Lesserbriefe?

#1 von Hannelore Mohringer , 02.07.2015 09:53

Sehr geehrter Herr Löffler,
diese „Massenpost“ ist die einzig mögliche Gegenwehr zur Leserbriefpraxis, nicht nur der vom SÜDKURIER. Deren „Regeln“ sind es doch, die jeden Leserbrief zur vergeblichen Mühe machen, etwas im faulen Staate Deutschland an der Wurzel des Übels zu ändern oder wenigstens beim Namen zu nennen. So hätte der ganz unten zitierte Beitrag von mir zu den unsäglichen Gender-Vorhaben des Alt-Kommunisten Kretschmann keinerlei Chance gehabt, von Ihnen gedruckt zu werden, obwohl oder gerade weil wegen Form und Inhalt objektiv nichts eingewendet werden kann.

Hätten Sie und Ihre ganze Zunft jemals Leserbriefe zugelassen, die – in aller Form des Anstandes, nur eben - in deutlichen Worten geschrieben sind, dann hätten wir weder das Griechenland-Elend, den Zustrom von „Flüchtlingen“ in Deutschland mitsamt der Terrorgefahr und Religionsfreiheit für Terroristen und allen damit zusammenhängenden Problemen, nämlich leerer Sozialkassen und Billionen Schulden, überfüllter Gefängnisse; wir hätten keinen Herrn Draghi, der uns täglich mit seiner Zinspolitik unser Erspartes wegnimmt, wir hätten keine Tier-Industrie mit allen ihren Qualen, keine Wähler aus fremden Ländern mit entsprechenden Abgeordneten, und wir hätten Abgeordnete, die ALLEIN über unsere Steuern und Abgaben verfügen, und die „Abschöpfung“ der grünen Energiepolitik wäre genauso längst beendet, wie die Gender-Politik der Grünen im Keim erstickt worden wäre. Dafür hätten wir – zugegeben – ein riesiges Problem mit den uns umgebenden Nachbarn, als deren Friedensdiktat alle diese Auflagen zu verstehen sind.

Ebenfalls zugegeben: Wir haben mit diesen Erpressungsmethoden seit 45 Jahren Frieden – nein, nicht seit 70 Jahren, denn der Marshallplan hat damals den Morgenthau-Plan („Germany Is Our Problem“) abgelöst wegen des heiß zu werden drohenden Krieges gegen Sowjetrußland. Er gewann erst wieder Gestalt mit der neuen „sozialliberalen“ Regierung in den 70ern und ihren Straßenschlachten, Brandstiftungen und Morden der RAF. Wir hätten nachgeben müssen, das weiß jeder in Deutschland; aber es wäre leichter gewesen, wenn wir die Erpressung hätten beim Namen nennen dürfen: Deutschland hätte sein Rückgrat nicht verloren.

Dies, Herr Löffler, ist es, was nie in den Leserbriefen stehen darf, die Sie veröffentlichen. Und darum ist es vergebene Mühe, unter diesen Bedingungen auch nur noch einen Leserbrief an Sie oder an irgendeine andere Redaktion zu schreiben: Briefe, die Sie veröffentlichen – sofern sie nicht bis zur Unkenntlichkeit gekürzt wurden - enthalten bestenfalls die halbe Wahrheit, und die ist bekanntlich schlimmer als eine ganze Lüge.

Dieser Brief geht an alle meine Adressaten als gegebener Beweis für das, was ich geschrieben habe, weil es bei Ihnen nicht veröffentlicht wird.

Mit freundlichem Gruß,
Hannelore Mohringer

Von: Dieter.Loeffler@suedkurier.de [mailto:Dieter.Loeffler@suedkurier.de]
Gesendet: Dienstag, 30. Juni 2015 20:49
An: hannelore.mohringer@gmail.com
Betreff: AW: Der Bodensatz der Gesellschaft

Sehr geehrte Frau Mohringer,
ich habe niemanden aufgefordert, die Adresse unserer Leserbrief-Redaktion aus irgendwelchen Verteilern zu nehmen. Es ging einzig und allein um meine persönliche Mailadresse. Leserbriefe sind uns weiter willkommen, sofern es sich nicht um Rundschreiben, Kettenbriefe, offene Briefe, Forumsbeiträge oder sonstige Massenpost handelt. Sollten Sie also einen Leserbrief an den SÜDKURIER richten wollen, so bitte ich Sie, diese Regeln zu beachten. Sie gelten für alle Leser, unabhängig vom politischen Standpunkt.

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Löffler

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Dieter Löffler
SÜDKURIER GmbH, Medienhaus
Ressortleiter Politik
Max-Stromeyer-Straße 178
78467 Konstanz

Telefon: +49 (07531) 999-1214
Handy: +49 (0170) 5777 085
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eMail: mailto:dieter.loeffler@suedkurier.de
Internet:
http://www.suedkurier-medienhaus.de
http://www.suedkurier.de


Von: Hannelore Mohringer [mailto:hannelore.mohringer@gmail.com]
Gesendet: Samstag, 27. Juni 2015 10:06
An: Löffler, Dieter
Betreff: WG: Der Bodensatz der Gesellschaft

Sehr geehrter Herr Löffler,
der u.a. Text eines Rundbriefes von mir wurde offenbar von Ihnen zum Anlaß genommen, die Adressanten aufzufordern, die SÜDKURIER-Leserbriefredaktion aus ihrem Verteiler zu nehmen. Selbstverständlich werde ich Ihrer Bitte entsprechen. Ich kann sogar verstehen, daß Sie sich von dem Müll auch unqualifizierter Beiträge befreien möchten. Da aber hört mein Verständnis schon auf, nämlich, daß ausgerechnet dieser Beitrag über die sogenannte Gender-Politik der Anlaß war.

Ich werde – und das habe ich der Leserbrief-Redakteurin soeben geschrieben – bei Bedarf eine einzige Kopie an dieselbe schicken. Ich denke, daß es sich eine „Unabhängige Tageszeitung“ nicht leisten darf, abweichende Meinungen generell zurückzuweisen und erst recht nicht zu diesem Thema, das an Widerlichkeit der praktizierten Politik seinesgleichen sucht.

Mit freundlichem Gruß,
Hannelore Mohringer

Von: Hannelore Mohringer [mailto:hannelore.mohringer@gmail.com]
Gesendet: Montag, 22. Juni 2015 09:08
An:……………………………...
Cc: fdp-point@fdp.de; fdp-bw@fdp.de; LESERBRIEFE@FAZ.DE; leserbriefe@suedkurier.de; redaktion@sueddeutsche.de; quergefragt@swr.de; info@zdf.de
Betreff: Der Bodensatz der Gesellschaft

Grünrot in Baden-Württemberg und alle Grünroten in der Bundesrepublik Deutschland, die einem entsprechenden „Bildungsplan“ nicht nur das Wort reden, sondern für die Durchsetzung des Rechts auf sexuelle Abartigkeit gewalttätig werden, sind der zu Wort gekommene Bodensatz jeder Zivilgesellschaft und unüberhörbares Warnzeichen des Abstiegs eines Volkes. Der SÜDKURIER druckt auf Seite 7 ! der heutigen Ausgabe und unter der verharmlosenden Überschrift „Befürworter und Gegner prallten zusammen“ eine kurze dpa-Notiz über ein „Aneinander-geraten“ von „Teilnehmern der Schwulen- und Lesbenbewegung…“ mit der Polizei. „Der „Bildungsplan der grünroten Landesregierung“ führt Anschauungsunterricht in die Schulen ein, bei der mit Stoffnachbildungen der Geschlechtsteile Sexualakte, normale und besonders anomale demonstriert werden, denn es soll das Verständnis für sexuelle Vielfalt eingeübt werden. Die „Demo für alle“ war gegen diesen „Bildungsplan der grünroten Landesregierung“ gerichtet, und „Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum und Polizei“ gerieten „aneinander“. Die Gesamtzahl der Gegendemonstranten ist heute nicht angegeben, die Zahl der Pädophilenvertreter mit 250. Seit Jahren verläuft die Gegenbewegung eines Realschullehrers im Sand, der mit der Unterschrift von Hunderten oder mehr Eltern bei Erscheinen dieses Plans eine Petition eingebracht hatte. Von ihm und der Petition ist nichts zu hören seither.

Der Alt-Kommunist Kretschmann, der mit Hilfe der Gewalttätigkeiten der Straße vor knapp drei Jahren an die Regierungsmacht gekommen ist, hat dieses Verbrechen an der Seele von Kindern eingeführt; ein „Sozialdemokrat“ als Bildungsminister ist der Ausführende. Die Medien halten das Thema klein, damit es nicht zum Wahldesaster in der bevorstehenden Landtagswahl kommt, und Herr Kretschmann politisch dahin verschwindet, wohin er gehört: In der Versenkung. Was Volker Beck, der grüne Bevollmächtigte für was auch immer im Parlament, mit seinem Antrag auf Legalisierung von Pädophilie kurz nach Parteigründung, den er wegen der Befürchtung des vorzeitigen Endes der gerade gegründeten Partei zurückziehen mußte, vorhatte, wird nun auf diese Weise umgesetzt, und, wie zu befürchten ist, nicht nur in Baden-Württemberg.

Da die Medien solche Meldungen kleinhalten, müssen sie vom Volk an die Oberfläche gebracht werden, damit jeder sieht, daß auch und besonders auf dem Gebiet von Anstand und Sitte das buchstäblich Unterste zu oberst gekehrt wird und tausende von Polizisten Jahr für Jahr „bindet“ und verletzt.

Hannelore Mohringer

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RE: Lesserbriefe?

#2 von Thomas Gaertner , 02.07.2015 16:43

[quote="Hannelore Mohringer"|p9232]Sehr geehrter Herr Löffler,
diese „Massenpost“ ist die einzig mögliche Gegenwehr zur Leserbriefpraxis, nicht nur der vom SÜDKURIER. Deren „Regeln“ sind es doch, die jeden Leserbrief zur vergeblichen Mühe machen, etwas im faulen Staate Deutschland an der Wurzel des Übels zu ändern oder wenigstens beim Namen zu nennen."

da hätte ich eine Frage: wie ist denn die Resonanz auf Ihre Leser(rund)briefe bei Magazinen - gedruckten oder online - wie
"eigentümlich frei", braune Nazisse, Achse des Guten"? Bei diesen Adressen sollten Sie doch die "Türen" weit geöffnet finden...

Thomas Gärtner


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