Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#1 von kjschroeder , 10.01.2013 20:29

Da sind Wowereit und Platzeck im Falle BER, da ist Peer Steinbrück bei Thyssen. Und noch einige andere anderswo, die nur nicht so bekannt sind.

Solllten Politiker überhaupt in Aufsichtsräten sitzen dürfen?

Gruß
Klaus

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#2 von horstR , 10.01.2013 20:48

Solange sie juristische u persönlich haftende Konsequenzen nicht fürchten müssen: NEIN!!


Saludos

HR

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#3 von heinzwernerhübner , 10.01.2013 21:11

Das sehe ich auch so, Horst.
Nur wollen die Aufsichtsräte doch gerade Leute, von denen sie sich politische Zugeständnisse für ihre Unternehmen erwarten.
Oder glaubst du, ein Otto Normalverbraucher kann als Aufsichtsratsmitglied den betreffenden Unternehmen z.B. niedrige Energiekosten versprechen und später sogar einräumen?
Aufsicht wollen die nicht, sondern an Vorteilsnahme sind die interessiert.
heinz


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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#4 von horstR , 10.01.2013 21:17

Neben den von mir an den verschiedensten Stellen geforderten Staatsanwälten, sollten auch noch die Parteien, die diese Herrschaften installiert haben, in Haftung genommen werden!

Die Geier haben sich doch nicht nur via Parteienfinanzierung bereichert!


Saludos

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#5 von JoG , 12.01.2013 18:48

Die politische Aufgabe steht meist im Widerspruch zu der Aufgabenstellung eines Aufsichtsrats. Da sind die Interessenkonflikte auch zu groß. Zudem erfordern die zwei Aufgaben vollständig andere Fähigkeiten und Expertise.
Das ist bereits bei Sparkassen zu beobachten und bei unternehmen wie Stadtwerken, KfW, Flughäfen oder Bahn offensichtlich reine Dummheit.

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#6 von horstR , 12.01.2013 18:56

Falsch Aufsicht z.B. über den Verbrauch öffentlicher Gelder ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik schlimm und teuer ist es allerdings, daß das in der Praxis so schlecht funktioniert, weil sich zu viele ökonomische Stümper in der Politik tummeln!


Saludos

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#7 von JoG , 12.01.2013 19:18

Ein betrieb sollte nach wirtschaftlichen Kriterien optimiert werden und nicht politischen Überlegungen unterworfen werden. Darum ging der Wettstreit der Systeme in letzten Jahrhundert. Nur haben das die hiesigen Parteien noch nicht gerafft.

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#8 von horstR , 15.01.2013 16:35

Der Hammer: Heute war Sondersitzung des Bundestages Wowi u Platze sind einfach nicht vor dem Gremium erschienen, ja was ist das denn für eine Art Verantwortung zu tragen?

Ist das gut so?

HR


Saludos

HR

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#9 von kjschroeder , 15.01.2013 16:45

Die Abwesenheit der beiden ist in meinen Augen skandalös. Die faulen Ausreden mit der kurzfristigen Terminangabe können sich die Beteiligten sonstwo hinstecken. Dieses Thema ist wichtig und öffentlichkeitswirksam. Und Platzeck ist der falsche Mann für sowas.

Aber hast Du auch mitgekriegt, was für ein Ablenkungsmanöver Gabriel startet, indem er Ramsauer anmacht? Da,mit das "rote" Versagen nicht so auffällt, sondern gleichmäßiger verteilt wird.

Müder Versuch ..... ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#10 von horstR , 15.01.2013 18:12

So, da erwarte ich doch von der FDP, daß sie Honig aus der Situation saugen, aber nein die Kampa schießt sich auf Ramsauer ein und die FDPSpitze befindet sich in der Winterstarre!

H


Saludos

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RE: Politiker & Aufsichtsratsposten: ein Problem?

#11 von JoG , 15.01.2013 18:23

Ich staune immer wieder wie viele goldene Chancen die FDP Führung ausschlägt und wie oft sie dann zu guter Letzt sich mit erstaunlicher Treffsicherheit ins Aus stellt.

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Die FDP läßt eine Chance nach der anderen aus ....

#12 von kjschroeder , 15.01.2013 19:07

Da weiß man bald nicht mehr, was man dazu sagen soll. Die lassen in Berlin eine Chance nach der anderen aus. Sagenhaft. Soviel Schläfrigkeit ist mir selten untergekommen. Da muß sich die Partei über miese Wahlergebnisse nicht wundern.

Ich nehme an, es hängt mit allseits dort verbreiteten Kuschel-Mentalität zusammen, daß da nichts passiert. Die Folge davon ist aber lediglich, daß die FDP mit allen anderen in einen Topf gesteckt wird auch bei den Fehlern, für die sie nun nichts kann.

Gruß
Klaus

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