Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#1 von weihrauch , 13.01.2014 16:37

Als Folge der Masseneinwanderung warnt der Spandauer Bürgermeister vor Seuchengefahren.
Es ist darum kriminell, aufgrund des mangelnden Wohnraums diese Leute in Privathäusern oder Leerstehenden Mietwohnungen einzuquartieren
Anders würde es aussehen, diese Leute bei Regierungsmitgliedern einzuquartieren

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/...-in-Berlin.html

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#2 von horstR , 13.01.2014 19:16

Man sollte den Bürgermeister wg Volksverhetzung anzeigen, abgesehen davon hat er offensichtlich weder Ordnungsamt noch Gesundheitsamt im Griff, lassen Sie mich raten: ein Sozi, der eigentlich vor Gericht aber ganz bestimmt nicht in sein Amt gehört...


Saludos

HR

Schluss mit lustig, was kommt nach der Boygroup, wieder Boygroup! Gelb Farbe des Neides auf Dienstwagen u Mandate...

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#3 von JoG , 13.01.2014 20:44

Es ist tatsächlich erstaunliches Verhalten, das da sichtbar wird. Und es scheint tatsächlich hetzerisch solche Aufforderungen laut hinauszuposaunen.
- wie geriet die Forderung Herrn Kleebanks an die Presse?
- wie wird sichergestellt, dass Asylanten keine Krankheiten einschleppen?

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#4 von kjschroeder , 13.01.2014 22:13

Zitat
Und es scheint tatsächlich hetzerisch solche Aufforderungen laut hinauszuposaunen.



Nun hat er das ja nicht getan; es war ein INTERNER Brief, um den es hier geht. Und wie dieser Brief an die Öffentlichkeit (Presse) gelangte, ist müßig zu spekulieren - da gibt es zig Möglichkeiten.

Zitat
- wie wird sichergestellt, dass Asylanten keine Krankheiten einschleppen?



Ganz einfach: gar nicht. Wir haben keinen Impfzwang. Deswegen gibt es deutschlandweit einen Anstieg von Masern, und in Berliner Asylunterkünften gab es Fälle von Masern und Windpocken.

Deswegen halte ich diesen Brief auch nicht für Hetze, sondern für eine schlichte Zustandsbeschreibung eines Staates, der so mit sich selber beschäftigt ist, daß bei nur leicht veränderter Situation nicht mehr von ihm auf diese Veränderung reagiert werden kann. Und natürlich kann dieser Brief als Hetze und für Hetze mißbraucht werden, das ist klar.

Wie dieser Staat mit seinen Bürgern umgeht, sehen Sie an dem Artikel auch in dem Umstand, daß die Lage der Unterkünfte erstmal verheimlicht werden soll ("Weil die Details dazu offenbar als heikel eingestuft werden, hat Czaja einen entsprechenden Bericht über die Verteilung der Plätze auf die Bezirke den Abgeordneten nur vertraulich zugänglich gemacht.")

Die Politiker wissen schon recht gut, daß Sie mit ihrer "Kommt-her-Ihr-Armen-dieser-Welt"-Politik eine Politik gegen die Bevölkerung machen.

Denn folgendes muß man auch wissen: Passiert mir als Einheimischer irgendwas, habe ich KEINEN Anspruch auf Notunterkunft, Klamotten oder irgendwas in der Richtung. Es ist diese - Inländer benachteiligende - Ungleichbehandlung nach verschiedenen Rechtsregimen, die bitter aufstößt und für böses Blut sorgt. Wir haben NICHT gleiches Recht für alle, wie es sein sollte - lesen Sie mal hier einen Fall von Leuten, die hier gelebt haben -> http://erbendertara.wordpress.com/tag/no...e-in-offenbach/

Ich sehe das so, daß sich unsere Politik mit ihrer "Willkommenskultur" gegenüber den Armen und Beladenen der EU gleichzeitig einen Freibrief, eine Art moralischen Ablaß, für die deutsche Vergangenheit ausstellt, aber durch die faktische Benachteiligung von Inländern tagtäglich den Boden für neues Nazitum bereitet - und sich dann darüber wundert und gar erschröcklich reagiert, wenn Nazis als Ergebnis dieser Aussaat auch folgerichtig immer wieder neu ersprießen.

Gruß
Klaus

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#5 von JoG , 14.01.2014 00:26

Ich meinte nicht zwangsläufig der bezirgsbürgermeister hätte hetzend hinaus posaunt. Aber jemand hat es der Presse gegeben.

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#6 von weihrauch , 14.01.2014 13:29

Zitat von JoG im Beitrag #5
Ich meinte nicht zwangsläufig der bezirgsbürgermeister hätte hetzend hinaus posaunt. Aber jemand hat es der Presse gegeben.


Was ist schlimm daran?

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#7 von kjschroeder , 14.01.2014 23:43

Zitat
Aber jemand hat es der Presse gegeben.



Genau. Das scheint Sie zu stören, habe ich den Eindruck(?). Nun hat der überwiegende Teil der Medien darüber gar nicht berichtet, tatsächlich habe ich nirgendwo sonst so eine Nachricht gelesen. Ist es Ihnen lieber, wenn solche Briefe nicht in die Öffentlichkeit kommen und die Öffentlichkeit dadurch nicht informiert wird, was die von Ihnen bezahlten Spitzenbeamten und Kommunalpolitiker tun und denken?

Ich halte die Informierung durch dieses eine Presseblatt für richtig. Denn zur Demokratie gehört Transparenz, gehört Information. Ob diese nun angemessen, hetzerisch oder sonstwie daherkommt, ist Sache der Öffentlichkeit, also des Publikums, sprich, des Wählers, darüber zu befinden.

Also über Debatten. Aber sehen Sie irgendwo eine? Der Brief wird totgeschwiegen. Ist das für Sie in Ordnung?

Gruß
Klaus

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#8 von kurt02 , 15.01.2014 08:20

Ich sehe die Brisanz nicht.Der Massentourismus in ferne Länder bringt auch immer wieder Ebola und andere Krankheiten, ohne dass sich das natonale Lager drum schert.
Deswegen glaube ich (ja, Herr Schroeder, ich weiß...), es geht vor allem darum, das Wort Masseneinwanderung ins Forum zu bringen.

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#9 von weihrauch , 15.01.2014 15:01

Zitat von kurt02 im Beitrag #8
Ich sehe die Brisanz nicht.Der Massentourismus in ferne Länder bringt auch immer wieder Ebola und andere Krankheiten, ohne dass sich das natonale Lager drum schert.
Deswegen glaube ich (ja, Herr Schroeder, ich weiß...), es geht vor allem darum, das Wort Masseneinwanderung ins Forum zu bringen.


Ich finde das Wort "Sozialtourismus" eigentlich viel schöner - ein prämiertes Wort.
Auch im ersten Teil leigen Sie falsch.
Schon seit mindestens 20 Jahren werden diese Touristen kritisiert, die in ferne Länder fahren und ansteckende Krankheiten mitbringen.
Schon vor 15 Jahren gab es Vorschläge, diese bei der Wiedereinreise erst einmal in Quarantäne zu schicken.

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#10 von JoG , 15.01.2014 22:21

Vielleicht sollte ich nachschieben, dass ich ganz sicher nichts dagegen habe, dass Tatsachen berichtet werden. Sie aber in eine aufgeheizte Stimmung der Hetze so hineinzufüttern, dass die Meldung die Hetze fördert, ist unglücklich.

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#11 von kjschroeder , 15.01.2014 22:57

Zitat
Sie aber in eine aufgeheizte Stimmung der Hetze so hineinzufüttern, dass die Meldung die Hetze fördert, ist unglücklich.



Also ich finde da eher die Politik unglücklich....

Davon abgesehen sind ja für den Staat und für eine rot-grüne Politik die verläßlichen kleinen Helferlein in den Medien da, die sich ihre Gedanken machen. Da bin ich heute abend bei meinem Web-Rundgang über etwas Berichtenswertes gestoßen: Die SAT1-Nachrichten. Nicht, daß die Nachrichten dort was wert wären. Wert ist es aber, sich anzuschauen, mit welcher Reffinesse dort versucht wird politisch Stimmung zu machen - das hat was! Die haben sich echt Gedanken gemacht!

Denn wo hat der profane Deutsche seine Schwachstelle? Er möchte gliebt werden. Der Deutsche möchte, daß Deutschland beliebt ist.

Und auf deer Welle reitet gleich der erste Beitrag: -> http://www.sat1.de/video/abendnachrichten-15-01-2014-clip

Der Beitrag hat zwar mit dem Problem nichts zu tun, weil er elegant daran vorbei berichtet. Aber an die deutsche Schwachstelle zu appellieren - das hat was, finde ich. ;-)

Es ist halt wie meist: Man merkt die Absicht - und fühlt sich bestätigt. ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Masseneinwanderung: Bürgermeister warnt von Seuchen

#12 von kjschroeder , 19.01.2014 14:29

Zitat
Ich sehe die Brisanz nicht.Der Massentourismus in ferne Länder bringt auch immer wieder Ebola und andere Krankheiten, ohne dass sich das natonale Lager drum schert.



Ich denke nicht, daß wir hier Ebola haben. Aber ich weiß schon, was Sie meinen: Die Sache würde aufgebauscht.

Ob das so ist, weiß ich nicht. Man awird es abwarten müssen. Für die betreffenden Anwohner in Duisburg, Neukölln und anderswo ist das mit Sicherheit nicht aufgebauscht. Im Moment haben wir 370.000 Rumänen und Bulgaren hier leben, geschätzt wird, daß weitere 100.000-180.000 kommen. Das wären dann eine halbe Million, bei 80 Mio eine eher lachhafte Größenordnung, allerdings nicht für die betroffenen Kommunen und Einwohner, und das ist wohl der Punkt.

Und dann ist es auch nicht einfach das "nationale Lager", sondern u.a. der Deutsche Städtetag, der damit anderes verbindet als Wonne, Wohlstand und Wohligkeit.

Oder ist für Sie auch der Deutsche Städtetag "nationales Lager"?

Ich denke, solche Schubladen helfen hier nicht weiter.

Gruß
Klaus


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