Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#1 von Willik , 11.01.2013 01:45

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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#2 von kjschroeder , 11.01.2013 06:41

In Niedersachsen wird sie jetzt bei 5 % gesehen. Da muß man gucken.

Witzig finde ich, daß Steinbrück jetzt hinter Westerwelle steht, der ja lange Zeit das Aschenputtel in der Beliebtheitsskala war. Die Bürger schätzen offenbar die weitgehende Unsichtbarkeit des Außenministers.

Der arme Philipp Rösler hingegen tut mir leid, und das meine ich auch so. Der Umgang mit ihm ist in meinen Augen ziemlich schäbig. Wenn es nach mir ginge, würde Niebel hochkantig den Abflug machen.

Gruß
Klaus

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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#3 von heinzwernerhübner , 11.01.2013 12:50

Ja, es gibt noch Hoffnung!
Und wie du Rösler siehst, so sehe ich das auch.

Niebel, tja Niebel, der ist ein egoistisches Ar...loch!

Ich glaube, dass dieser ehemalige "GenSek" von seinem ehemaligen Parteichef "vorgeschickt" wurde.
Wer ein Minister in einem von der FDP vor vier Jahren zum Abschuss freigegebenen Ministerium wird, kann nur ein illiberaler Kasper sein.

gruß
heinz


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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#4 von horstR , 11.01.2013 13:21

Tja Niebel u Döring in einen Sack, und - was sagt der Schulmeister? Wo ist doch gleich die Nordsee am tiefsten?!?


Saludos

HR

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#5 von heinzwernerhübner , 11.01.2013 13:29

was sagt der Schulmeister? Wo ist doch gleich die Nordsee am tiefsten?!?

Wo denn bitte, lieber Horst? Ich weiß es nicht.
Nordsee war für uns nicht wichtig - war im Westen!!!

gruß
heinz

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#6 von horstR , 11.01.2013 14:14

Dann eben an der Bernsteinküste neben den Phosphorbomben, aber Bildungdefizite hatte die DDR schon oder hast Du mittlerweile den tiefsten Punkt der Nordsee ergoogelt? :-)))


Saludos

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#7 von heinzwernerhübner , 11.01.2013 15:18

> aber Bildungdefizite hatte die DDR schon...<

Stimmt, besonders im Bereich Geschichte.
Aber ansonsten wurde mehr Allgemeinwissen vermittelt, als ich das z.B. heute in den 16 verschiedenen deutschen Bildungsystemen feststellen durfte/musste.
Im Fach Deutsch und in den naturwissenschaftlichen Fächern hatte das DDR-Bildungssystem mehr drauf - wesentlich mehr.


>...oder hast Du mittlerweile den tiefsten Punkt der Nordsee ergoogelt? :-))) <

Also ich hab's jetzt getan und nun weiß ich's. Danke auch. :)
Vielleicht braucht man's mal.
Ich wusste nicht, dass das so weit nördlich ist... Ach, klar, heißt ja Nordsee. :)))))))))

gruß
heinz

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#8 von horstR , 11.01.2013 15:41

Im Fach Deutsch und in den naturwissenschaftlichen Fächern hatte das DDR-Bildungsystem mehr drauf - wesentlich mehr.
Zitatende

Na jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr, alle schreien nach mehr u besserer Bildung damit die Wirtschaft brummen kann und Ihr habt so hoch-(od. ein-)gebildet den Karren so an die Wand gefahren, daß die Wiedervereinigung ne Wirtschaftsprize für zwei Jahre im ungebildeten Westen war....

Was bleibt da zu tun?


Saludos

HR

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#9 von heinzwernerhübner , 11.01.2013 16:05

> Na jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr, alle schreien nach mehr u besserer Bildung damit die Wirtschaft brummen kann und Ihr habt so hoch-(od. ein-)gebildet den Karren so an die Wand gefahren, daß die Wiedervereinigung ne Wirtschaftsprize für zwei Jahre im ungebildeten Westen war....<

Oh nein, das ist zu einfach gedacht.
Es ist schon ein Unterschied, ob ein gebildetes Volk in einer Demokratie deren Vorzüge genießen kann oder ob ein besser allgemein gebildeter "Volkskörper" Mut beweisen muss, sich von einer oktroyierten Diktatur zu befreien.
Wissen und Mut gehen hier nicht konform - und so war es in der DDR, bis das Fass am Überlaufen war.

Der Karren wurde an die Wand gefahren, weil wir uns nicht zeitig genug entschließen konnten, die Ulbricht- und Honecker-Bucht wegzujagen. Weil sich leider kluge Leute aus Opportunismus an die Mächtigen andienten. Aber das kennt man ja auch im Hier und Jetzt.

Eingebildet übrigens haben wir uns darauf nichts - Im Gegenteil, es war und ist beschämend, dass sich gebildete Menschen instrumentalisieren lassen - aber auch das ist uns hier und jetzt wohl nichts Neues, gelle?
Und wenn ich hier vielleicht "eingebildet" rüberkomme, dann ist der Eindruck falsch!
Selbstbewusst, das wäre als Einschätzung besser und wohl auch richtig erkannt, lieber Horst.

Von der DDR-Planwirtschaft haben übrigens zahlreiche Unternehmen der "Freien Welt" sehr gut profitiert. Ich selbst habe als junger Weber (bin also nicht nur eingebildeter Lehrer) für 'n Appel und 'n Ei für Neckermann Stoffe gewebt, damit die DDR wenigstens ein paar Westmark verdienen konnte - im Interesse eines wahnsinnig hohen Profits für West-Unternehmen.

hwh

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#10 von kurt02 , 11.01.2013 16:15

Das ist schon korrekt. Vor allem in den theoretischen naturwissenschaftlichen Disziplinen, war die DDR sehr gut aufgestellt. Mein Lehrbuch für Theoretische Chemie zB war von irgendeinem VEB, und in der Mathematik waren die Sowjets sowieso eine Klasse für sich, Gehapert hat es dort, wo teure Laboreinrichtungen nötig gewesen wären.

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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#11 von horstR , 11.01.2013 16:19

Na ja, ganz so ernst war meine Bemerkung auch nicht gemeint. Was meine Kenntnisse über die DDR angeht, meine Stasiakte soll schon 1975 dicker als 17cm gewesen sein. Jedenfalls berichtete das die Schwester meines Freundes, die für den Laden gearbeitet hat und mit dieser Begründung den Kontakt zur Familie abbrach (mußte).

Der Gipfel meiner parteilichen Wiedervereinigugserlebnisse war allerdings Cornelia Pieper, die im Wahlkampf als Generalsekretärin einen Termin auf dem platten hessischen Lande wahrnahm und uns die Welt aus Berliner Sicht erklären wollte.


Das Kotzen kam mir dann am gleichen Ort drei Wochen später als WW mit seinen Bodyguards aufschlug, wohlgemerkt als Parteivorsitzender u Oppositionführer.. und silberner 7er BMW...


Saludos

HR

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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#12 von kjschroeder , 11.01.2013 19:09

Zitat
Ich selbst habe als junger Weber (bin also nicht nur eingebildeter Lehrer) für 'n Appel und 'n Ei für Neckermann Stoffe gewebt, damit die DDR wenigstens ein paar Westmark verdienen konnte - im Interesse eines wahnsinnig hohen Profits für West-Unternehmen.



Das war im Grunde Ausbeutertum par excellence. Und ich überlege gerade, ob ich ein schlechtes Gewissen kriegen sollte. Weil: Ich hatte mir Mitte der 80er ein Steilwandzelt kaufen wollen und fand auch ein tolles (25qm - "Tanztempel";-) für sage und schreibe noch nicht mal 900 DM (normal für sowas waren so 1.300 - 2.500 DM). Bei einem Campingausrüster. Mit Fensterchen drin (sogar noch Klappen zum Lüften), Gardinen, zwei getrennten Schlafkabinen, sogar eine Kleiderstange war dabei. Außenfarbe: Dunkelbraun-gelb mit rot-blauen Einsprengseln.

Ich fahr hin, kauf das Zelt - es hält IMMER noch;-) - und stelle zu meiner Verblüffung fest, daß das Zelt in der DDR gefertigt worden war.....

Gruß
Klaus

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#13 von heinzwernerhübner , 11.01.2013 21:08

> Ich fahr hin, kauf das Zelt - es hält IMMER noch;-) - und stelle zu meiner Verblüffung fest, daß das Zelt in der DDR gefertigt worden war.....<

Bleib ruhig, Klaus!
Ich hab damals (vor über 40 Jahren) Anzugstoffe (vom feinsten) gewebt. Also mach dich bitte nicht fertig, gelle.

gruß
heinz

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#14 von kjschroeder , 11.01.2013 21:56

Zitat
Bleib ruhig, Klaus!
Ich hab damals (vor über 40 Jahren) Anzugstoffe (vom feinsten) gewebt. Also mach dich bitte nicht fertig, gelle.


Na dann ... das beruhigt natürlich.
Aber davon abgesehen, sind das Beispiele für die dunkle Seite - oder besser: eine der dunklen Seiten eines solchen Systems. IKEA hat davon ja auch fleißig profitert, wie das Unternehmen vor einiger Zeit zugab.

Wie nannte man das damals bei euch eigentlich? Ja wohl n icht "Zwangsarbeit", oder? Eher "Solidarität" oder wie? Wenn ich das richtig im Kopf habe, waren das spezielle Arbeitseinsätze - "mein" Zeltunternehmen hat ja wohl nicht die ganze Zeit Zelte produziert ....

Gruß
Klaus

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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#15 von horstR , 11.01.2013 22:16

Bewährung in der sozialistischen Praxis dürfte das Stichwort sein...


Saludos

HR

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#16 von heinzwernerhübner , 11.01.2013 22:19

> Aber davon abgesehen, sind das Beispiele für die dunkle Seite - oder besser: eine der dunklen Seiten eines solchen Systems. IKEA hat davon ja auch fleißig profitert, wie das Unternehmen vor einiger Zeit zugab. <

Ja, stimmt. Aber ich sag dir ehrlich, mir war das damals nicht bekannt. Ich kannte noch nicht mal den Namen IKEA.
Für uns war Knast in erster Linie "Aufbewahrungsanstalt" für Kiriminelle, also "richtige" Kriminelle.
Als ich so um die Zwanzig war, wurde mir klar, dass es auch politische "Kriminelle" gab. Und selbst dann verbanden wir mit Knast lediglich "Tütenkleben". An Folter für Politische hab ich überhaupt nicht gedacht.

>Wie nannte man das damals bei euch eigentlich? Ja wohl n icht "Zwangsarbeit", oder? Eher "Solidarität" oder wie? Wenn ich das richtig im Kopf habe, waren das spezielle Arbeitseinsätze - "mein" Zeltunternehmen hat ja wohl nicht die ganze Zeit Zelte produziert .... <#

Was Bezeichnungen betrifft gab es gar keine; zumindest hab ich keine gekannt. Jugendwerkhof war ein bekannter Begriff, aber für uns waren dort halt schwererziehbare Kinder und Jugendliche untergebracht, deren Eltern nicht mit ihnen zurechtkamen.
Zwangsarbeit kannte ich nur während meiner Armeezeit (1970 kurz nach dem Abi bis 1973 kurz vor dem Studium).
Und was dein Zelt betrifft, nehme ich mal an, das haben ebensolche Leute in sozialistischen Betrieben produziert, wie ich einer war.

Aber (das fällt mir gerade ein) ich bin davon überzeugt, dass wir "Wessis" und "Ossis" uns nach zwanzig Jahren immer noch nicht kennen... Sehr schade ist das.
gruß
heinz


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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#17 von heinzwernerhübner , 11.01.2013 22:36

Nö, Bewährung in der sozialistischen Produktion hieß das.
Ich selbst habe es ab Juni 1988 praktizieren müssen, als ich aus dem Lehrerberuf "fliehen musste".
Ich war dann Lagerabeiter und das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Nur ahnte ich nicht, dass das alles mit der Wende wieder vorbei war und ich endlich ein freier Mensch sein durfte. ;)
Heute fühl ich mich schon wieder eingeengt, weil das Land, in dem ich gelandet bin, unmerklich auf den Sozialismus zurückgeht.
Schei.. das alles!
hwh

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#18 von kjschroeder , 11.01.2013 22:48

Zitat
Ja, stimmt. Aber ich sag dir ehrlich, mir war das damals nicht bekannt. Ich kannte noch nicht mal den Namen IKEA.


Das ist mir klar - die Sache mit IKEA z.B. wußte ich bis vor ein paar Monaten noch nicht mal. Und daß Ihr das damals nicht wußtest, ist mir auch klar, denn wenn der Hintergrund bekannt geworden wäre (Lösung des notorischen Problems "Devisenmangel") hätte das - "Sind wir etwa pleite?" - die Gefahr politischer Unruhen nach sich gezogen.

Falls Du den Eindruck gewonnen haben solltest, ich sei ein "Auf-Ossis-Herabgucker" - dem ist nicht so.

Zitat
Und was dein Zelt betrifft, nehme ich mal an, das haben ebensolche Leute in sozialistischen Betrieben produziert, wie ich einer war.


Das hatte ich damals ja gedacht. Was mir nicht bekannt war, ist, daß völlig unterschiedliche Qualitätsanforderungen an Produkte gestellt wurden, je nachdem, ob sie in den West-Export (Devisen) gingen oder nicht. Nun weiß ich nicht, ob mein Zelt das beste Beispiel dafür ist - ich bezweifele es eigentlich eher - aber es gibt aus anderen Branchen Angaben (Zeitzeugen, Dokumente), wonach in den Kombinaten Handstände aufgeführt wurden, um das Qualitätsniveau für den West-Export zu erfüllen, was schon bei der Teilebeschaffung losging. Und dann wurden die Produkte für einen Appel und ein Ei verhökert - billig, billig, damit sie auch ja absetzbar waren, um an Devisen ranzukommen.

Zitat
Aber (das fällt mir gerade ein) ich bin davon überzeugt, dass wir "Wessis" und "Ossis" uns nach zwanzig Jahren immer noch nicht kennen... Sehr schade ist das.


Ich würde es nicht ganz so dramatisch sehen - in 20 Jahren hat sich doch einiges angeglichen. Im Guten wie im Schlechten übrigens. Aber ich gebe Dir Recht: Da gibt es nach wie vor Defizite. Und manchmal erhebliche.

Ich bin auch erst neulich über die Stasi-Richtlinie 1/76 gestoßen, von der nach meinem Dafürhalten bis auf den heutigen Tag fleißíg Gebrauch gemacht wird.

Gruß
Klaus

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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#19 von kjschroeder , 11.01.2013 23:13

Zitat
Heute fühl ich mich schon wieder eingeengt, weil das Land, in dem ich gelandet bin, unmerklich auf den Sozialismus zurückgeht.


Das Schlüsselerlebnis dafür hatte ich Anfang der 90er, als der damalige Verkehrsminister Ulf Fink ein Verbot der BAB-Broilerbuden ankündigte. Der Mann war CDU-Parteigänger (CDU-Klischee: Partei ist wirtschaftsnahe!) und damals - wem sag ich's gab es zumindest bei Dir in Thüringen keinen Autobahnparkplatz ohne privat betriebene Hähnchenbude - oder Broiler, wie sie bei Euch heißen. Die schossen nach der Wende wie Pilze aus dem Boden, und es war völlig egal wo ich auf meinen damaligen Wegen nach erfurt, Gotha, Leipzig, Berlin etc.halt machte: Es stand immer eine Bude da von einem frisch gebackenen Kleinunternehmer.

Und das war ja auch die Zeit, wo händeringend Privatengagement, Privatinvestition, privates Unternehmertum vermißt und ach so gefördert wurde.

Aber ich wußte damals, daß die Autobahnratstätten GmbH 100% staatlich war, die Ossi-Raststätten dort eingegliedert werden sollten - und der Staat also letzlich keine private Konkurrfenz dulden würde. Marktwirtschaft! Unternehmertum! ;-)

Der Bürokraten- und Planwirtschaftler-Terror war schon damals absehbar; die Branche lütt, aber mit Symbolcharakter.

Gruß
Klaus


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RE: Gibt es doch noch Hoffnung für die FDP?

#20 von horstR , 11.01.2013 23:36

Und ich hatte einen anatomischen Atlas von Sobotta, der war auch völlig ideologiefrei gedruckt in Leipzig:-)))


Saludos

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#21 von heinzwernerhübner , 12.01.2013 07:21

> Falls Du den Eindruck gewonnen haben solltest, ich sei ein "Auf-Ossis-Herabgucker" - dem ist nicht so. <

Das weiß ich längst, Klaus.
Andernfalls würde ich gar nicht mit dir reden.

Schönes Wochenende
heinz

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#22 von heinzwernerhübner , 12.01.2013 07:25

Zitat
Und ich hatte einen anatomischen Atlas von Sobotta, der war auch völlig ideologiefrei gedruckt in Leipzig:-)))



Siehste!

gruß
heinz

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#23 von horstR , 12.01.2013 10:36

Sobotta war wohl Tscheche, aber den gabs schon vor dem Krieg, nu ist die Frage wer hat Lizenzgebühren abgeführt Verkaufspreis Ost ca. 2o M Ost Verkaufspreis West ca. 12o DM, die Bücher waren absolut identisch bis auf das Deckblatt mit den Druckereiangaben...


Saludos

HR

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#24 von heinzwernerhübner , 12.01.2013 13:04

Zitat
Sobotta war wohl Tscheche, aber den gabs schon vor dem Krieg, nu ist die Frage wer hat Lizenzgebühren abgeführt Verkaufspreis Ost ca. 2o M Ost Verkaufspreis West ca. 12o DM, die Bücher waren absolut identisch bis auf das Deckblatt mit den Druckereiangaben...



Also, nach den Erfahrungen, die ich in den letzten zwanzig Jahren machen durfte, stellt sich das wohl so dar:

Ost: 10% für Lizenzgebühren, Rest Herstellungskosten und kaum Gewinn, Steuern minimal
West: Keine Lizenzgebühren, Rest minimale Herstellungskosten und ca. 90% Gewinn für das Unternehmen. Ach ja, der Staat zockt noch ab mit Maximalsteuern. Also 45% Gewinn nach Steuern.

An diesem Beispiel wird auch deutlich, warum die blöde DDR letztendlich unterging.

gruß
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#25 von horstR , 12.01.2013 16:32

Hmmmm. jetzt wirds aber fundamental. Entdecke ich da ein rotes Kernchen?


Saludos

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