Der schweizer Volksentscheid

#1 von horstR , 10.02.2014 17:20

Und nun kommen die "tollen" europäischen Demokraten von Mutti über Steinmeier bis Hollande aus ihren Löchern und müssen ihre Beziehung zur Schweiz "überdenken"...

Ja was soll das denn? Soviel zum Thema Plebiszid der Eurokraten. Mich kotzen diese Typen nur noch an.

Ach ja, die AfD hat wohl als einzige Partei den Volksentscheid unvoreingenommen nommen.


Saludos

HR

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Heute 21 Uhr: Hart aber (Un)Fair auf ARD

#2 von weihrauch , 10.02.2014 20:50

Thema: Die Schweiz stoppt Zuwanderer - Alarmsignal für Europa?

Mit dabei:
Roger Koppel - Weltwoche (Schweiz)
Bernd Lucke - AFD
und
die Hackfresse: Ralf Stegner
ausgerechnet er warnt die Schweiz vor Verblödung "Geistige Abschottung kann leicht zur Verblödung führen"
(Ich bin nichts - ich kann nicht - darum bin ich bei der SPD)

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RE: Heute 21 Uhr: Hart aber (Un)Fair auf ARD

#3 von JoG , 10.02.2014 21:33

Die aufgeregten Eurokraten wollen durch diese auf Ausländer (Schweiz) gerichtete Aufgeregtheit dem hetzend Volk beibringen, dass man Zuwanderung zulassen muss. Das ist, weil sie es an der eigenen Lage nicht diskutieren will müssen, weil sie Angst haben vor einer solchen Debatte.

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RE: Heute 21 Uhr: Hart aber (Un)Fair auf ARD

#4 von weihrauch , 10.02.2014 22:37

Es war schlimmer als ich erwartet habe.
Hackfresse als Bezeichnung für Stegener war noch geschmeichelt.
Punktsieger: Lucke und Köppel

Zwielichtig: Christine Haderthauer

Die EU will der Schweiz die Kante zeigen:
Heiße Luft: Denn die Länder kennen die Stimmungen in ihrem eigenen Land und das könnte nach hinten losgehen.

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RE: Heute 21 Uhr: Hart aber (Un)Fair auf ARD

#5 von horstR , 10.02.2014 22:48

War doch nett Klöppel nimmt Stegner mit auf die Hütte wg Nachhilfe in Sachen Demokratie.

Noch ne nette Bemerkung von Klöppel zu Stegner: In Sachen Demokratie braucht die Schweiz keine Belehrung von deutschen Politikern, in der Schweiz funktioniert die Demokratie schließlich seit Jahrhunderten bestens:-)))


Saludos

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RE: Heute 21 Uhr: Hart aber (Un)Fair auf ARD

#6 von weihrauch , 10.02.2014 23:28

Zitat von horstR im Beitrag #5
War doch nett Klöppel nimmt Stegner mit auf die Hütte wg Nachhilfe in Sachen Demokratie.

Noch ne nette Bemerkung von Klöppel zu Stegner: In Sachen Demokratie braucht die Schweiz keine Belehrung von deutschen Politikern, in der Schweiz funktioniert die Demokratie schließlich seit Jahrhunderten bestens:-)))


Die typisch dumme Nebenbewertung von Stegener:
"Aber wir haben das längere Frauenwahlrecht" - wie ein Erstkläßler

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Warum eigentlich "muß" die EU etwas gegen die Volksabstimmung unternehmen?

#7 von kjschroeder , 10.02.2014 23:31

Da ARD & ZDF bei mir unter Umweltverschmutzung laufen, habe ich heute abend wie schon seit 4-5 Jahren einen Bogen um diese Manipulationsanstalten gemacht (und mir stattdessen auf Kabel 1 die Nachhilfestunde "Wie trickse ich die NSA aus?" in Form eines spannenden Spielfilms angeschaut). Und wenn die Beiträge hier im Forum die Substanz der Sendung wiedergeben, weiß ich, daß die Entscheidung richtig war. ;-)

Ich habe heute aber auch die übliche Medienschau gemacht. Und da fiel mir auf, daß einige Zeitungen wohl ganz geil darauf sind, daß die EU irgendwas gegen den Volksentscheid unternehmen möge. Als Beispiel hier ein FAZ-Titel. "Was kann Europa gegen die Schweizer Abstimmung tun?" Andere, wie die "Welt" sehen die Schwizer zittern.

Interessant dabei die Lesekommentare, die häufig, wenn nicht meist, GEGEN die beabsichtigte Meinung der Journaille Stellung beziehen.

Was ich mich dabei frage, ist: Wieso sind die Funktionäre und Mandarine in Berlin, Brüssel und in den Redaktionsstuben nicht in der Lage, einen demokratischen Volksentscheid einfach zu respektieren?

So wie ich das sehe, wird das ganz einfach ausgehen: Die Schweiz steht auf Platz 8 unserer Exportliste noch vor Italien. Wenn da irgendwas EU-mäßig gekündigt wird, wird es bilaterale Vereinbarungen geben - ganz einfach.

Jedenfalls komme ich mir in Deutschland zunehmend wie in einem Tollhaus vor.

Gruß
Klaus

PS.: Hab noch was vergessen: einen sehr lesenswerten Beitrag in der Basler Zeitung - "Anmerkungen zu einem Erdbeben"


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AfD fordert Volksabstimmungen und neues Zuwanderungsrecht

#8 von kjschroeder , 11.02.2014 00:14

Zitat
Ja was soll das denn? Soviel zum Thema Plebiszid der Eurokraten. Mich kotzen diese Typen nur noch an.



Ganz recht. Daher sollte diese Nachricht nicht verschwiegen werden:

Lucke für Volksabstimmungen in Deutschland

Die AfD findet einigen Gefallen an der Schweizer Abstimmung über das Zuwanderungsrecht. Solche Volksabstimmungen könne es auch hierzulande geben, sagt Parteisprecher Lucke. Er fordert ein neues Zuwanderungsrecht für Deutschland.

(Quelle: -> http://www.n-tv.de/politik/Lucke-fuer-Vo...le12246556.html

Gruß
Klaus

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RE: Heute 21 Uhr: Hart aber (Un)Fair auf ARD

#9 von horstR , 11.02.2014 01:23

Tja, der Steger steht halt zu unseren Schwächen...:-))))


Saludos

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Es wurde mit falschen Zahlen hantiert

#10 von weihrauch , 11.02.2014 01:36

"Die Schweiz hat 24% Ausländer - Deutschland nur 8%"
Das ist falsch, weil die Eingebürgerten nicht berücksichtigt wurden - dann wären es 25%.
Es müßte in Zukunft also immer heißen: "...mit Migrationshintergrund"

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Die Zahlen sind schon richtig

#11 von kjschroeder , 11.02.2014 11:39

Zitat
"Die Schweiz hat 24% Ausländer - Deutschland nur 8%"
Das ist falsch, weil die Eingebürgerten nicht berücksichtigt wurden - dann wären es 25%.
Es müßte in Zukunft also immer heißen: "...mit Migrationshintergrund"



Im Staatsbürgerschaftsrecht spielt Migrationshintergrund keine Rolle: Wer den deutschen Paß hat, ist Deutscher - fertig.

In Ihrer Argumentation wird der Umstand nicht berücksichtigt, daß sich bei Ihrer Zählweise nämlich auch die Zahlen der Schweiz verändern würden. Und zwar nicht gerade wenig.

Gemäß der offiziellen Zählweise also leben bei uns laut Medienberichten 8% Ausländer, in Schweiz laut dortiger Behördenstatistik vom vergangenen August 23,2 %.

Würde man Ihre Zählweise zugrunde legen, wären es in der Schweiz mit 691.000 Einbürgerungen seit 1986 (dortige Behördenstatistik) nochmal 8,75% mehr, die dazu zu rechnen wären, also insgesamt 31,95 - fast 32%.

Von daher ist es egal, welche Zählweise man nimmt -
die ofizielle: 8% in Deutschland, 23,2% in der Schweiz
oder Ihre: 25% in Deutschland, 32% in der Schweiz:

In der Schweiz leben prozentual mehr Menschen mit Migrationshintergrund - Ausländer oder Eingebürgerte - als bei uns.

Gruß
Klaus

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Kachelmann zur deutschen Tollhaus-Diskussion über den Volksentscheid

#12 von kjschroeder , 11.02.2014 11:57

Jörg Kachelmann - bekanntlich selber Opfer einer außer Rand und Band geratenen deutschen Justiz (wie auch am Beispiel Wulff gut zu sehen) hat für meine Begriffe die hysterische Tollhaus-Diskussion in Deutschland sehr schön auf den Punkt gebracht:

" ... Ich habe in meinem Leben diverse Länder erlebt, auch als Steuerzahler, und im Rückblick kommt die Schweiz dem sehr nahe, was ich als perfektes Land ansehen würde. Es gibt – im Gegensatz zu anderen Ländern, ohne Namen zu nennen – generell kein Misstrauen zwischen Behörden und Bevölkerung. Auch durch die weitgehende Abschaffung des Beamtenstatus sehen sich die administrativ Tätigen als Dienstleister für die Bevölkerung und Unternehmen.

Der Umgangston im Land ist generell freundlich. Der brüllende Chef ist etwas, was als zutiefst unschweizerisch gilt und früher oder später zu einer Ablösung durch einen Menschen mit mehr Herzensbildung führen wird.....

Eine Hochlohnpolitik führt konsequenterweise zu einer Hochpreissituation, die mir persönlich lieber ist als die Situation in einem Land, in dem Menschen manchmal nicht mal 5 Euro in der Stunde arbeiten und dafür Lebensmittel fast nichts kosten, was wiederum die Landwirtschaft in Probleme bringt und die Wahrscheinlichkeit für Lebensmittelskandale aller Art erhöhen muss.....

Autobahnen können nicht verbreitert werden, Bahnlinien nicht neu gebaut – wer sich das Schweizer Mittelland oder den Zürichsee auf google earth ansieht, erkennt warum: Es ist kein Platz da. Den Schweizern ist auch wichtig, dass nicht die letzte Wiese, der letzte Baum gerodet, damit das Land möglichst voll wird. Es ist zu Recht immer noch so, dass Landwirtschaftsbetriebe in den Bergen mit wunderbarer Aussicht, Chüeli und Seeli nicht an russischen Milliardäre, sondern weiter nur an Bauern verkauft werden können.....

Einen trefflichen Einblick in die Furchtbarkeit dessen, was deutsche Beamte denken und wozu sie immer noch fähig sind, gab die Aufführung der früheren Staatsanwältin Lichtinghagen, die stolz erzählte, wie sie angebliche Steuerhinterzieher im Knast weichgekocht hat. Sie wurde Gott sei Dank durch Minister Schäuble an Recht und Gesetz erinnert, sonst scheint das niemanden gestört zu haben. In der Schweiz wäre sie sehr bald auch keine Amtsrichterin für Verkehrsangelegenheiten mehr.

Die Schweiz ist nicht schuld daran und kann nicht nachvollziehen, dass in den EU-Ländern des Steuerrausches nicht Friede, Freude und Eierkuchen, sondern Misstrauen zwischen Steuergeld-Empfängern und –Zahlern herrscht. In der Schweiz gehen Bund, Kantone und Gemeinden erst mal davon aus, dass sie ehrliche Bürger vor sich haben. Es gibt für Unternehmen keine regelmässigen Steuerprüfungen. Die Behörden gucken sich die Grösse des Betriebes an; wenn es nur einigermassen sein kann, was in der Steuererklärung drinsteht, wird die Steuererklärung durchgewinkt....."

(Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...ah_ein_paradies )

Ich denke, das ist es, was deutsche Politiker und die ihnen nach dem Mund schreibende Journaille nervt: daß es mit der Schweiz einen Staat gibt, der der Bevölkerung gehört und der gefälligst so zu funktionieren hat wie die Bevölkerung will - und nicht umgekehrt wie bei uns, wo Politik und Medien ständig auf den Bürgern herumtrampeln mit ihren blöden "Experimenten" und "Projekten" - und das alles auf unsere Kosten ohne eine verfassungsrechtliche Möglichkeit, diesem Irrsinn verbotener Glühlampen, gedrosselter Staubsauger, aufgezwungener Währungsunion mitsamt dem Brüsseler Mandarinentum und vielem anderen mehr Einhalt zu gebieten.

Gruß
Klaus

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RE: Der schweizer Volksentscheid was bewegt er in Deutschland?

#13 von horstR , 11.02.2014 12:04

http://www.focus.de/politik/gastkolumnen..._id_3603746.htm Ein Artikel der vielen aus der Seele spricht!

Und noch eine Anmerkung zu Stegner: Der wirft Lucke seine professale Sprache vor, die in meinen Augen ausgesprochen kultiviert ist. Im Gegenzug möchte ich aufgrund meiner Geschichtskenntnisse den Stil von Stegner als freisler- u göbbelisch bezeichnen! Nach Freisler u Göbbels, wir erinnern uns was uns da berichtet wurde?


Saludos

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RE: Der schweizer Volksentscheid was bewegt er in Deutschland?

#14 von kjschroeder , 11.02.2014 12:59

Die haben den von Dir verlinkten Artikel entweder rausgeworfen oder an anderer Stelle platziert - jedenfalls führt Dein Link auf eine "Fehlerseite".

Gruß
Klaus

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RE: Der schweizer Volksentscheid was bewegt er in Deutschland?

#15 von horstR , 11.02.2014 13:06

http://www.focus.de/politik/gastkolumnen...id_3603746.html

Neuer Versuch, beachte den Kommentar von meinem Freund Gerd Sommer...


Saludos

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RE: Der schweizer Volksentscheid was bewegt er in Deutschland?

#16 von kjschroeder , 11.02.2014 13:15

Zitat
Neuer Versuch



Yepp - hat geklappt diesmal! Und ja, der Kolumnist schreibt, was ich seit Jahren schreibe. ;-) Hoffentlich wirds immer mehr Leuten klar, was hier läuft. Und hoffentlich bilden sich politische Parteien, die mit Vernunft gegenhalten und wählbar sind - wie z.B. die AfD.

Zitat
beachte den Kommentar von meinem Freund Gerd Sommer..



Auch den habe ich gelesen - könnte glatt von mir sein. ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Der schweizer Volksentscheid was bewegt er in Deutschland?

#17 von weihrauch , 13.02.2014 14:59

Zitat von kjschroeder im Beitrag #11

Zitat
"Die Schweiz hat 24% Ausländer - Deutschland nur 8%"
Das ist falsch, weil die Eingebürgerten nicht berücksichtigt wurden - dann wären es 25%.
Es müßte in Zukunft also immer heißen: "...mit Migrationshintergrund"


Im Staatsbürgerschaftsrecht spielt Migrationshintergrund keine Rolle: Wer den deutschen Paß hat, ist Deutscher - fertig.

In Ihrer Argumentation wird der Umstand nicht berücksichtigt, daß sich bei Ihrer Zählweise nämlich auch die Zahlen der Schweiz verändern würden. Und zwar nicht gerade wenig.

Gemäß der offiziellen Zählweise also leben bei uns laut Medienberichten 8% Ausländer, in Schweiz laut dortiger Behördenstatistik vom vergangenen August 23,2 %.

Würde man Ihre Zählweise zugrunde legen, wären es in der Schweiz mit 691.000 Einbürgerungen seit 1986 (dortige Behördenstatistik) nochmal 8,75% mehr, die dazu zu rechnen wären, also insgesamt 31,95 - fast 32%.

Von daher ist es egal, welche Zählweise man nimmt -
die ofizielle: 8% in Deutschland, 23,2% in der Schweiz
oder Ihre: 25% in Deutschland, 32% in der Schweiz:

In der Schweiz leben prozentual mehr Menschen mit Migrationshintergrund - Ausländer oder Eingebürgerte - als bei uns.

Gruß
Klaus






Ich muß noch einmal auf meine und Ihre Antwort zurückkommen
In der heutigen Ausgabe von MM werden meine Zahlen bestätigt

http://www.mmnews.de/index.php/etc/17014-auslaender-ard

Außerdem: Gestern bei Anne Will
Der ehemalige Gewerkschafter und jetzige Außenminister Luxemburgs brüstete sich damit, daß sein Land ca. 48% Ausländer habe.
Er verschweigt natürlich, wie sich diese Ausländer zusammensetzen und keinen Vergleich mit Bremen oder Hamburg haben.

Hier übrigens noch ein sehr guter Artikel in der "Baseler Zeitung", der die ganze Misere aufzeigt.

http://bazonline.ch/ausland/europa/Die-A...5330?comments=1


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RE: Der schweizer Volksentscheid was bewegt er in Deutschland?

#18 von kjschroeder , 13.02.2014 17:02

Zitat
Ich muß noch einmal auf meine und Ihre Antwort zurückkommen
In der heutigen Ausgabe von MM werden meine Zahlen bestätigt



Ich glaube, jetzt wurde einander vorbeigeschrieben (mglw. auch vorher schon). Also:

Mir ging es nicht um Ihre ZAHLEN. Die habe ich nicht in Zweifel gezogen. Sondern es geht um die ZÄHLWEISE. Also darum, wer in welche Gruppe gehört.

Und ja, da wird manipuliert von politischen Parteien und auch von Medien (und wir beide wissen, daß das nicht erst seit gestern geschieht, sondern seit Jahrzehnten).

Und es wird auch von anderer Seiter manipuliert - auch der von Ihnen verlinkte MMnews-Bericht manipuliert. So manipuliert MMnews:

---
Richtig ist:
Der Ausländeranteil in Frankfurt beträgt 37,9%
Wikipedia: Insgesamt hatten am 31. Dezember 2008 242.650 von 641.153 mit Hauptwohnsitz in Frankfurt gemeldeten Einwohnern einen Migrationshintergrund, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 37,9 %

----

Nein, das ist FALSCH! Weil die ZÄHLWEISE falsch ist! Warum? Menschen aus der Gruppe "Ausländer" sind eben NICHT identisch mit Menschen aus der Gruppe "Einwohner mit Migrationshintergrund"! Denn Einwohner aus der Gruppe "mit Migrationshintergrund" beinhaltet und umfaßt Ausländer PLUS Deutsche mit Migrationshintergrund - Ausländer sind also nur ein Teil davon.

Denn wie allseits bekannt sein dürfte, wird in der politischen Debatte zwischen vier Gruppen unterschieden:
1. hier schon seit Generationen lebende Deutsche mit deutschem Paß (verächtliches Links-Deutsch: "Bio-Deutsche"),
2. eingewanderte Deutsche (Ausländer, die die hiesige Staatsangehörigkeit erworben haben und daher nicht mehr als Ausländer zählen)
3. Ausländer (hier lebende Menschen OHNE deutschen Paß)
4. "Menschen mit Migrationshintergrund" (Gruppe 2 + Gruppe 3 als EINE Gruppe betrachtet)

Die Manipulation der Deutschland-Feinde und Entwurzelungs-Fans besteht darin, ständig die 4. Gruppe "mit Migrationshintergrund" zu verschweigen und nur auf "Ausländer" abzustellen, um durch Herausnahme der Gruppe 2 die Migrationsproblematik kleinzureden. Und die Manipulation der anderen Seite - hier auch von MMnews - besteht darin , so zu tun, als sei die Gruppe 2 der eingewanderten Deutschen zu den Ausländern dazu zu zählen. Da werden also zwei zu trennende Gruppen zusammengezogen zu einer unter falschem Titel, und somit die Deutschen mit Migrationshintergrund schlicht als Ausländer gezählt.

Und um Klagen oder Gegendarstellungen zu vermeiden, wurde in dem o.a. Zitat das Wort "Deutsche" durch das allgemeinere Wort "Einwohner" ersetzt. So vergleicht man Äpfeln mit Birnen, so wird der einen Manipulation (durch Verschweigen) die andere Manipulation (durch Zusammenziehen zweier Gruppen zu einer Gruppe mit unstatthafter falscher Bezeichnung) entgegengestellt - und der Verarschte ist der Bürger.

Möglich ist das alles durch ein völlig verkorkstes Staatsbürgerschaftsrecht und durch Statistiken, die - wie hierzulande üblich - derart unübersichtlich sind, daß man sie in die Tonne treten sollte.

Jedenfalls werde ich dieses Spiel der Extremisten nicht mitmachen - weder das Spiel der Völkischen, die nicht begreifen wollen oder können, daß eine Staatsbürgerschaft an den Paß gebunden ist und nicht an die Abstammung. Und auch nicht das Spiel der Deutschland-Hasser mit ihren dreckigen moralischen Zeigefingern und dem Verschweigen von Identitätsproblemen, die es in der Gruppe 2 (eingewanderte Deutsche) nunmal gibt.

Gruß
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Nanu - Personenfreizügigkeit ist für unsere Politiker tatsächlich was Schlechtes?

#19 von kjschroeder , 13.02.2014 18:24

Zitat
Hier übrigens noch ein sehr guter Artikel in der "Baseler Zeitung", der die ganze Misere aufzeigt.
http://bazonline.ch/ausland/europa/Die-A...5330?comments=1



In der Tat ein hervorragender Artikel. Unter anderem auch deswegen, weil er auf ein hochinteressantes Logikproblem unserer politischen Eliten aufmerksam macht. Denn in dem Artikel steht:

" ... Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier und der österreichische Aussenminister Sebastian Kurz sprachen beide von «Rosinen­pickerei». Das hören wir nun schon seit Jahren – aus einem Kontinent, der in Schulden und in wirtschaftlichen Problemen versinkt. Beide geben damit zu, dass die Personenfreizügigkeit alles andere als eine Rosine, also ziemlich schlecht sein muss. ... "

Das ist was dran: Wäre Personenfreizügigkeit eine wirklich tolle Sache, dann dürfte man nicht die dies ablehnende Schweiz wegen "Rosinenpickerei" kritisieren, sondern - Logik! - müßte sich entgeistert fragen, warum die Schweizer einer so tollen Sache nicht zugestimmt haben. Als logische Reaktion wäre dann allenfalls Kopfschütteln angebracht über die Schweizer, die eine so tolle Sache nicht wollen. Aber eben keine Kritik, die paßt da nicht rein.

So verrät die Kritik - wohl unbewußt - die wahre Einstellung unserer Politiker. Hochinteressant!

Gruß
Klaus


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RE: Nanu - Personenfreizügigkeit ist für unsere Politiker tatsächlich was Schlechtes?

#20 von weihrauch , 13.02.2014 19:36

Zitat von kjschroeder im Beitrag #19

Zitat
Hier übrigens noch ein sehr guter Artikel in der "Baseler Zeitung", der die ganze Misere aufzeigt.
http://bazonline.ch/ausland/europa/Die-A...5330?comments=1


In der Tat ein hervorragender Artikel. Unter anderem auch deswegen, weil er auf ein hochinteressantes Logikproblem unserer politischen Eliten aufmerksam macht. Denn in dem Artikel steht:

" ... Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier und der österreichische Aussenminister Sebastian Kurz sprachen beide von «Rosinen­pickerei». Das hören wir nun schon seit Jahren – aus einem Kontinent, der in Schulden und in wirtschaftlichen Problemen versinkt. Beide geben damit zu, dass die Personenfreizügigkeit alles andere als eine Rosine, also ziemlich schlecht sein muss. ... "

Das ist was dran: Wäre Personenfreizügigkeit eine wirklich tolle Sache, dann dürfte man nicht die dies ablehnende Schweiz wegen "Rosinenpickerei" kritisieren, sondern - Logik! - müßte sich entgeistert fragen, warum die Schweizer einer so tollen Sache nicht zugestimmt haben. Als logische Reaktion wäre dann allenfalls Kopfschütteln angebracht über die Schweizer, die eine so tolle Sache nicht wollen. Aber eben keine Kritik, die paßt da nicht rein.

So verrät die Kritik - wohl unbewußt - die wahre Einstellung unserer Politiker. Hochinteressant!

Gruß
Klaus



Bei der "Rosinenpickerei" hätte ich geantwortet, daß Deutschland schon freiwillig auf die Rosinen verzichtet - also können dies die Schweizer machen.

Den zweiten bemerkenswerten Satz fand ich auf den Bezug des EU-Abgeordneten Andreas Schwab.
"Er hat sein ganzes Leben als Berufspolitiker verbracht. Er hat acht Assistenten, die ihm auf Kosten der europäischen Steuerzahler die Arbeit abnehmen, die er eigentlich selber leisten müsste, beispielsweise den Text der Volks­initiative gegen die Masseneinwanderung zu lesen."

Die "Welt" tritt nach.
Der Volksdemagoge in Form eines Schreiberlings verbreitet Lügen in seinem Artikel.
Der Vertreter der SVP sagte wörtlich: "Jeder dritte Schweizer wählte die SVP"
Der Schmierfink von der "Welt" schrieb: Jeder richtige Schweizer wählte die SVP"

Gott Sei Dank ist es in der Sendung zu sehen.

Die Zahl der Demokratiefeinde in Deutschland steigt an

http://www.welt.de/vermischtes/article12...iel-lernen.html


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RE: Der schweizer Volksentscheid

#21 von horstR , 13.02.2014 20:15

Ein neuer Link...:-)))

http://www.watson.ch/Deutschland/article...nderung-stimmen

Ansonsten die Seite mit Vorsicht zu genießen die arbeiten mit dem SPIEGEL zusammen.


Saludos

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RE: Der schweizer Volksentscheid

#22 von weihrauch , 13.02.2014 20:25

Zitat von horstR im Beitrag #21
Ein neuer Link...:-)))

http://www.watson.ch/Deutschland/article...nderung-stimmen

Ansonsten die Seite mit Vorsicht zu genießen die arbeiten mit dem SPIEGEL zusammen.


Die Werte bei den Grünen-und SPD-Anhängern würde ich auch mit Vorsicht geniessen.
In diesem Wählerpotential stecken viele Migranten.

Dumm finde ich ebenfalls den Spruch:
"Gerade in Gebieten mit niedriger Ausländerzahl ist die Ablehnung am größten".
Logisch: Wo es viele Ausländer gibt, sind diese Stimmen auch bei der Abstimmung enthalten

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RE: Nanu - Personenfreizügigkeit ist für unsere Politiker tatsächlich was Schlechtes?

#23 von kjschroeder , 13.02.2014 21:01

Zitat
Den zweiten bemerkenswerten Satz fand ich auf den Bezug des EU-Abgeordneten Andreas Schwab.
"Er hat sein ganzes Leben als Berufspolitiker verbracht. Er hat acht Assistenten, die ihm auf Kosten der europäischen Steuerzahler die Arbeit abnehmen, die er eigentlich selber leisten müsste, beispielsweise den Text der Volksinitiative gegen die Masseneinwanderung zu lesen."



Ja, da mußte ich auch lachen. ;-)

Zitat
Die "Welt" tritt nach.
Der Volksdemagoge in Form eines Schreiberlings verbreitet Lügen in seinem Artikel.
Der Vertreter der SVP sagte wörtlich: "Jeder dritte Schweizer wählte die SVP"
Der Schmierfink von der "Welt" schrieb: Jeder richtige Schweizer wählte die SVP"



Die "Welt" hat das - vielleicht sogar wegen Ihres Beitrags - mittlerweile korrigiert (steht unten am Ende).


Gruß
Klaus

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RE: Der schweizer Volksentscheid

#24 von kjschroeder , 13.02.2014 21:05

Zitat
Ein neuer Link...:-)))
http://www.watson.ch/Deutschland/article...nderung-stimmen



Ja, wieder ein Beleg, daß die Politik nicht so will wie das Volk, sondern lieber was gegen das Volk will.

Zitat
Ansonsten die Seite mit Vorsicht zu genießen die arbeiten mit dem SPIEGEL zusammen.



Jetzt hast Du mich - mach mich schlau! ;-) Denn ein Impressum finde ich dort nicht, das Ganze scheint auch eine Beta-Version, also sehr neu, zu sein. Und weitere Web-Recherchen ergaben, daß hinter dem Blatt wohl eine Fixxpunkt AG in Zürich steckt, von der aber auch nichts auf dem Web zu finden ist außer einer einzigen Webseite - wortwörtlich. Also, erzähl mal! :-)

Gruß
Klaus

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RE: Nanu - Personenfreizügigkeit ist für unsere Politiker tatsächlich was Schlechtes?

#25 von mabus , 13.02.2014 21:14

Die Politiker in der EU fürchten die Volksabstimmung zurecht,
denn diese würde Ihnen die Grundlage ihres Tun und Handelns entziehen.
Es ist unglaublich, wie die Gesellschaften sich die Wahrheiten, Tag für Tag
medial präsentieren lassen; oder anders gesagt:
Die Wahrheit ist im Filter der Medien hängengeblieben. ;-))

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Mal ne ganz einfache Frage.
OLYMPIA oder DIE SCHWULEN DEUTSCHEN KOMMEN!!

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