RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#26 von JoG , 27.10.2013 10:47

Ein traumatisches Erlebnis eines Freundes meines Vaters in Harvard, Onkel Walter für mich, war, als man ihn den Jud bei der hitlerjugend nicht haben wollten.

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#27 von weihrauch , 27.10.2013 12:03

Zitat von kurt02 im Beitrag #25
Zitat von weihrauch im Beitrag #24
...

Nanu - zweifeln Sie etwa die Loyalität der Juden zum deutschen Staat an?
Das wirft ja ein neues Licht auf den Geschichtsverlauf




Die Loyalität der deutschen Juden zum Staat (so isses richtig, oder waren Juden keine Deutschen?) war, wie Sie wissen müssten, weitaus größer als die des Staates gegenüber den deutschen Juden.


Aber selbstverständlich gehörten die deutschen Juden ebenso zum deutschen Staat wie die Christen.
Nur leider war das Verhältnis der Ostküste zum Deutschen Reich schon Anfang der 30er Jahre massiv gestört - lange vor Hitlers Machtergreifung.
Und eben die Juden der Ostküste schickten schon 1931 feindliche Signale Richtung Deutschland.

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#28 von Marie , 27.10.2013 12:07

Zitat von kurt02 im Beitrag #15
Zitat von Marie im Beitrag #14
Zitat von JoG im Beitrag #13
Finden Sie den Spruch schlimm? Ich finde ihn ein wenig gedankenlos aber sonst. Deutschland hatte den Führer installiert, beibehalten und finanziert. Dresden ging vollkommen in ordnung


... was für schaurige Abgründe (*grusel

kein Gruß,
Marie


Ich weiß jetzt nicht, ob sie die einschlägigen nationalen Foren nach dem Tod von Priebke konsultiert haben. Da konnte man nachlesen, wie gruselig äh anständig und sowas aber auch im Einklang mit dem Kriegsvölkerrecht es ist, wenn unbewaffnete Zivilisten vom Leben zum Tod befördert werden sollen. Bei Priebke waren es halt italienische Mütter, nicht deutsche....

Darf ich Entsprechendes hier rein verlinken?


Auf den Vergleich mit ausufernden Geiselerschießungen möchte ich mit dem Historiker Jörg Friedrich antworten: "Es gibt anscheinend gute Massaker und böse Massaker"
-> http://www.spiegel.de/sptv/special/a-237918.html
" ... Den Bombenkrieg haben nacheinander die britische, die deutsche, die japanische sowie die koreanische und vietnamesische Bevölkerung erfahren. Von diesem Völkern ist es die deutsche Nation gewesen, die fünf Jahre lang am intensivsten diese Form der Kriegführung erlebt hat. Der Luftkrieg war eine präzedenzlose Marter, die einer Zivilbevölkerung Nacht für Nacht von einer fürchterlichen Vernichtungsapparatur auferlegt wurde."

-> http://de.wikipedia.org/wiki/Luftkrieg_im_Zweiten_Weltkrieg
"Von den vielen Großstädten Deutschlands blieben nur Halle, Regensburg, Heidelberg und Erfurt von Flächen-Bombardements verschont."
(Bitte jeweils selbst nachlesen!)

Dresden war ja kein Einzelfall - und danach ging es weiter (z.B. Würzburg 16.3.'45 -> http://de.wikipedia.org/wiki/Bombenangri..._März_1945 oder Hildesheim "Nürnberg des Nordens" 22.3.'45 -> http://de.wikipedia.org/wiki/Hildesheim ) und die riesigen Bomberflotten flogen eh längst Tag und Nacht.

Gruß,
Marie

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#29 von JoG , 27.10.2013 15:29

Regensburg ist sehr hübsch. Davon gäbe es mehr, hätten die Deutschen ihre Politiker daran gehindert einen Angriffskrieg zu führen. Wenn ein Volk nicht bombardiert werden will, sollte man seine Politiker daran hindern Nachbarn zu überfallen. Tut man das nicht, ist das Kollektiv selbst Schuld am Leid.

Dabei ist wohl zu unterscheiden zwischen Polizeiaktionen, unfreiwillige Kriege und Kriege aus Leidenschaft.

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#30 von weihrauch , 27.10.2013 15:52

Zitat von JoG im Beitrag #29
Regensburg ist sehr hübsch. Davon gäbe es mehr, hätten die Deutschen ihre Politiker daran gehindert einen Angriffskrieg zu führen. Wenn ein Volk nicht bombardiert werden will, sollte man seine Politiker daran hindern Nachbarn zu überfallen. Tut man das nicht, ist das Kollektiv selbst Schuld am Leid.

Dabei ist wohl zu unterscheiden zwischen Polizeiaktionen, unfreiwillige Kriege und Kriege aus Leidenschaft.


Nicht Deutschland hat England und Frankreich den Krieg erklärt - sondern umgekehrt.
Also kann es keinen Angriffskrieg gegen diese Länder geführt haben.

Der Einmarsch in Polen war Anfangs kein Eroberungskrieg, sondern als Revision der geraubten Gebiete gedacht.

Der Einmarsch in Holland, Dänemark und Norwegen war ebenfalls kein Eroberungskrieg, sondern eine Strategie gegen England und den USA, die ansonsten diese Länder besetzt hätten, um ihre Kriegsführung gegen Deutschland einfacher durchzuführen.

Das der Krieg am Ende so grausam und heftig war, ist ebenfalls den Alliierten zuzuschreiben, die eine bedingungslose Kapitulation forderten.

Außerdem verstehe ich ihre Abneigung gegen den Krieg nicht.
Hamm-Brücher, ein Mitglied wie Sie, war doch froh, daß das Attentat auf Hitler mißglückt war und somit der Krieg um 1 Jahr verlängert wurde.

Aber merken Sie was?
Wir wiederholen uns andauernd

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#31 von JoG , 27.10.2013 17:44

Sehr schön demonstriert! Man kann jede Kriminalität rechtfertigen. Und wenn man unter Nutznießer des verbrecherischen Tuns ist, glauben auch sicherlich alle den faktisch falschen Behauptungen. Dass sowas ins Verderbern führen kann und man sich mit solchem Geschwätz zum Mittäter macht ist auch klar.

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#32 von kjschroeder , 27.10.2013 19:23

Zitat
Man kann jede Kriminalität rechtfertigen.



Das können in dem diskutierten Zusammenhang nur Machthaber als Sieger. Und sie tun es auch.

Gruß
Klaus

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#33 von kjschroeder , 27.10.2013 19:26

Zitat
Davon gäbe es mehr, hätten die Deutschen ihre Politiker daran gehindert einen Angriffskrieg zu führen. Wenn ein Volk nicht bombardiert werden will, sollte man seine Politiker daran hindern Nachbarn zu überfallen.



Oder dafür sorgen, daß seine Politiker nur solche Länder überfallen, die zuweit weg liegen, um ihrerseits zu bombardieren. ;-)

Gruß
Klaus

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#34 von JoG , 27.10.2013 19:48

Das ist dann schwierig mit dem Lebensraum den man populistisch einforderte.

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#35 von kjschroeder , 27.10.2013 19:57

Stimmt - in solchen Fällen muß man sich andere Ausreden zum Kriegführen einfallen lassen - "Massenvernichtungswaffen" zum Beispiel. ;-)

Gruß
Klaus

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RE: "Deutscher" Nationalspieler verhöhnt Dresdner Bombenopfer

#36 von JoG , 27.10.2013 21:04

Im Prinzip richtig. Wenn man es aber im Fall Irak genau ansieht, war der Kriegsgrund nicht der Vorwurf von WMD sondern der Anordnung des SR nicht nachgekommen zu sein.

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