RE: Fassungslos, so kurz wie möglich

#26 von kjschroeder , 19.09.2015 15:38

Zitat

Zitat
Zitat Klaus:
"Ist das so zu verstehen, daß Sie sich in einer Welt wähnen, in der Frankreich oder "die Alliierten" seit nunmehr 145 Jahren versuchen Deutschland von der Landkarte verschwinden zu lassen, aber dafür passende Gelegenheiten immer wieder verstreichen lassen, weil es genau da Wichtigeres zu tun gab?



HM:
Sie nähern sich dem Kern der Diskussion. Alle achtung!




Ich vermute eher, ich habe mich dem Kern Ihres Irrtums genähert. Nein, sorry, solche abenteuerlichen Geschichten ohne jedweden Beleg laufen für mich unter Zeitverschwendung. Wenn Sie an diesen Unfug glauben wollen, bittesehr. Aber nicht mit mir.


Zitat

Zitat
Klaus.
Da habe ich schon bessere Verschwörungstheorien gehört. ;-)



HM:
Ach ja? Erzählen Sie!




Suchen Sie sich in der nachfolgenden Wiki-Liste diejenigen raus, die Ihnen gefallen. -> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_...l;rungstheorien

Gruß
Klaus


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RE: Fassungslos, so kurz wie möglich

#27 von kjschroeder , 19.09.2015 16:03

Zitat
Nun neige ich zu der Annahme, daß ich es schwerer habe, mit Ihnen in eine Diskussion über die Ursachen unserer, der deutschen Misere zu kommen, als Sie es mit mir haben, weil ich ganz offensichtlich mit meiner Beurteilung der 68er von einem Fettnäpfchen ins andere trete! Auch zu Amerika scheinen Sie eine emotionale Verbindung zu haben, die mir mehr Taktgefühl abfordert, als der Effektivität einer Diskussion gut täte. Könnten Sie mir das erklären?



Aber ja. :-)

Fangen wir mit Amerika an: An ihnen bewundere ich deren Verfassung. Sie ist weit ausgereifter als unser Grundgesetz. Und bietet wegen der Begrenzung der Präsidentschaft und dem kompromißlosen Zwang zur Gewaltenteilung jedes Mal aufs Neue die Möglichkeit, daß sich die Amerikaner neu erfinden können, während bei uns alles verkrustet. Daß sie Fehler machen, ist schon klar, die macht jeder. Insbesondere Obamas und G.W.Bush's Präsidentschaften haben im Nahen Osten z. B. Probleme geschaffen und hinterlassen statt zu lösen. Wenn aber jemand derart verallgemeinernd von Amerika spricht wie Sie, dann hat das für mich Anzeichen einer Obsession. Und ja, auf sowas reagiere ich je nach Laune allergisch oder mit Kopfschütteln.

Und Ihre Analyse der 68er geht m.E. in eine falsche, nicht zielführende Richtung:

Wir haben ja hier im Forum auch einige Mitglieder aus der Ex-DDR, die schon hingewiesen hatten, daß es einige Sachen unter Honecker nicht gegeben hätte bzw. nicht gab. Genau das aber ist der Punkt: Der Unterschied zwischen Altlinken und 68er Neulinken.

Die Altlinken waren Wirtschaftsrevolutionäre - Stichwort: Klassenkampf, Verstaatlichung, Planwirtschaft etc.

Die Neulinke hingegen besteht aus Sozialrevolutionären, die - und das ist ein entscheidender Punkt - nicht mehr dem traditionellen Klassenkampf frönt, sondern dem Hedonismus. Weswegen hier auch ständig Mini-, Mini-, Mini-Minderheiten gepusht werden. Ihnen geht es nicht um Wirtschaft, sondern um das Gesellschaftsgfüge.

Und weil es ihnen nicht um Wirtschaft geht, haben sie keine großen Probleme, auch mit einer CDU zu koalieren. Wenn es da noch eine Scheu gibt, ist sie emotinaler Art.

Diese Konstellation hat aber tiefgehende Folgen: Wenn die eine Seite die Konzerne anbetet und die andere der Gesamtgesellschaft vorschreiben will, wie sie zu leben habe, dann zerfällt die Mitte. In den USA, bei denen Entwicklungen im Regelfall früher einsetzen, können Sie das heute beobachten: Sie werden Obama oder Hilllary Clinton nicht als Wirtschafts- und Börsenkritiker erleben - im Gegenteil: Die tummln sich da, als seien sie unter Kumpels, derweilen der dortige Mittelstand dasselbe verdient vor vor 30 Jahren - und daher, wen wundert's, unter der linken Regulierungsknute und den rechten Konzernoligopolen zunehmend verarmt.

Anders gesagt: Die Mitte der Gsellschaft und ihre Armen werden von zwei Seiten in die Zange genommen. Womit das Augenmerk auch auf die CDU zu richten wäre. Und eben nicht nur auf die Linksgrünen, deren altlinker Teil (SPD) zunemend unattraktiv wirkt, weil sich mit der Thematik weniger träumen läßt (Weltenrettung, am Asylwesen möge die Welt genesen etc.). Deswegen scheinen die Grünen, obwohl Opposition, auch die Themen vorzugeben, deswegen hat Frau Merkel auch wenig Probleme, diese zu kopieren und als ihre auszugeben.

Und unsere Sozialrevolutionäre haben ja nun voll aufgedreht - übrigens zur wachsenden Irritation mancher Altlinken.


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Der Unterschied zwischen Altlinken und 68er Neulinken

#28 von kjschroeder , 19.09.2015 16:05

Zitat
Nun neige ich zu der Annahme, daß ich es schwerer habe, mit Ihnen in eine Diskussion über die Ursachen unserer, der deutschen Misere zu kommen, als Sie es mit mir haben, weil ich ganz offensichtlich mit meiner Beurteilung der 68er von einem Fettnäpfchen ins andere trete! Auch zu Amerika scheinen Sie eine emotionale Verbindung zu haben, die mir mehr Taktgefühl abfordert, als der Effektivität einer Diskussion gut täte. Könnten Sie mir das erklären?



Aber ja. :-)

Fangen wir mit Amerika an: An ihnen bewundere ich deren Verfassung. Sie ist weit ausgereifter als unser Grundgesetz. Und bietet wegen der Begrenzung der Präsidentschaft und dem kompromißlosen Zwang zur Gewaltenteilung jedes Mal aufs Neue die Möglichkeit, daß sich die Amerikaner neu erfinden können, während bei uns alles verkrustet. Daß sie Fehler machen, ist schon klar, die macht jeder. Insbesondere Obamas und G.W.Bush's Präsidentschaften haben im Nahen Osten z. B. Probleme geschaffen und hinterlassen statt zu lösen. Wenn aber jemand derart verallgemeinernd von Amerika spricht wie Sie, dann hat das für mich Anzeichen einer Obsession. Und ja, auf sowas reagiere ich je nach Laune allergisch oder mit Kopfschütteln.

Und Ihre Analyse der 68er geht m.E. in eine falsche, nicht zielführende Richtung:

Wir haben ja hier im Forum auch einige Mitglieder aus der Ex-DDR, die schon hingewiesen hatten, daß es einige Sachen unter Honecker nicht gegeben hätte bzw. nicht gab. Genau das aber ist der Punkt: Der Unterschied zwischen Altlinken und 68er Neulinken.

Die Altlinken waren Wirtschaftsrevolutionäre - Stichwort: Klassenkampf, Verstaatlichung, Planwirtschaft etc.

Die Neulinke hingegen besteht aus Sozialrevolutionären, die - und das ist ein entscheidender Punkt - nicht mehr dem traditionellen Klassenkampf frönt, sondern dem Hedonismus. Weswegen hier auch ständig Mini-, Mini-, Mini-Minderheiten gepusht werden. Ihnen geht es nicht um Wirtschaft, sondern um das Gesellschaftsgfüge.

Und weil es ihnen nicht um Wirtschaft geht, haben sie keine großen Probleme, auch mit einer CDU zu koalieren. Wenn es da noch eine Scheu gibt, ist sie emotinaler Art.

Diese Konstellation hat aber tiefgehende Folgen: Wenn die eine Seite die Konzerne anbetet und die andere der Gesamtgesellschaft vorschreiben will, wie sie zu leben habe, dann zerfällt die Mitte. In den USA, bei denen Entwicklungen im Regelfall früher einsetzen, können Sie das heute beobachten: Sie werden Obama oder Hilllary Clinton nicht als Wirtschafts- und Börsenkritiker erleben - im Gegenteil: Die tummln sich da, als seien sie unter Kumpels, derweilen der dortige Mittelstand dasselbe verdient vor vor 30 Jahren - und daher, wen wundert's, unter der linken Regulierungsknute und den rechten Konzernoligopolen zunehmend verarmt.

Anders gesagt: Die Mitte der Gsellschaft und ihre Armen werden von zwei Seiten in die Zange genommen. Womit das Augenmerk auch auf die CDU zu richten wäre. Und eben nicht nur auf die Linksgrünen, deren altlinker Teil (SPD) zunemend unattraktiv wirkt, weil sich mit der Thematik weniger träumen läßt (Weltenrettung, am Asylwesen möge die Welt genesen etc.). Deswegen scheinen die Grünen, obwohl Opposition, auch die Themen vorzugeben, deswegen hat Frau Merkel auch wenig Probleme, diese zu kopieren und als ihre auszugeben.

Und unsere Sozialrevolutionäre haben ja nun voll aufgedreht - übrigens zur wachsenden Irritation mancher Altlinken.

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RE: Theorie und Praxis

#29 von Hannelore Mohringer , 20.09.2015 18:11

Dies ist eine wenig konventionelle Antwort auf eine längere Abhandlung zum Thema Amerika:

Es war Anfang der 60er Jahre, als Nita uns besuchte. Nita war Amerikanerin. Sie war 14 Jahre älter als ich und ist also längst gestorben. Ich hatte sie in den 50er Jahren kennengelernt, als sie als Deutsch-Austauschlehrerin für ein Jahr hier war, und wir waren Freunde geworden. Sie sprach fließend Deutsch, hatte Kenntnisse der deutschen Literatur, vor denen ich nur kapitulieren konnte, und liebte Deutschland und unsere Kultur. Zehn Jahre später lso besuchte sie uns am Ende einer Weltreise (in 14 Tagen um die Welt!) Eines Nachmittags fuhren wir bei schönstem Wetter durch den wunderschönen Hegau, und sie sie sagte unvermittelt: "Du wärst in Amerika nie glücklich geworden." Als wir uns zehn Jahre zuvor kennenlernten, war ich noch fasziniert von ihrem Land und wäre gern dorthin ausgewandert.

Dem ist nichts anderes hinzuzufügen, als: Sie hat recht. Ein Volk von Nitas - und ich wäre dabei gewesen. Aber, ein zusammengewürfeltes Volk und also ein Volk ohne lange gemeinsame Kultur, ist wohl nichts für mich. Und das ist auch schon der emotionale Huntergrund für meinen verzweifelten Einsatz, uns unser Land und unser Volk mit allen seinen Schwächen und Tugenden zu erhalten.

Hannelore M

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RE: updates

#30 von Hannelore Mohringer , 20.09.2015 18:23

Ich kann bis Mittwoch - wurde mir gesagt - nur unter Schwierigkeiten schreiben, weil im Hintergrund updates laufen, die offenbar weltweit die Computer reformieren und nicht von den "usern" gesteuert werden können. Bis Mittwoch soll ich den Computer eingeschaltet lassen, damit das Werk vollendet werden kann, erklärte mir ein Computer-Fachmann. Also, bis dahin nur häppchenweise Beiträge! Nach längerem Schreiben nämlich, tanzen komische Zeichen herum und das Schriftbild wandert.

HM

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RE: updates

#31 von kjschroeder , 20.09.2015 21:18

Zitat
Ich kann bis Mittwoch - wurde mir gesagt - nur unter Schwierigkeiten schreiben, weil im Hintergrund updates laufen, die offenbar weltweit die Computer reformieren und nicht von den "usern" gesteuert werden können. Bis Mittwoch soll ich den Computer eingeschaltet lassen, damit das Werk vollendet werden kann, erklärte mir ein Computer-Fachmann.



?????????????
Dann dürfte ich auch nicht schreiben können. Aber ich kann es. Was ist denn das für ein "Computer-Fachmann"?
Jetzt mal ernsthaft: Ich bin seit Anfang der 90er online. So etwas habe ich noch nie erlebt, noch nie gehabt, und es wurde mir auch nie gesagt (wäre auch sinnlos, denn so ganz unbeleckt in dem Genre bin ich nicht).

Ich hoffe, Sie haben einen guten Virenscanner bei sich laufen? Das scheint mir erheblich wichtiger zu sein. Denn auch bei Windows-Updates wandern keine Schriftzeichen herum, außerdem dauern die nur ein paar Minuten. Aber nicht Stunden, geschweige denn Tage. Ich hoffe, Sie kennen diesen Fachmann schon länger. Nicht, daß er sich einen Scherz mit Ihnen macht und Sie abzockt und Ihnen womöglich noch was draufspielt auf den Rechner, was Sie gar nicht mitkriegen.

Haben Sie mal nachgeschaut, ob Ihr Rechner per Fernsteuerung bedient werden kann? Am Ende geht jemand auf Ihre Kosten ins Netz und lädt sich ohne Ihr Wissen alles mögliche auf seinen Rechner (und belastet durch den Datentransfer Ihren Speicher - DAS wäre eine Erklärung für das wandernde Schriftbild (Speicher=voll, alles muß erst mühsam abgelegt, dann umgerechnet werden, Rechenkapazität geht drastisch runter).

Gruß
Klaus


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Aber an der Praxis scheint es zu fehlen

#32 von kjschroeder , 20.09.2015 21:42

Sie scheinen nie in den USA gewesen zu sein, oder?

Dessen ungeachtet glaube ich zu verstehen, was Sie meinen. Ja, das kann in den USA schwierig werden, wenn man in der "falschen" Region lebt. Ich habe das Land kennengelernt als eines mit zig Parallelgesellschaften. Also eben auch mit deutschen (hier eine anregung: -> http://www.lonelyplanet.com/north-americ...-articles/56324 ) .

Wenn man jetzt aber einen Perspektivwechsel vornimmt und sich sagt: Okay, DIE deutsche Kultur gibt es ja eigentlich nicht, da wir nach Stämmen orientiert sind (Bayern, Sachsen, Hessen, Preußen, etc.) - dann kann man auch den Blick für die amerikanische kriegen, wenn man sich sagt: Gut, da sind die Unterschiede halt größer bis drastisch.

Denn es gibt schon einiges, was DIE Amerikaner zusammenhält. Aber die sind ja auch stolz auf ihr Land, während unsere tollen Eliten von dieser Art Denke ja nichts wissen wollen. Würde jemand hierzulande sowas wie den dort üblichen Pledge of Allegiance an einer Schule einführen wollen, er sähe sich rasch in die Naziecke gepöbelt.

Kulturelle Vielfalt und Patriotismus dort,
Kulturelle Einheit und die Katastrophe vor Augen hier.

Wenn ich die Wahl hätte, ich wüßte, was für mich besser wäre. Aber das muß jeder für sich entscheiden.

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 20.09.2015 | Top

RE: Aber an der Praxis scheint es zu fehlen

#33 von Hannelore Mohringer , 21.09.2015 20:31

Zu #31

Lieber Klaus,
danke für die Antwort; aber, was so, wie Sie schreiben, sich aufdrängen mag, ist undenkbar. Ich kenne den jungen Mann und seine Eltern persönlich; er ist ein unbedingt vertrauenswürdiger, ein junger Mensch, der mir alten Frau den Umgang mit Computern überhaupt ermöglicht, und das, ohne wirklich daran zu verdienen. Der junge Mann stammt hier aus dem Schwarzwald und kennt die Unterversorgung hier mit dem, was für eine schnelle Übertragung vorhanden sein müßte. Vielleicht ist die des Rätsels Lösung! Ich bin übrigens bei Bedarf mit ihm über team viewer verbunden, weil sein Wohnsitz längst nicht mehr hier ist.

Übrigens hatte ich gerade einen Anruf aus Österreich. Ich erzählte dem Anrufer von meinem Computer-Mißgeschick, und er antwortete, daß er gerade auf seinem Computer sieht, daß im Hintergrund mehrere up dates laufen.

Vielen Dank jedenfalls, daß Sie sich Gedanken gemacht haben.

HM

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RE: Aber an der Praxis scheint es zu fehlen

#34 von Hannelore Mohringer , 21.09.2015 21:14

#32 von kjschroeder , Gestern 21:42

Nein, ich war nie in den USA.
Das ist ein denkbar unpassender Hinweis: http://www.lonelyplanet.com/north-americ...-articles/56324 ): Mit Lederhosen-Klischee und solchen von Bier und Sauerkraut begeben wir uns nur ins Abseits: Oder wollen Sie den deutschen Spießer als Argument bemühen?

Ihre Orientierung nach Stämmen greift auch nicht mehr so richtig: Nicht nur durch die Vertreibung der Deutschen aus ihren deutschen Heimatgebieten, haben die verschiedenen "Stämme" sich vermischt; auch die beiden Kriege und in der Jetztzeit das mobile Berufsleben haben dieselben deutlich durcheinander und sich einander näher gebracht. Sprache, gemeinsame Geschichte, Kultur und - bis zur linken Umerziehung - gemeinsame Zivilisation - sind aber eine Klammer ganz anderer Art als das Völker- und Rassengemisch in den USA, grundsätzlich anders und nicht nur "größer bis drastisch". Ich habe als junger Mensch erlebt, wie ein Deutsch-Amerikaner mit steigendem Alter nach seinen jährlichen Deutschlandbesuchen Jahr für Jahr trauriger Abschied nahm. - Und ein anderes Beispiel von Heimat: Zur Zeit läuft eine Fernsehreklame mit einem türkischen Fußballspieler - ich glaube, er heißt Ösil - , der behauptet, zwei "Heimaten" zu haben. Heimat gibt es nicht im Plural!!!!

"Kulturelle Vielfalt und Patriotismus dort,
Kulturelle Einheit und die Katastrophe vor Augen hier."
Letztere sind Ergebnis eines gigantischen Umerziehungsprozesses, bei der die kulturelle Einheit systematisch zerstört wird; und nun können wir uns darüber unterhalten, von wem, womit und durch was."

"Wenn ich die Wahl hätte, ich wüßte, was für mich besser wäre. Aber das muß jeder für sich entscheiden."
Aber, die Wahl haben Sie doch; und wenn ich das richtig sehe, haben sie bereits die richtige getroffen. Da sind nur die Jugenderinnerungen, die immer verklärt sind.

Herzlich,
Hannelore Mohringer

Gruß
Klaus

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RE: Aber an der Praxis scheint es zu fehlen

#35 von kjschroeder , 22.09.2015 16:27

Zitat
was so, wie Sie schreiben, sich aufdrängen mag, ist undenkbar.



Gut. Ich will ja auch niemandem Unrecht tun und kenne Ihre Situation nicht. Ich halte es allerdings nach wie vor für ein Phänomen, daß Updates Tage benötigen sollen. Unterversorgung? Gut, das wäre eine Erklärung, aber soweit mir bekannt, müßte bei Ihnen zumindest dsl6000 möglich sein.

Wenn Sie überhaupt kein DSL haben, dann mag das angehen mit den tagelangen downloads. Ansonsten, sagt mir mein Bauchgefühl, ist da was faul. Eine andere mögliche Erklärung, vorausgesetzt Sie haben DSL: Nutzen Sie bei sich w-lan?

Gruß
Klaus


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RE: Aber an der Praxis scheint es zu fehlen

#36 von kjschroeder , 22.09.2015 16:37

Zitat
Mit Lederhosen-Klischee und solchen von Bier und Sauerkraut begeben wir uns nur ins Abseits: Oder wollen Sie den deutschen Spießer als Argument bemühen?



Das kann man so und so sehen. Für mich macht sich ein Spießer nicht an seinen Äußerlichkeiten feest, soindern an seinen Einstellungen. Und da sind mir amerikanische Lederhosen-Boys zigmal lieber als der bemüht hipp daherkommende und verkniffene Öko-Vegan-Spießer, der nichts außer seiner recht übersichtlichen Intellektalität gelten läßt. Das aber dann natürlich tolerant und nachhaltig. ;-)

Und ja, natürlich gab es längst eine Vermischung unter den "Stämmen". Es liegt halt im Auge des Betrachters, worauf er Wert legen will, was er leben will, ob ihm das alles egal ist - wie auch immer. Deswegen schrieb ich ja auch, daß man sich Amerika so vorstellen kann. Man muß es natürlich nicht. Für mich war damals dieser Vergleich mit den Stämmen eine Art "Krücke", um zu kapieren, was in den USA vor sich geht. Und nur aus diesem Grund hatte ich ihn auch erwähnt.

Zitat
Aber, die Wahl haben Sie doch


Ich schätze, ich bin mittlerweile zu alt, um da drüben nochmal neu anzufangen.

Gruß
Klaus


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RE: Aber an der Praxis scheint es zu fehlen

#37 von Hannelore Mohringer , 24.09.2015 00:09

RE: Aber an der Praxis scheint es zu fehlen

#35 von kjschroeder , Gestern 16:27

" Gut. Ich will ja auch niemandem Unrecht tun und kenne Ihre Situation nicht. Ich halte es allerdings nach wie vor für ein Phänomen, daß Updates Tage benötigen sollen. Unterversorgung? Gut, das wäre eine Erklärung, aber soweit mir bekannt, müßte bei Ihnen zumindest dsl6000 möglich sein.

Wenn Sie überhaupt kein DSL haben, dann mag das angehen mit den tagelangen downloads. Ansonsten, sagt mir mein Bauchgefühl, ist da was faul. Eine andere mögliche Erklärung, vorausgesetzt Sie haben DSL: Nutzen Sie bei sich w-lan?"

HM:
Ich weiß weder, was dsl6000, oder überhaupt DSL noch w-lan ist. Ich bin so froh, daß ich mich nicht darum kümmern muß, es eben bequem ist, jemanden fragen zu können oder gar die Sache in Ordnung bringen zu lassen. Elektronik, ja, die Übertragung von Energie durch Drähte, von Tönen durch die Luft (kann die eigentlich durch ein Vakuum unterbrochen werden, oder geht sie auch durch ein Vakuum, wie sie durch Mauern geht), das alles sind Wunder, und ich habe den allergrößten Respekt vor Menschen, die sie beherrschen, obwohl sie sie nicht erklären können - jedenfalls hat mir noch niemand erklärt, wie ein simples Telefon funktioniert.

Ehe ich philosophisch werde, gehe ich nun schlafen.

Gute Nacht und vielen Dank, daß Sie sich auch um meine Computersorgen kümmern!

HM

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