Fachkräftemangel - was tun?

#1 von kjschroeder , 09.01.2013 19:13

Es fällt mir schwer zu glauben, daß wir angesichts der hohen Arbeitslosigkeit (offiziell rd. 3 Mio, die in Wahrheit wg. 1-Euro-Jobs, Zwangsverrentung und anderen statistisch ausgesteuerten Maßnahmen wohl erheblich höher liegen dürfte) einen Mangel an Fachkräften haben sollen. Aber gut, es sei einmal angenommen.

Hier steht die Nachricht, auf die ich mich beziehe - es soll mit dem Mangel immer schlimmer werden.

Knappes Angebot hat höhere Preise zur Folge. Jedenfalls in einer privatwirtschaftlichen Denke. Als Folge müßten die Gehälter für Lokomotivführer, die ja besonders zu fehlen scheinen, attraktiver gestaltet werden. Und für Ärzte. Passiert dies? In beiden Berufen fummelt der Staat herum: Die Bahn gehört ihm, und die Ärzte werden bezahlt nach den politischen Vorgaben, die von der KV (Kassenärztlichen Vereinigung) umgesetzt werden.

Ins Bild paßt folgender Absatz aus dem Artikel:

"In der Vergangenheit hatte die Koalition die sogenannte Vorrangprüfung in Mangelberufen wie Ärzten oder für Ingenieure bestimmter Fachrichtungen abgeschafft. Die Arbeitsagenturen prüfen jetzt nicht länger, ob eine freie Stelle in diesen Berufen nicht doch durch einen Arbeitslosen aus Deutschland oder der Europäischen Union besetzt werden könnte."

Scheint nicht so dolle bestellt zu sein um die Attraktivität Deutschlands für ausländische Arbeitnehmer. Sonst gäbe es ja keinen Mangel.

Für meine Begriffe kriegen wir jetzt die Rechnung für eine hoffnungslos über- und falsch regulierte Politik präsentiert.

Meinungen?

Gruß
Klaus


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RE: Fachkräftemangel - was tun?

#2 von Willik , 09.01.2013 20:07

Lokführer? War das nicht mal DER Traumberuf der meisten Jungen? Noch vor Pilot, Polizist, Feuerwehrmann usw. (:
Vielleicht hat es ja auch damit zu tun:

http://www.england-locum.de/clinics-uk/german-doctors.php

Ich kann mich dunkel daran erinnern, vor ca....weiß nicht genau... 3-5 Jahren einen TV-Bericht über mehrere Ärzte gesehen zu haben, die als wöchentliche Pendler nach England flogen, um dort in Krankenhäusern zu arbeiten. Grund: Bessere Arbeitsbedingungen, Bezahlung von Überstunden/Bereitschaft etc.
Gruß Willik

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RE: Fachkräftemangel - was tun?

#3 von kjschroeder , 09.01.2013 21:09

Zitat
Vielleicht hat es ja auch damit zu tun:


Mit Sicherheit. Die Briten werben fleißig und mit Erfolg ab - warum auch nicht. Im Grunde ist das eine schallende Ohrfeige für die Politik. Aber auch für die Lohn- und Personalpolitik von Unternehmen, das sollte man nicht vergessen.

Gruß
Klaus

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Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#4 von kurt02 , 10.01.2013 16:38

"Für meine Begriffe kriegen wir jetzt die Rechnung für eine hoffnungslos über- und falsch regulierte Politik präsentiert."

Das hat IMHO wenig mit Politik zu tun. Das sind gesellschaftliche Strömungen, vor allem mache ich eine Bildungsfeindlichkeit aus: Zwar liest man aller Orten über die Wichtigkeit einer guten Bildung, nur will sie in der Praxis keiner - und bezahlen schon gar nicht.

Nehmen wir die berühmten fehlenden Ingenieure. Es gibt einen eklatanten Mangel an Ingenieuren. Und es gibt jede Menge arbeitsloser Ingenieure. Aus Industriesicht muss ein Ingenieur sowieso erstmal jung sein. Dann sollte er 100%ig passgenau einzusetzen sein, also die richtige Version der richtigen Datenbank können. Das gibt der Markt aber nicht her. Wie auch? Man könnte zwar jemanden mit Datenbankerfahrung einlernen, aber das wäre ja mit Kosten und mit Risiko verbunden: Einen Mitarbeiter, der mehr kann als das, für was er eingesetzt wird, könnte das Unternehmen ja wieder verlassen.

Gehen wir eine Etage tiefer: Lokführer werden knapp. Was kann die Politik dafür? Wir hatten i FDP-Forum mal das Thema mit dem Bahnunglück im Harz. Lokführer zu sein sei doch eine einfache Tätigkeit, da müsse man nur ab und zu auf einen Knopf drücken (der Lokführer verdiente 1000 Euro im Monat): So werden Qualifikationen marginalisiert: Wer wenig verdient, wird wohl eine einfache Tätigkeit ausführen und dann wird das auch so in Ordnung sein.

Wer will denn da noch Lokführer werden? Was haben Billiglöhne mit Regulierungswut zu tun?

Oder nehmen wir diesen thüringischen Logikstikladen mit seinen 1000 Angestellten. Weint, er finde keine Azubis. Nimmt mittlerweile Klippschüler und konnte so 5 Leute (in allen drei Lehrjahren) gewinnen. Super, nicht wahr?

Hey, der Laden zahlt an Ausgelernte den Tariflohn Leiharbeiter/Ost! Egal, ob gelernt oder ungelernt!! Warum in aller Welt sollte ein geistig gesunder Mensch sich das antun? Was muss ein junger Mensch, hormon- und nicht minder pickelgeplagt denn über diese Gesellschaft denken? Dass es sich lohnt sich nochmal hinzusetzen, wenn andere Party machen? Sicher nicht.

Zusammengefasst sehe ich zwei Ursachen: Erstens eine Scheu vor schlauen Mitarbeitern und zweitens eine Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung. Beides sind gesellschaftliche, nicht politische Baustellen. Der Einfluss der Politik ist eher unbedeutend (gibt ihn sicher auch).

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#5 von JoG , 10.02.2013 14:18

""""In der Vergangenheit hatte die Koalition die sogenannte Vorrangprüfung in Mangelberufen wie Ärzten oder für Ingenieure bestimmter Fachrichtungen abgeschafft. Die Arbeitsagenturen prüfen jetzt nicht länger, ob eine freie Stelle in diesen Berufen nicht doch durch einen Arbeitslosen aus Deutschland oder der Europäischen Union besetzt werden könnte.""""

Im Laufe der Jahre hatte ichoder Freund von mir mit der Einstellung sehr vielen ausländischen Spezialisten zu tun. Es war nie ein Problem, wenn man jemanden gefunden hatte, bereit war die Steurnachteile und ggf den Einkommensunterschied auszugleichen und er bereit war auch in Deutschland zu wohnen, ihn hier legal zu beschäftigen. Schlecht ist es immer, wenn in dem Betrieb Deutsch gesprochen wird und es besteht kulturell die Neigung Ausländer zunächst zwar freundlich zu begrüßen aber im geschehen zu misstrauen und abzulehnen. Aber sonst? Natürlich bekäme man die Leute.

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#6 von kjschroeder , 11.02.2013 09:36

Zitat
Schlecht ist es immer, wenn in dem Betrieb Deutsch gesprochen wird


? Welche Sprache soll denn bitteschön sonst gesprochen werden? Wenn Sie beruflich im Reich der Calls, Puts und des Euribor Zuhause sind - ja, dann ist das klar - bei den Tradern und Investmentbankern ist englisch en vogue auch in Frankfurt. ;-)

Aber beim Thema "Fachkräftemangel" geht es ja um Ärzte, vor allem Landärzte - und da wird das wohl doch schwierig werden. Und es geht um mittelständische Betriebe.

Zitat
bereit war die Steurnachteile und ggf den Einkommensunterschied auszugleichen


An diesem Standortnachteil wird die politische Klasse festhalten wollen. Hohe Steuern sind für die Berliner Jungens und Mädels Manna - die können nicht ohne.


Gruß
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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#7 von JoG , 11.02.2013 16:00

Zitat von kjschroeder im Beitrag #6

Zitat
Schlecht ist es immer, wenn in dem Betrieb Deutsch gesprochen wird

? Welche Sprache soll denn bitteschön sonst gesprochen werden? Wenn Sie beruflich im Reich der Calls, Puts und des Euribor Zuhause sind - ja, dann ist das klar - bei den Tradern und Investmentbankern ist englisch en vogue auch in Frankfurt. ;-)



Eigentlich ist das in relativ vielen international agierenden Unternehmen so, dass auch in den deutschen Büros englisch gesprochen wird. Da muss man es fast tun, weil sonst der Wechsel innerhalb der Unternehmung für Manager schwierig wird. Da wären die Reibungsverluste einfach zu hoch, würde man auf die international etwas wenig verwendete deutsche Sprache bestehen. Selbst bei Franzosen habe ich das beobachtet.

Zitat

Aber beim Thema "Fachkräftemangel" geht es ja um Ärzte, vor allem Landärzte - und da wird das wohl doch schwierig werden. Und es geht um mittelständische Betriebe.



Hier ist das Problem, das ich aus dem örtlichen Krankenhaus aber auch aus Uni Kliniken kenne, dass man zum Teil die Ärzte zu Nacht- oder Wochenenddienst nicht einteilen kann, weil sie auf Deutsch nicht verständlich sind für das andere Personal und daher nur Dienst tun können, wenn andere Ärzte verfügbar sind. Warum können die Schwestern kein Englisch. Das ist eigentlich grundlegend für weite Bereiche der Medizin und jeder lernt Englisch bereit in einer ordentlichen Vorschule.

Zitat
bereit war die Steurnachteile und ggf den Einkommensunterschied auszugleichen


An diesem Standortnachteil wird die politische Klasse festhalten wollen. Hohe Steuern sind für die Berliner Jungens und Mädels Manna - die können nicht ohne.


Gruß
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[/quote]

Und so kann man nur solche Kräfte einstellen, die man unbedingt braucht und einen hohen Beitrag leisten. Ein einfacher Arzt Pfleger ist da nicht genügend wertvoll. Teilweise ziehen die guten Pfleger bereits ab in die Schweiz et alias.

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#8 von kjschroeder , 11.02.2013 17:47

Zitat
Eigentlich ist das in relativ vielen international agierenden Unternehmen so, dass auch in den deutschen Büros englisch gesprochen wird.


Klar. Aber nicht jedes Unternehmen agiert international - nach meinem Kenntnisstand sind die zahlenmäßig meisten Unternehmen national orientiert.

Zitat
Hier ist das Problem, das ich aus dem örtlichen Krankenhaus aber auch aus Uni Kliniken kenne, dass man zum Teil die Ärzte zu Nacht- oder Wochenenddienst nicht einteilen kann, weil sie auf Deutsch nicht verständlich sind für das andere Personal und daher nur Dienst tun können, wenn andere Ärzte verfügbar sind. Warum können die Schwestern kein Englisch.


Ich denke, die meisten können schon englisch. Ich glaube eher, das ist eine Bewußtseinsfrage. Nämlich sich bewußt zu machen, daß in Mangelberufen es nötig ist, international kommunizieren zu können, um ein Umfeld für entsprechende Nachfrage zu schaffen. Simpler ausgedrückt: in Krankenhäusern den Leuten zu sagen, daß englisch reden können Pflicht ist - eine Frage der Arbeitskultur.

Ob sich freilich damit allein das Problem aus der Welt schaffen läßt, wage ich zu bezweifeln.

Ich denke eher, das Problem bei den Ärzten ist hausgemacht und hat mit der hiesigen Planwirtschaft zu tun. Welcher junge Arzt tut sich heute das immense Risiko an, eine ganze Praxis mitsamt Haus zu kaufen angesichts des Umstandes, daß immer mal wieder an der Honorarzusammensetzung der Ärzte seitens des Gesetzgebers herumgepfuscht wird? Der Unsicherheitsfaktor ist einfach zu groß für viele.

Wieder ein Beispielo aus meiner Heimatregion: Augenarzt (er ist der einzige in der Stadt) will seine Praxis verkaufen. die ist in seinem Haus untergebracht, und das Haus will er auch verkaufen. Eine Nachfolgerin für die Praxis fand sich - sie hätte Miete gezahlt. Aber gleichzeitig noch das Haus kaufen? Das war zuviel Risiko. Fazit: Die Stadt hat keinen Augenarzt mehr.

An solchen Beispielen merkt man die auch finanziellen Schmerzgrenzen, von denen die Politik offensichtlich keine Ahnung hat. Aber dieser Beamtenadel kriegt ja sein Geld von der Bank und muß Einnahmen nicht hinterher jagen oder durchkalkulieren.

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#9 von JoG , 11.02.2013 18:18

"""Ob sich freilich damit allein das Problem aus der Welt schaffen läßt, wage ich zu bezweifeln. """"

Alleine sicherlich nicht. Das hatten wir oben schon besprochen. Aber es würde helfen. Es ist für mich sowieso nicht ganz verständlich, wieso man auf der Schule nicht bereits seit Langem Englisch zur Hauptsprache machte und den unterricht auf Englisch abhält, wie das in etlichen besseren Privatschulen getan wird. Der Vorteil für die Schüler ist eindeutig und der Externe Effekt für die Gesellschaft, wenn fast alle Englisch könnten, wäre sicherlich recht groß. Ich sehe kleinere Sprachen eher an als Privatangelegenheit, eine spezielle Art privater Luxus. Für den Erfolg der Menschen wichtig wären Sprachen, mit denen man mit möglichst vielen menschen kommunizieren kann Englisch also, Spanisch und vielleicht Chinesisch.

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#10 von kjschroeder , 11.02.2013 20:19

Zitat
Es ist für mich sowieso nicht ganz verständlich, wieso man auf der Schule nicht bereits seit Langem Englisch zur Hauptsprache machte und den unterricht auf Englisch abhält, wie das in etlichen besseren Privatschulen getan wird.


Das ist ganz einfach: Weil wir eine recht alte Sprache haben, die wir auch gerne erhalten möchten. Und die erheblich mehr Nuancierungen bietet als z.B. das Englische. Das hat auch was mit Freiheit zu tun. Hatten Sie an anderer Stelle den Schutz von Minderheiten - und das ist die deutsche Sprache weltweit - angemahnt? ;-)

Zitat
Der Vorteil für die Schüler ist eindeutig und der Externe Effekt für die Gesellschaft, wenn fast alle Englisch könnten, wäre sicherlich recht groß.

Ich weiß nicht, wie weit Sie mit dem hiesigen Bildungssystem vertraut sind - Englisch ist hier erste Fremdsprache, und man kann sich hier mit jedem wenigstens bröckchenweise auf Englisch verständigen.

Zitat
Ich sehe kleinere Sprachen eher an als Privatangelegenheit, eine spezielle Art privater Luxus.


Schutz von Minderheiten? Freiheit? Nein? Das ist das Problem - beides ist keine Einbahnstraße, die nur zu praktizieren ist, wenn's einem paßt.

Gruß
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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#11 von kurt02 , 11.02.2013 20:47

"Für den Erfolg der Menschen wichtig wären Sprachen, mit denen man mit möglichst vielen menschen kommunizieren kann Englisch also, Spanisch und vielleicht Chinesisch."

Also ich spreche Englisch, Französisch und Spanisch, ein bisschen Italienisch (Den Chinesisch-Kurs habe ich nach einer Woche abgebrochen, außer Faulheit meinerseits vor allem wegen des Dozenten, der nur russisch-chinesische oder koreanisch-chinesische Wörterbücher zulassen wollte). Im Rahmen meiner begrenzten schwäbischen Möglichkeiten spreche auch leidlich Deutsch.

Ich kommuniziere mit sehr vielen Leuten- als Vereinspräsident, als Arbeitskollege, als Zeitungsredakteur, aber auch international mit Spaniern, Schweizern, Engländern; jetzt da die Organisation der Jakobswegsache in die heiße Phase kommt, auch mit Franzosen. Dennoch sind 95% meiner Kommunikation Deutsch (okay, wenn ich ehrlich bin, 5% Hochsprache, 15% Honoratiorenschwäbisch, 75% breites Bauernschwäbisch.

Also ist Deutsch die Sprache, die man nach dem eigenen Dialekt am besten beherrschen sollte.

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#12 von kjschroeder , 11.02.2013 20:57

Zitat
jetzt da die Organisation der Jakobswegsache in die heiße Phase kommt


Oh, Sie haben damit zu tun? Ich entdecke neue Seiten an Ihnen ...... ;-)

Gruß
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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#13 von horstR , 11.02.2013 21:02

Kurt ist zu zutrauen einen Ameisenschmuggel über den Jacobsweg zu organisieren....:-))))


Saludos

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#14 von kurt02 , 11.02.2013 21:08

Zitat von kjschroeder im Beitrag #12

Zitat
jetzt da die Organisation der Jakobswegsache in die heiße Phase kommt

Oh, Sie haben damit zu tun? Ich entdecke neue Seiten an Ihnen ...... ;-)

Gruß
Klaus





Jo. Sie kennen mich noch nicht sehr gut, nicht wahr?

Aber ich bin in keiner dieser Jakobus-Gesellschaften, sondern organisiere nur eine Wanderung auf dem Jakobsweg von Breisach durch das Elsass in die France-Comté nach Villersexel. Wollen Sie mitwandern? Wir starten am 4. August.

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#15 von kurt02 , 11.02.2013 21:14

Zitat von horstR im Beitrag #13
Kurt ist zu zutrauen einen Ameisenschmuggel über den Jacobsweg zu organisieren....:-))))


Ich suche noch einen Fahrer für den Besenwagen;)), einen, der die Fußkranken aufliest, der das Gepäck von A nach B bringt und mittags Brot, Käse und viel Wein auf die Strecke bringt^^

Den Besenwagen habe ich heute wohl organisiert. Vielleicht sollte ich auf Fundraiser wechseln.


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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#16 von kjschroeder , 11.02.2013 21:23

Zitat
Kurt ist zu zutrauen einen Ameisenschmuggel über den Jacobsweg zu organisieren....:-))))


Bei Wein- und Pastetenschmuggel wär ich dabei.

Gruß
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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#17 von kurt02 , 11.02.2013 21:26

Zitat von kjschroeder im Beitrag #16

Zitat
Kurt ist zu zutrauen einen Ameisenschmuggel über den Jacobsweg zu organisieren....:-))))

Bei Wein- und Pastetenschmuggel wär ich dabei.

Gruß
Klaus



Kommt drauf an, wie fähig unser Besenwagenfahrer ist^^

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#18 von kjschroeder , 11.02.2013 21:31

Zitat
Jo. Sie kennen mich noch nicht sehr gut, nicht wahr?


Ich kenne Sie gar nicht. ;-) Nur etwas von Ihrer politischen Seite. Aber ein Mensch besteht ja - hoffentlich - aus Mehr. ;-)

Zitat
sondern organisiere nur eine Wanderung auf dem Jakobsweg von Breisach durch das Elsass in die France-Comté nach Villersexel.


Eine ordentliche Strecke. Organisieren für einen Wanderverein?

Zitat
Wollen Sie mitwandern? Wir starten am 4. August.


Keine Ahnung. Ich kann so weit im voraus nicht planen. Wie lange soll's denn dauern?

Gruß
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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#19 von kurt02 , 11.02.2013 21:39

Es werden 7 Etappen an 8 Tagen sein - zwischen 30 km flach und 22 km recht anspruchsvoll. Und nein, ich mache das zwar FÜR einen Wanderverein, dessen Vorsitzender ich bin, aber ich mache das vor allem, um für neue Arbeitgeber attraktiv zu sein. Am Band will ich nicht alt werden, und (hier sind wir wieder beim Thema Marginalisierung der Bildung) es ist auch nicht vorgesehen, dass vorhandene Fähigkeiten gesucht und genutzt werden.

Aber darüber zu reden ist linksradikal. lassen wir das also

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#20 von kjschroeder , 11.02.2013 21:50

Zitat
Es werden 7 Etappen an 8 Tagen sein - zwischen 30 km flach und 22 km recht anspruchsvoll. Und nein, ich mache das zwar FÜR einen Wanderverein, dessen Vorsitzender ich bin,


Ah, das ist also der sagenumwobene Verein ;-) Ein Wanderverein. Auch nicht schlecht :-)

Zitat
Am Band will ich nicht alt werden, und (hier sind wir wieder beim Thema Marginalisierung der Bildung) es ist auch nicht vorgesehen, dass vorhandene Fähigkeiten gesucht und genutzt werden.

Ich gebe ja zu, daß ich die Szene nicht kenne. Aber ließe sich aus Ihrem Faible fürs Wandern nichts machen? Ein Fotoband? Wanderberichte/Reiseberichte? Da Sie nun auch journalistisch tätig sind?

Zitat
Aber darüber zu reden ist linksradikal. lassen wir das also


... und immer wieder bricht der Sarkast durch .....

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#21 von JoG , 12.02.2013 11:49

Natürlich sollten die Menschen in einer freiheitlichen Ordnung das Recht haben jede Sprache zu lernen, so gut sie sie lernen wollen, wie sie das Recht auch haben sollten zu rauchen. Wenn sie finden, sie wollen, dass ihre Kinder also auf eine Kariere im engeren Umfeld beschränkern, weil sie sonst "bröckchenweise" Verträge auf englisch verhandeln müssen? Weil sie auch den Südamerikaner nicht verstehen, wenn er mit seinem Partner spricht? Und auch den Chinesen .....? Ja, dieses Recht müssen sie haben. Power to the People! ;)

Da lobe ich mir aber eher die Freiheit der Internationalen Schule, wo der Unterricht auf Englisch oder Deutsch stattfindet und Spanisch und Chinesisch hauptsprachlich gelehrt werden. Aber, wenn man die Freiheit will, die eine öffentliche Schule bietet, dann wird das erst einmal nichts.

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#22 von JoG , 12.02.2013 11:54

Das ist völlig legitim und ich bin sicher, dass sich die Türken bei Ihnen wohl fühlen (wie natürlich auch die Südafrikaner, Iraker, Schweizer, Norweger, Bulgaren, Griechen, Spanier, Schweden, Chinesen, Inder und was sonst noch alles an Fachkräften sich da am Krankenhaus und im Management der Stadtwerke tummeln).

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RE: Marginalisierung der Bildung durch die Marginalisierung ihrer Entlohnung

#23 von kurt02 , 12.02.2013 21:53

wen meinen Sie?

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Kleine Anmerkung

#24 von heinzwernerhübner , 13.02.2013 08:50

Zitat
... und immer wieder bricht der Sarkast durch .....



Und warum lässt du das "durch" nicht einfach weg?
hwh

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RE: Kleine Anmerkung

#25 von kurt02 , 13.02.2013 09:12

Weil er Erziehung genossen hat?

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