2000 Arbeitsplätze

#1 von kurt02 , 31.08.2013 14:33

will die Firma zalando in Bayerisch-Schwaben aufbauen. Doch die dortigen Provinzgranden wollen nicht mitziehen. Begründung: zalando will 12-15Jahre von der Gewerbesteuer befreit werden und eine ordentliche Autobahnanbindung, von den 2.000 Arbeitsplätzen sind 1.400 im Niedriglohnsektor angesiedelt und die passendne Niedriglöhner wird man importieren müssen, da bei einer Arbeitslosenrate von 5% schon Legoland nur noch H4-Altfälle akquirieren kann.

Frage in die Runde: Tun die Landräte gut daran, nein zu sagen, oder ist es auf jeden Fall sozial, was Arbeit schafft?

http://www.augsburger-allgemeine.de/guen...id26810621.html

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RE: 2000 Arbeitsplätze

#2 von horstR , 31.08.2013 14:57

In dieser Gegend scheinen Subventionen mehr als fraglich. Auf der anderen Seite was sollen die mit ihren Schrottschulabgängern machen?


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RE: 2000 Arbeitsplätze

#3 von kjschroeder , 31.08.2013 17:56

Zitat
Frage in die Runde: Tun die Landräte gut daran, nein zu sagen, oder ist es auf jeden Fall sozial, was Arbeit schafft?



Ich denke, daß man sich vor einer allgemeinen Antwort hüten sollte, da solche Ansiedlungen mit entsprechenden Wünschen immer auch eine Frage von Angebot und Nachfrage sind: Wenn die Landkreise sich den Verzicht leisten können, lassen sie's. Können oder wollen sie sich den Verzicht auf Arbeitsplätze nicht leisten, machen sie's.

Sollte man den einzelnen Kommunen bzw. Kreisen überlassen. Bzw. der Bevölkerung vor Ort.

Gruß
Klaus

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RE: 2000 Arbeitsplätze

#4 von horstR , 31.08.2013 18:05

Wann immer Politik in Wirtschaft oder Infrastruktur eingreift geht es doch sehr häufig in die Hose.

Aktuell: Rotgrünes Kesseltreiben gegen Landwirte u Großschlachtereien in Niedersachsen...


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RE: 2000 Arbeitsplätze

#5 von kurt02 , 31.08.2013 18:45

Zitat von horstR im Beitrag #2
In dieser Gegend scheinen Subventionen mehr als fraglich. Auf der anderen Seite was sollen die mit ihren Schrottschulabgängern machen?


Werlche Schrottschulabgänger? Hier funktioniert es noch einigermaßen mit der Verantwortung für die nächste Generation: Schulpraktika sind gang und gäbe, und die Schulen selbst sind keine vernachlässigten Kloaken wie anderswo. Klar gibt es immer noch Versager, aber auf die wartet ja schon Legoland.

Wie gesagt,man müsste die Niedriglöhner importieren.

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RE: 2000 Arbeitsplätze

#6 von JoG , 31.08.2013 23:00

Ich sehe da auch wenig Grund zu klagen. Wenn die Kommune und das Unternehmern unterschiedliche Vorstellungen haben, ist das deren Sache. Eher wäre zu fragen, ob der Staat einzele Firmen bevorzugen darf.


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zuletzt bearbeitet 31.08.2013 | Top

   

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