enn eines Tages der Reichstag wieder brennt

#1 von Hannelore Mohringer , 01.09.2015 12:29

Wenn eines Tages der Reichstag wieder brennt

oder ganz Deutschland, werden die Brandstifter wieder die jeweils im Kampf um die Macht Unterlegenen sein! Gestern Abend bei Frank Plasberg in der ARD in dessen Sendung „Hart aber fair“, ging es im Stil der Bekämpfung imaginärer Nazis als imaginäre Flüchtlingsvertreiber weiter im Text mit zwei Einwanderern, der eine davon der populärwissenschaftlich auftretende Physiker (Achtung: Klimawandel!) und sanft daherkommende Dauer-TV-Gast Rangar Yogeshwar aus Luxemburg, und ein hübsches Mädchen von Irgendwo, dessen Fluchtgrund nicht vorkam, einem Journalisten der schreibenden Zunft, der Chefin der Grünen und dem einsamen und weichgespülter Vertreter der CSU, der dennoch tapfer das eine oder andere der „Flüchtlingspolitik“ beim richtigen Namen nannte.

Beim Googeln nach der Schreibweise von Plasbergs Namen stieß ich auf:
Zitat
„Der Hinweis auf "Hart aber fair" im Zusammenhang mit einer Veranstaltung des Versicherungs-Verbands beschert der Produktionsfirma von Frank Plasberg Ärger. Der WDR verwies auf die Trennung zwischen Talk und anderen Aktivitäten.
Eigentlich befindet sich "Hart aber fair" gerade in der Sommerpause. Für Schlagzeilen sorgt der ARD-Talk nun allerdings trotzdem, weil Ansager & Schnipselmann - die Produktionsfirma von Moderator Frank Plasberg und seinem Kollegen Jürgen Schulte - vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) damit beauftragt wurde, Gesprächsgäste für eine von Plasbergs Frau Anne Gesthuysen im Rahmen des Versicherungstages 2015 moderierte Podiumsdiskussion einzuladen. Teil des Auftrags war zudem die Produktion eines Themenfilms.“ Zitatende (Der Link ließ sich leider nicht kopieren, daher der Textteil im Original)

Hart! Aber fair? Die Kampagne geht auf allen Kanälen weiter. „Wie braun ist der Osten“, titelt der SÜDKURIER, und ziert seine erste Seite mit dem Bild eines Gartenzwerges in Hitler-Attitüde mit den gängigen Attributen von Bärtchen und zum Gruß erhobener Hand als Stopschild, und daneben verkündet Uli Fricker unter der Rubrik „Rechtsextremismus“ seine von keinem Zweifel geplagte Erkenntnis: „der Osten ist für rechtsextreme Gedanken anfälliger als der Westen“ mit Verweis auf Pegida und AfD.

Von denen, Pegida und AfD, hört und liest der Durchschnittsbürger nichts mehr. Er kriegt von den Gerüchten nichts mit, daß Pegida-Aktive weiterhin zu Zehntausenden ruhig und diszipliniert mit ihren Transparenten „spazierengehen“. Offenbar kommen sie, folgt man dem SÜDKURIER und seinem Gartenzwerg, aus Schrebergärten! Die letzten Deutschen, die einfach und unbeirrt nichts weiter wollen, als ihre in Gottes Namen kleinbürgerliche Ruhe, unangefochten von Lügen und Hetze, wie sie denen 40 Jahre lang ausgesetzt waren; unangefochten offenbar von den gesamtdeutschen Verwirrungen und Lügen und Hetze der anderen Art, denen wir nun gesamtdeutsch gemeinsam tagtäglich ausgesetzt sind, der „Freiheit“ mit ihren brüllenden „Sängern“ und tobenden „Fans“, die in Ermangelung von Hitler und Ulbricht, von Kirche und Moral, keine anderen Idole haben, in deren Gefolgschaft sie Gemeinschaftsgefühl und die Befriedigung ihrer einfachen Bedürfnisse suchen!

Da stehen sich tatsächlich zwei Welten gegenüber, in der gängigen Vereinfachung Rot und Braun, und dazwischen der deutsche Kleinbürger, überrollt von Abertausenden ins Land Gerufenen. Es scheint, daß ausgerechnet diese „Kleinbürger“ aus dem „Osten“, gewitzt aus jahrzehntelanger Erfahrung, längst erkannt haben, daß nicht die Braunen die gerufen haben, die nun unser Land stürmen.

Damit der Reichstag nie wieder brennt, sollten wir die Kleinbüger nicht verunglimpfen!

Hannelore Mohringer

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