Den Chinesen bleibt auch nichts erspart

#1 von weihrauch , 13.09.2013 14:10

Der Holocaust ist jetzt auch in China angekommen.
Auch die Chinesen sollen sich gruseln - in doppelter Hinsicht.
Abwechselnd in Bezug auf Japan und jetzt auch Deutschland.
Was könnte der Grund sein?
Soll in China Stimmung gegen Deutsche geweckt werden?
Dann hätte es eine rot-grüne Aktion sein müssen.
Reduzierung der deutsche Geschichte auf 12 Jahre?
Auch dafür wäre Rot-Grün zuständig.

Es soll sich aber um eine polnische Initiative handeln - Begründung unklar.
Zumindest die BRD-Presse sieht es wohlwollend.

http://www.sueddeutsche.de/politik/holoc...nesen-1.1768847


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zuletzt bearbeitet 13.09.2013 | Top

RE: Den Chinesen bleibt auch nichts erspart

#2 von horstR , 13.09.2013 15:03

Entweder handelt es sich um Nachhilfe wie man die Tibether behandeln könnte, oder die masochistische Selbstdarstellung der BRD greift weiter um sich. Hauptsache das Ansehen Deutschlands wird systematisch beschädigt.

Ich finde kaum andere Erklärungen, dazu kommen noch die gekonnten Kranzabwürfe des christlich geprägten Bundespräsidenten...


MfG

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RE: Den Chinesen bleibt auch nichts erspart

#3 von weihrauch , 13.09.2013 17:23

Zitat von horstR im Beitrag #2
Entweder handelt es sich um Nachhilfe wie man die Tibether behandeln könnte, oder die masochistische Selbstdarstellung der BRD greift weiter um sich. Hauptsache das Ansehen Deutschlands wird systematisch beschädigt.

Ich finde kaum andere Erklärungen, dazu kommen noch die gekonnten Kranzabwürfe des christlich geprägten Bundespräsidenten...


Auch beim zweiten Kriegsverlierer Japan gab es Kriegsverbrecherprozesse. Allerdings war die Sache damit gegessen und das Thema wird im krassen Gegensatz zu uns nicht warm gehalten bis zum Jüngsten Tag.
Ich hoffe außerdem, daß diese Posse den meisten Chinesen am Ar..... vorbeigeht und sie nicht noch etwa (mit deutscher Hilfe) Lager nachbauen, um den Chinesen für Besichtigungen den weiten Weg nach Europa zu ersparen.

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RE: Den Chinesen bleibt auch nichts erspart

#4 von kjschroeder , 13.09.2013 19:41

Zitat
Allerdings war die Sache damit gegessen und das Thema wird im krassen Gegensatz zu uns nicht warm gehalten bis zum Jüngsten Tag.



Da irren Sie gewaltig. Es gibt z.B. eine große Gedenkhalle in Peking -> http://german.china.org.cn/travel/museum...ent_2182429.htm

Eigentlich ist das ein Museum, das in mehrere Abteilungen gegliedert ist. Und es ist AUCH der Veranstaltungsort für die von Ihnen genannte Ausstellung., wenn Sie die Ortsangaben im Bericht der Rheinischen Post über die Holocaust-Ausstellung mit der Ortsangabe über das Museum im [URL=http://en.wikipedia.org/wiki/Museum_of_the_War_of_Chinese_People's_Resistance_Against_Japanese_Aggression]englischen wiki[/URL] vergleichen.

Wenn Sie den RP-Bericht genau lesen, werden Sie auch erfahren, daß diese Ausstellung nur Teil einer Ausstellungsserie ist über WKII, die Initiative vom Kurator dieses Museums kommt - also aus China - und das Ganze ein Kooperationsprojekt mit den polnischen Kuratoren des staatliochen polnischen Museums in Auschwitz ist.

Kein Grund für Verschwörungstheorien.

Daß das Ganze ein Bericht einer Nachrichtenagentur ist, sehen Sie an der nahezu wortgleichen Veröffentlichung in zahllosen deutschen Medien. DASS der Bericht in zahllosen Medien hier bei uns erscheint, sagt m.E. eine Menge über unseren Seelen- und Gemütszustand aus - und über den der deutschen Journaille. Denn die kam erst nach knapp zwei Monaten dahinter, daß da eine Ausstellung läuft. Sonst könnte der Bericht in der Süddeutschen ja nicht von 70.000 Besuchern in knapp zwei Monaten wissen. ;-) Was für chinesische Verhältnisse übrigens lächerlich ist. Das Pekinger Militärmuseum zum Beispiel wird von 30.000 Menschen besucht. Täglich.

Was soll's also.

Gruß
Klaus

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