RE: Pressefreiheit

#26 von huhngesicht , 04.05.2013 00:15

Zitat:
"Was die politische Überzeugung angeht, sind die Zahlen eindeutig. Nach einer der größten Studien zum Thema, 2005 durchgeführt vom Hamburger Institut für Journalistik unter 1500 Journalisten aller Gattungen, verteilt sich die politische Sympathie der im Meinungsgeschäft Tätigen wie folgt:

Grüne: 35,5 Prozent,
SPD: 26 Prozent,
CDU: 8,7 Prozent,
FDP: 6,3 Prozent
Sonstige: 4
keine Partei: 19,6 Prozent.

Dem bürgerlichen Lager neigen also gerade mal 15 Prozent der in Deutschland arbeitenden Journalisten zu."
Da braucht einen nichts mehr zu wundern.

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Interessant finde ich den relativ hohen Anteil bei der SPD im Vergleich mit der CDU und die niedrige Zahl von FDP-Anhaengern. Wo rekrutiert zB der Focus sein Personal? Vielleicht waere es hilfreich zu wissen, wie bedeutsame Redakteure im Vergleich mit Wald- und Wiesen- Apothekenumschau-Journalisten "politisch fuehlen". Und die LINKE-Liebhaber stellen scheinbar praktisch keine Journalisten? Und diese waeren es dann, die alle andere neoliberal nennen wuerden. Wie es die BILD schafft, das buegerliche Milieu seit Jahrzehnten zu befriedigen, ist auch ungewoehnlich. Vielleicht ist das bei Journalisten wie bei Steuerzahlern und 10% dominieren die Mehrheit der medialen Gesellschaft? Zuletzt sollte man bedenken, dass ratioorientierte Menschen volksparteienfern und FDP- und Gruen-affin denken. Das ist ja ein Grund fuer deren staendige konstruierte Konkurrenz. Ob es dann bei Journalisten eine Tendenz zu sozial- statt wirtschaftsliberal gibt, wuerden die Zahlen stuetzen. Einzig wirklich akzeptabel nannte ich ohnehin die letztgenannten 19,6%. Wer Fakten analysiert und Menschen nahebringen will, sollte ideologisch nicht verbraemt sein.

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RE: Pressefreiheit

#27 von Willik , 04.05.2013 00:21

Journalisten, die die Linke wählen, haben kein Spiegelbild, sind also für sich selbst unsichtbar!

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Die Presse lügt nicht nur, sie ist auch gefährlich

#28 von weihrauch , 04.05.2013 21:14

Heute - im EU-eigenen "Europaspiegel" wurde mal wieder - systembedingt - gegen Ungarn gehetzt.
"Die Juden seien wieder in großer Gefahr"

Der dummer Normalbürger glaubt dies natürlich und befürwortet "Strafmaßnahmen" gegen Ungarn.

Die angeblich Bedrohten aber wiegeln ab - sehr zum Ärger der Demokraten, die sie ideologiebedingt wahrscheinlich lieber wirklich in Gefahr gesehen hätten.

Ein großer Teil der Medien - die wirkliche Gefahr für den Weltfrieden. Aktuell können sie es kaum noch erwarten, daß gegen Syrien Krieg geführt wird.

http://diepresse.com/home/politik/aussen...=/home/index.do

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RE: Die Presse lügt nicht nur, sie ist auch gefährlich

#29 von JoG , 04.05.2013 21:26

So wie ich die Ungarn kennen lernte, sind nicht die Juden als erste bedroht sondern die Zigeuner. Die hasst die Bevölkerung noch mehr als die Juden. Das war schon als es der Ungarn jedes Jahr besser ging. Dass jetzt Gefahr bestehen könnte, kann ich schon glauben.

Syrien? Da hätte man viel früher etwas tun sollen.


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RE: Die Presse lügt nicht nur, sie ist auch gefährlich

#30 von weihrauch , 06.05.2013 00:05

Zitat von JoG im Beitrag #29
So wie ich die Ungarn kennen lernte, sind nicht die Juden als erste bedroht sondern die Zigeuner. Die hasst die Bevölkerung noch mehr als die Juden. Das war schon als es der Ungarn jedes Jahr besser ging. Dass jetzt Gefahr bestehen könnte, kann ich schon glauben.

Syrien? Da hätte man viel früher etwas tun sollen.


Ich kenne Ungarn bereits seit den 80er Jahren.
Ich war einmal 4 Wochen in einem Stück in Budapest und wohnte auf der Margaretheninsel. Es war abends sehr unheimlich dort - ein Fußweg von 20 Minuten zu meiner Unterkunft.
Abends trieben sich dort fast nur Zigeuner herum - sie nahmen die Insel in Anspruch und führten sich dementsprechend auf.
Selbst die damalige Polizei hatte Respekt vor ihnen und verzichtete auf Streiffahrten.

Wollte damit ausdrücken: Die Zigeuner sind sehr selbstbewußt.

Übrigens ist Westerwelle auch zur Zeit in Budapest - er hält anläßlich des Jüdischen Weltkongresses eine Ansprache.
Es kann nur dummes Zeug sein und Angriffe in Richtung der Ungarn.

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Peinlicher Auftritt von Westerwelle in Budapest

#31 von weihrauch , 08.05.2013 00:34

Was hatte Westerwelle in Budapest zu suchen?
Eine merkwürdige Veranstaltung - der Jüdische Weltkongress.
Da wird einerseits Ungarn eine gefährliche Entwicklung vorgeworfen - in Bezug auf die Sicherheitslage der Juden - anderseits aber veranstaltet der Weltkongress seine Veranstaltung in Budapest.
Eine Provokation und Unverständnis zu gleichen Teilen.

Eine traurige Figur gab Westerwelle ab. Er redete den "Angereisten" nach dem Mund - und dazu noch auf englisch.
Eine billige Anbiederei, die dementsprechend auch nur von den Besuchern beklatscht wurde - nicht aber von den Ungarn.

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RE: Peinlicher Auftritt von Westerwelle in Budapest

#32 von Willik , 08.05.2013 01:08

...aber wenigstens spricht er wahrscheinlich besser englisch als Loddar- wenn er mag!
Was dabei gesagt wird, ist doch wohl inzwischen sch...egal.
Unsere Politiker sorgen dafür, daß DE in der ganzen Welt zur Lachnummer wird, anstatt- wie früher- zum zuverlässigen, standhaften, geachteten, manchmal auch gefürchteten Staat!
Ist das heute wirklich besser?

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RE: Peinlicher Auftritt von Westerwelle in Budapest

#33 von JoG , 08.05.2013 09:03

Lachnummer? Nein, so glaube ich sehen die Ausländer Deutschland weniger. Brutal, vielleicht oder achtlos. Eine lose Kanone und Trittbrettfahrer, sicherlich. Unehrlich oder doch mehr verlogen? Gefährlich und unzuverlässig, jedenfalls. Aber nicht als Lachnummer? Kaum.

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Ich mache mir Sorgen um den guten Ruf Deutschlands in Ungarn

#34 von weihrauch , 08.05.2013 16:07

...denn Deutschland hat schon seit Jahrzehnten das Talent, die Länder vor den Kopf zu stossen, die ein positives Verhältnis zu Deutschland haben.
Und Westerwelle war und ist einer von diesen negativen Erscheinungen.
Mir geht der Jüdischen Weltkongress am Ar.... vorbei ebenso der ZDJ - dies sind für mich nur Randerscheinungen, die ständig Aufmerksamkeiten suchen und nur am stänkern sind.
Das gute Verhältnis zu Ungarn ist mir viel wichtiger
Westerwelle hingegen war in Budapest nur ein nützlicher Idiot

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RE: Ich mache mir Sorgen um den guten Ruf Deutschlands in Ungarn

#35 von kurt02 , 08.05.2013 18:44

Zitat von weihrauch im Beitrag #34
...denn Deutschland hat schon seit Jahrzehnten das Talent, die Länder vor den Kopf zu stossen, die ein positives Verhältnis zu Deutschland haben.
...


Seit 1945 hat sich Deutschland in dieser Hinsicht eigentlich nur verbessert

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RE: Ich mache mir Sorgen um den guten Ruf Deutschlands in Ungarn

#36 von JoG , 08.05.2013 19:30

Ja, 1945 dürfte der Tiefpunkt gewesen sein, bisher.

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RE: Ich mache mir Sorgen um den guten Ruf Deutschlands in Ungarn

#37 von kurt02 , 08.05.2013 19:42

Zitat von JoG im Beitrag #36
Ja, 1945 dürfte der Tiefpunkt gewesen sein, bisher.


Was kommen wird, wissen wir nicht. Trotzddem: irgendwie kommt dieser Artikel http://www.augsburger-allgemeine.de/poli...id25151491.html unserem Mitforisten aber auch sowas von gar nicht gelegen;-))

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RE: Ich mache mir Sorgen um den guten Ruf Deutschlands in Ungarn

#38 von JoG , 08.05.2013 20:39

Ja, die Engländer haben einen eigenen und wunderbaren Humor. Nicht wahr?


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zuletzt bearbeitet 08.05.2013 | Top

Ich bin ja bei SPON gesperrt, aber dieser Artikel sowie die Kommentare sprechen Bände:

#39 von horstR , 01.09.2013 20:16

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...ments-box-pager

Mein Vorschlag: Die Spiegelfuzzis sollten sich allesamt kastrieren lassen!


MfG

HR

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SPON als Steigbügelhalter der Grünen - von der Forderung nach Inzucht-Legalisierung natürlich kein Wort

#40 von kjschroeder , 01.09.2013 23:43

Wundert Dich das?

Den Grünen wird die Pädophilie-Affäre Stimmen kosten. Was macht also der auf Missionierung gepolte SPON-Schreiber? Er versucht den Blick auf andere Parteien zu lenken - Motto: Nur weg von den Grünen, damit die nicht mehr im höchst unbequemen Rampenlicht stehen. Da das AfD-Mobbing weitgehend ausgelutscht ist, ist jetzt halt die FDP wieder mal dran.

Deswegen sei an dieser Stelle freundlich daran erinnert, wie die Jugendorganisation der Grünen es mit Inzucht hält:

"Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bewertet altbackene Moralvorstellungen offenbar höher als die Grundrechte auf freie Selbstbestimmung. Das Inzestverbot in Deutschland ist ein krasser staatlicher Eingriff in die Privatsphäre und die selbstbestimmte Lebensgestaltung von Menschen.

Die Moralvorstellung der Mehrheit der Bevölkerung rechtfertigt nicht die Bestrafung von Menschen, weil sie sich lieben. Die Begründung des Verbots mit der Verhinderung potentiell behinderter Nachkommen verweist auf eine Zeit, in der sich der Staat um die Reinheit des Erbguts der Bevölkerung kümmern wollte. Diese Begründung erklärt Behinderte zu unerwünschten Menschen.

Das Inzestverbot ist unnötig. Seine Auswirkungen und seine Begründung sind gruselig. Wir fordern endlich seine Abschaffung und sehen eine selbstbestimmte Wahl der Liebespartnerschaft als Teil einer freien Gesellschaft."

Und das war nicht Anno Tobak, sondern ist eine Pressemitteilung vom 12. April 2012 - hier nachlesbar: -> http://www.gruene-jugend.de/node/12169

Interessant finde ich ja auch die Begründung, denn ein Familienmitglied würde wohl eher an die sozialen Folgen für den Nachwuchs und die sich um diesen Nachwuchs Kümmernden denken und nicht an die "Reinheit des Erbguts" wie unsere wackeren grünen Jung-Eugeniker. Aber so verrät sich halt manchmal ungewollt die wahre Gesinnung.

Gruß
Klaus

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RE: SPON als Steigbügelhalter der Grünen - von der Forderung nach Inzucht-Legalisierung natürlich kein Wort

#41 von Willik , 02.09.2013 00:36

"Den Grünen wird die Pädophilie-Affäre Stimmen kosten."


Da bin ich mir nicht mal so sicher, bei uns laufen genügend Perverse, Sodomisten und Abnormale herum, um die Fahne hochzuhalten und die Reihen fest zu schließen.


"Interessant finde ich ja auch die Begründung, denn ein Familienmitglied würde wohl eher an die sozialen Folgen für den Nachwuchs und die sich um diesen Nachwuchs Kümmernden denken und nicht an die "Reinheit des Erbguts" wie unsere wackeren grünen Jung-Eugeniker. Aber so verrät sich halt manchmal ungewollt die wahre Gesinnung."


"Ungewollt"....? Oder schlicht dreist?

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