RE: Russland: Der Unterschied zu den USA

#51 von kjschroeder , 25.05.2014 10:22

Zitat
Gut, Sie haben Ihr Ostrauma Herr Pescheck, aber dieses Trauma sollte Sie nicht einseitig erblinden lassen...



Sag das mal den Hinterbliebenen der Mauertoten und allen anderen ungezählten Opfern russischer Unrechtsherrschaft der letzten 90 Jahre. Wie zynisch muß jemand sein, sowas zu schreiben wike Du da oben!

Gruß
Klaus


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RE: Russland: Der Unterschied zu den USA

#52 von horstR , 25.05.2014 10:48

Für das betreffende Gift halten europäische Firmen die Patente. Die dürfen das an die USA nict mehr ausliefern. Was glauben Sie wohl, auf wessen Veranlassung? Für Deutschland, so stehtes in einem Bericht, war es Herr Rösler in seiner damaligen Eigenschaft als Wirtschaftsminister.
Zitatende

Na wenn das nicht ein zwingender Grund für das Freihandelabkommen mit den USA ist, wisch Dir langsam mal den Schaum ab...


Saludos

HR

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RE: Russland: Der Unterschied zu den USA

#53 von kjschroeder , 25.05.2014 10:56

Zitat
Na wenn das nicht ein zwingender Grund für das Freihandelabkommen mit den USA ist,



Vielleicht gehört es ja zu den Verhandlungen darüber, mit genau diesem Unfug aufzuhören.

Zitat
wisch Dir langsam mal den Schaum ab...



Bei anderen zu kritisieren, was man selber tut - horst, die Masche hat sooooo einen langen Bart .... ;-)

Gruß
Klaus


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RE: Gibt es einen deutschen "Rußland-Komplex"?

#54 von JoG , 25.05.2014 11:24

"Bei anderen zu kritisieren, was man selber tut - horst, die Masche hat sooooo einen langen Bart ...."

In einem langen Bart kann man viel Schaum verstecken. ;o)


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zuletzt bearbeitet 25.05.2014 | Top

RE: Gibt es einen deutschen "Rußland-Komplex"?

#55 von kjschroeder , 25.05.2014 11:32

Zitat
In einem langen Bart kann man viel Schaum verstecken. ;o)



Auch wieder wahr. ;-)

Gruß
Klaus


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RE: Russland: Der Unterschied zu den USA

#56 von wüllerstorff , 25.05.2014 13:04

Zitat von kjschroeder im Beitrag #50

Zitat
Inwiefern die Gasabhängikeit der EU, in manchen fällen zu 100%, so schlimm sein soll bleibt mal wieder Ihr Geheimnis.


Eine solche Abhängigkeit ist IMMER schlimm, egal, von welchem Land man sich derart abhängig gemachtg hat. Es bedarf einer gehörigen Portion politischer Naivität, um in einer solchen Abhängigkeit kein Problem zu sehen.

Das ist nur dann ein Problem wenn man sich nicht mehr auf den Partner verlassen kann. Das es überhaupt zu dieser gegenseitigen Abhängigkeit gekommen ist hat höchstwahrscheinlich marktwirtschaftliche Gründe.

Zitat
Beispiel Bulgarien, von wo sollen die denn sonst ihr Gas kaufen?



Wie wäre es mit dem Nachbarn Rumänien? Oder sind Ihnen die Erdöl- und -gasfelder von Ploiesti nicht bekannt? Das ist kein Kleinkram, denn von denen war die Wehrmacht zu Hitlers Zeiten in erheblichem Maße abhängig. Die gibt es heute nach wie vor - mitsamt Universität.

Sie können europäisches Gas noch so oft von links nach rechts schieben, unterm Strich bleibt Europa von Importen abhängig.

Zitat
Der Gedanke dass die USA Gas nach Europa liefern soll erschließt sich mir nicht ganz denn die USA sind Nettoimporteur von Gas. DIE HABEN SELBER NICHT GENUG.



Das paßt schon. Auch wir importieren nicht nur Strom, sondern exportieren ihn auch. Abgesehen davon: Wer sagt, daß das nur die USA liefern sollten? Kanada z.B. hat erhebliche Möglichkeiten auf diesem Sektor.

Flüssig Gas, wofür es in Europa keine Infrastruktur gibt. Wahrscheinlich weil es einfacher und billiger ist Gas per Pipeline zu verschicken.

Zitat
Europa und Russland bauen gerade noch eine Pipeline, Southstream



Sie BEABSICHTIGEN den Bau. Was hoffentlich bei dieser russischen Außenpolitik nicht mehr der Fall sein wird. Und ja, stückweise wurde mit dem Bau bereits begonnen. In Rußland - und in Serbien. Deren Problem.

Österreich ist gerade erst mit ein paar Milliarden in das Projekt eingestiegen. Scheint wohl ein ernsthaftes Projekt zu sein.

Zitat
Von daher macht es volkswirtschaftlich und politisch keinen Sinn sich andauernd mit Russland zu streiten und es aus Europa abzukanzeln.



Sie meinen, der lieben Bequemlichkeit halber sind russische Annexionen schulterzuckend zur Kenntnis zu nehmen?

Im falle der Krim, ja, denn da handelt es sich nicht um eine 'Annexion'.

Zitat
Welches konkrete Projekt existiert denn um Gas oder sonstige Rohstoffe von sonstwo herzuschaffen? Nabucco war ein Versuch der Grandios gescheitert ist.



Zu Ihrem Leidwesen muß ich Ihnen mitteilen, daß damit der Plan, Gas aus nicht-russischen Quellen zu beziehen, keineswegs fallengelassen wurde: Das aserbaidschanische Gas-Konsortium Schah Denis hat den Auftrag nur nicht an Nabucco vergeben, sondern an die TAP (Trans Adriatic Pipeline). Was bedeutet, daß das Gas in Europa einen anderen Weg nehmen wird. Aber das war's dann auch schon.
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Nabucco-Pipeline
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Schah_Denis
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Trans_Adriatic_Pipeline

Nabucco, so wie es im Wikieintrag steht, existiert nur auf dem Papier. Davon mal abgesehen ist Russland massiv in Aserbaidschan im Gasgeschäft, womit das ganze ein Etikettenschwindel ist.

Zitat
Die USA sind finanziell so ziemlich am Ende ihrer Kräfte


Solange der Dollar Leitwährung ist, werden die USA nie am "Ende ihrer finanziellen Kräfte" sein, das sollte man nicht übersehen.

Ob das noch lange so bleibt darf man gespannt abwarten. Den Umstand dass es einige Länder (Brics plus andere) dass nicht länger hinnehmen wollen kann man nicht von der Hand weisen.

Kurzum, worauf ich hinaus will ist dass es kurz und mittelfristig keine alternative zum russischen Gas gibt. Damit sollte man sich abfinden und versuchen dass beste daraus zu machen.

Gruß
Klaus


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RE: Russland: Der Unterschied zu den USA

#57 von weihrauch , 25.05.2014 15:26

Zitat von kjschroeder im Beitrag #51
[quote]Gut, Sie haben Ihr Ostrauma Herr Pescheck, aber dieses Trauma sollte Sie nicht einseitig erblinden lassen...


"Sag das mal den Hinterbliebenen der Mauertoten "

Ohne Streit zu suchen oder das Thema anzuheizen:

Die Möglichkeit , daß es Mauertote gab ist den USA zu verdanken.
Das WARUM brauch wohl nicht erklärt werden.

Das es so wenig Aufklärung darüber gibt, ist der Tatsache zu verdanken, daß ein Großteil der BRD-Journalisten und Politiker der Atlantikbrücke angehören und somit USA-hörig sind.
Eindringliches Beispiel: heute-journal 26.3. Claus Kleber

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RE: Russland: Der Unterschied zu den USA

#58 von Martin Pescheck , 25.05.2014 16:43

weihrauch: "Die Möglichkeit , daß es Mauertote gab ...."

Den Hinweis auf das Osttrauma von joG habe ich ja noch unter Zurückstellung von Bedenken akzeptiert, zumal viele (nicht unbedingt meiner) Erfahrungen ja traumatisch waren bzw. noch heute wirkende Traumata ausgelöst haben.

Vom erwiesenen Schicksal von über 1000 Menschen aber im Konjungtiv zu sprechen, ist eine menschliche und politische Sauerei, die ich nicht tolerieren kann. Welche Zweifel haben Sie denn an den Toten, Herr Weihrauch ? Und wo soll dbz. die Verantwortung der USA liegen ?

Trotzdem Schönen Nachmittag/Abend -M.P.

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RE: Russland: Der Unterschied zu den USA

#59 von JoG , 25.05.2014 23:05

Habe ich von einem Osttrauma geschrieben? Ich kann mich nicht entsinnen, dass ich das tat. Sind Sie sicher, dass ich das war?

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RE: Russland: Der Unterschied zu den USA

#60 von kjschroeder , 25.05.2014 23:10

Nein, das waren Sie nicht, das war horstR. Hier geht es etwas durcheinander, weil die Beiträge nicht mehr klar zugeordnet werden von der Forumssoftware. Mglw sind hier Beitrags-Maximalzahlen pro Diskussions-Ast überschritten worden. Und vielleicht liegts daran, daß hier Verwechslungen auftreten. Tja, und ich kann dagegen nichts machen.

Gruß
Klaus


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