RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#76 von kjschroeder , 23.09.2013 22:16

Zitat
Da ist was dran aber in ganz Europa gibt es ein 2o-3o% Potential für Liberale, so rein theoretisch genug für 2 Parteien...



Theoretisch ja. Praktisch denke ich, daß die Glocken in Deutschland anders läuten. Guck Dich mal um: Du wirst in der EU - speziell in der Eurozone - weit und breit keinen Amtsträger finden, der die gesamte Krise seit 2007 durchgestanden hat. Die sind zurückgetreten oder wurden abgewählt - nicht selten WEGEN der Krise.

Und das liberale Potential liegt in Deutschland - gemessen an diesem Wahlergebnis - bei rund neun Prozent. And that's it.

Alles andere, wie z.B. das 2009er FDP-Ergebnis entsteht aus Zweitstimmen-Kampagnen anderer Parteien oder deren Schwäche. Und da gehts für mich mit der Korrumpierung von Liberalismus schon los. Eine richtige liberale Partei macht sich von nix und niemandem abhängig! Denn eine Abhängigkeit hat natürlich auch Auswirkungen bis hin auf die Programmatik.

Apropos Programmatik: Hast Du Dir mal das FDP-Wahlprogramm zu dieser Wahl genauer durchgelesen? Zum schnellen Auffinden hier der Link.

Auf Seite 80 findest Du folgenden Passus, wie sich die FDP ihren Weg zu "Europa" vorstellt:

"Nur wenn die Konventsmethode nicht gangbar ist, weil einige wenige nicht wollen, muss ein anderer Weg gewählt werden.
Der Fiskalpakt hat gezeigt, wie dies geschehen kann. Am Ende dieser Entwicklung sollte ein durch eine europaweite Volksabstimmung legitimierter europäischer Bundesstaat stehen."


Die machen das wie damals die Nazis! Erst vollendete Fakten schaffen und DANACH abstimmen lassen, wo es "Wahl" im Sinne von "Auswahl" natürlich nicht mehr gibt. So haben die Nazis am 07. August mit dem Beginn der Rheinlandbesetzung Fakten geschaffen - und am 29. August (!) sich dann nachträglich die Zustimmung geholt, was auch sonst?

Den "Anschluß" Österreichs gab es am 12. März 1938, am Folgetag war er vollzogen. Am 10. April (!) gab es dann dort - nachträglich - eine Volksabstimmung..

Nach derselben Masche der Austritt aus dem Völkerbund: am 19. Oktober 1933 die formale Austrittserklärung, am 12. November die "Volksabstimmung" darüber.

Im Bundestag selbst werden die ungeheuerlichen damaligen Vorgänge völlig korrekt so beschrieben: "Die Volksabstimmungen besaßen ebenso wie die Reichstagswahlen nur scheindemokratischen Charakter und sollten Entscheidungen der Nationalsozialisten legitimieren. In allen Fällen wurde die
nachträgliche Zustimmung für bereits zuvor von den Nationalsozialisten geschaffene Tatbestände eingeholt."

Und vor ein paar Monaten mußte ich dieselbe Masche von einer sich demokratisch und sogar liberal nennenden Partei lesen - nochmals: "Am Ende dieser Entwicklung sollte ein durch eine europaweite Volksabstimmung legitimierter europäischer Bundesstaat stehen."

Ich könnte mich heute noch drüber aufregen. Sind die bescheuert? Gehts noch? Wann sagt diesen Leuten jemand, daß ein demokratischer Volksentscheid nicht AM ENDE, sondern AM ANFANG einer Entwicklung steht?????

Weißt Du, seitdem ich das las, war die FDP für mich gestorben. Mausetot. Die kapieren es NIE! Dieser Zynismus, diese Volksverachtung - weg mit dieser Partei, richtig so! Aus die Maus und EndeGelände!


Gruß
Klaus


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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#77 von horstR , 23.09.2013 22:51

So gesehen habe ich das bisher nicht wahrgenommen, muß Dir aber 1oo%ig Recht geben, diese Denke ist eine Sauerei!

Tja, Schule solange GRÜNE die Kinder ausbilden wird dieser Faschismus (es ist ja in Wahrheit nix anderes) Raum greifen..


MfG

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#78 von JoG , 23.09.2013 23:24

Das würde belegen, was ich vermutete; zwar an anderer Stelle als ich gedacht hätte, aber wundern würde mich die Tatsache weniger als die Offenheit der Publikation.

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#79 von kurt02 , 24.09.2013 06:54

"...Der Fiskalpakt hat gezeigt, wie dies geschehen kann. Am Ende dieser Entwicklung sollte ein durch eine europaweite Volksabstimmung legitimierter europäischer Bundesstaat stehen."

Die machen das wie damals die Nazis!... "

Entschuldigung - ist Ihnen da nicht irgendwas entgleist?

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#80 von horstR , 24.09.2013 07:50

Da ist überhaupt nix entgleist, Kurt. Erinnern Sie Sich noch an die "Mauer des Schweigens" "Das habe ich nicht gewusst" "Ich kann mich nicht erinnern und war ganz besimmt nicht verantwortlich" der Generation unserer Eltern?

Sehen Sie irgendeinen Unterschied in diesem Verhaltensmuster bei den GRÜNEN?


MfG

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#81 von kurt02 , 24.09.2013 08:10

Es gibt passende und es gibt unpassende Nazivergleiche, wobei man Nazivergleiche sowieso immer meiden sollte. Der aktuelle Schrödersche Vergleich gehört in die Kategorie völlig unpassend, und das weiß er auch.


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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#82 von horstR , 24.09.2013 08:14

Wollen oder können Sie nicht verstehen? Es geht nicht um Nazis sondern um Verhaltensmuster und Schuld- u Reuefähigkeit.

Und dem Verhaltensmuster nach, unterscheiden sich Trittin u Beck aber null von den Altnazis!


MfG

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#83 von kurt02 , 24.09.2013 09:37

Zitat von horstR im Beitrag #82
Wollen oder können Sie nicht verstehen? Es geht nicht um Nazis sondern um Verhaltensmuster und Schuld- u Reuefähigkeit.

Und dem Verhaltensmuster nach, unterscheiden sich Trittin u Beck aber null von den Altnazis!


Wenn es nicht um Nazis geht, wieso bemüht dann Schröder diese?

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#84 von horstR , 24.09.2013 09:44

Als Vergleich um die Geisteshaltung dieser Herrschaften zu verdeutlichen, abgesehen davon waren u sind Nazis nicht die einzigen Faschisten auf Gottes Erdboden...


MfG

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#85 von kurt02 , 24.09.2013 10:19

Ich habe keine Lust mehr auf inflätionäre Nazikeulen. Irgendwann nutzen sie ab

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#86 von wüllerstorff , 24.09.2013 10:32

Zitat von kjschroeder im Beitrag #76

Zitat
Da ist was dran aber in ganz Europa gibt es ein 2o-3o% Potential für Liberale, so rein theoretisch genug für 2 Parteien...


Theoretisch ja. Praktisch denke ich, daß die Glocken in Deutschland anders läuten. Guck Dich mal um: Du wirst in der EU - speziell in der Eurozone - weit und breit keinen Amtsträger finden, der die gesamte Krise seit 2007 durchgestanden hat. Die sind zurückgetreten oder wurden abgewählt - nicht selten WEGEN der Krise.

Und das liberale Potential liegt in Deutschland - gemessen an diesem Wahlergebnis - bei rund neun Prozent. And that's it.

Alles andere, wie z.B. das 2009er FDP-Ergebnis entsteht aus Zweitstimmen-Kampagnen anderer Parteien oder deren Schwäche. Und da gehts für mich mit der Korrumpierung von Liberalismus schon los. Eine richtige liberale Partei macht sich von nix und niemandem abhängig! Denn eine Abhängigkeit hat natürlich auch Auswirkungen bis hin auf die Programmatik.

Apropos Programmatik: Hast Du Dir mal das FDP-Wahlprogramm zu dieser Wahl genauer durchgelesen? Zum schnellen Auffinden hier der Link.

Auf Seite 80 findest Du folgenden Passus, wie sich die FDP ihren Weg zu "Europa" vorstellt:

"Nur wenn die Konventsmethode nicht gangbar ist, weil einige wenige nicht wollen, muss ein anderer Weg gewählt werden.
Der Fiskalpakt hat gezeigt, wie dies geschehen kann. Am Ende dieser Entwicklung sollte ein durch eine europaweite Volksabstimmung legitimierter europäischer Bundesstaat stehen."


Die machen das wie damals die Nazis! Erst vollendete Fakten schaffen und DANACH abstimmen lassen, wo es "Wahl" im Sinne von "Auswahl" natürlich nicht mehr gibt. So haben die Nazis am 07. August mit dem Beginn der Rheinlandbesetzung Fakten geschaffen - und am 29. August (!) sich dann nachträglich die Zustimmung geholt, was auch sonst?

Den "Anschluß" Österreichs gab es am 12. März 1938, am Folgetag war er vollzogen. Am 10. April (!) gab es dann dort - nachträglich - eine Volksabstimmung..

Nach derselben Masche der Austritt aus dem Völkerbund: am 19. Oktober 1933 die formale Austrittserklärung, am 12. November die "Volksabstimmung" darüber.

Im Bundestag selbst werden die ungeheuerlichen damaligen Vorgänge völlig korrekt so beschrieben: "Die Volksabstimmungen besaßen ebenso wie die Reichstagswahlen nur scheindemokratischen Charakter und sollten Entscheidungen der Nationalsozialisten legitimieren. In allen Fällen wurde die
nachträgliche Zustimmung für bereits zuvor von den Nationalsozialisten geschaffene Tatbestände eingeholt."

Und vor ein paar Monaten mußte ich dieselbe Masche von einer sich demokratisch und sogar liberal nennenden Partei lesen - nochmals: "Am Ende dieser Entwicklung sollte ein durch eine europaweite Volksabstimmung legitimierter europäischer Bundesstaat stehen."

Ich könnte mich heute noch drüber aufregen. Sind die bescheuert? Gehts noch? Wann sagt diesen Leuten jemand, daß ein demokratischer Volksentscheid nicht AM ENDE, sondern AM ANFANG einer Entwicklung steht?????

Weißt Du, seitdem ich das las, war die FDP für mich gestorben. Mausetot. Die kapieren es NIE! Dieser Zynismus, diese Volksverachtung - weg mit dieser Partei, richtig so! Aus die Maus und EndeGelände!


Gruß
Klaus





Während der Programmdebatte hatte ich mehrmals darauf hingewiesen das man erst das Volk befragt und dann macht. Was würde denn passieren wenn das Volk im Nachhinein nein sagt? Vermutlich werden ein paar Kommas im Text verschoben und gut is. Kurzum, mein Vorschlag wurde massiv von FDP Mitgliedern abgewählt.
Die Europapolitik stammt übrigens fast wortwörtlich von Westerwelle.
Ich kann nur sagen, Ihr dummen Trottel seid selber schuld und Westerwelle sollte jeden morgen wenn er in den Spiegel schaut sich sagen: Du hast die FDP kaputt gemacht.

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#87 von horstR , 24.09.2013 11:13

Ich habe auch keine Lust auf Nazikeulen, aber warum schwingen die GRÜNEN die immer?

Von den Etablierten gegenüber der AfD ganz zu schweigen!!!!


MfG

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#88 von JoG , 24.09.2013 13:12

Ich sehe das eigentlich auch so. Eine neue Verfassung bedarf eine Legitimation durch die Bürgerschaft des GG. Das ist nicht die europäische Bevölkerung.

Auch ist es ziemlich haarig, wenn man das GG zunächst aushöhlt, Maßnahmen ergreift, die scheitern müssen um an Hand der entstehenden Krise weitere Gesetze "alternativlos" durchzusetzen. Das ist eindeutig Nötigung, Schädigung an Leib, Leben und Vermögen Schutzbefohlener und das ganze in hoch organisierter Form und mit immenser krimineller Energie. Lediglich ist das nicht einklagbar, weil die regionalen Gerichte Teil der Gruppe sind, die das Projekt betreiben und die notwendigen Informationen zur Klage kaum zugänglich sind.

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#89 von JoG , 24.09.2013 13:17

Das sehe ich ganz und gar nicht so. Man mag zwar koinzidieren, dass die Immer Tieferes Europa Lobby keinesfalls ein Ausschwitz eröffnen will und keinen Krieg plant. Wenn man aber bedenkt, dass deren Wirken sehenden Auges einen Prozess einleitete der nun zur Folge hat, dass wir nun in Griechenland etwas der Hälfte der Bevölkerung jeglichen Zugang zu medizinischer Versorgung entzogen haben, also Krebskranke bspw ohne Schmerzmittel zwischenzeitlich verenden, so ist das schon mit dem Tun der Nazis im Wesen vergleichbar.

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#90 von JoG , 24.09.2013 13:20

Zitat von kurt02 im Beitrag #83
Zitat von horstR im Beitrag #82
Wollen oder können Sie nicht verstehen? Es geht nicht um Nazis sondern um Verhaltensmuster und Schuld- u Reuefähigkeit.

Und dem Verhaltensmuster nach, unterscheiden sich Trittin u Beck aber null von den Altnazis!


Wenn es nicht um Nazis geht, wieso bemüht dann Schröder diese?


Ich hatte ihn so verstanden, dass die uns drohenden Gefahren qualitativ denen der Bürger der 1920 aus den Nazis erwuchsen sind. Das ist als vergliche man das Tun Lenins mit dem der Nazis.

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RE: das verstehe ich nicht, kann mir jemand helfen?

#91 von kjschroeder , 05.10.2013 16:58

Zitat
Es gibt passende und es gibt unpassende Nazivergleiche, wobei man Nazivergleiche sowieso immer meiden sollte.



Es geht hier im Falle der scheindemokratischen Volksabstimmung nicht um Nazivergleiche, sondern um historische Kontinuitäten in der Denkweise, wie der Rest der Autoren auch ganz richtig im Gegensatz zu Ihnen erkannt hat. Und die Nazis tauchen bei mir ganz einfach deswegen auf, weil es weder vorher noch nachher sowas gab: Die Volksabstimmungen in der Weimarer Republik waren staatsrechtlich und -philosophisch in Ordnung, und vorher im Kaiserreich gab's keine, ganz einfach. Sollten Sie das etwa nicht gewußt haben?

Aber finden Sie Volksabstimmungen am ENDE einer Entwicklung und somit ohne tatsächliche Wahlmöglichkeit in Ordnung?

Gruß
Klaus

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Stammtisch

#92 von Marie , 13.10.2013 10:22

Mal ein neues Stammtischthema: Was ist das derzeit für ein Hauen und Stechen bei den deutschen Katholiken?
Noch angeheizt von den üblichen Qualitätsmedien und diversen organisierten Laien - und völlig neu dabei: alle vereint in der Forderung Rom solle hier endlich ein Machtwort sprechen, in ihrem Sinne natürlich! Die Worte des Papst-Gesandten - Brüderlichkeit! - sind ja schon nicht verstanden worden. Da der neue junge Bischof nicht nur verlotterte Bausubstanz vorgefunden hat, hat er offenbar gleich richtig angepackt -> http://www.hr-online.de/website/rubriken...cument_49803319 " ... Pfingsten 2008: In einem Hirtenbrief mahnt Tebartz-van Elst eine "Bereitschaft zur Bewegung" über bisherige Pfarrgrenzen hinaus an. Wenig später startet er einen Prozess zur Schaffung "Pastoraler Räume", in denen Gemeinden zusammengefasst werden sollen. Er setzt die strenge Beachtung liturgischer Vorschriften in Gottesdiensten durch. Es regt sich erste Kritik.
August 2008: Tebartz-van Elst entbindet den Wetzlarer Pfarrer Peter Kollas von seinem Amt als Bezirksdekan, nachdem dieser ein homosexuelles Paar gesegnet hat ... "
Und nun hat er auch noch für schlappe 40 Millionen Top-Immobilien samt frisch restaurierter Kunstschätze aus altem Bestand hingestellt - und nun gibts kein Halten mehr gegen ihn!
Was für ein elender Saustall.

Oder gibt es dazu andere Meinungen?

Gruß,
Marie

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RE: Stammtisch

#93 von horstR , 13.10.2013 11:02

Dazu gibt's natürlich jede Menge Meinung, zumal ich ja Kathole im Bistum bin...

Klar ist, Tebart hat ein Rad ab was sein Verhältnis zu Geld u Baukunst angeht, die Architekten u Handwerker dürften sich gefreut haben, zumal jetzt noch ca 9 Milliönchen an Bauschäden in der Nachbarschaft dazu kommen. Der bischöfische Stuhl hat wohl innerhalb der letzten 11o Jahre um die 1oo Millionen erwirtschaftet, davon hat der junge Bischof wohl die Hälfte in Bausubstanz umgesetzt. Naja.

Aber die mediale Schlacht ist ja das viel interessantere Thema, nach Wulff wird jetzt also ein Klerikaler durch die Republik getrieben.

Da möchte ich in Relation zu Boehrigers neuestem Pharmareferenten Kurt Beck setzen, der ja allein am Nürburgring m3hr als 365 Millionen Steuergelder, also öffentliches Geld keine Kirchen Öcken in den Sand gesetzt hat, der hat noch nicht mal bleibende Werte geschaffen,die Elbphilharmonie soll in dieser Liga nicht unerwähnt bleiben.

Dann kommen wir aber noch zu ganz anderen Kalibern, Der Verteidigungsminister und Verantwortlichen von BER Schönefeld versenken MILLIARDEN und werden doch eigentlich von der Presse geschont. Die Meute der öffentlich Empörten und Anzeigensteller stürzen sich in Deutschland ja wohl immer auf durch die Presse waidwund Geschossene... Das funktioniert dann immer so ähnlich wie "gewalttätige" NPD Demos, nur das die Gewalttäter sehr selten auf der Seite des braunen Gesochses sind.

Kommen wir zu Themenlosigkeit der deutschen Presse: Heute wird mangels aktueller grüner Themen der 3o. Jahrestag einer Demo gegen Atomwaffen begangen, ja geht's noch? Die GRÜNEN bieten nichts, ausser einem desolaten Zustand, dann werden sie halt "historisch" hochgejubelt! Wie lange soll das Publikum das noch ertragen?

Es wird echt Zeit, daß das Internet anfängt sich kritisch mit der deutschen Pressearbeit auseinander zu setzten. Ich vergleiche seit einiger Zeit die Schlagzeilen und Newsleisten von FOCUS u SPIEGEL online, da braucht es keinen Plagiatjäger, die sind quasi gleichgeschaltet und die Foren werden ähnlich zensiert...

Für mich bleibt nur die Frage: Welche Chance hat da z.B. die AfD als Fachpartei (die kennen die europäischen Verträge, an die sich niemand hält und verstehen was von Volkswirschaft) ?


MfG

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RE: Stammtisch

#94 von kurt02 , 13.10.2013 11:52

[/quote]Dazu gibt's natürlich jede Menge Meinung, zumal ich ja Kathole im Bistum bin...[/quote]

...
Sie Armer....

[/quote]Aber die mediale Schlacht ist ja das viel interessantere Thema, nach Wulff wird jetzt also ein Klerikaler durch die Republik getrieben.

....[/quote]

Okay, sehen Sie es mal anders herum: Ein katholischer Bischof verballert etliche Millionen im Stile eines alten Fürstbischofs - hier eine Badewanne für 15.000 Ocken, da einen Adventskranzhalter für 100.000...

... und keinen interessierts!

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RE: Stammtisch

#95 von horstR , 13.10.2013 12:15

Sie verwechseln da was, Kurt. Der Herr hat Kirchengelder verjubelt, das sind keine öffentlichen Gelder im Gegensatz zu den von mir weiter oben angeführten Beispiele.

Nun ließe sich trefflich über das Kirchenvermögen unterhalten, aber mein Hauptthema sind die Steuergroschen, die zahle ich nicht freiwillig. Und insgesamt geht die Kirche wohl viel pfleglicher mit ihrem Vermögen und wesentlich verantwortlicher um als der Staat.

Lassen Sie Sich also von so einem Nebenkriegschauplatz wie die katholische Kirche und die damit verbunden PresseKampagne nicht vom Hauptthema öffentlicher Haushalt ablenken.


MfG

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RE: Stammtisch

#96 von Marie , 14.10.2013 11:57

Zitat von kurt02 im Beitrag #94

Okay, sehen Sie es mal anders herum: Ein katholischer Bischof verballert etliche Millionen im Stile eines alten Fürstbischofs - hier eine Badewanne für 15.000 Ocken, da einen Adventskranzhalter für 100.000...

... und keinen interessierts!



Er soll ja angeblich auch in einen Karpfenteich nicht etwa einfache Karpfen sondern teuer beschaffte Kois setzen lassen. Sowas wird auch nicht richtiggestellt, aber vielleicht liest man ja mal durch Zufall daß es sich wohl doch eher um einen kleinen Goldfischteich handelt. Größere Goldfische und Kois kann man ja mal "verwechseln" und es fügt sich auch harmonisch in das von interessierten Kreisen sorgfältig gezeichnete Bild des reaktionären/autoritären/mittelalterlichen Kirchenfürsten, gegen den man ja aufbegehren MUSS!

Der junge Bischof hat von seinen Vorgängern Bausubstanz usw. "geerbt", deren Sanierung man nur als Jahrhundertprojekt bezeichnen kann - und er war klug genug, daß ganze in einem Guß gleich zu Beginn seiner Amtszeit durchzuziehen! Die gesamte Anlage ist hervorragend gelungen und es wird auch kein Planer oder Handwerker seinem Lohn hinterherklagen müssen. Aber anstatt nun mal zu sehen, was für eine Aufgabe allein mit den Bauten auf den Bischof zukam und ihn zu unterstützen oder ihm wenigstens loyal den Rücken frei zu halten, wurde er angegangen ohne Ende um musste sogar noch extra durchsetzen, daß wenigstens die Regeln für einen vorzeigbaren katholischen Gottesdienst wieder eingehalten werden von den geistlichen Herrschaften.

Hier z.B. -> http://www.spiegel.de/fotostrecke/limbur...-102514-12.html (Bild 12/24) "In diesem Regal lagern Reliquien. Früher seien die Knochen in Keksdosen gelagert worden, heißt es." An dem beschämenden vorherigen Zustand hat man sich dort offenbar nicht gestört, falls die Existenz dieser Reliquien überhaupt bekannt war - nun sind auch sie würdig und vorbildlich untergebracht und prompt kennt dieser *Christenmob* kein halten mehr:

-> http://www.mittelhessen.de/lokales/regio...rid,188445.html
"Demo gegen den Bischof
PROTEST Rund 200 Katholiken haben sich auf dem Domplatz versammelt

Limburg. Mehr als 200 Katholiken haben sich am Sonntag um 11.55 Uhr auf dem Domplatz gegenüber der neuen Bischofsresidenz versammelt, die 31 Millionen Euro gekostet haben soll. Viele Gläubigen forderten einen Neuanfang - ohne Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.

An dem Tor waren die 95 Luther-Thesen angeschlagen. Zur Mittagsstunde schlug die Domuhr dreizehn Mal - ein Novum in der 186-jährigen Geschichte des Bistums.
... ...
Die Menschen lasen Luther-Thesen. Darüber stand geschrieben: "Hallo, Herr Bischof von Limburg! Das Thema Geld und Verfehlung hatten wir bereits im Oktober 1517, mit großer Wirkung. Vergessen? Hier noch einmal zum Nachlesen. Es grüßt die Lutherstadt Eisleben." ... "
(Bitte selbst nachlesen!)

Dieses Pisa-Deutschland ist nur noch peinlich - hoffentlich bringt der Bischof aus Rom ein paar Missionare mit oder sonstwie eine Idee, wie man da wenigsten rudimentäre Glaubenskenntnisse nahebringen kann, falls bei denen daran überhaupt noch Interesse besteht. Dann könnte sie vielleicht irgendwann mal verstehen, was der Luther tatsächlich geschrieben hat -> http://www.ekd.de/glauben/95_thesen.html , z.B.:
"69. Bischöfe und Pfarrer sind verpflichtet, die Kommissare der apostolischen Ablässe mit aller Ehrerbietung walten zu lassen.
70. Aber noch stärker sind sie verpflichtet, mit scharfen Augen und offenen Ohren darauf zu achten, dass die Kommissare nicht anstelle des Auftrags des Papstes ihre eigenen Einfälle predigen ... "

Gruß,
Marie

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RE: Stammtisch

#97 von kjschroeder , 14.10.2013 12:44

Zitat
Klar ist, Tebart hat ein Rad ab was sein Verhältnis zu Geld u Baukunst angeht



Da gibt es wohl mittlerweile neue Fakten.

Aber zunächst finde ich es gut, daß Du mal die Schweinigeleien benannt hast, wo TATSÄCHLICH öffentliche Gelder verbrannt worden sind und wo wundersame Ruhe eingekehrt ist. Von BER redet keiner mehr genausowenig wie von den Folgen der Beck'schen Politik. Von den vollen Händen, mit denen unsere Gelder Richtung Griechenland oder der EU generell hinausgeworfen werden ganz zu schweigen.

Nun zurück zu dem Bischof und dem Neubau. Da gibt es verschiedene Facetten, die m.E. auch verschieden gewertet werden sollten.

Wenn man sich das Ganze mal unvoreingenommen ansieht - und das kann man ja mittlerweile, es gibt ja Zeichnungen, Luftbilder, etc. - also für mich ist das eine solide Geschichte. Und auf solch beengtem Raum einen derartigen Um-, Neu-, Aus- und Erweiterungsbau zu bewerkstelligen kostet halt. Letzlich ist das Architektonische eine Geschmacksfrage und kein Grund "Skandal" zu schreien.

Wie wir jetzt wissen, kann auch von einer Kostenexplosion keine Rede sein, die eigentlichen Kosten von 31 Mio Euro waren von Anfang an bekannt in dieser Größenordnung. Und genau in diesem Rahmen blieb der Bau auch. Von diesen 31 Mio sind gerade mal 2,5 Mio - also noch nicht mal 10 % - Kirchensteuereinnahmen, der große Rest kam vom Schattenhaushalt des Bischöflichen Stuhls - ich vermute: PAX-Gelder. Das geht auch nur die Katholiken was an und sonst keinen.

Der Luxus, den der Bischof sich da z.T. gegönnt hat ist sicher debattierwürdig. Aber letzlich müssen auch DAS die Katholiken untereinander ausmachen. Wenn Katholiken da demonstrieren - schön. Andere sollten bei diesem Aspekt besser das Maul halten: Es geht sie schlicht nichts an.

Aber es gibt noch weitere Aspekte: Im Bistum wurden 30 Mio Euro eingespart - es gab keine Renovierungen an Kindergärten und anderen sozialen Einrichtungen. Daß die Größenordnung der des Baus entspricht mag Zufall, sein oder nicht: DAS ist erklärungsbedürftig. Denn diese Einrichtungen werden nicht nur von Katholiken genutzt.

Und dann wird sich die katholische Kirche fragen, wie es um ihre Glaubwürdigkeit bestellt ist, wenn anfangs falsche Summen in die Welt gesetzt werden. Das ist ein Kommunikationsdesaster ersten Ranges. Du hast nun einen eigenen thread zum Thema Bischöflicher Stuhl aufgemacht und ich kann Deine Argumentation in Bezug auf die Raffgier der Politik und der daraus folgenden Heimlichtuerei der Kirche sehr gut nachvollziehen. Aber wir sehen ja nun, wohin das geführt hat. Das ist ein grundsätzliches Problem im Verhältnis Staat-Kirche, das wohl dahintersteckt.

Der aus meiner Sicht schwerwiegendste Vorwurf allerdings ist der der Täuschung: Wenn es nämlich stimmen sollte, daß dem Vatikan ganz grundsätzlich alle Investitionen über fünf Mio Euro zu melden sind - egal, wie finanziert - und wenn es stimmt, daß der Bischof das NICHT getan hat - also die eigene Institution verschaukelt hat - dann wird es eng. "Arscheng", wie man in meiner Heimatregion sagen würde. Da muß man die Entwicklung abwarten.

Daß es einige Medien gibt, die dankbar dafür sind, endlich wieder das alte Haßbild von der vermufften, autoritären Kirche bedienen zu können, ist klar. Freilich ist das Bistum nicht ganz unschuldigt daran. Der Bischof hätte vielleicht doch von Anfang an die richtige Bausumme nennen sollen mit dem Hinweis auf Eigemittel. Er tat es nicht - mglw. - ja, wahrscheinlich! - wegen der von Dir im thread Bischöflicher Stuhl genannten Argumente. Ziemlich verquere Geschichte.

Für alle anderen Bischöfe ist das ein einziger Scherbenhaufen.

Naja, ich bin - noch - in der evangelischen Kirche, insofern könnte mir das ziemlich banane sein, was sich in Limburg abspielt. Aber Du hast schon recht: Auch die EKD könnte mal veröffentlichen, was sie so alles an Schattenhaushalten hat. ;-)

Gruß
Klaus

PS.: Und jetzt halt mir die Daumen, daß dieses blöde Fieber, an dem ich seit einigen Tagen (!) herumlaboriere, jetzt endgültig die Fliege macht ....

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RE: Stammtisch

#98 von JoG , 14.10.2013 13:04

Ich bin auch zur Meinung gelangt, dass diese Sache wirklich nur die RK angeht. Selbst die Nicht-Renovierung der Kitas usw ist deren Sache, wenn sie keine Verträge mit Dritten gebrochen haben. Dass es ein Kommunikationsdesaster ist bleibt außen vor. Aber das hängt auch mit der '68 Neurose mit vor allem den Katholiken zusammen und ist eher unter Skandal ist gut für die Auflage zu verbuchen.

Wichtiger wäre es die öffentlichen Fehlausgaben zu beobachten und im Visier zu halten. Dagegen regt sich jedoch Widerstand von behördlicher und politischer Seite. Da wäre aber wichtig, dass die Verantwortlichen haften.

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RE: Stammtisch

#99 von kjschroeder , 14.10.2013 22:50

Zitat
Wichtiger wäre es die öffentlichen Fehlausgaben zu beobachten und im Visier zu halten. Dagegen regt sich jedoch Widerstand von behördlicher und politischer Seite. Da wäre aber wichtig, dass die Verantwortlichen haften.



Da stimme ich Ihnen zu. Ich würde allerdings nicht soweit gehen, die Limburger Vorgänge als eine Art Ablenkungsmanöver von eigentlichen staatlichen Schlampereien zu sehen. Das ist mir zum einen zu viel Verschwörungstheorie, und zum andern unterstellen Sie unseren wackeren Freunden in den Medien eine Menge Überblick. ;-)

Ich glaube, die Lösung ist viel einfacher.

Dieser Bischof ist in linksgrünen Kreisen ja von Anfang an verhaßt gewesen:

- er hat 2008 einen Wetzlarer Priester von dessen Ehrenamt als Bezirksdekan abberufen, weil dieser zusammen mit einem evangelischen Pfarrer ein homosexuelles Paar in einem Dom gesegnet hatte.

- er hat den damaligen Bundespräsidenten Wulff wegen dessen Äußerung zum Islam kritisiert und darauf verwiesen, daß das Verhältnis des Islams zu den universalen Menschenrechten und zum deutschen Rechtsstaat "nach wie vor […] ungeklärt" sei. (Mehr hier: -> http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Peter_Tebartz-van_Elst )

Gesetzt den Fall, man will so jemanden loswerden: Wie geht das am bequemsten und effizientesten? Über die schwierige inhaltliche Debatte? Wie Sie sehen, haben unsere linksgrünen Freunde eine andere Lösung gefunden.


Gruß
Klaus

kjschroeder  
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RE: Stammtisch

#100 von JoG , 15.10.2013 10:45

Zitat von kjschroeder im Beitrag #99

Zitat
Wichtiger wäre es die öffentlichen Fehlausgaben zu beobachten und im Visier zu halten. Dagegen regt sich jedoch Widerstand von behördlicher und politischer Seite. Da wäre aber wichtig, dass die Verantwortlichen haften.


Da stimme ich Ihnen zu. Ich würde allerdings nicht soweit gehen, die Limburger Vorgänge als eine Art Ablenkungsmanöver von eigentlichen staatlichen Schlampereien zu sehen. Das ist mir zum einen zu viel Verschwörungstheorie, und zum andern unterstellen Sie unseren wackeren Freunden in den Medien eine Menge Überblick. ;-)

Ich glaube, die Lösung ist viel einfacher.

Dieser Bischof ist in linksgrünen Kreisen ja von Anfang an verhaßt gewesen:

- er hat 2008 einen Wetzlarer Priester von dessen Ehrenamt als Bezirksdekan abberufen, weil dieser zusammen mit einem evangelischen Pfarrer ein homosexuelles Paar in einem Dom gesegnet hatte.

- er hat den damaligen Bundespräsidenten Wulff wegen dessen Äußerung zum Islam kritisiert und darauf verwiesen, daß das Verhältnis des Islams zu den universalen Menschenrechten und zum deutschen Rechtsstaat "nach wie vor […] ungeklärt" sei. (Mehr hier: -> http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Peter_Tebartz-van_Elst )

Gesetzt den Fall, man will so jemanden loswerden: Wie geht das am bequemsten und effizientesten? Über die schwierige inhaltliche Debatte? Wie Sie sehen, haben unsere linksgrünen Freunde eine andere Lösung gefunden.


Gruß
Klaus



Ich meinte das nicht als "Theorie einer Verschwörung" sondern als deutscher Medienalltag. Da wird eine Gruppe immer wieder herausgepickt und zerfleddert. Dies hat immer einen realen Kristalisationspunkt, wie in jeder Sage. Es sind meist die gleichen Gruppen, die angegriffen und gegen die gehetzt wird; the usual suspects halt, die das Volk als böse kennt. Alle Tatsachen, die die Situation in ein anderes Licht erscheinen ließen, bleiben unerwähnt und selbst eine Kanzerin muss in Themen eingreifen, die dem Staat verfassungsmäßig entzogen sind, weil die Futterrage das verlangt.

Dass in den meisten Fällen jemand zur Zerstörung ausgepickt wird, der unliebes getan hat, ist mE inzidentell.


JoG  
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zuletzt bearbeitet 15.10.2013 | Top

   

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