Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#1 von weihrauch , 29.05.2013 18:30

.....durch diesen Zufallsartikel ist Oettinger nicht glaubwürdiger oder gar beliebter geworden.
Aber für ihn und auf seine Art ist es schon etwas mutig, so über seinen "Brötchengeber" zu denken oder zu schreiben.
Aber wie schon gesagt: Überzeugender wird er dadurch nicht

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-...a63d9a15.0.html

http://diepresse.com/home/politik/eu/141...null#kommentar0


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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#2 von JoG , 29.05.2013 18:40

Aber er hat in dem, was er da gesagt haben soll sehr recht.

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#3 von weihrauch , 29.05.2013 19:00

Zitat von JoG im Beitrag #2
Aber er hat in dem, was er da gesagt haben soll sehr recht.


.... was bei ihm nichts zu sagen hat. Schon in den nächsten Stunden könnte er sich davon "distanzieren" und sagen, "es wäre ja alles nicht so gemeint und man hätte ihn mißverstanden".
Denken Sie an die Trauerrede für Filbinger, als er Filbinger bescheinigte: er sei "kein Nationalsozialist" gewesen, sondern "ein Gegner des NS- Regimes, es gibt kein Urteil von Hans Filbinger, durch das ein Mensch sein Leben verloren hätte. Der Jurist habe sich den damaligen Zwängen aber beugen müssen."
Gute Formuliering, für die ich so etwas wie Bewunderung und Mut empfand.

Aber zu früh gefreut - Tage später brach er unter "dem Druck der Öffentlichkeit" zusammen und sagte: "Ich halte meine Formulierung nicht aufrecht."

Spätestens seit dem war "Mister Larifari" bei den meisten unten durch.

Es könnte eine Wiederholung geben.


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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#4 von JoG , 29.05.2013 19:14

Oh, ja. Der Öttinger ist schlimm. Aber, wie Sie sagten. Blinde Bauern können auch Mal die Kartoffeln finden. Die EU, Euroland und das Immer Tiefere Europa sind Sanierungsfälle allesamt

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Die meisten Hühner der Hoch-Eurokratie wollen offenbar blind bleiben

#5 von kjschroeder , 29.05.2013 19:35

Mindestens so interessant wie Oettingers Äußerungen finde ich ja die Reaktion darauf.

Nehmen wir die Fraktionschefin der Grünen im Europaparlament, Rebecca Harms: "Oettinger ist dabei, die europäische Politik zu einem Sanierungsfall zu machen."

Da machen die Europolitiker ganz Südeuropa zu einem wirtschaftlichen Sanierungsfall und die EU zu einem Glaubwürdigkeitsfiasko - und was beklagen sie? Den Überbringer der Nachricht. Das ist wirklich lustig.

Oder Philipp Rösler: "Europa ist hervorragend vorangekommen, und das sollte man nicht schlecht reden", sagte er. Was er damit wohl meint? Die hohe Arbeitslosigkeit in der Eurozone? Die einsetzende De-Industiralisierung dort? Die schrumpfende Wettbewerbsfähigkeit zum großen Rest der Welt? Oder sind es die zig Millionen ruinierten Schicksale durch die Euro- und Planwirtschaftspolitik?

Aprtopos De-Industrialisierung: Deren Ober-Lobbyist, Jürgen Trittin, sagte auf der gemeinsamen Veranstaltung mit Harms, Oettinger sei der "Oberlobbyist" der Industrie in Europa. Überraschung!

Oder der oberste Oberlehrer Europas, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz: "Wer die EU als Erziehungsanstalt bezeichnet, sollte sich nicht selbst wie ein Oberlehrer aufführen". Konkurrenzkampf der Oberlehrer untereinander?

Ich nehme an, jetzt wird ganz doll und intensiv geschwiegen - denn wer braucht und will schon eine Debatte über Europa? Die Politiker mit Sicherheit nicht.

Eines solte man auch nicht vergessen: Die ganzen Probleme, unter denen vor allem in Südeuropa zig Millionen Menschen leiden, wurden nicht von auißemn nach Europa hereingetragen. Sondern just von denen verursacht, die noch heute nicht begreifen wollen, daß sie nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems sind.

Gruß
Klaus

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#6 von kjschroeder , 29.05.2013 19:43

Zitat
Oh, ja. Der Öttinger ist schlimm.


Hier ist ja auch so ein relativ aktuelles Schmankerl von ihm: -> http://diepresse.com/home/politik/eu/134...?from=simarchiv

Hat er's nun gesagt oder nicht? Keiner weiß es so genau. Insofern ist weihrauchs Einschätzung nicht von der Hand zu weisen.

Mal schauen, wie es um die Halbwertzeit seiner jetzigen Äußerung bestelllt ist.

Gruß
Klaus

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RE: Die meisten Hühner der Hoch-Eurokratie wollen offenbar blind bleiben

#7 von JoG , 29.05.2013 19:55

"...sondern Teil des Problems sind...."

Aber wie wird man sie los?

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RE: Die meisten Hühner der Hoch-Eurokratie wollen offenbar blind bleiben

#8 von kjschroeder , 29.05.2013 20:11

Zitat
Aber wie wird man sie los?


Indem man Alternativen wählt.

Gruß
Klaus

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RE: Die meisten Hühner der Hoch-Eurokratie wollen offenbar blind bleiben

#9 von JoG , 29.05.2013 20:11

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Ja, die neue Euro-Hymne: Rette sich, wer kann!

#10 von kjschroeder , 29.05.2013 22:31

Man sollte sich das auch mal im Original angucken, wie es sich liest, wenn dreiviertel der EU-Staaten nicht mehr die Schulden allein zurückzahlen kann. -> http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-13-463_de.htm

Oder wenn Herr Barroso sich um 120 Mio Europäer sorgt, die mittlerweile von Armut betroffen oder bedroiht sind: -> http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-13-473_en.htm

Und da wollen die Kritiker Oettingers noch einen auf Schonwetter machen. Dabei ist das die Bankrotterklärung der EU.

Und statt in sich zu geheh geht es mit dem Zentralismus weiter: Jetzt hat die Kommission zum erstenmal Vorgaben für ALLE EU-Staaten gemacht - die nationalen, demokratisch gewählten Parlamente, werden auf diese Weise immer mehr entmachtet. -> http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....rer-parlamente/

Im Original liest sich das so: -> http://ec.europa.eu/news/economy/130529_de.htm

Schaut man sich die Länder-"Empfehlung" für Deutschland an, kommen da ganz neue, noch nie diskutierte und gehörte Sachen ans Tageslicht, wie etwa: "Das Steuersystem könnte effizienter gestaltet werden." Och!

Und für so einen Sch...., für so eine Ansammlung von Plattitüden zahlen wir Steuern!

Gruß
Klaus

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RE: Ja, die neue Euro-Hymne: Rette sich, wer kann!

#11 von JoG , 29.05.2013 22:56

Und wenn man bedenkt, dass diese Cretins aus dem winzigen Problem mit Irland und Griechenland eine Depression gemacht haben in wahrer Immer Tieferes Europa Manier, ...

Man kann nur sich wünschen, dass Mut zur Gerechtigkeit gefunden wird und diese bösartigen Personen bestraft werden und zivilrechtlich haften müssen.

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RE: Ja, die neue Euro-Hymne: Rette sich, wer kann!

#12 von kjschroeder , 29.05.2013 23:34

Zitat
Und wenn man bedenkt, dass diese Cretins aus dem winzigen Problem mit Irland und Griechenland eine Depression gemacht haben in wahrer Immer Tieferes Europa Manier, ...



Als Kontrastprogramm dazu ist es lohnenswert, die Selbsteinschätzung der Bankrotteure zu lesen - sie steht hier als Teil der "Empfehlungen" für den Euroraum. Da heißt es unter Punkt 5: "Im Euro-Währungsgebiet wurde sehr entschlossen auf die Krise reagiert."

Zwei Jahre Herumlavieren, zwei Jahre Wackelgedackel, zwei Jahre verdaddelte Zeit seit Ausbruch der Griechenland-Krise: Das nennt man in Brüssel also "sehr entschlossen reagiert." Für wie dämlich halten die uns eigentlich? Und das aktuellste Beispiel für die "Entschlossenheit" ist Syrien.

Jetzt also werden alle Prinzipien über Bord geworfen, sämtliche Verfahren wegen mangelnder Sparbemühungen eingestellt oder die Schonzeit verlängert, (dafür als Alibi für Belgien und Malta neue Verfahren eingeleitet bzw. deren Einleitung empfohlen - mit den Kleinen kann man's ja machen): Genau so werden Abwärtsspiralen eingeleitet.

Der Showdown hat begonnen.

Gruß
Klaus


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RE: Ja, die neue Euro-Hymne: Rette sich, wer kann!

#13 von JoG , 29.05.2013 23:40

Gerade formulierte ein EU Parlamentarier der SPD, dass die EU "ein neues Projekt" brauche und spricht von einem Konvent, wozu das Parlament berechtigt wäre. Es ist bezeichnend eine Verfassung als neues Projekt zur Rettung der EU zu sehen. Für die Bürger ist jedoch kriegsentscheidend wichtig, dass der Prozess eine neue Verfassung zu fassen mehrstufig ist und die Wähler an mehreren Stellen befragt wird um dem Resultat die robuste Legitimität zu geben, die ein Vielvölkerstaat braucht, wenn man ihn nicht mit blanker Gewalt zusammenhalten will müssen.

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RE: Ja, die neue Euro-Hymne: Rette sich, wer kann!

#14 von kjschroeder , 30.05.2013 00:24

Klar - es wird immer spinnerter, immer abgedrehter, immer abenteuerlicher argumentiert seitens der Akteure: nur, um einen Fehler nicht zugeben zu müssen.

EU-Parlamentspräsident Schulz brachte dann auch wieder ein neues Lieblingshobby der Eurokraten auf die Tagesordnung: die Mittelmeerunion. Begründung: Gerade sie könnte den EU-Peipheriestaaten wirtschaftlich auf die Beine helfen. Als ob DAS deren Problem sei. Man muß sich aber mal vor augen fäühren, was sich unsere wackeren Politi-Eliten darunter vorstellen - nämlich das hier:

Der Original-Link: http://euro-med.dk/?p=973

Was im gelebten Alltag dann einfach bedeuten wird: Brüsseler Zustände von oben, schwedische Zustände von unten. Nette Perspektive, nicht wahr?

Gruß
Klaus

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Das Ideal eines Deutschen: Hinter einem Schalter zu sitzen.

(zitiert nach K. Tucholsky)

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RE: Ja, die neue Euro-Hymne: Rette sich, wer kann!

#15 von horstR , 30.05.2013 00:31

Auf der anderen Seite gibt es auch die Partnerschaft der Ostseeanrainer, also ist der mediterrane Prozess in gewisser Weise abgekupfert. Ob die Partnerschaft zwischen der islamisch geprägten Staaten Nordafrikas allerdings genauso gut funktioniert, wie Skandinavier mit Zentral bzw Osteuropäern wird sich erst weisen müssen..


MfG

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#16 von JoG , 30.05.2013 07:52

Gestern muss Schmidt Öttinger in gewisser weise recht gegeben indem er in Paris sagte, die EU müsse sich beeilet, wenn es nicht im Desaster enden soll.

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#17 von kurt02 , 30.05.2013 08:26

Ist es nicht jenes Desaster, das Sie herbeireden wollen?

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#18 von JoG , 30.05.2013 08:57

Also mir persönlich wäre es ohne Desaster lieber. Das Problem ist aber, dass die Dynamik, die man mit den Verträgen von Maastricht, Lissabon und dem ESM legte mit den Rechtsbrüchen der Defizitegrenz- und Staatschuldengrenzüberschreitungen sowie der Refinanzierung der Staaten durch die EZB erzeugt hat, auf ein Desaster zusteuert und ohne massive Eingriffe kaum erlauben wird, dass Euroland und vermutlich auch die EU in ihrer heutigen Form überleben. Dass wir auf diesem Weg sind, ist seit mehr als zehn Jahren bereits sichtbar und das Momentum wird schwer aufzuhalten sein. Es wird weitere Zerstörung bringen, egal was wir tun. Wir können nur das Ärgste versuchen zu verhindern, nämlich eine Reihe feindseliger Scheidungen.

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Rette sich, wer kann! Findet auch für den Bürger ...

#19 von JoG , 30.05.2013 10:15

....statt.

BBC berichtet gerade, dass Touristen in sehr großer Zahl, die trotz EU Krankenkarten, die garantieren sollen, dass man als Bürger eines EU Mitgliedsstaats innerhalb der EU behandelt wird, in Krankenhäusern abgewiesen wurden und werden, wenn sie nicht sofort bezahlen. Wenn man natürlich die eigenen Leute nicht behandeln kann, ist die Frage berechtigt, ob das Krankenhaus Ausländer behandeln kann. Jedenfalls will die EU Kommission ein Verfahren gegen Spanien eröffnen.

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#20 von kjschroeder , 30.05.2013 12:06

Zitat
Also mir persönlich wäre es ohne Desaster lieber.


Wem nicht? Der Punkt ist m.E., daß die Zeit davonläuft. Eben wegen der von Ihnen genannten Dynamik, die da losgetreten wurde.

Wenn nicht sehr bald einige Länder aus dem Euro ausscheiden - entweder die starken oder die schwachen - werden wir einem Crash entgegengehen. Und weil die deutsche Politik sich an den Euro klammert wie ein kleines Kind an die Mutter, wird man im Crashfall erneut Deutschland als Schuldigen definieren.

Und weiter ginge es mit der Zahlerei und der Schuld. Weil Deutschland WIEDER mal auf der falschen Seite der Geschichte gelandet wäre.

Das ist das Szenario, das ich kommen sehe, wenn das hier so weitertreibt.

Gruß
Klaus

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#21 von weihrauch , 30.05.2013 15:11

Zitat von kjschroeder im Beitrag #20

Zitat
Also mir persönlich wäre es ohne Desaster lieber.

Wem nicht? Der Punkt ist m.E., daß die Zeit davonläuft. Eben wegen der von Ihnen genannten Dynamik, die da losgetreten wurde.

Wenn nicht sehr bald einige Länder aus dem Euro ausscheiden - entweder die starken oder die schwachen - werden wir einem Crash entgegengehen. Und weil die deutsche Politik sich an den Euro klammert wie ein kleines Kind an die Mutter, wird man im Crashfall erneut Deutschland als Schuldigen definieren.

Und weiter ginge es mit der Zahlerei und der Schuld. Weil Deutschland WIEDER mal auf der falschen Seite der Geschichte gelandet wäre.

Das ist das Szenario, das ich kommen sehe, wenn das hier so weitertreibt.

Gruß
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Wie gut, daß wir die beiden letzten Regierungen nicht schon nach dem Kriegende hatten - dann hätte es in Deutschland keine Aufbruchsstimmung gegeben - der Wiederaufbau wäre im Hintertreffen - die schlechte Schulbildung schon in den 50er Jahren.
Wiedergutmachung - das wäre der einzige Wortschatz, den Merkel und Schröder zu bieten hätten.

Habe gerade eine Reportage über Helgoland gesehen.
Ein Insulaner meinte, hätte es die heutige Regierung schon 1952 gegeben, wäre Helgoland noch heute eine Kraterwüste.

Aktuell wird es bestätigt: Der Lehrter Bahnhof (Hauptbahnhof) soll für einige Zeit gesperrt werden - wegen Sanierungsaufgaben.
Das wäre die Gelegenheit, gleich die fehlende Dachkonstruktion fertigzustellen, was der unfähige Mehdorn versaubeutelt hatte.
Aber nein - der Senat ist dagegen. Zu teuer - zu aufwendig.
Bei diesen Pfeifen sogar verständlich (Selbsteinschätzung)

Merkel-Schröder - das heißt Stillstand und ewiggestrige Nostalgie - unfähig für die Realität

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#22 von Jochen Singer , 30.05.2013 15:30

Zitat von weihrauch
Aktuell wird es bestätigt: Der Lehrter Bahnhof (Hauptbahnhof) soll für einige Zeit gesperrt werden - wegen Sanierungsaufgaben.
Das wäre die Gelegenheit, gleich die fehlende Dachkonstruktion fertigzustellen, was der unfähige Mehdorn versaubeutelt hatte.
Aber nein - der Senat ist dagegen. Zu teuer - zu aufwendig.
Bei diesen Pfeifen sogar verständlich (Selbsteinschätzung)



Sozialistisches Prinzip "Erst kommt das Fressen" - kein Pardon mit diesem Staat und seinen Bürgern!

Die Überbewertung des Sozialen und der daraus logisch folgende Investitionsmangel führte bekanntlich in der DDR zum Zusammenbruch des Systems; das wird hier nicht anders sein.


Engineering marvel:

Big old Jet-Arliner - Steve Miller Band

 
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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#23 von kjschroeder , 30.05.2013 15:47

Zitat
Die Überbewertung des Sozialen und der daraus logisch folgende Investitionsmangel führte bekanntlich in der DDR zum Zusammenbruch des Systems; das wird hier nicht anders sein.



Yepp, die Zeichen sind an der Wand - überdeutlich. Zum Beispiel hier: -> http://www.welt.de/print/die_welt/hambur...-im-Norden.html

Vor allem aber hier: -> http://www.welt.de/print/welt_kompakt/pr...icht-nicht.html

Man muß natürlich auch sehen. Menschen zu kujonieren und umzuerziehen (Raucher, Dicke, Bio, Klima) ist natürlich einfacher als sich um wirkliche Probleme zu kümmern.

Gruß
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RE: Ja, die neue Euro-Hymne: Rette sich, wer kann!

#24 von kjschroeder , 30.05.2013 15:54

Zitat
Ob die Partnerschaft zwischen der islamisch geprägten Staaten Nordafrikas allerdings genauso gut funktioniert, wie Skandinavier mit Zentral bzw Osteuropäern wird sich erst weisen müssen..


Ginge es den Eurokraten um eine rein wirtschaftliche Betrachtung - das könnten die mit Zollabkommen etc, längst haben. Schon heute zahlt die EU ja Gelder an afrikanische Staaten für die Fischerei (und die örtlichen Fischer in Westafrika kriegen dadurch z.T. immense Probleme, aber das ist eine andere Baustelle).

Aber ich fürchte, denen geht es um mehr: um eine Ausweitung von Schengen, könnte ich mir vorstellen. Frohgemut sehen wir dann schwedischen Verhältnissen entgegen.

Gruß
Klaus

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RE: Oettinger - Auch ein blindes Huhn ........

#25 von kjschroeder , 30.05.2013 16:00

Zitat
Merkel-Schröder - das heißt Stillstand und ewiggestrige Nostalgie - unfähig für die Realität


Ich befürchte, es ist mehr als das. Weit mehr. Für meine Begriffe gehört unser gesamtes Parteiensystem und die Art, wie hier Politik definiert und realisiert wird, auf den Prüfstand. Gucken Sie sich BER, Euro-Hawk und dieses unsägliche Umweltbundesamt-Papier an: Es ist hier egal, wer regiert - die Bürokratie macht, was sie will. Wir haben keine richtige Gewaltenteilung. Abgeordnete weigern sich dem Korruptionsabkommen beizutreten mit fadenscheinigen Ausreden. Undsoweiterundsofort. Eigentlich sind das unmögliche Zustände hier.

Wenn freilich niemand die Menschen dafür sensibilisiert .....

Gruß
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Guten Tag, Herr Professorin!
HardTalk ist immer interessant, aber....

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