Augstein-Debatte: Die Selbstgefälligkeit wünscht keine Störung

#1 von kjschroeder , 13.01.2013 18:29

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Die linke Sebstgefälligkeit: Ertappt?

Meinungen?

Gruß
Klaus


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RE: Augstein-Debatte: Die Selbstgefälligkeit wünscht keine Störung

#2 von wüllerstorff , 18.01.2013 16:01

ohne wirklich auf Ihre Argumentation eingehen zu wollen sollte man doch zwei punkte beachten: Henryk Broder und das Wiesenthalzentrum sind keine absolute Autorität die festlegt was Antisemitismus ist. Beim Wiesenthalzentrum kommt hinzu dass es dazu verdammt ist vermeintlichen oder realen Antisemitismus zu benennen denn sonst hätte es keinen Grund zur Existenz.
Was das Wiesenthalzentrum und vor allem die Antidefamationleage als Antisemitismus betrachtet ist in vielen fällen haarsträubend. Da gab es mal einen recht amüsanten Film von einem jungen Israeli der das unbeabsichtigt schonungslos offen gelegt hat.

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RE: Augstein-Debatte: Die Selbstgefälligkeit wünscht keine Störung

#3 von kjschroeder , 18.01.2013 17:22

Zitat
Henryk Broder und das Wiesenthalzentrum sind keine absolute Autorität die festlegt was Antisemitismus ist. Beim Wiesenthalzentrum kommt hinzu dass es dazu verdammt ist vermeintlichen oder realen Antisemitismus zu benennen denn sonst hätte es keinen Grund zur Existenz.


Das sehe ich auch so.

Zitat
Was das Wiesenthalzentrum und vor allem die Antidefamationleage als Antisemitismus betrachtet ist in vielen fällen haarsträubend. Da gab es mal einen recht amüsanten Film von einem jungen Israeli der das unbeabsichtigt schonungslos offen gelegt hat.


Yepp. Es gab (oder gibt noch) ein Video auf YouTube, das eine jüdische Jugendgruppe (ich glaube, aus den USA, bin mir aber nicht sicher) auf Deutschland-Besuch zeigt. Das Video zeigt u.a., wie die Betreuung die Jugendlichen ermahnt, nur belebte Plätze aufzusuchen, die Gruppe nicht zu verlassen (tagsüber, wohlgemerkt), weil hier so viele Nazis seien. Kein Ausgang abends. Die Jugendlichen waren etwa 14-16.

Aber: Relativiert das Augstein? Hat das was mit ihm zu tun? Für mich denkt dieser Mann in antisemitischen Mustern. Was nicht bedeutet, daß alles, was von jüdischer Seite kommt, koscher ist. Aber darum geht es hier ja nicht. Es geht um ihn. Seine Schreibe und das dahinter liegende gedankliche Muster.

Gruß
Klaus

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