa fünf Millionen Muslime, die hier schon viele Jahre leben.Ich glaube nicht, dass sie Deutschland islamisiert haben. Diese Gefahr besteht auch nicht, weil jetzt einige neu hinzukommen. Wem dieses System in Deutschland nicht gefällt, der hat die Möglichkeit wegzugehen….”
-> Mehr auf der Achse des Guten


Transitzonen sind institutionalisierter Verfassungsbruch
Die Kanzlerin bricht einfaches und Verfassungsrecht. Das Parlament schaut zu. Die Meinungsführer-Medien applaudieren. Dabei springt Merkel mit der Verfassung weit weniger zimperlich um, als mit den heiligen Bauvorschriften.
-> Mehr bei Tichys Einblick


Merkel im Ausnahmezustand
Der erste Aufstand in der Unionsfraktion sollte alle Abgeordneten von ihrem vollkommen irrationalen Furchtverhalten befreien: Merkel hat viel weniger auf der Pfanne, als man zehn Jahre lang glaubte. Ihre Behauptung, sie könne zweistellige Millionen Zuwanderer in Deutschland integrieren und auf’s Grundgesetz einschwören, ist Realitätsverlust.
-> Mehr bei Tichys Einblick


Magdeburgs OB wird zum SPD-Flüchtling
Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) tritt aus der SPD aus. Er habe am Mittwochmorgen persönlich sein Parteibuch in der Parteizentrale abgegeben, sagte er der Volkstimme. Trümper erklärte, SPD-Spitzenkandidatin Katrin Budde habe ihm am Dienstagabend in einer Runde mit SPD-Kommunalpolitikern gesagt, dass er mit seinen Äußerungen zur Asyl- und Flüchtlingspolitik der SPD und auch ihr als SPD-Spitzenkandidatin schade.
-> Mehr in der "Volksstimme"


Deutschland: Welle von Verbrechen durch Migranten, Polizei kapituliert
"... Immer wieder wird den deutschen Behörden vorgeworfen, dass sie das wahre Ausmaß des Kriminalitätsproblems verheimlichen. So behauptet etwa der Vorsitzende des Bunds Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, bis zu 90 Prozent der 2014 in Deutschland verübten Sexualdelikte tauchten in der offiziellen Statistik gar nicht auf. Er sagt:

"Die Politik betreibt seit Jahren Augenwischerei und lässt die Bevölkerung über die tatsächliche Kriminalitätslage im Unklaren ... Anstatt den Bürgern die Wahrheit zu erzählen, werden diese für dumm verkauft und der Schwarze Peter ihnen und der Polizei zugespielt."
-> Mehr beim Gatestone Institute


Klimaerkältung
... Asylbewerber sind also wichtiger als das Klima. Es wäre ja eigentlich ein hoffnungsvolles Zeichen, wenn manche Ideologen tatsächlich den Problemen lebendiger Menschen Priorität vor eher theoretischen Ängsten einräumten, wüsste man nicht, dass viele der Flüchtlingsbegrüßer auch bei der Zuwanderung eher eine Art der ideologischen Erfüllung genießen, als dass sie wirkliche Empathie für die ankommenden Menschen empfinden. ...
-> Mehr auf Sichtplatz


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Presseschau VII - IfW: Migrationskosten bis jetzt 15% des Bundeshaushaltes

#15 von kjschroeder , 22.10.2015 20:07

IfW: Migrationskosten bis jetzt 15% des Bundeshaushaltes
Der Ökonom Matthias Lücke vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) schätzt die jährlichen Kosten für den Flüchtlingszustrom allein in Deutschland auf 45 Milliarden Euro pro Jahr. Das entspricht rund 15 Prozent des Bundeshaushaltes.
Mehr hier.

Mustertext Strafanzeige gegen Angela Merkel - Verdacht des Hochverrats
Ein Schritt könnte es sein, Strafanzeige gegen Angela Merkel zu stellen. Ein juristisch geprüfter Mustertext wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Aus „Empört euch!“ folgt „Wehrt euch!“
Das Ziel: Sturz der Bundeskanzlerin. Wir schaffen das.
Mehr hier.

Petition: 180.000 fordern Merkels Rücktritt
Hier geht es zur Petition.

Österreich kapituliert vor Flüchtlingen aus Slowenien
Um Gewalt und einer Massenpanik vorzubeugen, lassen Grenzschützer in Spielfeld Hunderte Flüchtlinge passieren. Die österreichische Bahn stellt den Zugverkehr im Grenzgebiet zu Slowenien ein.
Mehr hier.

Willkommen in Neu-Aleppo, der Stadt für Flüchtlinge
Noch leben die meisten Flüchtlinge in Notunterkünften. Aber bald brauchen sie eine eigene Wohnung. Planer entwickeln bereits Konzepte – bis hin zu einer ganzen Stadt mit einer Moschee im Zentrum.
Mehr hier.

Vorschläge zur Lösung der Flüchtlingskrise
Welche Handlungsoptionen gibt es, den völlig ungehinderten und ganz überwiegend rechtswidrigen Zustrom nach Deutschland und Europa einzuschränken? Einige der nachfolgend aufgeführten Vorschläge/Optionen werden sehr schnell Realität werden, andere später, weitere nie.
Mehr hier.

Allensbach-Umfrage: Deutsche trauen Politik keine Lösung der Flüchtlingskrise zu
In der Flüchtlingskrise wächst bei den Deutschen die Sorge vor den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen. Der Zweifel wächst, ob die Politik eine Vorstellung davon hat, wie die Probleme bewältigt werden können.
Ein paar Zahlen:
54%: Außerordentlich besorgt übr die Situation (+14% i.V. zum August)
62%: Befürchtung, daß Terroristen eingeschleust werden
56%: Obergrenze ist notwendig
43%: Man darf seine Meinung zu diesem Thema nicht frei äußern ohne befürchten zu müssen, in eine Naziecke gesteckt zu werden.
55%: Berichterstattung ist einseitig

Zum Bericht über die Umfrage in der FAZ.

Mit dem Rücken zur Wand
Das Foto der Woche entstand auf einer Pegida-Kundgebung. Viele Zeitungen bis hin zum Darmstädter Echo haben damit aufgemacht. Zu sehen sind Demonstranten, jüngere und ältere, die ein Plakat hoch halten. Darauf zu sehen: Angela Merkel schmallippig streng in einer Naziuniform des vorigen Jahrhunderts, originalgetreu und maßgeschneidert mit der roten Armbinde, ....
... wenn also stimmt, wovon sie alle überzeugt sind, dann müssen wir konstatieren, dass Pegida Angela Merkel nun zu ihrer Galionsfigur erkoren hat.
Oder weshalb sonst sollten die tagtäglich von ARD und ZDF enttarnten Neonazis die Bundeskanzlerin in die Uniformjacke einer Vergangenheit stecken, die ihnen so viel bedeutet, dass sie deren Führer am liebsten aus dem Jenseits zurückbeordern würden? ...
Mehr hier.

Das Peter-Prinzip
Das Peter-Prinzip ist eine These von Laurence J. Peter, die besagt, dass „in einer Hierarchie [...] jeder Beschäftigte dazu [neigt], bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. ...
Mehr auf Wikipedia

Es gibt nur noch sich radikalisierendes Pro oder Contra
"Liebe Nutzer, anders als die meisten Artikel auf HNA.de können Sie diesen Text nicht kommentieren. Leider erreichen uns zum Thema Flüchtlinge so viele unangemessene und beleidigende Beiträge, dass eine gewissenhafte Moderation nach den Regeln unserer Netiquette kaum mehr möglich ist. Deshalb können Sie nur ausgewählte Artikel zu diesem Thema kommentieren. Wir bitten um Verständnis."
Redaktionshinweis in der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA)

... und der nächste Brüsseler Gipfel
Wie Reuters Deutschland berichtet, treffen sich am Sonntag Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Österreich, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und Griechenland sowie ihre Kollegen aus Serbien und Mazedonien in Brüssel, um Sofortmaßnahmen zur Bewältigung der Krise zu beraten. Die Einladung zum Sondergipfel kommt nach Reuters-Informationen von der EU-Kommission. Frankreich wird bei dem Gipfel anscheinend nicht anwesend sein.
Mehr hier und hier.

Die "Tagesthemen" als Romanwerkstatt
Mit großem Aufwand lobt sich das erste Fernsehprogramm im hauseigenen „ARD-Check“. Schade, dass die „Tagesthemen“ zuvor den Gegenbeweis antraten. Über die Kölner Wahl berichtete sie im Stil eines Empfindungsromans. Betroffenheit aber ersetzt keine Fakten.
Mehr hier.

Wirtschaftsflüchtlinge sind keine Kriegsflüchtlinge - Weil er Asylpolitik kritisierte: Pfarrer wegen Volksverhetzung angezeigt
Weil Pfarrer Tscharntke aus Ravensburg in seiner Predigt offen die Asylpolitik der Regierung anprangert soll er nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung zum Schweigen gebracht werden...
Mehr hier. Zum Originalton der Prdigt hier.


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Presseschau VIII: Politik und Recht(losigkeit)

#16 von kjschroeder , 22.12.2015 03:14

Autorin Vera Lengsfeld meint:
Diese Migrationspolitik bricht das Recht
Historiker werden den 31. August 2015 als den Beginn des rasanten Abstiegs Deutschlands markieren. An diesem Tag hat Bundeskanzlerin Merkel nicht nur die grüne Politik der offenen Grenzen, sondern, von den Medien weitgehend unbemerkt, den Ausnahmezustand für alle ausgerufen, die dieser Entscheidung zu widersprechen wagen oder auch nur Fragen dazu stellen.
Mehr hier


Rainer Hank, verantwortlich für Wirtschaft bei der Sonntags-FAZ, geht noch einen Schritt weiter: Für ihn ist 2015 das Jahr des Rechtsbruchs - nicht nur wegen der Migrationspolitik:
Alle Menschen werden Brüder?
Maastricht, Schengen, Dublin. Die unschuldigen Namen dreier europäischer Städte sind das Symbol für das Versagen des Rechts in Europa. Das Jahr 2015 wird als ein Jahr des Rechtsbruchs in die Geschichte eingehen, eines Rechtsbruchs, der deswegen dramatisch ist, weil er von Staaten begangen wurde, die eigentlich für den Schutz des Rechts verantwortlich sind. Was ist der Rechtsstaat wert, wenn die Staaten sich ihm nicht mehr unterordnen? Woran sollen wir uns halten, wenn wir uns auf das Recht nicht mehr verlassen können?
Als Mitte August für Griechenland ein drittes Hilfspaket im Umfang von 86 Milliarden Euro genehmigt wurde, war zum wiederholten Mal ein trügerischer Friede („Zeit kaufen“) mit dem Verstoß gegen geltendes Recht bezahlt worden. Fiskalische Solidarität ist gemäß Geist und Buchstaben des Vertrags über die Europäische Union („Maastricht“) strikt verboten: No Bailout heißt das Gebot.

Mehr hier


Sichtplatz-Autor Stephan Friedrichs macht sich über eine spezielle Variante der Durchsetzung von Recht in Deutschland seine Gedanken:
Wer sitzt und wer sitzt nicht?
...Doch die Schieflage, dass am ehesten der ins Gefängnis kommt, der am einfachsten dorthin zu schicken ist und nicht der, der es am ehesten verdient, ist in einem funktionierenden Rechtsstaat auch nicht akzeptabel....
Mehr hier


Nicht nur, aber auch, um Recht - nämlich auf Respekt - geht es Jerzy Mackow im "Tagesspiegel" bei seiner Analyse über die Suche der Polen nach ihrer Seele:
Ein Land sucht seine Seele
Wenn der deutsche Innenminister öffentlich behauptet, die leider unsolidarischen „Osteuropäer“ könnten einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Flüchtlingskrise leisten, dann wird dieser deutsche „Europäer“ in der östlichen EU als Populist qualifiziert und das deutsche Volk als Opfer seiner verbalen Tricks gesehen. Denn de Maizière muss wissen, dass die sich im August und September in Ungarn befindlichen Flüchtlinge sich unter keinen Umständen in diesem Land dem Asylverfahren unterziehen wollten. Und zumindest sollte er wissen, dass die meisten von Polen aufgenommenen tschetschenischen Flüchtlinge längst in die westlichen Länder abgewandert sind.
Mehr hier


Und auf Tichys Einblick stellt Gastautorin Köster fest, daß es beim Islam weniger um Theologie, sondern um Recht geht - um die Scharia. Und daß westliche Eliten den Islam zum Teil falsch rezipieren:
Scharia: Arbeit am Endsieg
Vor dem Islam war schon das Christentum apokalyptisch und hat apokalyptisch in der Geschichte gewirkt. Die Offenbarung des Johannes, eine Hasspredigt, war ein Schlüsseltext des Nationalsozialismus. (Bärsch, Die politische Religion des Nationalsozialismus, S. 315) Der halluzinierte Endzweck, die vollkommene, harmonische, ewig geeinte Gesellschaft, ist ohne das Schwert nicht zu bekommen. Der Dschihad ist ein erneuter Versuch, die Geschichte in einem Gottesreich an ihr Ende zu bringen.
Der islamistische Terror ist Fortsetzung von Kulturkritik mit anderen Mitteln. Der Westen hat bisher nicht verstanden, dass ein großer Teil der Menschheit seine Werte ablehnt und schon immer abgelehnt hat. Der Westen glaubt seit der Aufklärung an eine universale Rationalität. Er pflegt eine liberale Naivität, einen einfältigen Optimismus. (Berman, Terror und Liberalismus, S. 163f) Nun ist er enttäuscht.

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Wolfgang Herles hat - wiederum bei Tichy - noch jemanden ausgemacht, der am Endsieg arbeitet - am moralischen nämlich. Da geht es dann zunächst weniger um Recht als um das Rechthaben Wollen. Worüber dann allerdings das Recht kaputtgeht:
Der Traum vom humanitären Endsieg
Die meisten anderen Europäer halten die Deutschen für anmaßend. Auch wer einen „humanitären Imperativ“ vor sich aufpflanzt, möchte herrschen. Merkel überhebt sich moralisch über die Haltung der meisten anderen Europäer....
Und sie wäscht ihre Hände in Unschuld. Wenn der Strom der Flüchtlinge nicht zu stoppen ist, sind andere dafür verantwortlich. Eine Herde harmoniesüchtiger, autoritätsgläubiger CDU-Hofschranzen nimmt ihr das ab. Aber nicht die Regierungschefs der EU, wie gerade zu erleben ist.

Mehr hier

Gruß
Klaus


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New York Times: Deutschland am Abgrund ("Germany On The Brink")

#17 von kjschroeder , 11.01.2016 18:12

...The still-imaginary France Michel Houellebecq conjured up in his novel “Submission,” in which nativists and Islamists brawl in the streets, would have a very good chance of being realized in the German future.

This need not happen. But prudence requires doing everything possible to prevent it. That means closing Germany’s borders to new arrivals for the time being. It means beginning an orderly deportation process for able-bodied young men. It means giving up the fond illusion that Germany’s past sins can be absolved with a reckless humanitarianism in the present.

It means that Angela Merkel must go — so that her country, and the continent it bestrides, can avoid paying too high a price for her high-minded folly.


Übersetzung (von mir):
Das noch imaginäre Frankreich, das Michel Houellebecq in seinem Roman "Unterwerfung" beschworen hat, in dem Einheimische und Islamisten sich Schlägereien in den Straßen liefern, würde eine sehr gute Chance haben, in der deutschen Zukunft verwirklicht zu werden.

Das muss nicht passieren. Aber die Vorsicht erfordert, alles zu tun, um es zu verhindern. Das bedeutet die Schließung von Deutschlands Grenzen für Neuankömmlinge für den Augenblick . Es bedeutet, mit einem geordneten Abschiebungsverfahren der wehrfähigen jungen Männer zu beginnen. Es bedeutet die Aufgabe der liebgewordenen Illusion, sich von Deutschlands Sünden der Vergangenheit mit einer rücksichtslosen Humanität in der Gegenwart zu befreien.

Es bedeutet, dass Angela Merkel gehen muß - sodaß ihr Land, und der Kontinent, den es überspannt, es vermeiden kann, einen zu hohen Preis für ihre hochherzige Torheit zu bezahlen.
Link: http://www.nytimes.com/2016/01/10/opinio...brink.html?_r=0

Gruß
Klaus


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IX: Kleine Presseschau zur Nacht

#18 von kjschroeder , 21.01.2016 23:23

Peschmerga-Kämpfer verkaufen Bunsdeswehr-Waffen auf dem Schwarzmarkt
Peinliche Enthüllung: Wie NDR und WDR berichten, verkaufen kurdische Peschmerga-Kämpfer im Nordirak Waffen aus Bundeswehr-Beständen weiter. Die Waffen hatte ihnen die Bundeswehr zum Kampf gegen den IS geschickt – doch die Kämpfer brauchen Geld."
-> http://www.focus.de/politik/ausland/weil...id_5229194.html

Einige finanzieren so ihre Flucht nach Deutschland.
-> http://www.n-tv.de/politik/Peschmerga-ve...le16825501.html

Laut van Aken seinen die Waffenlieferungen eigentlich eine Subvention für die Peschmerga, damit sie ihre Reise nach Europa finanzieren können.
-> http://www.epochtimes.de/politik/deutsch...t-a1300864.html

Schweden kehrt noch immer alles unter den Teppich
Laut einem Bericht hält die schwedische Polizei systematisch Informationen über Gewalttaten im Zusammenhang mit Flüchtlingen geheim.
-> http://www.focus.de/politik/videos/vorge...id_5229154.html

32 abgelehnte Asylbewerber - für den MDR eine "Sammelabschiebung"
Sachsen-Anhalt hat am Dienstagmittag die erste Sammelabschiebung des Jahres 2016 vollzogen. Vom Flughafen Leipzig/Halle aus wurden 32 abgelehnte Asylbewerber zurück in ihre Heimatländer geflogen.
-> http://m.mdr.de/sachsen-anhalt/erste-sam...l#mobilredirect

Köln: Flüchtlingsunterkunft AUF dem Friedhof - keine Vorabinfo und nach Bericht gestoppt
Ohne Worte -> https://www.facebook.com/pegida.muenchen...199695/?fref=nf

Warum werden die Polen von der EU abgewatscht und Merkel passiert nichts?
Während die EU-Kommission die frisch gewählte, rechte Regierung in Polen abwatscht, darf eine seit langem ungehindert den Rechtsstaat mit Füßen treten: Angela Merkel, formal deutsche Kanzlerin, de facto lebendiger Beweis, dass auch Demokratien kein verlässlicher Schutz vor politischem Wahnsinn sind.
-> http://www.fpoe.eu/merkel-muss-gehen/

Dazu auch:

Wenn sich ausgerechnet deutsche Politiker empören über die Entwicklung in Polen, kann man das nur als Ausdruck von Doppelmoral werten. Tatsächlich holt die in Warschau neu ins Amt gekommenen Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) nur im Eiltempo nach, was in anderen EU-Ländern teilweise seit Jahrzehnten gängige Praxis ist – vor allem auch in Deutschland.....
So ist in einer am 30. September 2009 einstimmig gefassten Resolution des Europarats ganz klar an Deutschland die Forderung ergangen, die Möglichkeit abzustellen, „dass die Justizminister der Staatsanwaltschaft Anweisungen zu einzelnen Fällen geben“. Bemühungen, den angesprochenen Missstand abzustellen, sind bislang weder von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) noch von seinen Vorgängern bekannt. Eine Umsetzung dieser Forderung hat der Deutsche Richterbund bislang wiederholt ohne Erfolg angemahnt....
-> http://www.preussische-allgemeine.de/nac...-politiker.html


Brandenburg: Demos gegen "Rechts" - aus dem Steuersäckel finanziert
Die Brandenburger Landesregierung hatte im vergangenen Jahr mehrere Demonstrationen gegen Rechts finanziell gefördert. Insgesamt wurden fünf Kundgebungen von der rot-roten Landesregierung unterstützt, darunter auch ein „interkulturelles Picknick“. Dies geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der AfD-Abgeordneten Thomas Jung und Andreas Galau hervor.
-> https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...n-gegen-rechts/

CDU-Abgeordneter: Masseneinwanderung ist alternativlos
BERLIN. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter hat die Politik der offenen Grenzen verteidigt. „Wir müssen unsere Bevölkerung darauf vorbereiten, daß auch in diesem Jahr etwa eine Million Menschen nach Deutschland kommen. Doch es gibt keine Alternative“, sagte der Politiker dem Focus. -> https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...-alternativlos/

Ein ganz normaler Tag
Wir haben einmal in die Polizeipressemeldungen der letzten 24 Stunden geschaut und das Folgende gefunden. Die weitgehend kommentarlose Dokumentation soll – das sei deutlich gesagt – keine Argumente für einen Pauschalverdacht gegen Asylbewerber oder Ausländer liefern. Sie zeigt allenfalls, dass undifferenzierte und unkontrollierte Aufnahme jedes Menschen, der einen Asylantrag stellen will, für Kriminelle äußerst einladend ist. Wo sonst in der Welt kann man sich so leicht eine Identität neu erfinden und im Ernstfall auch nur eine eher zurückhaltende Strafverfolgung fürchten? Wer daran nichts ändert, der lädt eben auch die falschen Zuwanderer ein. An dieser Feststellung ist nichts rassistisch oder fremdenfeindlich, denn die ersten Opfer der importierten Kriminellen sind meist die Flüchtlinge, die mit ihnen die Unterkunft teilen müssen.

Hier nun einige Schlaglichter aus den polizeilichen Pressemitteilungen eines Tages:
-> http://sichtplatz.de/?p=5100

Obergrenze? Welche Obergrenze?
Durch die Verschärfungen der österreichischen und deutschen Grenzregime drohen auf der Balkanroute zwischen Griechenland und Slowenien Stauungen des Flüchtlingsstroms. Um vorzubeugen, haben die Regierungen Sloweniens, Kroatiens und Serbiens angekündigt, nachzuziehen, sobald die österreichischen Restriktionen in Kraft treten. Seit Mittwoch wird nur durchgelassen, wer angibt, in Deutschland oder Österreich Asyl zu suchen.
-> http://www.nzz.ch/international/europa/a...stau-1.18681415

Ägypten: China mit Milliarden-Investitionen
China stellt Ägypten Investitionen in Milliardenhöhe in Aussicht. Die beiden Länder planten 15 gemeinsame Entwicklungs- und Infrastruktur-Projekte, die sich auf ein Volumen von insgesamt 15 Milliarden Dollar belaufen könnten, sagte der chinesische Präsident Xi Jinping am Donnerstag bei einem Besuch in Kairo.
-> http://www.nzz.ch/wirtschaft/uebersicht-...onen-1.18681514

Mit Schweinefleisch-Pflicht gegen die Islamisierung
"Frikadellen-Krieg" in Dänemark: In kaum einem Land wird so viel Schweinefleisch verspeist. Durch die Einwanderung von Muslimen mit ihren Islam-Regeln sehen Bürger ihre Esskultur bedroht. Und handeln.
-> http://www.welt.de/vermischtes/article15...amisierung.html

Mitarbeiter bringt Minister Jäger in Erklärungsnot
Ein Mitarbeiter von Innenminister Jäger sagt, ihm sei eine Meldung zu sexuellen Übergriffen durch Nordafrikaner schon an Neujahr aufgefallen. Er habe aber lieber "den Fortgang der Dinge abgewartet".
-> http://www.welt.de/politik/deutschland/a...aerungsnot.html

Staatsfunk-Blamage komplett
"Grundlage entzogen": Wegen der Absage von CDU-Spitzenkandidatin Klöckner hat der SWR die TV-Debatte zur Wahl in Rheinland-Pfalz faktisch abgeblasen. Die ARD bezeichnet den Vorgang als "bedenklich".
-> http://www.welt.de/politik/deutschland/a...zu-platzen.html

Bosnien als islamischer Brückenkopf?

Schon vor zwei Jahren haben kroatische Medien, völlig unbeachtet in Resteuropa, davor gewarnt, dass der IS in Bosnien einen Brückenkopf errichtet hat. Für militärisch Ungebildete: Ein Brückenkopf wird am Rande des zu erobernden Landes aufgebaut, um ihn mit der Vorhut einer Armee zu besetzen, die später ihren Eroberungsfeldzug von eben jener Stelle aus beginnen soll.

Nun hat der Corriere della Sera das Thema aufgegriffen. Er berichtet, dass radikale Islamisten bereits mit Geld aus Saudi Arabien und Katar mehrere Hektar Land in Bosnien aufgekauft und mit militanten Wahabisten besetzt haben.
-> http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d.../is_ante_portas

Der Bericht des Corriere della Sierra in deutscher Zusammenfassung:
"Zlatko Popovic, ein Polizist im Ruhestand, sagt der Zeitung, dass es kein Zufall sei, dass der Imam und seine Anhänger sich in der Gegend niedergelassen haben. Das Stück Land sei von außen nicht einsehbar, es gebe keine Kontrollen und man befindet sich ganz in der Nähe von den nordischen Staaten. Das wissen laut Popovic sowohl der Imam als auch seine Sponsoren aus Katar, daher das Interesse an Bosnien.

Von Bosnien aus können die Wahabisten, zu deren Ideologie der Export der Scharia in alle Welt gehört, nach Europa expandieren. Zwar sagen die bosnischen Behörden, dass man nicht sagen könne, alle diese Männer seien Terroristen. Doch Adil Lozo, der Anwalt von Bosnic, macht keinen Hehl aus den Absichten der Gruppe: „Die Demokratie ist gescheitert, das haben die demokratischen Systeme gezeigt. Das perfekte Gesetz ist die Scharia. Niemand stiehlt, niemand betrügt, niemand tötet. In Medina werden Juwelen lediglich in einem Zelt bewacht, das habe ich selbst gesehen. Imam Bosnic will dies alles auch – und sonst nichts.“
-> http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....and-in-bosnien/

Siehe dazu auch:
Asylkrise - Bosnia-Herzegovina - Arabische Billionen Investments - die neue Wahabitenmetropole Europas?
-> http://theaustrianbankerspiderweb.blogsp...-billionen.html

Und:
Ottoman comfort
Arab tourists and investors are giving Bosnia a new shine
-> http://www.economist.com/news/europe/216...ottoman-comfort


Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 22.01.2016 | Top

RE: IX: Kleine Presseschau zur Nacht

#19 von Hannelore Mohringer , 22.01.2016 02:08

Und ich muß noch verarbeiten, was ich eben in der Lanz-Sendung gehört habe. Da saß eine Riege von Linken, die allesamt sprachgeregelt und unter Auslassung alles dessen, was die Flüchtlingssituation und -folge so bedrohlich macht, über Olav Henkel herfielen, der offenbar nur zugelassen war, weil er seinerseits über die AfD herfiel. Aber er wußte sich gut zu verteidigen, und der eine Philosoph befand sichtlich widerwillig, daß an dem, was Herr Henkel gesagt hatte, etwas dran sei.

Aber, gleich ging es im alten Tonfall weiter. Ich habe noch keine Talkshow gesehen, in der alle und fast gleichzeitig über einen einzelnen Teilnehmer der Runde herfielen, der Moderator eingeschlossen. Teilnehmer waren zwei Philosophen, einer davon aus Talkshows bekannt, (Schumacher (?) könnte er heißen), eine ZEIT-Journalistin, wenn ich mich nicht irre, und der Schauspieler Walter (?) Sittler, der seiner Gutmenschen-Weltanschauung durch besondere Strenge Nachdruck verlieh.

Es war unglaublich! Alles, was mittlerweile an Ungeheuerlichkeiten im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik herausgekommen ist und was unmittelbar davor in der Maybrit-Illner-Sendung noch Gegenstand des Gesprächs war, einfach nicht vorhanden!

Die Linken geben noch lange nicht auf.

Hannelore Mohringer

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RE: IX: Kleine Presseschau zur Nacht

#20 von kjschroeder , 22.01.2016 02:39

Zitat
Teilnehmer waren zwei Philosophen, einer davon aus Talkshows bekannt, (Schumacher (?) könnte er heißen), eine ZEIT-Journalistin, wenn ich mich nicht irre, und der Schauspieler Walter (?) Sittler, der seiner Gutmenschen-Weltanschauung durch besondere Strenge Nachdruck verlieh.


Ausweislich der Ankündigung zur Sendung: Zu Gast sind Politiker Hans-Olaf Henkel, Journalist Hajo Schumacher, Philosoph Wolfram Eilenberger, Schauspieler Walter Sittler und Autorin Meike Winnemuth.

Naja, wer's braucht ....

Zitat
Die Linken geben noch lange nicht auf.


Das ist klar. Die spielen mit unserer Zukunft, machen jetzt All-In wie beim Pokern und verstehen nicht, daß sie dabei denen immer ähnlicher werden, die sie nicht sein wollen. ;-)

Mittel- und langfristig für noch gefährlich als diese Intellektuellen-Spinnereien halte ich das, was sich seit wenigen Jahren in Bosnien abspielt. Daß Saudi-Arabien den Wahhabismus dahin exportiert, sollte allen zu denken geben.

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 22.01.2016 | Top

RE: "AfD-Debatte - Die Quittung" von Dieter Löffler

#21 von Hannelore Mohringer , 22.01.2016 10:53

So ist es! Und so geht es weiter:

„AfD-Debatte – Die Quittung“ von Dieter Löffler auf Seite 1

Die Regierungsparteien in Rheinland-Pfalz rot-grün (SPD und Grüne mit der Ministerpräsidentin Malu Dreier (SPD)) und Baden-Württemberg, (grün-rot mit dem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Die Grünen)), wollen nicht mit der AfD diskutieren, und der SWR schließt darum die AfD aus der öffentlichen Debatte aus. „Auch die FDP und die Linke wurden gar nicht erst zur Diskussionsrunde beim SWR eingeladen“, schreibt dpa/huf gleich daneben. Weil sie das falsch findet, weigert sich nun auch die CDU-Kandidatin für das Amt des Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, der Einladung des Südwestfunks zur Wahlkampfdebatte zu folgen. Sie verweigert die Teilnahme, weil die AfD vom SWR ausgeschlossen werde, so ihre Begründung. Nun sind, oder vielmehr wären, wenn sich diese Politik durchsetzt, die Regierungsparteien im öffentlich-rechtlichen Fernsehen unter sich, was, wie ich meine, eine ehrliche Darstellung der realen Verhältnisse wäre.

Nicht so Dieter Löffler, Politik-Chefredakteur im SÜDKURIER! Er meint: „Tatsächlich hätte sich SWR-Intendant Peter Boudgoust nie auf die Boykottdrohung der Regierungsparteien in Stuttgart und Mainz einlassen dürfen“. Richtig! Das werden die Wahlbürger und Fernsehgebühren-Bezahler auch so sehen und zu der naheliegenden Erkenntnis kommen, daß die rot-grüne Mischpoche (Worterklärung lt. Wikipedia bei Google: Mischpoke, auch Mischpoche oder Muschpoke, ist ein auf das hebräische מִשְׁפָּחָה‎ ([miʃpa'χa] ‚Familie‘) zurückgehender Jiddismus in der Bedeutung ‚Familie, Gesellschaft, Sippschaft‘, der Anfang des 19. Jahrhunderts in der abwertenden Bedeutung ‚Gesindel, Diebesbande‘ in die deutsche Umgangssprache übernommen wurde.[1] Während die Bezeichnung im Jiddischen wertneutral verwendet wird, hat das Wort im Deutschen häufig eine abwertende Bedeutung. Der Duden, der den Begriff 1941 aufnahm, definiert Mischpoke heute als salopp, abwertend in der Bedeutung „jemandes Familie, Verwandtschaft“ und „üble Gesellschaft, Gruppe von unangenehmen Leuten“.) eine solche sein könnte, was dem öffentlich-rechtlichen und offensichtlich regierungsamtlich angestrebten Wahlergebnis[2 sicherlich nicht guttäte.

Was ich aber eigentlich sagen wollte, steht in meiner Überschrift. Dieter Löffler nennt die AfD, ohne auch nur einen Anhaltspunkt dafür zu liefern, geschweige denn, es zu begründen, einfach, um ihr zum Schluß eins auszuwischen und seine tadellose politische Korrektheit unter Beweis zu stellen, „eine herzlich unappetitliche Partei“. Das nenne ich nun unappetitlich, schon wegen der Parteilichkeit eines Journalisten und dann noch für zwei, die Gesellschaft u.a. sexualisierende Parteien, Übelkeit erregend.

Hannelore Mohringer

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RE: Im SÜDKURIER - als Beispiel

#22 von Hannelore Mohringer , 23.01.2016 11:52

Man muß es mehrmals lesen, um zu glauben, was da steht: „Der bei einem bewachten Brauhausbesuch in Köln entkommene Vergewaltiger hat Justiz und Polizei auch zwei Tage nach seiner Flucht in Atem gehalten.“ (SÜDKURIER von heute, dem 23.1.2016, auf Seite 11 als dpa-Agenturmeldung!

Scheinbar harmlos dagegen die Adresse, wie sie von einer „Betreuungsfirma“ auf einer Postkarte an mich formuliert ist: „Mohringer“ ohne Anrede. Daneben: „Sehr geehrter Betreuungskunde“ Die linke Gesinnungsherrschaft hat schlechtes Benehmen zur Selbstverständlichkeit gemacht: „Hallo“ als Gruß nicht nur unter vertrauten Freunden, sondern auch von Kindern an Erwachsene, also Lehrer zum Beispiel; im Sitzen Stehende begrüßen – das kann jeden Sonntag in Kirchen beispielhaft besichtigt werden, wenn der Pfarrer stehend seine sitzenden Konfirmanden/innen begrüßt; kein Knicks kleiner Mädchen oder Verbeugung von Jungen und Männern mehr bis hin eben zum Weglassen jeder Respektbezeugung durch eine entsprechende Anrede im Briefverkehr oder in der Zeitungsberichterstattung, bezeichnenderweise mit der Ausnahme des selbstverständlichen Gebrauchs von Amtstiteln der politischen Funktionäre. Das ist nicht harmlos, sondern Ausdruck des politischen Willens der Herrschaft der Unterschicht über das Bürgertum, das zu von amtlich betreuten Untertanen abgestempelt wird.

Ich komme zu den Folgen: „Traurige Seite des Wäldertages“ auf Seite 1. In Bad Säckingen nahm die Polizei minderjährige Betrunkene fest. “Ein betrunkener 18jähriger versuchte …., die Beamten zu beißen. Ein 15jähriger wurde mit eine (–steht so da -) halbgeleerte Flasche Wodka angetroffen.“ (von)“

Kommentar von Redakteurin Gabriele Renz auf Seite 1 „Polizei – Gestresst“: „Die Flüchtlingskrise stresst die Polizei aber nicht mehr als randalierende Hooligans oder randalierende Demonstranten“. Wen sie wohl mit randalierenden Demonstranten meinen könnte – doch nicht etwa „Stuttgart21, die 68er. Nein, das ist ja lange her. Aber „Antifa“ und Kurden und sonstige „Bürger mit „Migrationshintergrund“! Die „demonstrieren“ doch in der Gegenwart, hauptsächlich gegen friedliche Demonstranten die einen und die Zustände in den Heimatsländern die anderen? Nein, die meint sie aller meiner Erfahrung nach als ihre eifrige Leserin wohl kaum. Wen also?

Gleich darunter Kollege und Chef Dieter Löffler: „Am längeren Hebel“, nämlich sitzt „Die türkische Regierung (und) weiß das..“ Sie „hält deshalb die Hände auf… Schmerzhafter ist der politische Preis…“, die wegen Merkels Flüchtlingspolitik (setze) eine „gnädig gestimmte Türkei“ voraussetzt. „Merkel vertraut auf die Türkei“: Überschrift daneben auf Seite 1 (Da können wir also ganz beruhigt (weiter)schlafen!)

„Nato prüft Einsatz gegen den IS“ …Die Bitte (stammt) von den USA und wurde bereits im Dezember gestellt…“ (AFP) Seite 1 (Höflich, wie sie sind! Und noch keine Antwort? Wie unhöflich! Oder kennen wir die vielleicht nur nicht?)

„Rundfunkbeitrag könnte sinken“ – ARD und ZDF haben für die Jahre 2017 bis 2020 einen Mehrbedarf angemeldet“ (dpa Seite 1) Die Aussage der Überschrift bedeutet ja nicht zwingend, daß am Ende des Textes – oder auch in der Mitte wäre denkbar – das Gegenteil stehen kann!

Chefredakteur Stefan Lutz, Leitkommentar auf Seite 2: „Umgang mit der AfD – Die Brandstifter stellen“ Er meint doch nicht etwa die AfD damit? Was sollten die auch in Brand stiften wollen, wo doch schon alles lichterloh brennt! Vielleicht meint er die, die das angerichtet haben! Dann wäre die AfD ja die Feuerwehr. Könnte doch sein!

Noch zwei Sprüche unter „Gesagt ist gesagt“ - mit einem Spruch dagegen:
1. „Wenn das Schengen-System zerstört wird, ist Europa dramatisch gefährdet – politisch und wirtschaftlich“ Wolfgang Schäuble. - Weil es das Schengen-System gibt, ist Europa nicht nur dramatisch gefährdet, sondern dem Untergang in mittelalterliche Zustände ausgeliefert, Herr Schäuble!
2. „Die Migranten-Route kann verlaufen, wie sie will, aber dass sie nicht durch Ungarn gehen wird, ist sicher.“ Viktor Orban – Konsequenterweise müßten nun Ungarn und damit Ihnen, Herr Orban, die Nettozahlungen aus der EU gestrichen werden. Daß das nicht geschieht, ist die Angst vor dem Ende der EU als Dominoeffekt. Frau Merkels Devisen: „Wir schaffen das!“ und „Stirbt der Euro, stirbt die EU“ hat sie und damit uns nun auch noch, neben den Türken, durch Sie erpreßbar gemacht!

Ich bin erst auf Seite 2! Aber morgen ist auch noch ein Tag – voraussichtlich!

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RE: Im SÜDKURIER - als Beispiel

#23 von J_Holstermann , 23.01.2016 12:12

Zitat
Scheinbar harmlos dagegen die Adresse, wie sie von einer „Betreuungsfirma“ auf einer Postkarte an mich formuliert ist: „Mohringer“ ohne Anrede. Daneben: „Sehr geehrter Betreuungskunde“ Die linke Gesinnungsherrschaft hat schlechtes Benehmen zur Selbstverständlichkeit gemacht: „Hallo“ als Gruß nicht nur unter vertrauten Freunden, sondern auch von Kindern an Erwachsene, also Lehrer zum Beispiel; im Sitzen Stehende begrüßen – das kann jeden Sonntag in Kirchen beispielhaft besichtigt werden, wenn der Pfarrer stehend seine sitzenden Konfirmanden/innen begrüßt; kein Knicks kleiner Mädchen oder Verbeugung von Jungen und Männern mehr bis hin eben zum Weglassen jeder Respektbezeugung durch eine entsprechende Anrede im Briefverkehr oder in der Zeitungsberichterstattung, bezeichnenderweise mit der Ausnahme des selbstverständlichen Gebrauchs von Amtstiteln der politischen Funktionäre. Das ist nicht harmlos, sondern Ausdruck des politischen Willens der Herrschaft der Unterschicht über das Bürgertum, das zu von amtlich betreuten Untertanen abgestempelt wird.



Jaja, unsere Gesellschaft ist ganz furchtbar verroht. Diese Unterschichten, die uns ihre Lebensweise aufzwingen, ich bin auch immer wieder erstaunt, wie egoistisch und asozial unsere Gesellschaft geworden ist.
Da gab es letztes Jahr z.B. – und das ist kein Witz – so einen Porsche Cayenne Fahrer, der mit seinem 8-10jährigen Sohn auf einem Parkplatz unmittelbar an unserer Grundstückgrenze ein "leckeres" McDonalds Menü verzehrte und dann, ja wohin auch sonst – den Müll auf dem Gehweg entsorgte. Zufälligerweise sah ich das und sprach ihn darauf an, dass er seinen Müll doch bitte fachgerecht entsorgen soll. Was dann kam, nämlich beim Wegfahren das Wegwerfen der McDonalds-Tüte in unseren Hof, begleitet von einem Stinkefinger des Vaters, zeigt: Unsere Unterschichten fahren mittlerweile Porsche und für die richtige Erziehung der Kinder ist auch schon gesorgt.


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RE: Im SÜDKURIER - als Beispiel

#24 von Hannelore Mohringer , 23.01.2016 16:26

Zitat von J_Holstermann im Beitrag #23

Zitat
Scheinbar harmlos dagegen die Adresse, wie sie von einer „Betreuungsfirma“ auf einer Postkarte an mich formuliert ist: „Mohringer“ ohne Anrede. Daneben: „Sehr geehrter Betreuungskunde“ Die linke Gesinnungsherrschaft hat schlechtes Benehmen zur Selbstverständlichkeit gemacht: „Hallo“ als Gruß nicht nur unter vertrauten Freunden, sondern auch von Kindern an Erwachsene, also Lehrer zum Beispiel; im Sitzen Stehende begrüßen – das kann jeden Sonntag in Kirchen beispielhaft besichtigt werden, wenn der Pfarrer stehend seine sitzenden Konfirmanden/innen begrüßt; kein Knicks kleiner Mädchen oder Verbeugung von Jungen und Männern mehr bis hin eben zum Weglassen jeder Respektbezeugung durch eine entsprechende Anrede im Briefverkehr oder in der Zeitungsberichterstattung, bezeichnenderweise mit der Ausnahme des selbstverständlichen Gebrauchs von Amtstiteln der politischen Funktionäre. Das ist nicht harmlos, sondern Ausdruck des politischen Willens der Herrschaft der Unterschicht über das Bürgertum, das zu von amtlich betreuten Untertanen abgestempelt wird.


Jaja, unsere Gesellschaft ist ganz furchtbar verroht. Diese Unterschichten, die uns ihre Lebensweise aufzwingen, ich bin auch immer wieder erstaunt, wie egoistisch und asozial unsere Gesellschaft geworden ist." Zitatende

HM:
So ist es!, ganz im Ernst, weil diese Leute wissen, daß sie die Tonangebenden auf ihrer Seite haben.


Da gab es letztes Jahr z.B. – und das ist kein Witz – so einen Porsche Cayenne Fahrer, der mit seinem 8-10jährigen Sohn auf einem Parkplatz unmittelbar an unserer Grundstückgrenze ein "leckeres" McDonalds Menü verzehrte und dann, ja wohin auch sonst – den Müll auf dem Gehweg entsorgte. Zufälligerweise sah ich das und sprach ihn darauf an, dass er seinen Müll doch bitte fachgerecht entsorgen soll. Was dann kam, nämlich beim Wegfahren das Wegwerfen der McDonalds-Tüte in unseren Hof, begleitet von einem Stinkefinger des Vaters, zeigt: Unsere Unterschichten fahren mittlerweile Porsche und für die richtige Erziehung der Kinder ist auch schon gesorgt.



HM:
Haben Sie noch nicht bemerkt, daß die Automarken, die im Glauben von den von Ihnen beschriebenen Leuten von der "besseren" Gesellschaft gefahren werden, zumeist für ausreichenden Wohnraum kein Geld haben, in Kleinwohnungen leben, sich drängen, wenn sie Familie haben? Das teure Auto, auch gern bilig als gebraucht gekauft, ist Ausweis ihrer Selbstherrlichkeit, die sie für Selbstbewußtsein halten. Man kann beinahe sagen: So schnell wie ihr Auto läuft, läuft auch der Wechsel dafür, und je teurer das Auto, umso mühsamer für solche Leute das Aufbringen des dafür nötigen Geldes. Prestigeobjekt, ist ein Auto für die bessere Gesellschaft noch nie gewesen oder zumindest schon lange nicht mehr.

Bürger, auch die sogenannten "Klein"bürger, sind anders. Der von Ihnen Beschriebene mit dem gezückten Mittelfinger gehört zu der Spezies, welche von der linken Herrschaft als Stimmvieh gezüchtet wird und als kleiner Angestellter oder Beamter, sofern er Minderwertigkeitskomplexe hat, Kunden "betreut", anstt ihnen zu dienen, obwohl sie doch von ihnen bezahlt werden.

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RE: Im SÜDKURIER - als Beispiel

#25 von J_Holstermann , 23.01.2016 18:04

Sind Sie schon mal Langstrecke geflogen? Ich meine so ein Flugzeug, dass direkt hinter dem Cockpit so einen anfangs schmucken First-Class-Bereich hat, für den der Passagier so ungefähr das 10-fache oder mehr des Economy-Tickets bezahlt?

Wenn ja, dann wissen Sie doch sicher, wie nach so einem Flug, wenn man das Flugzeug durch den First class Bereich wieder verlassen muss, dieser aussieht. Stichwort: Zum Fremdschämen.
Aber klar, da sitzen vermutlich auch nur kleine Angestellte und Beamte, vielleicht sogar HartzIVler, das würde es dann auch erklären.

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