Dieser lächerliche Staat treibt weiterhin sein Unwesen

#1 von weihrauch , 20.10.2013 15:56

Was ist die dringlichste Aufgabe dieses Kasperle-Staates?
Natürlich die korrekte Sprachwahl.
Kurt wird vermutlich beipflichten:Solche (Frauen)Männer braucht das Land! Nachdem die politkorrekten Esel in der Hannoveraner Regierung das Wort Zigeunerschnitzel verboten haben, servierte der Kantinenwirt des niedersächsischen Integrationsministeriums auf der Speisekarte am vergangenen Donnerstag einfach ein "Schnitzel mit dem verbotenen Namen". Das schleimige Integrationsministeriums distanzierte sich eilig: "Wir halten die Wortwahl für unsensibel."
Schade, der Kantinenwirt hätte weitermachen sollen - aber auch er knickte - wie üblich - ein.
Vorbild für die BRD ist wie üblich auch die DDR. Dort hat man ja auch die Weihnachtsengel zur "geflügelten Jahresendsfigur" gemacht.
Was könnte noch folgen?
Ah ja - der "Zigeunerbaron" muß umbenannt werden - Johann Strauss muß als Ehrenbürger getilgt werden.
Was sind schon Themen wie Wirtschaft, Arbeit und internationale Politik - die korrekte Sprachweise hat Vorrang.
Gegebenfalls muß dafür ein neues Ministerium geschaffen werden.

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt...erbotenen-Namen


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Von nichts kommt nichts

#2 von kurt02 , 20.10.2013 19:08

Im Babyöl sind auch keine Babies - ich weiß...
Bedanken Sie sich bei Ihren Freunden(oder Nichtfreunden) von der Braunbären-Fraktion, die das Wort Zigeuner derartig missbraucht haben, dass ein normaler Umgang mit dem Begriff Zigeuner offenbar nicht mehr möglich ist. Von nichts kommt nichts.

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RE: Von nichts kommt nichts

#3 von JoG , 20.10.2013 19:14

In manchen Gruppen ist es weniger schlimm Zigeuner genannt zu werden als Deutscher.
;)


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RE: Von nichts kommt nichts

#4 von kurt02 , 20.10.2013 19:19

Zitat von JoG im Beitrag #3
In manchen Gruppen ist es weniger schlimm Zigeuner genannt zu werden als Deutscher.
;)


In anderen aber nicht - Sie schreiben ja im HPF und wissen da Bescheid...

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RE: Von nichts kommt nichts

#5 von weihrauch , 20.10.2013 19:42

Zitat von kurt02 im Beitrag #2
Im Babyöl sind auch keine Babies - ich weiß...
...... die das Wort Zigeuner derartig missbraucht haben, dass ein normaler Umgang mit dem Begriff....


Klären Sie mich auf

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RE: Von nichts kommt nichts

#6 von kurt02 , 20.10.2013 20:01

Zitat von weihrauch im Beitrag #5
...
Klären Sie mich auf




Selber groß.Wenn Sie über das Thema nichts wissen, sollten Sie so eines nicht aufmachen.Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten´...

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RE: Von nichts kommt nichts

#7 von JoG , 20.10.2013 20:30

Würde man nur in hpf schlau werden, würde man sicherlich wissen, was man von Juden, Zigeunern und Behinderten denken muss. Aber Deutsche stünden drüber und müssten, so die Erwartung, nur rein machen.

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RE: Von nichts kommt nichts

#8 von kjschroeder , 20.10.2013 20:58

Zitat
Bedanken Sie sich bei Ihren Freunden(oder Nichtfreunden) von der Braunbären-Fraktion, die das Wort Zigeuner derartig missbraucht haben, dass ein normaler Umgang mit dem Begriff Zigeuner offenbar nicht mehr möglich ist.



Wenn das SO ist: Dann erklären Sie doch bitte mal, wie es kommt, daß ein normaler Umgang mit dem Wort "sozialistisch" nach all den Gräueltaten in dessen Namen hierzulande nicht nur möglich, sondern völlig normal ist.

Wie kommt das?

Gruß
Klaus

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RE: Von nichts kommt nichts

#9 von kurt02 , 20.10.2013 21:10

Jo...

Es ging um das Wort Zigeuner, nicht um das Wort Nazi. Der Unterschied ist Ihnen schon klar?

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RE: Von nichts kommt nichts

#10 von kjschroeder , 20.10.2013 22:10

Mir ist nur klar, daß Sie sich, wie so häufig, vor einer inhaltlichen Antwort drücken.

In Ihrer "Demokratie" möchte ich jedenfalls nicht leben.

Gruß
Klaus

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RE: Von nichts kommt nichts

#11 von kurt02 , 22.10.2013 11:49

Wieso drücken? Muss ich auf jeden Nebenschauplatz hüpfen? Auch Sie sollten versuchen beim Thema zu bleiben. Und das ist eben das "Verbot" (wie w es ausdrückt), und nicht sozialistischer Sprachmissbrauch.

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RE: Von nichts kommt nichts

#12 von weihrauch , 22.10.2013 13:14

Zitat von kurt02 im Beitrag #11
Wieso drücken? Muss ich auf jeden Nebenschauplatz hüpfen? Auch Sie sollten versuchen beim Thema zu bleiben. Und das ist eben das "Verbot" (wie w es ausdrückt), und nicht sozialistischer Sprachmissbrauch.


Ich muß es mal so ausdrücken: Sie plappern auch nach, was Presse und Staat verordnen.
Sie haben noch keine schlüssige Begründung geliefert, warum das Wort "Zigeuner" ein Unwort ist.
Haben das etwa die "Nazis" erfunden oder ist es schon älter?

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RE: Von nichts kommt nichts

#13 von kjschroeder , 02.11.2013 08:21

Zitat
Wieso drücken? Muss ich auf jeden Nebenschauplatz hüpfen?



Zunächst: Dies ist kein "Nebenschauiplatz". Denn auch Sie wissen, daß es hier nicht nur um ein Wort geht. Es gibt noch mehrere Wörter, die nach dem Willen bestiummter - und häufig derselben - Leute aus dem Sprachschatz getilgt werden sollen. Bei den Worten, ihrer Bedeutung, ihrem Mißbrauch, der Konnotation, ist ein roter Faden errkennbar. Auch DAS wissen Sie. Und ich habe mir lediglich erlaubt, auf die damit verbuindene Einseitigkeit und Heuchelei hinzuweisen.

aber das ist nur ein Aspekt.

Der andere, für mich wichtigere: Wieso sollen wir uns vorschreiben lassen, was wir zu reden und welche Worte wir nicht zu gebrauchen haben? Wenn es Menschen gibt, die mit bestimmten Worten Probleme haben - schön. Daß diese Leute aber ihr Problem nun zu meinem und zu unserem machen, geht gar nicht. Wir sind ein freies Land - und niemand braucht sich vorschreiben zu lassen, was er wie zu sagen hat. Wenn diese Leute mit dem Wort "Zigeuner" eine Diskreditierung verbinden, ist das deren Problem, nicht meins. Denn für mich ist es keine.

Sie wollen doch Demokrat sein, und ein liberaler dazu, oder? Dann erzählen Sie bitte einmal, was genau an den Orwellschen Sprachverboten demokratisch und liberal sein soll!

Gruß
Klaus

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RE: Von nichts kommt nichts

#14 von kurt02 , 02.11.2013 11:28

Zitat von kjschroeder im Beitrag #13
...

Der andere, für mich wichtigere: Wieso sollen wir uns vorschreiben lassen, was wir zu reden und welche Worte wir nicht zu gebrauchen haben? ...


Und das scheint nur so zu gelingen, wenn man auf irgendwie Sozialistisches einschwenkt? Bin ich kein Demokrat mehr, wen ich dsage: Lasst uns darüber diskutieren, warum das Wort Zigeuner in der Kritik steht? Und dann, ob zurecht?

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RE: Von nichts kommt nichts

#15 von kjschroeder , 03.11.2013 18:13

Zitat
Und das scheint nur so zu gelingen, wenn man auf irgendwie Sozialistisches einschwenkt?



Weil in diesem Land solche absurden Ideen nunmal aus dieser politischen Ecke kommen.

Zitat
Lasst uns darüber diskutieren, warum das Wort Zigeuner in der Kritik steht?



Warum soll ich mich mit Leuten auseinandersetzen, die ein Problem mit einem Wort haben? Ich habe damit keines. Ich habe vielmehr ein Problem damit, daß diese Leute sich anmaßen, such a) moralisch überhöhen zu wollen und b) mir vorschreiben zu wollen, was ich zu sagen habe und was nicht.

Und ansonsten sollte sich langsam aber sicher herumgesprocen haben, daß der Nichtgebrauch von Worten, mit denen einige Leute eine schlechte Konnotation verbinden, nichts ändert an der Behandlung derer, die damit bezeichnet werden. Oder sollte die z.B. die US-Diskussion über "Nigger"->"Negro" -> "Black" -> African Americans an Ihnen vorbeigegangen sein? Ich meine jetzt die infantile Diskussion in der "taz"-Gemeinde, die Sie hier nochmal nachlesen können? -> http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...e-a-896469.html und noch besser in der "taz" selbst -> http://www.taz.de/!114947/

Leute aus derselben politischen Ecke wollten ja auch schon mal Filme mit Rauchern zensieren durch Herausschneiden von Rauch-Szenen (man stelle sich Humphrey Bogart ohne Kippe vor). Und sie labern vom "Ende des weißen mainstream", machen also eine Entwicklung an einer Hautfarbe fest ohne zu begreifen, wie rassistisch es ist, Menschen nach Hautfarbe zu beurteilen.

Und daß es nichts bringt, zeigt ja auch ein Beitrag eines Forummitgliedes, der political correct nicht "Zigeuner", sondern "Roma" sagt, um dann in genau denselben Stereotypen über diese Menschen herzuziehen, wie Linke sie gerne denen unterstellen, die an "Zigeuner" festhalten. Weswegen ich diesen Beitrag auch aus dem öffentlichen Bereich herausgenommen und in die Mitglieder-Ecke gestellt habe - ich kann diesen Spießer-Mix aus Haß und Weinerlichkeit nicht mehr hören!

Darüber würde ich mal nachdenken anstatt diese blöde und unselige Political Correctness nachzuplappern.

Gruß
Klaus


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@kurt02: Nachtrag: Ist das St. Martinsfest diskriminierend?

#16 von kjschroeder , 04.11.2013 21:28

Es gibt auch Leute, für die das St. Martinsfest eine Diskriminierung darstellt, wie Sie hier nachlesen können. -> http://www.welt.de/politik/deutschland/a...iminierend.html

Aus "Weihnachtsmärkten" werden da "Wintermärkte", aus "Weihnachtsfest" das "Jahresendfest" - und auch die Moslems wundern sich, wie eine Kultur sich so verleugnen kann.

Was halten Sie davon?

Gruß
Klaus


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RE: @kurt02: Nachtrag: Ist das St. Martinsfest diskriminierend?

#17 von JoG , 04.11.2013 22:16

Es ist wunderbar, dass die Sprache so gut sich eignet den aktuellen Unsinnigkeiten anzupassen.

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