Amazon Mitarbeiter wehren sich gegen Verdi Mobbing

#1 von horstR , 06.01.2014 19:58

Die überwiegende Mehrtheit der Amazon Mitarbeiter wehrt sich gegen die Spießrutenlauferei auch im prvaten Bereich verursacht durch Verdi und deren Arbeitskampf. Will heißen, die wollen nicht von dieser asozialen Gewerkschaft vertreten werden!

Abgesehen von Aufrufen wie " Kauft nicht bei Amazon ein" reagiert Verdi geradezu missionarisch auf das Aufbegehren der Arbeitnehmenr. Zitat: Wir haben die Mitarbeiter zum Gespräch eingeladen, um sie von ihren Rechten zu überzeugen. Zitatende

Da läuft doch die gleiche Sauerei wie bei Schlecker erst wird die Firma madig gemacht und gemobbt und das Heulen u Zähneklappern wg des Verlustes der Arbeitsplätze dauert heute noch an....!


Saludos

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RE: Amazon Mitarbeiter wehren sich gegen Verdi Mobbing

#2 von JoG , 06.01.2014 21:05

Wie ich höre, will die Koalition die kleinen Gewerkschaften platt machen.

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RE: Amazon Mitarbeiter wehren sich gegen Verdi Mobbing

#3 von horstR , 06.01.2014 21:23

Ist doch klar, erst die kleinen Parteien dann die kleinen Gewerkschaften alles nach der Philosophie: Im Massengrab liegt es sich viel wärmer...

In meinen Augen ist das angewandter Sozialismus.


Saludos

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amazon vs. verdi: ein Knatsch wegen 84 Cent Unterschied bei den Anfangsgehältern

#4 von kjschroeder , 06.01.2014 22:22

Folgt man einem Bericht der "Welt" zahlt Amazon für die Logistikbranche überdurchschnittliche Gehälter, aber für den (von der Gewerkschaft gewünschte Einstufung) Versand- und Einzelhandel weniger.

Wobei man die Differenz sehen muß, um die sich Verdi da kabbeln will: In der Logistikbranche wären als Anfangsgehalt in den ersten drei Jahren 10,93 Euro Stundenlohn fällig (laut Vereinbarung Logistikbranche), im Versand- und Einzelhandel für denselben Zeitraum laut Versandhandelstarifvertrag 11,77 Euro. 84 Cent Unterschied, wenn ich richtig gerechnet habe. ;-)

Und amazon zahlt als Einstiegsgehalt am Standort Bad Hersfeld im 1. Jahr dem Bericht zufolge 10,01 Euro, im zweiten Jahr 11,59 Euro und im dritten Jahr 11,71 Euro.

Wegen 84 Cent Tarifunterschied in den beiden Branchen macht also Verdi so einen Zwergenaufstand. Und eigentlich ist es noch weniger, da das "Minus" im 1. Jahr durch bessere Bezahlung im 2. Jahr einigermaßen und durch die noch bessere im 3. Jahr mehr als ausgeglichen wird. Letzlich hat ein Amazon-Mitarbeiter nach drei Jahren mehr in der Tasche als Gewerksachaften für die Logistikbranche erreicht haben. ;-)

Und die monatelange Draufhauerei erweckt den Eindruck, die Zustände bei amazon lägen irgendwo zwischen Sklavenarbeit und Todedsmarsch inklusive Auspeitschung und Erschießung der Schwachen und Kranken.

Ich kann verstehen, daß Mitarbeiter der Belegschaft keinen Bock mehr haben Beileidsbekundungen aus dem Bekanntenkreis zu kriegen für so einen verquirlten Sch ....

Ich vermute mal, den Gewerkschaftsfunktionären geht es um sich selbst; die brauchen Mitgliedsbeiträge für ihre Gehälter. Und amazon hat laut "Welt" 23.000 Beschäftigte (davon 9.000 an den acht deutschen Standorten in den Zantrallagern Beschäftigte. 14.000 zeitlich befristete Aushilfskräfte waren über Weihnachten eingestellt worden, 1.400 will amazon dauerhaft einstellen). Diese Weide ist zum Beitragsabgrasen verlockend.

Und der 2. Grund, so wie ich das bislang sehe: Macht. Denn verdi geht es um Tarifbindung, ums Mitreden. Und verdi will dafür sogar mobil machen auch an Standorten, wo amazon noch gar nicht vertreten ist. -> http://www.silicon.de/41592543/gewerksch...n-mobil-machen/

Dann muß man auch sehen, daß amazon nicht gerade billig ist. Der Kaffee z.B. erinnert an Apothekenpreise.

Höhere Gehälter werden an den Kunden weitergegeben. Ob die bereit sind NOCH mehr zu zahlen, halte ich für zweifelhaft.

-> http://www.welt.de/wirtschaft/article123...von-Ver-di.html
-> http://www.welt.de/wirtschaft/article123...bei-Amazon.html

Gruß
Klaus

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