Augstein und die Feinde, die er sich machte....

#1 von JoG , 03.01.2013 23:22

....geben ein wunderbares Beispiel dessen, wie man im Ausland oft den deutschen moralischen Finger sieht, den man so gerne hebt.
http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-875546.html
http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d3...D/TT_2012_3.PDF

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte....

#2 von kjschroeder , 04.01.2013 02:15

Ich finde diese ganze Diskussion köstlich. Es geht ja nicht einfach nur um Augstein. Vielmehr steht hier die ganze Verlogenheit und Widersprüchlichkeit einer Gesinnung öffentlich sichtbar zur Schau, die sich seit 1968 als die bessere sieht, moralisch unantastbar, kontrastierend zu dem Mief - den sie heute selber verbreitet.

Und jetzt werden die linken Schattenwelten sichtbar: miefig, kleinbürgerlich, intolerant, auch noch antisemitisch. Daß Letzteres vor allem eine Heinstatt der Linken ist, stellte schon die der Links-Gegnerschaft unverdächtige Friedrich-Ebert-Stiftung fest, als sie in ihrer Studie "Mitte im Umbruch" die meisten Antisemiten und Ausländerfeinde bei der Linken, den Grünen und bei der SPD verortete, sofern diese nicht NPD (das war die stärkste Gruppe) wählen. So ab Seite 44 etwa. -> http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.d...umbruch_www.pdf

Normalerweise müßten einem da die Gesichtszüge verrutschen - aber nichts passierte. Brav meldeten unsere Medien, daß in Ostdeutschland die Sympathien für Rechtsradikalismus steige - ohne freilich zu erwähnen, in welchen Parteien er seinen Niederschlag findet. So (manipulativ) gehts natürlich auch.

Ganz lustig wird es dann, wenn einer wie Thierse mehr Maßnahmen gegen Rechtsextremismus fordert - und ein Parteienverbot. Aber nicht etwa für die SPD, Linke oder Grüne. Sondern nur für die NPD. Aber Teilwahrnehmungen waren schon immer seine Stärke. ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#3 von Jochen Singer , 04.01.2013 11:16

Zitat
So ab Seite 44 etwa. -> http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.d...umbruch_www.pdf



Einstellen von PDF-Sichten

Zunächst normales Öffnen eines PDF-Files in der Voreinstellung der PDF-Erzeugers:
http://partners.adobe.com/public/develop...nParameters.pdf

1
 
[url]http://partners.adobe.com/public/developer/en/acrobat/PDFOpenParameters.pdf[/url] 
 



Im Kontrast dazu mit von mir gesetzten PDF-Open Parametern
http://partners.adobe.com/public/develop...anes=0&zoom=100

1
 
[url]http://partners.adobe.com/public/developer/en/acrobat/PDFOpenParameters.pdf#page=8&toolbar=1&navpanes=0&zoom=100[/url] 
 


Hier PDF-Parameter-Einstellung : PDF-Seite 8 (page=8) öffnen, mit toolbar(toolbar=1), ohne Navigatorpanel(navpanes=0), und Scalierungsfaktor (zoom=100 %). Die page-Nr sollte stets in der Parameterliste an erster Stelle stehen, die Parameterliste beginnt nach der url mit #, jeder folgende Parameter wird mit & eingeleitet.

Jetzt das PDF-File der FES geöffnet in der FES-Open-Einstellung:
http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.d...umbruch_www.pdf

Und nun das FES-PDF-File mit sinnvollen Parametern geöffnet:
http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.d...anes=0&zoom=100

1
 
http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_12/mitte-im-umbruch_www.pdf#page=45&toolbar=1&navpanes=0&zoom=100
 



Die PDF-page-Nr (hier 45)kann sich von der Nummerierung normaler Texte unterscheiden, weil normale Texte z.B. Deckblätter und Vorspann nicht mit nummerieren.



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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#4 von Denkender , 04.01.2013 15:13

Zitat von JoG im Beitrag #1
....geben ein wunderbares Beispiel dessen, wie man im Ausland oft den deutschen moralischen Finger sieht, den man so gerne hebt.



Eine bestimmte Lobby gibt vielmehr einen Einblick in ihre Nervosität, wenn Leute wie Augstein, unbequeme Themen ansprechen!

Da wird dann, ähnlich wie bei Möllemann, schnell mit der Antisemitismus-Keule geschwungen!

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#5 von kjschroeder , 04.01.2013 16:27

Zitat
Eine bestimmte Lobby gibt vielmehr einen Einblick in ihre Nervosität, wenn Leute wie Augstein, unbequeme Themen ansprechen!
Da wird dann, ähnlich wie bei Möllemann, schnell mit der Antisemitismus-Keule geschwungen!



Sie bestreiten, daß sich auch (neben der NPD) im linksgrünen Bereich Antisemitismus häuft?

Gruß
Klaus

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#6 von Denkender , 04.01.2013 17:41

Zitat von kjschroeder im Beitrag #5

Zitat
Eine bestimmte Lobby gibt vielmehr einen Einblick in ihre Nervosität, wenn Leute wie Augstein, unbequeme Themen ansprechen!
Da wird dann, ähnlich wie bei Möllemann, schnell mit der Antisemitismus-Keule geschwungen!


Sie bestreiten, daß sich auch (neben der NPD) im linksgrünen Bereich Antisemitismus häuft?

Gruß
Klaus



Die Israel Freunde stellen ja jede Kritik an diesem Regime gerne pauschal unter Antisemitismus-Verdacht.

Selbst bezüglich des völkerrechtswiedrigen Siedlungsbaus und des damit einhergehenden fortgesetzten Landraubs, sollen die westlichen "Demokraten" nach deren Lesart, am besten die Klappe halten!

Auch wer die Beschneidung von 7 Tage alten Säuglingen ablehnt und diesen arachischen Brauch als vorsätzliche Körperverletzung bezeichnet, wird als Antisemit diffamiert.

Der Antisemitismus Vorwurf gegen Mitglieder der Grünen und Linken beruht in der Regel auch, ähnlich wie seinerzeit bei Möllemann, auf deren Israel-Kritik.

Augstein sollte sich nicht daran stören, wenn sich Leute wie Broder an ihm reiben und ihn für die Top-10 der globalen Antisemiten nominieren. Das Geheule dieser Truppe zeigt nur, das er mit seiner Israel-Kritik richtig liegt.

Nur vom Fallschirmspringen, sollte er eventuell, im eigenen Interesse, Abstand nehmen.

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RE: Historisches zum Antisemitmus der Linksgrünen

#7 von Jochen Singer , 04.01.2013 17:43

Zitat
Sie bestreiten, daß sich auch (neben der NPD) im linksgrünen Bereich Antisemitismus häuft?


Am Antisemitismus der Linksgrünen gibt es nichts zu deuteln.

Die aus antisemitischer Ideologie folgende antisemitische Praxis am Beispiel des Frankfurter Linksradikalen Wilfried Böse der durch die Entführung eines Passagierflugzeuges der Air France nach Entebbe durch palästinensische und deutsche Terroristen bekannt wurde.

Trennung jüdischer von nichtjüdischen Geiseln
Auswirkungen in der linken Szene

Eine exzellente Reaktion des Mossad und eine Warnung für extremistische Antisemiten.



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RE: Historisches zum Antisemitmus der Linksgrünen

#8 von Denkender , 04.01.2013 17:54

Zitat von Jochen Singer im Beitrag #7

Zitat
Sie bestreiten, daß sich auch (neben der NPD) im linksgrünen Bereich Antisemitismus häuft?


Am Antisemitismus der Linksgrünen gibt es nichts zu deuteln.

Die aus antisemitischer Ideologie folgende antisemitische Praxis am Beispiel des Frankfurter Linksradikalen Wilfried Böse der durch die Entführung eines Passagierflugzeuges der Air France nach Entebbe durch palästinensische und deutsche Terroristen bekannt wurde.

Trennung jüdischer von nichtjüdischen Geiseln
Auswirkungen in der linken Szene

Eine exzellente Reaktion des Mossad und eine Warnung für extremistische Antisemiten.



Wollen Sie jetzt pauschal allen Mitgliedern der Linken und Grünen unterstellen sie wären linksradikale Terroristen?

Was ist eigentlich Ihre Meinung zum völkerrechtswidrigen Siedlungsbau und zum damit verbundenen Landraub, der von der israelischen Regierung gefördert wird? Alles nur eine Erfindung der bösen Antisemiten?

Streit um israelischen Siedlungsbau
Westerwelle legt sich mit Israel an


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RE: Historisches zum Antisemitmus der Linksgrünen

#9 von kjschroeder , 04.01.2013 18:24

1
 
Am Antisemitismus der Linksgrünen gibt es nichts zu deuteln.
 



Ganz recht. Und es ist längst überfällig, daß diese trübe gedankliche Suppe aus Vorurteilen, Haß und Obsessionen mal thematisiert wird.

Nach der Studie sind in Neufünfland 18,8 % aller Grünen-Wähler Antisemiten. Ein einsamer Spitzenplatz vor der dortigen SPD (13,6% der SPD-Wähler), der Linken (12,1% aller dortigen Linken-Wähler), der dortigen FDP (8,3%) und der dortigen CDU (7,3%). (Seite 46 der Studie.

Genauso interessant finde ich aber auch, wer dem Sozialdarwinismus fröhnt: in Neufünfland 10,3% aller Linkswähler dort, gefolgt von 10,1 % aller SPD-Wähler, gefolgt von 9,4% der Grünen. Der Rest kommt dahinter. Soviel zum Thema "Solidarität". ;-)

Gruß
Klaus

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RE: Historisches zum Antisemitmus der Linksgrünen

#10 von Denkender , 04.01.2013 18:31

Zitat von kjschroeder im Beitrag #9

1
 
Am Antisemitismus der Linksgrünen gibt es nichts zu deuteln.
 



Ganz recht. Und es ist längst überfällig, daß diese trübe gedankliche Suppe aus Vorurteilen, Haß und Obsessionen mal thematisiert wird.

Nach der Studie sind in Neufünfland 18,8 % aller Grünen-Wähler Antisemiten. Ein einsamer Spitzenplatz vor der dortigen SPD (13,6% der SPD-Wähler), der Linken (12,1% aller dortigen Linken-Wähler), der dortigen FDP (8,3%) und der dortigen CDU (7,3%). (Seite 46 der Studie.

Genauso interessant finde ich aber auch, wer dem Sozialdarwinismus fröhnt: in Neufünfland 10,3% aller Linkswähler dort, gefolgt von 10,1 % aller SPD-Wähler, gefolgt von 9,4% der Grünen. Der Rest kommt dahinter. Soviel zum Thema "Solidarität". ;-)

Gruß
Klaus





Sie schenken einer Studie der SPD-Genossen Glauben?

Für diese Truppe ist doch jeder Deutsche, der gegen die Abschaffung dieses Landes eintritt ein Rechtsextremist und jeder Israel-Kritiker ein Antisemit.

Diese Truppe übertrifft doch die Gehirnwäscher der öffentlich rechlichen Systemmedien noch um ein Vielfaches.

So viel Naivität hätte ich ja nun gerade bei Ihnen nicht vermutet.

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RE: Historisches zum Antisemitmus der Linksgrünen

#11 von kjschroeder , 04.01.2013 18:41

Zitat
Wollen Sie jetzt pauschal allen Mitgliedern der Linken und Grünen unterstellen sie wären linksradikale Terroristen?



Da würde ich an Ihrer Stelle einen Fachmann befragen: das beste Pferd im Stall der Cloppenburger Grünen.

Der Kleine Augstein hingegen scheint ja nunmehr fast Koscher-Status zu haben. ;-)


Gruß
Klaus

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RE: Historisches zum Antisemitmus der Linksgrünen

#12 von kjschroeder , 04.01.2013 18:44

Zitat
Sie schenken einer Studie der SPD-Genossen Glauben?



Glaube ist eine Religionsfrage. Hier geht es um Fakten. Und wenn eine SPD-nahe Stiftung einen hohen Anteil von Antisemiten und Sozialdarwinisten in der eigenen Parteri ausmacht, wüßte ich nicht, 1) wieso dies unglaubwürdig sein soll und 2) womit es zu widerlegen wäre. Denn nur darum geht es.

Können Sie die Studie widerlegen?

Gruß
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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#13 von kjschroeder , 04.01.2013 18:48

Zitat

Zitat
Sie bestreiten, daß sich auch (neben der NPD) im linksgrünen Bereich Antisemitismus häuft?


Die Israel Freunde stellen ja jede Kritik an diesem Regime gerne pauschal unter Antisemitismus-Verdacht.




Das war nicht meine Frage. Sie weichen aus. Nochmals: Streiten Sie die Existenz von "linkem Antisemitismus" ab?

Gruß
Klaus

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#14 von JoG , 06.01.2013 13:14

Hier ist die normale Antwort auf den Vorwurf hiesiger Xenophobie.
http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-875976.html

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#15 von kjschroeder , 06.01.2013 13:56

Zitat
Hier ist die normale Antwort auf den Vorwurf hiesiger Xenophobie.


Ich denke, man muß diese Geschichte differenziert sehen:

1. "Linker" Antisemistismus in Deutschland ist nach- und beweisbar (Jochen Singer erwähnte hier ja schon die Entebbe-Geschichte mit dem Heraussortieren der Passagiere).

2. Der Agitprop jüdischer Lobbygruppen zielt mitunter/häufig ("richtiges" bitte je nach Wahrnehmung ankreuzen) weit über das Ziel hinaus und liefert in Teilen auch ein Zerrbild Deutschlands (Es gibt auf YouTube ein paar videos, über die man nur den Kopf schütteln kann),

3. Ob Augstein ein Antisemit ist oder gar "leader of the pack" ist nur feststellbar anhand von Textkritik - man muß also seine Beiträge lesen. Ich habe nur wenig von ihm gelesen und es dann gelassen, weil es so wirr war, daß eine weitere Beschäftigung damit für mich nicht lohnenswert erschien.

4. Es fällt auf, daß weder auf Seiten der Kritiker noch auf Seiten der Fans von Augstein diese Textkritik vollzogen wurde, und das ist immer verdächtig, weil es zeigt, daß die Diskussion nicht an der Sache entlangläuft, sondern ideologisch/dogmatisch aufgeladen ist.

5. Mir fällt in Bezug auf Textkritik nur eine einzige Ausnahme von dieser Regel ein: Und das ist eben Henryk Broder. ER hatte Passagen von Augstein zitiert und kommentiert.

Wenn man also bei Augstein bleiben will, wird man um Textkritik nicht herumkommen. Alles andere - egal, ob ihn befürwortend oder ihn kritisierend - wäre nur Geschwätz.

So sehe ich das.

Gruß
Klaus

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#16 von JoG , 06.01.2013 15:46

Nur eine Bemerkung zu der Tendenz hiesiger Linken bzw '68er gegen Israel zu sein, was sicherlich leicht feststellbar ist. Sie ist eine Spätfolge der Allianz der Sowjets mit den Palästinensern im kalten Krieg.

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#17 von kjschroeder , 06.01.2013 17:33

Zitat
Nur eine Bemerkung zu der Tendenz hiesiger Linken bzw '68er gegen Israel zu sein, was sicherlich leicht feststellbar ist. Sie ist eine Spätfolge der Allianz der Sowjets mit den Palästinensern im kalten Krieg.



Auch, ja. Insoweit Zustimmung. Das Putin-Bashing zum Beispiel läßt sich auch darauf zurückführen (Liebhaber, dem die Sowjetunion als politisch Geliebte abhanden gekommen ist). Wobei manche Kritik sicher berechtigt ist.

Ich sehe aber noch einen weiteren Aspekt: Sie ist AUCH eine Spätfolge einer Zusammenarbeit zwischen RAF (also Baader Meinhof & Co.) und Palästinensern. Wird häufig vergessen.

Gruß
Klaus

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#18 von Jochen Singer , 06.01.2013 18:20

Antisemitismus in Deutschland – Erscheinungsformen, Bedingungen, Präventionsansätze - Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, Dokumentations- und Informationssystem des Bundestages und Bundesrates : Antisemitismus in der Ideologie und Historie des Linksextremismus

Sehr genaue historische und ausgewogene Analyse.



Champagne and Reefer - Muddy Waters, Pinetop Perkins

 
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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#19 von kjschroeder , 06.01.2013 19:14

Aaah - den Bericht kannte ich nicht. Vielen Dank. :-)

Ich habe ihn bislang nur anlesen können (schreibe im Moment an einem Weblog-Beitrag) - der Antisemistismus bei der Linken reicht ja bis zu KPD-Zeiten zurück, folgt man dem Bericht (soweit ich ihn angelesen habe). Hat offenbar eine lange, lange Tradition.

Gruß
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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#20 von JoG , 06.01.2013 19:33

Ich denke, dass die prägende Kraft hinter solchen Verbindungen wie DDR/RAF/Arafat, die es ab den 1950er in der ganzen Welt gab, die Konkurrenz zwischen den Systemen war. Im jeweiligen Einzelfall ist die Geschichte immer komplizierter. So müsste man im Falle Deutschlands die Verknüpfungen der SPD zu Moskau ansehen, die entsprechende weltanschaulich Ausrichtung der gesamten Politik und die daraus resultierende Ostpolitik. Aber man sollte auch dabei die absolute Dominanz der bioolaren internationalen Sicherheitsarchtektur der Zeit.

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#21 von horstR , 06.01.2013 19:45

Da ist was dran. Zusätzlich sollte man beachten, daß Sozis u Kommunisten in der Regel sowieso recht einfach gestrickt sind...


HR

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RE: Augstein und die Feinde, die er sich machte...ofTopic.

#22 von JoG , 08.01.2013 04:55

Ich denke, ich würde die Frage der linken Antisemitismus und jene danach was es ist Israels Sicherheitspolitik zu kritisieren (ohne selbst diese Sicherheit garantieren zu wollen).

Die erste Frage scheint ganz gut beantwortet und kann eigentlich nur so akzeptiert werden, wie die Studie sie beantwortet oder man falsifiziert die Studie.

Der andere Zusammenhang ist kompliziert. Aber wer kritisiert greift ein. Die Folgen sind echt und vielschichtig aber schwer genau dem auslösenden Wort zuordenbar. Die Folgen sind aber durchaus so, dass sie Feindschaft darstellen, selbst war das nicht die ursprüngliche Intention. "Es ist nicht persönlich" sagt der Mafiakiller oft.

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Täuscht das? Sehe das nur ich so?

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