Boxkampf: K.o. durch ARD-Tiefschlag

#1 von kjschroeder , 27.10.2013 19:40

"Mitten in der Liveübertragung eines WM-Kampfes aus den USA blendet sich die ARD aus und sendet stattdessen einen alten Hollywoodstreifen. Das gab es noch nie. ...

---- Fünf Runden waren vom Kampf zu sehen. .... Mitten in der sechsten Runde dann klinkte sich der selbsternannte Boxsender plötzlich aus dem spannenden Fight aus. ....

Ohne Vorankündigung, ohne Umzuschalten, ohne Angaben von Gründen lief auf einmal der Hinweise über den Bildschirm: "Diese Sendung ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet". Danach wurde dann der abgenudelte Hollywoodstreifen "Cannonball" aus dem Jahr 1976 gezeigt.

Wie eine Mitarbeiterin aus der zentralen Sendeleitung in Leipzig erzählte, hatte der ARD-Verantwortliche laut seines Ablaufplanes nach vier Uhr einen Spielfilm zu senden. Er tat dies aus sturem Gehorsam. Die Verantwortlichen in den USA hatte ihren deutschen Kollegen darauf hingewiesen, dass der Kampf nicht dem Zeitplan entsprechend beginnt, sondern sich um einiges verschieben würde. Das aber störte ihn nicht. Er handelte getreu seiner Anweisung und schob einfach eine andere Kassette ein. Das K.o. der Boxanhänger nahm er billigend in Kauf. ...."


(Hervorhebung von mir - zitiert aus : -> http://www.welt.de/sport/boxen/article12...geschaltet.html )

Dieses sture Befolgen sinnfreier Vorschriften kennen wir doch, oder? Noch so ein deutsches Erbe, das sämtliche Kriege überstanden hat. Ich wette, auf dem armen Mitarbeiter wird sich der ganze interne Zorn entladen. Und niemand wird darüber nachdenken, welche Atmosphäre erst geschaffen werden mußte, um eine derartige Handlung zu ermöglichen.

Nichts dazu gelernt?

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 27.10.2013 | Top

   

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