Die Stunde der Denunzianten

#1 von weihrauch , 23.07.2013 21:50

Die Suchhunde schnüffeln in Pflegeheimen und anderswo nach 90 plus Freiwild.
Aktion letzte Chance, nennt sich ihr Programm.
Da soll noch einmal richtig die Sau rausgelassen werden - bis zu 25000 Euro Kopfgeld.
Eine Belohnung bis zu 25.000 Euro wird ausgesetzt für sachdienliche Hinweise, die zur Bestrafung von Holocaust-Tätern beitragen, unter folgenden Bedingungen: 5000 Euro für eine Anklageerhebung; 5000 Euro für eine Verurteilung; 100 Euro pro Tag Haft für die ersten 150 Tage Gefängnis, bis zu 15.000 Euro zusätzlich. Maximal: 25.000 Euro.
Fehlt bloß noch der Hinweis:
"Tot oder lebendig"


http://www.n24.de/n24/Wissen/History/d/3...verbrecher.html


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zuletzt bearbeitet 23.07.2013 | Top

RE: Die Stunde der Denunzianten

#2 von JoG , 23.07.2013 22:32

Hätte man vor 60 Jahren machen sollen. Da wäre es allerdings sehr teuer gewesen. Da lebten noch mehrere zehn Millionen Täter, Mittäter und Unterstützer. Jetzt sind die meisten in Frieden dahin geschieden.

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RE: Die Stunde der Denunzianten

#3 von kjschroeder , 24.07.2013 06:33

Ja, hierzulande nimmt der Widerstand gegen Nazis umso mehr zu, je länger die Zeit zurückliegt. Sehr mutig und couragiert. ;-)

Genau deswegen - so meine Vermutung - hat man es vor 60 Jahren ja auch nicht gewagt.....

Ausgegrenzt wird natürlich nach wie vor - siehe die "Kaufempfehlungen" für israelische Produkte - denn man hat ja ganz dolle aus der Geschichte gelernt ....
</ironie off>

Gruß
Klaus

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