Gauck - nach Wulff die zweite Fehlbesetzung

#1 von weihrauch , 04.05.2013 01:01

...für das Amt des Bundespräsidenten.
Er ist bedingungslos für den Euro - heult mit den Wölfen zusammen im "Kampf gegen Rechts" - und ist überhaupt der Spielball von Bundesregierung und Parteien - vor allem den Grünen.
Das Wort "asozial" fiel im Zusammenhang mit Hoeness - eine Wortwahl die eigentlich nicht zum Sprachschatz des Bundespräsidenten zählen sollte.
Da brauch ich mir ja bei meinen gelegentlichen Ausfällen keine Gewissensbisse zu machen - denn der Bundespräsident sollte ja über mir stehen, was sein Benehmen betrifft.

Herr Gauck - treten Sie zurück - aber lassen Sie sich nicht so viel Zeit wie Wulff.
Beschädigt ist das Amt allemal

http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...chim-Gauck.html

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RE: Gauck - nach Wulff die zweite Fehlbesetzung

#2 von Willik , 04.05.2013 01:14

Wer hat bis jetzt eigentlich mehr Steuern und Abgaben in diesem Land bezahlt, damit Andere es mit vollen Händen zum Fenster hinauswerfen und verbrennen konnten- Uli H. oder so ein menschlich kleiner Linkspopulist aus der von Verbrechern heruntergewirtschafteten Ostzone, der sein ganzes Leben lang von Geld gelebt hat, das ANDERE für ihn erwirtschaftet haben?
Für eine solche unsägliche Äußerung müßte er eigentlich sofort zurücktreten!
Außerdem haben wir schon lange keinen "Großen Zapfenstreich" mehr gesehen...!


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Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#3 von kjschroeder , 04.05.2013 01:34

... was mich angesichts unserer kranken Demokratie in keinster Weise wundert. Sie?

Gruß
Klaus

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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#4 von Willik , 04.05.2013 01:45

Nein, natürlich wundert mich das nicht!
Gerade in diesem Fall (Hoeneß scheint sich wirklich sehr für soziale Härtefälle eingesetzt zu haben) scheint mir eine solche Verunglimpfung durch einen gelernten Pfaffen VÖLLIG DANEBEN zu sein, der in der Ostzone anscheinend ein krankes Menschenbild dieses Begriffes verabreicht bekommen hat!
Steuerhinterziehung ist ein Delikt, aber es darf nicht härter bestraft werden als Kindesmißhandlung (was bei uns letztendlich der Fall ist).


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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#5 von Willik , 04.05.2013 02:00

Nachtrag:
Und da schließt sich dann ja auffällig der Kreis, wenn die meisten Journalisten Grün-Sympathisanten sind und ein Daniel Bandit mehr an kleinen Kindern als am Geld interessiert ist.
(Das Wort mit D am Anfang darf ich ja leider nicht mehr sagen...)

Gute Nacht!


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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#6 von heinzwernerhübner , 04.05.2013 15:16

Scharfrichter bleiben eben Scharfrichter - scheint besonders unter "Christen" weit verbreitet zu sein!
hwh


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RE: Gauck - nach Wulff die zweite Fehlbesetzung

#7 von JoG , 04.05.2013 15:43

Ich glaube, Sie tun ihm Unrecht ind diesem Fall, obwohl ich bei Ihnen bin, dass er ein genauso guter BuPrä ist wie Herzog, Wulff oder Köhler. Aber
(1) was wäre ein guter BuPrä? Das Amt ist unsinnig mit weniger Macht als die Queen aber ohne die Legitimität der Geschichte? Wie will man das ausfüllen ohne zu wirken wie ein Cretin?
(2) wer wollte heute gegen die gesellschaftlich erkannte Wahrheit asozialer Elemente sprechen? Da hätte man 1920 eine unreine Rassen fordern können. Der Erfolg wäre der gleiche gewesen.

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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#8 von kurt02 , 04.05.2013 17:23

Zitat
Scharfrichter bleiben eben Scharfrichter - scheint besonders unter "Christen" weit verbreitet zu sein!
hwh



Wieder die alte Christenkeule, ne? Na gut, weil Sie es sind, eine kleine Info: Seit 1960 wurden mehr Menschen hingerichtet als in den ach so dunklen Jahrhunderten (ja, Mehrzahl) der Inquisition.
(Wenn man dann och bedenkt, dass jeder Angeklagte, der die Wahl zwischen einem weltlichen Richter (Graf, Baron, König etc) und dem der Inquisition hatte. letzteren wählte...)

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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#9 von JoG , 04.05.2013 17:37

"Seit 1960 wurden mehr Menschen hingerichtet als in den ach so dunklen Jahrhunderten (ja, Mehrzahl) der Inquisition."

Sie denken an China. Ja da leben wirklich schlimme Finger. Mao und seine Frau waren keine netten Menschen. Aber sie wollten das Beste zum Wohle des Volks.

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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#10 von heinzwernerhübner , 04.05.2013 18:03

"Christenkeule"? - Was ist denn das?
Sieht da ein bekennender Katholik irgendwelche Angriffe auf seine christliche Voreingenommenheit, Scheinheiligkeit, Heuchelei und Hinterlist - oder gar auf seine vorgebliche Nächstenliebe?
Sie sind mir sowas von suspekt!
hwh


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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#11 von horstR , 04.05.2013 19:00

Sieht da ein bekennender Katholik irgendwelche Angriffe auf seine christliche Voreingenommenheit, Scheinheiligkeit, Heuchelei und Hinterlist - oder gar auf seine vorgebliche Nächstenliebe?
Zitatende

Mit Verlaub das ist unterste Schublade, um mit Minister aD Fischer zu sprechen Du bist ein A*******h!


Saludos

HR

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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#12 von kjschroeder , 04.05.2013 20:41

Zitat
(2) wer wollte heute gegen die gesellschaftlich erkannte Wahrheit asozialer Elemente sprechen?



Das ist nicht der Punkt. "Asozial" wurde in diesem Land nie einfach nur als Kennzeichnung einer Verhaltensweise benutzt, sondern immer als Mittel zur Ausgrenzung und letzlich Existenzvernichtung. Sie sehen das, wenn Sie sich einmal das kleine Wiki zu diesem Begriff und seiner Verwendung sowohl unter den Nazis wie auch nunter dem Kommis angucken: -> http://de.wikipedia.org/wiki/Asozialität

Hinzu kommt: Es gibt im Falle Hoeneß, soweit mir bekannt, noch nicht mal eine Anklage. Und in einer solchen Situation kommt ein Bundespräsident mit so einer Bemerkung daher - unmögtlich! Geht gar nicht!

Aber es paßt ins Bild. Nach wie vor wird hier quer durch die Jahrhunderte ausgegrenzt, was das Zeug hält. Hauptsache, es trifft "die Richtigen". Daß Ausgrenzen ein Problem sein könnte, und daß eine Lehre aus der Geschichte lauten sollte, niemanden auszugrenzen, kriegen Sie in die Köpfe dieser Leute nicht hinein.

In einer Demokratie ist das, was Hoeneß da gemacht hat (nach allem, was bekannt ist), illegal oder kriminell. Aber nicht "asozial". Diese begriffliche Verwischung von Recht und Moral ist nicht in Ordnung.

Gruß
Klaus

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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#13 von JoG , 04.05.2013 21:19

Ja, ich weiß. Heuschrecken und Asoziale gibt es in der neueren deutschen Geschichte oft. Das kommt immer dann dick, wenn es darum geht sich ein Vermögen zu greifen, die eigene Bande zu mobilisieren und das Volk um sich zu sammeln. Erstaunlich dass es offenbar noch funktioniert und wer zu diesem Instrument greift.

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RE: Tja - "asozial'" kommt halt wieder in Mode

#14 von kjschroeder , 05.05.2013 01:03

Zitat
Erstaunlich dass es offenbar noch funktioniert und wer zu diesem Instrument greift.


In der Tat. Ich kann mir das nur so erklären, daß Gauck gar nicht klar war, auf was für geistigen Spuren er da gewandelt ist mit seiner Bemerkung. Und das wird für die meisten zutreffen: "Denn sie wissen nicht, was sie tun."

Daß sowas noch funktioniert, hängt m.E. mit der von mit schon thematisierten Geschichte zusammen: Fröhlich durch zig politische Systeme zu hopsen - von Monarchie über Demokratie zur gleich zwei Diktaturen - bleibt halt nicht ohne Wirkung in den Köpfen. (und ich werde dem Herrgott ewig dankbar sein für meine Auslandsaufenthalte, die mich andere Blickwinkel gelehrt haben).

Man sollte von den Eliten erwarten können, daß sie gelernt haben. Das ist wahrscheinlich nur sehr bedingt zu bejahen.

Gruß
Klaus

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