Marlene Dietrich

#1 von weihrauch , 24.06.2013 23:26

Ein ungewöhnliches Thema, aber ich möchte gern einmal Eure Meinung zu dieser Person hören.
Ich mag sie nicht.
Sie hat in übelster Weise gegen Deutschland polarisiert - hat als "US-Soldatin" bei der Eroberung mitgemischt, sich über die Niederlage gefreut - gesagt, daß ihr das bombardierte London leid tat, nicht aber Hamburg.
Sie wurde 1960 zu Recht in Berlin ausgepfiffen "Marlene go home" - seitdem hat sie Berlin nie wieder betreten.
Sie hätte eigentlich lieber in Paris, London oder Los Angeles beerdigt werden sollen.

Fazit: Für mich ist sie lediglich ein Amiflittchen (sehr vornehm und zurückhaltend ausgedrückt)

Wie ist Eure Meinung zu dieser Person?

http://einestages.spiegel.de/hund-images..._borderless.jpg

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RE: Marlene Dietrich

#2 von JoG , 24.06.2013 23:47

Aber war es nicht richtig 'gegen Deutschland in übelster Weise zu polarisieren' in den 1930er und 1940er? Sie fand die Leute, die die Deutschen zu ihren Vertretern gemacht hatten, wären Kriminelle, gegen die es jedermanns Pflicht wäre zu polarisieren. Das hätte jeder anständige Mann und jede anständige Frau getan. Selbst anständige Kinder wie die Scholl Geschwister haben das.

Und sie hat sehr schön gesungen, hatte schöne Beine. ;)


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RE: Marlene Dietrich

#3 von weihrauch , 25.06.2013 00:17

Zitat von JoG im Beitrag #2
Aber war es nicht richtig 'gegen Deutschland in übelster Weise zu polarisieren' in den 1930er und 1940er? Sie fand die Leute, die die Deutschen zu ihren Vertretern gemacht hatten, wären Kriminelle, gegen die es jedermanns Pflicht wäre zu polarisieren. Das hätte jeder anständige Mann und jede anständige Frau getan. Selbst anständige Kinder wie die Scholl Geschwister haben das.

Und sie hat sehr schön gesungen, hatte schöne Beine. ;)


Na ja - für mich war Leni Riefenstahl - fast der gleiche Jahrgang - eine bedeutende Frau.
Und die Hauptrolle im "Blauen Engel" hätte Brigitte Helm (Metropolis) besser verkörpert.
Die Geschwister Scholl waren anständige "Kinder", aber beileibe nicht so, wie sie Michael Verhoeven im Film darstellte. Sophie Scholl war keine Saboteurin.
Übereinstimmung: Marlene hatte wirklich stramme Beine - Tour de France tauglich

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RE: Marlene Dietrich

#4 von kjschroeder , 25.06.2013 06:34

Zitat
Fazit: Für mich ist sie lediglich ein Amiflittchen (sehr vornehm und zurückhaltend ausgedrückt)


Ich halte das für eine sehr ausschnitthafte Wahrnehmung.

Da geht also jemand 1930 nach Hollywood, kurz nachdem "Der blaue Engel" ein Erfolg wurde. Daran ist in Ihren Augen was falsch? 1930 drehte sie dort "Marokko", 1932 "Shanghai". Sie hat auch in den USA Erfolg. Daran ist was falsch?

Dann kommen die Nazis dran und sie weigert sich, für sie Proprganda zu machen. Daran ist was falsch? Daß sie ein lebendes Beispiel dafür war, daß man damals durchaus erkennen konnte, wohin die Reise in Nazi-Deutschland ging und noch gehen würde? Die den "Das-habe-ich-nicht-gewußt"-Micheln auf diese Weise den Spiegel vorhielt und so die bekannteste und bis heute beliebteste deutsche Ausrede für politisches Fehlverhalten ad absurdum führte?

Sie wird 1939 US-Staatsbürgerin. Das ist für mich konsequent.

Und genauso konsequent die Tätigkeit als Truppenbetreuerin.

Und jetzt - eine kleine Empfehlung - denken Sie einmal kurz darüber nach, warum HEUTE 100.000 - 160.000 Deutsche jährlich auswandern. Alles "Flittchen" und Verräter?

Nein, ich bin kein Fan von ihr. Auch kein Gegner. Für mich ist sie jemand aus einer anderen Zeit. Und ihre Filme? Naja. Aber jemandem neiden, daß er bzw. sie Erfolg in Hollywood hat und in den USA bleibt, halte ich - sorry - für schlicht provinziell.

Was halten Sie von Roland Emmerich?

Gruß
Klaus


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RE: Marlene Dietrich

#5 von weihrauch , 25.06.2013 16:57

Zitat von kjschroeder im Beitrag #4

Zitat
Fazit: Für mich ist sie lediglich ein Amiflittchen (sehr vornehm und zurückhaltend ausgedrückt)

Ich halte das für eine sehr ausschnitthafte Wahrnehmung.
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Es hagelt hier wieder von Mißverständnissen
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Da geht also jemand 1930 nach Hollywood, kurz nachdem "Der blaue Engel" ein Erfolg wurde. Daran ist in Ihren Augen was falsch? 1930 drehte sie dort "Marokko", 1932 "Shanghai". Sie hat auch in den USA Erfolg. Daran ist was falsch?
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Marlene verließ Deutschland bereits in der Nacht nach der Premiere Deutschland.
Der "Blaue Engel" konnte zeitlich also noch kein Erfolg sein
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Dann kommen die Nazis dran und sie weigert sich, für sie Proprganda zu machen. Daran ist was falsch? Daß sie ein lebendes Beispiel dafür war, daß man damals durchaus erkennen konnte, wohin die Reise in Nazi-Deutschland ging und noch gehen würde? Die den "Das-habe-ich-nicht-gewußt"-Micheln auf diese Weise den Spiegel vorhielt und so die bekannteste und bis heute beliebteste deutsche Ausrede für politisches Fehlverhalten ad absurdum führte?
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Ich habe ihr nicht vorgeworfen, daß sie auf das Angebot Goebbels nicht eingegangen ist - das war allein ihre Entscheidung und hat mit meiner Kritik nichts zu tun
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Sie wird 1939 US-Staatsbürgerin. Das ist für mich konsequent.
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Auch das ist nicht zu kritisieren - hat mit meiner Antipathie nur wenig zu tun
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Und genauso konsequent die Tätigkeit als Truppenbetreuerin.
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Da wiederum sehe ich anders. Darum habe ich auch dieses Bild beigefügt, was Symbolkraft hat und vieles über ihren Charakter aussagt.
Sie hat sich über die Niederlage Deutschlands gefreut - von Hitler war keine Rede.
Die Medien wollten natürlich retten, was zu retten war und brachten ständig das Beispiel über die "humanitäre Geste" gegenüber Hans Albers.
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Und jetzt - eine kleine Empfehlung - denken Sie einmal kurz darüber nach, warum HEUTE 100.000 - 160.000 Deutsche jährlich auswandern. Alles "Flittchen" und Verräter?
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Sie dürfen die Tatsache nicht vergessen, daß gerade ein Großteil der ausgewanderten Deutschen ein feindliches Verhältnis zu ihrem Herkunftsland hatten - und das kann ja wohl schlecht wegen Hitler sein.
Als abschreckendes Beispiel nenne ich mal Eisenhower und einen in den 30er Jahren ausgewanderten Hessen (Karl H. Timmermann), der nicht verfolgt wurde.
Er war besonders eifrig beim Kampf um die "Brücke von Remagen" und wollte sie als erster überqueren. Seinen Übereifer für die Amis bezahlte er im Korea-Krieg mit seinem Leben.
Auch heute haben viele Auswanderer ein gespanntes Verhältnis zu Deutschland.
Ein Beispiel: Das "schreckliche Mädchen" aus Passau, die in übelster Weise über ihr Heimatland hetzte aber stolz auf ihre Kinder war, daß ihre Kinder in den USA in der Schule am "Fahnenappell" teilnahmen.
Deutschland und seine Amerika-Auswanderer: Ein besonderes Kapitel.
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Was halten Sie von Roland Emmerich?
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Da ich im Vorfeld mich schon mehrfach über den Film "Inglourious Basterds" geäußert habe, wäre dies ebenfalls ein zweites Thema.
Ich stelle Emmerich mit den Leuten aus Babelsberg auf eine Stufe, die für genannten Film die Drehgenehmigung erteilten.
Gerade solche Filme sind alles andere als dienlich für Deutschland, was den inneren Frieden betrifft.
Ich sah fanatische Jugendliche, die aus dem Kino strömten und Lynchattacken in den Augen hatten, was angeblich Rechte betrifft.

Und das finden Sie etwa gut???
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RE: Marlene Dietrich

#6 von JoG , 25.06.2013 17:38

Ist "Inglourious Basterds" von Emmerich?

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RE: Marlene Dietrich

#7 von weihrauch , 25.06.2013 17:48

Zitat von JoG im Beitrag #6
Ist "Inglourious Basterds" von Emmerich?


Nein - habe ich auch nicht behauptet.
Dies bezog sich nur auf den Sammelbegriff Film

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#8 von JoG , 25.06.2013 19:30

Ok. Aber ich habe Inglorious Basterds nicht gesehen. Aber Kill Bill fand ich cool.

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RE: Marlene Dietrich

#9 von weihrauch , 25.06.2013 20:16

Zitat von JoG im Beitrag #8
Ok. Aber ich habe Inglorious Basterds nicht gesehen. Aber Kill Bill fand ich cool.


Den wiederum kenne ich nicht.
Ich habe es aber auch nicht so mit amerikanischen Spielfilmen - meine Zielgruppe sind die deutschen UFA-Filme bis 1945 - davon hauptsächlich die Vorbehaltsfilme, die von den Amerikanern 1945 verboten waren

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RE: Marlene Dietrich

#10 von JoG , 25.06.2013 20:45

Die Ruefenstahl machte gute Filme. Aber Jud Süß oder Der Hitlerjunge Quex haben mich weniger beeindruckt und Der Ewige Jude war mehr als schwierig, obschon ich ihn als Pflichtmaterial für den Geschichtsunterricht vorgeben würde. So würde die Jugend ein Gefühl dafür bekommen, was die deutschen damals dachten und fühlten.

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RE: Marlene Dietrich

#11 von Willik , 25.06.2013 21:09

"Aber jemandem neiden, daß er bzw. sie Erfolg in Hollywood hat und in den USA bleibt, halte ich - sorry - für schlicht provinziell."


Das tue ich bestimmt nicht.
Aber ich kann in gewisser Weise auch die Menschen und deren Reaktionen und deren Haß auf sie verstehen, die bei dem Besuch der Dietrich in DE einige Jahre nach Kriegsende noch ziemlich präzise Erinnerungen hatten-
-an völlig zerbombte Städte und Häuser,
-an geliebte Menschen, die darin umkamen,
-an Väter, Brüder usw. die nicht aus amerikanischer Gefangenschaft heimkamen,
-an Verwandte, die ihre Erlebnisse in amerikanischer Gefangenschaft geschildert haben
usw.
Sie hat ihrem Heimatland den Rücken gekehrt und die US-Staatsbürgerschaft angenommen (ihr gutes Recht!), aber dann hätte sie es auch nach ihrem Tod dabei belassen und auf diese letzte Provokation post mortem (nur darum ging es ihr!) verzichten und sich besser z.B. in den USA beerdigen lassen sollen!

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RE: Marlene Dietrich

#12 von JoG , 25.06.2013 21:16

Zitat von Willik im Beitrag #11

Aber ich kann in gewisser Weise auch die Menschen und deren Reaktionen und deren Haß auf sie verstehen, die bei dem Besuch der Dietrich in DE einige Jahre nach Kriegsende noch ziemlich präzise Erinnerungen hatten-
-an völlig zerbombte Städte und Häuser,
-an geliebte Menschen, die darin umkamen,
-an Väter, Brüder usw. die nicht aus amerikanischer Gefangenschaft heimkamen,
-an Verwandte, die ihre Erlebnisse in amerikanischer Gefangenschaft geschildert haben
usw.
Sie hat ihrem Heimatland den Rücken gekehrt und die US-Staatsbürgerschaft angenommen (ihr gutes Recht!), aber dann hätte sie es auch nach ihrem Tod dabei belassen und auf diese letzte Provokation post mortem (nur darum ging es ihr!) verzichten und sich besser z.B. in den USA beerdigen lassen sollen!



Es war aber doch die Dietrich, die den Diktator, dessen Partei, Ausschwitz und den Krieg unterstützt hat. Das war das deutsche Volk. Das waren die Schuldigen.

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RE: Marlene Dietrich

#13 von heinzwernerhübner , 25.06.2013 22:05

Zitat


Es war aber doch die Dietrich, die den Diktator, dessen Partei, Ausschwitz und den Krieg unterstützt hat. Das war das deutsche Volk. Das waren die Schuldigen.



Bitte, was war die Dietrich???
hwh

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RE: Marlene Dietrich

#14 von JoG , 25.06.2013 22:56

Mein Fehler. Das flüchtig ausgelassene 'nicht' veränderte den Sinn aber dann doch etwas. Das Rätsel ist, wo das 'nicht' vergessen wurde. :)


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RE: Marlene Dietrich

#15 von heinzwernerhübner , 26.06.2013 09:06

Zitat von JoG im Beitrag #14
Das Rätsel ist, wo das 'nicht' vergessen wurde. :)


Kan ich Ihnen sagen: Das deutsche Volk hat sich damals NICHT gewehrt und es wehrt sich heute NICHT!

mfg
hwh

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RE: Marlene Dietrich

#16 von weihrauch , 26.06.2013 16:44

Zitat von JoG im Beitrag #10
Die Ruefenstahl machte gute Filme. Aber Jud Süß oder Der Hitlerjunge Quex haben mich weniger beeindruckt und Der Ewige Jude war mehr als schwierig, obschon ich ihn als Pflichtmaterial für den Geschichtsunterricht vorgeben würde. So würde die Jugend ein Gefühl dafür bekommen, was die deutschen damals dachten und fühlten.


".....was die deutschen damals dachten und fühlten"
Die meisten Zuschauer verließen bei dem Film "Jud Süss" angewidert das Kino. Das war die Gesellschaftssituation in den 30ern

Bei "Inglourios Basterds" hingegen wurde im Kino über jeden abgeschlachteten Deutschen gejubelt.

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Ich glaube, Sie wollen uns verschei...ern

#17 von kurt02 , 26.06.2013 18:02

Zitat von weihrauch im Beitrag #16
".....was die deutschen damals dachten und fühlten"
Die meisten Zuschauer verließen bei dem Film "Jud Süss" angewidert das Kino. Das war die Gesellschaftssituation in den 30ern

Echt? Der SD kabelte da was ganz anderes: „Nach übereinstimmenden Berichten aus dem ganzen Reich findet der Film ‚Jud Süß‘ eine anhaltend außerordentlich zustimmende Aufnahme. Das Urteil über einen Film sei selten so einheitlich gewesen wie bei dem Film ‚Jud Süß‘, der zwar in der realistischen Darstellung abscheuerregender Episoden ungewöhnlich weitgehe, dabei aber künstlerisch vollauf überzeugend gestaltet und von einer Spannung sei, die einen nicht mehr loslässt.‘ Wie sich der Film als Ganzes stimmungsmäßig auswirke, komme in den spontanen Äußerungen zum Ausdruck: ‚Man möchte sich die Hände waschen.‘ […] Im Anschluss gerade an diese Szene [i.e. Einzug der Juden in die Stadt Stuttgart] ist es wiederholt während der Vorführung des Filmes zu offenen Demonstrationen gegen das Judentum gekommen. So kam es z.B. in Berlin zu Ausrufen wie ‚Vertreibt die Juden vom Kurfürstendamm! Raus mit den letzten Juden aus Deutschland!‘…“
Haben Sie andere Quellen? Einen Völkischen Beobachter zum Beispiel, der diese Zuschauer kritisiert oder ein Zitat von Goebbels?

Heinz Boberach: Meldungen aus dem Reich. Auswahl aus den geheimen Lageberichten des Sicherheitsdienstes der SS 1939-1944. Dtv, München 1968, S.124 f. (Meldung vom 28. November 1940). Hab das Buch selber, der Einfachheit halber aber aus wiki zitiert.

[quote="weihrauch]"|p521]5Bei "Inglourios Basterds" hingegen wurde im Kino über jeden abgeschlachteten Deutschen gejubelt.

[/quote]

In welchem Kino waren Sie?

Ich glaube, Sie wollen uns verschei...ern. Und zwar ganz gewaltig...


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RE: Marlene Dietrich

#18 von kurt02 , 26.06.2013 18:05

Zitat von weihrauch im Beitrag #1
...

Fazit: Für mich ist sie lediglich ein Amiflittchen (sehr vornehm und zurückhaltend ausgedrückt)

...



Finden Sie, Amiflittchen sei ein Schimpfwort?

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RE: Marlene Dietrich

#19 von JoG , 26.06.2013 19:00

Meines Wissens war der Film mit über 20 Millionen Zuschauern und einem Umsatz von ca 300% der sehr hohen Produktionskosten ein super Erfolg. Das mag man nun nicht mehr hören, aber die Juden waren allgemein nicht sehr beliebt damals. Haben Sie der Ewige Jude gesehen? Das war auch ein ziemlich großer Hit,

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RE: Marlene Dietrich

#20 von JoG , 26.06.2013 19:06

Zitat von kurt02 im Beitrag #18
Zitat von weihrauch im Beitrag #1
...

Fazit: Für mich ist sie lediglich ein Amiflittchen (sehr vornehm und zurückhaltend ausgedrückt)

...



Finden Sie, Amiflittchen sei ein Schimpfwort?


Unter Nazis ist das ganz übel. ;)

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RE: Marlene Dietrich

#21 von kurt02 , 26.06.2013 19:10

Zitat von JoG im Beitrag #20
Zitat von kurt02 im Beitrag #18
Zitat von weihrauch im Beitrag #1
...

Fazit: Für mich ist sie lediglich ein Amiflittchen (sehr vornehm und zurückhaltend ausgedrückt)

...



Finden Sie, Amiflittchen sei ein Schimpfwort?


Unter Nazis ist das ganz übel. ;)


Wenn wir eines ausschließen können, dann doch dies, dass weihrauch ein Nazi ist, nicht wahr?

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RE: Marlene Dietrich

#22 von JoG , 26.06.2013 19:49

Absolut!

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RE: Marlene Dietrich

#23 von horstR , 26.06.2013 20:48

Ach


MfG

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

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RE: Marlene Dietrich

#24 von weihrauch , 26.06.2013 21:50

Zitat von JoG im Beitrag #19
Meines Wissens war der Film mit über 20 Millionen Zuschauern und einem Umsatz von ca 300% der sehr hohen Produktionskosten ein super Erfolg. Das mag man nun nicht mehr hören, aber die Juden waren allgemein nicht sehr beliebt damals. Haben Sie der Ewige Jude gesehen? Das war auch ein ziemlich großer Hit,


Also:
Also "Jud Süss" war einer der langweiligsten Filme, die ich je gesehen haben. Ich glaube sogar, ihn nicht einmal bis zum Enge gesehen zu haben.
Und es bleibt dabei: Die Zuschauer damals verließen scharenweise angewidert die Vorstellung.
Da dieser Film in den Kinos nicht ohne Kommentar gezeigt werden dürfen, sagte dies u.a. auch der Einführungssprecher.

Der "Ewige Jude" war ein zeitgenössischer Film, wie es sie in jeder Epoche gab.
Aber auch er begeisterte mich nicht gerade.

Anders sah es bei "Ich klage an" aus. Diesen Film schaue ich mir immer wieder gerne an - wegen der guten Schauspieler - der guten Handlung - und ebenfalls auch aus heute aktuellen Gründen.
Mir ist daher bis heute nicht klar, warum er zu den Vorbehaltsfilmen zählt, denn er war nicht gegen Andere gerichtet, sondern erzählte die Geschichte der unheilbaren - Heidemarie Hatheyer, die selber aus dem Leben scheiden wollte.

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RE: Marlene Dietrich

#25 von kurt02 , 27.06.2013 04:18

Also: "Jud Süss" war einer der langweiligsten Filme, die ich je gesehen habe" heißt, dass der Film 1940 ein Flop war. ^^

Ja, Herrgottnochmal, für wie bescheuert halten Sie Ihre Mitforisten denn?

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