RE: Auch ich bin einigermaßen entsetzt

#26 von kurt02 , 23.08.2013 14:12

.


kurt02  
kurt02
Beiträge: 649
Registriert am: 07.01.2013

zuletzt bearbeitet 23.08.2013 | Top

RE: Auch ich bin einigermaßen entsetzt

#27 von horstR , 23.08.2013 14:33

Sie meinten aber nicht diesen Berufsunfall? :http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/flu...cle1725775.html


MfG

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Auch ich bin einigermaßen entsetzt

#28 von weihrauch , 23.08.2013 15:43

Zitat von horstR im Beitrag #27
Sie meinten aber nicht diesen Berufsunfall? :http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/flu...cle1725775.html


Nein!!

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Auch ich bin einigermaßen entsetzt

#29 von JoG , 23.08.2013 17:43

Die meisten Leute da draußen wissen, dass die meisten Täter im großen Schlachten tot sind. Es sind deren Erben, die sich so Moral protzend arrogant gebärden, die irritieren und ein wenig bedenklich machen. Es sieht so aus, als hätte diese Kultur nichts gelernt als schwüle Vorhaltungen Anderen zu machen.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


Erpressung lohnt sich

#30 von weihrauch , 24.08.2013 13:18

Rees am Niederrhein:
Ein libanesischer Asylant droht sich und seine Familie umzubringen, wenn er nicht das bekommt, was er will.
Die völlig unfähige Bürgermeisterin - wie die meisten Politiker - gibt unter Tränen nach.

Das "Entsetzen" hat sich für die libanesische Familie gelohnt

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord...stadt-1.3623480

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#31 von kjschroeder , 24.08.2013 17:04

Was dürfen denn Asylbewerber bei Ihnen wollen? Meinen Sie wirklch, daß Sie mit Ihrer Einstellung etwas zur Lösung des Problems beitragen?

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


RE: Erpressung lohnt sich

#32 von weihrauch , 24.08.2013 17:33

Zitat von kjschroeder im Beitrag #31
Was dürfen denn Asylbewerber bei Ihnen wollen? Meinen Sie wirklch, daß Sie mit Ihrer Einstellung etwas zur Lösung des Problems beitragen?

Gruß
Klaus



Ich kann überhaupt nichts zur Lösung beitragen - ich kann nur meine Meinung dazu sagen.
Und da kann ich auch nur die anderen Teilnehmer fragen, die über die Diskussion entsetzt sind.
Was wollen sie? Welche Lösung streben sie an?
Ich habe den Eindruck: Mund halten und weiter eine Willkommenskultur betreiben - bis zur Destabilisierung.

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg...-id8354475.html

Diese humatitäre Mitleidstour trägt bestimmt nicht "zur Lösung des Problems bei".

Außerdem: Soll jetzt auch hier im Forum die rotgrüne Einwanderungspolitik mitgetragen werden?


weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013

zuletzt bearbeitet 24.08.2013 | Top

RE: Erpressung lohnt sich

#33 von kurt02 , 24.08.2013 17:52

Zitat von weihrauch im Beitrag #32
...


Diese humatitäre Mitleidstour trägt bestimmt nicht "zur Lösung des Problems bei".

Außerdem: Soll jetzt auch hier im Forum die rotgrüne Einwanderungspolitik mitgetragen werden?




1. Wenn die humanitäre, also menschliche Tour nicht zur Lösung des Problems tauge, wie Sie sagen - die unmenschliche Tour ist es tausend Mal nicht, Freundchen!

2. Es gibt neben der rot-grünen auch eine liberale Einwanderungspolitik - wie sieht eigentlich die braune Einwanderungspoilitik aus? Soldaten "einwandern lassen" und dort die Bevölkerung endlösen?

Für welche Politik stehen Sie?


kurt02  
kurt02
Beiträge: 649
Registriert am: 07.01.2013

zuletzt bearbeitet 24.08.2013 | Top

RE: Erpressung lohnt sich

#34 von weihrauch , 24.08.2013 18:00

Zitat von kurt02 im Beitrag #33
Zitat von weihrauch im Beitrag #32
...


Diese humatitäre Mitleidstour trägt bestimmt nicht "zur Lösung des Problems bei".

Außerdem: Soll jetzt auch hier im Forum die rotgrüne Einwanderungspolitik mitgetragen werden?




1. Wenn die humanitäre, also menschliche Tour nicht zur Lösung des Problems tauge, wie Sie sagen - die unmenschliche Tour ist es tausend Mal nicht, Freundchen!

2. Es gibt neben der rot-grünen auch eine liberale Einwanderungspolitik - wie sieht eigentlich die braune Einwanderungspoilitik aus? Soldaten "einwandern lassen" und dort die Bevölkerung endlösen?

Für welche Politik stehen Sie?



Das besorgen die Amerikaner schon - die Vorbereitungen für einen Militärschlag gegen Syrien laufen schon an.
Politik a la Kurt

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#35 von kurt02 , 24.08.2013 18:04

Ich hatte eigentlich recht konkrete Fragen gestellt:

1. Wenn die humanitäre, also menschliche Tour nicht zur Lösung des Problems tauge, wie Sie sagen - die unmenschliche Tour ist es tausend Mal nicht, Freundchen!

2. Es gibt neben der rot-grünen auch eine liberale Einwanderungspolitik - wie sieht eigentlich die braune Einwanderungspoilitik aus? Soldaten "einwandern lassen" und dort die Bevölkerung endlösen?

Für welche Politik stehen Sie?

kurt02  
kurt02
Beiträge: 649
Registriert am: 07.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#36 von weihrauch , 24.08.2013 18:28

Zitat von kurt02 im Beitrag #35
Ich hatte eigentlich recht konkrete Fragen gestellt:



2. Es gibt neben der rot-grünen auch eine liberale Einwanderungspolitik - wie sieht eigentlich die braune Einwanderungspoilitik aus? Soldaten "einwandern lassen" und dort die Bevölkerung endlösen?

Für welche Politik stehen Sie?


Sie ändern sich nie!
Falls Sie meine Antworten der letzten Jahre verfolgt haben, müßten Sie eigentlich wissen, daß ich noch NIE für einen Einsatz der Bundeswehr in fremden Ländern war.

Und meine "braune Einwanderungspolitik" sieht folgendermaßen aus:

Strikte Anwendung der Drittstaatenklausel: Das heißt Flüchtlinge, Asylanten oder auch Einwanderer SOFORT UND OHNE GERICHTSVERHANDLUNG in diejenigen Länder zurückschicken, daß sie als erstens nach ihrer Heimatausreise betreten haben.
Erklärendes Beispiel: Die Einwanderer in Hamburg, die aus Italien kamen.

Das dürfte doch wohl deutlich genug sein - oder?

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#37 von Willik , 24.08.2013 20:45

"Strikte Anwendung der Drittstaatenklausel"

Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden!
Bei diversen Gewaltverbrechen, (aber nur, wenn diese von der "richtigen Seite" kommen), "Ehren-"Morden, Drogenhandel etc. erzählt man uns doch auch immer wieder
"die Gesetze würden völlig ausreichen, sie müßten nur konsequent angewendet werden".

Willik  
Willik
Beiträge: 282
Registriert am: 05.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#38 von JoG , 24.08.2013 21:45

Zitat von weihrauch im Beitrag #36

Falls Sie meine Antworten der letzten Jahre verfolgt haben, müßten Sie eigentlich wissen, daß ich noch NIE für einen Einsatz der Bundeswehr in fremden Ländern war.



Sie alter Trittbrettfahrer sind ein Schätzchen.

JoG  
JoG
Beiträge: 2.092
Registriert am: 29.12.2012


RE: Erpressung lohnt sich

#39 von kjschroeder , 25.08.2013 13:44

Zitat
Ich kann überhaupt nichts zur Lösung beitragen - ich kann nur meine Meinung dazu sagen.



Eine tragfähige Meinung kann sehr wohl ein Beitrag zu einer Lösung sein. Schließlich hat jedes Bauwerk, jedes Gesellschafts-Konstrukt, jeder Staat im Kopf begonnen - als Idee oder Meinung. Derart primitive, an Archaismen orientierte Haltungen, wie Sie sie äußern, sind nun allerdings m.E. Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.

Wir haben als Bürger die Pflicht uns über dese Probleme zu informieren statt dumme Sprüche zu kloppen wie die Braun-Roten. Dies umso mehr, als die Politik erkennbar keinen Plan hat.

Mit der Asyproblematik habe ich mich auch beschäftigt - aber aus einem gänzlich anderen Anlaß. Ich bin nämlich bei meiner tagtäglichen Nachrichtenschau über diesen Novosti-Artikel gestolpert: "Tschetschenischer Flüchtlingsstrom nach Deutschland gibt Rätsel auf"

Darin heißt es u.a.: "Nach der Zahl der Asylbewerber stehen die Russen an erster Stelle in Deutschland, .... Die meisten russischen Asylbewerber (nahezu 90 Prozent) kommen aus dem Nordkaukasus, vor allem aus Tschetschenien .... dazu bewegt haben, alles liegen zu lassen und ins Ungewisse auszuwandern“, sagte die Vorsitzende der Flüchtlingsorganisation „Zivile Unterstützung“, Swetlana Gannuschkina. Ihr zufolge lassen sich viele Tschetschenen vom Gerücht locken, dass sie als Asylbewerber in Deutschland mit Privilegien rechnen dürfen. .... Im Vergleich zu anderen EU-Ländern ist Deutschland für Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Nordkaukasus wegen wichtiger sozialer Vergünstigungen besonders attraktiv“, sagte ein Sprecher der russischen Botschaft in der Bundesrepublik. „Deutsche Experten sind tatsächlich überzeugt, dass Flüchtlinge wegen der sozialen Lebensbedingungen ausgerechnet nach Deutschland wollen, wo sie besser als in anderen EU-Ländern behandelt werden.“

Halten wir fest: In Tschetschenien scheint das Gerücht umzugehen, daß hier Manna und Honig fließen. Wer verbreitet es? Und: Stimmt es? Da Tschetschenien nicht gerade bekannt ist für gute Telekommunikations-Infrastruktur, muß das Gerücht, so es denn stimmt, traditionell verbreitet werden, also per Mundpropaganda. Wie? Und: Was ist da überhaupt los? Warum hauen da Leute ab? Die beiden Tschetschenienkriege sind zwar bekannt - aber sie sind auch vorbei. Es empfiehlt sich also, sich in die Materie etwa einzulesen. Ich habe dazu eine Arbeit genommen, die sich auch und vor allem mit den so genannten NGO's in Tschetschenien beschäftigte - also "Ärzte ohne Grenzen", Caritas & Co.

Diese Arbeit ist hier nachzulesen -> http://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikati...h_schinnerl.pdf

Sie brücksichtigt den Stand bis 2006/2007, ist also veraltet. Dennoch erfährt man eine Menge. Z.B., daß sich die UN gern als Leiter und Koordinator humanitärer Aktionen aufspielt, aber ohne die "zivilen" NGO's hilflos ist wie ein kleines Kind und dank des Bürokratentums langsam bis gar nicht auf Entwicklungen reagiert. Man erfährt, daß unter den NGO's auch schlicht Geldabstauber - sprich: Kriminelle - sind. Daß die international bekannten NGO's dort häufig nur per "Fernsteuerrung" (Fax- und Telefonkommunikation) "tätig" sind und die eigenltliche Tätigkeit von örtlichen, einheimischen NGO's wahrgenommnen wird. Daß nur wenige internationale NGO's auch eigene Leute vor Ort haben. Die Caritas gehört dazu zu wie auch wahrscheinlich eine österreichische NGO. Damit ist zwar nicht bewiesen, daß es so ein Gerücht gibt, aber die Möglichkeit, daß es dort eines geben KÖNNTE.

Man erfährt außerdem dies:

"Durch die Flüchtlingswellen nach den Kriegsausbrüchen
leben heute viele Tschetschenen in Westeuropa. Auch in der
Türkei oder in Jordanien gibt es historisch bedingt schon lange eine beachtliche
tschetschenische Diaspora, bevorzugt wird aber heutzutage
eine Migration nach Westeuropa:
„Drei Wege führen dorthin. Der erste, fast immer erfolglose, besteht darin,
sich an die Botschaften zu wenden. Der zweite führt mit einem Touristenvisum
über Bulgarien, Tschechien und Polen nach Westeuropa. Dort wirft man
seinen Paß weg und bittet um den Flüchtlingsstatus oder politisches Asyl. (…)
Der interessanteste, aber auch teuerste ist der dritte Weg: über spezialisierte
Reisebüros in Moskau, die bei der Auswanderung nach Westeuropa helfen.
(…) Eine Aufenthaltsgenehmigung kann, je nachdem, wo man sich befindet,
innerhalb von sechs Monaten besorgt werden. Doch dieses Vergnügen kostet
mindestens 1 200 Dollar pro Person, plus die Kosten für Paß und Visum.“
(p. 56)

(Und man erfährt natürlich eine Menge über die Grausamkeiten der Kriegsparteien und über das soziale Leben und die Infrastruktur.)

Von Tschetschenien über Bulgarien, Tschechien und Polen - soso. Das habe ich mir über google-maps mal doch etwas genauer angucken wollen.

Schon der erste Blick zeigt: Hier kann etwas nicht stimmen. Tschetschenien grenzt mitnichten an Bulgarien. Da liegt noch was dazwischen. Nämlich Georgien und vor allem die Türkei auf südlicher Seite (Südufer Scharzes Meeer) bzw. Inguschetien und Rußland selbst auf nordwestlicher Seite. Inguschetien ist kein Thema: Mit den Tschetschenen hängt dieses Land kulturell und traditionell eng zusammen. Und das Reisevisum? Ein Honorarkonsulat gibt es in Krasnodar. Das liegt allerdings rd. 500 km weit weg, ist aber kein unüberwindliches Hindernis. Erheblich bequemer ist Georgien: In Tiflis gibt es eine deutsche Botschaft - Entfernung: nur rd. ein Viertel aus der geografischen Mitte Tschetscheniens. Und nach Georgien gelangt man durch das längst berühmt-berüchtigte Pankisi-Tal. Wer sich von diesem Tal einen bildhaften Eindruck verschaffen will - bittesehr. Wäre ich Dieb und Plünderer, würde ich die Ecke auch nehmen - geiler gehts nimmer.

Und jetzt komme ich zu Ihrer "Drittstaaten-Regelung". Die Türkei ist kein EU-Mitglied. In die EU gehts über die türkisch-bulgarische Grenze. Bulgarien gehört u.a. wegen der Korruption zu den beiden EU-Ländern, die noch nach ihrer Aufnahme einem "Monitoring" unterworfen sind. Sie glauben allen Ernstes, daß "Fortex", die EU-Außensicherung, da irgendwas ausrichtet? Wirklich?

Und wenn die Flüchtlinge einmal "drin" sind, werfen sie am Zielort alle Pässe weg - s.o. Und da soll ein deutscher Beamter jetzt was machen? Wenn er noch nicht mal weiß, woher die Leute kommen und wie sie heißen? Ich meine, einen Namen sich ausdenken, kann ja wohl jeder, oder? Zurückschicken? Für Tschetschenien mag das aktuell noch angehen. Aber nach Syrien? Oder Afghanistan?

Nun sind sie also hier. Und da machen unsere wackeren Politiker und Behörden was? Sie packen sie in Sammelunterkünfte und tun damit so ziemlich das Mieseste, was man machen kann. Denn jeder halbwegs klar denkende Mensch weiß, daß sich bei dieser Menge auch Kriminelle befinden, die dann den ganzen Trupp in Verruf bringen. Jeder weiß, daß es da zu Gruppen- und Hierarchiebildung kommt. Mit unguten Resultaten.

Es geschieht, weil sich so eine konzentrierte Masse für die Beamten und für die Soz-Päd-Fraktion leichter verwalten läßt. Die Sicherheit und das Lebensgefühl der Bürger vor Ort? Interessiert diesen Staat nicht. Genausowenig wie die Asylanten. Denn ich schätze, auch die sind nicht glücklich mit Sammelunterkünften. Genau hier muß protestiert werden: diese Flüchtlinge sind DEZENTRAL unterzubringen.

Und die faule Ausrede von Politikern und Behörden, man habe sonst keine freien Räumlichkeiten? Wir haben ganz überraschend 1,5 Mo Leute weniger in Deutschland nach der letzten Statistik als Behörden angenomnmen haben. Und da soll kein Wohnraum frei sein? Wieso kann man das "Zurückbauen" in vielen Kommunen nicht stoppen? Dieses "Zurückbauen" - sprich: Gebäude abreißen - kommt wegen des Demografiemangels zustande. Und wenn das nicht geht: Es gibt Wohncontainer ab 4.000 Eurosen. Und da muß ich von politischer Seite so ein dümmliches Geschwafel lesen, das Sie selber verlinkt haben?

Dann darf man nicht vergessen: dieser Staat greift schon ein, wenn sich Leute abends durch Lärm belästigt fühlen und macht die eine oder andere Kneipe dicht oder untersagt Veranstaltungen. Und hier kümmert er sich um die Sicherheitsbedürfnisse der Anwohner einen Dreck. DAS sollte thematisiert werden. Und die Nazi-Quäkerei unserer Deutschlandhasser und Linksfaschisten ist eine Unverschämtheit.

So wie ich das sehe, sind Politiker und Beamte schlicht zu faul, sich um Wohnraum zu kümmern und verstoßen auch gegen die eigenen Gesetze, die sie uns aufs Auge drücken, etwa, wenn in Gewerbegebieten, wo niemand wohnen darf, Asylbewerber untergebracht werden. Wann lernt dieser Staat, sich an die eigenen Gesetze zu halten?

Wegen dieser Staats-Faulheit werden die Leute aufgehetzt und kloppen sich untereinander statt diesen Staat in Ordnung zu bringen.

Wenn Sie sich an diesem dümmlichen und gefährlichen Spiel beteiligen wollen - bittesehr. Ändern werden Sie damit nichts; Sie gehören mit solchen politischen Positionen lediglich zu den Leuten, die sich verar... und aufhetzen lassen.

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


RE: Erpressung lohnt sich

#40 von weihrauch , 25.08.2013 15:21

Zitat von kjschroeder im Beitrag #39

Zitat
Ich kann überhaupt nichts zur Lösung beitragen - ich kann nur meine Meinung dazu sagen.


Eine tragfähige Meinung kann sehr wohl ein Beitrag zu einer Lösung sein. Schließlich hat jedes Bauwerk, jedes Gesellschafts-Konstrukt, jeder Staat im Kopf begonnen - als Idee oder Meinung. Derart primitive, an Archaismen orientierte Haltungen, wie Sie sie äußern, sind nun allerdings m.E. Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.

Wir haben als Bürger die Pflicht uns über dese Probleme zu informieren statt dumme Sprüche zu kloppen wie die Braun-Roten. Dies umso mehr, als die Politik erkennbar keinen Plan hat.

Mit der Asyproblematik habe ich mich auch beschäftigt - aber aus einem gänzlich anderen Anlaß. Ich bin nämlich bei meiner tagtäglichen Nachrichtenschau über diesen Novosti-Artikel gestolpert: "Tschetschenischer Flüchtlingsstrom nach Deutschland gibt Rätsel auf"

Darin heißt es u.a.: "Nach der Zahl der Asylbewerber stehen die Russen an erster Stelle in Deutschland, .... Die meisten russischen Asylbewerber (nahezu 90 Prozent) kommen aus dem Nordkaukasus, vor allem aus Tschetschenien .... dazu bewegt haben, alles liegen zu lassen und ins Ungewisse auszuwandern“, sagte die Vorsitzende der Flüchtlingsorganisation „Zivile Unterstützung“, Swetlana Gannuschkina. Ihr zufolge lassen sich viele Tschetschenen vom Gerücht locken, dass sie als Asylbewerber in Deutschland mit Privilegien rechnen dürfen. .... Im Vergleich zu anderen EU-Ländern ist Deutschland für Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Nordkaukasus wegen wichtiger sozialer Vergünstigungen besonders attraktiv“, sagte ein Sprecher der russischen Botschaft in der Bundesrepublik. „Deutsche Experten sind tatsächlich überzeugt, dass Flüchtlinge wegen der sozialen Lebensbedingungen ausgerechnet nach Deutschland wollen, wo sie besser als in anderen EU-Ländern behandelt werden.“

Halten wir fest: In Tschetschenien scheint das Gerücht umzugehen, daß hier Manna und Honig fließen. Wer verbreitet es? Und: Stimmt es? Da Tschetschenien nicht gerade bekannt ist für gute Telekommunikations-Infrastruktur, muß das Gerücht, so es denn stimmt, traditionell verbreitet werden, also per Mundpropaganda. Wie? Und: Was ist da überhaupt los? Warum hauen da Leute ab? Die beiden Tschetschenienkriege sind zwar bekannt - aber sie sind auch vorbei. Es empfiehlt sich also, sich in die Materie etwa einzulesen. Ich habe dazu eine Arbeit genommen, die sich auch und vor allem mit den so genannten NGO's in Tschetschenien beschäftigte - also "Ärzte ohne Grenzen", Caritas & Co.

Diese Arbeit ist hier nachzulesen -> http://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikati...h_schinnerl.pdf

Sie brücksichtigt den Stand bis 2006/2007, ist also veraltet. Dennoch erfährt man eine Menge. Z.B., daß sich die UN gern als Leiter und Koordinator humanitärer Aktionen aufspielt, aber ohne die "zivilen" NGO's hilflos ist wie ein kleines Kind und dank des Bürokratentums langsam bis gar nicht auf Entwicklungen reagiert. Man erfährt, daß unter den NGO's auch schlicht Geldabstauber - sprich: Kriminelle - sind. Daß die international bekannten NGO's dort häufig nur per "Fernsteuerrung" (Fax- und Telefonkommunikation) "tätig" sind und die eigenltliche Tätigkeit von örtlichen, einheimischen NGO's wahrgenommnen wird. Daß nur wenige internationale NGO's auch eigene Leute vor Ort haben. Die Caritas gehört dazu zu wie auch wahrscheinlich eine österreichische NGO. Damit ist zwar nicht bewiesen, daß es so ein Gerücht gibt, aber die Möglichkeit, daß es dort eines geben KÖNNTE.

Man erfährt außerdem dies:

"Durch die Flüchtlingswellen nach den Kriegsausbrüchen
leben heute viele Tschetschenen in Westeuropa. Auch in der
Türkei oder in Jordanien gibt es historisch bedingt schon lange eine beachtliche
tschetschenische Diaspora, bevorzugt wird aber heutzutage
eine Migration nach Westeuropa:
„Drei Wege führen dorthin. Der erste, fast immer erfolglose, besteht darin,
sich an die Botschaften zu wenden. Der zweite führt mit einem Touristenvisum
über Bulgarien, Tschechien und Polen nach Westeuropa. Dort wirft man
seinen Paß weg und bittet um den Flüchtlingsstatus oder politisches Asyl. (…)
Der interessanteste, aber auch teuerste ist der dritte Weg: über spezialisierte
Reisebüros in Moskau, die bei der Auswanderung nach Westeuropa helfen.
(…) Eine Aufenthaltsgenehmigung kann, je nachdem, wo man sich befindet,
innerhalb von sechs Monaten besorgt werden. Doch dieses Vergnügen kostet
mindestens 1 200 Dollar pro Person, plus die Kosten für Paß und Visum.“
(p. 56)

(Und man erfährt natürlich eine Menge über die Grausamkeiten der Kriegsparteien und über das soziale Leben und die Infrastruktur.)

Von Tschetschenien über Bulgarien, Tschechien und Polen - soso. Das habe ich mir über google-maps mal doch etwas genauer angucken wollen.

Schon der erste Blick zeigt: Hier kann etwas nicht stimmen. Tschetschenien grenzt mitnichten an Bulgarien. Da liegt noch was dazwischen. Nämlich Georgien und vor allem die Türkei auf südlicher Seite (Südufer Scharzes Meeer) bzw. Inguschetien und Rußland selbst auf nordwestlicher Seite. Inguschetien ist kein Thema: Mit den Tschetschenen hängt dieses Land kulturell und traditionell eng zusammen. Und das Reisevisum? Ein Honorarkonsulat gibt es in Krasnodar. Das liegt allerdings rd. 500 km weit weg, ist aber kein unüberwindliches Hindernis. Erheblich bequemer ist Georgien: In Tiflis gibt es eine deutsche Botschaft - Entfernung: nur rd. ein Viertel aus der geografischen Mitte Tschetscheniens. Und nach Georgien gelangt man durch das längst berühmt-berüchtigte Pankisi-Tal. Wer sich von diesem Tal einen bildhaften Eindruck verschaffen will - bittesehr. Wäre ich Dieb und Plünderer, würde ich die Ecke auch nehmen - geiler gehts nimmer.

Und jetzt komme ich zu Ihrer "Drittstaaten-Regelung". Die Türkei ist kein EU-Mitglied. In die EU gehts über die türkisch-bulgarische Grenze. Bulgarien gehört u.a. wegen der Korruption zu den beiden EU-Ländern, die noch nach ihrer Aufnahme einem "Monitoring" unterworfen sind. Sie glauben allen Ernstes, daß "Fortex", die EU-Außensicherung, da irgendwas ausrichtet? Wirklich?

Und wenn die Flüchtlinge einmal "drin" sind, werfen sie am Zielort alle Pässe weg - s.o. Und da soll ein deutscher Beamter jetzt was machen? Wenn er noch nicht mal weiß, woher die Leute kommen und wie sie heißen? Ich meine, einen Namen sich ausdenken, kann ja wohl jeder, oder? Zurückschicken? Für Tschetschenien mag das aktuell noch angehen. Aber nach Syrien? Oder Afghanistan?

Nun sind sie also hier. Und da machen unsere wackeren Politiker und Behörden was? Sie packen sie in Sammelunterkünfte und tun damit so ziemlich das Mieseste, was man machen kann. Denn jeder halbwegs klar denkende Mensch weiß, daß sich bei dieser Menge auch Kriminelle befinden, die dann den ganzen Trupp in Verruf bringen. Jeder weiß, daß es da zu Gruppen- und Hierarchiebildung kommt. Mit unguten Resultaten.

Es geschieht, weil sich so eine konzentrierte Masse für die Beamten und für die Soz-Päd-Fraktion leichter verwalten läßt. Die Sicherheit und das Lebensgefühl der Bürger vor Ort? Interessiert diesen Staat nicht. Genausowenig wie die Asylanten. Denn ich schätze, auch die sind nicht glücklich mit Sammelunterkünften. Genau hier muß protestiert werden: diese Flüchtlinge sind DEZENTRAL unterzubringen.

Und die faule Ausrede von Politikern und Behörden, man habe sonst keine freien Räumlichkeiten? Wir haben ganz überraschend 1,5 Mo Leute weniger in Deutschland nach der letzten Statistik als Behörden angenomnmen haben. Und da soll kein Wohnraum frei sein? Wieso kann man das "Zurückbauen" in vielen Kommunen nicht stoppen? Dieses "Zurückbauen" - sprich: Gebäude abreißen - kommt wegen des Demografiemangels zustande. Und wenn das nicht geht: Es gibt Wohncontainer ab 4.000 Eurosen. Und da muß ich von politischer Seite so ein dümmliches Geschwafel lesen, das Sie selber verlinkt haben?

Dann darf man nicht vergessen: dieser Staat greift schon ein, wenn sich Leute abends durch Lärm belästigt fühlen und macht die eine oder andere Kneipe dicht oder untersagt Veranstaltungen. Und hier kümmert er sich um die Sicherheitsbedürfnisse der Anwohner einen Dreck. DAS sollte thematisiert werden. Und die Nazi-Quäkerei unserer Deutschlandhasser und Linksfaschisten ist eine Unverschämtheit.

So wie ich das sehe, sind Politiker und Beamte schlicht zu faul, sich um Wohnraum zu kümmern und verstoßen auch gegen die eigenen Gesetze, die sie uns aufs Auge drücken, etwa, wenn in Gewerbegebieten, wo niemand wohnen darf, Asylbewerber untergebracht werden. Wann lernt dieser Staat, sich an die eigenen Gesetze zu halten?

Wegen dieser Staats-Faulheit werden die Leute aufgehetzt und kloppen sich untereinander statt diesen Staat in Ordnung zu bringen.

Wenn Sie sich an diesem dümmlichen und gefährlichen Spiel beteiligen wollen - bittesehr. Ändern werden Sie damit nichts; Sie gehören mit solchen politischen Positionen lediglich zu den Leuten, die sich verar... und aufhetzen lassen.

Gruß
Klaus



Das find ich nicht in Ordnung.
Ich handele STETS aus Erfahrung - nicht nach Gerüchten oder Erzählungen.
Ich wohne in einem (jetzt) Berliner Problemgebiet mit besagten Migranten aus diesen Problemländern - ich spreche also nur aus Erfahrung.
Kurt würde sagen: Dann ziehen Sie doch weg.
Werde ich nicht tun, denn das wäre ein davonlaufen.
Ich werde nur sauer, wenn man mir vorwirft, sich lediglich "verarschen und aufhetzen" zu lassen.

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#41 von horstR , 25.08.2013 15:35

Mit der Antwort kann ich überhaupt nix anfangen, Klaus hat doch eindeutig die Verantwortlichkeiten benannt.

Und ich kann eigentlich jedes Wort von ihm unterstreichen.

Wer sich so gegen Asylbewerber aufhetzen lässt, ist in meinen Augen ein Narr mit schlechter Erziehung.


MfG

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Erpressung lohnt sich

#42 von weihrauch , 25.08.2013 15:52

Zitat von horstR im Beitrag #41

Wer sich so gegen Asylbewerber aufhetzen lässt, ist in meinen Augen ein Narr mit schlechter Erziehung.


Bitteschön, dann sollte aber auch geschrieben werden, daß dies die "neue Strategie ist".
Dann brauchen wir garnicht mehr über Asylanten schreiben, sondern die jetzige Einwanderungssituation als "Nachkriegsrealität" bezeichnen, die geduldet werden muß.

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#43 von horstR , 25.08.2013 16:48

Sich auf Kosten Schwächerer, Behinderte, Asylanten ist einfach nur arm.

Da gibt es für mich deutliche Unterschiede z.B. zu "der islamischen Comuntity", was immer das auch bedeuten soll...


MfG

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012

zuletzt bearbeitet 25.08.2013 | Top

RE: Erpressung lohnt sich

#44 von weihrauch , 25.08.2013 17:12

Zitat von horstR im Beitrag #43
Sich auf Kosten Schwächerer, Behinderte, Asylanten ist einfach nur arm.




Sind Asylanten denn mit Behinderten und Schwächeren zu vergleichen?
Und: Was treibt man denn auf Kosten von Asylanten?

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#45 von horstR , 25.08.2013 17:23

Asylanten sind in der Regel in einer ganz beschissenen Situation.

Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit Schwarzafrikanern, die HH Koks verteilen. Die würden auch viel lieber legal arbeiten, seien Sie sicher!


MfG

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Erpressung lohnt sich

#46 von weihrauch , 25.08.2013 17:45

Zitat von horstR im Beitrag #45
Asylanten sind in der Regel in einer ganz beschissenen Situation.

Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit Schwarzafrikanern, die HH Koks verteilen. Die würden auch viel lieber legal arbeiten, seien Sie sicher!


Diese von Ihnen angesprochenen Schwarzafrikaner stammen überwiegend aus französischsprachigen Ländern.
Warum siedeln sie sich denn nicht in Frankreich oder im wallonischen Teil Belgiens an?
Da hätten sie mit ihren Sprachkenntnissen mehr Möglichkeiten, legal zu arbeiten

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#47 von horstR , 25.08.2013 17:53

Das Problem ist, daß diese Leute per Gesetz vom Arbeitsmarkt abgehalten werden. Wie gesagt, arme Schweine

Und ja, es gibt auch Kriminelle, die haben allerdings meistens Visa, Aufenthaltstatus etc....


MfG

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Erpressung lohnt sich

#48 von weihrauch , 25.08.2013 18:07

Zitat von horstR im Beitrag #47
Das Problem ist, daß diese Leute per Gesetz vom Arbeitsmarkt abgehalten werden. Wie gesagt, arme Schweine

Und ja, es gibt auch Kriminelle, die haben allerdings meistens Visa, Aufenthaltstatus etc....


Ist das nicht wieder ein "Verzweiflungsargument"?
Sie brauchen nur Arbeit haben - und dann wird alles gut

Bin ich jetzt in einem rot-grünen Forum?

weihrauch  
weihrauch
Beiträge: 960
Registriert am: 17.01.2013


RE: Erpressung lohnt sich

#49 von horstR , 25.08.2013 18:17

Nein, aber nur Polemik ist halt auch kein Argument.

Warum haben Sie Schwierigkeiten die Situation der Menschen realistisch und fair zu betrachten?


MfG

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

horstR  
horstR
Beiträge: 1.174
Registriert am: 28.12.2012


RE: Erpressung lohnt sich

#50 von kjschroeder , 25.08.2013 20:20

Zitat
Und: Was treibt man denn auf Kosten von Asylanten?



Die eigene Politik. Oder glauben Sie allen Ernstes, Leute, die kaum ein Wort deutsch sprechen können, können auf einmal in fehlerfreiem Deutsch ihre Forderungen auf Plakate schreiben? Hierzulande werden Asylbewerber und andere Flüchtlinge von politischen EINHEIMISCHEN - also deutschen - Gruppen instrumentalisiert. Darüber sollte man mal nachdenken.

Gruß
Klaus

kjschroeder  
kjschroeder
Beiträge: 2.956
Registriert am: 27.12.2012


   

Wählen oder Nichtwählen - von den Rechten & Pflichten eines Bürgers
De Maiziere und die Hubschrauber: Keine Pflicht zur Ausschreibung?

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen