RE: Nachtrag

#26 von kjschroeder , 31.05.2013 19:42

Zitat
Ich wusste nicht, dass man bei schlechter Beweislage ein leichtes Urteil spricht. Da nimmt man also in Kauf, dass Unschuldige bestraft werden, nur eben nicht so schwer?

Es gibt etliche Medienberichte zu dem Thema. Hier ist einer mit Hintergrund und Vorgeschichte: -> http://www.rp-online.de/niederrhein-nord...aeter-1.1078509

Aber nicht eigentlic darum ging es mir ja, sondern um eine vergleichende Betrachtung, was dem Staat wichtig ist und was er demzufolge bei Mißbrauch oder Verstoß entsprechend streng bestraft und was ihn weniger juckt.

Ich hätte auch andere Beispiele nennen können - wie z.B. den brutalen Mord an einem Wiesbadener Straßenmusikanten. Urteil: Noch nicht mal zehn Jahre. -> http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wi...e-11977416.html

Mit der roten Ampel scheinen es unsere Staatsdiener hingegen zu haben: Hier gibt es einen Bericht über die Polizei in Bayern, wo ab 11:38 besichtigt werden kann, wie es einem Radfahrer in Passau ergangen ist. Die Fälle davor und dahinter sind auch interessant. -> http://www.youtube.com/watch?v=22sfNEZ6DLc In diesem Bericht sieht man an zwei Fällen auch recht gut die Folgen der fehlenden staatlichen Gewaltenteilung Exekutive / Justiz.

Oder die Vorfälle jetzt in Hessen -> http://www.fr-online.de/vorwuerfe-gegen-...4,20810664.html

Gruß
Klaus


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RE: Nachtrag

#27 von huhngesicht , 31.05.2013 19:59

Dann sachlagen ich vor, Sie beruhigen sich erst einmal...

... und probieren es später nochmal.

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Mal abgesehen davon, dass ich ruhig war und bin, was wuerde sich inhaltlich unterscheiden, wenn ich nicht ruhig gewesen waere oder bin? Sie koennen auf den Inhalt nicht eingehen, weil meine Auslegungen (das ist ja nicht mal kompliziert) wasserdicht sind. Ich kapiere es nur nicht. Wie funktioniert rational so ein offensichtlicher Wahnsinn? Ich moechte nur verstehen, wie das geht. Das Thema selbst finde ich eigentlich langweilig. Wie man es aber anstellt, die Realitaet so extrem verzerrt wahrzunehmen (und sie sind ja faszinierenderweise nicht mal allein), verstuende ich gern. Das wirkt auf mich krasser als religioeser Fanatismus (und mit solchen Personen habe ich auch schon diskutiert).

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RE: Nachtrag

#28 von huhngesicht , 31.05.2013 20:01

Ich wusste nicht, dass man bei schlechter Beweislage ein leichtes Urteil spricht. Da nimmt man also in Kauf, dass Unschuldige bestraft werden, nur eben nicht so schwer?

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EIn Taeter wird entsprechend der Nachweisbarkeit bestraft (davon haengt zB ab, ob jemand ueberhaupt bestraft wird oder eben das Strafmass). Was soll ueberhaupt diese Frage?

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RE: Nachtrag

#29 von huhngesicht , 31.05.2013 20:18

Aber nicht eigentlic darum ging es mir ja, sondern um eine vergleichende Betrachtung, was dem Staat wichtig ist und was er demzufolge bei Mißbrauch oder Verstoß entsprechend streng bestraft und was ihn weniger juckt.

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Ja, eben, das ist ja gerade das Verrueckte. Als wuerde der Staat eine Hatz auf "ueber die Rote Ampel Geher" veranstalten, diese in Handschellen abfuehren und dann schwer bestrafen, waehrend Mord (und das auch selektiv nach sozialem Status des Opfers) ignoriert wuerde.
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Ich hätte auch andere Beispiele nennen können - wie z.B. den brutalen Mord an einem Wiesbadener Straßenmusikanten. Urteil: Noch nicht mal zehn Jahre. -> http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wi...e-11977416.html

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Was konkret haetten Sie denn gern? Fast zehn Jahre Gefaengnis sind im Rahmen des Jugendstrafrechtes enorm hoch. Man koennte natuerlich diskutieren, ob 20 oder 30 Jahre Knast irgendwie einen gesellschaftlich messbaren besseren Effekt haetten. Meinetwegen koennte man auch dieTodesstrafe diskutieren, aber kann man das nicht bitte rational die Realitaet wahrnehmend tun?
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Mit der roten Ampel scheinen es unsere Staatsdiener hingegen zu haben: Hier gibt es einen Bericht über die Polizei in Bayern, wo ab 11:38 besichtigt werden kann, wie es einem Radfahrer in Passau ergangen ist. Die Fälle davor und dahinter sind auch interessant. -> http://www.youtube.com/watch?v=22sfNEZ6DLc In diesem Bericht sieht man an zwei Fällen auch recht gut die Folgen der fehlenden staatlichen Gewaltenteilung Exekutive / Justiz.

Oder die Vorfälle jetzt in Hessen -> http://www.fr-online.de/vorwuerfe-gegen-...4,20810664.html
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Auch hier wieder. Sie verlinken korrekt, suggieren aber etwas voellig anderes, als der Inhalt des Beitrages hergibt. Dort wurde gegen Polizisten ermittelt, die Verfahren mussten anscheinend eingestellt werden. Sicher ist nur, dass ein Spinner seinen Wagen auf einer Busspur parkte und sich dann weigerte, den Wagen wegzufahren. Ob die Polizisten uebergrifflich wurden, ist nicht bekannt. So ein Spinner ist ja auch nicht unbedingt glaubwuerdig. Und nein, ich bezweifle gar nicht, dass es Gewalt seitens Poizisten und Willkuer gibt (sind ja auch nur Menschen), sie belegen diese nur erstens nicht stichhaltig und suggerieren zweitens unzulaessig, dass das systemimmanent sei.
(Ich beziehe mich hier auf den ersten Beitrag. Wenn sie andere auf der Seite meinten, benennen sie diese bitte konkret).

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RE: Nachtrag

#30 von JoG , 01.06.2013 01:24

Sie finden Deutschlands Sicherheit im internationalen Bereich langweilig; sie interessiert Sie nicht sehr?
Wundert mich nun nicht.

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RE: Nachtrag

#31 von huhngesicht , 01.06.2013 02:00

Sie finden Deutschlands Sicherheit im internationalen Bereich langweilig; sie interessiert Sie nicht sehr?
Wundert mich nun nicht.

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Natuerlich wundert Sie das nicht. Bedenken Sie bitte, dass ich linksgruen und gefaehrlich bin. Unsere Gesellschaft geht unter, weil sich Medien, Politik, Justiz und Industrie verschworen haben (das koennen wir in den vielen schoenen links nachlesen ueber gepruegelte Urdeutsche, brennende Autos und nicht zuletzt grausige Rotampelopfer, ach und die armen blonden Omis) und all die dummen Mitlaeufer wie ich, die den NS-artigen Faschismus sich entwickeln lassen, weil sie die Zersetzung der Demokratie gleich 1930 nicht sehen.
Da lobt man die Pumpgun unterm Tisch gegen Regenrinnendiebe.
Das ist so ... Ich habe mit Zeugen Jehovas, Scientologen, Islamisten, Psychotikern, den Irrsten unter Irren diskutiert und bin ausgerechnet hier am Ende der Fahnenstange angekommen. Ich habe ungelogen noch nie erlebt, dass Irrsinn so geschickt intellektuell untermauert wird, dass man ihn leben kann. Es wird natuerlich jede voellig offensichtliche Widerlegung wie bei jeder Psychose ignoriert, aber so selbstverstaendlich? Bizarr. Und das kollektiv! Ich uebe mich dankbar in Demut, dass mich immer noch etwas ueberraschen kann und nehme es so hin.

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RE: Nachtrag

#32 von JoG , 01.06.2013 02:19

Sie haben eine merkwürdige Sicht der Dinge. Vielleicht haben Ihre Eltern die falschen Bücher vorenthalten?

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RE: Nachtrag

#33 von huhngesicht , 01.06.2013 02:44

Sie haben eine merkwürdige Sicht der Dinge. Vielleicht haben Ihre Eltern die falschen Bücher vorenthalten?

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Mit dieser Vermutung haben Sie ganz sicher recht (btw war das ironisch gemeint, aber "Mein Kampf" durfte ich tatsaechlich nie lesen).

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RE: Nachtrag

#34 von JoG , 01.06.2013 09:50

Was in Mein Kampf stand, wusste ich mehr oder weniger von meinem Vater und dessen Freunde. Es war ja schliesslich ein Schlüßelwerk seiner Zeit, den zu verstehen es galt, wenn man die kulturelle und politische Dynamik einer sterbenden Demokratie verstehen wollte.
Wie erstaunlich Inhalt und Stil waren habe ich allerdings erst im Studium erfahren. Ich bin der festen Überzeugung, dass man es unbedingt gelesen haben sollte, bevor man Bürger einer Demokratie wird.

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RE: Nachtrag

#35 von JoG , 01.06.2013 11:49

Zitat von huhngesicht im Beitrag #28
Ich wusste nicht, dass man bei schlechter Beweislage ein leichtes Urteil spricht. Da nimmt man also in Kauf, dass Unschuldige bestraft werden, nur eben nicht so schwer?

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EIn Taeter wird entsprechend der Nachweisbarkeit bestraft (davon haengt zB ab, ob jemand ueberhaupt bestraft wird oder eben das Strafmass). Was soll ueberhaupt diese Frage?

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Sie meinen, dass wenn man nur wenige Beweise dafür hat, dass der Bub die Mutter erschlug, er nur ein Bisschen bestraft werden soll und, wenn man der Baseball Schläger unauffindbar ist, bestraft man ihn etwas weniger. Was ist aber, wenn man die die anderen Beweise nicht findet weil er unschuldig ist aber das nicht beweisen kann?
In meiner kindlichen Art, hätte ich gedacht, dass jemand nicht verurteilt wird, wenn die Beweislage schlecht ist. Und wenn die Beweise genügen, bekommt man die volle Strafe. Weil die Strafe sollte sich nach der Schwere der Tat und nicht nach dem Fleiß der Polizei richten. Oder finden Sie es in Ordnung, wenn der Richter sagt: 2 Jahre, weil die Polizei den Mord nur mit 20% Wahrscheinlichkeit nachweisen kann.?

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Deutschland und international Sicherheit

#36 von JoG , 17.06.2013 20:42

....ist immer wieder ein Thema. Syrien droht dem Westen mit terroristischen Folgen aus dem Bürgerkrieg, wenn man die Rebellen unterstützt. Es stellt sich die frage, ob es nicht sicherer für uns gewesen wäre schnell und definitiv am Anfang durchzugreifen statt zu Zaudern und moralisieren.
http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-906223.html

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#37 von kjschroeder , 17.06.2013 22:05

Zitat
Es stellt sich die frage, ob es nicht sicherer für uns gewesen wäre schnell und definitiv am Anfang durchzugreifen statt zu Zaudern und moralisieren.


Das denke ich auch. Aber ich denke auch, daß das jetzt nur noch Aufregen über verschüttete Milch ist. Denn für mich ist eine andere Frage mittlerweile dringlicher: An wen dort will der Westen eigentlich Waffen liefern? An die Demokraten? Das hatte ich mal vor ein paar Wochen gefordert, Sie erinnern sich vielleicht. Aber genau DIE scheint es dort bei dem Kinbflikt mittlerweile nicht mehr zu geben.

Was die Frage aufwirft, an wen der Westen dann Waffen liefern will? An Islamisten / Dschihadisten? Ich denke schon, daß hier Assads Argumentation greift: Das geht nach hinten los. Und dann war's keiner gewesen, der die Situation herbeigeführt hat.

Auch wenn ich Assad nicht mag, aber da haben die Russen für meine Begriffe die besseren Argumente und durch das Zögern des Westens auch einen Vorteil.

Gruß
Klaus

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#38 von horstR , 17.06.2013 22:13

Afghanistan, Iran usw. die Beispiele reichen den Amis nicht immer wieder die selbe Scheiße.

Von der bigotten Argumentation ganz zu schweigen, dem Muslimfreund u Friedensnobelpreisträger Obama ist das Schicksal der syrischen Christen völlig egal.


MfG

HR

FDP wählen statt Spaß Bremsen

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#39 von JoG , 17.06.2013 22:32

Diese Umkehr der Risikoeinschätzung war von vornherein eine Gefahr des Nichteingreifens. Und es ist wohl so. Die Rebellen sind durchseucht mit Gedankengut, das uns sicher nicht lieb sein kann. Nun gibt es keine gute Lösung mehr.

Ich bin mir Augenblick jedoch unschlüssig. Es ist wahr, dass Assad genügend Gewalt bereit ist einzusetzen um die Ruhe eines Friedhofs herzustellen, wenn er sich durchsetzen kann. Er wäre aber abhängig von Iran. Ob das besser ist? Auch wäre eine Präzedenz gelegt gegen die Verpflichtung einer Regierung seine Bevölkerungen zu schützen, wie Russen und China das wollen. Ordnungspolitisch ein Fiasko.

Unter dem Strich ist die Zukunft der Bevölkerung so oder so entsetzlich. Die Terroristen gibt es eh. Füttert man säkulare Kräfte mit harten Waffen, werden sie tendenziell sich besser gegen Terroristen und Assad besser durchsetzen. Der Kampf geht dann weiter, wenn sich Assad nicht durchsetzen kann. Das bindet die Kräfte aller Parteien. Eine regionale Katastrophe. Das ist wahr. Aber vielleicht lernt Deutschland daraus, dass es eine Sauerei ist, wenn man solche Situationen auswachsen lässt. Vor allem aber ist es eine Dummheit.

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#40 von JoG , 21.07.2013 12:43

Und nach dem Drohnenfiasko wieder zeigt sich die tapfere Kraft der Beamtokratie den deutschen Schatz vor Ausgaben für internationale Sicherheit auszugeben: http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...m-a-912219.html

Es ist unsagbar bis zu welchen Längen man hier geht um zu verhindern von Trittbrett treten zu müssen. Deutschland ist nicht anders zu sehen hierin als jeder, der aus den steuern Anderer seinen Honig saugt aber den Fiskus betrügt.

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#41 von wüllerstorff , 21.07.2013 16:26

Mit Drohnen ist noch nie ein Krieg gewonnen worden. Mit den Drohnen ist das wie mit dem neuen Mercedes vom Nachbarn, man ist neidisch und will auch einen haben obwohl es keinen rationalen Grund dafür gibt.

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#42 von JoG , 21.07.2013 17:09

Schwer zu sagen, ob man mit so einem Gerät einen Krieg gewinnen kann. Vermutlich schon.

Was aber ganz sicher ist, man spart sich eigene Tote und Verwundete. Auch kann man Personen ausschalten, die sonst nicht leicht erreichbar wären.

Für Deutschlands Bevölkerung ist das alles natürlich nicht leicht nachzuvollziehen, hat man seit Jahrzehnten nicht mehr einen Einsatz seriös erlebt und kaum einen Soldaten verloren oder gar die Verluste, die man hatte in der Öffentlichkeit diskutiert und analysiert. Dagegen wiegen die Kosten. Um zu den wesentlichen Alliierten aufzuschließen müsste man vermutlich ein paar Jahre mindestens 2% bis 3,5% des BIP zusätzlich ausgeben und danach, je nachdem, wie sehr die Amis ihre Ausgaben zurückfahren, etwa 2,5% bis 3% halten. Das müsste aus den Ausgaben kommen. Will man aber die Netto Schulden reduzieren würden diese Ausgaben mit sehr knappen Mitteln konkurrieren.

Also ich glaube, dass da Deutschland der Trittbrettfahrer spricht, wenn man die Drohnen anlehnt oder verhindert. Mal sehen, wie es mit dem A 400 M läuft.

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#43 von kjschroeder , 21.07.2013 18:22

Zitat
Mal sehen, wie es mit dem A 400 M läuft.


Ich nehme an, DIESES Projekt zieht die deutsche Politik durch,egal, was da kommt.

Der gesamte Airbus-Konzern ist ja letzlich eine politische Gründung, um keine Boeings mehr kaufen zu müssen. Airbus selbst wollte für den A400M Triebwerke von Pratt & Whittney Kanda verwenden; die Politik gab einem eilends neu gegründeten europäischen Konsortium - Europrop International - aber den Zuschlag.

Die Politik war es denn auch, die den Flieger so definierte, daß er auch für die Zivilluftfahrt freigegeben werden sollte. CO2 und Klimareligion lassen für diesen größten Kostentreiber grüßen.

Und wegen der ständigen Verzögerungen haben sich beteiligte Länder (außer Deutschland, wenn ich das richtig sehe) längst andere Maschinen zugelegt, um den Bedarf decken zu können, der ja zwischenzeitlich nicht von der Erde verschwunden ist.

Ich schätze mal: Eher fließt der Rhein die Zugspitze hoch, als daß die deutsche Politik da aussteigt. Denn der Steuerzahler hats ja.... :-(

Hier ein paar links zum Thema

- http://en.wikipedia.org/wiki/Airbus_A400M_Atlas
- http://atlanticsentinel.com/2012/11/brit...ement-disaster/
- http://en.wikipedia.org/wiki/Europrop_TP400

Gruß
Klaus

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#44 von JoG , 21.07.2013 18:50

Ich fürchte, Sie haben recht. Da wird man die Beamten zwingen oder ein Notgesetz verabschieden. Es geht schließlich um die Ehre deutschen Ingenieurwesens. Alleine der Transrapid gibt Hoffnung.

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RE: Deutschland und international Sicherheit

#45 von wüllerstorff , 22.07.2013 11:42

[quote="JoG"Schwer zu sagen, ob man mit so einem Gerät einen Krieg gewinnen kann. Vermutlich schon.

Dann sagen sie doch mal konkret welche Schlacht geschweige denn Krieg mit Drohnen gewonnen wurde.

Also ich glaube, dass da Deutschland der Trittbrettfahrer spricht, wenn man die Drohnen anlehnt oder verhindert. Mal sehen, wie es mit dem A 400 M läuft.


Das sagen sie immer wieder. Ich habe sie schon mehrmals gefragt was sie damit meinen und sie winden sich jedes mal um eine konkrete Antwort.

Mein tipp an Sie: lesen Sie mal Clausewitz, der erklärt nämlich sehr trefflich wann und warum man in den Krieg ziehen soll. Wenn ich ihn richtig verstanden haben würde er dringendst davon abraten als Freundschaftsbeweis für seine 'alliierten' in den Krieg zu ziehen.

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RE: Deutschland und internationale Sicherheit

#46 von JoG , 22.07.2013 19:03

Ich bin nicht sicher, was Sie erklärt haben wollen. Könnten Sie das kurz umreißen?

Zu den Drohnen, hatte ich nicht gesagt, dass ein Krieg gewonnen worden ist mit ihnen. Ich sagte nur, man könne wahrscheinlich einen damit gewinnen, wenn man wollte.

Ja der Clausewitz. Den habe ich seit Studium nicht mehr gelesen.

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