Brauner Wein in grünen Schläuchen

#1 von kjschroeder , 22.05.2013 23:30

Ob die Grünen es schaffen, ihre antisemitischen Irrungen und Wirrungen aufzuarbeiten?

Gruß
Klaus

Zum Weblog-Eintrag: -> http://kjschroeder.wordpress.com/2013/05...nen-schlauchen/

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#2 von mabus , 28.12.2013 22:02

"CSU ermutigt braune Banden zur Gewalt"; so titelt es heute bei "T-online".
Strauß meinte mal: "Rechts" neben des CSU, darf es keine Partei geben.
Die Grünen, haben für "Andersdenkende" ohnehin keinen Sinn; möglicherweise nur ein Verbot!
Ich glaube, "Rechts-Links" sollte neu gedacht werden.
Wird dies in einem Land, in dem die Medien gedanklich "geführt" werden,
möglich sein? Ein Aberwitz!

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#3 von JoG , 28.12.2013 22:20

Es wird ersteinmal nicht neu definiert. Dazu ist diese Trennung, so matschig Sie auch ist, viel zu praktisch für die Politik und für die Medien einfach. Man braucht nichts zu erklären.

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#4 von mabus , 05.01.2014 21:45

Eigentlich sind wir alle zu antisemitischen Krüppeln (gemacht) worden.
Zur Klarstellung: Ich wurde > 10 Jahre nach dem 2. Weltkrieg geboren;
was den Juden in der benannten Zeit angetan wurde, war absolut unmenschlich!
Eine Leugnung oder Relativierung dieser Greueltaten verdient null Toleranz!
Inzwischen sollte man aber auch dazu, klar und deutlich, eine Meinung bilden dürfen.
Dies auch zu äußern dürfen, auch wenn diese Meinungen auch falsch sind.
Daher bin ich beispielsweise gegen ein NPD-Verbot!
Die Handlungen der NPD-Mitläufer müssen nach aktuellem Strafrecht verfolgt werden.
Inzwischen gibt es aber so viel beschissenes, aber legitimiertes Gedankengut.
Eine aufgeklärte Gesellschaft muss - gedanklich und nicht politisch medial gelenkt -
mit mißratenem Gedankengut jedweder Art, oder besser Abart, klar kommen.
Wir haben uns alle, an Denkverbote zu unliebsamen Themen gewöhnt und resignieren.
Das schlimmste dabei: Wir haben "die Problematik" verboten, und damit nicht mehr vor Augen!

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#5 von weihrauch , 06.01.2014 13:27

Zitat von mabus im Beitrag #4
Eigentlich sind wir alle zu antisemitischen Krüppeln (gemacht) worden.
Zur Klarstellung: Ich wurde > 10 Jahre nach dem 2. Weltkrieg geboren;
was den Juden in der benannten Zeit angetan wurde, war absolut unmenschlich!
Eine Leugnung oder Relativierung dieser Greueltaten verdient null Toleranz!
Inzwischen sollte man aber auch dazu, klar und deutlich, eine Meinung bilden dürfen.
Dies auch zu äußern dürfen, auch wenn diese Meinungen auch falsch sind.
Daher bin ich beispielsweise gegen ein NPD-Verbot!
Die Handlungen der NPD-Mitläufer müssen nach aktuellem Strafrecht verfolgt werden.
Inzwischen gibt es aber so viel beschissenes, aber legitimiertes Gedankengut.
Eine aufgeklärte Gesellschaft muss - gedanklich und nicht politisch medial gelenkt -
mit mißratenem Gedankengut jedweder Art, oder besser Abart, klar kommen.
Wir haben uns alle, an Denkverbote zu unliebsamen Themen gewöhnt und resignieren.
Das schlimmste dabei: Wir haben "die Problematik" verboten, und damit nicht mehr vor Augen!


Ich finde Ihren Beitrag voller Widersprüche - eine klare Aussage fehlt - eine Verwischung.

1. Eine persönliche Absicherung: "was den Juden in der benannten Zeit angetan wurde, war absolut unmenschlich!
Eine Leugnung oder Relativierung dieser Greueltaten verdient null Toleranz!"

Es ist eine Selbstverständlichkeit, die nicht ständig erwähnt und wiederholt werden muß. Dies gilt nicht nur für die Zeit bis 1945, sondern auch darüber hinaus - bis heute.
Jede Wiederholung ist lediglich Wasser auf den Mühlen derjenigen, die Deutschland und die Deutschen weiterhin "verkrüppelt" sehen wollen.

2."Die Handlungen der NPD-Mitläufer müssen nach aktuellem Strafrecht verfolgt werden.
Inzwischen gibt es aber so viel beschissenes, aber legitimiertes Gedankengut. "

Auch das spielt in die Hände derjenigen, die Deutschland unten sehen wollen. Die NPD ersetzt in vielen Fällen die "Opposition" - das nichtlinke Deutschland.
Als NPD-Mitläufer werden auch diejenigen bezeichnet, die beispielsweise gegen Massenzuwanderung sind und gegen weitere Asylantenheime sind.

Diese bewußte oder unbewußte "Zuarbeitung" für die Linken festigen die Denkverbote.
Die Linken fühlen sich bestätigt

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#6 von mabus , 06.01.2014 17:14

Zum ersten bin ich mal froh, nicht in der sogenannten "rechten" oder "linken" Ecke zu stecken.
Ich habe weniger Angst vor dem "Nazi-Mob"; ich habe mehr Angst davor, das rechtes radikales Gedankengut unverhandelt vor sich hin dümpelt.
Die FDP mußte die parlamentarische Landschaft u.a. verlassen, weil existierendes Gedankengut nicht berührt, oder beleuchtet wurde.
Nun will die FDP sich in Europa positionieren. Da gibt es nun mal, zum einen, eine sehr lebhafte politische "rechte" oder "linke" Landschaft.
Will man da auch, eine mögliche Diskussion damit abwürgen, das das eine oder andere Thema historisch schlecht gewachsen sei?
Der nächste parlamentarische Abschied, wäre damit vorherzusehen!
Zur Klarstellung: Ich beklage nur, das man sich nicht zu diesen Themen äußern soll, weil irgend welche verblödeten "Nazischerken" oder "Postkommunisten" daraus etwas ableiten könnten.
Ich will lediglich, das Leute an Ihrem Denken erkannt, und wenn möglich darauf angesprochen und kritisiert werden können.
Die großen Volksparteien "beherbergen" einen großen Mitgliederbestand mit traditionell rechts-linkem (auch extremen) Gedankengut.
Die totale Abartigkeit spiegelt sich im Nationalen Sozialismus, getarnt als Arbeiter Partei!
Wo sonst - als in einer liberalen Partei - könnte Denkverboten ein Tabu gelten? Klug ist, wer Andere versteht - sich Selbst, verstehen die meißten! ;-))

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#7 von kjschroeder , 06.01.2014 23:25

Zitat
Eine Leugnung oder Relativierung dieser Greueltaten verdient null Toleranz!
Inzwischen sollte man aber auch dazu, klar und deutlich, eine Meinung bilden dürfen.



Das (und auch den Rest Ihres Beitrages) verstehe ich nicht. Worauf wollen Sie hinaus?

Gruß
Klaus

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#8 von kjschroeder , 06.01.2014 23:56

Zitat
Dazu ist diese Trennung, so matschig Sie auch ist, viel zu praktisch für die Politik und für die Medien einfach. Man braucht nichts zu erklären.



Ja, leider sehe ich das auch so. Aber sollten nicht WIR eine Definition mit mehr Bezug zur Realität versuchen, wenn das juste milieu in Berlin das nicht hinkriegt?

Ich halte von rechts-links Einteilungen gar nichts mehr. Sie bilden die Realität nicht ab, wie ich sie sehe.

Was ich besser fände: ein Kreis.

Den Ausgangspunkt kann man irgendwo nehmen - am besten oben zur besseren Versinnbildlichung. Dieser Ausgangspunkt ist für mich der im klassischen Sinne liberale Staat, der sich nach Locke um präzise drei Dinge kümmert, indem er sie sichert: Eigentum, Sicherheit, Leben.

Geht man in beide Richtungen dann jeweils einen Viertelkreis, hat man "rechts" und "links", die sich auf diesem Kreis nun gegenüber stehen: Das sind diejenigen, die die Freiheit schrittweise beschneiden, indem sie "gestalten", "verändern", "refomieren" wollen und was die Polit-Poesie noch so anbietet.

Geht man diesen Kreis in beide Richtungen weiter, wird es extrem bis extremistisch, bis "rechts" und "links" am anderen Ende des Kreises schließlich zusammentreffen und man zwischen Rechts- und Linksextremisten kaum bis keine Unterschiede mehr ausmachen kann - sei es der Anti-Amerikanismus oder der Antisemistismus oder der Anti-Kapitalismus oder der Anti-Liberalismus, die nur in unterschiedlichen Verpackungen, aber mit derselben Zielsetzung daherkommen: Anderen Leuten mit Zwang durch Mißbrauch des staatlichen Gewaltmonopols die eigenen politischen Ziele aufs Auge zu drücken. Letzlich die Diktatur.

Wie sehen Sie das?

Gruß
Klaus

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#9 von JoG , 07.01.2014 12:10

Ich finde Ihren Kreis als Erläuterung der grundsätzlichen Zusammenhänge sehr gut. Für die Positionsbestimmung im einzelnen würde ich eine Matrix bzw ein Gleichungssystem vorschlagen.

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#10 von Jochen Singer , 07.01.2014 16:04

Ökofaschismus und Esoterik

Zitat
Die NPD agitiert für Ökolandbau, gegen Gentechnik und Massentierhaltung. »Autonome Nationalisten« wenden sich gegen Schweinemastbetriebe, sind Vegetarier und gründen eine Arbeitsgruppe Tierrechte. In Mecklenburg-Vorpommern und Niederbayern siedeln Neonazis auf dem Land und präsentieren sich als Ökobauern. Es mag verwundern, dass Braune auf grün machen. Dem liegt ein Missverständnis zugrunde: »Öko« ist nicht per se links, sondern hat antisemitische, rassistische und esoterische Wurzeln, umgekehrt sind braungrüne Vorstellungen im linken Spektrum durchaus verbreitet.

 
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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#11 von mabus , 07.01.2014 23:16

Anderen Leuten mit Zwang durch Mißbrauch des staatlichen Gewaltmonopols die eigenen politischen Ziele aufs Auge zu drücken. Letzlich die Diktatur. = Zitat!

Das ist auch eine meiner Betrachtungen. Die Volksparteien haben darüber hinaus rechts-linkes Gedankengut sogar gefördert,
wenn dies irgendwie zu "Mehrheiten" verhalf.
Man hat lediglich darauf geachtet, das die Medienlandschaft keinen oder kaum Ansätze fand, die Volksparteien unter Generalverdacht zu stellen.
Ich votiere lediglich für freie Gesinnung damit man mit dem vorhandenen Denken umgehen kann; so wie es eben in derWirklichkeit vorkommt.
Problematisch ist nicht der Rotz in Bomberjacken und Springerstiefeln, eingebundener Wehruntauglichkeit wegen fehlendem Intellekt,
sondern der Schwellbrand von Leuten, welche Grundrechte Anderer permanent durch Verbotslinien beschneiden wollen.


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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#12 von mabus , 08.01.2014 00:05

Zitat vormerken

RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#10 von Jochen Singer , Heute 16:04

Ökofaschismus und Esoterik

Berichte über Rudof Steine (Waldorfschulen) und Silvio Gesell (Begründer der Freiwirtschaft) und deren Zusammenspiel, wurden in neueren Publikationen kaum abgebildet. Auch gibt es in der neueren Betriebswirtschaftslehre wenig Hinweise zum Denkansatz der Freiwirtschaft.
Die heutigen BWL-Studenten, oder besser Gläubige der Bildungsmärs, werden solche Denkansätze vorenthalten, weil nur Nutzengelenktes in die Köpfe der künftigen Unternehmensknechte soll!
Auch hier ein Beispiel, das nur was die sozialdemokratisierte Lenkunion anbietet, darf unseren intolleranten intelektuellen Nachwuchs erreichen.


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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#13 von Marie , 08.01.2014 12:02

Zitat von Jochen Singer im Beitrag #10
Ökofaschismus und Esoterik

Zitat
Die NPD agitiert für Ökolandbau, gegen Gentechnik und Massentierhaltung. »Autonome Nationalisten« wenden sich gegen Schweinemastbetriebe, sind Vegetarier und gründen eine Arbeitsgruppe Tierrechte. In Mecklenburg-Vorpommern und Niederbayern siedeln Neonazis auf dem Land und präsentieren sich als Ökobauern. Es mag verwundern, dass Braune auf grün machen. Dem liegt ein Missverständnis zugrunde: »Öko« ist nicht per se links, sondern hat antisemitische, rassistische und esoterische Wurzeln, umgekehrt sind braungrüne Vorstellungen im linken Spektrum durchaus verbreitet.





Auweia: "Rudolf Steiner um 1905 “Scharlatan und größenwahnsinniger Sektenführer” (Quelle: wikipedia) ... Der Text erschien bereits auf Antifainfoblatt"

Hier mal ne andere Sicht : "Insbesondere faszinierte mich die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die aus der Anthroposophie entwickelt worden war und mit der man in Europa schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgreich arbeitete. Durch sie, so war ich sicher, würde die landwirtschaftliche Situation in Ägypten entscheidend verbessert werden können" -> http://de.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_Abouleish

-> http://www.freitag.de/autoren/der-freita...rahim-abouleish
( 12.12.2003 )" ... Es war reiner Zufall, dass der junge Ibrahim Abouleish in Kairo eine Vorlesung über Johann Wolfgang von Goethe hörte. Fasziniert vom Dichterfürsten fasste der damals 18-Jährige den tollkühnen Plan, in Goethes Heimat zu reisen. Doch der Familie fehlte das Geld, so dass Ibrahim als Schiffsjunge auf einem Frachter anheuerte, der ihn Monate später bis nach Genua brachte. Die anschließende Zugfahrt führte allerdings nicht nach Weimar - sondern endete in Graz.
...
Ibrahim fand Gefallen an der steirischen Landeshauptstadt, suchte sich Arbeit und eignete sich die notwendigen Deutschkenntnisse an, um später Medizin und Pharmazie zu studieren. In seinen ersten Berufsjahren gelang die Entwicklung von zwei pharmazeutischen Patenten. Mit dem Erlös und beseelt von dem Gedanken, als "Ägypter etwas für Ägypten" zu tun, kehrte der Pharmakologe 1977 in Begleitung seiner Familie nach Kairo zurück. Nach monatelangem Suchen fand er 60 Kilometer nordöstlich von Kairo unkultiviertes Ödland, das für sein Projekt geeignet schien, insgesamt 70 Hektar.

... Die Nutzflächen sind in 700 mal 700 Meter kleine Parzellen geteilt. Dahinter steht das Konzept, dass sich Menschen in kleinen, überschaubaren Einheiten eher orientieren und ihr Tagwerk besser verrichten können. Auf den Ackerflächen gedeihen unter anderem Erdäpfel, Zucchini, Sonnenblumen, Tee und Heilpflanzen. Ein sensationeller Erfolg ist die Kreuzung mehrerer Baumwollsorten, die nun ihren Wasserbedarf aus der nächtlichen Feuchtigkeit schöpfen und keiner zusätzlichen Berieselung bedürfen. Mit dieser überlebensfähigen Pflanze sind drei ertragreiche Ernten im Jahr möglich.

... In den ersten Jahren begegnete man Abouleish skeptisch bis ablehnend, beobachtete Kreuzung und Anbau der neuen Sekem-Baumwolle voller Misstrauen. Drei Jahre stand die Farm sogar unter militärischer Bewachung, weil die Behörden davon ausgingen, dass die Felder heimlich bewässert würden. Nachdem sich die Regierung eines Besseren belehren ließ, wird seit 1993 auf 400.000 Hektar staatlicher Anbaufläche Sekem-Baumwolle angebaut, was Ägypten jährlich 30.000 Tonnen Pestizide erspart. Hinzu kommen 160 private Bio-Farmen mit rund 2.000 Hektar Anbaufläche, die nach der Sekem-Methode produzieren ..."


-> http://en.wikipedia.org/wiki/SEKEM
" ... The organization SEKEM (Ancient Egyptian: 'vitality from the sun') was founded in 1977 by the Egyptian pharmacologist and social entrepreneur Dr. Ibrahim Abouleish in order to bring about cultural renewal in Egypt on a sustainable basis;[1][2] Located northeast of Cairo, the organization now includes:[3]

- biodynamic farms;

- trading companies for produce and processed foods (Hator and Libra), herbal teas and beauty products (Isis), medicinal herbs and medicines (Atos), and organic cotton products (Conytex);

- a medical center;

- a school based on the principles of Waldorf pedagogy open to pupils from any religious or ethnic background;

- a community school catering specifically to the needs of children from disadvantaged groups;

- a vocational training center;

- a college (Mahad Adult Education Training Institute) and research center (Sekem Academy for Applied Art and Sciences);

SEKEM's goals are to "restore and maintain the vitality of the soil and food as well as the biodiversity of nature" through sustainable, organic agriculture and to support social and cultural development in Egypt.[1] Revenue from the trading companies grew from 37 million Egyptian pounds in 2000 to 100 million in 2003. By 2005, the organization had established a network of more than 2,000 farmers and numerous partner organizations in Egypt[4] and began increasingly to seek to extend its "experience and acquired knowledge" to other countries, including India, Palestine, Senegal, Turkey, and - in partnership with the Fountain Foundation - South Africa.[3] ..."


-> http://en.wikipedia.org/wiki/Biodynamic_agriculture
" ... As of 2011 biodynamic techniques were used on 142,482 hectares in 47 countries. Germany accounts for 45% of the global total;[9] the remainder average 1750 ha per country. Biodynamic methods of cultivating wine grapes have been taken up by several notable vineyards.[10] There are certification agencies for biodynamic products, most of which are members of the international biodynamics standards group Demeter International.
... ...
The development of biodynamic agriculture began in 1924 with a series of eight lectures on agriculture given by philosopher Rudolf Steiner at Schloss Koberwitz in Silesia, Germany, (now Kobierzyce in Poland southwest of Wrocław).[15][16] The lectures, the first known to have been given on organic agriculture,[2] were held in response to a request by farmers who noticed degraded soil conditions and a deterioration in the health and quality of crops and livestock resulting from the use of chemical fertilizers.[17] The one hundred eleven attendees, less than half of whom were farmers, came from six countries, primarily Germany and Poland.[2] The lectures were published in November 1924; the first English translation appeared in 1928 as The Agriculture Course.[18]
...
... The Research Association was renamed The Imperial Association for Biodynamic Agriculture (Reichsverband für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise) in 1933. It was dissolved by the National Socialist regime in 1941. In 1931 the association had 250 members in Germany, 109 in Switzerland, 104 in other European countries and 24 outside Europe. ... ... In 1938, Ehrenfried Pfeiffer's text Bio-Dynamic Farming and Gardening was published in five languages – English, Dutch, Italian, French, and German; this became the standard work in the field for several decades.[8] ... ... In the 1950s, Hans Mueller was encouraged by Steiner's work to create the organic-biological farming method in Switzerland; this later developed to become the largest certifier of organic products in Europe, Bioland.[5]:5 ... "
(Bitte jeweils selbst nachlesen! - Hervorhebungen von mir)


Gruß,
Marie

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RE: Brauner Wein in grünen Schläuchen

#14 von mabus , 08.01.2014 20:35

@ marie

Ich fürchte da hat sich ein Mißverständnis eingeschlichen!
So wie ich die Diskussion erneuert oder beheizt habe, ging es mir nicht um eine Bewertung des ökologischen Landbaus.
Ich selbst gehe, wenn möglich in den Bioladen; kaufe dort gerne, weil Qualität und Präsentation der Lebensmittel mir gefallen.
Weil ich dies vor einem Bioladen, bei einer Befragung, mal so gesagt habe, wurde ich seinerzeit als "Ökobonze" beschimpft! ;-))

Mir geht es bei dieser Diskussion nur darum, das wenn man "Nazis" nennt, es sich ggf. um bisher unbenannte Bevölkerungsgruppen handeln kann.
Hierzu wurden sehr gute Beiträge eingestellt!

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