Herr Gauck: Halten Sie Ihren Mund!!!!

#1 von weihrauch , 25.08.2013 15:48

Gauck wünscht sich mehr Migranten in der deutschen Politik - höchstwahrscheinlich Leute vom Schlage der "Grauen Wölfe" oder "Milli Görüs".
"Ich ermuntere die Parteien, verstärkt um Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu werben und sie für ein Engagement in der Politik zu gewinnen. Wir alle profitieren, wenn Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Wurzeln ihre Erfahrungen auch in die Parlamente einbringen. Auch als Staatsoberhaupt kann sich Gauck in Zukunft einen Migranten vorstellen.
Das ist richtig, denn ungeeignetere als es Wulff und jetzt Gauck sind, werden wahrlich schwer zu finden sein. "In Nordrhein-Westfalen werben die etablierten Parteien schon seit Jahren darum, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für ein Engagement in der Politik zu gewinnen." Dementsprechend sieht auch die Bilanz und die Stimmung in diesem Bundesland aus.
Herr Gauck, seit dem Sie Präsident sind, haben Sie diesem Land nur geschadet - darum " h a l t e n S i e e n d l i c h I h r e n M u n d".

http://www.news25.de/news.php?id=84700&t...d=1377285308327

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Beliebtheit der deutschen Bundespräsidenten

#2 von weihrauch , 28.08.2013 11:08

Ich stelle mal eine Skala von 1 - 10 im Beliebtheitsgrad auf
1= total unfähig
10= Vertritt die Interessen des Volkes und hat sich verdient gemacht

Ich gehe mal von 0 aus = fehl am Platze - diesen Wert vergebe ich mal an Wulff
Unter Null käme im Ernstfall nur Gesine Schwan und Beate Klarsfeld

1,3 = Gauck
1,4 = Johannes Rau
3= Weizsäcker
4= Roman Herzog
5= Heinemann
8= Theodor Heuss
9= Carstens
10= Hindenburg

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Der Gauck`ler in Paris

#3 von weihrauch , 03.09.2013 20:37

Gauck redet mal wieder dummes Zeug.
Kaum in Paris angekommen, gibt er die Begründung preis, warum Deutschland nicht am Syrien-Einsatz teilnehmen kann.
"Unsere Geschichte verbietet es" - mehr kann der Schwätzer auch nicht von sich geben - auch war nie davon die Rede, daß Deutschland sich beteiligen will.
Aber war das der einzige Grund, warum er Frankreich belästigen will?
Mitnichten!
Es soll ein historischer Besuch werden- der Hofnarr aus Berlin und François Hollande wollen am Mittwochmittag gemeinsam in das zentralfranzösische Dorf Oradour-sur-Glane reisen um hier des brutalen Massakers von SS-Einheiten vom 10. Juni 1944 erinnern. (Ist doch kein historisches Datum)
Was hat denn Gauck erst im nächsten Jahr noch so auf Lager, wenn sich der Beginn des 1.Weltkrieges zum hundersten Male jährt?
Wahrscheinlich hat er sich auf deswegen zum Präsidenten wählen lassen, um unbedingt daran teilzunehmen.

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#4 von JoG , 03.09.2013 21:56

Ich finde er passt in die Reihe bisherigen BuPräs ganz gut. Er ist so, wie man ihn aus einem so transparenten und demokratischen Prozess der Wahl des BuPrä erwarten würde.

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#5 von kurt02 , 05.09.2013 18:46

Zitat von weihrauch im Beitrag #3
Oradour-sur-Glane

Zitat von weihrauch im Beitrag #3
Gauck redet mal wieder dummes Zeug.
Kaum in Paris angekommen, gibt er die Begründung preis, warum Deutschland nicht am Syrien-Einsatz teilnehmen kann.
"Unsere Geschichte verbietet es" - mehr kann der Schwätzer auch nicht von sich geben - auch war nie davon die Rede, daß Deutschland sich beteiligen will.
Aber war das der einzige Grund, warum er Frankreich belästigen will?
Mitnichten!
Es soll ein historischer Besuch werden- der Hofnarr aus Berlin und François Hollande wollen am Mittwochmittag gemeinsam in das zentralfranzösische Dorf Oradour-sur-Glane reisen um hier des brutalen Massakers von SS-Einheiten vom 10. Juni 1944 erinnern. (Ist doch kein historisches Datum)
Was hat denn Gauck erst im nächsten Jahr noch so auf Lager, wenn sich der Beginn des 1.Weltkrieges zum hundersten Male jährt?
Wahrscheinlich hat er sich auf deswegen zum Präsidenten wählen lassen, um unbedingt daran teilzunehmen.


Wollen Sie allen Ernstes die These vertreten, Gauck habe Schande über unser Land gebracht?

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#6 von weihrauch , 05.09.2013 18:57

Zitat von kurt02 im Beitrag #5
Zitat von weihrauch im Beitrag #3
Oradour-sur-Glane

Zitat von weihrauch im Beitrag #3
Gauck redet mal wieder dummes Zeug.
Kaum in Paris angekommen, gibt er die Begründung preis, warum Deutschland nicht am Syrien-Einsatz teilnehmen kann.
"Unsere Geschichte verbietet es" - mehr kann der Schwätzer auch nicht von sich geben - auch war nie davon die Rede, daß Deutschland sich beteiligen will.
Aber war das der einzige Grund, warum er Frankreich belästigen will?
Mitnichten!
Es soll ein historischer Besuch werden- der Hofnarr aus Berlin und François Hollande wollen am Mittwochmittag gemeinsam in das zentralfranzösische Dorf Oradour-sur-Glane reisen um hier des brutalen Massakers von SS-Einheiten vom 10. Juni 1944 erinnern. (Ist doch kein historisches Datum)
Was hat denn Gauck erst im nächsten Jahr noch so auf Lager, wenn sich der Beginn des 1.Weltkrieges zum hundersten Male jährt?
Wahrscheinlich hat er sich auf deswegen zum Präsidenten wählen lassen, um unbedingt daran teilzunehmen.


Wollen Sie allen Ernstes die These vertreten, Gauck habe Schande über unser Land gebracht?


Ja - denn ich fühle mich von ihm nicht vertreten.
Er ist ein Schleimer

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#7 von JoG , 05.09.2013 19:09

Hat er sich überhaupt entschuldigt für den kleinen Massenmord?


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RE: Der Gauck`ler in Paris

#8 von kurt02 , 05.09.2013 19:48

Zitat von weihrauch im Beitrag #6


Wollen Sie allen Ernstes die These vertreten, Gauck habe Schande über unser Land gebracht?


Ja - denn ich fühle mich von ihm nicht vertreten.
Er ist ein Schleimer

[/quote]

Wie hätte er sich verhalten sollen? Im Moment habe ich die Arbeitshypothese, Sie fordern von Gauck, das er die Opfer verhöhnt und das Massaker rechtfertigt.

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#9 von weihrauch , 05.09.2013 20:03

Zitat von kurt02 im Beitrag #8
Zitat von weihrauch im Beitrag #6


Wollen Sie allen Ernstes die These vertreten, Gauck habe Schande über unser Land gebracht?


Ja - denn ich fühle mich von ihm nicht vertreten.
Er ist ein Schleimer




Wie hätte er sich verhalten sollen? Im Moment habe ich die Arbeitshypothese, Sie fordern von Gauck, das er die Opfer verhöhnt und das Massaker rechtfertigt.[/quote]
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Da haben Sie aber die falsche Hypothese.
Warum gleich immer so extrem?
Er hätte einfach nicht daran teilnehmen sollen wie alle anderen Bundespräsidenten vor ihm auch.Er hat dort nichts zu suchen.
Oder glauben Sie im Ernst, daß Hollande im Oktober in Leipzig an der Feier der Niederlage Napoleons teilnimmt oder sich gar dafür entschuldigt, preußische Soldaten in den Krieg gegen Rußland zu zwingen und sich dabei für die hunderttausende preußische Opfer zu entschuldigen? *
Wie Sie sehen, gibt es im direkten Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland noch großen Nachholbedarf Deutscherseits, was die Anzahl der Opfer beträgt.


* Falls Sie in Geschichte nicht so bewandt sind: 1813 war die Niederlage Napoleons


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RE: Der Gauck`ler in Paris

#10 von kjschroeder , 05.09.2013 21:58

Zitat
Hat er sich überhaupt entschuldigt für den kleinen Massenmord?



Nö. Vielleicht habe ich ja was überlesen, aber urteilen Sie selbst: -> http://www.bundespraesident.de/SharedDoc...Frankreich.html

Glaubt man dem Bericht der "Welt", fanden die französischen Medien Gaucks Rede prima - trotz fehlender Entschuldigung.

Oder vielleicht deswegen?

Machen wir ein Szenario: Gauck hätte sich im Namen Deutschlands entschuldigt. Wie lange hätte es gedauert, bis französische Medien nachfragen: Und warum nicht auch der französische Präsident?

Denn Oradour steht auch für eine schwere Wunde in der Aufarbeitung aiuf französischer Seite, wie sich hier (wiederum in der "Welt") nachlesen läßt.

Es geht dabei um zwei Problembereiche: Die nach dem Krieg vor einem FRANZÖSISCHEN Gericht angeklagten 21 Soldaten der Division "Das Reich" wurden erst verurteilt, dann wieder per Amnestie freigelassen. Warum? Weil 14 Elsässer unter ihnen waren. Angeblich zwangsverpflichtet. Der Punkt wurde nie geklärt. Aber die Amnestie hatte Folgen:

"In Oradour war man fassungslos. Der Bürgermeister des neuen Dorfes – das wenige Hundert Meter neben den Ruinen des alten errichtet und gerade erst fertig geworden war – gab das "Croix de Guerre" zurück, die nationale Tapferkeitsmedaille, die dem Ort 1947 verliehen worden war. Der Verband der Angehörigen der Opfer, der "Nationaler Verband der Märtyrerfamilien von Oradour" (ANFM) heißt, schickte das Kreuz der Ehrenlegion nach Paris zurück.

Fortan ließ der ANFM bis in die 70er-Jahre keinen staatlichen Vertreter mehr an den Gedenkfeiern teilnehmen, die jedes Jahr am 10. Juni auf dem Friedhof von Oradour abgehalten werden. Der Ort war 1944 von den Deutschen vernichtet worden, seit 1953 fühlt er sich von Frankreich verraten.

Schon 1959, nur sechs Jahre nach dem Prozess in Bordeaux, saß wegen des Massakers von Oradour niemand mehr im Gefängnis. "Man hat die Opfer ein zweites Mal verhöhnt", sagt Robert Hébras. Die Idee de Gaulles, Oradour zum nationalen Symbol für das gemeinsame Leid der Franzosen zu machen, war durch den Prozess in Bordeaux ad absurdum geführt worden.

Seither war klar, dass Oradour für mindestens zwei nicht zu vereinbarende Erinnerungen steht: Die Bewohner des Limousins sehen in Oradour nicht dasselbe wie die Elsässer. Die Limousins sehen sich als Opfer eines Kriegsverbrechens. Die Elsässer glauben, dass sie gezwungen wurden, bei einem mitzumachen. Die Limousins sind da nicht so ganz sicher, ob diese Täter wirklich unfreiwillige Täter waren. Denn es waren elsässische Soldaten, die die Befehle der deutschen in Oradour auf Französisch übersetzten. Und die Befehle danach ausführten. Und genau dieses Misstrauen ist das Salz auf den Wunden der Elsässer.

Robert Hébras hat vor mehr als zwanzig Jahren seine Erinnerungen an das Massaker, das er immer nur "das Drama" nennt, in einer Broschüre veröffentlicht, die im "Erinnerungszentrum" vor dem Eingang zum Ruinendorf verkauft wird. Darin schrieb er den Satz: "Unter den Handlangern der SS befanden sich einige Elsässer, die angeblich von der SS zwangsverpflichtet waren."

Das Wort "angeblich" hat man Hébras im Elsass sehr übel genommen. Denn wenig trifft die Elsässer mehr, als wenn Franzosen ihre Loyalität zu Frankreich infrage stellen. Genau das tat Hébras jedoch in seinem Text. Er ging sogar noch weiter: "Ich würde dazu neigen anzunehmen, dass diese Zwangsrekrutierten einfach Freiwillige waren", schrieb er in der Erstausgabe 1992."


Und jetzt stelle man sich vor, ein frz. Staatspräsident würde diese, nunja, "Aufarbeitung" entschuldigend kommentieren. Wobei noch hinzukommt, daß die Franzosen mit diesem zeitlichen Abschnitt eh so ihre Probleme haben - Stichwort "Vichy" und Antisemitismus.

Ich vermute einfach, Gauck hat das wort "Entschuldigung" nicht benutzt, um auf frz. Seite keine diesbezüglichen Reaktionen gegenüber frz. Stellen zu provozieren über die dortige "Aufarbeitung".

Gruß
Klaus


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RE: Der Gauck`ler in Paris

#11 von JoG , 05.09.2013 22:23

Die Idee ist witzig. Und die gesamte Geschichte, die ich nicht angesehen hatte, gibt eine Vorstellung, wie kompliziert es ist, selbst eindeutig scheinende Sachverhalte zu klären bzw auf eine Allokation der Schuld sich zu einigen.

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#12 von kjschroeder , 05.09.2013 22:25

Zitat
Es soll ein historischer Besuch werden- der Hofnarr aus Berlin und François Hollande wollen am Mittwochmittag gemeinsam in das zentralfranzösische Dorf Oradour-sur-Glane reisen um hier des brutalen Massakers von SS-Einheiten vom 10. Juni 1944 erinnern. (Ist doch kein historisches Datum)



Das habe ich mich nauch gefragt - mit dem hisatorischen Datum, meine ich. Aber die Frage ist wohl mittlerweile anders zu stellen, da Gauck, wie aus seiner Rede hervorgeht, eingeladen worden war. Was dann die Frage aufwirft, wieso Hollande dort fernab historischer Daten etwas publikumsträchtiges in Szene setzt.

Waren Sie mal in Oradour? Ich habe mir in den 90ern den Ruinenort im Rahmen eines Frankreich-Urlaubs angesehen. Was mir auffiel: nicht nur der Wagen ist nicht echt, das gilt auch für einen soliden Teil des gesamten Ortes: denn das Grauen wird dort sorgfältig restauriert, und das fällt halt auf. Nichts erscheint mehr wirklich echt, alles irgendwie "falsch", ich kann den Anblick dieser sauber gestylten Ruinen nicht anders beschreiben. Und bin mit sehr zwiespältigen Gefühlen wieder weggefahren.

Nicht ohne mir den Limousin anzuschauen, wo Oradour ja liegt. Und der Limousin wiederum gehörte seinerzeit zu Vichy-Frankreich. Schon damals sah man dort in jedem Kuhkaff irgendein Resistance-Museum - ausgerechnet! Freilich tröstet eine solche Erfahrung auch, denn sie sagt einem, daß es politische Verlogenheit nicht nur in Deutschland gibt.

Gruß
Klaus


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RE: Der Gauck`ler in Paris

#13 von kjschroeder , 05.09.2013 22:39

Man darf dabei ja auch nicht vergessen, wo Oradour liegt: im Limousin und damit im historischen Vichy-Frankreich, das eifrig und vor allem freiwillig selber Juden-Deportationen durchführte. Zum Beispiel. Deswegen himmeln die Franzosen ja auch De Gaulle so an. Denn wenn er nicht gewesen wäre, wäre Frankreich womöglich mit Nazi-Deutschland ZUSAMMEN auf die Anklagebank der Alliierten gekommen.

In dieser Gegend verschwimmen Opfer- und Täterrolle - je nach Betrachtung.

Gruß
Klaus

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#14 von JoG , 05.09.2013 22:47

Das ist eine interessante Beschreibung des Tatorts. Dass allerdings die Franzosen in Sachen La Gloire et L'Honneur auch verlogen sein können, ist keine so große Überraschung. Jeder hat seine kleinen Schwächen und Eitelkeiten.

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#15 von weihrauch , 05.09.2013 22:59

Aber er weinte zumindest - und das in einer Dreierumarmung.
Gauck weint. Steinbrück weint. Obama weint.Merckel weint - allerdings nur bei besonderen Anlässen.
Hollande könnte Gaucks Weinen als Entschuldigung (durch die Blume) betrachten.
Was die Zerstörung anbetrifft:

Wer beklagt die Zerstörungen deutscher Schlösser und Burgen durch die Franzosen im Laufe von 400 Jahren?
Das Heidelberger Schloss zum Beispiel.
Die Reiseführer erwähnen nicht einmal, daß es sich um französische Freveltaten handelt.
Die reden lediglich von "Zerstörungen".
Ein naiver Zeitgenosse könnte meinen, es hätte in Deutschland ein langanhaltenes Erdbeben oder ein ebenso langer Tsunami gegeben, dem die Bauwerke zum Opfer fielen.

Nein - Gauck reißt Wunden auf - er versöhnt nicht.

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#16 von kjschroeder , 05.09.2013 23:42

Zitat
Das ist eine interessante Beschreibung des Tatorts.



Stellen Sie sich ein abgebranntes Haus vor. Kein Dach mehr oben - nichts. Nur noch drei Grundwände, die vierte ist eingefallen. Nun haben Grundwände, die sich gegenseitig nicht mehr stützen können, es nunmal an sich, daß sie irgendwann zusammenfallen. Um genau dies zu verhindern, brachte man innen mehrere Meter lange T-Eisen an, um die Wände abzustützen. Die aber der Betrachter natürlich auch sieht.

Woanders klaffte von oben nach unten ein großer, sich nach oben verbreiternder Riß in einer Hauswand. Normalerweise fallen dort im Laufe der Zeit weitere Steine heraus. Um das verhindern, wurde der Riß sauber verspachtelt. Was der Betrachter natürlich sieht.

Man verstehe mich bitte nicht falsch: Mir sind die Motive der Initatoren - die Konservierung - schon klar, und ich achte und respektiere sie auch. Es ist nur: Das Ergebnis verfehlt die beabsichtigte Wirkung. Jedenfalls bei mir. Denn ich sah nicht nur die Ruinen. Sondern auch deren bemühte Konservierung. Und das wirkt verstörend, weil falsch und aufgesetzt.


Gruß
Klaus

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#17 von Willik , 05.09.2013 23:44

"Was mir auffiel: nicht nur der Wagen ist nicht echt, das gilt auch für einen soliden Teil des gesamten Ortes: denn das Grauen wird dort sorgfältig restauriert, und das fällt halt auf. Nichts erscheint mehr wirklich echt, alles irgendwie "falsch","


Nicht das einzige "Falsche" im Namen der deutschen Geschichtsfälschung.
Auch an der ganzen Küste gibt es z.B. etliche Störtebeker-Museen.
Deutsche Geschichte? Sie wird uns so erzählt, also MÜSSEN wir es ja glauben.

Nachtrag: Was wird noch alles gefälscht (und uns als Wahrheit verkauft?)
DIE Antwort überlasse ich Jedem selbst!!


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RE: Der Gauck`ler in Paris

#18 von JoG , 06.09.2013 09:19

Zitat von kjschroeder im Beitrag #16

Zitat
Das ist eine interessante Beschreibung des Tatorts.

Stellen Sie sich ein abgebranntes Haus vor. Kein Dach mehr oben - nichts. Nur noch drei Grundwände, die vierte ist eingefallen. Nun haben Grundwände, die sich gegenseitig nicht mehr stützen können, es nunmal an sich, daß sie irgendwann zusammenfallen. Um genau dies zu verhindern, brachte man innen mehrere Meter lange T-Eisen an, um die Wände abzustützen. Die aber der Betrachter natürlich auch sieht.
Woanders klaffte von oben nach unten ein großer, sich nach oben verbreiternder Riß in einer Hauswand. Normalerweise fallen dort im Laufe der Zeit weitere Steine heraus. Um das verhindern, wurde der Riß sauber verspachtelt. Was der Betrachter natürlich sieht.
Man verstehe mich bitte nicht falsch: Mir sind die Motive der Initatoren - die Konservierung - schon klar, und ich achte und respektiere sie auch. Es ist nur: Das Ergebnis verfehlt die beabsichtigte Wirkung. Jedenfalls bei mir. Denn ich sah nicht nur die Ruinen. Sondern auch deren bemühte Konservierung. Und das wirkt verstörend, weil falsch und aufgesetzt.
Gruß
Klaus



Im Kleinen in bisschen das gleiche wie die Frauenkirche.

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#19 von Willik , 06.09.2013 20:30

"Gauck weint. Steinbrück weint. Obama weint.Merckel weint"

Die haben bald auch allen Grund dafür, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Anlässen...!

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#20 von JoG , 07.09.2013 13:11

"And I saw God cry in the Reflexion of my enemies...."

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#21 von JoG , 08.09.2013 09:07

Interessant Ereignisse in Frankreich unter Innenpolitik einzuordnen.

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#22 von kjschroeder , 08.09.2013 21:53

Zitat
"And I saw God cry in the Reflexion of my enemies...."



...And all the lovers with no time for me
And all of the mothers raise their babies
To stay away from me


Ein richtiger Grünen-Song? ;-)

Davon abgesehen: So wunderbar poetisch tiefgehend ich den Text finde, so wenig kann ich mit der Melodie anfangen.

Gruß
Klaus

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#23 von kjschroeder , 08.09.2013 23:36

Zitat

Zitat
"Gauck weint. Steinbrück weint. Obama weint.Merckel weint"


Die haben bald auch allen Grund dafür, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Anlässen...!




Ihr Optimismus in allen Ehren. Aber ich befürchte, nach dem 22. September heißt es:

"Die deutsche Bevölkerung weint."

Weil die Leute alle dieselben Parteien gewählt haben TROTZ deren Poltik. Weil sie irgendwie hoffen, daß es ja doch anders kommen möge. Aber das wird es nicht.

Gruß
Klaus

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RE: Der Gauck`ler in Paris

#24 von kjschroeder , 08.09.2013 23:38

Zitat
Interessant Ereignisse in Frankreich unter Innenpolitik einzuordnen.


Ja. Und bei allen sonstigen Differenzen mit ihm denke ich: Er lag richtig damit.

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 08.09.2013 | Top

Gauck wünscht sich Staatsoberhaupt mit Migrationshintergrund

#25 von weihrauch , 06.10.2013 14:42

Gauck läßt keine Gelegenheit aus, um auf sich aufmerksam zu machen - auch wenn es im negativen Sinne ist.
Macht er so weiter, hat er Wulff bald "eingeholt".

Apropos Staatsoberhaupt: Wenn Gauck verschwinden würde, hätte ich als Übergangsfrist nichts dagegen, einen Ausländer als Bundespräsidenten zu haben.

http://www.zuerst.de/2013/08/25/bundespr...onshintergrund/


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zuletzt bearbeitet 06.10.2013 | Top

   

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