Der Bodensatz der Gesellschaft

#1 von Hannelore Mohringer , 22.06.2015 09:16

Grünrot in Baden-Württemberg und alle Grünroten in der Bundesrepublik Deutschland, die einem entsprechenden „Bildungsplan“ nicht nur das Wort reden, sondern für die Durchsetzung des Rechts auf sexuelle Abartigkeit gewalttätig werden, sind der zu Wort gekommene Bodensatz jeder Zivilgesellschaft und unüberhörbares Warnzeichen des Abstiegs eines Volkes. Der SÜDKURIER druckt auf Seite 7 ! der heutigen Ausgabe und unter der verharmlosenden Überschrift „Befürworter und Gegner prallten zusammen“ eine kurze dpa-Notiz über ein „Aneinander-geraten“ von „Teilnehmern der Schwulen- und Lesbenbewegung…“ mit der Polizei. „Der „Bildungsplan der grünroten Landesregierung“ führt Anschauungsunterricht in die Schulen ein, bei der mit Stoffnachbildungen der Geschlechtsteile Sexualakte, normale und besonders anomale demonstriert werden, denn es soll das Verständnis für sexuelle Vielfalt eingeübt werden. Die „Demo für alle“ war gegen diesen „Bildungsplan der grünroten Landesregierung“ gerichtet, und „Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum und Polizei“ gerieten „aneinander“. Die Gesamtzahl der Gegendemonstranten ist heute nicht angegeben, die Zahl der Pädophilenvertreter mit 250. Seit Jahren verläuft die Gegenbewegung eines Realschullehrers im Sand, der mit der Unterschrift von Hunderten oder mehr Eltern bei Erscheinen dieses Plans eine Petition eingebracht hatte. Von ihm und der Petition ist nichts zu hören seither.

Der Alt-Kommunist Kretschmann, der mit Hilfe der Gewalttätigkeiten der Straße vor knapp drei Jahren an die Regierungsmacht gekommen ist, hat dieses Verbrechen an der Seele von Kindern eingeführt; ein „Sozialdemokrat“ als Bildungsminister ist der Ausführende. Die Medien halten das Thema klein, damit es nicht zum Wahldesaster in der bevorstehenden Landtagswahl kommt, und Herr Kretschmann politisch dahin verschwindet, wohin er gehört: In der Versenkung. Was Volker Beck, der grüne Bevollmächtigte für was auch immer im Parlament, mit seinem Antrag auf Legalisierung von Pädophilie kurz nach Parteigründung, den er wegen der Befürchtung des vorzeitigen Endes der gerade gegründeten Partei zurückziehen mußte, vorhatte, wird nun auf diese Weise umgesetzt, und, wie zu befürchten ist, nicht nur in Baden-Württemberg.

Da die Medien solche Meldungen kleinhalten, müssen sie vom Volk an die Oberfläche gebracht werden, damit jeder sieht, daß auch und besonders auf dem Gebiet von Anstand und Sitte das buchstäblich Unterste zu oberst gekehrt wird und tausende von Polizisten Jahr für Jahr „bindet“ und verletzt.

Hannelore Mohringer

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RE: Der Bodensatz der Gesellschaft

#2 von Thomas Gaertner , 22.06.2015 16:06

Frau Mohringer,
Sie schreiben:

"Der Alt-Kommunist Kretschmann, der mit Hilfe der Gewalttätigkeiten der Straße vor knapp drei Jahren an die Regierungsmacht gekommen ist"

Die Baden-Württemberger haben vermutlich die Nase voll gehabt von 58 Jahren CDU-Führerschaft im Ländle
und sich darauf besonnen, daß ja in einer Demokratie ein Wechsel möglich ist.

Zudem hatte die Atomkatastrophe in Japan dem Atom-Freund Mappus nicht unbedingt Wähler
zugetrieben: 60.000 Atomkraft-Gegner hatten zum Beispiel als Ausdruck Ihres Protestes
eine 45 km lange Menschenkette gebildet.Die finanziellen Eskapaden im Zusammenhang
mit dem Kauf der EnBW- Anteile - am Parlament vorbei, also ganz nach Gutsherrenart -
kamen beim "Volk" wohl auch nicht gut an.

So kam es, daß die Mehrheit der Wähler in BW in einer freien, gleichen und geheimen Wahl Mappus abgewählt und
Kretschmann gewählt hat. So funktioniert das nun mal in einer Demokratie.

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zuletzt bearbeitet 22.06.2015 | Top

RE: Der Bodensatz der Gesellschaft

#3 von Hannelore Mohringer , 22.06.2015 17:02

Ihrer Argumentation in Sachen Mappus kann ich folgen, hingegen in der Sache Fukushima nicht: Das war die Blitzreaktion der Kanzlerin, die auf der Stelle die Naturkatastrophe in eine Nuklearkatastrophe ummünzte.

Im übrigen wäre ohne den wohlorganisierten Rabbatz der Alt-68er mit den Dauerkrawallen der Putsch nicht gelungen. Schauen Sie sich die Bilder an: Wer da auf der Straße Revolution übte, war im Pensionsalter, vermischt mit linken "Autonomen".

Aber ich habe inzwischen die Antwort einer Linken, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte, und natürlich auch meine Antwort darauf nicht:

Es war wohl eher der Stil von Stefan Mappus, der Winfried Kretschmann Chancen eingeräumt hat, diesem jovialen Mann, dem niemand die nun praktizierte Sexualpolitik zugetraut hätte, und die die schlafenden Bürger ihm auch heute noch nicht zutrauen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

„Konservativ“ ist heute niemand mehr, weil konservativ ja rechts wäre und rechts „Nazi-Verbrecher“ stehen.

Ja, es gab und gibt sie auch unter „Konservativen“, also Bürgern, die ihr pädophiles Laster im Stillen pflegen und schlimmstenfalls ausüben, aber sie stellen keine Anträge auf Legalisierung der Verbrechen, die sie nach CO2-Muster „wissenschaftlich“ begründen, wie das die Grünen getan haben. Die Dreistigkeit linker Pädophiler besteht darin, daß sie ihr Laster zum Gesetz erheben wollen und dafür bis dahin schon bei den Kindern mit der Gewöhnung daran beginnen. Der Bodensatz der Gesellschaft ist dabei, ein ganzes Volk in den Sumpf zu ziehen.

Die „antiautoritäre Erziehung“ stammt von 1968, als die Kinderläden eingerichtet wurden und Cohn-Bendit sich den Hosenlatz von Kleinkindern öffnen ließ. Es ist typische linke Dreistigkeit, die Fakten einfach umzudrehen.

Soviel zu den Fakten, damit die dreisten Verdrehungen nicht einfach stehenbleiben. Aber noch ein Wort an Dich, liebe Hanna:

Ich registriere, daß Du nichts gegen die „Bildungspläne“ dieser Art in den Schulen vorbringst und gestehe, daß ich das nicht fassen kann. Du hast jahrelang geschwiegen, wenn ich die Linke angegriffen habe, so daß ich selbstverständlich glaubte, daß Du im bürgerlichen Lager verortet bist, bis mir diese für Linke typische Haßhaltung gegen Kirche und Finanzwirtschaft auffiel, und die direkte Konfrontation ergab, daß Du eine Linke bist.

Ich bin liberal, genauer: rechtsliberal, und akzeptiere die Tatsache, daß es Marxisten gibt, immer noch gibt, trotz des blutigen 20. Jahrhunderts. Aber in der Sache, insbesondere in dieser, kann ich keine Mutter verstehen, die eine Politik der Legalisierung von Kinderpornographie und Pädophilie hinnimmt und indirekt auch noch verteidigt.

Hannelore

Von: Hanna Thiele
Gesendet: Montag, 22. Juni 2015 10:17

Betreff: Re: Der Bodensatz der Gesellschaft

Kretschmann ist an die Macht gekommen, weil die faulen Kungeleien von EnBW zum Himmel stanken.
Und die Phädophilie haben die Reformer und Mäzene (z.B. Freudenberg/Weinheim) aus den Reihen der Konservativen hoffähig gemacht über die Odenwaldschule und andernorts.

Der Mißbrauch an den Schülern stank längst zum Himmel, als Richard von Weizsäcker als Elternvertreter noch immer alles deckte.
DIESEN Leuten ist die antiautoritäre Erziehung zu verdanken.

Helmut Krauch, Sohn eines IG-Farben Nazi-Verbrechers, wurde von Franz-Josef Strauß groß gemacht wurde, um über die Systemforschung die Atomrüstung durchzuboxen,
Brandt/Emcke wollten die Systemforschung abschalten,
sie war nicht mehr weg zu kriegen,
Krauchs Leute landeten im Kernforschungszentrum Karlsruhe, wurden zu Technikfolgenabschätzer, sprich Technik-Abschalter,
Krauch selber landete bei der Uni Kassel,
reformierte mit Beuys die Kunst zur Dreck und Fettecke,
heiratete Marie Marks, die Frauen und Ehe reformierte
undsoweiter und so fort die Geschichte der atomaren deutschen Hirnspaltung,
einer Trickser-Gesellschaft, die die Linken treffen wollte
dabei sich selber ein Bein stellte,
sich nicht einmal wundert, wenn katholische Bischöfe einladen, das Lied „Spuck auf Rechts“ zu singen,
und das Goethe-Institut "Spuck-auf-Rechts"-Rapper und Hiphopper mit dem Segen der Kirche auf Mission in die Welt schickt, nach Afrika und andernorts,
die Bundesregierung mit einer CDU-Kanzlerin und einer CDU-Forschungsministerin die Hetze auf Rechts fördert,
die lesbische Umweltministerin mit dem Segen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken samt seinem Präsidenten Alois Glück/CSU die Frau als Ehefrau und Mutter mit ihrem Stromspar-Porno auf Kosten des Steuerzahler aufs Widerlichste verhöhnt!

Ja, das Unterste wurde nach oben gekehrt, da muß man durchaus fragen, WIE das kommen konnte.
Was aber ist „Bodensatz“ - sind es Leute wie Weizsäcker und Picht?
Heuß warf Picht vor, er hätte Bildung zu Massenware gemacht.

Hanna Thiele

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RE: Der Bodensatz der Gesellschaft

#4 von Thomas Gaertner , 22.06.2015 17:54

"Ihrer Argumentation in Sachen Mappus kann ich folgen, hingegen in der Sache Fukushima nicht: Das war die Blitzreaktion der Kanzlerin, die auf der Stelle die Naturkatastrophe in eine Nuklearkatastrophe ummünzte."

sicher war es eine Blitzreaktion die ich für falsch gehalten habe - ebenso allerdings wie die Aufhebung
(seitens der CDU/FDP-Reg.) der bereits mit der Industrie getroffenen Vereinbarunge über den langsamen Ausstieg aus der Atomenergie.
Und selbstverständlich war es eine Atomkatastrophe - denn die Gefahren waren bekannt und die Baumaßnahmen
zur Sicherung unzureichend,sodaß aus der Naturkatastrophe zwangsläufig eine Atomkatastrophe werden musste.
Japan kannte sich also aus: einmal mit Erdbeben und zum anderen mit den Folgen atomarer Strahlung (USA-Bomben).

"Im übrigen wäre ohne den wohlorganisierten Rabbatz der Alt-68er mit den Dauerkrawallen der Putsch nicht gelungen."

Die Freiheit zu demonstrieren ist ein Grundrecht. Und ein Putsch, wie Sie versuchen herbeizudefinieren,
war die Wahl nicht.


"Schauen Sie sich die Bilder an: Wer da auf der Straße Revolution übte, war im Pensionsalter, vermischt mit linken "Autonomen"."

am besten ist, Sie verlinken die Bilder die Sie meinen, sonst tappe ich im Dustern.
Aber wenn Sie schreiben Pensionsalter, erinnert mich das eher an die Pegida-Protestler und in deren Schlepptau
die rechten NPD-Typen.

"Aber ich habe inzwischen die Antwort einer Linken, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte, und natürlich auch meine Antwort darauf nicht:"

Haben Sie bitte Verständnis dafür, daß ich "übereck" nicht diskutiere - Ihr Gesprächspartner
möge sich im Forum anmelden und dann kann man sich damit auseinander setzen.

Thomas Gärtner


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zuletzt bearbeitet 22.06.2015 | Top

RE: Sprache und Symbole

#5 von Hannelore Mohringer , 08.09.2015 11:30

Sprache und Symbole
„Geil“ sagt das Kleinkind und drückt den Teddybären an sich. Die Großmutter, die es beim Vornamen nennt, hat ihn mitgebracht. Die Mama – immerhin – holt den Kinderstuhl. Das Kleinkind schüttelt den Kopf. „Keinen Bock?“, fragt die Mutter, und das Kind nickt. Es ist noch klein und lernt gerade, zu sprechen. „Geil“ gehört zu seinem Wortschatz und drückt Freude, Bestätigung, Zustimmung aus, „Bock haben“, sich etwas wünschen, „keinen Bock haben“, Ablehnung. Das Fundament für die künftige Ausdrucksweise ist gelegt. Es ist sexistisch, primitiv und vulgär. Darauf baut das Kind Sprache und Verhalten auf; und wenn es einmal groß ist, ist sein Sprachschatz gering, undifferenziert und beherrscht seine ganze Lebenshaltung: Vorgegebenes gedankenlos anzunehmen, undifferenziert und trendabhängig zu denken.

Sprachform entsteht nach Vorbildern, die sich die tonangebende Gesellschaft schafft. Wenn sich eine Gesellschaft Begriffe wie „Geil“ und „keinen Bock haben“ vorgibt, und gleichzeitig auch die Adjektive für das zu schaffen, was „gar nicht geht“, das „No-go“, wie zum Beispiel „Ästhetik“, so ist das gleichzeitig Ursache und Folge einer Gesellschaftspolitik, der es gelungen ist, tonangebend zu sein im neugeschaffenen Sprachverständnis. Es ist also hochpolitisch und fällt nicht vom Himmel.

Wir Unschuldslämmer bürgerlicher Zeiten sagten als Kinder „prima“ in Vereinfachung „vielschichtiger“ Zusammenhänge, was – ich erinnere mich noch deutlich – eine Lehrerin zu der Bemerkung veranlaßte, im Zusammenhang mit einer Beurteilung zu sagen: „Ihr würdet sagen „prima“, und es klang mütterlich nachsichtig und zugleich verweisend, nämlich darauf, daß es einen reichen deutschen Sprachschatz gibt, der, so man ihn besitzt, ermöglicht, einen Sachverhalt diffenzierter und damit präziser zu beschreiben.

Wer „geil“ sagt, benutzt auch Symbole wie Kleidung. Der alte Hofrat in Österreich, der sich entschuldigt, daß er aus seinem Rollstuhl zum Handkuß nicht aufstehen kann, würde sicherlich das Wort nie verwenden. Und Jeans trägt er auch nicht, und das nicht nur, weil er dafür schon zu alt ist, sondern, weil es nicht zum Stil paßt. Sprache und Symbole beschreiben die Lebensart und sie bestimmen sie gleichzeitig und sind damit sowohl Werkzeuge der Gesellschaftspolitik, wie deren Folgen. „Geil“ sagen und „keinen Bock haben“, ist Ausweis unserer Gesellschaft und Lebensart. Die dazu passenden Adjektive mögen Sie, liebe Leser, bitte selber einfügen.

Hannelore Mohringer

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Die fortschreitende Islamisierung im grünroten Baden-Württemberg und andere zerstörerische Verdikte

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