Sturmflut! Und was dann?

#1 von Hannelore Mohringer , 25.07.2015 09:50

Sturmflut! Und was dann?
Seit alters her bauen Menschen Dämme, um sich vor Überflutungen zu retten. In Deutschland aber werden die Massen hereingelassen in der Hoffnung, daß die Schäden gering sind und die Spuren im Sande verlaufen. Da es sich hier und heute aber nicht um ein lebloses Element handelt, das da über uns kommt, sondern um Menschen, die in unser Land strömen, paßt die Überschrift im heutigen SÜDKURIER „Bleiben wir menschlich“ (Dieter Löffler auf Seite 2) irgendwie.
Zumal wir sie ja angelockt haben, diese Massen, ihnen den Weg geebnet durch die Öffnung der Grenzen, die Werbung mit Arbeit und besseren Löhnen, das Versprechen, hier in ihren alten Sitten und Gebräuchen weiterleben zu können, ganz wie zu Hause, auch, wenn sie damit unsere Gesetze mißachten; angelockt endlich mit dem Lockruf, daß unser Land dafür geschaffen, weil ein Einwanderungsland sei und damit ihre Sitten und Gebräuche die unseren seien, weil sie mit ihnen, den Massen, nun hineingeströmt sind in unser Land, das nun selbstverständlich auch von ihnen mitregiert und – wer weiß - eines Tages ganz von ihnen regiert wird.
Es gibt eben doch Parallelen zwischen Menschen- und Sturmfluten, jedenfalls, was die Folgen angeht: Sie sind beide nicht spurlos und beide verheerend. Und so zeigt sich der Einwanderungsbefürworter naiv, wenn er sich über den „herablassenden Ton“ einer Einwanderin beklagt, die es schon zum Mitregieren gebracht hat und nun die Einheimischen belächelt, deren Pferde vor „Flüchtlingen scheuen“ („Kretschmanns Integrationsministerin Bilkay Öney“). Jeder Zweite der Hunderttausenden und in der Summe Millionen, die hereinströmen, kommt aus dem Balkan und soll angeblich zurückgeschickt werden. Die bleiben, sind – auf die Zukunft gesehen – auch nicht zu assimilieren, zumal sie sich ja auch nicht assimilieren dürfen – auf Befehl ihrer Herkunftsländer und Religionen und Sitten und Gebräuche. Nach uns die Sintflut – oder ist sie schon da?
Zur Zeit wird nur hektisch an der vorläufigen Bewältigung der Ströme gewerkelt. Was danach kommt, ist das Menschliche, das Herr Löffler anmahnt. Denn die Menschen beginnen, ihre Besitzstände zu wahren, und nicht nur die, die „aus der falschen Ecke“ kommen. Da sei „es Aufgabe der Politik“, „diese Interessen gegen die Interessen anderer abzuwägen“. Das klingt nach Enteignung als Folge einer Sturmflut, die von „Elementen“ hervorgerufen wurde, die nicht von der Natur, sondern gegen alle Gesetze der Natur von „der Politik“ in Gang gesetzt worden ist, nämlich diese Sturmflut aus Menschenmassen, die alle Züge kommender Unmenschlichkeiten trägt.
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