Tanz auf dem Vulkan

#1 von Hannelore Mohringer , 21.07.2015 19:34

Neue Breitseite aus Baden-Württembergs grünroter Festung gegen die christlichen Kirchen als weiteres Wahlgeschenk an die eigene und schichtspezifische Wählerschicht. Ist dem sexuellen Bedürfnis im ansonsten offenbar grauen Schulalltag bereits gesetzlich Genüge getan, so muß nun noch der Freiraum dafür und andere, lärmintensivere lustvolle Betätigungen erweitert werden: Die Streichung der Feiertag als Ruhetage! Das ist ein doppeltes Vergnügen für Grünrote, weil es auch noch die Kirchen und damit die „Konservativen“, also die Spießer, nämlich die bürgerlichen Bürger trifft.

Auf Seite 7 der sonntäglichen SÜDKURIER-Ausgabe ist eine epd-Notiz abgedruckt. Da kann in Ruhe nachgelesen werden, wann er noch weniger Ruhe haben wird, der Spießer, vor einer speziellen „Jugend-“ und Bevölkerungsschicht, zu deren Schutz schon das Antidiskriminierungsgesetz erfunden worden ist. Dem „Wandel der Jahrzehnte geänderten Lebensgewohnheiten“ angepaßt soll nämlich laut „Vorlage für eine Gesetzesänderung“ die Streichung hauptsächlich kirchlicher Feiertage als Ruhetage erfolgen wie Heiligabend, erster Weihnachtsfeiertag (vermutlich ist der zweite Weihnachtsfeiertag schon lange kein vor Lärm geschützter mehr), Gründonnerstag und Karsamstag; und an Allerheiligen, dem Buß- und Bettag, am Volkstrauer- und Totengedenktag soll das Verbot – also das Tanz- und damit Lärmverbot - nicht mehr um 3, sondern mit der Sperrzeit um 5 beginnen, was heißt, bis es Zeit ist zum Aufstehen für die Bürger, die zu arbeiten haben.

Da können die Christen, von denen es ja immer noch ein paar Millionen in Deutschland geben soll, doch froh sein, nur nachhaltig gestört, anstatt den Raubtieren zum Fraß vorgeworfen zu werden, wie anno dazumal im untergehenden Rom! So beweist der grüne „Katholik“ Kretschmann doch nur seine christliche Nächstenliebe! Er wird noch viele Zuzüge von vor Diskriminierung geschützten und mit Wahlberechtigung ausgestatteten Menschen aus aller Welt brauchen, um weiterhin tanzen lassen zu können auf dem Vulkan, den er und seinesgleichen aus Deutschland gemacht haben mit dem von ihm und den Seinen geschaffenen „Wandel der Jahrzehnte geänderten Lebensgewohnheiten“!

Die „Spießer“ oder „Konservativen“, also die bösen „Rechten“ allerdings, setzen noch einmal auf eine Wahl, die dem linken Spuk ein Ende machen wird.

Hannelore Mohringer

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RE: Tanz auf dem Vulkan

#2 von Thomas Gaertner , 21.07.2015 21:04

"Neue Breitseite aus Baden-Württembergs grünroter Festung gegen die christlichen Kirchen als weiteres Wahlgeschenk an die eigene und schichtspezifische Wählerschicht. Ist dem sexuellen Bedürfnis im ansonsten offenbar grauen Schulalltag bereits gesetzlich Genüge getaf

Sie schreiben Unsinn: es geht um die Information, also Vermittlung von Wissen, nicht darum einem "sexuellen Bedürfnis"
Genüge zu tun.

"Da können die Christen, von denen es ja immer noch ein paar Millionen in Deutschland geben soll"

Gibt es: rund 50 Millionen.

Wann kehren Sie eigentlich wieder zu dem eigentlichen Sinn und Zweck eines Forums zurück, dem der
Diskussion nämlich?

Da fällt mir ein daß Sie meine Frage, ob Sie Frau Haverbecks Behauptung zustimmen, daß Hitler
einen "göttlichen Auftrag" erfüllt hat bzw. zu erfüllen hatte, immer noch nicht beantwortet haben.
Das sollte doch einer Christin (?) nicht schwer fallen und gewissermaßen eine Herzensangelegenheit sein.

Wie steht es mit dem "göttlichen Auftrag" für Stalin und Mao?
Könnten Sie da auch Auskunft geben?

Thomas Gärtner


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RE: Tanz auf dem Vulkan

#3 von Gelöschtes Mitglied , 22.07.2015 13:19

Komisch, mich fragt auch niemand, ob mich der Lärm der über unser Haus dahinfliegenden Jets an Karfreitag, Buß- und Bettag oder wann auch immer stört. Oder die massenhaft dahin rasenden Motorräder auf der nahen Bundesstraße. Aber Tanzen soll man dank eines Verbotes nicht dürfen. Wenn es um die Ruhe ginge, müsste man Fahr- und Flugverbote einführen. Oder einfach all diese unsinnigen Verbote abschaffen.


RE: Tanz auf dem Vulkan

#4 von Thomas Gaertner , 22.07.2015 15:33

daß ein entsprechendes Verbot in Bayern schon eine ganze Weile besteht, scheint niemand bemerkt zu haben
oder ganz ok zu finden (ist ja Bayern?):

"Insgesamt neun so genannte "stille Tage" gibt es in Bayern (siehe Tabelle unten): Aschermittwoch, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag und Heiligabend. Sie genießen einen besonderen Schutz durch das Gesetz - soll heißen: öffentliches Tanzen ist an diesen Tagen aus religiösen oder sittlichen Gründen behördlich verboten."

http://www.merkur.de/bayern/tanzverbot-b...ta-3490911.html

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